III Organisationshilfen

Ähnliche Dokumente
Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW Düsseldorf Pr. Oldendorf,

Verfahren zur Überprüfung und Feststellung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs (gemäß 54 Hess. Schulgesetz)

Informationen für Eltern und Erziehungsberechtigte

Sonderpädagogische Förderung

eines Verfahrens zur Feststellung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung (gemäß AO-SF)

A L L G E M E I N E S C H U L E : P Ä D A G O G I S C H E R B E R I C H T zur Feststellung des Anspruchs auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot

Schülerunterlagen zum Feststellungsverfahren

KINDER BEOBACHTEN UND FÖRDERN

Antrag zur Eröffnung des Verfahrens zur Feststellung/Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs ( 19 SchulG AO-SF 11) Schulstempel

Sonderpädagogische Unterstützung in der Schule

Die Festlegung des sonderpä dägogischen. Fo rderbedärfs und des Fo rderortes

Kurztext: Sonderpädagogischer Förderbedarf

Inhalt. Erster Teil - Sonderpädagogische Förderung. 1. Abschnitt - Grundlagen

Sonderpädagogische Schülerakte Teil I

Zur Beantwortung der nachstehenden Fragen wird bei Bedarf ein ergänzendes Beiblatt verwendet.

Wir danken folgenden Einrichtungen für Ihre Mitarbeit:

AO-SF (Stand: )

Kindergarten Eltern Grundschule. Informationsveranstaltung für die Eltern Vierjähriger der Stadt Herzogenrath Gymnasium Herzogenrath

Schloss-Schule Wasseralfingen Sonderpädagogischer Dienst

Dokumentation der individuellen Lernentwicklung in der Grundschule

Grundschule Harlingerode. Einschulungsverfahren

Förderdiagnostische Stellungnahme. Name der Schülerin/ Vorname der Schülerin/ des Schülers:

Handreichungen zum Sonderpädagogischen Förderplan Ein Beitrag zur lernprozessbegleitenden Diagnostik

Informationen für Eltern und Erziehungsberechtigte

Stellungnahme der Schule - LRS (Beantragung Eingliederungshilfe nach 35a SGB beim zuständigen Beratungszentrum durch Erziehungsberechtigte)

auf Antrag der Erziehungsberechtigten einzuleiten ( 11 Abs. 1 AO-SF). die Schülerin/der Schüler nicht zielgleich unterrichtet werden kann.

Motorische Behinderungen

STAATLICHES SCHULAMT FREIBURG

Sonderpädagogische Schülerakte Teil I

Förderpläne an der Alexander-Schmorell-Schule Vorlage der Arbeitsgruppe Förderplan Beschlossen in der Gesamtkonferenz am

Pädagogischer Bericht der Sekundarschule*/der Gesamtschule*/des Gymnasiums* zur Feststellung der sonderpädagogischen Förderung (Pädagogischer Bericht)

Beratung und Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderungen und chronischen Erkrankungen in der Schule

BAUSTEIN VIIII Förderdiagnostik VIIII 1

SIG: II-Vo Übergang Kindergarten-Grundschule Einverständniserklärung der Eltern

AO-SF. Westfalendamm Dortmund. Tel.: Fax: vbe-nrw.de INet:

Die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs wird beantragt.

Amtsärztliche/fachärztliche Stellungnahme im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII/BVG

Herzlich Willkommen!

Stellungnahme zur Frage der Notwendigkeit einer Maßnahme der Jugendhilfe nach 35a SGBVIII

Zur Gutachtenerstellung (AO-SF 12)

Die Verwaltungsvorschriften werden an die Änderungen der AO-SF aus dem Jahr 2014 angepasst.

Mobiler Dienst der Soeste-Schule im Bereich körperliche und motorische Entwicklung

Handreichung für Eltern

Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben sich bezüglich des Kindes bzw. der Schülerin/ des Schülers an uns gewandt.

Stand Juni 2012 Förder- und Forderkonzept der Grundschule Lengede

II A 2/ II D 6/ II A 2.2 /II D 6 Die Mario Dobe/ K.-Jürgen Heuel/ Christiane Winter-Witschurke/ Thurid Dietmann 08/2017

1. Rechtliche Grundlagen Das Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen formuliert das Recht eines jeden Kindes auf individuelle Förderung.

Krankheit. 1 Begriffliche Klärungen und grundsätzliche Überlegungen

Aktualisiert und redaktionell überarbeitet im Januar und September gez. Michael Schevardo Schulamtsdirektor

Pädagogischer Bericht der Grundschule zur Feststellung und Überprüfung von Erfordernissen der sonderpädagogischen Förderung

AUFNAHMEANTRAG DER MICHAELI SCHULE KÖLN FÜR KINDER, DIE NOCH NICHT EINGESCHULT WURDEN

Mustervorlagen. Schuljahr.../... Datum:... Förderplan. für..., Klasse:... Fachlehrer/in:... Fach:

Elternratgeber. Kinder mit sonderpädagogischem Bildungsanspruch in der Schule

1. Gesetzliche Grundlagen

Formulare in sonderpädagogischen Verfahren

berichtende Schule regionales BFZ SSA (Stempel) (Stempel) (Eingangsstempel zur Kenntnis) Geb.: Geburtsort: Staatsangehörigkeit:

Sozialpädiatrisches Zentrum, Hofstr. 19, Dinslaken

2. Abschnitt -Entscheidung über sonderpädagogischen Förderbedarf, Förderschwerpunkte und den Förderort

Elterninformation. Möglichkeiten der sonderpädagogischen Förderung in Hagen, NRW. 3. Möglichkeiten der sonderpädagogischen Förderung

Inklusion an der Staatl. Schulberatungsstelle. Karin Tharandt, Staatl. Schulpsychologin, StRin FS

Anmeldung / Aufnahme von Schüler/in

Herzlich willkommen zum gemeinsamen Elternabend Schulfähigkeit und Vorschularbeit Heute Abend für Sie da:

Anmeldung. Freie Montessori-Schule Darmstadt. zum Schuljahr 20 /20. Foto des Kindes. Angaben zum Kind: m w. Name, Vorname: Geburtsdatum und ort:

Dieser Prozessablauf entspricht den Verabredungen in anderen Bereichen.

Erhebungsbogen. Straße Hausnummer Postleitzahl Ort

Ärztliche Stellungnahme zur Planung einer Eingliederungshilfe

4.1 Allgemeine Hinweise Förderschwerpunkte Bildungsgänge Förderpläne. Schulpflicht

über die Schulleitung an: 1. Personalien Stempel der Schule mit Telefonnummer Eingangsstempel der Karlschule

2. Individuelle Förderpläne

Mobiler Sonderpädagogischer Dienst

STAATLICHES SCHULAMT FREIBURG

Gesamtplan nach 58 SGB XII/Hilfeplan nach 1 SGB XII (Kindergarten und allgemeine Schule) 1. Persönliche Angaben

Konzept zur individuellen Förderung. Kinder sind anders. (Maria Montessori)

Kursunterricht am Sonderpädagogischen Förderzentrum Parsberg

Integrierte Gesamtschule

Sonderpädagogische Beratung

Anmeldebogen Sozialpädiatrisches Zentrum Dinslaken

Workshop 1 Berufskollegs und Inklusion

Beratungsstelle für Vorschulkinder am SFZ München Mitte 1

Grundschule Harlingerode. Einschulungsverfahren

D i e Calenberger Schule Pattensen. s t e l l t s i c h v o r. A c h t e d i c h s e l b s t u n d d u w i r s t g e a c h t e t.

dieses Blatt können Sie / kannst Du als Erinnerungshilfe verwenden:

Ernst Reinhardt Verlag München Basel

Stefanie Fuchs, StRin FS/Maike Harnack, StRin FS

Informationen zur Schuleinschreibung 2015

Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Ausbildungsordnung sonderpädagogische Förderung (AO-SF)

Lernwerkstatt Psychomotorik Bewegungs- und Erlebnisraum. Pestalozzischule Eisenberg Aline Klusen. Was ist Ergotherapie.

Außerschulische Förderung bei Legasthenie / Dyskalkulie

Fragebogen zur Umsetzung der Inklusion von Kindern mit Behinderungen in Kindertagesstätten

Pädagogik. Welche Kinder kommen an unsere Schule?

Inklusion an der Regelschule

Schülerinnen und Schüler mit ASS - Möglichkeiten und Grenzen der Fachberatung Autismus-Spektrum-Störung im Schulamt für die Stadt Bonn

Konzept zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit autistischem Verhalten an der IGS Helpsen

Sehr geehrte Eltern, Datum. Dieser Fragebogen wurde ausgefüllt von. Vor- und Nachname des Kindes. Geburtsdatum, Geburtsort

3.04 Gemeinsamer Unterricht für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Inklusionsleitfaden der Georg-Mangold-Schule

Prozess der Diagnostik in Frühf

Transkript:

4 Raster zur Erstellung des Pädagogischen Gutachtens III Organisationshilfen im Rahmen eines Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs gem. 13 Abs. 1 AO-SF Das Gutachten ist in drei Abschnitte untergliedert: Teil I Allgemeines Teil II Förderschwerpunktspezifische Feststellungen Teil III Abschluss Teil I Allgemeines 1) Personenbezogene Daten a) Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Nationalität, Anschrift b) Daten der Erziehungsberechtigten/Sorgeberechtigten Name/Vorname Telefon (ggf. zusätzlich Notfallnummer) Anschrift (wenn abweichend von Anschrift des Kindes) Wer ist sorgeberechtigt? 2) Angaben zu den beauftragten Lehrkräften a. Beauftragte Lehrkraft der allgemeinen Schule (Name, Schulanschrift, Telefonnummer der Schule) b. Beauftragte sonderpädagogische Lehrkraft (Name, Schulanschrift, Telefonnummer der Schule) 3) Durchführungsdaten Testtermine und Testorte, Daten von Elterngesprächen, Abschlussgespräch, sonstige weitere Termine und Verlaufsdaten, z. B. Gespräche mit Fachlehrern, Erziehern, Therapeuten etc. 4) verwendete Testverfahren (SON-R, FEW-2 etc.) 5) Anamnese/Kind-Umfeld-Analyse 16 (Sensible Daten falls erforderlich!) a. Schwangerschaft und Geburt b. Frühkindliche Entwicklung (Ernährung, Verhalten des Neugeborenen, Motorik, Sprache, Impfungen, Allergien, Unfälle, Krankenhausaufenthalte, augenärztliche Untersuchung, Überprüfung des Gehörs) c. bisherige Fördermaßnahmen (Sprachförderung, Ergotherapie, Motopädische Förderung) d. allgemeine Gesundheit e. Medikamente 16 Siehe hierzu Checkliste zur Kind-Umfeld-Analyse Inklusionsteam im Schulamt für den Märkischen Kreis 2017-59 -

6) Anlass der Begutachtung III Organisationshilfen a. Beantragung durch Eltern oder Schule b. Erläuterung bisheriger Fördermaßnahmen durch die Schule c. Verweis auf (Entwicklungs-)Berichte der Schule d. Verweis Fremdgutachten (SPZ, außerschulisch, KiTa etc.) e. Sonstiges (Diagnosen: bspw. Autismus, hyperkinetische Störungen, Mutismus etc.) 7) Lebens- und Bildungsweg a. Besuch des Kindergartens etc. b. Schullaufbahn c. Familiäre Situation d. Lebensumstände 8) Zusammenfassung der pädagogischen Problemsituation a. Ergebnisse der schulärztlichen Untersuchung b. Ergebnisse der Gespräche mit innersystemische/schulischem Fachpersonal. c. Ergebnisse der Gespräche mit Fachpersonal außerschulischer Institutionen d. Ergebnisse der Elterngespräche e. Ergebnisse der Schuleingangsdiagnostik (falls vorhanden) Inklusionsteam im Schulamt für den Märkischen Kreis 2017-60 -

Teil II Förderschwerpunktspezifische Feststellungen 4 Lern- und Entwicklungsstörungen (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung) (1) Lern- und Entwicklungsstörungen sind erhebliche Beeinträchtigungen im Lernen, in der Sprache sowie in der Emotionalen und sozialen Entwicklung, die sich häufig gegenseitig bedingen oder wechselseitig verstärken. Sie können zu einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in mehr als einem dieser Förderschwerpunkte führen. Förderschwerpunkt Sprache (3) Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Sprache besteht, wenn der Gebrauch der Sprache nachhaltig gestört und mit erheblichem subjektiven Störungsbewusstsein sowie Beeinträchtigungen in der Kommunikation verbunden ist und dies nicht alleine durch außerschulische Maßnahmen behoben werden kann. Übersicht der diagnostischen Verfahren und der Untersuchungsergebnisse: 1. Beobachtungssituation im pädagogischen Umfeld des Kindes und deren Interpretation 2. Lern- und Leistungsbereitschaft a. Lernbereitschaft, Motivation Förderschwerpunkt Lernen (2) Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Lernen besteht, wenn die Lern- und Leistungsausfälle schwerwiegender, umfänglicher und langdauernder Art sind. Übersicht der diagnostischen Verfahren und der Untersuchungsergebnisse: 1. Beobachtungssituation im pädagogischen Umfeld des Kindes und deren Interpretation Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (4) Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (Erziehungsschwierigkeit) besteht, wenn sich eine Schülerin oder ein Schüler der Erziehung so nachhaltig verschließt oder widersetzt, dass sie oder er im Unterricht nicht oder nicht hinreichend gefördert werden kann und die eigene Entwicklung oder die der Mitschülerinnen und Mitschüler erheblich gestört oder gefährdet ist. Übersicht der diagnostischen Verfahren und der Untersuchungsergebnisse: 1. Beobachtungssituation im pädagogischen Umfeld des Kindes und deren Interpretation 2. Lern- und Leistungsbereitschaft a. Lernbereitschaft, Motivation Inklusionsteam im Schulamt für den Märkischen Kreis 2017-61 -

b. Arbeitshaltung, Selbstständigkeit d. Kognitive Leistungsfähigkeit Darstellung der Ergebnisse (z. B. SON-R 5 ½ -17; ges. IQ, abstraktes Denken, konkretes Denken, räumliches Denken, Erläuterung und Interpretation der Ergebnisse) a. Feinmotorik b. Grobmotorik b. Regelbewusstsein c. Konfliktverhalten - Darstellung der Ergebnisse auf phonetisch-phonologischer Ebene 2. Lern- und Leistungsbereitschaft 17 a. Lernbereitschaft, Motivation b. Arbeitshaltung, Selbstständigkeit d. Kognitive Leistungsfähigkeit Darstellung der Ergebnisse (z. B. SON-R 5 ½ -17; ges. IQ, abstraktes Denken, konkretes Denken, räumliches Denken, Erläuterung und Interpretation der Ergebnisse) c. Feinmotorik d. Grobmotorik b. Regelbewusstsein c. Konfliktverhalten - Sprachfähigkeit b. Arbeitshaltung, Selbstständigkeit d. Kognitive Leistungsfähigkeit Darstellung der Ergebnisse (z. B. SON-R 5 ½ -17; ges. IQ, abstraktes Denken, konkretes Denken, räumliches Denken, Erläuterung und Interpretation der Ergebnisse) a. Feinmotorik b. Grobmotorik b. Kooperationsverhalten c. Regelbewusstsein d. Konfliktverhalten e. Emotional-affektives Verhalten Selbstkonzept f. psychische Verfassung 17 Die durch unterstreichen gekennzeichneten Bereiche sind entsprechend dem Förderschwerpunkt als Schwerpunkte des Gutachtens anzusehen. Inklusionsteam im Schulamt für den Märkischen Kreis 2017-62 -

- Darstellung der Ergebnisse auf semantisch-lexikalischer Ebene und im Bereich des Sprachverständnisses - Darstellung der Ergebnisse auf morphologisch-syntaktischer Ebene - Darstellung der Ergebnisse auf pragmatisch-kommunikativer Ebene - Darstellung der Ergebnisse im Bereich des Redeflusses. 7. Darstellung der schulischen Leistungen - im Fach Deutsch - im Fach Mathematik - im Fach Sachunterricht - Gesprächsbereitschaft/Kommunikation 7. Darstellung der schulischen Leistungen - im Fach Deutsch - im Fach Mathematik - im Fach Sachunterricht - (ggf. in weiteren Fächern) III Organisationshilfen g. Selbstkontrolle a. Sprachfähigkeit b. Gesprächsbereitschaft/ Kommunikation 7. Darstellung der schulischen Leistungen - im Fach Deutsch - im Fach Mathematik - im Fach Sachunterricht - (ggf. in weiteren Fächern) Inklusionsteam im Schulamt für den Märkischen Kreis 2017-63 -

Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung 5 Geistige Behinderung (Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) Förderschwerpunkt Körperliche und Motorische Entwicklung 6 Körperbehinderung (Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung) Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung besteht, wenn das schulische Lernen im Bereich der kognitiven Funktionen und in der Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit dauerhaft und hochgradig beeinträchtigt ist, und wenn hinreichende Anhaltspunkte dafür sprechen, dass die Schülerin oder der Schüler zur selbstständigen Lebensführung voraussichtlich auch nach dem Ende der Schulzeit auf Dauer Hilfe benötigt. Übersicht der diagnostischen Verfahren und der Untersuchungsergebnisse: 1. Beobachtungssituation im pädagogischen Umfeld des Kindes und deren Interpretationen 2. Lern- und Leistungsverhalten a. Motivation b. Selbstständigkeit d. kognitive Leistungsfähigkeit Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung besteht, wenn das schulische Lernen dauerhaft und umfänglich beeinträchtigt ist auf Grund erheblicher Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungssystems, Schädigungen von Gehirn, Rückenmark, Muskulatur oder Knochengerüst, Fehlfunktion von Organen oder schwerwiegenden psychischen Belastungen infolge andersartigen Aussehens. Übersicht der diagnostischen Verfahren und der Untersuchungsergebnisse: 1. Beobachtungssituation im pädagogischen Umfeld des Kindes und deren Interpretationen 2. Lern- und Leistungsbereitschaft a. Lernbereitschaft, Motivation b. Arbeitshaltung, Selbstständigkeit d. Kognitive Leistungsfähigkeit Inklusionsteam im Schulamt für den Märkischen Kreis 2017-64 -

Darstellung der Ergebnisse (z. B. SON-R 5 ½ -17; ges. IQ, abstraktes Denken, konkretes Denken, räumliches Denken, Erläuterung und Interpretation der Ergebnisse) e. ggf. Überprüfung der vorschulischen Basiskompetenzen: Farben und Formen, Pränumerik, Zahlen- und Buchstabenkenntnisse oder Darstellungen zu einzelnen Unterrichtsfächern c. vestibulär d. taktil a. Feinmotorik b. Grobmotorik b. Regelbewusstsein c. Konfliktverhalten a. Sprachfähigkeit b. Gesprächsbereitschaft/Kommunikation 7. Selbstversorgung/Lebenspraktischer Bereich: a. Selbstständigkeit b. Hygiene c. Orientierungsfähigkeit Darstellung der Ergebnisse (z. B. SON-R 5 ½ -17; ges. IQ, abstraktes Denken, konkretes Denken, räumliches Denken, Erläuterung und Interpretation der Ergebnisse) e. Darstellungen zu einzelnen Unterrichtsfächern c. vestibulär d. taktil a. Feinmotorik Muskelspannung in den Händen und Fingern Fingerfertigkeit Kraftdosierung Festgelegte Händigkeit b. Grobmotorik Gleichgewicht Körperwahrnehmung Körperspannung (Tonus) Koordination und Bewegungsplanung b. Regelbewusstsein c. Konfliktverhalten a. Sprachfähigkeit Inklusionsteam im Schulamt für den Märkischen Kreis 2017-65 -

b. Gesprächsbereitschaft/Kommunikation 7. Darstellung der schulischen Leistungen a. im Fach Deutsch b. im Fach Mathematik c. im Fach Sachunterricht d. (ggf. in weiteren Fächern) 8. Selbstversorgung / Lebenspraktischer Bereich: a. Selbstständigkeit b. Hygiene c. Orientierungsfähigkeit III Organisationshilfen Inklusionsteam im Schulamt für den Märkischen Kreis 2017-66 -

Teil III Abschluss 1. Zusammenfassung der Ergebnisse/Resümee: Feststellung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs: Daraus ergibt sich, dass bei sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf im Bereich nach (4-7) vorliegt. (Paragraph des vorrangigen Unterstützungsbedarfs) 2. Empfehlungen für die pädagogische Förderung Auf Grundlage der vorliegenden Testergebnisse, Beobachtungen, Gespräche und Berichte ergeben sich folgende Aussagen zu s Förderbedarf: benötigt: 3. Hinweise für die sächliche Ausstattung: 4. Förderziele Für sind folgende Förderziele vorrangig zu verfolgen: 5. Ergebnis des Gesprächs mit den Erziehungsberechtigten Unterschrift der sonderpädagogischen Lehrkraft Unterschrift der Lehrkraft der allgemeinen Schule Inklusionsteam im Schulamt für den Märkischen Kreis 2017-67 -