Prävention von Eingriffsverwechslungen Erfolgsfaktoren für die Umsetzung Dr. med. Sandra Gautschi-Meyer 8. Juni 2009 Kongresshaus Biel Einleitung Fallvorstellung Rettunsdienst 1
Einleitung Umsetzung der Kampagne am Spital Limmattal Meilensteine des Projektes Rolle der Spitalleitung Das 4 Stufen Protokoll Operateure und Anästhesisten Pflegefachpersonen im Operationssaal Dokumentation Controlling Zusammenfassung Erfolgsfaktoren Meilensteine des Projektes Januar 2008 Initiative der Klinik für Anästhesie und des Risikomanagements: Erweiterung des Triple Checks mit Einbezug der Operateure März 2008 Projektformulierung zuhanden der Spitalleitung April 2008 Projektauftrag durch die Spitalleitung erteilt Vorbereitungsphase Mai 2008 Einladung zum Kick Off Meeting vom 9. Juni 2009 Juni 2008 Prozessdefinitionen, Erstellung der Weisung Fallvorstellung Rettunsdienst 2
Meilensteine des Projektes 1. Juli 2008 Start der Probephase 1. Oktober 2008 Definitive Einführung Erfolgsfaktoren I Initialisierung des Projektes Anknüpfung an bereits bestehenden Ablauf Erfahrung Unterstützung durch die Spitalleitung Von Anfang an Gegenüber internen und externen Partnern Duale Projektleitung: Ärzte und Pflege Fallvorstellung Rettunsdienst 3
Das 4 Stufen Protokoll Das 4 Stufen Protokoll Fallvorstellung Rettunsdienst 4
Stufe 1: Operateure und Anästhesisten Zeitpunkt und Ort des Aufklärungsgespräches Dokumentation Stufe 1: Operateure und Anästhesisten Zeitpunkt und Ort des Aufklärungsgespräches Dokumentation Fallvorstellung Rettunsdienst 5
Stufe 1: Operateure und Anästhesisten Belegärzte: externe Praxis Urologische Praxis Gynäkologische Zeitpunkt und Orthopädie des Zürich Praxis Aufklärungsgespräches West Wie wird markiert? Dokumentation Aufklärung durch Operateur Anästhesiesprechstunde Chirurgie Hausärzte via Chirurgie Aufklärung in der same day surgery Sprechstunde: Chirurgie und Anästhesie Stufe 1: Operateure und Anästhesisten Bettenstation Intensivstation Notfallstation Aufklärung: Operateur und Anästhesist Tagesklinik Start des Protokolls: Operateur und Anästhesist Aufklärung und Markierung Fallvorstellung Rettunsdienst 6
Stufe 2: Markierung Wer markiert? Zeitpunkt der Markierung Definition der Markierungen Stufe 2: Prozessdefinition Allg. Chirurgie Markierung Verantwortlicher Arzt Prof.O.Schöb Stufe 1 Stufe 2 Eintrittsart Start Protokoll Operat. Aufklärung Markierung Eingriffsort Wann Wer Wann Wo Wer Wann Wo SDS Ambulant Vortag oder bereits auf chir. Abteilung IPS oder andere Klinik im Hause Notfall Fallvorstellung Rettunsdienst 7
Stufe 2: Prozessdefinition Allg. Chirurgie Markierung Verantwortlicher Arzt Prof.O.Schöb Stufe 1 Stufe 2 Eintrittsart Start Protokoll Operat. Aufklärung Markierung Eingriffsort Wann Wer Wann Wo Wer Wann Wo SDS Am SDS-Termin Spitalarzt oder Stellvertreter Am SDS- Termin In SDS Operateur oder Am Op-Tag TK oder Abt. Ambulant Entweder in SS (Sprechstunde) oder - falls direkt via Hausarzt zu uns - am Op-Tag Operateur oder Entweder in SS oder am Op-Tag In SS, in Tagesklinik oder auf Abteilung Operateur oder Am Op-Tag TK oder Abt. Vortag oder bereits auf chir. Abteilung Am Vortag Operateur oder Am Vortag Auf Abteilung Operateur oder Am Vortag Abt IPS oder andere Klinik im Hause Sobald Op- Indikation gestellt Operateur oder Sobald Op- Indikation gestellt In anderer Klinik im Hause oder IPS Operateur oder Sobald Op- Indikation gestellt IPS oder andere Klinik im Hause Notfall Sobald Op- Indikation gestellt Operateur oder Sobald Op- Indikation gestellt In anderer Klinik im Hause oder IPS Operateur oder Sobald Op- Indikation gestellt Notfall Erfolgsfaktoren II Einbezug der bestehenden Abläufe Kennen Sie Ihre Organisation Entwicklung eines Standards Seien Sie kreativ in der Umsetzung Prozessdefinitionen durch die Verantwortlichen Setzen Sie die Vorgaben durch Fallvorstellung Rettunsdienst 8
Stufe 3 und 4: Im Operationssaal Erfolgsfaktoren III Miteinbezug aller am Prozess beteiligten Personen Entwickeln Sie neue Verantwortlichkeiten Fallvorstellung Rettunsdienst 9
Controlling Controlling Fallvorstellung Rettunsdienst 10
Controlling Auswertung von 200 Protokollen: Fehlende Visa 120 100 102 87 80 76 60 Aug 08 Mai 09 40 20 0 3 Stufe 1 n = 400 Stufe 2 n = 200 16 14 Stufe 3 n = 200 20 8 Triple Check n = 200 4 2 Time out n = 200 24 4.5 Total % n = 1200 Erfolgsfaktoren Unterstützung durch die Spitalleitung Von Anfang an, gegenüber internen und externen Partnern Projektleitung Vertretung aller beteiligten Stufen und Fachgruppen Umsetzung Konzept unter Einbezug der bestehenden Abläufe Prozessdefinitionen durch die Verantwortlichen Miteinbezug aller am Prozess beteiligten Personen Neue Verantwortlichkeiten Controlling Dokumentation, Vollständigkeit der Durchführung Fallvorstellung Rettunsdienst 11
Prävention von Eingriffsverwechslungen Erfolgsfaktoren für die Umsetzung Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Dr. med. Sandra Gautschi-Meyer Fallvorstellung Rettunsdienst 12