UTB 2437 Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage Böhlau Verlag Köln Weimar Wien Verlag Barbara Budrich Opladen Farmington Hills facultas.wuv Wien Wilhelm Fink München A. Francke Verlag Tübingen und Basel Haupt Verlag Bern Stuttgart Wien Julius Klinkhardt Verlagsbuchhandlung Bad Heilbrunn Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft Stuttgart Mohr Siebeck Tübingen C. F. Müller Verlag Heidelberg Orell Füssli Verlag Zürich Verlag Recht und Wirtschaft Frankfurt am Main Ernst Reinhardt Verlag München Basel Ferdinand Schöningh Paderborn München Wien Zürich Eugen Ulmer Verlag Stuttgart UVK Verlagsgesellschaft Konstanz Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich
K. PETER FRITZSCHE Menschenrechte Eine Einführung mit Dokumenten 2., überarbeitete und aktualisierte Auflage FERDINAND SCHÖNINGH PADERBORN MÜNCHEN WIEN ZÜRICH
K. Peter Fritzsche, Jg. 1950, Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Menschenrechtsbildung an der Universität Magdeburg, Mitglied des Bundesvorstands der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung Veröffentlichungen: Die Stressgesellschaft 1998; Mitherausgeber und Autor: Menschenrechte zwischen Anspruch und Wirklichkeit 2000; Tolerance in Transition 2001; Tolerance Matters 2003. Titelbild: Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 (Ausschnitt), Verlagsarchiv F. Schöningh, siehe auch Seite 30 Abbildung 3. Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http:// dnb.ddb.de abrufbar. Gedruckt auf umweltfreundlichem, chlorfrei gebleichtem Papier (mit 50 % Altpapieranteil) 2., aktualisierte Auflage 2009 2004 Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn (Verlag Ferdinand Schöningh GmbH & Co. KG, Jühenplatz 1, D-33098 Paderborn) ISBN 978-3-506-99013-6 Internet: www.schoeningh.de Das Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Printed in Germany. Herstellung: Ferdinand Schöningh, Paderborn Einbandgestaltung: Atelier Reichert, Stuttgart UTB-Bestellnummer: ISBN 978-3-8252-2437-0
FÜR JULIA UND MARKUS
Inhaltsverzeichnis Neues von den Menschenrechten: Vorwort zur erweiterten Neuauflage................................. 10 Wegweiser zu den Menschenrechten...................... 11 I. Begriffe Erklärungen Entwicklungen................ 14 1. Was verstehen wir unter Menschenrechten?................. 14 1.1 Was ist Recht.................................. 14 1.2 Merkmale der Menschenrechte..................... 15 1.3 Begründung von Menschenrechten................. 20 1.4 Welche Menschenrechte gibt es?.................... 22 2. Entwicklung der Menschenrechte: Erfahrungen, Ideen, Politik... 24 2.1 Das Generationsmodell.......................... 25 2.2 Das Stufenmodell.............................. 27 3. Macht und Ohnmacht der Menschenrechte................. 39 3.1 Das unvollendete Projekt der Menschenrechte......... 39 3.2 Kritik an den Menschenrechten.................... 42 II. Vom nationalen zum internationalen Menschenrechtsschutz........................................... 45 4. Die Grundrechte im Grundgesetz....................... 45 5. Der internationale Durchbruch der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.................................. 52 6. Der Fortschritt der Konventionen........................ 57 7. Von der Normensetzung zur Überwachung und Umsetzung.... 65 7.1 Von der Menschenrechtskommission zum Menschenrechtsrat..................................... 65 7.2 Die Ausschüsse Orte der Experten................. 69 7.3 Individualbeschwerde Stärkung des Opferschutzes..... 73 8. Menschenrechtsschutz in Europa........................ 78 8.1 Die Europäische Menschenrechtskonvention.......... 79 8.2 Die Europäische Sozialcharta...................... 84 8.3 Weitere Schutzmechanismen...................... 85 8.4 Die Grundrechtecharta der Europäischen Union........ 88 8.5 OSZE....................................... 90 9. Regionalisierung der Menschenrechtsentwicklung: Solidaritätsrechte, Gemeinschaftspflichten und Gottesrechte............ 92
8 Inhaltsverzeichnis III. Unteilbare, umstrittene und unvollendete Menschenrechte... 96 10. Wirtschaftliche und soziale Rechte eine Machtfrage........... 96 11. Kulturelle Rechte eine Frage der Identität und Bildung........ 103 12. Das Recht auf Entwicklung eine Frage individueller und kollektiver Rechte................................... 111 13. Das Recht, nicht diskriminiert zu werden die Kernfrage....... 114 IV. Menschenrechte besonders verletzlicher Gruppen........ 120 14. Frauenrechte....................................... 121 15. Kinderrechte....................................... 124 16. Rechte von Flüchtlingen und Asylsuchenden............... 131 17. Rechte von Arbeitsmigranten........................... 138 18. Rechte von Menschen mit Behinderung................... 140 19. Minderheitenrechte.................................. 142 V. Akteure und Adressaten der Menschenrechtrechtspolitik..... 147 20. Die Bundesregierung kein Vertreter des Leviathan?.......... 147 21. Wirtschaftsunternehmen an der Leine der Menschenrechte?.................................... 150 22. NGOs Menschenrechtspolitik von unten................. 153 23. Menschenrechtsverteidiger verfolgt und gefeiert............ 165 24. Medien als Verbündete der Menschenrechtsarbeit............ 168 25. Die Bürger.......................................... 171 VI. Menschenrechtsbildung als Menschenrecht............. 173 26. Die Unteilbarkeit der Menschenrechtsbildung................ 173 26.1 Menschenrechtsbildung als Teil der Entwicklung der Menschenrechte................... 173 26.2 Menschenrechtsbildung in Deutschland: Lernen aus zwei Diktaturen....................... 175 26.3 Unteilbarkeit der Menschenrechtsbildung............. 175 26.4 Menschenrechtsbildung und Toleranzerziehung........ 177 26.5 Menschenrechtsbildung und inter-kulturelle Bildung..... 178 26.6 Menschenrechtsbildung und politische Bildung......... 179 26.7 Menschenrechtsbildung und Zivilcourage............ 181 26.8 Adressaten von Menschenrechtsbildung.............. 182 26.9 Menschenrechtsbildung beginnt mit Kinderrechtsbildung............................ 184 26.10 Menschenrechtsbildung nach dem 11. September....... 189
Inhaltsverzeichnis 9 26.11 Die schwierigen Menschenrechte und ihr Einfluss auf die Menschenrechtsbildung.......................... 191 26.12 Die Vielfalt der Menschenrechtsbildung.............. 195 26.13 Menschenrechtsbildung und Forschung.............. 196 26.14 Menschenrechtsbildung im Aufwind................. 199 26.15 Menschenrechtsbildung fördert Menschenrechtskultur.... 199 27. Menschenrecht auf Internet und Menschenrechte im Internet... 200 Fazit............................................... 204 Dokumente........................................... 205 1. Virginia Bill of Rights................................. 207 2. Amerikanische Unabhängigkeitserklärung.................. 211 3. Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte....... 217 4. Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Auszug)........ 221 5. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte................. 231 6. Internationaler Pakt über wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte (Sozialpakt).................................. 237 7. Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte (Zivilpakt)......................................... 247 8. Zweites Fakultativprotokoll zu dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte zur Abschaffung der Todesstrafe........................................ 267 9. Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung............................. 271 10. Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe...... 285 11. Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau.......................................... 299 12. Übereinkommen über die Rechte des Kindes............... 311 13. Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten..................................... 333 14. Charta der Grundrechte der Europäischen Union............ 349 15. Kairoer Erklärung über Menschenrechte im Islam............ 361 16. Erklärung zum Recht auf Entwicklung.................... 369 17. Erklärung über die Rechte von Angehörigen nationaler oder ethnischer, religiöser und sprachlicher Minderheiten.......... 375 18. Allgemeine Erklärung zur kulturellen Vielfalt (UNESCO)....... 381 19. Genfer Flüchtlingskonvention........................... 389 Abbildungsnachweis................................... 406