MDSD mit. Full RTC Application Generator. Andreas Grütter RTC AG

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1 MDSD mit Full RTC Application Generator Andreas Grütter RTC AG 1

2 Inhalt Überblick RTC Generatoren Überblick RTC IT Architektur Ziele von FRAGen FRAGen Architektur Sympedia GenFw Demo Fazit RTC AG , Seite 2 2

3 Generatoren in der RTC MDSD BOM Generator FRAGen XSLT TO / ODTP Generator Source Propip (Cobol) Service Generator RTC AG , Seite 3 Propip: Im COBOL Umfeld haben wir heute mit Propip und seiner (in House kreierten) Macrosprache ein sehr umfangreich einsetzbares Generator-Framework. Die COBOL Entwickler schreiben Programme im Propip-Cobol-Syntax, bei der Präkompilation übersetzt Propip diesen Code in "native Cobol", welcher dann durch den Compiler zum ausführbahren Programm generiert wird. Die Propip-Macrosprache setzt noch einen Schritt vorher ein, durch diese generiert Propip (je nach Parameter) zuerst Propip-Cobol-Syntax und aus diesem anschliessend "native Cobol". Serv icegenerator: Generiert aufgrund von Javadoc T ags in den Java Interfaces EJBs + Proxies, Factories etc. TO/ODTP Generator: Generiert aus XML Files mittels XSL Transformation Java Code. BOM Generator: Generiert aus einem UML Modell, welches aus Together exportiert werden muss und einem XML File mit Metadaten das Mapping zwischen dem Business Object Model im GUI und den Transferobjekten in zwei Stufen. Als Generator wird das QiQu Framework ( zusammen mit Velocity T emplates verwendet. Der Nachteil ist der Medienbruch, welcher die Generierung verlangsamt. Die unterschiedlichen Modelle, UML und XML erhöhen die Lernkurve und drücken auf die Akzeptanz bei seinen Anwendern. FRAGen: Neuste Generator Generation und Fokus dieser Präsentation. 3

4 RTC IT-Architektur Überblick IBIS- Desktop Präsentation Verarbeitung Workflow e- Banking Schnittstellen Serviceorientiert Fremdsysteme KO PARIS AAA Kondor+ Service Service Service Middleware (J2EE, WMQ) Datenhaltung Rule Engine Meldungsorientiert EAI Peripheriesysteme AMIS DWH DMS Archiv SAP Evolan OI-DB RTC AG , Seite 4 Die IT-Architektur unterstützt die Entwicklung von flexiblen und kostengünstigen Applikationen, welche die Anforderungen unserer Banken optimal erfüllen. Die Integrationsarchitektur stellt ein Set von standardisierten Schnittstellen und Technologien zur Verfügung, welche eine rasche und einfache Integration von Fremdapplikationen zulässt. Die IT-Architektur entspricht einer state-of-the-art M ehrschichtarchitektur mit folgenden Schichten: Präsentation mit Java Swing Rich Clients und Webclients Verarbeitung mit Services, welche durch eine Workflow-Engine gesteuert werden. Regelbasierte Verarbeitungen werden mit Hilfe einer Rule-Eingine umgesetzt. Die Datenhaltung basiert auf dem IBIS Datenmodell mit getrennten operativen und analytischen Daten. Die M iddleware unterstützt gesicherte synchrone und asynchrone Verarbeitung basierend auf J2EE / BEA Weblogig Server und IBM WebSphere M essage Queueing. Für die Integration von Peripheriesystemen und Fremdapplikationen steht ein Enterprise Application Integration System zur Verfügung. 4

5 Client Architektur BOM Backend Mapping Mapping... TransferObjects TransferObjects J2EE- Service J2EE- Service Mapping TransferObjects J2EE- Service... Client Server RTC AG , Seite 5 Der IBIS Desktop ist ein Container f ür Jav a Swing basierte Rich-Client Applikationen welche als Plugins installiert werden. Das BOM ist eine Java Repräsentation des IBIS Fachklassenmodell. Es erlaubt den Frontend Applikationen einen objektorientierten Zugriff auf das serviceorientierte Backend. Es trennt GUI vom Modell. Das BOM reduziert den Kommunikations-bedarf zum Backend durch den Einsatz von DesignPatterns wie LazyLoading, Caching und UnitOfWork. Implementiert die J2EE Patterns Business Delegate und Business Object. Wiederverwendbare Abbildung des Fachklassen Modells Business Objekt Modellierung ist im ROEP vorgesehen Implementation des IKP Fachklassen Modells aus Client Sicht Navigation im Business Objekt Modell Nachladen von Detaildaten und Beziehungen Suchfunktionalität Listen mit Nachlade-Funktionalität Optimierung von Zugriffsservices ohne Änderungen am GUI Parametrisierbare Business Objekte Defaultwerte, Mutierbarkeit und Wertelisten (Metadaten) Verwaltung paralleler Bearbeitungen Unit of Work erlaubt dem Benutzer mehrere offene Bearbeitungen und verwaltet die Änderungen Einheitliche Schnittstelle zum Erstellen und Mutieren von Business Objekten und deren Beziehungen Alle clientseitigen Funktionalitäten im Zusammenhang mit Businesss Objekten -> GUI als reine Präsentationsschicht 5

6 Was ist FRAGen? RTC AG , Seite 6 -Unterstützt die Vorgehensweise für MDSD, natürlich kann das auch iterativ in agilen Methoden wie XP angewendet werden, wie es bei uns auch praktiziert wird. -Definiert das Metamodell und stellt auch die dafür notwendigen Editoren zur Verfügung -Verknüpft mittels Regeln Meta Modelle und Generatoren, welche meistens Template basiert sind -Generiert die Artefakten direkt aus dem Modell Entstanden ist FRAGen aus einem PoC im Frühling 2006, wo wir gezeigt haben, dass wir eine komplette RTC IT-Architektur konforme Applikation aus dem Modell generieren können. -Generischem GUI -BOM -J2EE Services mit CRUD Funktionalität -Hibernate Mapping 6

7 Was wollen wir erreichen? Konsequente Umsetzung der Architektur Die Anwender haben Spass mit FRAGen zu arbeiten! Volle Integration in Eclipse -> kein Medienbruch! Klare Trennung von generiertem und handgeschriebenen Code Generierung in Sekundenschnelle RTC AG , Seite 7 7

8 Ziele für die Generator Entwicklung Einsatz von Open Source Technologien mit grossen Communities (z.b. Eclipse und EMF) Modularer Aufbau Einheitliche Technologie (Java) RTC AG , Seite 8 8

9 FRAGen Architektur DOM Editor FRAGen UI DOM Modeller FRAGen Generator GenFw_JET GenFw_BSH GenFw_Ext PDE GMF Sympedia GenFw GEF EMF Eclipse Platform RTC AG , Seite 9 -Die blauen Kästchen sind Komponenten v on Eclipse oder Eclipse Projekten -EMF, das Eclipse Modelling Framework ist das zentrale Element v on FRAGen. EMF ist ein Framework zur Erstellung v on Modellen und bietet zahlreiche Komponenten f ür deren Verwendung im Jav a Code. Einerseits sind unsere Modelle f ür die Generierung EMF Modelle, anderseits basieren die Generatoren selber auf EMF Modellen. -Die Orangen Komponenten sind Teile des Sy mpedia GenFw, ein open Source Framework zur Generierung v on Textbasierten Artef akten. Es stellt den Regelmechanismus f ür das Mapping v on Metamodell auf Generatoren zur Verf ügung. -FRAGen Generator -Meta Modelle (Ecore basierte EMF Modelle) -JET Templates (Jav a Emitter Templates im JSP Sy ntax -> erlauben die ganze Macht v on Jav a) -Generator Regeln (Wir def inieren die Regeln in Jav a und GenFw v erwendet zur Auf lösung der Ausdrücke die BeanShell, OCL wäre auch möglich) -DOM Modeller -GMF basierter Editor im UML Stiel -GMF ist das Graf ical Modeling Framework v on Eclipse und ermöglicht das Erstellen v on graf ischen Editoren auf der Basis v on EMF Modellen -DOM Editor -Standard EMF Editor, welcher v om EMF Framework out of the box generiert wird -GenFw_ext -Erweiterung v on GenFw mit einem speziellen ProjectInitializer 9

10 Sympedia GenFw ( RTC AG , Seite 10 Diese Abbildung zeigt die Abhängigkeit der GenFw Komponenten: Generator Library und Generator Application sind Modelle (natürlich auch EMF Modelle) von GenFw Generator Libraries definieren die Generatoren und die Regeln, welche diese mit dem Metamodell verknüpfen -> Genlibs gehören zum Generator Die Generator Applications verbinden in den Applikaitonen die Modelle, welches Instanzen unserer Metamodelle sind mit den in den Genlibs definierten Regeln GenFw generiert aufgrund dieser Modelle die Artefakten 10

11 Warum GenFw? Einfach anwendbar Lightweight EMF basiert Erweiterbar mittels Eclipse Extension Points Erweiterungen erfolgen immer über die EMF Modelle RTC AG , Seite 11 11

12 FRAGen Generator DOM Meta Modell JET Templates Genlibs RTC AG , Seite 12 Die Generator Komponente von FRAGen definiert das Domänen Meta Modell DOM, die JET Templates und die GenFw Genlibs JET ist eine Template Sprache mit einem JSP like Syntax, bietet die ganze Macht von Java und wird innerhalb von EMF selbst auch angewendet. -> Vorteil, jeder Java Entwickler findet sich sehr schnell zurecht 12

13 Domänen Meta Modell (DOM) RTC AG , Seite 13 Dieses Meta Modell beschreibt unsere Domain Specific Language DSL Zum Beispiel dass eine Applikation aus Mehreren DomainObjects besteht, welche sich vererben und zueinander Beziehungen haben können. Spezielle Eigenschaften unserer Domäne sind zum Beispiel das SearchModel und das ShortMapping. Ein SearchModel wird benötigt um eine Suchmaske zu generieren, dessen Attribute bestimmte Attribute eines DomainObjects sind. 13

14 MOF Pyramide der DSL RTC AG , Seite 14 MOF Pyramide am Beispiel eines Bankkontos: M0: Konkrete Darstellung eines Kontos z.b. Kontonummer M1: Beschreibung des Kontos im Domänenmodell M2: Domänen Meta Modell M3: Meta Modell des Domänen Meta Modell -> ecore 14

15 DEMO Demo RTC AG , Seite 15 15

16 Fazit Erkenntnisse: GenFw und EMF haben sich bis jetzt bewährt Eclipse Integration ist ein Muss Kleine Lernkurve für Anwender und Generator Entwickler Performance ist sehr wichtig Problembereiche: Refactoring der Modelle Keine Tools zum Mergen von Modellen Granularität der Meta Modelle RTC AG , Seite 16 16

17 Noch Fragen zu FRAGen? Wake up! RTC AG , Seite 17 17

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