Social Software in Personalmanagementprozessen

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1 Arbeitsbericht Nr. 02/2011 Hrsg.: Matthias Schumann Marco Klein / Matthias Schumann Social Software in Personalmanagementprozessen Stand der Forschung und zukünftige Forschungsrichtungen

2 Arbeitsbericht des Instituts für Wirtschaftsinformatik Professur für Anwendungssysteme und E-Business Georg-August-Universität Göttingen Platz der Göttinger Sieben Göttingen Working Paper Institute of Information Systems Chair of Application Systems and E-Business University of Goettingen Platz der Goettinger Sieben Goettingen, Germany Tel. +49 (0) 551 / Fax +49 (0) 551 / This work is licensed under the Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Germany License. To view a copy of this license, visit or send a letter to Creative Commons, 543 Howard Street, 5th Floor, San Francisco, California, 94105, USA.

3 Abstract I Zusammenfassung Der Einsatz von Social Software in Personalmanagementprozessen gilt als ein Zukunftsthema im HR- Bereich. Durch das Nutzen von Blogs, Wikis und Social Networking Services (SNS) im Internet und innerhalb eines Unternehmens sollen Informationen über Bewerber und Mitarbeiter schnell und einfach zur Verfügung stehen sowie die Zusammenarbeit zwischen HR-Akteuren effizienter werden. Der vorliegende Arbeitsbericht beinhaltet eine Systematisierung des aktuellen Forschungsstands zu diesem Thema. Für die identifizierte Forschungslücke auf Ebene der Integration und Erweiterung von Personalinformationssystemen (PIS) durch Blog-, Wiki- bzw. SNS-Funktionalitäten und -Prinzipien, kurz HR Social Software, werden zudem ein Bezugsrahmen für zukünftige Forschungsvorhaben sowie erste Ansatzpunkte zur Konstruktion von HR Social Software Lösungen erarbeitet. Abstract The adoption of Social Software in Human Resource Management (HRM) processes is seen as an important future challenge for HR-Departments. By using Blogs, Wikis and Social Networking Services (SNS) located in the Internet or within enterprises information about applicants and employees are supposed to be quickly and easily available. Furthermore, the collaboration between HR actors is to be more efficient than utilizing classic Human Resource Information Systems (HRIS). This working paper describes a systematization of the state of research for this topic. The analysis reveales that there is a research gap in the field of HR Social Software, which means integration and enhancement of classic HRIS by Blog-, Wiki- and SNS-functions and principles. To address this gap, a research framework and first approaches for the construction of HR Social Software artifacts are presented. Keywords: Personalmanagement, Social Software, Stand der Forschung, Blogs, Wikis, Social Networking Services, HR Social Software, Bezugsrahmen

4 Inhaltsverzeichnis II Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... IV Tabellenverzeichnis... V Abkürzungsverzeichnis... VI 1 Einleitung Grundlagen Social Software Relevante Begriffe und Definitionen Social Software Anwendungsklassen Einsatz von Social Software im betrieblichen Umfeld Personalmanagement Relevante Begriffe und Definitionen Gegenstandsbereiche und Abhängigkeiten im Personalmanagement Prozesse im Personalmanagement IT-gestütztes Personalmanagement Relevante Begriffe und Definitionen Idealtypische Funktionstypen von Personalinformationssystemen Idealtypische Architektur von Personalinformationssystemen Aktueller Forschungsstand zu Social Software im Personalmanagement Vorüberlegungen und Vorgehensweise für die Untersuchung Social Software in HR-Prozessen zum Gestalten des Mitarbeiterflusses Personalbedarfsplanung Personalbeschaffung Personalentwicklung Personalfreisetzung Social Software in HR-Prozessen zum Aktivieren von Mitarbeiterpotentialen Personaleinsatz... 40

5 Abstract III Personalbeurteilung Synthese des aktuellen Forschungsstandes Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes Analyse und Klassifikation aktueller Ansätze Bezugsrahmen und Ansatzpunkte für HR Social Software Lösungen Bezugsrahmen und Forschungsinhalte zum Thema HR Social Software Einflussfaktoren auf HR Social Software Forschungsinhalte Bezugsrahmen zum electronic Human Resource Management Bezugsrahmen zum Enterprise Deduktion von HR Social Software Forschungsinhalten Motivation und Ansatzpunkte für HR Social Software Grundsätzliche Motivation für den Einsatz von HR Social Software Abstrakte Ansatzpunkte für HR Social Software Fazit und Ausblick Anhang Zusammenstellung von HR-Prozessen zum Gestalten des Mitarbeiterflusses Zusammenstellung von HR-Prozessen zum Aktivieren von Mitarbeiterpotentialen Stand der Forschung zu Social Software im Personalmanagement Autorenübersicht Literaturverzeichnis... 68

6 Abbildungsverzeichnis IV Abbildungsverzeichnis Abbildung 2-1: Einsatzszenarien von Social Software im betrieblichen Kontext Abbildung 2-2: Verständnis des Personalmanagements in dieser Arbeit Abbildung 2-3: Personalmanagement als Unternehmensprozess Abbildung 2-4: Makrobezugsrahmen zu Gegenstandsbereichen des Personalmanagements Abbildung 2-5: Mikrobezugsrahmen für HR-Prozesse Abbildung 2-6: Schematische Darstellung eines Personalinformationssystems Abbildung 2-7: Idealtypische PIS-Systemarchitektur Abbildung 3-1: Ausprägungen von Social Software in HR-Prozessen Abbildung 4-1: Bezugsrahmen zu Web 2.0 im Personalmanagement Abbildung 4-2: Bezugsrahmen zu ehrm Abbildung 4-3: Bezugsrahmen zu Enterprise Abbildung 4-4: Bezugsrahmen zu HR Social Software Abbildung 4-5: Abstrakte Ansatzpunkte von HR Social Software Abbildung 5-1: Entwicklungsrichtungen in der IT-Unterstützung des Personalmanagements... 62

7 Abbildungsverzeichnis V Tabellenverzeichnis Tabelle 2-1: Ausgewählte Social Software Definitionen... 3 Tabelle 2-2: Ausgewählte Ansätze zur Typisierung von Social Software Anwendungsklassen... 6 Tabelle 2-3: Gängige Definitionen für PIS bzw. HRIS Tabelle 2-4: Idealtypische PIS-Funktionstypen Tabelle 3-1: Stand der Forschung zu Social Software in der Personalbedarfsplanung Tabelle 3-2: Stand der Forschung zu Social Software in der Personalbeschaffung Tabelle 3-3: Stand der Forschung zu Social Software in der Personalentwicklung Tabelle 3-4: Stand der Forschung zu Social Software in der Personalfreisetzung Tabelle 3-5: Stand der Forschung zu Social Software im Personaleinsatz Tabelle 3-6: Stand der Forschung zu Social Software in der Personalbeurteilung Tabelle 3-7: Prozessbezogene Übersicht der Autoren und Einsatzszenarien Tabelle 3-8: Klassifikation der Social Software Verwendung im Personalmanagement Teil Tabelle 3-9: Klassifikation der Social Software Verwendung im Personalmanagement Teil Tabelle 4-1: Abgeleitete HR Social Software Forschungsinhalte Tabelle 6-1: Zusammenstellung von HR-Prozessen zum Gestalten des Mitarbeiterflusses Tabelle 6-2: Zusammenstellung von HR-Prozessen zum Aktivieren von Mitarbeiterpotentialen Tabelle 6-3: Autoren zum Thema Social Software Einsatz im Personalmanagement Teil Tabelle 6-3: Autoren zum Thema Social Software Einsatz im Personalmanagement Teil

8 Abkürzungsverzeichnis VI Abkürzungsverzeichnis AGG AJAX BPM CMS CoP CoW CSCW DSS DWH EDP ehrm ERP ES GDSS HCM HR HRM HRMDS IM KBS KI KMU LCMS MIS MNU RSS SNS URL URI VC VLE WMS WYSISWG Allgemeines Gleichstellungsgesetz Asychronous JavaScript and XML Business Process Management Content Management System Communities of Practise Communities of Work Computer-Supported Collaborative Work Decision Support Systems Data Warehouse Electronic Data Processing electronic Human Resource Management Enterprise Resource Planning Expert Systems bzw. Expertensysteme Group Decision Support Systems Human Capital Management Human Resource Human Resource Management Human Resource Management Decision Systems Instant Messaging Knowledge-based Systems Künstliche Intelligenz Kleine und mittelständische Unternehmen Learning Content Management System Management Information Systems bzw. Managementinformationssysteme Multinationales Unternehmen Really Simple Syndication Social Networking Services Uniform Resource Locators Uniform Resource Identifier Virtual Community Virtual Learning Environment Workflowmanagement-Systeme What you see is what you get

9 1 Einleitung 1 1 Einleitung Umfragen unter verantwortlichen Akteuren des Personalwesens von Unternehmen belegen, dass der Einsatz von Social Software im Personalmanagement als ein Zukunftsthema im HR-Bereich gilt (vgl. Geighardt 2008, S. 19; Pesch 2009, S. 37). Durch das Nutzen von Blogs, Wikis und Social Networking Services (SNS) im Internet und im unternehmensinternen Einsatz sollen Informationen über Bewerber und Mitarbeiter einfacher und transparenter zur Verfügung stehen als bisher sowie die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen HR-Akteuren vorangetrieben werden (vgl. Reisberger/Smolnik 2008, S. 573; Bitkom 2008, S. 19). Diese Versprechen korrelieren mit dem Ziel, betriebliche Personalprozesse in Zukunft produktiver zu gestalten und eine enge Zusammenarbeit zwischen den zentralen HR-Akteurgruppen Mitarbeiter, Vorgesetzte und Personalwesen zu gewährleisten. Beides soll einen nachhaltigen Beitrag des Personalmanagements zur Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung sicherstellen. Die Forderung nach Produktivitätssteigerungen resultiert dabei aus stagnierenden Budgets für Personalbereiche (vgl. Capgemini 2009, S. 28) sowie der Erkenntnis, dass oftmals viel Zeit in nicht wertschöpfende HR-Tätigkeiten investiert wird (vgl. Droege 2008, S ). Der Ruf nach intensiverem Kontakt und engerer Zusammenarbeit zwischen den HR-Akteurgruppen ist das Ergebnis zukünftiger, mitarbeiterzentrierter HR-Herausforderungen, wie bspw. dem Talentmanagement (vgl. Strack et al. 2009, S. 14), der Individualisierung der Personalarbeit (vgl. Armutat/Geighardt- Knollmann/Sedlacek 2009, S ) oder der Begegnung des demografischen Wandels (vgl. Biesalski 2006, S. 7-8). Wurden obige Nutzeneffekte von Social Software zum Überwinden dieser Herausforderungen in der jüngeren Vergangenheit noch von wenigen Unternehmen erkannt (vgl. Economist Intelligence Unit 2007, S. 6), sind mittlerweile erste Einsatzbereiche von Social Software im Personalmanagement bspw. in der internen Weiterbildung und im Recruiting im betrieblichen Alltag angekommen (vgl. Geighardt 2008, S. 9; McKinsey 2008, S. 41; Gartner 2010, S. 16). Unterstrichen wird dieser Trend durch Vorhersagen wissenschaftlicher Autoren (vgl. Kavanagh/Thite 2009, S ; Swanson/Holton 2009, S. 447) und Trendprognosen praxisnaher HR-Untersuchungen (vgl. Gartner 2010), die das Thema durchgehend sowohl als zukünftige Herausforderung, als auch als Gestaltungsmöglichkeit der HR-Disziplin ansehen. Trotz dieser Themenmotivation finden sich auf Forschungsseite bisher ausschließlich isolierte Einsatzgebiete von Social Software in Prozessen des Personalmanagements. Da ebenso keine umfassende Übersicht über die bisher behandelten Einsatzgebiete existiert, sind weitere Potentiale auf diesem Themengebiet und diesbezügliche Forschungslücken schwer einschätzbar. Ziel dieser Arbeit ist es deshalb, den aktuellen Forschungsstand für das Thema Social Software insbesondere Blogs, Wikis und SNS in Prozessen des Personalmanagements systematisch darzustellen und daraus Forschungslücken sowie letztlich weiteres Forschungspotential aufzuzeigen. Die erste Forschungsfrage, die diese Arbeit beantwortet, laut dementsprechend wie folgt:

10 1 Einleitung 2 Forschungsfrage 1: Wie lassen sich aktuelle Einsatzgebiete für Social Software in Prozessen des Personalmanagements systematisieren und klassifizieren? Dabei werden durch eine strukturierte Literaturanalyse aktuelle Ansätze aufgezeigt und Forschungslücken explizit benannt. Um diese in zukünftigen Forschungsvorhaben systematisch bearbeiten zu können, adressiert diese Arbeit zudem die folgende zweite Forschungsfrage: Forschungsfrage 2: Wie lassen sich Forschungslücken zum Thema Social Software in Prozessen des Personalmanagements zukünftig untersuchen und beheben? Zum Beantworten dieser Frage wird mit einer argumentativ-deduktiven Analyse ein Bezugsrahmen für zukünftige Forschungsinhalte hergeleitet. Zusätzlich werden erste Ansatzpunkte für weitergehende Forschungen erarbeitet. Durch das Aufarbeiten und Systematisieren des aktuellen Forschungsstandes sowie das Herleiten eines Bezugsrahmens und von Ansatzpunkten zur weiteren Untersuchung von identifizierten Forschungslücken, bildet diese Arbeit die Basis für zukünftige Forschungen zum Thema Social Software in Prozessen des Personalmanagements. Eine weitere Herausforderung in der Schnittstelle zwischen Social Software und Personalmanagement, das Gestalten von Nutzungsprinzipien für Blogs, Wikis und SNS im Unternehmenskontext (vgl. Martin et al. 2009, S ; Gartner 2010, S. 16), wird nicht thematisiert. In Kapitel Zwei werden Grundlagen für die Themenbereiche Social Software, Personalmanagement und IT-gestütztes Personalmanagement erläutert. Mit Hilfe der dort dargestellten Systematisierung von Blogs, Wikis und SNS im betrieblichen Kontext, der Prozesssystematik des Personalmanagements und Grundlagen zur IT-gestützten Personalarbeit wird im Folgekapitel der aktuelle Stand der Forschung zum behandelten Thema präsentiert. Mit der dort vorgenommenen Klassifikation aktueller Ansätze wird die erste Forschungsfrage beantwortet. In Kapitel Vier werden ein integrierter Bezugsrahmen zur Systematisierung zukünftiger Forschungsvorhaben sowie erste Ansatzpunkte für die zuvor identifizierten Forschungslücken aufgezeigt und erarbeitet. Mit den Inhalten des vierten Kapitels wird die zweite Forschungsfrage adressiert. Die Arbeit endet mit einem Fazit und einem Ausblick.

11 2 Grundlagen 3 2 Grundlagen Die Grundlagen zu den Themenbereichen Social Software und Personalmanagement bilden die Basis für diese Arbeit. Da ein Einsatz von Social Software im Personalbereich eine IT-Unterstützung dessen impliziert, enthält der Grundlagenteil eine Einführung in das IT-gestützte Personalmanagement. 2.1 Social Software Social Software ist im Internet und im Unternehmenskontext ein weit gefasstes Themengebiet. Um ein einheitliches Verständnis für diese Arbeit zu gewährleisten, werden im Folgenden dafür relevante Begriffe und Definitionen sowie die Anwendungsklassen Blogs, Wikis und SNS vorgestellt. Die technische Ebene dieser Themen wird dabei entsprechend der Zielsetzung dieser Arbeit nicht betrachtet. Abschließend werden Social Software im betrieblichen Umfeld klassifiziert und beispielhafte Anwendungsbereiche dargestellt, um den Kontext von Social Software in dieser Arbeit zu verdeutlichen Relevante Begriffe und Definitionen Im Rahmen der vielseitigen Untersuchung von Social Software in Wissenschaft und Praxis seit Mitte der 2000er Jahre hat sich eine Vielzahl an Definitionen zu diesem Begriff entwickelt (siehe Tabelle 2-1). Quelle Hippner 2006, S. 7 Komus 2006, S. 36 Madison 2006, S Schmidt 2007a, S. 32 Back/Gronau/Tochter mann 2008, S. 4 Döbler 2008, S. 120 Koch/Richter 2009, S. 12 Definition "Social Software umfasst webbasierte Anwendungen, die für Menschen den Informationsaustausch, den Beziehungsaufbau und die Kommunikation in einem sozialen Kontext unterstützten und sich an spezifischen Prinzipien orientieren." "Social-Software-Systeme sind [...] sozio-technische Systeme, die auf Basis technischer und sozialer Vernetzung durch einfach zu bedienende Informationssysteme gemeinsam in einem Themenfeld Leistung generieren." Social software [ ] is technology that embodies evolving social patterns-meeting, communicating, and processing and sharing information across communities, groups, and other collectives. It heightens the salience of informal, stable online groups. In many cases, user-interface design and other user-accessible features of these technologies enable individuals literally to observe the actions of others using the same technology, synchronously or asynchronously. Social Software refers to those online-based applications and services that facilitate information management, identity management, and relationship management by providing (partial) publics of hypertextual and social networks. "Social-Software-Anwendungen unterstützen als Teil eines soziotechnischen Systems menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit. Dabei nutzen die Akteure die Potentiale und Beiträge eines Netzwerks von Teilnehmern." "webbbasierte Lösungen [...], die sich auf den Aufbau sozialer Netzwerke sowie auf Publikation und Verteilung von Informationen innerhalb sozialer Netze konzentrieren." "Anwendungssysteme, die unter Ausnutzung von Netzwerk- und Skaleneffekten, indirekte und direkte zwischenmenschliche Interaktionen (Koexistenz, Kommunikation, Koordination, Kooperation) auf breiter Basis ermöglichen und die Identitäten und Beziehungen ihrer Nutzer im Internet abbilden und unterstützen." Tabelle 2-1: Ausgewählte Social Software Definitionen

12 2 Grundlagen 4 Unter Berücksichtigung der dortigen Aspekte und Perspektiven wird für diese Arbeit Social Software, in Anlehnung an HIPPNER (2006, S. 7), DÖBLER (2008, S. 120), BACK/GRONAU/TOCHTERMANN (2008, S. 4) und KOCH/RICHTER (2009, S. 12) wie folgt definiert: Unter Social Software werden webbasierte Anwendungen verstanden, die es Benutzern erlauben, mit anderen Nutzern der Anwendung im nicht formal organisierten Rahmen, durch Kommunikation, Kooperation oder Kollaboration, langfristig zu interagieren. Dabei sind erstellte Inhalte und involvierte Nutzer kontinuierlich miteinander vernetzt. Im Vordergrund von Social Software stehen demnach drei Charakteristika: 1. Interaktion und Partizipation: Nutzer von Social Software interagieren meist im freiwilligen Rahmen untereinander, indem sie miteinander kommunizieren, an Inhalten der jeweiligen Anwendung partizipieren und untereinander zusammenarbeiten (vgl. Koch/Richter 2009, S ; Madison 2006, S. 158). 2. Vernetzung: Durch Interaktion und Partizipation entsteht ein sozio-technisches System, in dem Inhalte und Nutzer durch informelle Kommunikations- und Interaktionsbeziehungen miteinander vernetzt sind (vgl. Hippner 2006, S. 7; Komus 2006, S. 36). Durch Social Software können sich also sog. Virtual Communities (VC) auf elektronischen Medien basierte soziale Netzwerke (vgl. Hagel/Armstrong 1997, S. 4-5) vernetzen. Soziale Netzwerke sind Zusammenkünfte von Menschengruppen, die unabhängig von technologischer Unterstützung zu einem abgegrenzten Thema interagieren (vgl. Richter 2010, S. 60). Soziale Netzwerke und VC stellen damit organisationale Phänomene im privaten oder beruflichen Sektor dar Web- und Usabilityorientierung: Social Software Anwendungen sind webbasiert, wodurch sie über eine Weboberfläche nahezu plattform- und geräteunabhängig verwendbar und kontinuierlich mit dem Internet oder einem Unternehmensnetzwerk verbunden sind (vgl. Beck 2007, S. 9-11). Da die Interaktion der Nutzer im Vordergrund steht, wird der Usability, also der Benutzbarkeit der Anwendung (vgl. Nielsen 1993, S ), eine hohe Bedeutung zugemessen (vgl. Phang/ Kankanhalli/Sabherwal 2009, S ). Dementsprechend werden für aktuelle Anwendungen sog. Rich Internet Applications (RIAs) eingesetzt, die einem Nutzer in Bezug auf Bedienelemente, Oberflächengestaltung und Antwortzeit eine desktopähnliche Benutzbarkeit auch Rich User Experience genannt ermöglichen (vgl. Kim et al. 2009, S ) 2. 1 Im beruflichen Kontext werden soziale Netzwerke auch als Communities of Practise (CoP) (vgl. Wenger 2008, S. 7) und Communities of Work (CoW) (vgl. Schoemaker 2006, S. 248) bezeichnet. Eine Übersicht über Abgrenzungen zum Thema Virtual Communities liefern GUPTKA/KIM (2004). 2 Technisch zeichnen sich Social Software Anwendungen neben der Usability, die durch AJAX (Asychronous JavaScript and XML) ermöglicht wird (vgl. Sankar/Bouchard 2009, S. 85), auch durch die einfache Kombination und Bereitstellung von dortigen Inhalten durch RSS (Really Simple Syndication) und semantischen Mikroformaten (vgl. Ebersbach/Glaser/Heigl 2008, S ) sowie eine modulare Web Service Architektur (vgl. Koch/Prinz 2008, S ) aus. Da entsprechende Technologien nicht im Fokus dieser Arbeit stehen, sei dafür exemplarisch auf ALBY (2008, S ) verwiesen.

13 2 Grundlagen 5 Das heutige Themenfeld der Social Software ist durch zwei Entwicklungen gekennzeichnet. Einerseits entstammt die Usability und explizite Weborientierung entsprechender Anwendungen den Entwicklungen des Web 2.0. Andererseits ist die obige Funktionalität bzgl. Partizipation, Interaktion und Vernetzung angelehnt an Groupware-Lösungen, die im Rahmen der Computer-Supported Collaborative Work (CSCW) Forschung bis in die 1990er Jahre erforscht und in die betriebliche Praxis überführt wurde. Mit dem Begriff Web 2.0 drückten Tim O'Reilly und Dale Dougherty im Jahre 2004 den Wandel von Internetseiten mit passiven Nutzern, einer eingeschränkten Benutzbarkeit und statischen Inhalten, zu flexiblen Webanwendungen mit aktiven Nutzern, einer desktopähnlichen Benutzbarkeit und dynamischen, multimedialen Inhalten ab Ende der 1990er Jahre aus (vgl. O'Reilly 2005; Döbler 2008, S. 122). Zusätzlich umschreibt der Begriff eine Vorgehensweise zur Entwicklung von Webanwendungen unter Einbezug der Nutzer sowie neue, benutzerzentrierte Geschäftsmodelle im Internet (vgl. Alby 2008, S. 15). Social Software ist daher als Teilentwicklung des Web 2.0 Phänomens zu bezeichnen (vgl. Hippner 2006, S. 6). Der Begriff stellt dabei die partizipativen und kollaborativen Anwendungen in den Vordergrund, die sich die Web 2.0 Prinzipien zu Nutze machen (vgl. Koch/Richter/Schlosser 2007, S. 448) 3. Groupware-Lösungen, an denen sich die kollaborativen und kooperativen Funktionalitäten von Social Software Anwendungen orientieren, sind Anwendungssysteme, die es mehreren Nutzern ermöglichen, an einem Projekt bzw. einer Aufgabe, an unterschiedlichen Rechnern zur gleichen Zeit zu arbeiten (vgl. Ellis et al. 1991, S. 40). Ferner führt Groupware beteiligte Nutzer in einer virtuellen Arbeitsumgebung zusammen, so dass diese nicht isoliert voneinander agieren (vgl. Lynch et al. 1990, S. 160). Im Gegensatz zu Social Software fokussiert Groupware ausschließlich organisierte Projektteams und formale Arbeitsgruppen. Entsprechende Lösungen und Prinzipien wurden bereits zwischen 1970 und 1990 intensiv im CSCW-Forschungsfeld untersucht und sind seitdem im betrieblichen Alltag vorzufinden, so dass die funktionelle Idee hinter Social Software auch in Unternehmen bereits viele Jahre existiert (vgl. Koch 2008, S ; siehe Kapitel 2.1.3). Social Software greift also Groupware-Funktionalitäten auf und ergänzt sie um desktopähnliche Bedienkonzepte, eine Kombination aus nutzer- und gruppenorientierter Kommunikation und variierte Nutzungsmuster, bspw. einer langfristigen, nicht auf spezielle Projekte beschränkten Zusammenarbeit (vgl. Koch 2008, S. 422) Social Software Anwendungsklassen Mittlerweile lassen sich im Internet und innerhalb von Unternehmen eine Vielzahl an Anwendungen vorfinden, die der Definition von Social Software entsprechen. Diese lassen sich in Anwendungsklassen kategorisieren, die Erscheinungsformen mit ähnlichen Funktionen zusammenfassen. In der Literatur gibt es dabei verschiedene Auffassungen über diese Anwendungsklassen. So werden einerseits in einer engeren Sichtweise unter Social Software ausschließlich neuere Anwendungsklassen wie bspw. 3 Im Gegensatz zu dem Begriff des Web 2.0 umschreibt das Web 3.0 bzw. das Semantic Web die Erweiterung von bestehenden Webangeboten um semantische Datenformate (vgl. Schaffert 2006, S. 100). Diese Formate erlauben es, Ontologien abzubilden und somit Daten von Webseiten mit beschreibenden Metadaten anzureichern, die wiederum horizontale und vertikale Beziehungen zwischen Daten repräsentieren (vgl. Sankar/Bouchard 2009, S. 162). Werden Social Software Anwendungen mit semantischen Datenformaten angereichert (vgl. Ankolekar et al. 2007, S. 826 ff.), wird auch von Semantically Enabled Social Software (vgl. Schaffert 2006, S. 102; Blumauer/Pellegrini 2009, S. 8-9) gesprochen. Da dieser Themenbereich in der Arbeit nicht relevant ist, wird für weiterführende Inhalte auf BREITMANN/CASANOVA/TRUSZKOWSKI (2007) und BLUMAUER/PELLEGRINI (2006) verwiesen.

14 2 Grundlagen 6 Blogs, Wikis und Social Networking Services (SNS) verstanden (vgl. bspw. Koch/Richter 2009), die gegen Mitte der 1990 Jahre bzw. zu Beginn der 2000er Jahre entstanden. Anderseits existiert die weitere Auffassung, die zu diesem Themenbereich auch ältere Internetdienste zur Kommunikation, bspw. Foren und Chats (vgl. bspw. Bächle 2006), sowie Social Sharing Anwendungen für den objektzentrierten Austausch von digitalen Inhalten, bspw. YouTube für Videos oder FlickR für Bilder, zählen (vgl. bspw. Parameswaran/Whinston 2007, S ). Für die weitere Fassung der Anwendungsformen wird auch der Begriff Social Technologies verwendet (vgl. bspw. Davison/Singh/Cerotti 2010, S. 1). In dieser Arbeit wird die engere Auffassung von Social Software Anwendungen vertreten, da diese in der Literatur weit verbreitet ist (vgl. Schaffert 2006, S. 100) und zudem dem Fokus dieser entspricht. Auch in dieser engen Auffassung werden verschiedene Anwendungsklassen genannt (siehe Tabelle 2-2). Hippner 2006, S. 9 Döbler 2007, S Back/Gronau/Tocht Blinn et al. 2009, ermann 2008, S. 9 4 S. 4 Koch/Richter 2009, S. 23 Blogs Weblogs / Vlogs Weblogs Weblogs Blogs & Microblogs Wikis Wikis Wikis Wikis Wikis Social Network Services Online- Communities Social Networking Dienste Social Networking Podcasts Podcasts Podcasting Podcasts - Social Networking Services Social Bookmarking Social Bookmarks Social Bookmarking - Social Bookmarking - - Social Tagging Social Tagging Social Tagging Instant Messaging Instant Messaging Tabelle 2-2: Ausgewählte Ansätze zur Typisierung von Social Software Anwendungsklassen 5 Da Blogs, Wikis und SNS durchgehend aufgeführt werden, konzentriert sich die vorliegende Arbeit auf diese drei Anwendungsformen. Im Folgenden werden Charakteristika und Funktionen von Blogs, Wikis und SNS in Kürze vorgestellt und abschließend Bezug zu den weiteren genannten Anwendungsformen. Deren Irrelevanz für diese Arbeit wird darin gesondert hervorgehoben. Blogs Blogs bzw. Weblogs 6 sind Webseiten, auf denen jeweils ein oder mehrere Autoren (=Blogger) meist subjektive Inhalte in Form von Texten, Fotos, Links oder Videos über private und berufliche Belange fortlaufend veröffentlichen (vgl. Parameswaran/Whinston 2007, S. 764). Einträge werden dabei in chronologischer Reihenfolge dargestellt (vgl. Sankar/Bouchard 2009, S. 37). Leser von Blogeinträgen können diese kommentieren und mit Stichworten, sog. Tags, versehen, aber nicht bearbeiten (vgl. Alby 2008, S. 22), wodurch Blogs die Charakteristika einer Online-Publikation mit starker Dialogkonzentration aufweisen (vgl. Stocker/Tochtermann 2009, S. 65). Ebenfalls ist i. d. R. eine Volltextsuchfunktion für die Suche nach Stichworten im Blogarchiv oder in aktuellen Bloginhalten integriert (vgl. Pikas 2005, S. 18). Durch sog. Permalinks, eindeutige Uniform Resource Identifier (URIs) für Beiträge, lassen sich 4 BACK/GRONAU/TOCHTERMANN nennen zusätzlich Newsfeeds und Newsaggregatoren, die aber ausschließlich Inhalte bündeln und deshalb nicht der Kategorie Social Software zuzuschreiben sind (vgl. Back/Gronau/Tochtermann 2008, S. 9). 5 Für die Zusammenstellung wurden ausschließlich unterschiedliche Ansätze der hier eingenommenen engeren Sichtweise auf Anwendungsklassen gewählt. 6 Weblog ist eine Zusammensetzung der Begriffsteile "web" und "log", wobei letzteres für Protokoll bzw. Logbuch steht (vgl. Alby 2008, S. 21). Im Rahmen dieser Arbeit wird die Kurzform Blog verwendet.

15 2 Grundlagen 7 Blogeinträge in anderen Blogs dauerhaft referenzieren (vgl. Robes 2008, S. 19). Umgekehrt haben Autoren über sog. Trackbacks ebenfalls basierend auf URIs von Blogeinträgen die Möglichkeit festzustellen, ob ein anderer Blog auf den eigenen Bezug nimmt (vgl. Robes 2008, S. 19). Die Gesamtheit aller verlinken Blogs wird dabei als Blogosphäre bezeichnet (vgl. Stocker/Tochtermann 2009, S. 66), die zudem ein hypertextuales Netzwerk zwischen Blogeinträgen darstellt (vgl. Schmidt 2007a, S ). Neue Blogeinträge oder Kommentare können über Newsfeeds bereitgestellt werden, eine zu einem Blogeintrag erstellte Datei in den XML-basierten Formaten ATOM oder RSS mit Kurzinformationen zum referenzierten Eintrag (vgl. Koch/Richter 2009, S. 25). Diese werden per Pull-Verfahren an interessierte Leser, die den Newsfeed abonniert haben, versendet. Das Lesen der Feeds beim Nutzer wird über Feedreader, meist in Mailanwendungen oder Browser integriert, ermöglicht. Neben herkömmlichen Blogs existieren Microblogging-Dienste, die das Veröffentlichen kurzer Blogeinträge unterstützten, die automatisch an Kontakte eines Autors gesendet werden (vgl. Böhringer/Gluchowski 2009, S. 507). Da dies in den Rahmen von Netzwerkawareness, also die Aufmerksamkeit für Aktivitäten anderer fällt, werden Microblogs in dieser Arbeit nicht weiter im Rahmen von Blogs, sondern als Funktionalität von SNS betrachtet (vgl. Richter/Koch 2008, S ; siehe unten). Wikis Wikis sind Sammlungen einzelner, miteinander verlinkter Webseiten, auf denen Nutzer Inhalte lesen, bearbeiten und kommentieren können (vgl. Leuf/Cunningham 2001, S. 14). Zusätzlich können neue Seiten zu verschiedenen Themen erstellt, mit anderen verlinkt und Dokumente dazu angehängt werden. Inhalte werden somit durch mehrere Nutzer gemeinsam verfasst und aktualisiert (vgl. Ebersbach/Glaser/Heigl 2008, S. 36). Wikis werden dadurch auch als Gruppeneditoren bezeichnet, die im Gegensatz zu Blogs eher objektive Sachverhalte als subjektive Meinungen beinhalten sollen (vgl. Koch/Richter 2009, S. 37). Neben den genannten Funktionen ist meist eine Volltext- und Artikelsuche sowie eine Historisierung von Artikeln enthalten (vgl. Ebersbach/Glaser/Heigl 2008, S. 36). Zudem bieten viele Wiki-Lösungen den Export von Inhalten zu bspw. PDF-Dokumenten und den Datenimport aus Textdateien. Mit dieser Funktionsvielfalt ähneln Wikis grundsätzlich Content-Management-Systemen (CMS) (vgl. Hippner 2006, S. 13). Im Gegensatz zu CMS sind sie über spezielle Wiki-Weboberflächen zugänglich 7, enthalten i. d. R. keine Workflowsteuerung zur Veröffentlichung von Inhalten und nehmen meist keine Benutzerrolleneinschränkungen vor. Idealtypisch verfügen somit alle Nutzer über identische Bearbeitungsrechte (vgl. Stocker/Tochtermann 2009, S. 66). Eine Qualitätssicherung von Beiträgen ist dadurch zwar erschwert, wird aber über die Offenlegung früherer Versionen und die laufende Überarbeitung von Beiträgen gegeben (vgl. Koch/Richter 2009, S. 38). Social Networking Services (SNS) SNS, auch als Social Networking Dienste (vgl. Koch/Richter/Schlosser 2007, S. 450) oder Social Networking Sites (vgl. Boyd/Ellison 2008, S. 210) bezeichnet, bieten Nutzern die Möglichkeit, die eigene Person in Form eines digitalen Profils darzustellen, mit anderen Nutzern des Webdienstes in Kontakt zu treten, sich mit ihnen zu vernetzen und auszutauschen (vgl. Boyd/Ellison 2008, S. 211). Bei ersterem 7 Die Bearbeitung von Wiki-Inhalten erfolgt oft über sog. WYSISWG-Editoren (What you see is what you get), die bearbeitete Inhalte so darstellen, wie sie letztlich Lesern präsentiert werden (vgl. Back/Gronau/Tochtermann 2008, S. 4).

16 2 Grundlagen 8 können Nutzer für ihr Profil Daten zu Ihrer Personen, bspw. Fotos, Kontakt-, Interessen- oder Berufsdaten, zu einem Profil zusammenfassen und dies für andere Benutzer der Anwendung veröffentlichen (vgl. Boyd/Ellison 2008, S ). Der zweite Fokus von SNS liegt auf dem Kontaktmanagement und Networking, also dem Aufbau und der Pflege von Beziehungen zwischen Nutzern und innerhalb von Nutzergruppen (vgl. Scheler 2000, S. 26). Hier können andere Nutzer gesucht, mit ihnen eine Kontaktverbindung eingegangen und mit Kontakten über synchrone und asynchrone Kommunikationskanäle kommuniziert werden (vgl. Boyd/Ellison 2008, S. 211; Koch/Richter 2009, S ). Außerdem besteht die Möglichkeit, mittels der sog. Kontaktawareness andere Nutzer einer SNS-Anwendung durch deren Verbindung zu eigenen Kontakten zu finden (vgl. Richter/Koch 2008, S. 1246). Der explizite Austausch mit Kontakten über integrierte Kommunikationskanäle wird zudem mit Hilfe der sog. Netzwerkawareness unterstützt, durch die ein Nutzer über Profiländerungen und -erweiterungen sowie mit Hilfe eines integrierten Microbloggings über bspw. aktuelle Tätigkeiten oder Aktivitäten seiner Kontakte implizit informiert wird (vgl. Richter/Koch 2008, S ). Da sich Nutzer außerdem zu Gruppen für verschiedene Themengebiete zusammenschließen können, unterstützen SNS sowohl geschlossene Communities, bspw. CoP, als auch offene Communities in Form sozialer Netzwerke ohne Abgrenzungen zu weiteren Nutzergruppen (vgl. Koch/Richter/Schlosser 2007, S. 450). Insgesamt variiert der Funktionsumfang bei SNS in Abhängigkeit von der umgesetzten Lösung. So können SNS auch Blogs, Wikis oder andere Dienste, bspw. Foto- und Videoaustauschmöglichkeiten, integrieren (vgl. Boyd/Ellison 2008, S. 214; Sankar/Bouchard 2009, S. 42). Weitere Anwendungsklassen Eine weitere Anwendungsklasse sind Social Tagging Dienste, die das gemeinschaftliches Verschlagworten und Indexieren von Inhalten bzw. deren Anreicherung um Metadaten erlauben (vgl. Schmidt 2007b, S. 43). Das Ziel ist es dabei Inhalte näher zu beschreiben, besser auffindbar zu machen und durch gemeinsame Schlagworte miteinander zu vernetzen. In dieser Arbeit wird Social Tagging hingegen nicht als eigenständige Anwendungsklasse, sondern als Funktionalität von Blogs und Wikis (vgl. Raabe 2009, S. 45) sowie SNS (vgl. Bax et al. 2010, S ; Avram 2006, S. 2) angesehen, in denen dortige Inhalte mit Tags versehen werden können. Auch Social Bookmarking Dienste werden nicht als eigene Anwendungsklassen betrachtet. Sie ermöglichen es, Links und Uniform Resource Locators (URLs) an zentraler Stelle zu sammeln, diese zu verschlagworten und anderen Nutzern zugänglich zu machen (vgl. Ebersbach/Glaser/Heigl 2008, S. 109). Dies wird i. d. R. durch Wikis gewährleistet. Weitere, oft genannte Anwendungsklassen sind zudem Instant Messenger (IM) und Podcasts. Ersteres stellt eine synchrone, textbasierte Kommunikationsmöglichkeit dar (vgl. Koch/Richter 2009, S. 67), die hier aber als Funktion von SNS betrachtet wird (vgl. Raabe 2009, S. 45). Podcasts bzw. Vodcasts ermöglichen das Verteilen von Mediendateien über das Internet. Da sie somit ausschließlich als Distributionsform digitaler Inhalte ohne Interaktionsmöglichkeiten angesehen werden können, sind sie ebenfalls nicht weiter relevant (vgl. Sankar/Bouchard 2009, S. 37).

17 2 Grundlagen Einsatz von Social Software im betrieblichen Umfeld Der Einsatz von Social Software im betrieblichen Umfeld hat seinen Ursprung in betrieblichen Groupwaresystemen (siehe Kapitel 2.1.1) und deren Unterstützung von CoP (siehe Fußnote 1). Entsprechende Anwendungen werden oft mit den Begriffen Corporate Social Software (vgl. bspw. Gouthier/Hippner 2008, S. 92), Corporate Web 2.0 (vgl. bspw. Stocker/Tochtermann 2010, S. 77) oder Enterprise 2.0 (vgl. bspw. McAfee 2006, S. 23) plakatiert. Blogs, Wikis und SNS ergänzen im betrieblichen Kontext bestehende Kommunikationskanäle, bspw. E- Mail oder Foren, und existierende Informationsplattformen, bspw. Informationsportale oder das Firmenintranet (vgl. McAfee 2006, S ). Analog zur Nutzung der bestehenden Kanäle und Plattformen, steht bei einem betrieblichen Einsatz von Social Software die outputbezogene Funktionalität sowie die Integration in den operativen Geschäftsalltag im Vordergrund (vgl. McKinsey 2009, S. 7). Zusätzlich sollen Social Software Anwendungen im betrieblichen Kontext die offene und spaßbezogene Kommunikation, Vernetzung und Informationsdistribution entsprechender Lösungen im Internet (vgl. Hippner 2006, S. 8) in den betrieblichen Alltag überführen (vgl. Koch 2008, S. 424). Durch diese Kombination aus Funktionalität und freien Nutzungsprinzipien ist es in Unternehmen das Ziel, Blogs, Wikis und SNS in konkreten Einsatzszenarien und Arbeitssituationen als Instrument zur Effizienz- und Effektivitätssteigerung zu nutzen (vgl. Economist Intelligence Unit 2007, S. 3-4; Steinhüser/Räth 2010, S. 1742). Entsprechend dieser Zielsetzung kann Social Software als Informationsmedium und Unterstützungstool für betriebliche Aufgaben innerhalb von funktionalen Bereichen, bspw. dem Vertrieb, oder in bereichsübergreifenden Prozessen, bspw. dem Projekt- oder Wissensmanagement, eingesetzt werden (vgl. Back/Heidecke 2008, S. 105). Für welche Zwecke diese Anwendungen dienen, ist dabei abhängig von der Lokalisierung einer Social Software Anwendung und den partizipierenden Nutzergruppen. Dabei lassen sich drei grundsätzliche Szenarien identifizieren (vgl. Hippner 2006, S. 15; Koch/Richter/ Schlosser 2007, S. 451; Back/Gronau/Tochtermann 2008, S. 5) (siehe Abbildung 2-1). Im internen, geschlossenen Einsatzszenario werden Social Software Anwendungen im Unternehmensnetzwerk lokalisiert und stehen ausschließlich innerbetrieblich, für Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens zur Verfügung. Blogs kommen dabei bspw. im Wissensmanagement zum Austausch von individuellem Erfahrungsschatz (vgl. Nath/Singh/Iyer 2009, S. 7) oder im Projektmanagement zur Koordination und Kommunikation innerhalb von Projektteams (vgl. Hippner 2006, S. 15) zum Einsatz. Letzteres wird auch durch Microblogging-Dienste in Unternehmen gewährleistet (vgl. Riemer/Richter/Bohringer 2010, S. 388). Auch Wikis können im Projektmanagement eingesetzt werden, bspw. als interaktive Projektdokumentation, als Projekthandbuch oder für das Projektcontrolling (vgl. Komus 2006, S. 38). Wikis werden zudem in der internen Unternehmenskommunikation, oft als Ergänzung zum Intranet (vgl. Raabe 2009, S. 45) oder als technische Grundlage eines Intranets (vgl. Stocker/Tochtermann 2010, S. 85) verwendet. Weitere Einsatzbereiche sind das Vorschlagswesen bzw. das Ideenmanagement zur Formulierung von Ideen und Verbesserungsvorschlägen (vgl. Komus 2006, S. 40), die Softwareentwicklung zum Sammeln und Weiterentwickeln von Anforderungen verschiedener Stakeholdergruppen (vgl. Hagen/Jungmann/Lauenroth 2007, S ) oder das Wissensmanagement, in dem es oft als Wissensenzyklopädie dient (vgl. Hippner 2006, S. 15; Komus/Wauch 2010, S. 114). Die interne Ver-

18 2 Grundlagen 10 wendung von SNS kann bspw. im Vertrieb zur Vernetzung langfristig verteilter Teams (vgl. Döbler S. 121; Sankar/Bouchard 2009, S ) oder wiederum im Wissensmanagement für das Auffinden von Wissensträgern und Experten (vgl. Richter/Riemer 2009, S. 5) stattfinden. Intern Extern Interne, geschlossene Social Software Anwendungen Anwender Anwendungen Wikis SNS Blogs Wikis SNS Blogs Interne, (halb) offene Social Software Anwendungen Anwender Anwendungen Wikis SNS Blogs Wikis SNS Blogs Externe, (halb) offene Social Software Anwendungen Anwender Anwendungen Wikis SNS Blogs Wikis SNS Blogs Abbildung 2-1: Einsatzszenarien von Social Software im betrieblichen Kontext Das interne, offene bzw. halboffene Einsatzszenario von Social Software im betrieblichen Kontext ist ebenfalls durch interne Anwendungen im Unternehmensnetzwerk gekennzeichnet. In diesem Fall werden allerdings einerseits Kunden, andererseits Geschäfts- und Kooperationspartner externer Unternehmen im Rahmen von ecollaboration Strategien einbezogen (vgl. Gouthier/Hippner 2008, S. 95; Lattemann/Stieglitz/Kupke 2009, S. 18). Hier kann im halboffenen Szenario ein Zugang auf ausgewählte Teilnehmer eingeschränkt oder, im offenen Fall, alle Partner integriert werden. Für Kunden können im Rahmen des Kundenservices mit Blogs und Wikis Internetkanäle zur Kommunikation von Produktproblemen oder Fragen geschaffen werden (vgl. Hippner 2006, S. 15). Wikis lassen sich darüber hinaus auch für die Einbindung von Kunden in Produktplanungs- und -verbesserungsprojekte nutzen (vgl. Wagner/Majchrzak 2006, S ). Wenn Kunden in internen SNS integriert werden, kann zudem aus Marketingsicht direkt mit Ihnen in Kontakt getreten werden (vgl. Franz 2007, S. 36). Bei Kooperationspartnern können Social Software Anwendungen letztlich meist analog zum internen, geschlossen Einsatzszenario eingesetzt werden. Im externen, offenen bzw. halboffenen Szenario partizipieren Unternehmen in externen Social Software Anwendungen im Internet oder von Kooperationspartnern. Letzteres entspricht dem zuvor vorgestellten Szenario. Eine Beteiligung an Blogs, Wikis und SNS im Internet dient oft einer direkten Kommunikation mit Stakeholdern im Rahmen der Public Relations (vgl. Gouthier/Hippner 2008, S. 97). Auch für das

19 2 Grundlagen 11 Marketing und den Vertrieb gewährleisten insbesondere SNS, wie bspw. Facebook, in denen Vertriebsoder Marketingmitarbeiter aktiv mit potentiellen Kunden interagieren, eine direkte Kundenkommunikation (vgl. Eccleston/Griseri 2008, S. 599, Cyganski/Hass 2010, S. 87). Zusätzlich erfreuen sich Microblogging-Dienste, bspw. Twitter, hoher Beliebtheit bei Marketingfachleuten (vgl. Böhringer/Richter/Koch 2009, S. 275). Letztlich werden externe Social Software Anwendungen von Unternehmen auch für die Marktforschung genutzt. Das damit verbundene Online-Monitoring von Blogs und SNS kann Erkenntnisgewinne für zukünftige Produkte sowie über Eigenschaften von Kunden und Wettbewerbern implizieren (vgl. Hippner 2006, S. 15). Eine zusammenfassende Sicht auf die exemplarisch vorgestellten Einsatzbereiche von Social Software in Unternehmen zeigt, dass entsprechende Anwendungen als klassische betriebliche Informationssysteme nach DAVIS/OLSON verstanden werden können, da sie die Verarbeitung und den Austausch von Unternehmensinformationen gewährleisten (vgl. Davis/Olsen 1985, S. 6). Dabei lassen sich mit Social Software Anwendungen, gemäß dem vorgestellten Funktionsumfang, i. d. R. Prozesse und Vorgänge weder voll- noch teilautomatisieren, sondern eher wissens- und kollaborationsintensive Aufgaben bewältigen (vgl. Döbler 2008, S. 122; Saldanha/Krishnan 2010, S. 3). Dadurch ist der betriebliche Nutzen entsprechender Anwendungen abhängig von der Anzahl an Mitarbeitern, die Social Software aktiv nutzen, also von Netzeffekten (vgl. McAfee 2006, S. 26; Saldanha/Krishnan 2010, S. 3). 2.2 Personalmanagement Der betriebliche Aufgabenbereich des Personalmanagements ist verantwortlich für die kurz- und langfristige Versorgung des Unternehmens mit fähigen und motivierten Mitarbeitern. Da operative Tätigkeiten und Anforderungen an Mitarbeiter branchen- und unternehmensübergreifend als heterogen zu bezeichnen sind, ist auch das Personalmanagement von Unternehmen zu Unternehmen individuell an die entsprechenden Bedürfnisse und Sichtweisen angepasst (vgl. Neiger/Churilov/Flitman 2009, S. 186). Analog zu der Vielseitigkeit und Spezifität dieses Themas auf Praxisseite existiert eine Vielzahl an Literatur zu den verschiedensten Facetten des Personalmanagements. Dementsprechend herrscht in Praxis und Forschung kein einheitliches Verständnis über bspw. Prozesse, Aufgaben, Instrumente, Methoden, Akteure oder Strategien des Personalmanagements. Ziel dieses Kapitels ist es deshalb, ein präzises Verständnis des Themas für die vorliegende Arbeit zu entwerfen. Zunächst wird dafür der Begriff des Personalmanagements abgegrenzt, die Disziplin anschließend in den Unternehmenskontext eingeordnet und in der Literatur viel diskutierte Aspekte des Personalmanagements eindeutig benannt. Anschließend werden HR-Prozesse näher vorgestellt, um damit die Basis für die spätere Untersuchung im Hinblick auf die Social Software Unterstützung zu gewährleisten Relevante Begriffe und Definitionen Entsprechend der Vielseitigkeit der Disziplin in Praxis und Forschung existiert zum Begriff des Personalmanagements eine Vielzahl heterogener Definitionen. Ausführliche Übersichten liefern hier bspw.

20 2 Grundlagen 12 PRICE (2007, S. 30) und ARMSTRONG (2009, S. 4-5). Allen Verständnissen gemein ist die Fokussierung auf das Hauptziel des Personalmanagements, einem Unternehmen qualifiziertes Personal, in ausreichender Anzahl, zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen (vgl. Wegerich 2007, S. 19; Hermann/Pifko 2009, S. 17). Um dem gerecht zu werden, umfasst das Personalmanagement sämtliche mitarbeiterbezogenen Gestaltungs- und Verwaltungsaufgaben, die in einem Unternehmen anfallen (vgl. Lindner-Lohmann/Lohmann/Schirmer 2008, S. 1). STOCK-HOMBURG fasst die Merkmale der unterschiedlichen Begriffsauffassungen mit Hilfe der vier Perspektiven Zeithorizont, Zielsetzung, Inhalt und Geltungsbereich zusammen (vgl. Stock-Homburg 2010, S. 9), anhand der Definitionen des Personalmanagements charakterisiert und unterschieden werden können. Mit Hilfe dieser Kategorisierung von Sichtweisen des Personalmanagements soll ein eigenes Verständnis des Themas entwickelt werden (siehe Abbildung 2-2). Perspektive des Personalmanagements Ausprägungen Zeithorizont strategisch taktisch operativ Zielsetzung Administration Wertschöpfung Generierung von Wettbewerbsvorteilen Inhalt systembezogen integriert Geltungsbereich funktionsorientiert übergreifend Legende: Perspektive wird betrachtet Perspektive wird nicht betrachtet Abbildung 2-2: Verständnis des Personalmanagements in dieser Arbeit Im Hinblick auf den Zeithorizont lassen sich existierende Definitionen daran unterscheiden, ob dort angesprochene Personalaufgaben strategisch, taktisch oder operativ ausgerichtet sind (vgl. Drumm 2008, S. 567). Die strategische Ebene hebt den langfristigen Horizont von Personalplanungen und -aufgaben sowie die explizite Integration der Unternehmensstrategie in das Personalmanagement hervor (vgl. Dyer 1983, S. 267). Im operativen Bereich fallen kurzfristig relevante Tätigkeiten und Aufgaben an. In der taktischen Ebene werden strategische Planungen und Ziele auf die operative Personalarbeit übertragen (vgl. Stock-Homburg 2010, S. 12). Da in dieser Arbeit ein möglichst umfassendes Bild des Personalmanagements behandelt werden soll, werden alle drei Perspektiven eingenommen. Ansätze des Personalmanagements lassen sich zudem anhand der Zielsetzung differenzieren. Personalmanagement kann administrative, wertschöpfende oder wettbewerbspositionssteigernde Ziele verfolgen (vgl. Stock-Homburg 2010, S. 12). Dabei werden auf der administrativen Zielebene Personalaufgaben als möglichst kostenextensive Verwaltungstätigkeiten verstanden. Aus Wertschöpfungsperspektive soll das Personalmanagement nachhaltigen Mehrwert für den Unternehmenserfolg generieren, während die Wettbewerbsperspektive das Ziel der nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbsposition durch qualifiziertes und motiviertes Personal verfolgt (vgl. Stock-Homburg 2010, S. 12). In Anbetracht des Fokus' dieser Arbeit auf die qualitative Personalmanagementunterstützung durch Social Software

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