Die beliebtesten Fehler in Biogasanlagen, die Sie anderen überlassen sollten.

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1 Die beliebtesten Fehler in Biogasanlagen, die Sie anderen überlassen sollten. Die Bakterien produzieren alle Enzyme selbst, sie brauchen nur die notwendigen Spurennährstoffe. Alle Lebensvorgänge werden in der Natur mit Enzymen (Biokatalysatoren) gesteuert. Es gibt ca verschiedene Enzyme, die in ihrer Wirkungsweise extrem substratspezifisch sind. Im Biogas-Prozess müssen die Bakterien die Enzyme für den Abbau der Makromoleküle (Cellulose, Hemicellulose, Pektine, Stärke, Eiweiß, Fett u.a.) zu einfachen Verbindungen (Einfachzucker, Aminosäuren, Fettsäuren) erst herstellen. Da die Verweildauer der Bakterien im Fermenter jedoch zeitlich begrenzt ist, erfolgt insbesondere der Abbau langkettiger Verbindungen wie Cellulose und Hemicellulose nur unvollständig. Maissilage besteht beispielsweise in der Trockensubstanz zu etwa 50 % aus Cellulose und Hemicellulose. Bei einem unvollständigen Abbau dieser Verbindungen wird der Energiegehalt der teuren Silagen unzureichend genutzt. Außerdem entstehen bei unvollständigem Cellulose-Abbau Schwimmschichten, die den Anlagenbetrieb erheblich stören können. In unserem flüssigen Enzympräparat ZYmaXX sind Cellulose- und Hemicellulose-spaltende Enzyme in einer extrem hohen Konzentration enthalten, wie sie die Bakterien selbst niemals in dieser Konzentration bilden könnten. Dadurch erfolgt der hydrolytische Abbau von Cellulose und Hemicellulose nicht nur deutlich schneller, sondern auch wesentlich vollständiger. Dies äußert sich in einer sehr schnellen Viskositätsverringerung des Fermenterinhaltes und in einer besseren Ausnutzung der Substrate. Schwimmschichten werden abgebaut bzw. entstehen gar nicht erst. Dagegen spielen Spurennährstoffe in der Hydrolyse-Phase eine untergeordnete Rolle, da sie in erster Linie von den Methanbakterien benötigt werden. Die Zugabe zusätzlicher Spurennährstoffe ist bei hohen Silage-Anteilen in der Fütterung oft die Voraussetzung für einen stabilen Anlagenbetrieb bzw. wird unbedingt erforderlich, damit die durch den ZYmaXX -Einsatz vermehrt gebildeten Säuren auch zu Methan umgesetzt werden können. Der Anstieg der Essigsäure oder des FOS/TAC ist bei Zugabe von ZYmaXX eindeutig nachweisbar. Die Kombination von Spurennährstoffen und ZYmaXX ergänzt sich hervorragend und führt zu einem Synergieeffekt. Die Anlagenleistung wird deutlich gesteigert und auf sehr hohem Niveau stabil gehalten. Bis zu 30 % höhere Gasausbeuten sind dadurch möglich. Seite 1

2 Die Enzympräparate bringen nur am Anfang etwas, dann nicht mehr. Aus den Substraten kann natürlich nicht mehr Energie herausgeholt werden, als drin ist. Reserven von % sind aber realistisch. Aber auch stabil laufende Anlagen können erhebliche Schwankungen durch technische Probleme, Substratwechsel u.a. Unregelmäßigkeiten aufweisen. Bei längerfristigem Enzymeinsatz besteht oft kein Vergleich mehr, wie die Anlage ohne Enzyme laufen würde, da in der Praxis selten ein parallel durchgeführter Nullversuch möglich ist. Zudem ist in der Praxis oft nur die Frischmasse-Zufuhr bekannt, aber nicht der Trockensubstanz- Gehalt der Substrate. Dadurch kann bei Substratwechseln der Eindruck entstehen, dass die Enzyme nichts mehr bewirken, weil der Input aufgrund verschlechterter Substratqualität erhöht werden musste. Beim Stoppen der Enzymzugabe wirken die Enzyme noch einige Wochen nach, so dass auch dadurch oft keine eindeutigen Aussagen zum Enzymeffekt möglich sind. Die normalen Schwankungsbreiten von Biogasanlagen liegen teilweise deutlich höher als der Enzymeffekt. Was die Enzyme wirklich gebracht haben, kann durch die graphische Auswertung des Betriebstagebuches visualisiert und belegt werden. Steigerungen der Biogasproduktion um 10 % und mehr sind erreichbar. Der ZYmaXX Einsatz rechnet sich bereits ab einer Steigerung von 2 %! Die Enzyme werden sofort von den Bakterien im Fermenter aufgefressen. Enzyme sind Eiweiße, die im Laufe der Zeit von den Bakterien als Nahrung erkannt und verstoffwechselt werden. Deshalb muss die berechnete ZYmaXX -Dosierung täglich zugegeben werden, um die Sollkonzentration im Fermenter aufrecht zu erhalten. Da die Enzyme jedoch sofort reagieren, wenn sie im wässrigen Milieu auf Cellulose und Hemicellulose treffen haben sie ihre Aufgabe schon erledigt, wenn sie irgendwann von Bakterien als Eiweiß erkannt werden. Wenn sich ein Enzym im Enzym-Substrat-Komplex befindet, also wenn der Schlüssel im Schloss ist, lässt es sich mit den üblichen Messmethoden nicht mehr nachweisen. Man weiß also nicht, ob es gerade arbeitet oder ob es nicht mehr vorhanden ist. Der Beweis, dass die Enzyme nicht sofort aufgefressen werden besteht darin, dass beim Aussetzen der Enzymzugabe in den ersten Tagen keine nennenswerten Veränderungen eintreten, da die Enzyme noch in hoher Konzentration vorhanden sind. Als logisches Argument kann außerdem herangezogen werden, dass auch die Bakterien selbst ständig für alle möglichen Abbauvorgänge extrazelluläre Enzyme ausschütten. Wenn die Bakterien die Enzyme selbst auffressen würden, würden alle Stoffwechselvorgänge bald zum Erliegen kommen. Seite 2

3 Die Enzyme machen die Bakterien faul. Ob die von den Bakterien selbst gebildeten Enzyme die Cellulose und Hemicellulose aufspalten oder unser ZYmaXX (enthalten sind ca. 20 verschiedene Enzyme, die Hauptaktivitäten sind Cellulasen, Xylanasen und ß-Glukanasen), ist letztendlich egal. Entscheidend ist das Ergebnis! Ich habe schon mal Enzyme eingesetzt, die haben aber nichts gebracht. Bei den Enzym-Produkten am Markt gibt es hinsichtlich ihrer Wirksamkeit sehr große Unterschiede. Die Wirksamkeit verschiedener Produkte unterscheidet sich messbar bis zum Faktor 1 : 45. Meist sind die Produkte überhaupt nicht miteinander vergleichbar, da auch die Bezeichnung oft sehr schwammig ist. Manchmal wird aus Unkenntnis gesagt, dass Enzyme enthalten sind, obwohl es sich um Alkaloide oder präaktive Substanzen mit völlig anderem Wirkungsmechanismus handelt. Entscheidend für die Wirksamkeit eines Enzympräparates ist die intelligente Mischung verschiedener Enzyme (Cellulasen, Xylanasen, ß-Glukanasen, Pektinasen u.a.) - und davon möglichst viele. Eine Cellulase allein, selbst in sehr hoher Konzentration, bewirkt nicht viel. Um die Enzymwirkung vergleichen zu können, wurde ein spezieller Test entwickelt bei dem Filterpapier (Cellulose) mit Enzymen versetzt wird. Das Maß ist die Filterpapieraktivität, gemessen in FPU/g (Filterpapierunits/g). Gemessen wird mittels einer Farbreaktion, wie schnell die Cellulose verzuckert. Je mehr FPU/g, desto schneller und besser wirken die Enzyme. Oft wird der Enzymeinsatz auch zu schnell abgebrochen. Der Enzymeinsatz muss mindestens über 1 Verweildauer erfolgen, da erst eine Sollkonzentration im Fermenter aufgebaut werden muss. Die Enzyme bewirken im eigentlichen Sinne nicht mehr Gas, sondern durch den besseren Cellulose- Abbau mehr Zucker, der dann von den nachfolgenden Bakterien zu Säuren und dann zu Methan umgesetzt werden muss. Dieser Prozess ist zeitversetzt. Der Endeffekt ist erst nach 2-3 Verweildauer deutlich nachweisbar. Das größte Problem für den Nachweis des Enzym-Effektes sind die ständig wechselnden Substrate und Substratqualitäten, die selbst in einer sehr gleichmäßig gefütterten Anlage naturgemäß auftreten. Wenn die TS-Gehalte der Substrate nicht bekannt sind, ist der Nachweis des Enzymeffektes (mehr Gas, weniger Silagen) selbst bei einem guten Enzympräparat oft schwierig. Nur nach Frischmasse ist keine Bilanzierung der Anlage möglich. Seite 3

4 % of Max Activity Die Anlage muss ohne Zusatzstoffe auskommen. Die entscheidende Frage ist die Effizienz der Biogasanlage. Gut laufende Biogasanlagen können durch ZYmaXX noch besser gemacht werden. Je mehr Cellulose- und Hemicellulose-haltige Substrate wie Mais- und Grassilage, Mist u.a. eingesetzt werden, desto mehr lohnt sich der Einsatz von ZYmaXX. Extensiv betriebene Anlagen, die nur Gülle einsetzen, brauchen in der Regel weder Enzyme noch Spurennährstoffe, sondern eventuell nur Entschwefelungsmittel. Sobald aber bei hohen Güllemengen anteilig Silagen eingesetzt werden entsteht aber häufig das Problem, dass durch das große Güllevolumen die Verweildauer im Fermenter stark verkürzt wird und für den Aufschluss der sehr großen Cellulose- und Hemicellulose-Moleküle nicht mehr ausreichend ist. Die nicht abgebaute Cellulose bildet dann Schwimmschichten, die im Anlagenbetrieb zu erheblichen Störungen führen können. Zusätzlich stellen Schwimmschichten einen materiellen Verlust dar, da die Energie der teuer eingekauften Silagen nur unzureichend umgesetzt wurde. Bei thermophilen Temperaturen gehen die Enzyme kaputt. ZYmaXX weist bei Temperaturen von C optimale Aktivitäten auf und ist für thermophile Anlagen hervorragend geeignet. Erst bei Temperaturen oberhalb von 65 C gehen die Aktivitäten messbar zurück. Darin unterscheidet sich ZYmaXX deutlich von anderen Enzympräparaten am Markt. ZYmaXX wirkt selbstverständlich auch bei mesophilen Temperaturen ausgezeichnet. 100 Temperature Profile ph 5.0) Temperature ( o C) Seite 4

5 Die Analysen sind in Ordnung, die Anlage braucht keine Enzyme. Mit Analysen kann nur festgestellt werden, ob die Spurennährstoffversorgung in Ordnung ist. Ob die Anlage Enzyme braucht, kann mit Analysen nicht festgestellt werden. Unser ZYmaXX beschleunigt die Hydrolyse und bringt dadurch Schwung in die Anlage. Mit Analysen (FOS/TAC, Säuremuster, TS-Abbau) kann dann nachgewiesen werden, ob die zusätzlich entstandenen Säuren zu Methan abgebaut werden und ob der TS-Gehalt im Fermenter durch die bessere Substratausnutzung gesunken ist. Weil das gemessene Restgaspotenzial gering ist, bewirken Enzyme nichts mehr. Die Messung des Restgaspotenziales ist sehr ungenau und hat wenig Aussagekraft, da immer auch die Fütterung mit in Betracht gezogen werden muss. Eine Bilanzierung erfolgt aber in der Regel nicht, so dass die Messung des Restgaspotenziales für sich wenig Aussagekraft hat. Von Laboren wird das Restgaspotenzial aber immer wieder gern gemessen. Interessanter wäre die Aussage, wie viel Reserven die Anlage noch hat. Erfahrungsgemäß hat selbst eine gut laufende Anlage noch Reserven von %. Seite 5

6 Die Enzyme sind zu teuer. Der ZYmaXX XL Einsatz kostet im Dauerbetrieb in einer 500 kw-anlage ca. 32 /d. Diese Ausgaben haben sich bereits bei der Einsparung von etwa 1 t Frischmasse an Maissilage gelohnt. Beim längerfristigen Einsatz von ZYmaXX XL 200 (2-3 Verweildauern) werden in einer 500 kw- Anlage in der Regel 2-3 t FM Maissilage eingespart. Zusätzlich sinkt die Viskosität im Fermenter, dadurch wird weniger Rühr- und Pumpenergie benötigt. Wenn die Anlage noch nicht in Volllast ist, rechnet sich der ZYmaXX XL 200 Einsatz bereits ab 2 % Steigerung der Stromproduktion, wobei Steigerungen von 10 % und mehr zu erwarten sind. Der Ersteinsatz von ZYmaXX XL 250 Starterkonzentrat ist in den meisten Fällen jedoch noch nicht kostendeckend, da erst eine Sollkonzentration im Fermenter aufgebaut werden muss und sich die Methanbakterien durch Vermehrung darauf einstellen müssen, dass sie mehr zu tun bekommen. Die Enzyme machen streng genommen nicht mehr Gas, sondern mehr Zucker, aus dem dann mehr Säuren und daraus mehr Methan entstehen. Diese Reaktionskette ist natürlich zeitversetzt, da sie von Bakterien ausgeführt werden muss. Seite 6

7 Cellulose-spaltende Enzyme braucht man nur bei Stroh oder Grassilage. Auch Maissilage besteht in der Trockensubstanz etwa zur Hälfte aus Cellulose und Hemicellulose. Je schneller und vollständiger die Cellulose- und Hemicellulose-Makromoleküle zu Einfachzuckern abgebaut werden, desto besser kann der Energiegehalt der teuren Silagen genutzt werden. Beim Einsatz von Grassilage ist der Viskositäts-verringernde Effekt von ZYmaXX ein zusätzliches Argument, da Grassilage zum Verfilzen neigt. Zusammensetzung von Maissilage in der Trockensubstanz: Stärke (37%) Cellulose, Hemicellulose (51%) Fett (2%) Protein (8%) Lignin (2%) Die Enzyme können auch Lignin abbauen. Lignin kann im anaeroben Milieu enzymatisch nicht abgebaut werden und aerob geht dies sehr langsam. Lignin ist im Gegensatz zu Cellulose und Hemicellulose ein organisches Polymer mit vielen unterschiedlichen Bindungen, das dadurch sehr beständig ist. Lignin wird außerdem im Gärrückstand zur Humusbildung benötigt. Das Ziel besteht in der möglichst vollständigen Umsetzung der mengenmäßig mit Abstand am häufigsten enthaltenen Verbindungen, also von Cellulose und Hemicellulose, die allerdings mit Lignin zum Lignocellulose-Komplex verwachsen sind. In Bio-Betrieben dürfen keine Enzyme eingesetzt werden. Unser ZYmaXX enthält aufgrund seines speziellen Herstellungsverfahrens keinerlei Mikro- Organismen, sondern nur vollständig biologisch abbaubare Enzyme und Trägersubstanzen. ZYmaXX ist frei von gentechnisch modifizierten Organismen und kann dadurch bedenkenlos in Bio-Betrieben eingesetzt werden. Eine GMO-Unbedenklichkeitserklärung kann für Bio-Betriebe zur Verfügung gestellt werden. Seite 7

8 Anlagen mit Hydrolysestufe brauchen keine zusätzlichen Enzyme. Hydrolysestufen haben in der Praxis oft das Problem, dass der ph-wert nicht sauer genug ist, um die Bildung von Methan zu verhindern. Im Bereich von 5-15 % Methan entsteht ein explosives Gemisch, das aus Arbeitsschutzgründen vermieden werden sollte. Die Ursache dafür ist eine nicht optimale Hydrolyse, z.b. durch die Zugabe großer Mengen an Gülle oder Rezirkulat, um die Rühr- und Pumpfähigkeit zu gewährleisten. Dadurch bleibt für die Versäuerung in der Hydrolysestufe zum einen oft wenig Zeit, zum anderen werden die entstandenen Säuren weggepuffert. Hydrolytisch wirkende Enzympräparate, wie das von uns angebotene ZYmaXX, haben alle im sauren ph-wert-bereich ihr Aktivitäts-Optimum. Durch die wesentlich schnellere und vollständigere Aufspaltung von Cellulose und Hemicellulose zu Zucker entstehen sehr schnell deutlich mehr Säuren. Zusätzlich wird die Viskosität verringert, so dass nicht so viel Flüssigkeit für den Materialtransport zugeführt werden muss. Wenn die Aufenthaltszeit in der Hydrolysestufe verlängert wird, schneller und mehr Säuren entstehen und der ph-wert absinkt, verläuft die Aufspaltung der großen Moleküle in der Hydrolysestufe effizienter und es entsteht weniger Methan. Die Zugabe von zusätzlichen hydrolytisch wirkenden Enzymen zu einer Hydrolysestufe stellt damit einen sich selbst verstärkenden positiven Kreislauf dar. Damit der Fermenterinhalt pumpfähig bleibt, muss nur die Rezirkulatmenge erhöht und eventuell ein Separator eingebaut werden. Biogasanlagen, die wenig oder keine Gülle einsetzen, z.b. Trockenfermentationsanlagen, müssen rezirkulieren, um den Fermenterinhalt pumpfähig zu halten. Der Nachteil ist, dass für das Umpumpen teilweise erhebliche Mengen an Eigenenergie verbraucht werden und sich der TS-Gehalt oder der Ammonium-Gehalt durch hohe Rezirkulatmengen im Laufe der Zeit aufschaukeln können. Um dies zu verhindern, kann der Einbau eines Separators notwendig sein. Allerdings ist die im Separator abgeschiedene Feststoffmenge in der Bilanz für die Biogasgewinnung verloren. Sinnvoller ist es, den Fermenterinhalt durch den Einsatz von Cellulose- und Hemicellulosespaltenden Enzyme dünnflüssiger zu machen und den TS-Gehalt durch den besseren Substratumsatz langfristig zu senken. Dadurch kann die Rezirkulatmenge auf ein Minimum reduziert werden bzw. kann auf das Rezirkulieren verzichtet werden und ein Separator ist eventuell sogar überflüssig. Seite 8

9 Wenn der Fermenterinhalt zu dick wird oder wenn Schwimmschichten auftreten, Wasser zugeben. Der Fermenterinhalt besteht zwar zu etwa 90 % aus Wasser, hat aber eine andere Viskosität als Leitungswasser. Bei der Zugabe von Leitungswasser werden Schwimmschichten regelrecht provoziert, da es zu Entmischungen kommt und die Silagen aufschwimmen. Außerdem wird durch das zusätzliche Volumen die Verweildauer im Fermenter weiter verkürzt, so dass die Bakterien noch weniger Zeit zum Substratabbau haben. Wasser trägt nichts zur Biogasproduktion bei und verursacht auch Kosten. Wenn der Fermenterinhalt dünnflüssiger werden soll ist es deshalb wesentlich eleganter, unsere Enzyme zuzugeben. Durch ZYmaXX wird innerhalb weniger Tage die Viskosität des Fermenterinhaltes deutlich sichtbar verringert, Schwimmschichten werden besser benetzt und aufgelöst und langfristig sinkt der TS- Gehalt im Fermenter messbar durch bessere Ausnutzung der Substrate. Es soll noch erwähnt werden, dass auch ein starker Spurennährstoffmangel zum Dickwerden des Fermenterinhaltes führen kann, da dann die Bakterien ihre Aktivitäten weitestgehend eingestellt haben. Die Ursache ist von Fall zu Fall zu prüfen. Wenn in der Anlage Gülle oder Mist eingesetzt wird, braucht man keine Spurennährstoffe. Untersuchungen der Universität Hohenheim (Preißler u.a.) zeigten in erster Linie einen Zusammenhang zwischen Spurennährstoffmangel und der Belastung der Bakterien bei hoher Faulraumbelastung und geringer Verweildauer unabhängig davon, ob Gülle zugegeben wurde oder nicht. Bei geringem Gülleanteil im Input ist die Faulraumbelastung meist logischerweise hoch. Im Umkehrschluss haben aber Anlagen mit hohem Gülleanteil oft eine sehr kurze Verweildauer, da ein großes Volumen durch die Anlage geleitet wird. Ein ausgeglichener Substratmix trägt zur ausreichenden Versorgung mit Spurennährstoffen bei. Der Einsatz von anteiligen Mengen an Gülle oder Mist stellt aber keine Garantie dar, dass ein Spurennährstoffmangel ausgeschlossen ist. Anlagen, die nur Maissilage einsetzen, haben dagegen mittel- und langfristig immer einen Spurennährstoffmangel, da Mais ein sogenannter Exkluder ist. Die Maispflanze ist nicht in der Lage, relevante Mengen an Spurennährstoffen aus dem Boden aufzunehmen und wieder in die Biogasanlage zurückzuführen. Seite 9

10 Wenn weniger Gas kommt, mehr füttern. Wenn die Gasproduktion nachlässt, insbesondere wenn der Methangehalt unter 50 % absinkt, liegt mit großer Sicherheit eine Übersäuerung vor. Wenn dann noch mehr gefüttert wird um die vermeintliche Unterfütterung auszugleichen, kippt die Anlage um. In diesen Fällen kann durch Zugabe unseres flüssigen Spurennährstoffgemisches TREmaXX schnell Abhilfe geschaffen werden, da Biogasanlagen bei Spurennährstoffmangel innerhalb von 1-2 Tagen auf eine Spurennährstoffzugabe reagieren. Bei Übersäuerung zur Neutralisation Kalk in großen Mengen zugeben. Bei einer Übersäuerung sollte zuerst die Fütterung verringert werden, besonders der Anteil leicht umsetzbarer Substrate (Getreideschrot, Zuckerrüben, fetthaltige Substrate). Bei einer Übersäuerung sind die Methanbakterien durch einen Spurennährstoffmangel nicht mehr in der Lage, die in der Hydrolyse produzierten Säuren zu Methan umzuwandeln. Bei starker Übersäuerung stellen die Methanbakterien ihre Tätigkeit ein, da sie sich im sauren Milieu nicht wohlfühlen. Wenn die Fütterung nicht verringert oder eingestellt wird, verstärkt sich der Effekt weiter, so dass die Anlage schnell umkippt. Mit Kalk oder Soda können die Säuren neutralisiert werden und damit der ph-wert in einen Bereich angehoben werden, bei dem die Methanbakterien wieder arbeitsfähig sind. Dazu sind aber sehr große Mengen notwendig, die einen erheblichen Kosten- und Arbeitsaufwand darstellen. Wesentlich sinnvoller ist es, umgehend einen guten Spurennährstoff zuzugeben, beispielsweise unseren flüssigen Spurennährstoff TREmaXX. Mit der Zugabe weniger Liter (max. 1 l/d bei einer 500 kw-anlage) ist innerhalb von 1-2 Tagen bereits ein messbarer Erfolg zu verzeichnen. Anstelle Säuren, die als Ausgangspunkt für die Methanbildung notwendig sind zu neutralisieren und damit zu bekämpfen, werden durch Spurennährstoffe die Methanbakterien fit gemacht für die schnellere Umsetzung der Säuren zu Methan. Seite 10

11 Zur Senkung des Schwefelwasserstoffgehaltes reicht es, Luft einzublasen. Je mehr Schwefelwasserstoff, desto mehr Luft muss eingeblasen werden. Das Einblasen von Luft in die Gasphase führt zur Senkung des H 2 S-Gehaltes durch einen Verdünnungseffekt, allerdings sinkt damit auch der Heizwert des Biogases. Bei geringen H 2 S-Gehalten ist das Einblasen von Luft ein bewährtes Mittel, es sind aber Grenzen gesetzt. Bei einem Sauerstoffüberschuss entsteht schwefelige Säure, die noch ätzender wirkt als Schwefelsäure. Der Umschlagpunkt ist anlagenspezifisch. Der Sauerstoffanteil im Biogas sollte < 1 % sein. Schwefelwasserstoff ist ein starkes Gift und wirkt schon in geringen Konzentrationen tödlich auch für die Bakterien, da Schwefelwasserstoff anteilig auch im Fermenter gelöst vorliegt. Bei hohen Schwefelwasserstoffgehalten sollte deshalb der Schwefelwasserstoff schon im Fermenter gebunden werden, um einerseits die Bakterien zu schonen und andererseits die Versäuerung des Motoröles durch Schwefelwasserstoff beim Verbrennen des Biogases im BHKW zu verringern. Wir empfehlen zur Reduzierung des Schwefelwasserstoffes Eisenhydroxid, da es im Gegensatz zu Eisenchlorid nicht ätzend oder korrosiv wirkt und kein gewässerschädigender Stoff ist. Eine Schwimmschicht ist in geringem Maße vorteilhaft, da sie Schwefelwasserstoff bindet. Da das Biogas aus der Flüssigphase in die Gasphase aufsteigen muss, wirkt eine Schwimmschicht wie ein Filter und senkt tatsächlich den Schwefelwasserstoff Gehalt allerdings nicht selektiv, auch das gewünschte Methan wird am Aufsteigen in die Gasphase gehindert. In der Praxis ist es schwierig, ein bisschen Schwimmschicht zu realisieren, das ist wie ein bisschen Fieber. Eine geringe Schwimmschicht kann schnell zu einer mächtigen Schwimmschicht anwachsen, die zu ernsthaften Problemen führt. Außerdem wird das Material in der Schwimmschicht nicht zu Biogas umgesetzt und geht damit für die energetische Nutzung verloren. Besser ist es, erst gar keine Schwimmschicht entstehen zu lassen und geeignete Maßnahmen zur Entschwefelung zu ergreifen. Seite 11

12 Der Aktivkohlefilter senkt den Schwefelwasserstoffgehalt auf 0 ppm, Entschwefelungs- Mittel sind deshalb nicht mehr notwendig. Aktivkohlefilter sind sehr wirksam, aber auch sehr teuer. Sinnvoll ist eine preiswerte Vorreinigung des Biogases auf H 2 S-Gehalte unter 50 ppm, um die Standzeit der Aktivkohle zu erhöhen. Da Schwefelwasserstoff im Fermenter für die Bakterien giftig ist und außerdem Spurennährstoffe blockieren kann, ist die Reduzierung des Schwefelwasserstoffes schon im Fermenter und nicht erst in der Gasphase sinnvoll. Das von uns vertriebene Eisenhydroxid ist beispielsweise bezüglich der Kosten pro Tag sehr preiswert (weniger als 10 /d in einer 500 kw-anlage), dazu nicht ätzend und nicht korrosiv. Das Eisenhydroxid im Gärrückstand bindet den Phosphor im Boden. Eisen ist das vierthäufigste Element auf der Erde und in den Böden in großer Menge vorhanden. Durch die Reaktion von Phosphor mit Eisen wird Phosphor für die Pflanzen nicht mehr verfügbar. Dieses Problem der Phosphorfixierung in den Böden ist bekannt. Verglichen mit den im Boden natürlich vorhandenen Eisenmengen sind die mit den Gärrückständen ausgebrachten Mengen an Eisen jedoch sehr gering. Kontakt: Biogas-Additive.de GmbH & Co. KG Professor-Hermann-Klare-Straße Rudolstadt Tel: Seite 12

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