SPREEUFER FÜR ALLE! SPREEUFER FÜR ALLE! Beitrag zum Ideenaufruf Kreuzberger Ufer // Dipl.-Ing. Carsten Joost, Planungsagentur Spreeufer für alle! am Viktoriaspeicher Kietzentwicklung im Neubau Die Planung verfolgt das Ziel des integrativen Städtebaus. Neubauten sollen sich nicht durch maximale Diskrepanz von der Umgebung absetzen, sondern sich durch behutsame Formensprache einfügen. Die Aufwertungssignale in die Nachbarschaft werden dadurch gering gehalten und Akzeptanz erreicht. Es soll preisgünstiger Wohn- Gewerbe- und Kulturraum entstehen. Öffentliche Aufgabe Das landeseigene Grundstück, das von der Behala verwaltet wird, eignet sich hervorragend für einen großzügigen Umgang das Land Berlin den Bürgerentscheid umsetzen und eine modellhafte Entwicklung betreiben. Mit Blick auf die IBA 2020 wäre hier der richtige Ort, um neuen qualitätsvollen und preiswerten Wohn- am Wasser zu schaffen. Dazu soll das Grundstück im Besitz der ne Wohnungsbaugesellschaften realisieren, die dazu in die Lage versetzt werden müssen. Eine spätere Privatisierung ist auszuschließen. Das Planungsverfahren soll eine außergewöhnliche Bürgerbeteiligung erfahren. In Workshops sollen zukünftige Bewohner und Interessierte an der Gestaltung teilhaben. Bestandsbauten Als wesentliches Element der Erinnerung an die vorherige Industrienutzung ist der Erhalt der Kranbahn, die das gesamte Grundstück als Roter Faden durchläuft. Sie dient und verbindet die Pavillons auf Dachterrassen-Niveau. Gleich- - Gewerbe, Initiativenbüros, Künstlerateliers, Werkstätten, Kultur- rampe kann als Außenbühne für Theater und Konzerte genutzt werden. Neue Strukturen Entlang der Köpenicker Straße entstehen drei große, kompakte Einheiten für Wohnen, Gewerbe und soziale/kulturelle Einrichtungen. Deren Abstand zum Ufer beträgt rund 90 Meter. Die geschlossenen Innenhöfe sind Ruhe- und Erschleißungsbereiche (teilweise Laubengangerschließung). Gewohnt wird nach außen melsrichtungen mit Spreebezug. Jede der drei Einheiten hat ein eigenes Gesicht ohne sich zu sehr vom Nebenan abzusetzen. Gemeinsam haben sie ein System: die Dachausbildung mit Dachterrasse die lichten Raumhöhen von 3 Metern und die damit verbundene vertikal ausgerichtete Öffnungsstruktur die öffentlichen Erdgeschosse (Läden, Gastronomie, soziale Einrichtungen) decken) tives Gewerbe, Kultur, Bildungseinrichtungen mit einer Sporthalle. Am westlichen Ende wird ein multifunktionaler Büro/Gewerbebe- Wohnen und Arbeiten wird realisiert. cke wird ein sanfter Grashügel. Der mittlere Pavillon beherbergt toriaspeicher wird gastronomisch und kulturell genutzt. Bis zur Kranbahn ist der Bereich für Autos als Spielstraße befahrbar. Im lenpavillon als Dreh- und Treffpunkt. Zwischen der Kranbahn und dem Ufer gibt es verschiedene Nutzungsberiche: VERDI SCHILLINGBRÜCKE SKULPTURENGARTEN PROMENADE KINDERTAGES- PLAN- SCHE SPIELGE- JUGENDZENTRUM / BIBLIO- BOOTSANLEGER / BADESTELLEN PROMENADE SPORTPLÄTZE WIESE / HOCHBEETE PAVILLON SPORTPLÄTZE enthaltsqualitäten gestalten können Basketball...) die Uferpromenade mit einem gastronomischen Zentrum (Schalenpavillon) der Tiefkaibereich mit zwei Abgängen (Bootsanleger, Badestellen) WIESE / HOCHBEETE KON- ZERTE THEATER GASTRONOMIE / KULTUR KRANBAHN WOHNEN / SOZIALE EINRICHTUNGEN / LÄDEN / GASTSTÄTTEN / KÖPENICKER STRASSE KREATIVES GEWER- SOZIOKULTU- RELLES VIKTORIASPEICHER ENSEMBLE FÜR KREATIVES GEWERBE / BILDUNG SPORT SPORTHALLE