Super für die Q Qualitäts-Gräsermischungen REVITAL für Dauergrünland AGRAVIT für Ackerfutterbau Erfolgreiches Gräser-Management www.advantaseeds.de
Die Advanta Qualitätsphilosophie Sortenqualität Schmackhaftigkeit Gesundheit Ertrag Ausdauer Winterfestigkeit Sortenabstimmung Standort Blühverhalten Ertragsaufbau Nutzung Beste Saatgutpartien Laufende Kontrolle Hohe Reinheit Hohe Keimfähigkeit Langfristige Produktionsplanung Bewährtes Sortiment Feste Zusammensetzung Ständige Produktentwicklung Saatgutqualität Sortenkontinuität 2
Herausforderung Grünland und Ackerfutterbau Inhaltsübersicht Seite Erfolg durch Qualität 4 Grundfutterleistung optimieren = Kosten senken 5 Die wichtigsten Gräser zur Qualitätsproduktion 7-9 Die Advanta-Qualitätsphilosophie 10 Qualitäts-Gräsermischungen für Dauergrünland 12 Qualitäts-Gräsermischungen für Ackerfutterbau 14 Erfolgreiches Grünland-Management 16 Grünland REVITALisieren 18 Nachhaltig erfolgreich bewirtschaften 21 Das Gras wachsen hören 22 Mais 23 Service und Beratung 24 Die Veränderungen in der Agrarwirtschaft stellen uns alle vor große Herausforderungen. Die Agrarreform verändert die Rahmenbedingungen, die zunehmende Globalisierung und Rohstoffknappheit die Preise. Des einen Freud, des anderen Leid. Während man sich auf der einen Seite über steigende Erlöse bei den Marktfrüchten freut, sind auf der anderen Seite höhere Betriebsmittel- und Futterkosten einzukalkulieren. Schließlich ist zwischen den zur Verfügung stehenden Flächen eine neue Dimension der Konkurrenz für die Produktion von Nahrungsmitteln, Futtermitteln und Energie entstanden. Davon bleiben auch Grünland und Ackerfutterbau nicht verschont. Eine intensivere Nutzung ist das Gebot der Stunde. Wichtig ist es, die optimale Kombination aus hohem Flächenertrag bei bestmöglicher Futterqualität zu erreichen. Da ist es gut, wenn man auf die jahrzehntelange Erfahrung von Advanta zurückgreifen kann. Ob z.b. schmackhafteres Futter durch Tetraploides Weidelgras, hoher Zuckergehalt in den Mischungen oder Rostresistenz, wir haben mit unseren Aktivitäten schon früh die richtige Richtung vorgegeben. Die Investition in Qualität lohnt sich! Lesen Sie hierzu in der Broschüre interessante Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit, Empfehlungen zur Mischungszusammensetzung und Tipps zur Bestandesführung. Den Bedarf erkennen und richtig reagieren, das ist es, was Advanta unter Beratung und unter erfolgreichem Grünlandund Futterbau-Management versteht. Advanta hat seit jahrzehnten Erfahrung und Erfolg in Züchtung und Vertrieb von hochwertigem Gräsersaatgut. Nutzen Sie dies für Ihren Betrieb. Ihr Erfolg mit unserer Qualität 3
Erfolg durch Qualität Der entscheidende Erfolgs-Faktor ist die Erzeugung einer hohen Futterqualität. Denn durch mehr Energie im Grundfutter und in der Regel einhergehender höherer Futteraufnahme erreichen Sie höhere Milch- und Fleischleistungen. Gleichzeitig sinken die Futterkosten je erzeugtem kg Milch und Fleisch. Betriebe mit hoher Milchleistung aus dem Grundfutter erzielen gegenüber Betrieben mit niedriger Grundfutterleistung um mehrere Hundert Euro höhere Direktkosten freie Leistungen =DKfL (siehe Tabelle 1). Da lohnt es sich, die Qualität des Grundfutters genauer zu betrachten. Für ein optimales Ergebnis ist eine langfristige Planung und eine genaue Analyse der Futterflächen das A und O. Verschiedene Fragen sind immer wieder neu zu stellen, wie z.b.: Wie hoch soll oder kann der Anteil Gras in der Fütterung sein? In welchem Zustand ist das Dauergrünland, und mit welchen Maßnahmen kann ich es optimieren? Welche Mischungen nutze ich für Nachsaat, welche für Neuansaat? Wie integriere ich Ackerfutterbau in meine Fruchtfolge? Wann setze ich auf kleehaltige Mischungen, wo sind reine Gräsermischungen zu bevorzugen? Ist der Nährstoffhaushalt des Bodens in Ordnung? Im Bereich der Grünlandverbesserung liegen noch viele Reserven. Dies zeigt auch die Betriebszweigauswertung (BZA) Emsland und Osnabrück, mit 274 Betrieben. In der Studie wird deutlich, wie enorm die Unterschiede in der Direktkosten freien Leistung (DKfL) sind: Betriebe mit hoher Grundfutterleistung erwirtschaften im Emsland 3,3 Cent je kg Milch bzw. 481 je Kuh höhere Direktkosten freie Leistung (DKfL) im Vergleich zu Betrieben mit niedriger Grundfutterleistung. Tabelle 1: Grundfutterleistung und Rentabilität Betriebe gruppiert nach Grundfutterleistung Hohe Grundfutterleistungen verbessern die Rentabilität der Milcherzeugung niedrig (<2.500 kg) hoch (>4.500 kg) hoch-niedrig Differenz Grundfutterleistung in kg 1.875 kg 4.916 kg + 3.002 kg Anteil Milch aus Grundfutter in % Milchleistung (ECM) 4% Fett, 3,4% Eiweiß 23% 51% + 28% 8.304 kg 9.599 kg + 1.295 kg Erlöse je Kuh und Jahr 3.007 3.396 + 389 Direktkosten/Kuh (variable Kosten) Direktkosten freie Leistung (DKfL) (Erlöse-Direktkosten) 1.846 1.754-92 (je Kuh) 1.161 1.642 + 481 (je kg Milch) 14,1 ct 17,4 ct + 3,3 ct Quelle: Betriebszweigauswertung (BZA) Emsland/Osnabrück 06/07: Dr. Hubert Kruse Bezirksstellen Emsland/Osnabrück der LWK NDS und dortige Beratungsringe Fazit: Qualität sichert den Betriebserfolg! Eine hohe bis sehr hohe Grundfutterleistung ist nur über höchste Qualität des Futters erreichbar. Die richtige Zusammensetzung und die optimale Qualität der eingesetzten Gräsermischungen tragen entscheidend zum Erfolg bei. 4
Grundfutterleistung optimieren = Kosten senken Knapp die Hälfte der Produktionskosten in der Milcherzeugung sind Futterkosten. Ob beim Futterweizen, bei der Futtergerste oder bei Sojaextraktionsschrot, die Kraftfutterkosten stellen einen bedeutenden Kostenblock dar. Auch die Produktion von Grundfutter hat ihren Preis. Umso mehr lohnt sich die Investition in Grundfutterqualität. Schließlich lassen sich dadurch die Erzeugungskosten je kg Milch/Fleisch reduzieren und gleichzeitig Kraftfutterkosten einsparen. Ob bei der abgestuften Grünlandbewirtschaftung, bei Vollweidesystemen, Intensivst-Betrieben oder anderen betriebsspezifischen Vorgaben der Einsatz von Advanta Qualitäts- Gräsermischungen zahlt sich aus durch: hohe Futterqualität hohe Grundfutteraufnahme höhere tägliche Gesamt-Futteraufnahmen höhere Milch- und Fleischleistungen Tabelle 2: Grundfutterleistung und Kraftfutterkosten Einfluß der Grundfutterleistung Betriebe gruppiert nach Grundfutterleistung niedrig (<2.000) hoch (>4.000) hoch-niedrig Differenz Kraftfutter je Kuh/Jahr 29,1 dt 20,8 dt - 8,3 dt Kraftfutter je kg Milch (ECM) 375 g 236 g - 139 g Futterkosten je kg Milch 18,5 ct 16,2 ct - 2,3 ct Kraftfutterkosten je kg Milch 6,6 ct 4,7 ct -1,9 ct Quelle: Tierreport 2006 In Tabelle 2 sind Betriebe mit unterschiedlichen Grundfutterleistungen in der Milcherzeugung gegenübergestellt. Mit höherer Grundfutterleistung liegen die Gesamtfutterkosten je kg erzeugter Milch - insbesondere auch die Kraftfutterkosten - signifikant niedriger. Fazit: Hohe Grundfutterleistungen sind Voraussetzung für effiziente Kosteneinsparungen. REVITAL und AGRAVIT Qualitäts-Gräsermischungen sind für diese Anforderungen optimiert. Investitionen in diese Qualitätsmischungen amortisieren sich deshalb in kürzester Zeit. Kostensenkung durch optimale Grundfutterleistungen Je höher die Grundfutterleistung, desto geringer die Auswirkung des Preisanstieges beim Kraftfutter. Das Ziel ist also klar: Mehr Leistung aus Grundfutter erreichen Kraftfutter gezielter einsetzen (kein Luxuskonsum) 5
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Die wichtigsten Gräser zur Qualitätsproduktion! Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)- Untergrasras Dt. Weidelgras ist das wertvollste Gras für Wiesen und Weiden. Es mag Stickstoff, ist vielschnittverträglich und konkurrenzstark. Dank sehr schneller Jugendentwicklung ist Dt. Weidelgras bestens geeignet für Nachsaaten. Es gibt diploide und tetraploide Sorten, die in früh, mittel und spät blühend eingeteilt sind. Tetraploide Sorten haben breitere Blätter, ein größeres Wurzelwerk, sind rostresistenter und schmackhafter (höherer Zuckergehalt) als diploide Sorten. Spätblühende, tetraploide Sorten sind besonders geeignet zur Erzielung höchster Futterqualitäten. Kennzeichen: jüngstes Blatt gefaltet, ältere gerollt stark entwickelte Riefen markante Blattöhrchen unbehaartes, glänzendes Gras rot-violette Blattscheiden keine Grannen Wiesenlieschgras (Phleum pratense)-obergrasras Wiesenlieschgras ist ein ausgezeichnetes Futtergras. Die Blätter sind weich und unbehaart. Besonders im jungen Zustand ist es besonders schmackhaft. Es ist ein mehrjähriges, sehr winterhartes Gras und unempfindlich gegen Kälte, Schnee und Nässe. Aufgrund der geringen Verdrängungswirkung ist es ein wertvoller Mischungspartner für Neuanlagen von Wiesen und Weiden. Spätblühende Sorten kombinieren hervorragend mit späten Dt. Weidelgräsern, frühblühende passen in Mischungen mit hohem Wiesenschwingelanteil. Kennzeichen junge Blätter gerollt schwache, flache Riefung keine Blattöhrchen offene Blattscheide 2 Grannen auf jedem Ährchen knollige Verdickung an der Halmbasis 7 Wiesenrispe (Poa pratensis)- Untergras Die Wiesenrispe ist ein wertvolles Gras auf Wiesen und Weiden. Sie ist ausgesprochen trockenheitsverträglich, strapazierfähig und winterhart. Zur Ansaat auf lockeren, humosen Böden gut geeignet benötigt sie allerdings zwei bis drei Jahre, um sich im Bestand zu etablieren und die Narbe zu stabilisieren. Unterirdische Ausläufer sorgen für gute Trittfestigkeit. Die Wiesenrispe ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil von Mähweidemischungen. Kennzeichen: junge Blattanlagen gefaltet keine Riefen keine Blattöhrchen kanuähnliche Spitze dunkelgrüne Farbe Doppelrille ( Skispur ) Fotos: Watier-Visuell
Ausdauer, Ertrag und Toleranz Wiesenschwingel (Festuca pratensis)-obergrasras Wiesenschwingel ist ein wertvolles Futtergras und bevorzugt frische bis feuchte Wiesen und Weiden. Es verträgt mähen besser als beweiden und ist sehr verbreitet auf Mineralund Moorböden. Es ist konkurrenzschwach, ersetzt jedoch Deutsches Weidelgras in Auswinterungslagen. Bei maximal 3-4 Nutzungen im Jahr ist Wiesenschwingel eine wichtige Komponente auf mittel bis extensiv bewirtschaftetem Grünland, insbesondere bei Heunutzung. Kennzeichen: junge Blätter sind gerollt stark geriefte Blattoberseite markante Blattöhrchen unbehaarte, geschlossene Blattscheide stark glänzende Unterseite eingeschnürtes Blatt im oberen Drittel der Blattscheide Welsches Weidelgras (Lolium multiflorum)-obergras Welsches Weidelgras ist ein schnell wachsendes hohes zweijähriges Gras. Es ist sehr ertragreich und liefert hochwertiges Ackerfutter. Bei ausreichender Wasserversorgung und entsprechender Düngung sind bis zu 6 Schnitte pro Jahr zu erzielen. Es gibt diploide und tetraploide Sorten. Eine Unterart ist das Einjährige Weidelgras. Im Aussehen gibt es keinen Unterschied, allerdings ist bei Nutzung vor Winter das Einjährige Weidelgras nicht winterhart. Kennzeichen: junge Blätter sind gerollt sichtbare Riefen deutlich sichtbare Blattöhrchen glänzende Blattunterseite Ährchen besitzen Grannen untere Blattscheide rot-violett 8 Knaulgras (Dactylis glomerata)-obergras Sehr massenwüchsiges und ausdauerndes Gras mit ausgesprochen guter Trockenheits- Toleranz. In der Entwicklung ist es vergleichsweise früh in der Blüte und verholzt deutlich schneller als andere wertvolle Gräserarten. Bei Beweidung werden überständige Pflanzen gemieden. Knaulgras neigt dazu andere wertvolle Pflanzen im Bestand zu verdrängen. Der Einsatz von Knaulgras lohnt sich nur auf trockenen, sandigen bzw. leichten Böden. Es sollte in Mischungen mit früh blühendem Dt. Weidelgras. Wiesenschwingel und/oder Lieschgras anbebaut werden. Nicht empfehlenswert auf guten bzw. Hochleistungsböden. Kennzeichen: scharfe Falten nicht gerieft keine Blattöhrchen gräulich-grünes Gras grober Blütenstand offene Blattscheide
Die wichtigsten Futterleguminosen Weißklee Rotklee Luzerne (Trifolium repens) Weißklee versorgt als Leguminose den Boden mit Stickstoff. Die Pflanze besitzt kriechende, verzweigte, sich an den Knoten bewurzelnde Stängel. Daher schließt Weißklee optimal Lücken und ist ausgesprochen trittfest und vielschnittverträglich. Als Futterpflanze wegen ihrer Schmackhaftigkeit und ihrem Mineralstoff- und Proteingehalt bestens geeignet. Weißklee ist winterhart und anpassungsfähig. In Mischungen sollten immer hochwachsende Weißkleesorten (z.b. Milkanova) eingesetzt werden. Nur solche Sorten können neben den besten Deutschen Weidegrassorten bestehen. Kennzeichen: weiße kugelige Blütenköpfchen langröhrige, nektarführende Einzelblüten 3-zählig gefiederte Blätter langgestielte Blattspreite lange Kronröhren Blütezeit Mai-Oktober (Trifolium pratense) Rotklee ist ein- bis mehrjährig, stark belaubt und eine der wertvollsten Pflanzen im Feldfutterbau. Im mehrjährigen Anbau wird Rotklee typischerweise in Gräser-Klee-Mischungen eingesetzt. Hier liefert er einen wertvollen Beitrag zur Futterqualität und steigert die Schmackhaftigkeit. Weitere Effekte des Rotklees sind neben der N-Anreicherung und der Durchwurzelung die Bodenbeschattung und die Zufuhr von organischer Substanz. In Mischungen mit Welschem oder Dt. Weidelgras bzw. Wiesenschwingel, Lieschgras sind tetraploide den diploiden Sorten vorzuziehen. Kennzeichen: purpurfarbene kugelige Blütenköpfchen langröhrige, nektarführende Einzelblüten 3-zählig gefiederte Blätter (unterseitig stärkere) Blattbehaarung lange Kronröhren Blütezeit Juni-Oktober 9 (Medicago sativa) Luzerne ist neben dem Rotklee eine der wertvollsten und leistungsfähigsten Pflanzen des Feldfutterbaus. Sie ist ausdauernd, winterhart und tiefwurzelnd. Gegenüber Staunässe und Bodendruck reagiert sie allerdings empfindlich. Eine ausreichende Kalkversorgung der Böden ist für den erfolgreichen Anbau Voraussetzung. Luzerne wird vorwiegend als Gemengepartner zu Rotklee und Gräsern im Feldfutterbau eingesetzt. In Symbiose mit den Knöllchenbakterien ist sie in der Lage Stickstoff aus der Luft zu binden. Kennzeichen: blau-violette, (traubige) Blüten 3-zählige Blätter spiralig, gewundene Hülsen leicht verzweigter Stengel tief wurzelnd Fotos: Watier-Visuell
Die Advanta Qualitätsphilosophie Sortenqualität Sortenabstimmung Die Advanta Qualitäts-Gräsermischungen sind aus verschiedenen Arten und Sorten zusammengesetzt. Jede einzelne Art und Sorte entscheidet mit über die Qualität der Gesamt-Mischung. Nur beste Qualitäts-Mischungen ermöglichen Ihnen einen optimalen Aufbau der Bestände. Jede Sorte liefert somit gezielt ihren Beitrag zum Gesamt- Erfolg der Mischung. Jahrzehntelange Erfahrung in Züchtung und Vertrieb von hochwertigem Gräser-Saatgut ist die Basis für die Selektion der Top-Sorten, welche in REVITAL und AGRAVIT Qualitäts-Gräsermischungen zum Einsatz kommen. Advanta Sortenqualität bedeutet für Sie, dass jede eingesetzte Sorte verlässlich hohe Qualität leisten muss in Bezug auf Schmackhaftigkeit Gesundheit Ertrag Ausdauer Winterfestigkeit Die einzelnen Sorten innerhalb jeder einzelnen Mischung werden nach verschiedenen Kriterien sorgfältig aufeinander abgestimmt. In Abhängigkeit von Art und Intensität der Nutzung werden z.b. die Blühtermine bestmöglich miteinander kombiniert. Gleichzeitig wird eine gute Verträglichkeit für Beweidung und/oder Schnitt gewährleistet und der Ertragsaufbau über die gesamte Nutzungsperiode durch die Sortenwahl gesteuert. Die Eigenschaften der einzelnen Gräser werden intelligent kombiniert, so dass die Mischung in Hinsicht auf Ertrag, Schmackhaftigkeit, Gesundheit und Winterfestigkeit bestens abgestimmt ist. Standort Blühabstimmung Ertragsaufbau Nutzung 10
Saatgutqualität Bei den Advanta Qualitäts-Gräsermischungen können Sie sicher sein, nur hochwertige Saatgutqualität zu bekommen. Es wird nur Saatgut mit der höchsten Qualitätsstufe verwendet. Diese hohe Saatgutqualität wird durch die Auswahl der besten Einzelpartien erreicht. Erst wenn die Keimfähigkeit und die Reinheit des Saatgutes den hohen Qualitätsansprüchen genügen, werden sie in den Mischungen eingesetzt. Laufende Kontrollen gewährleisten die hohe Qualität und sind somit die beste Basis für eine intensive Nutzung des Grünlandes. Beste Saatgutpartien Laufende Kontrollen Hohe Reinheit Hohe Keimfähigkeit Sortenkontinuität Die Sortenkontinuität in den Advanta Mischungen REVITAL und AGRAVIT steht für eine konstant optimale Produktleistung. Die Mischungen haben eine feste Zusammensetzung hinsichtlich Sorten und Anteilen. Neue Sorten werden nur eingesetzt, wenn sie eine Verbesserung der Mischung bewirken. Ihnen als Landwirt gibt dies die notwendige Sicherheit in Bezug auf Leistung und Zuverlässigkeit. Um diese Top-Qualität über Jahre sicherstellen zu können, ist eine langfristige Produktionsplanung erforderlich. Den Zuchtfortschritt berücksichtigen wir, indem neue Sorten geprüft und in der Mischung beobachtet werden, um sie in die Produktionsplanung mit aufzunehmen. Advanta Qualitäts-Gräsermischungen sind gekennzeichnet durch Langfristige Produktionsplanung Bewährtes Sortiment Feste Zusammensetzung Ständige Produktentwicklung 11
REVITAL - Qualitäts-Gräsermischungen REVITAL - Sortiment 101 105 201 205 301 305 401 905 Art Sorte % % % % % % % % Dt. Weidelgras AUBISQUE (t) früh 10 20 Dt. Weidelgras CHEOPS (t) spät 30 30 20 25 Dt. Weidelgras CITIUS (t) spät NEU 10 10 10 10 Dt. Weidelgras FORZA (t) spät 50 50 35 40 25 25 Dt. Weidelgras THALASSA (t) spät NEU 10 Dt. Weidelgras MELLAND (d) spät 25 30 Wi.-Lieschgras COMTAL spät 30 30 10 15 Wi.-Lieschgras MOTIM spät 15 15 Wi.-Lieschgras TILLER früh 20 30 Wi.-Rispe OXFORD 10 10 10 20 Wi.-Schwingel DARIMO 20 10 Wi.-Schwingel RICARDO 30 20 Weißklee MILKANOVA 10 10 10 10 Aussaatmenge (kg/ha): (d) diploid, (t) tetraploid Nachsaat 20-30 20-30 - - - 20-25 Neuansaat 40 40 40 40 35-40 12
für Dauergrünland REVITAL Nachsaat-Mischungen REVITAL 101, REVITAL 105 Zur Verbesserung/Regeneration von Dauergrünlandflächen. Mit konkurrenzstarken, tetraploiden spät blühenden Deutschen Weidelgräsern. Verbessert die Nutzungselastizität und den Ertrag der Altnarbe. Dauerwiesen-Mischung REVITAL 401 Zur Neuansaat mit 3-4 Nutzungen als Wiese oder Mähweide. Stabile Narbe mit hoher Winterfestigkeit. Mittlere bis niedrige Düngungsintensität. Gut geeignet für den Einsatz von Wirtschaftsdünger. Vorwiegende Nutzung für Silage oder Heu. Schnitt-Mischungen REVITAL 201, REVITAL 205 Zur Neuansaat auf weidelgrassicheren Standorten. Zur Nachsaat in stark lückigen Beständen. Sehr hohe Ertragsleistung und Ausdauer. Für intensive Silage- bzw. Frischfutternutzung. Nutzt hohe Güllegaben und intensive Düngung. Pferdeweide-Mischung REVITAL 905 Für intensiv beanspruchte Pferdekoppeln. Entwickelt eine stabile Narbe mit hoher Trittfestigkeit und hervorragender Ausdauer. Gute Eignung auch für Moorstandorte. Liefert strukturreiches, gesundes Futter. Als Weide, zur Heu- und/oder Silagegewinnung. Mähweide-Mischungen REVITAL 301, REVITAL 305 Zur Neuansaat bei Weide- und/oder Schnittnutzung. Hohe Ausdauer und Winterhärte ermöglichen Anbau auch in ungünstigen Lagen. Beste Trittfestigkeit und Nutzungselastizität. Hervorragende Gülle-Verträglichkeit. Benötigt normale bis intensive Düngung. Für sehr intensiv genutzte Flächen und Moorstandorte ist REVITAL 305 (ohne Klee) zu empfehlen. Hinweis zu Mischungsbezeichnungen: Mischungen mit Ziffer 1 endend = mit 10% Weißklee MILKANOVA (z.b. REVITAL 101) Mischungen mit Ziffer 5 endend = ohne Klee (z.b. REVITAL 105) 13
AGRAVIT - Qualitäts-Gräsermischungen Nutzung kurzfristig mittelfristig langfristig AGRAVIT - Sortiment 005 010 015 020 020 R 030 030 R 040 040 R 050 R 940 L Art Sorte % % % % % % % % % % % Einj. Weidelgras WESLEY (t) 65 Einj. Weidelgras CAREMO (t) 35 40 Einj. Weidelgras JUMPER (t) 60 30 Welsches Weidelgras MONDORA (t) 20 50 20 30 20 Welsches Weidelgras LEMTAL (d) 20 20 25 Welsches Weidelgras SALOME (t) 20 20 20 Welsches Weidelgras DAVINCI (d) NEU 10 10 Dt. Weidelgras AUBISQUE (t) 45 30 70 45 25 Dt. Weidelgras INDIANA (d) NEU 25 20 30 30 Wiesenlieschgras TILLER 20 10 Wiesenschwingel DARIMO 25 30 Wiesenschwingel RICARDO 10 Luzerne FEE 60 Rotklee MARO (t) 15 10 5 5 Rotklee TITUS/KVARTA (t) 20 10 10 5 Weißklee MILKANOVA 10 10 10 Knaulgras PIZZA Knaulgrasmischungen erhalten Sie nach Wunsch ab 1 Palette Aussaat möglich Aussaatmenge (kg/ha): Nutzungszeitraum in Monaten ca. (d) diploid, (t) tetraploid von bis Jun- Mär- Sep- Aug Jun Okt 40-40- 40-45 45 45 40-45 30-35 40-45 30-35 Mär- Okt Mär- Okt Mär- Sep 40-45 30-35 Mär- Mär- Sep Aug 30-20- 35 25 5 10 15 20 30 40 50 40 14
für Ackerfutterbau AGRAVIT Nutzung kurzfristig AGRAVIT 005 Mischung für Zwischenfruchtanbau Nutzung als Zwischenfrucht mit 1-3 Schnitten. Eignung für Grünfutter, Silage und Weide. AGRAVIT 010 Einjährige Hauptfruchtmischung Nutzung bis Ende des Aussaatjahres. Eignung auch zur Untersaat bei GPS. AGRAVIT 015 Mischung für Nutzung im Folgejahr Bei üppigem Wuchs vor Winter schröpfen/überweiden. Für intensive Nutzung im Folgejahr. Eignung auf Grund schneller Frühjahrsentwicklung auch als Maisvorfrucht. Düngungshinweis: Alle kurzfristigen Mischungen bedürfen einer intensiven Düngung. Nutzung mittelfristig AGRAVIT 020/020 R Mischung für überjährige Nutzung Nutzung im Ansaatjahr und im Folgejahr. Sehr hohe Erträge bei guter Wasserversorgung. Eignung vorrangig für Silage und Frischfütterung, auch als Maisvorfrucht. AGRAVIT 030/030 R Mischung für 2-3 jährige Nutzung Nutzung im Ansaatjahr und zwei Hauptnutzungsjahren. Welsches Weidelgras erhöht die Ertragsleistung im 1. und 2. Nutzungsjahr. Eignung vorrangig für Silage und Grünfutternutzung. Nutzung langfristig AGRAVIT 040/040 R Mischung für langjährige Nutzung Nutzung im Ansaatjahr und mehreren Folgejahren. Sehr gute Ausdauer und Winterhärte, für weidelgrassichere, ertragsstarke Standorte. Eignung für Silage und Frischfütterung, sowie zur Weidenutzung bzw. Heugewinnung. AGRAVIT 050 R Kleegras für langjährige Nutzung Langjährige Nutzung, evtl. Überführung in Dauergrünland möglich. Sehr gut ausdauernd und winterhart. Eignung für Silage, Frischfütterung und Heu. AGRAVIT 940 L Luzerne betont, für mehrjährige Nutzung Mischung für zwei- bis vierjährige Nutzung, zur Aussaat auf Böden mit hohem ph-wert. Sehr gute Ausdauer und Winterhärte. Benötigt mittlere bis sehr extensive Düngung. Eignung für Grünfütterung, Heu und Silage Mischungen mit Knaulgras Speziell auf trockenen Standorten kommen auch Mischungen mit Knaulgras in Betracht (Ab Palettengröße liefern wir in bedarfsgerechter Zusammensetzung). Fragen Sie hierzu Ihren Advanta Verkaufsberater. Hinweis zu Mischungsbezeichnungen: Mischungen mit R enthalten Klee (Rotklee), L steht für Luzerne. Die letzten beiden Ziffern geben Hinweise auf die Nutzungsdauer in Monaten (z.b. 020 = 20 Monate) Düngungshinweis: Reine Gräsermischungen erfordern intensive N- Düngung. Klee- und luzernehaltige Mischungen benötigen mittlere bis extensive N-Düngung 15
Schadbild Mechanisch Chemisch Pflanzenbaulich 1. Normale Tritt- und Fahrschäden walzen - Nachsaat, Düngung 2. Starke Tritt- und Fahrschäden, sonstige Unebenheiten 3. Narbe lückig, nicht verunkrautet; 20-30% Lücken 4. Narbe verunkrautet; 20-30% Unkräuter wie Löwenzahn etc; Rest: hochwertige Gräser durch Walzen nicht mehr einzuebnen - Schröpfschnitt bei Vogelmiere - Tipula-Bekämpfung (regional und zeitlich befristet) selektives Herbizid Neuansaat (nach Umbruch/Fräsen) Nachsaat und Beweidung Nachsaat 5. wie 4.; Rest minderwertige Gräserarten Umbruch Totalherbizid Neuansaat 6. Narbe verfilzt (Einjährige und Gemeine Rispe) Narbenfilz aufreißen - Nachsaat und Beweidung 7. Ampferverunkrautung - selektives Herbizid Nachsaat 8. Ungräser insgesamt über 40% oder mehr als 30% Quecke - Totalherbizid Neuansaat nach Narbenabtötung 16
Erfolgreiches Grünland-Management Top-Qualität vom Grünland ist Voraussetzung für hohe Grundfutterleistungen. Dazu müssen der Bestand, die Pflege und die Nutzung stimmen. Verschiedene Faktoren beeinträchtigen dieses Ziel: extreme Witterungsbedingungen falscher Schnittzeitpunkt alternde Bestände fehlende Grünlandverbesserung falsche Düngungs- und Nutzungsintensität, oder ungeeignete Saatgutmischungen Der erste Schritt im Grünlandmanagement ist die Beurteilung der Bestände. Gibt es Tritt- und Fahrschäden? Ist die Narbe lückig? Wie hoch ist der Anteil minderwertiger Gräser und Unkräuter im Bestand? Je nach Lücken- und Unkraut-Anteil ist abzuwägen, welche mechanische oder chemische Behandlung in Frage kommt bzw. ob Nachsaat oder Neuansaat erforderlich sind. Bestimmung des Lückenanteils Betrachten Sie an 5 auseinander liegenden Stellen eine Grundfläche von 40 x 40 cm. Wie groß der Lückenanteil ist, sehen Sie schnell, wenn sie ihre Hand in diese Grundfläche legen (Größe der Hand = ca. 15% der Grundfläche). Eine Nachsaat ist ab etwa 20 % Lückenanteil erforderlich. Nachhaltig und erfolgreich Qualität ernten: Schnitttermin: Spätestens bis Beginn des Ährenschiebens sollten Sie schneiden, um die optimale Kombination von Energie-, Rohfaser und Proteingehalt und Ertrag zu ernten. Mit jedem weiteren Tag verschenken Sie Qualität. Schnitthöhe: 6-7 cm sollte es mindestens sein, damit die Pflanze schnell wieder ergrünen und nachwachsen kann. Düngung: Die Düngung muss bedarfsgerecht auf die Nutzung abgestimmt sein. Zu beachten für die Aufwandmenge Stickstoff ist der Kleeanteil. Pflege: Ausführliche Hinweise zur Pflege finden sie auf Seite 21. Nachsaat zur Erhaltung und Verbesserung vorhandener Flächen: Die heutige Intensität der Nutzung (hohe Frequenz und frühzeitige Nutzung) verhindert ein natürliches Aussamen der Gräser. Eine regelmäßige Nachsaat ist deshalb der einzige Weg, dem Boden neues Saatgut zuzuführen und den Bestand jung zu halten! Neuansaat entarteter Bestände: Für Neuansaaten ist die Auswahl der richtigen Mischung entscheidend. Sie muss optimal auf die geplante Nutzungsart, Nutzungsdauer und Nutzungsintensität abgestimmt sein. Um hohe Nutzungselastizität zu erreichen, setzen Sie auf Mischungen mit späten Deutschen Weidelgräsern! Mischungsauswahl: Eine falsche Wahl der Mischung wirkt sich langjährig negativ aus. Setzen Sie daher nur geeignete Qualitäts-Gräsermischungen ein. Ihr Advanta Verkaufsberater unterstützt Sie gerne bei der Auswahl der optimal passenden Advanta Mischung. 17
Grünland REVITALisieren Revitalisieren heißt Qualität und Ertrag halten bzw. verbessern. Rechtzeitige Nachsaat ist eine Standardmaßnahme, um gute Bestände leistungsfähig zu halten. Grundvoraussetzung dabei ist, dass der Bestand überwiegend aus der gewünschten Artenzusammensetzung besteht. Für Nach- und Übersaat eignen sich nur konkurrenzstarke Pflanzenarten, in erster Linie Deutsches Weidelgras. Geeignete Mischungen sind dafür REVITAL 101 mit Klee und REVITAL 105 ohne Klee Die Vorteile einer Nachsaat gegenüber einer Neuansaat sind: die vorhandene Grasnarbe wird erhalten die Bodenstruktur bleibt erhalten der Futterausfall ist geringer das Ansaatrisiko ist geringer die Kosten sind geringer Einsaat Durchsaat mit spez. Nachsaattechnik Aussaatstärke ca. 20 kg / ha Schlitztechnik Scheibentechnik Zahnrillentechnik Fräsrillentechnik Streifenfrästechnik Übersaat Obenaufsaat mit vorhandener Technik Aussaatstärke ca. 5-15 kg/ha Ackerdrilltechnik Gülletechnik Düngerstreuer Handausbringung Schneckenkornstreuer Nachsaat mit REVITAL 101/105 oder REVITAL 201/205 Nachsaatverfahren Der ideale Zeitpunkt für eine erfolgreiche Nachsaat ist abhängig vom Standort und von der Witterung. Die Befahrbarkeit des Bodens, die Bodenfeuchte und die Konkurrenzkraft der Altnarbe sind zu berücksichtigen. Die Nachsaat über Schneckenkorn- oder Düngerstreuer in Kombination mit Striegel oder Walze ist kostengünstig und gut praktikabel. Folgende Zeitfenster bieten sich an: im zeitigen Frühjahr bei Vegetationsbeginn nach dem 1. Schnitt im Spätsommer Je nach Verunkrautung ist vor der Saat der Einsatz eines selektiven Herbizids in Betracht zu ziehen. Nach der Saat entscheidet die Folgenutzung über den Erfolg der Maßnahme. Wichtig ist eine frühzeitige und häufige Nutzung. Wo es möglich ist, bietet sich Beweidung als Erstnutzung an. Dies fördert die Bestockung und Narbendichte. Eine zunächst verhaltene N-Düngung verhindert zu hohen Konkurrenzdruck der Altnarbe. Im Ansaatjahr sollten Sie möglichst keine Gülle einsetzen. Um den Bestand auch in Zukunft leistungsfähig zu halten, müssen die Ursachen schlechter Bestände gefunden und abgestellt werden. Mögliche Ursachen sind: Zu tief eingestellte Mähwerke, Fahrspuren und Trittschäden bei feuchter Witterung. In den Lücken breiten sich Grünlandunkräuter aus Zu viel Gülle fördert gülleliebende Pflanzenarten (z. B. Doldenblütler), die die wertvollen Futtergräser unterdrücken Auswinterung von empfindlichen Gräsersorten Trittschäden durch zu lange Besatzzeit Lücken durch chemische Bekämpfung der Unkräuter Lücken durch zu hohen Mäusebesatz Natürliche Alterung der Bestände 18
Leistungsfähige Narben durch Neuansaat Ist der Bestand zu stark verunkrautet oder der Anteil minderwertiger Gräser zu hoch, ist eine Neuansaat unumgänglich. Beurteilung des Altbestandes: Wertvolle Futtergräser unter 50% Queckenanteil über 30% Lücken über 30% Grundvoraussetzung jeder Neuansaat ist die Vernichtung der Altnarbe. Dies kann ohne Umbruch nach der Applikation eines Totalherbizids erfolgen oder nach Einsatz des Pfluges. Bei umbruchloser Bearbeitung ist vorab darauf zu achten, dass der Altbestand geräumt werden muss. Zur Neuansaat mit Umbruch ist ein feines Saatbett mit guter Rückverfestigung erforderlich. Gesät wird sehr flach mit max. 2 cm Tiefe. Ein leichtes Anwalzen nach der Aussaat lässt den Bestand am Besten auflaufen. Als Düngung zur Saat haben sich 30-50 kg N/ha bewährt. Ein Schröpfschnitt sollte bei einer Wuchshöhe von ca. 15 cm durchgeführt werden. Sollte eine zweite Düngung erforderlich werden, ist mit ca. 50 kg N/ha zu rechnen. Die erste Nutzung erfolgt bei einer Wuchshöhe von ca. 25 cm, idealerweise in Form von Beweidung. Auch hier gilt: Die Folgenutzung muss früh und häufig genug erfolgen! ohne Umbruch Totalherbizid zur vollständigen Vernichtung der Altnarbe Direktsaat mit spezieller Nachsaattechnik mit Umbruch Totalherbizid oder Acker- Zwischennutzung zur Vernichtung hartnäckiger Schadpflanzen Saatbettbereitung; Neuansaat mit Ackerdrilltechnik Neuansaat mit REVITAL 201/205, REVITAL 301/305, REVITAL 401 und REVITAL 905 19
xxx =100-95 % xx = 94-85 % x = 84-50 % - = < 50 % Wirkung nb = keine Ergebnisse Aufwandmenge [l/ha bzw kg/ha] Banvel M Banvel M Duplosan KV Harmony SX Simplex Starane Ranger 4,0 6,0 3,0 0,045 2,0 3,0 20 Star. Ranger + U 46 M-Fluid 3,0 1,5 Starane 180 / Tomigan 180 U 46 D- Fluid U 46 M- Fluid 2,0 2,0 2,0 U 46 M + U 46 D 1,0 1,0 Garlon 4 Roundup Turbo (4,5) Roundup ultra Max (4,5) 2,0 2,1 4,0 Selektivität xxx xxx xxx xx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx - - Abstand zu Gewässern in m 5 5 1* 5 1* 1* 1* 5 1* 1* 1* 10 1* 1* Abstandsred. möglich: 1*/1*/1* 1*/1*/1* - 5/1*/1* - - - 1*/1*/1* - - - 5/5/1* - - Zulassung bis 31.12. 2017 31.12. 2017 31.12. 2013 31.12. 2016 16.10. 2009 31.12. 2015 / 31.12. 2010 31.12. 2014 31.12. 2014 31.12. 2014 31.12. 2014 31.12. 2012 31.12. 2014 Ampfer-Alpen - - - - - - - - - - - - xxx (5) xxx (5) Ampfer-Kleiner x xx xxx (1) xxx (2) xxx xxx (3) xxx (3) xxx (3) - - - x xxx (5) xxx (5) Ampfer-Krauser x xx xxx (1) xxx (2) xxx xxx (3) xxx (3) xxx (3) - - - nb xxx (5) xxx (5) Ampfer-Stumpfblättriger x xx xxx (1) xxx (2) xxx xxx (3) xxx (3) xxx (3) - - - xx xxx (5) xxx (5) Bärenklau - - - - x xx xx - - - - xxx xx xx Beinwell nb nb - x nb - - - - - - x - - Binsen xx xxx - - x xx xx - xx(x) xx(x) xx xxx x x Breitwegerich xxx xxx - - xx xx xxx - xx xx(x) xx xxx xxx xxx Brennnessel, Große - - x - xxx xxx xxx xx - - - xxx xx (10) xx (10) Brennnessel, Kleine x xx x - xxx xxx xxx x - - - xxx - - Distel xx xxx x - xxx x xx(x) - xxx xx xx(x) x xx(x) (10) xx(x) (10) Ehrenpreis xx xxx xxx - x x - - - - - x xxx xxx Gänseblümchen xx xxx - - xx xxx xxx x x x xx xx xx(x) xxx (11) Giersch - (x) - - xx xx xx - - - - xxx x x Gundermann - x - - nb - - - - - - x xx(9) xx(9) Hahnenfuß xxx xxx x (x) xxx x xx - xx xxx xxx x xx(x) xxx (11) Hirtentäschel xxx xxx xxx xxx xxx xx(x) xxx x x xxx xx xxx xxx xxx Huflattich - x xxx - xxx xx xx x - - - xx xxx xxx Jacobskreuzkraut - - - - xxx x - - - - - x xxx xxx Kamille xx xxx - xxx xxx xx xx x x - x xx xxx (12) xxx (13) Klettenlabkraut xx xxx xxx - xxx xxx xxx xxx - - - nb xxx xxx Knöterich xx xxx - x xxx xxx xxx xxx x - x xx xxx xxx Löwenzahn xx xxx - - xxx xxx(7) xxx(7) xxx(7) xxx xxx xxx xxx xxx(8) xxx(8) Melde xxx xxx xxx - xxx nb xxx - xxx xxx xxx nb xxx xxx Nachtschatten - - x - xxx xxx xxx xxx x x(x) x xx xxx xxx Schachtelhalm, Sumpf- xx xxx - - - x x x x xx xx xxx - - Schafgarbe xx xxx - xxx xxx xx xx - x - x x xx(x) xxx (11) Spitzwegerich xxx xxx - - xxx xx xxx xx xxx xxx xxx xxx xxx xxx Storchschnabel (x) xx xxx xxx xx xxx xx xx xx(x) xx xxx xxx xxx Vogelmiere xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx - - x xxx xxx xxx Weiße Taubnessel xx xx - x xxx xxx xxx xx x - x xxx xxx xxx Wiesenkerbel - - - - xx x x - - - - x xxx(9) xxx(9) Wiesenknöterich xx xxx - - xxx xx xx xx - - - xx xx xx Kleeverträglichkeit - - - xxx - - - - - - - - - - Wartezeit ( Wiese, Weide) 14 14 28 14 7 14 28 14 28 28 28 14 14 F Wartezeit ( Heu) 14 14 28 14 7 14 28 21 28 28 28 14 Bemerkungen: 1. Horst- bzw. Einzelpflanzenbehandlung 0,5% = 50 ml/10 l Wasser 2. ab 4. Blatt, nicht mehr nach Erscheinen der Samentriebe 3. ab 1.Laubblatt bei Sämlingsampfer, ab Rosettenstadium bis 20% des Haupttriebes 4. Grünlanderneuerung 5. Einzelpflanzenbehandlung im Spritz- oder Streichverfahren mit 33%iger Streichlösung 6. möglichst viel Blattmasse, bis kurz vor Blüte 7. bis Blütenknospe nicht zugelassen nicht zugelassen 8. bei starkem Besatz Spritzfolge: 1.Wuchstoff und 2-3 Wochen später 4l/ha Roundup 9. Behandlung zur Blüte und vorgehen wie unter 8. 10. Große Pflanzen behandeln 11. Volle Aufwandmenge (4,0l) 12. Bis 6-8 Blätter 13. Bis 6-8 Blätter 2,4 l; größere Pflanzen volle Aufwandmenge (4,0l) *Wiederzulassung wird erwartet ** Zulassung wird erwartet Quelle: AGRAVIS 2008. Diese Tabelle ist Urheberrechtlich geschützt und darf nur nach Rücksprache mit der Firma Agravis vervielfältigt werden. * Je nach Region: Mindestabstand 1 m von der Böschungskante
Nachhaltig erfolgreich bewirtschaften Nachhaltig erfolgreich bewirtschaften bedeutet Qualitätssicherung übers ganze Jahr: Frühjahr: Im zeitigen Frühjahr sollten Sie Maulwurfshügel und andere Unebenheiten abschleppen. Sie entfernen damit auch abgestorbene Narbenteile, belüften die Narbe und regen das Wachstum an. Bei lückigen Narben sollte dies unbedingt mit einer Übersaat kombiniert werden. Ein Walzen zu Vegetationsbeginn stellt den Bodenschluss bei aufgefrorenen Narben wieder her. Wasseraufstieg und Wärmeleitfähigkeit werden verbessert und die Narbe entwickelt eine bessere Tragfähigkeit. Futterverschmutzungen werden verhindert. Striegeln lüftet die Narbe und hilft bei verfilzten Narben. Es lässt sich hervorragend auch mit einer Übersaat kombinieren. Nutzung: Eine frühe Nutzung und intensive Beweidung fördern die Bestockung und verbessern die Narbendichte. Spätestens 5 Tage nach dem Abtrieb wird der Bestand auf 6-8 cm gekürzt. Überständige Grünlandbereiche, Geilstellen und Ampferfruchtstände werden dabei ausgemäht. Das führt zu einem schnelleren Wiederergrünen der Narbe, einem höheren Futterzuwachs und erhöht damit die Futterqualität und die Futteraufnahme. Eine Nachmahd hilft auch gegen Mäuse und verringert den Tipula-Befall. Die optimale Schnitthöhe (> 6 cm) Die richtige Schnitthöhe entscheidet mit über Narbenqualität und Ausdauer des Bestandes. Vermeiden Sie unbedingt einen Tiefschnitt unter ca. 6 cm Höhe, da der Bestand sonst schneller austrocknet, die Futterverschmutzung höher ist. Zudem werden bei Tiefschnitt wertvolle Gräserarten geschwächt und Ungräser und Unkräuter gefördert. Stellen Sie ihr Mähwerk auf 6-8 cm Schnitthöhe ein. Mineraldüngung: Eine Bodenanalyse gibt Aufschluss über die bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung. Übers Jahr sind der Entzug und die geplante Nutzung zu berücksichtigen. Nicht zu vergessen: Kleehaltige Bestände (mit ca. 20 % Kleeanteil im Bestand) liefern 60-80 kg N/ha. Verhaltene oder ausbleibende N-Düngung ab September fördert die Winterfestigkeit der Narbe. Gülledüngung: Für den Einsatz von Gülle sind die REVITAL Qualitäts-Mischungen durchweg gut geeignet, wobei Einzelgaben nicht über 15-20 m³/ha liegen sollten. Generell gilt: lieber öfter wenig Gülle, statt einmal viel! Wintervorbereitung: Grünlandbestände dürfen nicht zu üppig in den Winter gehen. Eine Beweidung bzw. ein Schnitt im Spätherbst verhindert die Auswinterung. Handhoch in den Winter verringert auch die Gefahr von Schneeschimmelbefall. Zusammenfassung nachhaltiger Bewirtschaftungsmaßnahmen: Abschleppen bzw. Striegeln Walzen Nachsaat / Übersaat Frühe Nutzung und intensive Beweidung Optimale Schnitthöhe einhalten / nicht überbeweiden Nachmahd Vorwinterschnitt Pflanzenschutz: Wenn die Flächen mit mechanischen Maßnahmen nicht in den Griff zu bekommen sind, ist eine chemische Behandlung denkbar (siehe Tabelle S. 20). Achtung: Lassen Sie Neuansaaten genügend Zeit sich zu etablieren. Anfängliche Verunkrautung bekommen Sie in der Regel mit früher und häufiger Nutzung in den Griff! 21
Das Gras wachsen hören Das richtige Gras wachsen sehen Bei jahrzehntelanger Erfahrung in der Züchtung und im Vertrieb von Gräsermischungen entwickelt sich eine gewisse Sensibilität gegenüber Gräsern, die über die Kenntnis von einzelnen Arten und Sorten hinausgeht. Man könnte auch sagen, wir hören das Gras wachsen. Basis des Erfolgs ist der Einsatz der optimalen Gräsermischung. Diese ergibt sich aus der Analyse des eigenen Anspruches, des Verwendungszwecks und des Altbestandes. Im weiteren Verlauf gilt es, mit nachhaltiger Bewirtschaftung und regelmäßiger Pflege den Gräserbestand leistungsfähig zu halten. Nutzen Sie die Erfahrung Ihres Advanta Verkaufsberaters vor Ort zur Analyse und Festlegung der notwendigen Maßnahmen. Besuchen Sie auch einen Advanta Gräser-Treff und diskutieren Sie mit Berufskollegen. Termine finden Sie im Internet unter www.advantaseeds.de. Gras Wachstum planen Schmackhaftes Futter, spätes Deutsches Weidelgras, tetraploides Weidelgras, hoher Zuckergehalt, Rostresistenz Top- Qualität hat viele Bausteine. Seit fast 20 Jahren sind REVITAL und AGRAVIT getreu der Advanta Qualitäts-Philosophie erfolgreich. Der Erfolg liegt in der optimalen Kombination der Bausteine zu einem Top Mischungsprogramm. Profitieren Sie von dieser Zuverlässigkeit, Erfahrung und Qualität. Qualitätssicherung dazu gehört auch langfristige Produktionsplanung. Sie gewährleistet Ihnen die Verfügbarkeit der Topqualität und die Sicherheit jeder einzelnen Mischung. Profitieren Sie vom Original! Erfolg auf einen Blick: Dauergrünland ist eine Kulturart, die sich aus verschiedenen Arten zusammensetzt. Mit der Nutzung und über die unterschiedlichen Jahreseinflüsse verändert sich Grünland stetig. Die Analyse des Altbestandes ist die erste Voraussetzung, um eine Entscheidung für eventuelle Saat-Maßnahmen zu treffen. Die Auswahl der richtigen Mischung ist dann entscheidend für den Erfolg. Geben Sie Ihren Flächen die besten Chancen, indem Sie nur Qualitäts-Gräsermischungen einsetzen: für Nachsaat REVITAL 101/105 für Schnittnutzung REVITAL 201/205 für Mähweide REVITAL 301/305 für Dauerwiese REVITAL 401 für Pferdeweide REVITAL 905 Ackerfutterbau hier sind die Fruchtfolge, die geplante Nutzungsdauer und die Nutzungsintensität ausschlaggebend für die Auswahl der optimalen Mischung. Zum Einsatz in den Mischungen kommen in erster Linie Einjähriges, Welsches und Deutsches Weidelgras, sowie Weißklee, Rotklee und Luzerne. Aus den AGRAVIT Qualitäts-Gräsermischungen für Ackerfutterbau sind hervorragend geeignet: für kurzfristige Nutzung AGRAVIT 005/010/015 für mittelfristige Nutzung AGRAVIT 020/020R/030/030R für langfristige Nutzung AGRAVIT 040/040R/050R/940L 22
... und erfolgreich mit Mais kombinieren! Mais und Gras ist Super für die Kuh! Entscheidend für den Erfolg in der Grundfutterproduktion sind die Berücksichtigung und ein gutes Zusammenspiel aller Faktoren. Mais und Gras sind auf den meisten Betrieben die wichtigsten Grundfutterquellen und diese gilt es zu optimieren. Super für die Q ist alles, was super für die Qualität ist, was super für Ihren Erfolg im Futterbau ist. In der Futter- und Fruchtfolgeplanung ergänzen sich Mais und Gras hervorragend für optimales Grundfutter. So, wie Sie in der Auswahl der Gräsermischungen die Nutzungsintensität, die Nutzungsart und Nutzungsdauer berücksichtigen in gleicher Weise stehen beim Mais die Überlegungen an, welche Anforderungen eine Sorte in erster Linie erfüllen muss. Geht es primär um die Gesamtmenge Mais, also um die Sicherung der Grundfutterversorgung? Geht es um den energetischen Beitrag der Maissilage zum Grundfutter, also um Energiedichte und Stärkegehalt? Steht der Gesamt-Energieertrag je Hektar im Vordergrund, also der höchste Ertrag der Flächen übers gesamte Jahr (Fruchtfolgegestaltung)? Mit der Auswahl der Maissorten steuern Sie also auch die Gesamtration für Ihre Fütterung. Das Advanta Mais Sortiment bietet Ihnen hierzu Sorten für jeden Bedarf. Zur Verfügung stehen Sorten von sehr früher bis mittelspäter Reife, von massebetonten bis qualitätsbetonten Typen, Sorten für Silo-, CCM-, Körner- und Energie-Nutzung. Advanta- Ihr Erfolg mit unserer Qualität. Sorte sehr früh Reifezahl DESTINY ca. S 160 LORADO ca. S 170 K 160 BEACON ca. S 190 BEETHOVEN ca. S 200 AADHOC PATRICK früh ca. S 200 ca. K 220 S 200 K 220 ABRIKO ca. S 220 SYMPHONY AURELIA mittelfrüh TOPPER POSITIVE S 220 K 210 S 220 ca. K 220 S 230 K 240 S 240 K 240 SARABANDE ca. S 240 PHANTOM FANTASTIC MARITIMO mittelspät S 250 K 230 S 250 K 240 S 250 K 240 AABSOLUT S 260 AARLEY Mais-Mischungen S 270 K 260 ADV Mais-Mix Nr. 11 ca. S 210-220 ADV Mais-Mix Nr. 21 ca. S 230-250 ADV Mais-Mix Nr. 31 ca. S 260-270 23
Q Super für die Unser Team - kompetente Partner vor Ort. Optimieren Sie Ihr Grünlandmanagement! Bei der Analyse und Beurteilung von Grünlandbeständen, der Empfehlung der optimal passenden Mischungen, kompetenten Beratung zu Nutzung und Pflege Ihr regionaler Advanta Verkaufsberater steht Ihnen gerne zur Verfügung. Ein Netz von Demonstrationsflächen im gesamten Bundesgebiet bietet Ihnen Information zum Anfassen direkt vor Ort. Besuchen Sie doch den nächsten Advanta Gräser-Treff und überzeugen Sie sich selbst. Nutzen Sie die Gelegenheit und diskutieren Sie mit Berufskollegen und Ihrem Advanta Verkaufsberater ihre aktuellen Themen im Futterbau. Termine zu Gräser-Treffs und Winterveranstaltungen finden Sie im Internet unter www.advantaseeds.de Advanta Vetrieb Robert-Bosch-Str. 6 35305 Grünberg Tel. 0 64 01 / 91 95-0 Fax 0 64 01 / 91 95-99 www.advantaseeds.de Eingetragenes Warenzeichen der Advanta Netherlands Holdings BV