Bodenrichtwertkarte 2007

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Transkript:

Bodenrichtwertkarte 2007 Landkreis Nordwestmecklenburg Mecklenburg-Vorpommern Gutachterausschuss für Grundstückswerte in dem Landkreis Nordwestmecklenburg

Bodenrichtwertkarte 2007 Herausgeber: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in dem Landkreis Nordwestmecklenburg Anschrift: Gemeinsame Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in dem Landkreis Nordwestmecklenburg und in der Hansestadt Wismar Rostocker Straße 76 23970 Wismar Telefax: (0381) 10-21 E-Mail: Leiter der Geschäftsstelle: gutachterausschuss@katasteramt-nwm.de wpapke@wismar.de Herr Papke Telefon 0381/10-233 Mitarbeiter der Geschäftsstelle: Frau Sievert Frau Malow Frau Wilke Herr Daschke Telefon 0381/10-213 Telefon 0381/10-23 Telefon 0381/10-212 Telefon 0381/10-210 Gebühr: 0,00 Bodenrichtwertkarte 2007 Vervielfältigung und Verbreitung: Die Bodenrichtwertkarte ist urheberrechtlich geschützt ( 2 Urhebergesetz - UrhG). Sie darf Dritten, auch auszugsweise, nicht verwertbar gemacht werden ( 12 i.v. mit 87 a UrhG). Vervielfältigung, auch auszugsweise, und Verbreitung nur mit Genehmigung des Herausgebers. Dieses gilt auch für die verwendeten topographischen Karten. Das Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern hat hierfür die Genehmigung zur Nutzung in der Bodenrichtwertkarte erteilt. Zum Titelbild: Auszug der Bodenrichtwertkarte (Dassow)

2 I n h a l t s v e r z e i c h n i s Seite 1. Allgemeines 1.1 Bodenrichtwerte Grundlagen 1.2 Darstellung der Bodenrichtwerte 1.2.1 Bodenrichtwerte Bauland 1.2.2. Bodenrichtwerte Acker- und Grünland 1.2.2.1 Ackerland 1.2.2.2 Grünland 1.2.3 Gewerbe 1.2. Ferienhausgrundstücke 2 2 3 3 2. Beschluss des Gutachterausschusses 3. Anlagen: Ackerland (Karte) Ackerland (Liste) Grünland (Karte) Grünland (Liste) Erläuterungen zur Darstellung der Bodenrichtwerte im KGIS NWM Anfangswerte im Sanierungsgebiet Dassow Anfangswerte im Sanierungsgebiet Gadebusch Anfangswerte im Sanierungsgebiet Grevesmühlen Anfangswerte im Sanierungsgebiet Klütz Anfangswerte im Sanierungsgebiet Neukloster Anfangswerte im Sanierungsgebiet Rehna Anfangswerte im Sanierungsgebiet Schönberg Anfangswerte im Sanierungsgebiet Warin Gemarkungsverzeichnis der Bodenrichtwerte (alphabetisch geordnet) 6 7 8 9 10 12 13 1 1 16 17 18 19 20-2 1. Allgemeines 1.1. Bodenrichtwerte - Grundlagen Vom Gutachterausschuss werden jährlich Bodenrichtwerte ermittelt und veröffentlicht. Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für Grundstücke eines Gebietes, für das im Wesentlichen gleiche Nutzungs- und Wertverhältnisse vorliegen. Er ist bezogen auf einen Quadratmeter Grundstücksfläche. Die Bodenrichtwerte werden für unbebaute Baugrundstücke und für landwirtschaftlich genutzte Grundstücke ermittelt und mit Angabe der maßgebenden Merkmale (Art und Maß der baulichen Nutzung, Bauweise, Erschließungszustand, Geschossigkeit, Grundstücksfläche) in Tabellenform oder Bodenrichtwertkarten dargestellt. Die Bodenrichtwerte geben somit detaillierte Informationen über das Preisniveau von Bauland bzw. landwirtschaftlichen Nutzflächen in den einzelnen Gemeinden des Landkreises Nordwestmecklenburg. Die Kaufpreise beziehen sich auf Baugrundstücke in den Ortslagen mit ortsüblicher Erschließung sowie auf Baugrundstücke in den Planungsgebieten, die gemäß 127 Abs. 2 Baugesetzbuch voll erschlossen sind. Die Bodenrichtwerte spiegeln die tatsächlichen Verhältnisse auf dem Grundstücksmarkt wider. Bei der Ermittlung von Bodenrichtwerten werden nur solche Kaufwerte berücksichtigt, die im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erzielt und nicht durch ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse beeinflusst wurden. In der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Rostocker Straße 76 in 23970 Wismar, kann Einsicht in die Bodenrichtwerte genommen werden, bzw. gegen ein Entgelt eine schriftliche Auskunft gegeben werden. Neben der Bodenrichtwertkarte werden vom Gutachterausschuss Übersichten über die Bodenrichtwerte von typischen Orten erstellt, die anhand von ausgewählten Orten einen Überblick über das jeweilige Preisniveau innerhalb des Landkreises Nordwestmecklenburg bieten. Der Gutachterausschuss hat zum Stichtag 31.12.2007 Bodenrichtwerte für Baulandflächen und landwirtschaftlich genutzte Flächen ermittelt. Der Bodenrichtwert bezieht sich auf ein Grundstück, das für das jeweilige Gebiet typisch ist (Richtwertgrundstück).

3 Die mittleren Grundstücksgrößen betragen für: städtische Baugrundstücke 630 m² in einer Spanne von 10 m² bis 900 m² ländliche Baugrundstücke 920 m² in einer Spanne von 380 m² bis 1.00 m² Baugrundstücke in den Plangebieten 60 m² in einer Spanne von 320 m² bis 1.000 m² Ferienhausgrundstücke 20 m² in einer Spanne von 280 m² bis 920 m² Abweichungen eines einzelnen Grundstückes von dem Richtwertgrundstück in den wertbeeinflussenden Merkmalen - wie Erschließungszustand, spezielle Lage, Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Grundstücksgestalt - bewirken in der Regel entsprechende Abweichungen vom Bodenrichtwert. Irgendwelche Ansprüche, vor allem gegenüber den Trägern der Bauleitplanung, den Baugenehmigungs- oder den Landwirtschaftsbehörden, können weder aus den Bodenwerten noch aus den Bodenrichtwertangaben hergeleitet werden. Nach 196 Abs. 1 BauGB sind Bodenrichtwerte in bebauten Gebieten mit dem Wert ermittelt, der sich ergeben würde, wenn die Grundstücke unbebaut wären. 1.2 Darstellung der Bodenrichtwerte 1.2.1. Bodenrichtwerte Bauland Der Entwicklungszustand wird mit folgenden wertbeeinflussenden Merkmalen ausgewiesen: R = Rohbauland E = Bauerwartungsland B = Baureifes Land Bodenrichtwerte ohne Kennzeichnung gelten für baureifes Land. Die Art der baulichen Nutzung ist mindestens nach 1 Abs. 1 Baunutzungsverordnung (BauNVO) zu bezeichnen: W = Wohnbauflächen M = Gemischte Bauflächen G = Gewerbliche Flächen S = Sonderbauflächen. Die Gutachterausschüsse sind frei, über die Unterscheidungen nach 1 Abs. 1 BauNVO hinaus die maßgeblichen Arten der Grundstücksnutzung selbst zu bestimmen (z.b. Ein- und Zweifamilienhäuser/Geschosswohnungsbau, klassisches/höherwertiges Gewerbe), statt die weiteren Differenzierungen nach 1 Abs. 2 BauNVO zu verwenden. Die gewählten Unterscheidungen sind im Grundstücksmarktbericht erläutert. Das Maß der baulichen Nutzung nach der BauNVO wurde durch den Gutachterausschuss auf Grundlage der B- Pläne in Entwicklungsgebieten bei der Erarbeitung der Bodenrichtwerte berücksichtigt: Geschosszahl, (römische Zahl) z.b. II, zweigeschossige Bebauung Grundflächenzahl (GRZ) (Dezimalzahl) z.b. GRZ 0,, Grundfläche = 0 % der Grundstücksfläche Geschossflächenzahl (GFZ) (Dezimalzahl) z.b. GFZ 0,7, Geschossfläche = 70 % der Grundstücksfläche Baumassenzahl (BMZ) (Dezimalzahl) z.b. BMZ 8,0 = 8 m³ Baumasse je m² Baugrundstück Ausmaß des Bodenrichtwertgrundstücks: Grundstückstiefe, Grundstücksfläche, (arabische Zahl) (arabische Zahl) z.b. 0 m oder z.b. 0 m²

Grundstückstiefe Grundstücksfläche. 3 m städtische Baugrundstücke 630 m² in einer Spanne von 10 m² bis 900 m² 0 m ländliche Baugrundstücke 920 m² in einer Spanne von 380 m² bis 1.00 m² 3 m Baugrundstücke im Plangebiet 60 m² in einer Spanne von 320 m² bis 1.000 m² 3 m Ferienhausgrundstücke 90 m² in einer Spanne von 280 m² bis 920 m² Soweit Bodenrichtwertzonen verwendet werden, sind diese zu begrenzen. Die Bodenrichtwerte und ggf. verwendete Bodenrichtwertzonen sind innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Gutachterausschusses mit eindeutigen Ordnungsnummern zu versehen. Die Begrenzung förmlich festgelegter Gebiete ist zu kennzeichnen; auf den Verfahrensgrund ist durch folgende Schriftzusätze hinzuweisen: San = Sanierungsgebiet Entw = Entwicklungsbereich Der jeweils zugrunde gelegte Verfahrensstand ist bei den Bodenrichtwertangaben durch die folgenden Buchstabenzusätze gekennzeichnet: A = sanierungs- bzw. entwicklungsunbeeinflusster Zustand (Anfangswert) E = Zustand unter Berücksichtigung der rechtlichen und tatsächlichen Neuordnung (Endwert) Bodenrichtwerte beziehen sich auf baureife Grundstücke, erschlossen nach 127 Abs. 2 BauGB, für die Erschließungsbeiträge nach Angaben des Kommunalabgabengesetzes sowie Kostenerstattungsbeträge für Ausgleichsflächen nach 13a BauGB noch erhoben werden können. 1.2.2. Bodenrichtwerte Acker- und Grünland Die Bodenrichtwerte für Ackerland und Grünland sind in Bodenrichtwertzonen auf den Seiten 6 und 7 dargestellt. 1.2.2.1 Ackerland Der Durchschnittspreis bezieht sich auf alle 187 getätigten Erwerbsvorgänge, wobei der Gesamtkaufpreis unter Berücksichtigung der Gesamtfläche ermittelt wurde. Dieser liegt im Berichtsjahr 2007 für Ackerland bei 0,9 /m², stellt also eine steigende Tendenz dar. In Abhängigkeit von der Bodengüte liegen die niedrigsten gezahlten Ackerlandpreise bei 0,26 /m² und die höchsten gezahlten Ackerlandpreise bei 1,0 /m². Die durchschnittliche Ackerzahl der ausgewerteten Erwerbsvorgänge ist mit 0 ermittelt worden. 1.2.2.2 Grünland Der Durchschnittspreis bezieht sich auf die getätigten Erwerbsvorgänge. Er liegt im Berichtsjahr 2007 für Grünland bei 0,6 /m² und somit 3 Cent niedriger als im Vorjahr. In Abhängigkeit von der Bodengüte liegen die niedrigsten gezahlten Grünlandpreise bei 0,18 /m² und die höchsten gezahlten Grünlandpreise bei 1,39 /m². Die durchschnittliche Grünlandzahl der ausgewerteten Erwerbsvorgänge ist mit 39 ermittelt worden. Diese Preisentwicklung spiegelt die Nachfragesituation wider und sie wird durch die unterschiedlichen Grundstücksqualitäten, die gehandelt worden sind, beeinflusst. 1.2.3 Gewerbe Die Anzahl der Erwerbsvorgänge für baureife Gewerbebaulandflächen in Autobahnnähe ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. In den Gewerbegebieten des Landkreises Nordwestmecklenburg ist ein vielfältiges Angebot an baureifem Gewerbeland vorhanden. Im Berichtsjahr wurde der Verkauf von 23 unbebauten, gewerblichen Baugrundstücken ausgewertet. Der durchschnittliche Bodenwert für Gewerbeflächen beträgt 18,00 /m² bei einer mittleren Flächengröße von 2.636 m².

Bodenwerte Gewerbe (Berichtsjahr 2007) Gewerbegebiet mittlerer Bodenwert in /m² mittlere Flächengröße in m² Schönberg Sabower Höhe 19,00 3.100 Selmsdorf An der Trave u. Lauen 20,00 2.00 Grevesmühlen 2,00.800 diverse andere Orte im Kreisgebiet 1,00 2.036 Für gewerbliche Bauflächen, die höherwertig nutzbar sind, z. B. Verbrauchermärkte, wurden durchschnittlich 0,00 /m² gezahlt, bezogen auf eine durchschnittliche Fläche von 3.636 m². 1.2. Ferienhausgrundstücke Die unbebauten Ferienhausgrundstücke liegen überwiegend im Bereich der Ostseeregion. Der durchschnittliche Kaufpreis beträgt 10,00 /m² in einer Spanne von 9,00 /m² bis 16,00 /m². Die durchschnittliche Grundstücksgröße ist mit 20 m² ermittelt worden. 2. Beschluss des Gutachterausschusses Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in dem Landkreis Nordwestmecklenburg hat in seiner Sitzung am 11.03.2008 die Bodenrichtwerte für Wohnbauflächen, für Gewerbegrundstücke sowie für Acker- und Grünland aus den vorliegenden Kaufverträgen abgeleitet. Diese Bodenrichtwerte wurden gemäß 193 Absatz 3 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Neubekanntmachung vom 23. September 200 (BGBl. I S. 21), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 21.12.2006 (BGBl. I. S. 3316) und der Gutachterausschussverordnung (GutAVO) vom 06. Juli 1992 (GVOBl. M-V. S.01), zuletzt geändert durch Artikel des Gesetzes vom 20. Juli 2006 (GVOBl. M-V S. 76) für den Stichtag 31.12.2007 ermittelt und beschlossen. gez. König Vorsitzender des Gutachterausschusses