Pressemappe zum. 4. Nationalen E-Patienten Survey 2015:

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1 Pressemappe zum 4. Nationalen E-Patienten Survey 2015: Die jährliche reichweitenstärkste Befragung zu Gesundheits-Surfern und Patienten im Internet im deutschsprachigen Raum Kernergebnisse zum Pressetermin am 12. Mai 2015 in Berlin Hintergrund Forschungsbedarf in Deutschland Studiendesign Wer sind die Nutzer von Gesundheitsangeboten im Internet? Verwendete Dienste Auswirkungen Vertrieb von gesundheitsbezogenen Webdiensten Zahlungsbereitschaft zu gesundheitsbezogenen Webdiensten Apps mit Diagnostikfunktion Innovationen gesundheitsbezogener Webdiensten Ausblick Unterstützer der Studie Die EPatient RSD GmbH und Projektfinanzierung Impressionen des Pressetermins Studiendurchführung: Dr. Alexander Schachinger, Geschäftsführer der EPatient RSD GmbH, Berlin Diese Pressemappe ist als PDF erhältlich unter Sie wird nach dem Pressetermin zu Ende dieser Woche aktualisiert dort zur Verfügung gestellt. 1

2 Hintergrund Circa 40 Millionen Deutsche (50 Mio. im D,A,CH-Raum), haben über mehr als 8000 Webdienste und Apps zu Gesundheitsthemen zur Verfügung mit zunehmend neuen digitalen Gesundheitsund Therapieinnovationen. Dieser wachsende digitale Gesundheitsmarkt ist so gut wie nicht mit den Strukturen des traditionellen Gesundheitssystems verknüpft. Wo geht hier die Reise hin? Wo reibt es zunehmend durch diese unregulierte Dynamik an den Grenzen des Gesundheitssystems? Internationale Beobachtungen zeigen auf, dass die Internetnutzung zu Krankheitsfragen deutlich das Gesundheitsverhalten und die Therapietreue der Nutzer gegenüber ihrer Therapie, ihrem Arzt und dem Gesundheitsmarkt beeinflusst (siehe exemplarisch unter jmir.org). Darüber hinaus entstehen auch in Deutschland zunehmend internetbasierte Betreuungs- und Versorgungsdienste für Patienten, welche die medizinische und medikamentöse Therapie nachweislich optimieren. Im internationalen Vergleich um circa fünf bis sieben Jahre verzögert, entsteht nun auch in Deutschland eine ganze Startup Branche zum Thema Internetmedizin. Der Nationale EPatient Survey ist seit 2010 die umfangreichste Online-Befragung von Patienten, Chronikern und Gesundheits-Surfer zu ihrer Internetnutzung sowie dessen Auswirkungen auf ihre Therapie und ihr Verhalten auf dem Gesundheitsmarkt. 1. Forschungsbedarf in Deutschland Es ist nur bedingt erklärbar, dass international die wissenschaftliche Erforschung sowie praktische Anwendung von webbasierten Gesundheitsdiensten in der Regelversorgung circa fünf bis sieben Jahre weiter ist im Vergleich zu Deutschland. Die neue Wirklichkeit einer digitalen Gesellschaft scheint in den Selbstverwaltungsstrukturen des Gesundheitssystem weder angekommen noch verstanden zu sein. Entsprechend steigt der Druck einer Bottom-Up Bewegung auf das System. Dabei ist der Bereich der digitalen Gesundheitsinnovationen sehr gut unabhängig zu erforschen und seine einzelnen Vorteile für Kliniken, Krankenversicherungen oder Hersteller herauszuarbeiten. Auch daher ist dem Team um den EPatient Survey viel daran gelegen, ein unabhängiges Forschungsinstitut für Anwendungsforschung digitaler Gesundheit gründen und finanzieren zu können. 2. Studiendesign Zwischen Mitte März und Anfang Mai 2015 wurde eine anonyme und freiwillige Online- Befragung auf 33 der größten Gesundheitsportale (u.a. General- und Special-Interest Gesundheit, gesetzliche und private Krankenversicherungen, Publikumsportale in Deutschland und der Schweiz), live geschaltet. Die Umfragesoftware von Globalpark/Questback konnte hierzu mit freundlicher Unterstützung dieses Unternehmens verwendet werden. Abzüglich nicht vollständiger Datensätze wurden in diesem Zeitraum vollständige Befragungen generiert. Die Fragen orientierten sich am internationalen Forschungsstand im Bereich Patient im Internet sowie an aktuellen Entwicklungen auf dem digitalen Gesundheitsmarkt. Im Detail gab es folgende Fragenbereiche: Soziodemografie, Surfer-Typologie, Versichertenstatus, Erkrankungen, aktueller Behandlungspfad, erhaltene medizinische Therapie, Verwendung von Webseiten und Apps zu definierten Erkrankungen, Therapien, Anlässen und der eigenen Situation, Spezieller Fokus: verwendete Diagnose- und Medikamenten-Apps, Zahlungsbereitschaft, Evaluation aktueller Innovationen auf dem digitalen Gesundheitsmarkt, 2

3 Auswirkungen der Web- und App-Nutzung auf Verhalten gegenüber der eigenen Therapie, dem Arzt und weiteren Akteuren des Gesundheitssystems. In vielen Ergebnistabellen dieser Pressemappe unterscheidet sich die Grundgesamtheit der Teilnehmer, da einige Fragen nur Chronikern und nicht den Präventions-Surfern bzw. den Gesunden und umgekehrt gestellt wurden. Die finale Visualisierung der Ergebnisse, finale statistische Werte, Ergebniskommentare sowie weitere Hintergrundinformationen werden dieser Pressemappe nach dem Pressetermin noch beigefügt und unter veröffentlicht. 3. Wer sind die Nutzer von Gesundheitsangeboten im Internet? Das Durchschnittsalter der Teilnehmer beträgt 55 Jahre, bei einem häufigsten Alter von 38 bis 72 Jahren. 65 Prozent der Teilnehmer sind Frauen, 35 Prozent Männer. Der formale Bildungsstand beläuft sich wie folgt: Realschulabschluss (mit/ohne Lehre): 34 Prozent, Hoch/Fachhochschulstudium: 32 Prozent, Hauptschulabschluss (mit/ohne Lehre): 22 Prozent, Abitur(ohne Stud.): 12 Prozent, kein Abschluss: >1 Prozent. 77 Prozent surfen für sich selbst, 23 Prozent surfen im Wesentlichen für Familie oder Freunde. Diese Ergebnisse variieren im Vergleich zum EPatient Survey 2014, da dieses Jahr die Zusammensetzung der rekrutierenden Webseiten nicht identisch war. Tabelle 1 fasst die von den Teilnehmern genannten Erkrankungen zusammen, zu welcher sie das Internet verwenden. Stellt man diese Verhältnisse den Gesundheitsberichten des Bundes oder der Kassen gegenüber, ergeben sich für die grobe Mehrheit der hier genannten Erkrankungen und ihrer prozentualen Häufigkeiten eine ähnliche Häufigkeit im Verhältnis zu der tatsächlichen Krankheitsverbreitung in Deutschland. Tabelle 1: Genannte Erkrankungen der Teilnehmer in Prozent (n=4021, je Teilnehmer konnten max. zwei genannt werden) Herz- /Herzkreislauf und Gefäßerkrankungen (z.b. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Thrombose, Bluterkrankungen etc.) Probleme mit dem Bewegungsapparat (z.b. Arthrose, Rheuma, Verletzungen etc.) 29% Stoffwechselerkrankungen (z.b. Diabetes, Übergewicht etc.) 22% Schmerzerkrankungen (z.b. Migräne, Kopfschmerzen, chronischer Schmerz etc.) 14% Atemwegserkrankungen (z.b. Asthma, COPD etc.) 13% Psychische und emotionale Erkrankungen (z.b. Depression, Schlafstörungen, Essstörungen etc.) 12% Neurologische Erkrankungen (z.b. Demenz, MS, Parkinson, Schlaganfall etc.) 10% Krebserkrankungen (z.b. Brustkrebs, Hautkrebs etc.) 8% Magen-Darm-Erkrankungen (z.b. Morbus Crohn, Magengeschwu re etc.) 8% Allergie (z.b. Heuschnupfen etc.) oder Nahrungsunverträglichkeiten 6% Erkrankungen des Mannes (z.b. Prostataerkrankungen, Errektionsstörungen etc.) 6% Haut- oder Haarprobleme (z.b. Schuppenflechte, Haarausfall, Nesselsucht und andere) 6% Augenerkrankungen (Grauer Star etc.) 6% Erkrankungen der Frau (z.b. unerfüllter Kinderwunsch, Wechseljahrbeschwerden etc.) 2% Suchterkrankungen (z.b. Alkoholprobleme etc.) 1% Kinderkrankheiten (Masern, Impfungen, ADHS etc.) 1% Infektionserkrankungen (z.b. HIV, Hepatitis etc.) 1% Transplantationen 1% Impfungen (für Erwachsene) 1% 31% 3

4 4. Verwendete Dienste In Grafik 1 ist bemerkenswert, dass schon 20 Prozent angaben, Apps in Kombination mit einem Messgerät oder Tracking-Dienste zu verwenden. Weiterhin: das relativ neue Diensteformat Online-Kurs, Webinar, Coach wurde von insgesamt schon 10 Prozent der Teilnehmer verwendet. Grafik 1: Schon mal verwendete Internetanwendungen oder Apps für Gesundheitsthemen (n=3845, hier nur Präventiv-Surfer, Mehrfachnennungen möglich) 0% 20% 40% 60% Webseiten, die allgemein über eine gesunde Lebensweise informieren 51% Online-Kauf von Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln oder andere Gesundheitsprodukte im Internet 38% Apps für Gesundheit, Gewichts- oder Ernährungsthemen, zur Prävention, für Sport oder Bewegung 30% Webseiten oder Apps, die sich mit Alternativer Medizin oder Naturheilkunde beschäftigen 30% Online-Angebote von meiner Krankenversicherung zum Thema 'Gesundes Leben' (Sport, Ernährung, Prävention etc.) App mit einem Messgerät für Körperdaten, Bewegung, Sport oder Ähnliches (z.b. Wearables, Tracking-, Schrittzähler, Waagen oder Messgeräte oder Apps dafür) Einen Online-Kurs (Lernprogramm, Webinar, Coach) zu gesunder Lebensweise, Abnehmen, Ernährung oder ähnliches (z.b. Thema Stress, mit dem Rauchen aufhören etc.). Eine App oder einen Online-Dienst zum Thema Impfungen für mich oder Angehörige/Kinder (z.b. Tagebuchfunktion, Terminerinnerungen, Lernprogramme etc.) 29% 20% 10% 6% Gefragt nach der erhaltenen Therapieform war die medikamentöse Therapie mit 40 Prozent die häufigste Therapieform. Exemplarisch wird daher hier jene Subgruppe im Detail dargestellt, wie sie Webseiten und Apps speziell für Medikamente verwenden. Fast jeder dritte sucht nach einer Zweitmeinung zu seiner Medikationstherapie. Jeder fünfte verwendet Patientenforen zu Medikamentenfragen oder Medikamenten-Checks. Grafik 2 stellt dar. 4

5 Grafik 2: Verwendung von Webseiten oder Apps zu Medikamenten (n=2662, nur Teilnehmer mit Medikamenten als Therapie, Mehrfachnennung möglich, hier nur regelmäßig/öfter ) 0% 20% 40% Allgemeine Verzeichnisse von Medikamenten Webseiten/Apps zum Kauf von Medikamenten oder anderen Medizinprodukten im Internet (mit oder ohne Rezept) Webseiten, auf denen ich bewusst nach einer Zweitmeinung und Informationen zu alternativen Medikamenten suche Ein Patientenforum, in dem ich zu meinen Medikamenten oder alternativen Medikamenten Informationen erhalte oder Fragen stelle. Webseiten mit Patientenbewertungen über Medikamente Medikamenten Checks, oder Medikamenten Verträglichkeits Checks oder ähnliche Dienste für meine Medikamente Apps für mein Mobiltelefon oder Tablet, die mir beim Umgang mit Medikamenten helfen oder mich an die Einnahme erinnern Webseiten, auf denen ich selbst ein Medikament bewerte/ bewertet habe 8% 3% 32% 30% 29% 22% 21% 21% 5. Auswirkungen Die Auswirkungen der Internetnutzung zu Gesundheitsthemen sind sehr kontext- und personenabhängig. Es konnten daher hier nur grobe bzw. die relevantesten Auswirkungsbereiche überprüft werden. Die Ergebnisse sind relativ ausgewogen. 5

6 Grafik 3: Allgemeine Auswirkungen/Hilfe des Internet zu Gesundheitsthemen (n=6626, Mehrfachnennung möglich, keine Antwortskalen vorhanden) 0% 20% 40% Das Internet hat mir auf jeden Fall im Alltag und im Umgang mit meiner Erkrankung gut geholfen (Seelisches, Berufliches, Ernährung, mit Beschwerden umgehen, etc.) 38% Es geht so, wirklich verändert hat sich dadurch nichts. Ich kann im Internet die Medikamente oder Gesundheitsprodukte, die ich brauche, günstiger bekommen. Ich kann den Arzt jetzt deutlich besser verstehen die Kommunikation mit dem Arzt ist besser geworden. 22% 28% 27% Die Informationen waren nur wenig hilfreich oder gar nicht für mich relevant. Ohne die Erfahrungen im Internet hätte ich niemals eine so gute Therapie von meinem Arzt oder Krankenhaus bekommen. Durch das Internet habe ich ganz klar von meinem Arzt andere Untersuchungen oder anderen Therapien verordnet bekommen. Was meine Krankenversicherung für mich tun kann, verstehe ich jetzt besser - die Kommunikation mit meiner Krankenversicherung ist besser geworden. 11% 6% 5% 5% Interessanter sind die Auswirkungen, wenn man sich Subgruppen, wie die der Medikamentenverwender betrachtet. Die relativ starken Ausprägungen zeigen beispielhaft das Potential, wie webbasierte Dienste in einer stimmigen Verwendung die medizinische Versorgung verbessern können. Grafik 4: Auswirkungen der App-Nutzung im Rahmen der eigenen Medikamenteneinnahme (n=2662, nur Teilnehmer mit Medikamententherapie und App-Nutzung hierzu, Mittelwert aus der Kategorie trifft zu und trifft teilweise zu, Mehrfachnennung möglich) 0% 20% 40% 60% Ich kann jetzt die Anweisungen von meinem Arzt zu meinen Medikamenten deutlich besser verstehen und befolgen. 44% Ich kann jetzt mit meinen Medikamenten und der regelmäßigen Einnahme deutlich besser umgehen. 31% Durch meine Internet- oder App-Nutzung habe ich schon mal ein anderes Medikament von meinem Arzt verschrieben bekommen. Ich habe die Dosis oder Zusammenstellung meiner Medikamente selbst verändert. 15% 12% 6

7 Im Rahmen einer offenen Frage, wie Apps zu Medikamenten verbessert werden könnten, gab die Mehrheit der Teilnehmer Feedback, welche alle in Richtung der Verbesserung der Verständlichkeit, Bedienbarkeit und Lesbarkeit gingen (30 Prozent). Aber auch eine Art Gütesiegel, Wechselwirkungs-Management und weitere alltagspraktische Aspekte waren häufig genannte Ideen. Grafik 5: Ergebnisse einer offenen Textfrage zu Verbesserungsideen von Apps zu Medikamenten (n=1087 Textbeiträge, hier: Darstellung der häufigsten Ideen nach Kategorien verdichtet) 0% 20% 40% 60% Verständlichkeit, Bedienbarkeit, Lesbarkeit 39% "Gütesiegel" - Transparenz, Seriösität, Aktualität der Angaben Angaben 19% Wechselwirkung(en) bei Medikamentenkombinationen 17% Suche/Vergleich von ähnlichen Wirkstoffen und verschiedene Packungsgrößen 8% Empfehlungen für den Alltag während Medikamenteneinnahme (v.a. Ernährung/ Lebensweise) 5% Dosierungshilfe/ Orientierung bei Einnahme und Anwendung 5% 6. Vertrieb von gesundheitsbezogenen Webdiensten Derzeit sind circa über 8000 Webdienste und Apps im deutschsprachigen Raum per Google oder in den App-Stores aufrufbar. Die Frage ist, wie Szenarien aussehen können, welche diese Parallelwelten digitale Gesundheitswelt und das traditionellen Gesundheitssystem verbinden. Interessant ist in Tabelle 6, dass hier der Arzt, gefolgt von der Krankenversicherung als Quelle von gesundheitsbezogenen Webdiensten primär gesehen wird. 7

8 Grafik 6: Gewünschte Quelle, von welcher die Teilnehmer Apps zu ihren Medikamenten erhalten möchten (n=2662, nur Teilnehmer mit Medikamententherapie und App-Nutzung hierzu, Mehrfachnennung mögl.) 0% 20% 40% 60% Von meinem Arzt 57% Von meiner Krankenversicherung 38% Ich will sie mir alleine im Internet suchen. Von einer Patientenorganisation Von einer Versandapotheke Von dem Hersteller meiner Medikamente Von meinem Krankenhaus 28% 25% 19% 17% 8% 7. Zahlungsbereitschaft zu gesundheitsbezogenen Webdiensten Obwohl das deutsche Gesundheitssystem eine fast vollständige Kostenerstattung durch die Krankenversicherungen garantiert, entstehen seit wenigen Jahren digitale Gesundheitsanwendungen, welche den Endverbraucher, neben anderen Erlösquellen, als Geschäftsmodell haben. Dieser Trend wurde hier erstmalig evaluiert. Grafik 7: Aussagen zur Zahlungsbereitschaft gesundheitsbezogener Apps oder Webanwendungen (n=9717, Mehrfachnennung möglich) 0% 50% 100% Ich möchte grundsätzlich dafür nichts bezahlen. 80% Eine App oder ein Webdienst mit geprüften Inhalten, die mir genau bei meiner Therapie helfen - da würde ich auch mal 5-20 Euro einmalig bezahlen (wie bei einer Ich habe für Internetdienste oder Apps zu Gesundheitsthemen schon einmal etwas bezahlt. Ein Online-Kurs oder Lernprogramm für gesundes Leben, was wirklich dauerhaft hilft wäre mir auch Euro im Monat wert (wie bei einem Fitnessstudio). Ich habe schon einmal Internetdienste oder Apps zu Gesundheitsthemen von meiner Krankenversicherung erstattet bekommen. Ich habe auch schon einmal für eine Zweitmeinung aus dem Internet etwas bezahlt. 12% 3% 3% 1% 1% 8

9 8. Apps mit Diagnostikfunktion Strittig in der jüngsten Presse zu Gesundheits-Apps waren beispielsweise Apps mit einer Diagnostikfunktion. Zu ihren Erfahrungen damit wurden die Teilnehmer erstmalig wie folgt gefragt. Grafik 8: Erfahrung und Verwendung von Apps, welche per Dateneingabe oder Foto-Uploads Diagnosen erstellen (n=9717, Mehrfachnennung möglich, keine Skalen) 0% 50% 100% Nein, noch nie verwendet 81% Ja, und danach bin ich zu einem Arzt gegangen. Gut, dass ich diesen Dienst vorher benutzt habe. Ja, aber es hat mich nur verunsichert. Danach habe ich nichts weiter gemacht. Ja, es war für mich eine Entwarnung. Daraufhin habe ich nichts weiter gemacht. Ja, und danach habe ich mir per Telefon Rat geholt (bei einem Arzt, Experten oder bei der Beratung einer Krankenversicherung). Ja, und danach bin ich zu einem Arzt gegangen. Die Diagnose der Webseite oder App war falsch. 6% 5% 3% 2% 2% 9. Innovationen gesundheitsbezogener Webdiensten Die Summe an international beobachtbaren Innovationen im Bereich digitaler Gesundheit ist sehr umfangreich. Einige webbasierte neue Dienste entstehen auch schon seit wenigen Jahren in Deutschland. Hier wird ebenfalls deutlich, dass teilweise die traditionellen Akteure als Quelle und Orientierungsgeber gesehen werden bzw. Webdienste integriert in die Behandlung von Betroffenen relevant sind. 9

10 Grafik 9: Bewertung von Diensten, welche hilfreich wären (n=9717, Mehrfachnennung möglich) 0% 20% 40% Eine von meiner Krankenversicherung geprüfte Übersicht, welche Webseiten und Apps für mich gut und hilfreich sind. Ein Online-Dienst, der mich bei einer bevorstehenden Behandlung zu allen wichtigen Alternativen sowie Vorund Nachteilen unabhängig informiert (z.b. bei einer OP 36% 34% Online-Dienste zur Vereinbarung von Arzt-Terminen. Eine Online-Gesundheitsakte für mich und alle meine Behandlungsdaten mit Röntgenbildern, Arztbriefen, Medikamenten, etc. (gesichert und passwortgeschützt, Eine App oder ein Webdienst, der mir bei Beschwerden oder Symptomen schnell zu einer Diagnose verhelfen kann. Eine Online-Sprechstunde mit einem Arzt über das Internet. Ein Lernprogramm (z.b. als App), das mir vom Krankenhaus oder Reha-Zentrum nach Entlassung für meine weitere Heilung und Behandlung mitgegeben wird. Ein Therapie-Begleitprogramm mit medizinischem Fachpersonal per Telefon, oder Chat jederzeit erreichbar, für meine Fragen zur Krankheit oder Therapie Eine Live-Beratung durch einen Apotheker über das Internet. 27% 26% 21% 16% 16% 14% 7% 10. Ausblick Umfragen zur Internetnutzung unter Patienten oder Gesundheitsinteressierten in Deutschland gab es schon zuvor, nicht jedoch mit dieser hohen Fallzahl, Auswertungstiefe und mit solcher Unterstützung heterogener Akteure des Gesundheitswesens. Internationale Forschung an Kliniken, Instituten und Lehrstühlen zu diesem Thema (auch genannt Medical Internet Research, siehe exempl. zeigen seit Jahren evidenzbasierte Ansätze auf, wie internetbasierte Innovationspfade stimmig zur Therapie und Versorgung begleitend und ergänzend angewendet werden können. Deutschland erscheint hier weder durch Politik noch durch Forschung aktiv zu sein. Der Autor dieser Studie möchte diese Untersuchung als ein Signal verwenden, dass die traditionellen Behörden und Strukturen endlich tätig werden. Es ist auch das Konzept im Raum ein unabhängiges NonProfit Forschungsinstitut in Berlin mit diesem Fokus zu gründen. Die Hilfe aus dem Gesundheitswesen und der Politik ist dabei trotzdem unabdingbar. Der EPatient-Survey 2016 wird im Herbst 2015 wieder geplant und hat zum Ziel noch mehr gesetzliche wie private Krankenversicherungen als Reichweitenpartner zu gewinnen. Ebenfalls im Herbst wird wieder die Angebotslandschaft webbasierter Gesundheitsdienste im DACH- Raum analysiert (Digitaler Gesundheitsmarkt Report). 10

11 Aktuelle Ergebnisse und Projektvorhaben zu diesem Thema werden unter veröffentlicht. Allgemeiner und Pressekontakt: Hauptansprechpartner: Dr. Alexander Schachinger Projektleiter des EPatient Surveys Tel.:

12 10. Unterstützer der Studie Folgende Organisationen haben mit ihrer Unterstützung die Studiendurchführung ermöglicht (Auszug): Die AOK Baden-Württemberg versichert mehr als 3,9 Millionen Menschen im Land und zahlt mehr als 13 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Die BARMER GEK ist Deutschlands leistungsstarke gesetzliche Krankenkasse. Über Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten täglich mit Engagement dafür, dass unsere rund 8,7 Millionen Versicherten bestmögliche Leistungen erhalten. Als durchsetzungsstarker Partner in Politik und Gesellschaft helfen wir mit, dass der hohe Standard des deutschen Gesundheitssystems immer weiter verbessert wird und neueste Innovationen möglichst schnell Versicherten zur Verfügung gestellt werden können. Unser Anspruch: Gesundheit weiter gedacht. BIG direkt gesund ist Deutschlands erste gesetzliche Direktkrankenversicherung gegründet, hat die BIG heute bundesweit über Versicherte. Im ersten Quartal 2014 begrüßte die BIG rund 2500 neue Versicherte. BIG direkt gesund hat ihren Rechtssitz in Berlin und beschäftigt am operativen Standort in Dortmund 560 Mitarbeiter. Bereits zum dritten Mal in Folge bescheinigte die Ratingagentur Assekurata der BIG eine sehr gute Unternehmensqualität und eine exzellente Finanzstabilität. Mehr Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: Als einer der weltweit führenden Hersteller kardio- und endovaskulärer Medizintechnik mit Hauptsitz in Berlin ist BIOTRONIK mit mehr als Mitarbeitern in über 100 Ländern präsent. Seit der Entwicklung des ersten deutschen Herzschrittmachers im Jahr 1963 hat BIOTRONIK zahlreiche Innovationen auf den Markt gebracht, darunter die telemedizinische Fernnachsorge mit BIOTRONIK Home Monitoring, den weltweit ersten 4F-kompatiblen peripheren Stent mit 200 mm Länge sowie den ersten Medikamentfreisetzenden Hybrid-Stent Orsiro und die weltweit ersten implantierbaren Defibrillatoren und Implantate zur Herzinsuffizienztherapie mit ProMRI Technologie. Die BKK vor Ort betreut mit etwa Mitarbeitern bundesweit an über 70 Standorten rund Versicherte und ca Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Die BKK vor Ort ist das Produkt langer Tradition und großer Erfahrung im Gesundheitswesen. Hervorgegangen aus vielen kleineren Betriebskrankenkassen mit namhaften Trägerbetrieben steht jetzt ein neues Unternehmen für ein optimales Leistungsspektrum und erstklassige Beratung. Wir sind bundesweit geöffnet. Sitz der BKK vor Ort ist Bochum in Nordrhein- Westfalen. 12

13 Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt zu den 20 international führenden Pharmaunternehmen. Boehringer Ingelheim mit seinem Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist weltweit mit 146 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit. Der Kompetenzbereich elearning ist Teil des Dieter Scheffner Fachzentrums für medizinische Ausbildungsforschung am Prodekanat für Studium und Lehre der Charité Universitätsmedizin Berlin. Arbeitsfelder sind die Entwicklung neuer und Erweiterung bestehender Lernszenarien in der medizinischen Bildung. In Zusammenarbeit mit den Kinderkliniken der Charité (Otto Heubner Centrum) werden innovative online Bildungskonzepte untersucht und entwickelt. Als eine der größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland gibt die DAK-Gesundheit rund 6,2 Millionen Menschen Sicherheit bei Krankheit und unterstützt sie aktiv dabei gesund zu werden und zu bleiben. Dazu bietet die DAK-Gesundheit ihren Versicherten auf ihrer Website und in ihrem regelmäßig erscheinenden Kundennewsletter umfassende Informationen. In ihrer Online-Filiale bietet sie ihren Kunden die Möglichkeit viele Fragen, Services, Leistungs- und beitragsrechtliche Anträge schnell und bequem von zu Hause aus zu erledigen. Von der Adressänderung, über Online-Coachings bis hin zum Auslandskrankenschein für den Urlaub. Wer sich in der passwort geschützten Online-Filiale "Meine DAK" registriert, kann über eine eigenes Postfach auf sicherem Weg, vertrauliche und persönliche Fragen mit seiner Kasse klären. Selbstverständlich stehen den Kunden der DAK-Gesundheit für ihre Fragen auch persönliche Berater per Chat zur Verfügung. Bei der Digitalisierung von Krankenkassenservices gilt die DAK-Gesundheit als Vorreiter Der #dedoc TweetChat ist ein virtueller Stammtisch für alle Menschen mit Diabetes. Wir treffen uns jeden Mittwoch um 21:00 Uhr unter dem Twitter-Hashtag #dedoc Ein Thema. Eine Stunde. Viele Stimmen. Der #dedoc OpenBlog bündelt Blogbeiträge der besten deutschen Diabetes-Blogs. exte von und für Menschen mit Diabetes zu allem, was uns bewegt. DocMorris ist die bekannteste Apothekenmarke in Deutschland und zugleich Europas größte Versandapotheke. Rund 500 Mitarbeiter arbeiten am Erfolg von DocMorris, einem Tochterunternehmen der Zur Rose AG. DocMorris steht für sichere, qualitativ hochwertige und flächendeckende pharmazeutische Versorgung und Beratung von über 2,5 Millionen Kunden per Telefon, Mail, Web oder auch per videobasiertem Livechat via Internet. Als pharmazeutischer Dienstleister entwickelt DocMorris spezielle Chroniker-Programme in Zusammenarbeit mit pharmazeutischen Unternehmen und Krankenkassen und setzt diese mit einem hochqualifizierten Team von Pharmazeuten um. 13

14 Die Online-Community Feierabend.de wurde 1998 gegründet und ist damit in Deutschland der älteste Webtreff für die Altersgruppe 50plus. Heute hat Feierabend.de mehr als Mitglieder im Alter von durchschnittlich 62 Jahren in 50 Ländern und rund 125 Regionalgruppen. Im Februar 2013 hat die Feierabend Online Dienste für Senioren AG, Frankfurt, zudem die Platinnetz GmbH übernommen. Mit der Übernahme von Platinnetz.de, dem zweitgrößten deutschen Internetangebot für Best-Ager, liegen die beiden größten deutschen Webtreffs für die Generation 50plus in einer Hand und Marktführer Feierabend konnte seine Reichweite knapp verdoppeln. Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den Projekten der Stiftung zählen u.a. der jährliche, bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem Menschen, Institutionen und Unternehmen für herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt werden. gesundheit.de bietet seinen Nutzern hilfreiche und laiengerechte Informationen aus den Bereichen Medizin, Krankheit, Ernährung, Fitness und Wellness. Zudem stehen eine Biowetter-Vorhersage, Quizzes und Selbsttests sowie ein Forum bereit. Rund Millionen Deutsche haben Bluthochdruck. Nur etwa die Hälfte der Betroffenen weiß von der Krankheit und nur etwa 10 Prozent der Erkrankten erreicht durch eine Behandlung gute Blutdruckwerte. Die Deutsche Hochdruckliga setzt sich dafür ein, dass möglichst viele Betroffene von ihrer Krankheit erfahren und möglichst viele gute Werte erreichen. Wir sprechen regelmäßig mit Politikern und Organisationen, wir fördern Forschungsprojekte, unterstützen die Ärzte und klären die Bevölkerung auf. in/touch ist ein Berliner Beratungsunternehmen, welches ganzheitliche multimediale Vertriebs- und Markeitnglösungen für die Healthcare-Branche anbietet. Zu den Leistungen von in/touch zählen: Bestands- und Umfeldanalysen, Strategien und Kampagnen inklusive Hybridlösungen mit Außendienst, Projektleitung und -management sowie Implementierung und Erfolgskontrolle. Ziel des Unternehmens ist es, mit einzigartigen Konzepten die Zielgruppe der Auftraggeber stetig, individuell und potenzialorientiert sowie multimedial anzusprechen. Hierzu zählt auch das neue und in Deutschland bisher einzigartige Multi-Channel-Selling-Konzept. Die Mitarbeiter und die Geschäftsführung von in/touch gehören zu den wenigen Experten in Deutschland, die bei verschiedenen Firmen in unterschiedlichen Kanaldisziplinen mehrjährige Erfahrung in der Umsetzung von von Multi-Channel-Selling-Projekten in der Healthcare- Branche vorweisen können. 14

15 jameda ist Deutschlands größte Arztempfehlung. Rund 5 Mio. Patienten im Monat suchen auf jameda nach genau dem richtigen Arzt für sich. Dabei helfen ihnen die Empfehlungen anderer Patienten, die von den Ärzten bereitgestellten Informationen sowie zahlreiche Filtermöglichkeiten. Der Deutsche Verlag für Gesundheitsinformationen mit Sitz in Heidelberg (www.dvfgi.de) ist ein seit 1998 national und international agierender Premium-Anbieter von Internet-Dienstleistungen in der Medizin. Als deutschsprachiger Marktführer für Online Medizin(er) Verzeichnisse machen wir auf dem Portal medizinisches Fachwissen über ausgesuchte medizinische Einrichtungen und Mediziner regional und überregional für jedermann sichtbar. National und international informiert das Portal die Online-Premium- Experten- und Netzwerkplattform für renommierte und ausgesuchte medizinische Experten, Patienten über Human- und Zahnmediziner und Kliniken. Medinfo.de ist eine Internetlink-Qualitätsdatenbank mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Medizin. Das Metaportal ist einer der umfangreichsten Webkataloge für Gesundheitsthemen im deutschsprachigen Raum. Zu über Themengebieten bietet das Infoleitsystem systematisch geordnete und redaktionell zusammengestellte Links. Qualitätsauszeichungen wie HON, afgis u.a. werden direkt in Verbindung mit dem jeweiligen Anbieter angezeigt. Melito ist die Gesundheitsschule für chronisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen. Kleinguppenkurse zum "Patient-Empowerment" bietet Melito in den Bereichen Herz-Kreislauf, Depressionen und Schmerz. Die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Patienten und die Entlastung von Ärzten stehen im Mittelpunkt des Unternehmens. Menschenswetter.de ist eine Patienten-Webseite für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Beschwerden, die über einen längeren Zeitraum immer wieder auftreten. Bei vielen Menschen werden die Beschwerden durch das Wetter beeinflusst. Es gibt gute und weniger gute Tage. Und wie wird der Tag heute morgen übermorgen? Menschenswetter gibt Ihnen eine zuverlässige Vorhersage, die Daten beziehen wir vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Das Gesundheitsportal paradisi.de informiert mit Ratgeberartikeln und aktuellen Kurzmeldungen über medizinische Themen und rund um eine gesunde Lebensweise. Die Redaktion des seit 2003 bestehenden Online-Magazins berichtet neutral, unabhängig und auch für Laien gut verständlich. 15

16 Pfizer Gemeinsam für eine gesündere Welt. Wenn Menschen krank werden, können sich viele Dinge für sie verändern ein oft schwieriger Weg beginnt. Mehr als Forscher und etwa Mitarbeiter arbeiten bei Pfizer daran, Menschen auf diesem Weg zu unterstützen. Sie entwickeln und vertreiben innovative Medikamente und Impfstoffe sowie einige der weltweit bekanntesten rezeptfreien Produkte. Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Gesamtumsatz von 49,6 Milliarden US-Dollar. In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit mehr als Mitarbeiter an drei Standorten: Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Das Internetportal des PKV-Verbands bietet Privatversicherten Orientierung im Gesundheitswesen mit dem Ziel, sie als gut informierte Patienten zu einem selbstbewussten Partner des Arztes und anderer Heilberufe zu machen. Die Deutsche Rheuma-Liga ist mit aktuell Mitgliedern die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich. Der Verband informiert und berät Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Die Rheuma-Liga bietet Menschen mit rheumatischen Erkrankungen Rat, Funktionstraining und praktische Hilfen. sanego.de ist eine führende Gesundheitsplatform in Deutschland. Arztbewertungen, Erfahrungsberichte für Medikamente und der Fragen Antwort Bereich werden mehr als 8 Mio mal pro Monat aufgerufen. SANICARE ist die größte deutsche Versandapotheke mit Sitz in Bad Laer. 340 Apotheken-Mitarbeiter sorgen für eine persönliche, umfassende pharmazeutische Beratung und Betreuung der 1,6 Millionen Kunden im gesamten Bundesgebiet. SANICARE beliefert seine Kunden mit Originalware aus dem Direktbezug aller namhaften Hersteller i.d.r. innerhalb eines Tages nach Bestelleingang. Tamedia ist eine Schweizer Mediengruppe mit Sitz in Zürich. Mit ihren Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften, Onlineplattformen sowie Druckzentren gehört Tamedia zu den führenden Medienunternehmen der Schweiz. Das Unternehmen wurde 1893 gegründet und ist seit 2000 an der Schweizer Börse notiert. Taramax.de ist eine Internet-Plattform für alle, die sich für ganzheitliche Medizin interessieren: Patienten und Therapeuten finden auf Taramax.de transparent und neutral Wissen über Krankheitsursachen deren Entstehung und Behandlungsoptionen. Taramax arbeitet eng vernetzt mit der European Federation for Naturopathy e.v. zusammen und kann jederzeit auf ausgewiesene Experten, erfahrene Therapeuten und Ärzte für Naturheilkunde sowohl im wissenschaftlichen Beirat als auch in der ständig wachsenden Datenbank zurückgreifen. 16

17 10. Die EPatient RSD GmbH und Projektfinanzierung Dr. Alexander Schachinger ist Entwickler und Projektverantwortlicher des EPatient Surveys im DACH- Raum. In seiner Promotionspublikation ( Der digitale Patient, Nomos Verlag) hat er erstmalig für Deutschland das Thema Patient im Netz wissenschaftlich und empirisch evaluiert gründete er die EPatient RSD GmbH: ein Marktforschungs- und Strategieunternehmen mit dem Fokus auf Patienten und Nutzer auf dem webbasierten Gesundheitsmarkt. Der Kernbereich ist die Analyse, Strategie- und Produkterstellung patientenzentrierter digitaler Dienste für die Gesundheitswirtschaft im deutschsprachigen Raum. Der interdisziplinäre Forschungs-, Strategie- und Entwicklungsansatz bildet das Bindeglied zwischen der digitalen Wirklichkeit von Patienten und dem traditionellen Gesundheitssystem. Nutzer- und Nutzenzentriertheit ist dabei der Fokus. Die seit 2009 gewachsene internationale Vernetzung zu akademischen Netzwerken, Start-Up Clustern und Unternehmen mit Innovationsführerschaft ermöglicht wissenschaftlich und praktisch fundiertes sowie wirkungseffektives Arbeiten (Health 2.0 Network San Francisco, Medicine 2.0 Publications/jmir.org, University of Toronto(CA), Universiteit Twente(NL), HealthOnTheNet Foundation, Genf, Humboldt School of Digital Management und weitere). Der EPatient Survey finanziert sich jährlich durch eine im Detail ausgewertete Version als Marktforschungsstudie, welche für Unternehmen und Industrie gesondert erstellt wurde. Alle Ergebnisse werden hier gesondert nach Indikationen, Behandlungspfad, Therapien, Typologien und weiteren Faktoren inkl. strategischen Implikationen visualisiert. Hintergründe zum Produkt: 11. Impressionen des Pressetermins Kommentare der Podiumsdiskutanten: Joerg Bodanowitz, DAK, Leitung Unternehmenskommunikation, Pressesprecher: Das große Vertrauen der Menschen in die Kassen ist für mich das wichtigste Ergebnis der Studie. Die zentrale Herausforderung ist, dieses Vertrauen nicht zu enttäuschen. Birk Bruckhoff, BIG direkt gesund, Leitung New Media: Die Patienten wünschen sich die Krankenkassen als Lotsen für Internetdienste und Apps. Sie zeigen damit großes Vertrauen in die Kassen. Das freut uns. Bastian Hauck, dedoc, EPatient und Diabetes Community Gründer: In der Dynamik, die entsteht, wenn sich sehr viele Menschen über das Internet zu Gesundheitsthemen vernetzen, liegt eine neue Qualität. Dietrich Hilje, BKK vor Ort, Pressesprecher: Der eingeschlagene Weg der Kassen im Internet muss ausgebaut werden. Dr. Pablo Mentzinis, BITKOM, Bereichsleiter Public Sector (terminlich verhindert gewesen): Gerade bei der digitalen Nachsorge besteht erhebliches Potential für junge Unternehmen, die innovative Lösungen entwickeln, um medizinische Versorgung zu verbessern. 17

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