LV und PKV Herkunft und Zukunft

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1 LV und PKV Herkunft und Zukunft 4. VersicherungsVermittlerTag Versicherungsvertrieb Chancen nutzen, Zukunft sichern Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März 2014

2 Geschäftsergebnis der deutschen Versicherer 2013 Die deutschen Versicherer haben sich im Jahr 2013 gut behauptet. Trotz anhaltend niedriger Zinsen und einer weiter sinkenden Sparquote bei den Deutschen erzielte die Branche ein respektables Geschäftsergebnis. Alexander Erdland, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

3 Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

4 220 Mio. Euro pro Tag! Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

5 Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

6 Die sicherheitsorientierte Anlagepolitik der Lebensversicherer deckt sich auch in einer anhaltenden Niedrigzinsphase mit der nach wie vor geringen Risikobereitschaft ihrer Kunden. 91,6 % der befragten Kunden antworteten auf die Frage, ob sie bereit seien, auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahre ein höheres Risiko einzugehen, mit Nein. Versicherungsjournal, Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

7 Kritik an der Zinspolitik Die expansive Geldpolitik der EZB setzt sich fort. Das ist das falsche Signal für diejenigen, die ein Interesse an langfristiger, stabiler Geldanlage haben Statt lanfristiger Vorsorge konsumieren die Menschen und versuchen ihre Anlagen kurzfrisitig zu optimieren. Warum setzt die EZB den Kurs des billigen Geldes fort? Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

8 Quelle: Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

9 Agenda Die Zukunft der Lebensversicherung Wofür steht die Lebensversicherung? Leistungssicherheit, -stärke und Altersvorsorge attraktiv für Versicherte Herausforderungen für die Altersvorsorge Alterung, Morbidität und der medizinische Fortschritt Die Zukunft der Lebensversicherung (nach der Bundestagswahl) Anspruch, Perspektiven, Trends und Chancen Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

10 Medienecho Rolle rückwärts und wieder vorwärts Die Zeit, 20. März 2014 Lebensversicherung: Gesetzesvorhaben könnten Kunden Milliarden kosten Spiegel, 10.März 2014 Wer für das Zocken zahlen muss Süddeutsche, 10. März 2014 Die Lebensversicherung hat die große Zeit noch vor sich Versicherungswirtschaft, 26.März 2014 Ist die LV (noch) attraktiv? Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

11 Was bieten Lebensversicherungen? Absicherung biometrischer Risiken Garantie von Beiträgen und Leistungen im gesamten Bestand und für die gesamte Laufzeit Garantie der Überschüsse für ein Jahr im Voraus Garantie der bisher gewährten Überschüsse Teilhabe an der gesamten Verzinsung (Ausgleich über die Zeit) Zusätzliche Optionen Kapitalwahlrecht Beitragsfreistellung / Rückkauf Verteilungsgerechtigkeit Generationengerechtigkeit Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

12 Schichtenmodell Schicht 3: Private Vorsorge Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, Kapitalanlageprodukte (z. B. Fondssparpläne) Schicht 2: Kapitalgedeckte Zusatzversorgung Riester-Rente betriebliche Altersvorsorge Schicht 1: Basisversorgung Gesetzliche Rentenversicherung Berufsständische Versorgung Landwirtschftliche Alterskasse Basisrente ("Rürup-Rente ) Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

13 3,5% 4,2% 4,7% 4,3% 4,1% 4,71% 4,65% 4,21% 4,13% 4,19% 4,6% 4,01% Verzinsung der Kapitalanlagen (LVU) Quelle: GDV 3,43% 3,40% 3,36% 3,30% 3,23% 3,15% Nettoverzinsung Durchschnittsverzinsung Durchschnittliche Garantieverzinsung (Bestand) Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

14 Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

15 Vertrauensbeweis der Kunden in ihre Lebensversicherung! Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

16 Zahlen und Fakten 2013 haben Versicherer pro Monat knapp 300 Millionen Euro an Bewertungsreserven ausgeschüttet rund 80 Prozent mehr als Davon entfiel der größte Anteil (über 80 Prozent) auf festverzinsliche Wertpapiere. Von den aktuell hohen Bewertungsreserven profitieren jährlich die 5 Prozent der Kunden, deren Verträge enden; 95 Prozent der Kunden gehen leer aus. Diese 5 Prozent der Kunden bekommen mittlerweile mehr an Bewertungsreserven als das, was die 95 Prozent verbleibenden Kunden an laufenden Überschüssen erhalten. Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

17 Agenda Die Zukunft der Lebensversicherung Wofür steht die Lebensversicherung? Leistungssicherheit, -stärke und Altersvorsorge attraktiv für Versicherte Herausforderungen für die Altersvorsorge Alterung, Morbidität (Krankheitshäufigkeit bezogen auf verschiedene Bevölkerungsgruppen) und der medizinische Fortschritt Die Zukunft der Lebensversicherung (nach der Bundestagswahl) Anspruch, Perspektiven, Trends und Chancen Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

18 Herausforderungen für die Altersvorsorge Die Deutschen werden immer älter und fühlen sich dabei immer jünger. Der demografische Wandel wird in den nächsten Jahrzehnten zur entscheidenden Stellgröße für. Wirtschaft, Sozialsysteme und die gesamte Gesellschaft. Droht kommenden Generationen die Altersarmut? Lohnt sich Riester nur für 100-Jährige? Wie können die Lasten fair verteilt werden? Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

19 Das demografische Paradox älter werden, jünger fühlen Quelle: Trendbrief Altersvorsorge, GDV Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

20 Das demografische Paradox älter werden, jünger fühlen Quelle: Trendbrief Altersvorsorge, GDV Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

21 Droht kommenden Generationen die Altersarmut? Eine gute Rente für alle Generationen ruht auf drei Säulen, vermeidet eine Überlastung der Generationen untereinander, sorgt für lebenslange Leistungen, berücksichtigt insbesondere Geringverdiener und Familien, ist verlässlich und transparent. Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

22 Die demografiefeste Altersvorsorge Kapitaldeckung bietet eine sinnvolle aus ökonomischer Sicht überdies die einzig wirksame Ergänzung umlagefinanzierter Renten, wenn deren Finanzierungsbasis bei stagnierender oder schrumpfender Zahl qualifizierter Erwerbstätiger unter Druck gerät. Prof. Sr. Martin Werding Lehrstuhl für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen, Ruhr-Universität Bochum Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

23 Lohnt sich Riester nur für 100-Jährige? Nein! Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

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25 Agenda Die Zukunft der Lebensversicherung Wofür steht die Lebensversicherung? Leistungssicherheit, -stärke und Altersvorsorge attraktiv für Versicherte Herausforderungen für die Altersvorsorge Alterung, Morbidität und der medizinische Fortschritt Die Zukunft der Lebensversicherung (nach der Bundestagswahl) Anspruch, Perspektiven, Trends und Chancen Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

26 Der Koalitionsvertrag zur Alterssicherung Es ist eine verbesserte Anerkennung von Kindererziehungszeiten vorgesehen (Mütterrente) Es ist ein grundsätzliches Bekenntnis zur Rente mit 67 Jahren enthalten. Gleichzeitig ist eine neue Ausnahmeregelung hiervon vorgesehen. Danach soll die langjährige Beitragszahlung in der gesetzlichen Rentenversicherung bereits mit einem abschlagsfreien Rentenbezug ab 63 Jahren honoriert werden. Für langjährige Beitragszahler (40 Jahre), die gleichwohl im Alter keine 30 Entgeltpunkte für die Rente erreichen (derzeit rund 840 Euro), soll eine Aufwertung stattfinden (Lebensleistungsrente). Voraussetzung dafür ist zusätzliche Altersvorsorge. Die Finanzierung soll aus Steuermitteln erfolgen. Die betriebliche Altersvorsorge soll u.a. durch eine verbesserte Verbreitung der betrieblichen Altersversicherung in kleineren und mittleren Unternehmen gestärkt werden. Die eigenständigen berufsständischen Alterssicherungssysteme sollen erhalten bleiben. Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

27 Zukunft der Lebensversicherung Kein anderes Produkt steht zurzeit so im Fokus. Sie ist drei fundamentalen Kraftfeldern ausgesetzt: Einer historisch einzigartig lang anhaltenden Niedrigzinsphase Einer fundamentalen Veränderung des Regulierungsrahmens weit reichenden, spannenden Veränderungen in der Gesellschaft mit erheblichen Auswirkungen auf die Bedürfnisse der Kunden Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

28 Zukunft der Lebensversicherung Herausforderungen: Einstellung auf die neue Realität an den Kapitalmärkten Angebot von Produkten, die stetig und berechenbar in ihrem Wert wachsen Produkte, die Antworten geben auf den Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft, Technik und Kultur Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

29 Diskussion um Bewertungsreserven Was sind Bewertungsreserven? Wenn der Marktpreis eines Wertpapiers über dessen ursprünglichem Kaufpreis liegt, spricht man von Bewertungsreserven (stillen Reserven). Das aktuelle Niedrigzinsumfeld hat die Bewertungsreserven auf festverzinsliche Papiere, wie Bundesanleihen, in die Höhe schnellen lassen Hält der Anleger diese Papiere bis zur Fälligkeit, bekommt er bis dahin gleichbleibende Zinszahlungen. Der Wertzuwachs besteht nur auf dem Papier!!! Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

30 Die Bewertungsreserven gehören der Gesamtheit der Versicherungsnehmer, und diesen Grundsatz halte ich für richtig. Wer eine Lebensversicherung abschließt, beteiligt sich ja an einem Kapitalstock, den die anderen Versicherungsnehmer zuvor aufgebaut haben. Es geht darum, einen generationengerechten Ausgleich innerhalb der Versichertengemeinschaft zu schaffen. Elke König, Präsidentin der BaFin, FAZ Die geltenden Beteiligungsregeln begünstigen 7 Millionen ausscheidende Kunden zum Nachteil der 88 Millionen verbleibenden. Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

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32 Worum geht es bei der aktuellen Diskussion? Lebensversicherer sind seit 2008 verpflichtet, auslaufende oder gekündigte Verträge zur Hälfte an den vorhandenen Bewertungsreserven zu beteiligen. Seitdem die EZB die Leitzinsen auf ein historisch niedriges Niveau gesenkt hat, sind die Bewertungsreserven auf die Papiere in die Höhe geschossen. Sonderausschüttungen in Milliardenhöhe, die weder angespart noch erwirtschaftet wurden Verkauf von hochverzinsten Papieren, Verlust von Substanz, die benötigt wird, um alle Versicherten gut durch die Niedrigzinsphase zu bringen Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

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34 Wieso ist es für Lebensversicherer nicht sinnvoll, Bewertungsreserven zu realisieren? Lebensversicherrer brauchen langfristig planbare Kapitalerträge, um die langlaufenden Zinsversprechen erfüllen zu können. Werden Papiere vorzeitig verkauft, müssen Kunden auf die noch ausstehenden sicheren Zinszahlungen aus dem Papier verzichten. Bei der Neuanlage werden aktuell nur noch niedrigere Zinsen erwirtschaftet. Aus diesem Grund hält der Versicherer im Interesse seines Kollektivs, aller Kunden, die Papiere bis zum Ende der Laufzeit. Zwischenzeitliche Wertzuwächse entstehen nur auf dem Papier! Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

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36 Wie soll die aktuelle Regelung genau modifiziert werden? Die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven soll nicht abgeschafft, sondern an die historische Niedrigzinsphase angepasst werden Auf Basis des Gesetzesvorschlags aus 2012 soll berücksichtigt werden, dass in Zeiten niedriger Zinsen nicht nur den Wert der Kapitalanlagen steigt, sondern dass die Lebensversicherer dann auch höhere Werde für ihre Verpflichtungen ansetzen müssen (Sicherungsbedarf) Der Vorschlag erlaubt den Versicherern, die Ausschüttungen aus Bewertungsreserven auf festverzinsliche Papiere um diesen Sicherungsbedarf zu reduzieren. An die Kunden sollen weiterhin die Reserven ausgeschüttet werden, die den Sicherungsbedarf üersteigen und damit tatsächlich ökonomisch vorhanden sind. Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

37 Was haben die Kunden davon? Es wird eine faire Verteilung der vorhandenen Mittel innerhalb der Versichertengemeinschaft wiederhergestellt. Die Bewertungsreserven sollen unverändert der Gesamtheit der Versicherten zur Verfügung stehen Bisher haben die Kunden das Nachsehen, deren Verträge nicht in der aktuellen Niedrigzinsphase enden. Andererseits profitieren alle Lebensversicherungskunden davon, wenn sich die Branche wetterfest macht, sofern die Niedrigzinsphase länger anhält. Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

38 Vorschlag der Bundesregierung: Stabilisierungsprogramm bisher ohne Referentenentwurf Die Regeln für die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven aus festverzinslichen Papieren werden geändert, es soll einen generationengerechten Ausgleich geben. An der Kundenbeteiligung aus Bewertungsreserven aus Aktien und Immobilien soll sich nichts ändern Ausschüttungsverbote dort wo Garantiezusagen infrage stehen, sind keine Dividendenzahlungen mehr zu erwarten Verteilung von Risikogewinnen im Verhältnis 90/10 (Kunde/Aktionär) analog Kapitalgewinnen Rund 800 Mio. Euro Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

39 Vorschlag der Bundesregierung: Stabilisierungsprogramm Sonstige Gewinne, die bislang 50/50 verteilt werden, wurden nicht angesprochen. Es heißt, dass alle Töpfe auf 90/10 gestellt werden sollen. Dabei soll es den Versicherern ermöglicht werden, anders als bisher zwischen den Töpfen zu verrechnen. Der Höchstrechnungszins wird von 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent gesenkt (steht noch nicht endgültig fest) Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

40 Stabilisierungsprogramm der Bundesregierung Weitere Punkte Offenlegung der Abschlusskosten Übertragung der Provisionsregeln der Riester-Policen auf die übrigen Lebensversicherungen Gesetzliche Beschränkung auf einzurechnende Abschlusskosten auf 35 %o der Beitragssumme, verteilt auf 10 Jahre Erhöhung der Stornohaftung auf 10 Jahre All das wird bei den Versicherungsunternehmen nicht zu Beifallsstürmen führen. Michael Meister, parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium, CDU Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

41 Chancen für die Lebensversicherung Die Verbreitung der Lebensversicherung ist nicht zufällig, sie TRIFFT das Sicherheitsbedürfnis der Kunden Kunden vertrauen dem Rat von Experten Individuelle Beratung ist gefragt der Preis ist gerechtfertigt! Das Nahbild der Versicherungsvermittler ist sehr gut Die Weiterbildung der Vermittler lässt sich mit denen der Ärzte vergleichen Provisionvertrieb gewährt jedem Kunden und jeder Einkommensgruppe Zugang zu guter Beratung Vermittler erfüllen eine Sozialschutzfunktion! Berufsunsfähigkeitsversicherungen sind neben Privathaftpflichtversicherungen die wichtigsten Absicherungen Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

42 Trend: Lebensversicherung erfreuliches Neugeschäft, insbesondere in folgenden Sparten: Kapitalbildende Lebensversicherung (stark ansteigend) Biometrische Produkte Tendenz wachsend Geförderte Produkte werden vermehrt nachgefragt Fondsgebundene Produkte Renten Absatzentwicklung ist positiv Sie können optmistisch auf das laufende Jahr blicken!!! Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

43 Agenda Die Zukunft der PRIVATEN KRANKENVERSICHERUNG Herausforderungen für das Gesundheitssystem Alterung, Morbidität und der medizinische Fortschritt Wofür steht die Private Krankenversicherung? Leistungssicherheit und -stärke attraktiv für Versicherte Die Zukunft der PKV (nach der Bundestagswahl) Anspruch, Perspektiven, Trends und Chancen Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

44 Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

45 Herausforderungen für das Gesundheitssystem Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

46 Herausforderungen für das Gesundheitssystem Bevölkerung in Deutschland Demografische Veränderung bis 2030 So viele Erwerbstätige finanzieren einen Pflegebedürftigen Quelle. BMG; Statistisches Bundesamt Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

47 Herausforderungen für das Gesundheitssystem Zahl der über 80jährigen bis 2050 Zahl der Pflegebedürftigen Jährige und Ältere 2020: 6,0 Mio. 2050: 10,2 Mio. Prognose 2,4 Mio. 2,9 Mio. 4 Heute: 4,3 Mio. 3,4 Mio. 4,5 Mio Quelle. Statistisches Bundesamt Quelle. Statistisches Bundesamt Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

48 Medizinisch-technischer Fortschritt: UNAUFHALTSAM, oft SEGENSREICH, immer TEUER! 2010 CYBERKNIFE Einsatz von robotergestützten Linearbeschleunigern in der Radiochirurgie Ausgaben 1968 erste Knochenmarktransplantation bei Leukämieerkrankung erster Herzschrittmacher ab 1969 breite Anwendung der Dialyse 1984 die Kernspintomographie wird klinisch eingeführt 2003 vollständige Entschlüsselung des menschlichen Erbguts 2007 Impfung zum Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs erste erfolgreiche Nierentransplantation 1976 erste Computertomographie erste Herztransplantation Jahr Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

49 bis 2020 mindestens weniger Hausärzte! Quelle: BÄK; KBV Zahl der Fachärzte stagniert - bei steigender Patientenzahl und Behandlungsdauer (demografischer Wandel) - bei sinkenden Arbeitszeiten (immer mehr Teilzeit) - bei zunehmender Alterung der Ärzteschaft bis 2025 fehlen bis Pflegefachkräfte Quelle: IW Köln; Statistisches Bundesamt Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

50 Agenda Die Zukunft der PRIVATEN KRANKENVERSICHERUNG Herausforderungen für das Gesundheitssystem Alterung, Morbidität und der medizinische Fortschritt Wofür steht die Private Krankenversicherung? Leistungssicherheit und -stärke attraktiv für Versicherte Die Zukunft der PKV (nach der Bundestagswahl) Anspruch, Perspektiven, Trends und Chancen Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

51 Handlungsfelder in der Krankenversicherung KV-Voll Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

52 Wo stehen wir heute? Ordnungspolitischer Unsinn wie die Bürgerversicherung oder auch eine Pflege-Bürgerversicherung sind vom Tisch! Keine Regelung zur nachträglichen (Teil-) Portabilität der Alterungsrückstellung im Koalitionsvertrag verankert! Klares Bekenntnis zum Pflege-Bahr und damit zur Kapitaldeckung Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

53 2013 Jahr des Wandels & der Bereinigung? Klarer Wandel im Markt zum Qualitätsverkauf! Umdeckermodelle verlieren an Boden Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

54 Beitragsentwicklung 2014 Bianca Boss, Bund der Versicherten Wir konnten für dieses Jahr keine besonderen Ausreißer bei der Prämienentwicklung in der PKV erkennen. Analyse durch Morgen & Morgen Ø Erhöhung liegt bei 0,1 % (500 untersuchte Tarife) 7 % der Tarife wurden um rund 4,8% erhöht 5 % der Tarife wurden sogar um rund 4,9% gesenkt Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

55 Politische Situation Gesundheitsminister Hermann Gröhe: Der Wettbewerb zwischen GKV und PKV tut dem Land gut (Bild am Sonntag ) Karl Lauterbach: Bei der PKV wird sich nichts ändern. Es gibt keine Änderungen für Versicherte und Beamte, keine leichtere Wechselmöglichkeit (Passauer Neue Presse, ) Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

56 Für die Vollversicherung PKV: Attraktiv für Versicherte Vollversicherte in der PKV und GKV in Mio. 2013: 8,9 Mio. seit 2004: Schwierige politische Rahmenbedingungen trotzdem fast 9 Mio. Vollversicherte in der PKV! steigender Marktanteil 2013 Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

57 Für die Zusatzversicherung (in Ergänzung zur GKV) 9 PKV: Attraktiv für GKV-Versicherte Zusatzversicherungen in Mio. (Verträge) (insbesondere in Ergänzung zum GKV-Schutz) ca. 9 Mio. 17,1 Mio. 23,5 Mio : 23,5 Mio. Zusatzversicherungen PKV-Schutz insbesondere in Ergänzung zur GKV Ursache: u.a. Leistungsbegrenzungen in der GKV Es gibt so viele PKV-Zusatzversicherte wie nie zuvor! Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

58 Für Leistungsstärke und Leistungssicherheit Leistungsstärke lebenslanger Versicherungsschutz ohne Leistungskürzungen budgetfreie Zone schnelle Teilhabe am medizinischen Fortschritt Tarife vom Basisschutz bis zum Spitzenschutz Service: kurze Wartezeiten und schnelle Terminvergabe Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

59 Für das generationengerechte Prinzip der Kapitaldeckung Alterungsrückstellungen in der PKV in Mrd , ,0* Kapitaldeckung in der PKV = eingebaute Altersvorsorge = Generationengerechtigkeit Jede Generation trägt Vorsorge für ihre im Alter steigenden Gesundheitskosten. Alterungsrückstellungen: Krankenversicherung 164 Mrd. Pflegeversicherung 26 Mrd * Zahlenbericht 2012; Quelle: PKV-Verband 2013 Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

60 Wirkung der Kapitaldeckung wird anerkannt! Auszug aus dem Koalitionsvertrag Die Einnahmen aus der Erhöhung [des Beitragssatzes zur gesetzlichen Pflegeversicherung] um 0,1 Prozentpunkte werden zum Aufbau eines Pflegevorsorgefonds verwendet, der künftige Beitragssteigerungen abmildern soll. CDU/CSU SPD KOALITIONSVERTRAG Konstruktionsfehler Rückstellung im staatlichen Einflussbereich politische Zweckentfremdung vorprogrammiert Beispiel: Zweckentfremdung von Reserven für künftige Pensionslasten zur Haushaltskonsolidierung Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

61 Für das Korrektiv im Systemwettbewerb Die PKV als Korrektiv im Systemwettbewerb Die PKV als Korrektiv und Vergleichsmaßstab für die Ordnungspolitik die gesetzlich versicherten Patienten die Beitragszahler zeitnahe Teilhabe am medizinischen Fortschritt Maßstab in der PKV Freiheit und Eigenverantwortung vertragliche Leistungssicherheit Äquivalenz zwischen Leistung und Beitrag alles, was medizinisch notwendig und möglich ist Ohne die Konkurrenz [der PKV] wäre die Gefahr, dass der Leistungskatalog auf eine minimale Grundversorgung reduziert wird, größer. In einem Einheitssystem ließen sich die Leistungen leichter reduzieren. Doris Pfeiffer, GKV-Spitzenverband Das Einheitsmodell der Bürgerversicherung sieht eine massive Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze vor Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

62 Für die Vorreiterrolle bei Innovationen Innovationen auf allen Ebenen im Systemwettbewerb Produkte Strukturen und Organisationen Innovationen Behandlungsverfahren Prozesse PKV als Vorreiter für Innovationen: Beispiele aus dem Bereich Diagnostik, Arzneimittel, Zahnheilkunde und Strukturideen Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

63 Für die ergebnisstarke Dualität aus GKV und PKV Der Leistungskatalog in Deutschland ist sehr umfangreich - Zusammensetzung des gesetzlichen Leistungskatalogs - enthalten teilweise enthalten nicht enthalten Ärztliche Behandlung Zahnbehandlung Zahnersatz Hilfsmittel Krankenhausbehandlung Krankengeld * Quelle: IGSF 2005; WIP (2013); * existent, aber sehr gering Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

64 Für die ergebnisstarke Dualität aus GKV und PKV Deutschland im internationalen Vergleich - Kurze Wartezeiten und schneller Zugang - Geringe Selbstbeteiligungen (GKV-Zuzahlungen mit Belastungsgrenze) - Kein (verpflichtendes) Gatekeeper-System - Keine Positivlisten bei Arzneimitteln - Flächendeckendes Versorgungsangebot - Hoher Versorgungsstandard - schneller Zugang zum medizinischen Fortschritt Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

65 Agenda Die Zukunft der PRIVATEN KRANKENVERSICHERUNG Herausforderungen für das Gesundheitssystem Alterung, Morbidität und der medizinische Fortschritt Wofür steht die Private Krankenversicherung? Leistungssicherheit und -stärke attraktiv für Versicherte Die Zukunft der PKV (nach der Bundestagswahl) Anspruch, Perspektiven, Trends und Chancen Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

66 Ohne Perspektive: Bürgerversicherung BÜRGER- VERSICHERUNG In Richtung Bürgerversicherung konnte nichts erreicht werden. Wir haben nicht einen einzigen Schritt in Richtung Bürgerversicherung unternehmen können. Karl Lauterbach, Verhandlungsführer der SPD in der Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege, Es wird keine Bürgerversicherung geben, es gibt nicht einmal die kleinste Bewegung in diese Richtung. Tagesspiegel, Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

67 Anspruch an uns selbst: Wir müssen besser werden REFORMOPTIONEN IN DER PRIVATEN KRANKENVERSICHERUNG GKV PKV Reformierte DUALITÄT aus GKV und PKV Stabile Beitragsentwicklung und bezahlbare Beiträge Mindestschutz (Hilfsmittel, Psychotherapie, Sucht) Qualität der Vermittlung Verbesserung des Tarifwechselrechts Leistungsausgaben und Qualitätssicherung Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

68 Anspruch an uns selbst: PKV als Player PKV als Player im Systemwettbewerb: Beispiel Pflege GKV PKV Dualität aus GKV und PKV COMPASS - Private Pflegeberatung GmbH als aufsuchende Pflegeberatung PKV-Qualitätsprüfungen in Pflegeinrichtungen: Der neue Wettbewerber für den MDK DIE Qualitätsstiftung in der Pflege: ZENTRUM für Qualität in der Pflege (ZQP) Prävention in der Pflege: Projekt Altern in Balance Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

69 Perspektiven: Leistungsverknappung und Beitragsanstieg in der GKV Leistungsverknappung in der GKV Trend: Kosten-Nutzen-Steuerung explizite Rationierung zum Beispiel: Zahnersatz Budgetierung (Verlagerung der Rationierung in die Praxis) Historische Vorreiter: (gesetzliche Renten-, Arbeitslosenund Pflegeversicherung) Trend zur Grundversorgung 20 Antworten der Gesetzlichen Krankenversicherung Demografiebedingter 1. Ausweitung der Umlagefinanzierung Beitragsanstieg in der GKV Ausweitung der UMLAGE STEIGENDER Beitragssatz bis 2050 (in % vom beitragspflichtigen Einkommen) ,5 % Prognose Prof. Wille (2007) Prognose Prof. Beske (2010) Prognose WIP (2007) ,8 % 28,0 % 25,3 % 30 Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

70 Trend zum Grundschutz IN DER GESETZLICHEN KRANKENVERSICHERUNG IST DER TREND ZUM GRUNDSCHUTZ PROGRAMMIERT. Trend zum Grundschutz in der Rentenversicherung : Riester - Staatliche Förderung der Privatvorsorge : Rentner müssen volle (statt halbe) Beiträge zur Pflegeversicherung zahlen : Erhöhung des frühestmöglichen Renteneintrittsalters von 60 auf 63 Jahre : Die Rente mit 67 wird beschlossen! Trend zum Grundschutz in der Arbeitslosenversicherung : Bezugsdauer von Arbeitslosengeld wird (bei Ausnahmen) auf 12 Monate begrenzt : Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II auch die Pflegeversicherung ist von ist von Anfang an als TEILKASKO konzipiert worden! Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

71 Handlungsfelder in der Krankenversicherung KV-Voll Pflege Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

72 Neues Produkt Deutsche Förder-Pflege Dynamik bei der Bahr-Pflege (Stand: Jahresende 2013) Branchenentwicklung: Versicherte Mindestbeitrag 10 Euro, Pflegemonatsgeld mind. 600 Euro, dann staatliche Zulage in Höhe von 5 Euro Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

73 Die Versorgungslücke Vollabsicherung Eigenvorsorge - private Pflegevers.- mit EPM Pflege-Bahr Pflegepflichtversicherung Teilabsicherung Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

74 Pflege-Bahr Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

75 Handlungsfelder in der Krankenversicherung KV-Voll Ergänzungsversicherungen Pflege Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

76 Lassen wir Kunden zu Wort kommen Studie von Towers Watson aus Januar % der Befragten halten GKV-Leistungsangebot für lückenhaft Für 49% sind Kranken-Zusatzversicherungen künftig unverzichtbar Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

77 94 % der Befragten sind bereit, finanziell in eine zusätzliche Versorgung zu investieren! Weniger als 5 Euro monatlich 5 15 Euro monatlich Euro monatlich Mehr als 40 Euro monatlich 10 % 46 % 34 % 4 % 80 % Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

78 Das Potenzial ist riesig: Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

79 Rahmenbedingungen - Marktpotenzial Enormes Marktpotenzial in der Zusatzversicherung vorhanden ca. 69,8 Mio. GKV-Versicherte ca. 80,0 Mio. Einwohner Stationär* Ambulant* Zahn Pflege*** Marktsättigung**: ca. 8,3 % 5,8 Mio. Versicherte Marktsättigung**: ca. 11,0 % 7,7 Mio. Versicherte Marktsättigung**: ca. 19,5 % 13,6 Mio. Versicherte Marktsättigung: ca. 2,8 % 2,2 Mio. Versicherte * Kombination aus amb. und stat. Zusatzversicherung möglich ** ohne Versicherte in GKV-Wahltarifen *** Pflegezusatzversicherung Datenstand: eigene Berechnungen, KM1-Statistik (09/2013) und PKV-Zahlenbericht (2012) Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

80 Handlungsfelder in der Krankenversicherung KV-Voll Betriebliche Krankenversicherung Ergänzungsversicherungen Pflege Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

81 sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Erfolgsfaktor: Zufriedene, gesunde und motivierte Mitarbeiter haben weniger Krankheitstage. arbeiten gerne und bringen gute Leistungen. fühlen sich langfristig mit dem Unternehmen verbunden. Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

82 Trend: Krankenversicherung Qualitätsgeschäft in der PKV Potenziale im Bereich Zusatzversicherungen vorhanden Pflege wird ein immer brisanteres Thema, Vorsorge gewinnt an Bedeutung betriebliche Krankenversicherung mit allen Vorteilen einer Gruppenversicherung Hohes Marktpotential - mehr als 75 % der GKV-Versicherten ohne Zusatzversicherung - mehr als 80 % der Unternehmen ohne bkv-angebot an ihre Angestellten Problem: Steuerliche Behandlung der bkv Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

83 Kunden - PKV - eine Branche mit Zukunft Enormes Marktpotenzial in der KV-Voll vorhanden rund 9,0 Mio. Vollversicherte in der PKV 8,7 Mio. freiwillig Versicherte in der GKV (davon rund 4,6 Mio. jünger als 45 Jahre!) 17,9 Mio. Rentner in der GKV 3,1 Mio. Sonstige* 43,1 Mio. Pflichtversicherte in der GKV * z.b. freie Heilfürsorge, ohne KV Quellen: eigene Berechnungen, KM6-Statistik (09/2012) und PKV-Verband (01/2011) Quellen: eigene Berechnungen, KM6-Statistik (06/2013), PKV-Zahlenbericht 2012 Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

84 Zusammenfassung Die Realität ist: Das deutsche Gesundheitssystem ist im internationalen Vergleich zweifellos eines der besten. P. Steinbrück, Ex-Kanzlerkandidat der SPD, Die PKV ist Teil des Gesundheitswesens. Sie ist Garant für: Freiheit und Freiberuflichkeit Eigenverantwortung Generationengerechtigkeit Leistungssicherheit Teilhabe am medizinischen Fortschritt freie Arztwahl und Therapiefreiheit Dualität ermöglicht zeitnahe Teilhabe am medizinischen Fortschritt für alle. Dualität schützt vor Zwei-Klassen-Medizin. Dr. h.c. Josef Beutelmann 26. März

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