Müssen Ethiker moralisch sein?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Müssen Ethiker moralisch sein?"

Transkript

1 Müssen Ethiker moralisch sein?

2 Christoph Ammann, Dr. theol., ist Oberassistent am Ethik-Zentrum der Universität Zürich. Barbara Bleisch, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ins titut für Philosophie der Universität Bern. Neben ihrer akademischen Tätigkeit arbeitet sie als freischaffende Journalistin und moderiert die Sternstunde Philosophie im Schweizer Fernsehen. Anna Goppel, Dr. phil. des., ist Oberassistentin am Ethik-Zentrum der Universität Zürich.

3 Christoph Ammann, Barbara Bleisch, Anna Goppel (Hg.) Müssen Ethiker moralisch sein? Essays über Philosophie und Lebensführung Campus Verlag Frankfurt/New York

4 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter abrufbar. ISBN Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Copyright 2011 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main Satz und Umschlaggestaltung: Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main Umschlagmotiv: Ausschnitt aus»good vs. Evil Profiles«, MaryLB, File # istockpohoto.com Druck und Bindung: Beltz Druckpartner, Hemsbach Gedruckt auf Papier aus zertifizierten Rohstoffen (FSC/PEFC). Printed in Germany Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich. Besuchen Sie uns im Internet:

5 Inhalt Zur Moral der Ethiker Einleitende Gedanken Christoph Ammann, Barbara Bleisch, Anna Goppel I Ethik und Lebensführung Müssen Ethiker moralisch sein? Ein Gespräch Walter Pfannkuche und Ulla Wessels Im Sandkasten Warum man ruhig Wasser predigen und Wein trinken darf Konrad Paul Liessmann Geht denn der Wegweiser den Weg, den er zeigt? Gernot Böhme Müssen professionelle Ethiker moralisch sein? Stephan Schlothfeldt Müssen wir tun, was wir sagen? Zur Glaubwürdigkeit von Ethikern Norbert Anwander Die gute Ethikerin und der Platz der Moral Zwischen Moralismus und Willensschwäche Christian Seidel Wie ernst muss man seine eigene Ethik nehmen? Ludwig Siep

6 6 MÜSSEN ETHIKER MORALISCH SEIN? Ich bin kein Ethiker! Philosophie als Lebensführung Markus Wild Nun sag, wie hast du s mit der Politik? Andreas Cassee Stimmen»Weshalb sollte man sich mit Ethik beschäftigen, wenn sie keinen Einfluss darauf hat, wie wir leben?« Interview mit Peter Singer»Menschen können wunderbar sein, auch wenn sie nicht vollkommen moralisch sind.« Interview mit Susan Wolf»Man darf sich die Antworten nicht von der Moral abnehmen lassen.« Interview mit Rüdiger Bittner»Politische Philosophie ohne jeden Praxisbezug wäre reine Spielerei.« Interview mit Julian Nida-Rümelin»Ethikprofessoren müssen sich nicht politisch engagieren.« Interview mit Michael Ignatieff II Ethik und Wissenschaft Superman der Moral? Zur Frage der moralischen Exzellenz des Ethikers Dagmar Borchers Wider die ethische Expertokratie Eine Polemik in ernsthafter Absicht Christoph Ammann

7 INHALT 7 Nüchternheit Anton Leist Wie man nicht leben soll, um gut zu leben Für eine ethisch-philosophische Selbstkritik des Misslingens Arnd Pollmann Zuviel des Guten Über Pathologien des Moralischen Peter Schneider Metamorphosen des Blicks Christine Abbt Wir leben auf dünnem Eis Johannes Fischer Freie Rede? Überlegungen zu Pflicht und Selbstverständnis von Ethikern Anna Goppel Sind ethische Kompromisse kompromittierend? Véronique Zanetti Warum es für eine Theorie der Gerechtigkeit zählt, ob sie in der Praxis taugt Julian Culp Bioethik als Beruf Anspruch und Verpflichtung zwischen Akademie und Praxis Nikola Biller-Andorno Autorinnen und Autoren

8

9 Nüchternheit Anton Leist 1 Der verdächtige Ethiker Wie kommt es, dass wir uns einen Ethiker, der die Welt verbessern will, eher als unangenehm vorstellen? Ein Grund könnte sein, dass wir ihm verübeln, es moralisch gesehen besser zu wissen und andere belehren zu wollen. Ethiker und Ethik sind heute aufgrund des gesellschaftlichen Bedeutungsverlusts der Moraltheologie keine vertrauenswürdigen Zertifikate mehr. Wie man Ärzten nicht trauen würde, die sich selbst zu solchen ernennen, ist es durchaus angebracht, vor Ethikern auf der Hut zu sein, seit sich jeder diesen Titel selbst verleihen kann. Vielleicht lässt sich die erste, abwehrende Reaktion auf die Stellungnahme eines Ethikers durch diesen leicht hochstaplerischen Ruf erklären, mit dem die Ethik inzwischen generell behaftet ist. Eine Abwehr gegenüber der Ethik bleibt aber auch dann, wenn ein solcher Verdacht nicht zutrifft. Philosophische Ethiker beispielsweise haben meist längere Zeit die Moral und ihre Hintergründe studiert, länger jedenfalls als der Durchschnittsbürger. Sind sie zu einem einschlägigen Thema promoviert oder habilitiert, liegt der Verdacht der moralischen Anmaßung nicht mehr klar auf der Hand. Sie kennen die Moral erwiesenermaßen besser, warum sollte man ihnen das verübeln? Tatsächlich werden akademische Ethiker in der aktuellen Gesellschaft als Experten für spezielle Moralfragen durchaus geschätzt und manchmal zu Rate gezogen. Die ihnen eingeräumte Rolle ist allerdings begrenzt und ambivalent. Fälle zu ihren Händen sind solche der moralischen Ratlosigkeit, entweder manchmal amüsant, angesichts sozialer Benimmfragen im persönlichen Alltag, oder manchmal dramatisch, angesichts der technischen Möglichkeiten, menschliches Leben zu manipulieren. Die dabei aufgerufenen Ethiker sind Spezialisten, die in Kommissionen mit anderen wissenschaftlichen Spezialisten und Praktikern zusammengewürfelt werden und am Ende kein autoritatives Urteil fällen dürfen, sondern sich in eine demo-

10 196 ANTON LEIST kratische Entscheidung mit anderen fügen müssen. Die Ethiker tragen zur aufgeklärten Entscheidung bei, aber eben nur mit bei, und das in einem unklaren Maß im Vergleich zu anderen Experten, Betroffenen, oder sonstwie sozial Beteiligten. Die den Ethikern eingeräumte Kompetenz hebt sie einerseits auf die Stufe von Wissenschaftlern, vorenthält ihnen andererseits die Autorität, das moralisch Richtige zu bestimmen. Wie Wissenschaftler werden sie angehört, im Unterschied zu Wissenschaftlern wird ihr Urteil aber nicht schlicht übernommen. Diese ambivalente Haltung selbst den kompetenten Ethikern gegenüber ist erklärungsbedürftig, weil tendenziell widersprüchlich. Spricht man Wissenschaftlern, etwa Ärzten, eine fachliche Kompetenz zu, dann besitzen sie die letzte Autorität über ihr Wissens- und Erfahrungsgebiet. Heilpraktiker können und werden nicht das Kliniklabor betreten und den Laboranten Belehrungen zuteil werden lassen. Fragt man einen Ethiker aber nach den Gründen für und gegen die pränatale Diagnose, so immer unter dem Vorbehalt, dass man seinem Urteil nicht glauben muss und es am Ende doch auch anders sehen kann. Es wäre falsch zu sagen, dass in der Moral jedermann sein eigener Experte ist; denn so verallgemeinert, hebt sich das Expertentum auf und die kompetenten Ethiker werden als Experten ja durchaus anerkannt. Vergleichen kann man sie bestenfalls mit Therapeuten, die Ratschläge geben, denen die Patienten folgen können, aber nicht müssen. Selbst dieser Vergleich ist problematisch, und das nicht nur, weil sich nicht alle Therapeuten als Ratgeber sehen. Anerkannte Therapeuten haben eine wissenschaftliche Theorie im Hintergrund, die sie individuell auslegen und anwenden. Ethiker hingegen haben nur die Kenntnis dessen zur Verfügung, was viele andere Ethiker zur Moral gesagt haben, nicht aber eine wissenschaftliche Theorie der Moral. Eine vielleicht naheliegende Erklärung dafür, warum die kompetenten Ethiker heute nicht die gleiche Autorität genießen wie noch vor einiger Zeit die Moraltheologen, verweist auf die fortgeschrittene Form der Modernisierung. In Erinnerung an Kant bedeutet sie, sich des eigenen Urteils klar zu werden und keinen fremden Autoritäten zu gehorchen. Mit dem alltäglich gewordenen Imperativ der Aufklärung lässt sich das Misstrauen gegenüber der Ethik jedoch nicht vollständig erklären. Die modernen Patienten mögen sich zwar im Internet über ihre Krankheit informieren, bei lebenswichtigen Entscheidungen vertrauen sie dennoch ihren Ärzten, deren Röntgenbildern und Laborwerten, anstatt im hohen Alter Medizin zu studieren. Ein aufgeklärter Patient, der nicht selbst Mediziner ist, entscheidet zwar über seine

11 NÜCHTERNHEIT 197 Lebensqualität, maßt sich aber kein fachliches Urteil über seine Krankheit an. Insbesondere die Naturwissenschaft ist von der konkreten Lebenserfahrung so weit entfernt, dass sie sich nicht auf die Schnelle in die gewünschte Mündigkeit einholen lässt. Auch wenn man von Teilen der akademischen Moralphilosophie geneigt ist, Ähnliches zu urteilen, scheint doch ein prinzipieller Unterschied zu bestehen. Manche Ethiker reklamieren ihre moralische Autorität mit dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit, aber es bleibt unklar, was sie damit meinen. Die aufgeklärten, nicht professionell-ethischen Kommissionsmitglieder maßen sich immerhin ebenfalls ein Urteil über das moralisch Richtige an: Warum können sie das? 2 Die sich streitenden Ethiker Im Hinblick auf die Mitglieder in realen Kommissionen ist die Erklärung einfach: Weil sie der Meinung sind, dass die Ethik keine vergleichbare Wissenschaft ist wie die Physik, Chemie oder Medizin. Was verbirgt sich hinter diesem Glauben, ist er berechtigt? Ich habe eben behauptet, dass die kompetenten Ethiker eine profunde Kenntnis der begründeten Ansichten anderer Ethiker mitbringen, aber keine Kenntnis der Moral. Das ist nicht nur leicht missverständlich, sondern wird auch nicht von allen Ethikern geteilt. Auf die Uneinigkeit unter den Ethikern beziehen sich häufig auch Argumente dafür, warum die Ethik eine von der Physik verschiedene Wissenschaft ist, wenn man sie überhaupt so nennen will. Ohne eine tiefere Erklärung ist diese Differenz aber nichtssagend, weil sich leicht eine Gesellschaft denken lässt die zeitweise auch bestanden hat, in der sich die Ethiker eher weniger uneinig sind wie die um ein neues physikalisches Weltbild ringenden Physiker. Einigkeit oder Uneinigkeit spricht nicht ohne weiteres für oder gegen Erkenntnis. Sind die Ethiker aber dazu einer Meinung, dass ihr Geschäft das Erkennen der Moral ist? Und wenn nicht das Erkennen, was dann? Die Antwort auf diese Frage, wie sich Physik und Ethik von einander abgrenzen lassen, ist nicht ganz so einfach, weil die vielleicht naheliegende, realistische Reaktion fehlgeht. Naheliegend wäre, dass eine Wissenschaft wie die Physik mit den unabhängigen Naturgesetzen zu tun hat, die Ethik hingegen mit sozialen Forderungen von Menschen aneinander. Aber die Wissenschaft hat nur mit den Gesetzen zu tun, die in ihren Aussagen als Gesetze behauptet werden; und vergleichsweise erfasst die Ethik ebenfalls die Gebo-

12 198 ANTON LEIST te, die in ihren Aussagen als Gebote behauptet werden. Die Gesetze sind nicht weniger abstrakt oder unanschaulich als die Gebote; man kann weder auf das eine noch auf das andere mit dem Finger zeigen. Auch wenn einige Philosophen diesen Vergleich auf die Spitze treiben und keinen Unterschied zwischen Wissenschaft und Ethik, Gesetzen und Geboten zugestehen wollen, ist die Mehrheit doch, wenn auch nicht im Detail, anderer Meinung. Die Mehrheit hält die Ethik für eine spezielle Disziplin von Menschen in ihrem Bezug auf ihr Leben und Handeln. Viele halten deshalb die Moral auf eine Weise für menschlich selbstbezogen, wie das für die physikalischen Gesetze nicht gilt. Trotz dieser thematischen Differenz zwischen Wissenschaft und Ethik bleibt es schwierig, den Unterschied klar zu benennen. Denn einerseits sind auch die physikalischen Gesetze daran gebunden, dass sie von Menschen experimentell ermittelt und formuliert werden. Sie brauchen den Hintergrund von Theorien, also Gedankengebäuden. Andererseits gebietet uns die Moral anscheinend objektiv, gerade entgegen dem, was wir oft so gerne täten. Sie scheint von unseren Wünschen unabhängig. Angesichts dieser Schwierigkeit, Wissenschaft und Ethik klar zu unterscheiden, trennen sich die Wege zweier Sorten von Ethikern, die man die wissenschaftlichen und die pragmatistischen nennen könnte. Die wissenschaftlichen sind der Meinung, dass sich aufgrund des Charakters der Moral, des moralischen Erkennens oder generell des Erkennens hinreichende Ähnlichkeiten zwischen der Physik und der Ethik herausstellen oder mindestens die Differenzen als nicht tief genug entkräften lassen. Die pragmatistischen Ethiker sind hingegen der Meinung, dass nicht die Art der moralischen oder physikalischen Erkenntnis den Unterschied ausmacht, sondern der praktische Zweck, dem die Moral und die Physik dienen. Während die Physik dazu dient, sich gegenüber der nicht-sozialen Umwelt erfolgreich zu verhalten, dient die Moral dazu, gegenüber anderen Menschen erfolgreich zu sein und mindestens für die Moral ergibt sich alles aus diesem Zweck. Einem solchen radikalen Perspektivenwechsel vom Erkennen hin zum Handlungserfolg können die wissenschaftlichen Ethiker nicht zustimmen. Natürlich akzeptieren die wissenschaftlichen Ethiker, dass die Ethik nicht dazu geeignet ist, dazu anzuleiten, wie man Atomkraftwerke baut. Aber sie beharren darauf, dass die moralische Erkenntnis auf dieselbe Weise eigenständig, voraussetzungslos, objektiv das moralische Handeln anleitet, wie analog die Physik das technische Handeln. Die Techniker können das Kraftwerk bauen, weil die Atomtheorie stimmt, und nicht etwa stimmt die Atom-

13 NÜCHTERNHEIT 199 theorie, weil man Kraftwerke bauen will. Die Menschen sollen einander als Wesen mit Menschenwürde behandeln, weil es Menschenwürde gibt, und nicht etwa gibt es Menschenwürde, weil Menschen harmonisch miteinander verkehren wollen. Den pragmatistischen Ethikern halten die wissenschaftlichen vor, dass sie den praktischen Zweck, dem die Moral dienen soll, ohne moralische Erkenntnis nicht angemessen formulieren könnten. Die Moral an Zwecke des erfolgreich miteinander Verkehrens zu binden, sei prinzipiell verkehrt, denn es mache die Menschen gegenseitig zu Instrumenten für den beliebigen Erfolg. Kenner der Ethik werden in diesem Gegensatz leicht sowohl die Klassiker der Tradition, Kant und Hume, wie deren gegenwärtige Nachfahren wiedererkennen. 3 Warum uns wissenschaftliche Ethiker angenehmer sind Vor allem aus zwei Gründen haben die wissenschaftlichen Ethiker heute eine Vormachtstellung in der deutschsprachigen, aber auch generell in der westlichen Kultur. Indem sie, vermittelt über Kant, eine säkulare Version der absoluten, voraussetzungslosen Eigenart der Moral übernommen haben, treten sie als scheinbar glaubhaftere Nachfolger in die Arbeitsplätze der Moraltheologen ein. Ihre Stellungnahmen sind zwar grundsätzlich konform mit der traditionellen christlichen Moral, versprechen aber auch einen Liberalisierungsspielraum. Da sie überdies aus eigenständigen Prinzipien heraus argumentieren, unterlaufen sie jeden Verdacht fremder Autoritäten. Ein gewichtiger zweiter Grund liegt im Anspruch des moralischen Erkennens selbst, wie unterschiedlich es inhaltlich zum wissenschaftlichen Erkennen auch sein mag. Ethiker, die sich als Erkennende auszuweisen vermögen, sind als Experten akzeptabel. Als bekennende Nietzscheaner, also nur nach ihren Interessen Handelnde, wären sie in Kommissionen so wohlgelitten wie Politiker, die sich mit Machtkonstellationen, aber nicht mit Wahrheiten auskennen. Müssten sich die wissenschaftlichen Ethiker aber nicht durch die pluralistischen Verfahrensweisen der öffentlichen Ethik gekränkt fühlen? Nehmen sie nicht in Anspruch, über wahre moralische Erkenntnis zu verfügen, so dass die unbegründeten und oft unausgewiesenen gleichgewichtigen Stimmen anderer einen Affront darstellen? Wären sie rigorose Intuitionisten mit einem unerschütterlichen Glauben an viele fixe Einzelgebote, würde das folgen. Gegenwärtige wissenschaftliche Ethiker denken aber meist konstrukti-

14 200 ANTON LEIST vistisch und sind vielmehr der Meinung, dass sich die moralischen Wahrheiten aus einer Vielzahl von Intuitionen durch eine seriöse Prozedur ermitteln lassen. Spielräume, Grenzen und Alternativen gestehen sie durchaus zu. Und da sie das eigene Urteilen zum wichtigsten Punkt erheben, steht ihnen auch die Nachsicht mit denen zu Gebote, die zwar falsch, aber immerhin eigenständig urteilen. Vor allem die kantianischen Ethiker unter ihnen sind dadurch ausgesprochen kompatible Mitglieder für Ethikkommissionen, die angesichts der faktischen Meinungsunterschiede den Glauben mitbringen, auf lange Sicht würde sich ihre Vernunft schon durchsetzen. Einen erheblichen Teil ihrer Glaubwürdigkeit gewinnen die wissenschaftlichen Ethiker auch durch ihr distanziertes Verhältnis zum tatsächlichen Handeln, ihrem eigenen oder dem der sozialen Umwelt. Alle unter ihnen sehen sich als Experten für moralische Erkenntnis, ihre Motive für oder gegen das moralische Handeln entspringen anderswoher. Manche wissenschaftliche Ethiker urteilen sowieso über Berufsbereiche, in die sie selbst nicht aktiv einbezogen sind, etwa als Philosophen über die Medizin so dass sich die praktische Frage des eigenen Handelns für sie nicht stellt. Als Urteilsexperten sehen sie ihr Urteil dadurch nicht beeinträchtigt. Andere unter ihnen schreiben hingegen bewusst publikumswirksam gedachte Bücher zugunsten von Entwicklungshilfe oder gegen Fleischkonsum, und sehen sich als moralische Reformer. Ihr Motiv entspringt aber nicht ihrer ethischen Theorie, denn sie hielten ihre Theorie auch dann für wahr, schrieben sie statt dessen Bücher zur Geschichte der Ethik. Insgesamt beruht es bei den wissenschaftlichen Ethikern, vom Standpunkt ihrer Ethik aus, auf persönlichem Zufall, wie sie persönlich moralisch handeln. Dieser zuletzt gezogenen Folgerung scheint zu widersprechen, dass wahre moralische Erkenntnis doch gerade nicht zufällig ist; wie kann dann das Verhalten der Erkennenden selbst zufällig werden? Die Zufallsaussage bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen Erkennen und Motivation. Die wissenschaftlichen Ethiker sind in der Regel motivationale Externalisten, die zwischen ihren eigenen Motiven (bzw. denen anderer) und dem moralisch Wahren keinen notwendigen Zusammenhang sehen. Sie können aus persönlichen Umständen heraus motiviert sein, ihre Erkenntnisse selbst zu befolgen, aber das entsprechende Motiv ist ihrer Erkenntnis gegenüber äußerlich und für andere nicht gültig. Sie sind darin Gesundheitsexperten ähnlich, deren Ratschläge nicht dadurch falsch oder irrelevant werden, dass sie selbst sie nicht befolgen. An die Adresse eines wissenschaftlichen Ethikers die Frage zu richten, ob er selbst seine Ethik befolgt, beruhte deshalb auf einem

15 NÜCHTERNHEIT 201 Missverständnis seiner Ethik, denn seine Antwort wäre ethisch uninteressant. Die wissenschaftlichen Ethiker sind der Meinung, dass das Erkennen in einer Art Jenseits liegt, und das motivationale Diesseits wird dem entsprechend belanglos. Die vorherrschende Figur des wissenschaftlichen Ethikers trägt indirekt etwas zur Erklärung dessen bei, dass wir uns den sendungsbewussten Ethiker eher als unangenehm vorstellen. Teilweise hat MacIntyre mit seiner vor drei Jahrzehnten geäußerten These wohl recht, dass im westlichen Alltag eher ein metaethischer Emotivismus vorherrscht, die meisten Menschen also der Meinung sind, dass die Moral vollständig auf Gefühlen beruht und moralische Urteile nichts anderes als Gefühlsäußerungen sind. Der Ethiker würde dann dafür gerügt, dass er seine Gefühle anderen zur Vorschrift erheben will. Sofern aber MacIntyres These für die Akademiker nicht gilt, so lässt sich die Reaktion anhand des erkennenden Ethikers erklären. Der seriöse Ethiker beschränkt sich darauf, moralische Urteile zu begründen; ein auf Einfluss abzielender Ethiker wirkte wie ein Wissenschaftler, der zugleich Unternehmer oder gar Politiker ist. Mit anderen Worten ist der moderne Ethiker immer dem Verdacht ausgesetzt, ein Moralist zu sein, also jemand, der ohne eigentliche Autorität andere beeinflussen will. Nietzsches Analyse, dass sich hinter diesem Verhalten stillschweigend Motive der Macht verbergen, ist heute allen geläufig. Der moderne Ethiker kann den stimmigen Zusammenhang von Erkennen und Tun, Wahrheit und Persönlichkeit, nicht mehr vertreten, weshalb es auf seine persönliche Lebensweise nicht mehr ankommt. Der noch konfliktfreieste Ausweg für ihn ist, sich in einen perfekten Experten zu verwandeln, der nur Auskunft gibt, wenn er gefragt wird. Er kennt das moralisch Gute, darf es paradoxerweise aber nicht aktiv befördern. 4 Die Nüchternheit der pragmatistischen Ethikerin Wollen wir nun die pragmatistische Ethikerin besser kennen lernen, so ist der Kontrast zu dieser paradoxen Figur hilfreich. In seinen Grundlagendiskursen kämpft der wissenschaftliche Ethiker typischerweise gegen einen fiktiven Amoralisten, den er am Ende durch die Erkenntnis des moralisch Wahren besiegen will. Er und der Amoralist sind Kämpfer gegen die Moralskepsis, mit unterschiedlichen praktischen Ergebnissen. Eine pragmatistische Ethi-

16 202 ANTON LEIST kerin hingegen glaubt nicht, dass sich der Zweifel durch Erkenntnis beenden lässt, sondern dass jedem Zweifel nur ein Gegenzweifel, ein Zweifel am Zweifel, folgt, und dass die einzige Lösung aus diesem Regress des Zweifelns der Rückzug auf das im Augenblick praktisch Wirksame oder Nützliche ist. Trotz des Widerwillens, den uns der wissenschaftliche Ethiker als Reformer bereiten würde, ist er die uns vertrautere und geläufigere Figur. Die pragmatistische Ethikerin tritt in der akademischen Ethik nicht nur selten in Erscheinung, weil sie sich den gewohnten Gegensätzen entzieht, ist sie auch schwer zu fassen und wird leicht missverstanden. Der gewohnte Gegensatz ist der zwischen dem Erkennenden und dem Skeptizisten, im Bereich der Ethik zwischen dem das Gute Erkennenden und dem es Leugnenden. Der moralische Skeptizist muss dann zum Amoralisten werden, wenn er anders als der wissenschaftliche Ethiker eine Einheit von Erkennen und Handeln anstrebt. Diesem Ethiker gegenüber erhebt er den Vorwurf, dass er willkürlich eine solche Einheit aufgibt, anders handelt als er erkennt. Die pragmatistische Ethikerin hingegen ist der Meinung, dass sich beide auf dem Holzweg befinden, und sie wählt eine dritte Alternative: Sie ist eine konstruktive Skeptizistin. Deshalb kann sie der moralischen Erkenntnis gegenüber skeptisch sein, ohne zur Amoralistin zu werden; Amoralisten scheinen ihr vielmehr den Fehler der erkennenden Ethiker zu teilen, nämlich einseitig erkenntnissüchtig zu sein. Indem sie aufgrund misslingender moralischer Erkenntnis amoralisch werden, stufen sie die Rolle des Erkennens zu hoch ein. Die konstruktive Skeptizistin entwischt dem Gegensatz, indem sie berücksichtigt, dass es weitere Lebenskonstanten neben der Erkenntnis gibt: Gewohnheiten, Regeln, Normen, Gefühle, Körper, Bedürfnisse, Geschichten, Traditionen. Das scheint ein breites und eher ungeordnetes Menü, aus dem sie sich unterschiedlich bedienen kann. Schwer zu fassen ist die pragmatistische Skeptikerin eben deshalb, weil sie sich in diesem Menü nicht festlegen wird; sie sucht keine Prinzipien oder einen letzten Grund, wie vergleichsweise der Amoralist. Vielmehr geht sie begriffliche Zeitverträge ein, paktiert je nach Situation und Problematik mit dem einen oder anderen Phänomen. Um sie dabei zu verstehen, muss man nur ihr zugrundeliegendes Motiv beachten. Sie ist soweit eine konsequente Skeptizistin, als sie die Skepsis für sowohl unausweichlich wie nicht beantwortbar hält; sie ist aber außerdem so sehr am Leben interessiert, dass sie sich dadurch nicht bis zum bitteren Ende des verweigerten Erkennens tragen lässt. Sie ist nicht einfach eine Gegenskeptizistin, was zum bloßen Widerspruch und zur Starre führte, sondern

17 NÜCHTERNHEIT 203 eine praktische Gegenskeptizistin, die in Frage stellt, dass alle Lebensimperative aus der Erkenntnis stammen sollen. Sie weigert sich, alle Fragen des praktischen Lebens in Erkennen auflösen zu wollen, weshalb sie Skepsis und Erkennen zwar beachtet, aber zugleich durch das Gegebene relativiert. Das im menschlichen Leben Gegebene umfasst alle die eben genannten trägen Eigenschaften und Dinge, in deren Rahmen sich das menschliche Leben vollzieht. Diese praktischen Existenzialien hält die konstruktive Skeptizistin für zuverlässig, und das nicht etwa deshalb, weil sich mit ihnen die Skepsis in einem cartesianischen Widerspruchsbeweis ( ich handle, deshalb bin ich ) entkräften ließe, sondern weil nur so die Skepsis in eine fruchtbare Bahn gelenkt werden kann. Die konstruktive Skeptizistin entscheidet sich für die praktischen Existenzialien, nicht weil sie für sie einen theoretischen Beweis hat, sondern weil sie sich im Patt von Skepsis und Erkenntnis lieber für ein gutes Leben als für ein schlechtes oder den Verlust der Skepsis entscheidet. Wählt man nicht diesen Seitenausstieg aus der Spirale von Erkennen und Skepsis, muss man entweder die Skepsis zum Stillstand bringen oder zum Skeptizisten und Amoralisten werden. Man kann sich nur mit dem einen oder anderen Extrem verbünden, zumindest wenn man konsequent verfährt. Die konstruktive Skeptizistin erhält sich hingegen beides, die Skepsis gegen das Erkennen und die positive Entscheidung für das Leben. Das sind allerdings sehr allgemeine Merkmale, die uns ihre Figur eher verschwimmen lassen. Wohin tragen sie diese Motive? Ist die Vorstellung nicht zu vage, die Moral als erfolgreiches Handeln mit anderen zu sehen, wenn dabei nicht moralisches Erkennen zu Rate gezogen wird? Hat der erkennende Ethiker nicht Recht, wenn er bei der pragmatistischen Ethikerin die Gefahr sieht, dass sie ebenso gut erfolgreich sein kann im Manipulieren wie im Helfen und Anerkennen? Man darf nicht aus den Augen verlieren, dass dasjenige, was die konstruktive Skeptizistin verweigert, der reine Glaube an die Begriffe und die kontextlose, ebenso reine Erkenntnis ist. Beides sind natürlich vor allem philosophische Vorstellungen. Wie stark jedoch auch unser moralischer Alltag von solchen Glaubensansätzen durchdrungen ist, lässt sich an einem der wichtigsten moralischen Wertwörter zeigen, an Gleichheit. Viele Menschen in der westlichen Kultur glauben an Gleichheit und viele Moralphilosophen sind damit beschäftigt, diesen Glauben inhaltlich zu artikulieren. Ihr Glauben ist ein reiner Glaube, insofern sie keinen Beweis für ihn benötigen und an ihm festhalten, ungeachtet dessen, wohin er führt. Den meisten scheint

18 204 ANTON LEIST unvorstellbar, dass es schlechte Folgen haben könnte, wenn das realisiert wäre, was Gleichheit fordert. Sie glauben an Gleichheit ohne Sicht auf das, was Gleichheit praktisch bedeutet. Andernfalls wären nicht viele Philosophen kontrovers damit beschäftigt, herauszufinden, was Gleichheit praktisch bedeutet ein erstaunlicher Kontrast zu der tiefen Überzeugung, dass alle Menschen moralisch gesehen gleich sein sollen. Der Tiefe der Überzeugung steht eine weitgehende Unklarheit, ja ein Desinteresse daran gegenüber, was sie praktisch besagen soll. Durch philosophische Wertwörter wie Gleichheit wird die praktische Phantasie der konstruktiven Skeptizistin herausgefordert. Sie glaubt nicht an moralische Gleichheit im Sinn eines reinen, folgenlosen Glaubens, sondern hält Gleichheit für eine vorläufige Definition, die sich je nachdem als nützlich oder nutzlos erweisen kann. Gleichheit ist gut oder schlecht, je nachdem, wozu sie führt. Statt auf den Wert zu vertrauen und sich davon leiten zu lassen, hält sie es für nützlicher, den Wert als Hinweis auf ein Konstruktionsbüro zu nehmen, in dem herausgefunden wird, was soziale Verhältnisse der Gleichheit sein könnten. Da die Menschen so unterschiedlich sind, hält sie es für unwahrscheinlich, eher gefährlich, wenn es eine übergreifende inhaltliche Antwort für gleiche soziale Verhältnisse gäbe. Diese Verhältnisse könnten nur ein Zwangssystem sein. Die Sozialisten waren und sind wertreligiöse Gläubige, die den Zwang mit ihrem Glauben rechtfertigen. Akzeptabler scheint der konstruktiven Skeptizistin nicht der Glaube an Gleichheit, sondern die konstruktive Skepsis an Doktrinen der Ungleichheit. Konstruktiv ist diese Skepsis, weil sie daran misst, welche tatsächlichen Lebensverhältnisse sich aus der Ungleichheit ergeben. Eine Lösung irgendwo zwischen völliger Gleichheit und völliger Ungleichheit schiene ihr akzeptabel, wenn alle Menschen zufrieden wären, gemessen an ihren verschiedenen Fähigkeiten und Eigenschaften. In einer solchen Situation herrschte möglicherweise materiell gesehen große Ungleichheit. Was die konstruktive Skeptizistin gegenüber den verschiedensten Erscheinungen des philosophischen Glaubens auszeichnet, ist Nüchternheit. Sie ist nicht gefährdet, sich und andere durch einen solchen Glauben unterdrücken zu lassen. Natürlich sind die philosophischen Zwangsmethoden der Gleichheit in der westlichen Welt subtilere als die im Sozialismus, der alle zu gleich Armen macht, und sie sind in der Politik generell folgenreicher als in der Philosophie. Dennoch führen sie zu viel Verwirrung und Orwellschem doublethink: Europa unterstellt sich beispielsweise offiziell einer Politik der sozialen Gleichheit, aber akzeptiert problemlos ein gewaltiges Wohlstandsge-

19 NÜCHTERNHEIT 205 fälle von West nach Ost. Rechtfertigungsgründe für tatsächliche Ungleichheit sind immer zur Hand, ohne die Politik der Gleichheit aufgeben zu müssen. Die konstruktive Skeptizistin würde demgegenüber nicht Gleichheit predigen, sondern die Ärmeren fragen, warum sie mit ihrem Zustand nicht zufrieden sind und was sie gegen ihn tun wollen. Sie würde klar machen, dass Ungleichheit und Gleichheit nicht schlecht oder gut sind als solche, sondern dass es darauf ankommt, wie schlecht oder gut die Lebensverhältnisse sind. Mit einem technischen Ausdruck aus der gegenwärtigen Ethik ist sie eine Suffizienzegalitaristin, der es um gute Lebensverhältnisse geht. Allerdings ist sie auch der Meinung, dass der zweite Teil in diesem Begriff gestrichen werden sollte: Die konkreten Vorstellungen der Suffizienz müssen keine gleichen sein. Selbst wenn es nach irgendeinem Maßstab gleiche sind, kommt es darauf nicht an. Diese Skeptizistin ist vielleicht mit dem Einwand konfrontiert, dass der Glaube an die Gleichheit, wenn auch irrational, doch mehr Gutes bewirkt als der Unglaube. Vielleicht können Menschen nicht ohne Glauben leben und ohne diese säkularen Glaubensformeln Gleichheit, Freiheit, Solidarität, würden sie noch weniger bereit sein, einander zugunsten zufriedenstellender Lebensverhältnisse zu unterstützen. Menschenwürde mag eine irrationale Idee sein, aber vielleicht führt sie dazu, dass ein Unternehmer bei seinen Importen auf Produkte aus Kinderarbeit oder vergifteten Feldern verzichtet! Diesem Einwand kommt die konstruktive Skeptizistin entgegen, indem sie keinen öffentlichen Feldzug gegen den religiösen Glauben und zugunsten des Atheismus unterstützen würde, wie das selbsternannte Aufklärer heute tun. Ihre konstruktive Rolle sieht sie vielmehr darin, den religiösen Teil der Ethik in nichtreligiöse, konstruktiv-skeptische Aussagen zu übersetzen. Ein Leben in Menschenwürde ist vielleicht eines, in dem die praktischen Existenzialien gewahrt werden. Würde diese Übersetzung angenommen, wäre Menschenwürde ein Platzhalter und kein mysteriöser, viele Tagungen und Dissertationen benötigender Begriff mehr. Fruchtbare Diskussionen könnten sich dann auf die Lebensbedürfnisse selbst beziehen, anstatt sie mit einer menschlichen Essenz begründen zu wollen. Die pragmatistischen Ethiker bieten sich als Übersetzungsbüro an, in dem philosophisch verdächtige Formeln in konkretere, in der Gegenwart praktizierbare Forderungen transformiert werden. Diese Ethiker verabscheuen Verbalradikalismus und empfehlen eine Art sprachlicher Sozialarbeit. Ihr Held ist der social worker, der in

20 206 ANTON LEIST den Slums arbeitet, nicht der städtische Planer, der an die ehrgeizigen Visionen der Architekten und Politiker gebunden ist. Das Ethos der pragmatistischen Ethiker ist das des offenen Experimentierens. Weil sie Experimentatoren und Skeptizisten sind, sind sie zu Feldzügen für oder gegen etwas nicht aufgelegt. Sie müssen deshalb auch nicht darauf beharren, dass ihre Übersetzungen wirklich gelingen. Vielleicht können die religiösen und ethischen Begriffe nicht restlos übersetzt werden und es geht am Ende nicht darum, sie zu verbannen und zu vergessen, sondern nur darum, die ihnen innewohnende Gefahr der Illusion, des Dogmatismus, der Unterdrückung, der Scheinrhetorik oder auch nur der Zeitverschwendung zu umgehen. Die pragmatistischen Ethiker müssen nicht dafür sein, den Artikel 1 des Deutschen Grundgesetzes zu ändern und den Ausdruck Menschenwürde zu tilgen. Sie müssen nur darauf hinweisen, dass sich nicht manche Gläubige auf diesen Artikel berufen können, um andere beim Zeugen von Kindern zu hindern eben weil es sich um einen Glauben handelt, den andere nicht teilen müssen. Jeder Teil der menschlichen Sprache ist flexibel und kann verschieden verstanden werden. Wenn wir uns heute uneinig sind, was Menschenwürde heißt, sollten wir nicht Philosophen damit beauftragen, den wahren Sinn dieses Worts herauszufinden, sondern vielmehr über die Grenzen reden, wie man mit dem Wort flexibel verfahren kann. Vielleicht zeigt sich dabei, dass wir das Wort am Ende gar nicht brauchen. 5 Zwischen Moralismus und Amoralismus Über das persönliche Moralverhalten des wissenschaftlichen Ethikers zu berichten, ist wie bereits erwähnt nicht interessant. Wie immer er sich verhält, es ist seinem Erkenntnisanspruch nicht zu- oder abträglich, er belegt oder widerlegt ihn nicht. Als kantianischer Ethiker wäre er auch schwer an seiner eigenen Moral zu messen, weil er eine Prozedur und nicht fixe Gebote und Rechte vertritt, oder es zumindest sollte. Auch als Utilitarist hat er einigen Gestaltungsspielraum, wenn auch ein unbesorgt ressourcenverbrauchendes Leben mit seiner offiziellen Lehre wohl eher nicht in Einklang stünde. Fährt er hingegen mit dem Fahrrad ins Büro, wird seine Lehre dadurch nicht glaubhafter. Wissenschaftliche Ethiker könnten allerdings beginnen, an ihrer Lehre zu zweifeln, eben weil ihre Persönlichkeit in ihr nicht enthalten ist. Sie könn-

Von der Metaethik zur Moralphilosophie: R. M. Hare Der praktische Schluss/Prinzipien Überblick zum 26.10.2009

Von der Metaethik zur Moralphilosophie: R. M. Hare Der praktische Schluss/Prinzipien Überblick zum 26.10.2009 TU Dortmund, Wintersemester 2009/10 Institut für Philosophie und Politikwissenschaft C. Beisbart Von der Metaethik zur Moralphilosophie: R. M. Hare Der praktische Schluss/Prinzipien Überblick zum 26.10.2009

Mehr

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation»Soft Skills kompakt«verlag Junfermann Ihr Kommunikationsstil zeigt, wer Sie sind 19 in guter Absicht sehr schnell

Mehr

Erfolgreich als Medical Advisor und Medical Science Liaison Manager

Erfolgreich als Medical Advisor und Medical Science Liaison Manager Erfolgreich als Medical Advisor und Medical Science Liaison Manager Günter Umbach Erfolgreich als Medical Advisor und Medical Science Liaison Manager Wie Sie effektiv wissenschaftliche Daten kommunizieren

Mehr

John Bowlby. Bindung. Aus dem Englischen von Gertrud Mander Mit einem Nachwort von Daniel N. Stern. Ernst Reinhardt Verlag München Basel

John Bowlby. Bindung. Aus dem Englischen von Gertrud Mander Mit einem Nachwort von Daniel N. Stern. Ernst Reinhardt Verlag München Basel John Bowlby Bindung Aus dem Englischen von Gertrud Mander Mit einem Nachwort von Daniel N. Stern Ernst Reinhardt Verlag München Basel John Bowlby (1907 1990), britischer Psychiater und Psychoanalytiker,

Mehr

Einführung in die theoretische Philosophie

Einführung in die theoretische Philosophie Johannes Hübner Einführung in die theoretische Philosophie Verlag J.B. Metzler Stuttgart Weimar Der Autor Johannes Hübner ist Professor für theoretische Philosophie an der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg.

Mehr

Wenn Kinder anders fühlen Identität im anderen Geschlecht

Wenn Kinder anders fühlen Identität im anderen Geschlecht Stephanie Brill Rachel Pepper Wenn Kinder anders fühlen Identität im anderen Geschlecht Ein Ratgeber für Eltern Aus dem Englischen übersetzt von Friedrich W. Kron und Raimund J. Fender Ernst Reinhardt

Mehr

Springer Spektrum, Springer Vieweg und Springer Psychologie.

Springer Spektrum, Springer Vieweg und Springer Psychologie. essentials Essentials liefern aktuelles Wissen in konzentrierter Form. Die Essenz dessen, worauf es als State-of-the-Art in der gegenwärtigen Fachdiskussion oder in der Praxis ankommt. Essentials informieren

Mehr

Humanistischer Generalismus

Humanistischer Generalismus Humanistischer Generalismus Grundlegende philosophische Forderungen Beginn: Sommer 2005 Letzte Bearbeitung: Sommer 2008 Autor: Franz Plochberger Freier Wissenschaftler Email: plbg@bluewin.ch Home: http://www.plbg.ch

Mehr

Was ist wissenschaftlich?

Was ist wissenschaftlich? 1 Niklas Lenhard-Schramm (Westfälische Wilhelms Universität Münster) Was ist wissenschaftlich? Was ist wissenschaftlich? Eine Auseinandersetzung mit dieser Frage ist lohnenswert für jeden, der wissenschaftliches

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen?

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Vortrag im Islamischen Kulturzentrum am 08.06.2010, 19:00 Uhr Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Imam Mohamed Ibrahim, Wolfsburg 1. Die erste Frage, die sich stellt: Was meinen wir mit Religion?

Mehr

Einführung in die praktische Philosophie I

Einführung in die praktische Philosophie I Einführung in die praktische Philosophie I Vorlesung 1. Was tun? Die Grundfrage der Praktischen Philosophie Claus Beisbart Wintersemester 2011/12 Ziel der heutigen Vorlesung In der ersten Vorlesung möchte

Mehr

10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest!

10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest! 10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest! 1. Leere Versprechen (Unglaubwürdigkeit) Du solltest keine Versprechen machen, die Du nicht halten kannst. Dadurch werden bei Deinen Mitarbeitern

Mehr

www.windsor-verlag.com

www.windsor-verlag.com www.windsor-verlag.com 2014 Marc Steffen Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. Verlag: Windsor Verlag ISBN: 978-1-627841-52-8 Titelfoto: william87 (Fotolia.com) Umschlaggestaltung: Julia Evseeva

Mehr

Einführung in die praktische Philosophie

Einführung in die praktische Philosophie Einführung in die praktische Philosophie Vorlesung 1. Was ist praktische Philosophie? Claus Beisbart TU Dortmund Sommersemester 2011 Ziel der heutigen Vorlesung In der ersten Vorlesung möchte ich Sie an

Mehr

Welche Werte sind heute wichtig?

Welche Werte sind heute wichtig? 1 Vieles, was den eigenen Eltern und Großeltern am Herzen lag, hat heute ausgedient. Dennoch brauchen Kinder Orientierungspunkte, um in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzukommen. Alle Eltern wollen

Mehr

POCKET POWER. Change Management. 4. Auflage

POCKET POWER. Change Management. 4. Auflage POCKET POWER Change Management 4. Auflage Der Herausgeber Prof.Dr.-Ing. GerdF.Kamiske, ehemalsleiter der Qualitätssicherung im Volkswagenwerk Wolfsburg und Universitätsprofessor für Qualitätswissenschaft

Mehr

IT-Controlling für die Praxis

IT-Controlling für die Praxis Martin Kütz IT-Controlling für die Praxis Konzeption und Methoden 2., überarbeitete und erweiterte Auflage Martin Kütz kuetz.martin@tesycon.de Lektorat: Christa Preisendanz & Vanessa Wittmer Copy-Editing:

Mehr

Daniela Lohaus. Outplacement PRAXIS DER PERSONALPSYCHOLOGIE

Daniela Lohaus. Outplacement PRAXIS DER PERSONALPSYCHOLOGIE Daniela Lohaus Outplacement PRAXIS DER PERSONALPSYCHOLOGIE Outplacement Praxis der Personalpsychologie Human Resource Management kompakt Band 23 Outplacement von Prof. Dr. Daniela Lohaus Herausgeber der

Mehr

Soll der Mensch biotechnisch machbar werden?

Soll der Mensch biotechnisch machbar werden? Otto Speck Soll der Mensch biotechnisch machbar werden? Eugenik, Behinderung und Pädagogik Ernst Reinhardt Verlag München Basel Prof. em. Dr. phil. Otto Speck, Ludwig-Maximilians-Universität München Pfarrer-Grimm-Straße

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Menschen wahrnehmen... 3 Offen für alle Menschen, die uns brauchen...

Mehr

Weiterbildung und Gesundheitsförderung integrieren

Weiterbildung und Gesundheitsförderung integrieren Leitfaden für die Bildungspraxis Weiterbildung und Gesundheitsförderung integrieren Band 36 Was ist Informationen Inhalt Einleitung Qualifizierungsbedarf? Herausforderungen Vorgehensweisen Instrumente

Mehr

Walter Braun Die (Psycho-)Logik des Entscheidens. Verlag Hans Huber Wirtschaftspsychologie in Anwendung

Walter Braun Die (Psycho-)Logik des Entscheidens. Verlag Hans Huber Wirtschaftspsychologie in Anwendung Datentypen 1 Walter Braun Die (Psycho-)Logik des Entscheidens Verlag Hans Huber Wirtschaftspsychologie in Anwendung Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Dieter Frey, München Prof. Dr. Lutz Jäncke, Zürich

Mehr

Wenn der Weg das Ziel ist wo öffnet sich dann Raum für Erfolg?

Wenn der Weg das Ziel ist wo öffnet sich dann Raum für Erfolg? Wenn der Weg das Ziel ist wo öffnet sich dann Raum für Erfolg? Erfolg. Was heißt das überhaupt? Was Ihren Erfolg ausmacht, definieren Sie selbst: Ist es möglichst viel Profit oder möglichst viel Freizeit?

Mehr

Erklär mir bitte die Aufgaben! Während der Erklärung kommt ihr Kind vielleicht selbst auf den Lösungsweg.

Erklär mir bitte die Aufgaben! Während der Erklärung kommt ihr Kind vielleicht selbst auf den Lösungsweg. 10 Hausaufgaben-Tipps Versuch es erst einmal allein! Wenn du nicht weiter kommst, darfst Du mich gerne rufen. So ermuntern Sie ihr Kind selbstständig zu arbeiten. Erklär mir bitte die Aufgaben! Während

Mehr

Was will ich, was passt zu mir?

Was will ich, was passt zu mir? Was will ich, was passt zu mir? Sie haben sich schon oft Gedanken darüber gemacht, wie es weitergehen soll. Was das Richtige für Sie wäre. Welches Studium, welcher Beruf zu Ihnen passt. Haben Sie Lust,

Mehr

Human Capital Management

Human Capital Management Human Capital Management Raimund Birri Human Capital Management Ein praxiserprobter Ansatz für ein strategisches Talent Management 2., überarbeitete Auflage Raimund Birri Zürich, Schweiz ISBN 978-3-8349-4574-7

Mehr

Talentmanagement mit System

Talentmanagement mit System Talentmanagement mit System Peter Wollsching-Strobel Birgit Prinz Herausgeber Talentmanagement mit System Von Top-Performern lernen Leistungsträger im Unternehmen wirksam unterstützen Der PWS-Ansatz Herausgeber

Mehr

Sabine M. Grüsser/Ralf Thalemann Computerspielsüchtig? Aus dem Programm Verlag Hans Huber Psychologie Sachbuch

Sabine M. Grüsser/Ralf Thalemann Computerspielsüchtig? Aus dem Programm Verlag Hans Huber Psychologie Sachbuch Sabine M. Grüsser/Ralf Thalemann Computerspielsüchtig? Aus dem Programm Verlag Hans Huber Psychologie Sachbuch Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Dieter Frey, München Prof. Dr. Kurt Pawlik, Hamburg Prof.

Mehr

Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll

Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll Ulrich Köpf / Peter Zimmerling (Hg.) Martin Luther Wie man beten soll Für Meister Peter den Barbier Vandenhoeck & Ruprecht Umschlagabbildung: Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll akg images 1-L76-E1544

Mehr

WIE ICH STERBEN MÖCHTE

WIE ICH STERBEN MÖCHTE WIE ICH STERBEN MÖCHTE GLARNER PATIENTENVERFÜGUNG EINFÜHRUNG Die Lebenszeit auf dieser Welt ist für jeden Menschen begrenzt. Zum Leben gehört der Tod. Unter anderem dank der modernen Medizin ist es vielen

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

Die wichtigsten 10 Geld-Tipps

Die wichtigsten 10 Geld-Tipps Die wichtigsten 10 Geld-Tipps Markus Leyacker-Schatzl Die wichtigsten 10 Geld-Tipps 4 Die wichtigsten 10 Geld-Tipps Nähere Informationen: www.mrmoney.at FACEBOOK: www.facebook.com/finanzielle.freiheit

Mehr

Download. Argumentationen beenden in einer Erörterung. Peter Diepold. Downloadauszug aus dem Originaltitel:

Download. Argumentationen beenden in einer Erörterung. Peter Diepold. Downloadauszug aus dem Originaltitel: Download Peter Diepold Argumentationen beenden in einer Erörterung Downloadauszug aus dem Originaltitel: in einer Erörterung Dieser Download ist ein Auszug aus dem Originaltitel Aufsätze schreiben - Schritt

Mehr

Kinderrechte stärken!

Kinderrechte stärken! Kinderrechte stärken! Eine Standortbestimmung 1. Präambel nach Janusz Korczak 2. Kinderrechte stärken, Mitbestimmung ermöglichen! für Eltern und Fachkräfte 3. Kinderrechte stärken, Mitbestimmung ermöglichen!

Mehr

Printed in Germany ISBN 978-3-8252-3179-8 (UTB-Bestellnummer)

Printed in Germany ISBN 978-3-8252-3179-8 (UTB-Bestellnummer) Prof. Dr. Stefan Stürmer lehrt Sozialpsychologie an der Fernuniversität Hagen. Covermotiv: MEV Lektorat / Redaktion im Auftrag des Ernst Reinhardt Verlages: Dr. med. Martina Steinröder Bibliografische

Mehr

Persönlich wirksam sein

Persönlich wirksam sein Persönlich wirksam sein Wolfgang Reiber Martinskirchstraße 74 60529 Frankfurt am Main Telefon 069 / 9 39 96 77-0 Telefax 069 / 9 39 96 77-9 www.metrionconsulting.de E-mail info@metrionconsulting.de Der

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Informationen über Bücher aus dem Versus Verlag unter www.versus.ch

Informationen über Bücher aus dem Versus Verlag unter www.versus.ch Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über

Mehr

Disziplin und Profession Sozialer Arbeit

Disziplin und Profession Sozialer Arbeit Disziplin und Profession Sozialer Arbeit Buchreihe Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit herausgegeben von Prof. Dr. Herbert Effinger Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner Prof. Dr. Björn Kraus

Mehr

Was Demenzkranke wahrscheinlich fühlen

Was Demenzkranke wahrscheinlich fühlen Überlegungen zum vermuteten Erleben von Demenzkranken Seite 1/5 Was Demenzkranke wahrscheinlich fühlen Überlegungen zum vermuteten Erleben an Alzheimer (und anderen Demenzen) erkrankter Menschen Wir können

Mehr

Statistisches Bundesamt (Hrsg.)

Statistisches Bundesamt (Hrsg.) Statistisches Bundesamt (Hrsg.) In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, Mannheim (ZUMA) Datenreport 2006 Zahlen

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan

Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan Lernmotivation intrinsische extrinsische Gegenstands- Bezogene (Interesse) Tätigkeits- Bezogene (tb Anreizen) Intrinsische Motivation effektives

Mehr

Übersetzt von Udo Lorenzen 1

Übersetzt von Udo Lorenzen 1 Kapitel 1: Des Dao Gestalt Das Dao, das gesprochen werden kann, ist nicht das beständige Dao, der Name, den man nennen könnte, ist kein beständiger Name. Ohne Namen (nennt man es) Ursprung von Himmel und

Mehr

Praxis der Arbeits- und Organisationspsychologie

Praxis der Arbeits- und Organisationspsychologie Praxis der Arbeits- und Organisationspsychologie Herausgegeben von Eva Bamberg, Gisela Mohr und Martina Rummel Das Ziel der Reihe «Praxis der Arbeits- und Organisationspsychologie» ist es, psychologisches

Mehr

Social Media Analytics & Monitoring

Social Media Analytics & Monitoring Andreas Werner Social Media Analytics & Monitoring Verfahren und Werkzeuge zur Optimierung des ROI Andreas Werner aw@datenonkel.com Lektorat: Dr. Michael Barabas Copy-Editing: Annette Schwarz, Ditzingen

Mehr

Wie ethisches Handeln Wettbewerbsvorteile schafft. James Bruton. Unternehmensstrategie. und Verantwortung

Wie ethisches Handeln Wettbewerbsvorteile schafft. James Bruton. Unternehmensstrategie. und Verantwortung James Bruton Unternehmensstrategie und Verantwortung Wie ethisches Handeln Wettbewerbsvorteile schafft Leseprobe, mehr zum Buch unter ESV.info/978 3 503 13001 6 ES erich schmidt verlag Unternehmensstrategie

Mehr

Peter Meier. Die Umsetzung von Risikomanagement nach ISO 31000. - Leseprobe -

Peter Meier. Die Umsetzung von Risikomanagement nach ISO 31000. - Leseprobe - Peter Meier Die Umsetzung von Risikomanagement nach ISO 31000 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Einführung in die philosophische Ethik

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Einführung in die philosophische Ethik Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Einführung in die philosophische Ethik Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Inhalt I Intention und Aufbau der Materialien...

Mehr

in diesem Fragebogen finden Sie eine Reihe von allgemeinen Aussagen. Ein Beispiel: Gutmütige Menschen lassen sich leicht schikanieren.

in diesem Fragebogen finden Sie eine Reihe von allgemeinen Aussagen. Ein Beispiel: Gutmütige Menschen lassen sich leicht schikanieren. Sehr geehrte Teilnehmerin, sehr geehrter Teilnehmer unserer Untersuchung, in diesem Fragebogen finden Sie eine Reihe von allgemeinen Aussagen. Ein Beispiel: Gutmütige Menschen lassen sich leicht schikanieren.

Mehr

Kinderzeichnungen. Ernst Reinhardt Verlag München Basel. Martin Schuster. Wie sie entstehen, was sie bedeuten

Kinderzeichnungen. Ernst Reinhardt Verlag München Basel. Martin Schuster. Wie sie entstehen, was sie bedeuten Martin Schuster Kinderzeichnungen Wie sie entstehen, was sie bedeuten 3., überarbeitete und neu gestaltete Auflage Ernst Reinhardt Verlag München Basel Prof. Dr. Martin Schuster, Dipl.-Psychologe, lehrt

Mehr

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Zu Beginn des Jahres ist es ganz gut, auf einen Berg zu steigen und überblick zu gewinnen. Über unser bisheriges Leben und wohin es führen könnte. Da taucht oft die Suche nach

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

Sprache als Wertevermittler

Sprache als Wertevermittler Sprache als Wertevermittler MEDIZINISCHE FAKULTÄT Menü 1) Sprache und Werte 2) Kommunikation als Medium der Wertevermittlung 3) Gefahren bei interkultureller Kommunikation 4) Schlussfolgerungen 2 Wahrnehmung

Mehr

Friedrich Nietzsche Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten (Universitätsvorträge)

Friedrich Nietzsche Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten (Universitätsvorträge) Friedrich Nietzsche Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten (Universitätsvorträge) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Institut für Bildungswissenschaft Seminar: Bildung des Bürgers Dozent: Dr. Gerstner

Mehr

Design your mind Denkfallen entlarven und überwinden

Design your mind Denkfallen entlarven und überwinden Design your mind Denkfallen entlarven und überwinden Martin Sauerland Design your mind Denkfallen entlarven und überwinden Mit zielführendem Denken die eigenen Potenziale voll ausschöpfen Martin Sauerland

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit FrauenPredigthilfe 112/12 5. Sonntag in der Osterzeit, Lesejahr B Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit Apg 9,26-31; 1 Joh 3,18-24; Joh 15,1-8 Autorin: Mag. a Angelika

Mehr

Handbuch Kundenmanagement

Handbuch Kundenmanagement Handbuch Kundenmanagement Armin Töpfer (Herausgeber) Handbuch Kundenmanagement Anforderungen, Prozesse, Zufriedenheit, Bindung und Wert von Kunden Dritte, vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage

Mehr

3. Sätze und Formeln

3. Sätze und Formeln Klaus Mainzer, Die Berechnung der Welt. Von der Weltformel zu Big Data, München 2014 29.07.14 (Verlag C.H. Beck, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, geb. 24,95, S.352) (empfohlene Zitierweise: Detlef

Mehr

Dominanz der Emotionen. Limbisches System. Das Limbische System. Funktionen

Dominanz der Emotionen. Limbisches System. Das Limbische System. Funktionen Dominanz der Emotionen Limbisches System Die Vernunft der Emotionen Wenn du die Menschen verstehen willst, darfst du nicht auf ihre Reden achten. Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller

Mehr

Rechtskunde Gesetze verstehen Datum: Aufbau von Rechtsnormen

Rechtskunde Gesetze verstehen Datum: Aufbau von Rechtsnormen Marion Dobbert (OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung) Aufbau von Rechtsnormen Gesetze beinhalten verschiedene Rechtsnormen, die einzelnen Paragrafen. Nur in der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland,

Mehr

Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Fachpersonen wollen immer das Beste für ihre SchülerInnen.

Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Fachpersonen wollen immer das Beste für ihre SchülerInnen. Zusammenarbeit mit Eltern im Kontext einer Institution 6. Heilpädagogik-Kongress in Bern am 2. September 2009 Netzwerk web Aufbau Drei Postulate Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachleute Der Prozess

Mehr

Buchwissenschaftliche Beiträge

Buchwissenschaftliche Beiträge Buchwissenschaftliche Beiträge Herausgegeben von Christine Haug, Vincent Kaufmann und Wolfgang Schmitz Begründet von Ludwig Delp Band 85 Harrassowitz Verlag. Wiesbaden. 2014 Slávka Rude-Porubská Förderung

Mehr

Change Management. Die Welt ändert sich wir auch? Hartmut Vöhringer

Change Management. Die Welt ändert sich wir auch? Hartmut Vöhringer Change Management Die Welt ändert sich wir auch? Hartmut Vöhringer Change Management: Definition Change bedeutet: Wandel Wechsel Veränderung Management bedeutet: Unternehmensführung Organisation Betriebsführung

Mehr

Soziale Arbeit mit Jungen und Männern

Soziale Arbeit mit Jungen und Männern Walter Hollstein, Michael Matzner (Hg.) Soziale Arbeit Mit 4 Abbildungen und 20 Tabellen Mit Beiträgen von Gerhardt Amendt, Harald Ansen, Alexander Bentheim, Martin Buchmann, Heinz Cornel, Lu Decurtins,

Mehr

Stefan Schrank. Fragen Sie Ihre Patienten bevor es der MDK tut

Stefan Schrank. Fragen Sie Ihre Patienten bevor es der MDK tut Stefan Schrank Fragen Sie Ihre Patienten bevor es der MDK tut Stefan Schrank Fragen Sie Ihre Patienten bevor es der MDK tut Kundenbefragung als Element der Qualitätssicherung in der ambulanten Pflege Bibliografische

Mehr

Arbeitsbuch Wirtschaftsinformatik

Arbeitsbuch Wirtschaftsinformatik Arbeitsbuch Wirtschaftsinformatik IT-Lexikon, Aufgaben und Lösungen Hans Robert Hansen und Gustaf Neumann 7., völlig neu bearbeitete und stark erweiterte Auflage Lucius & Lucius Stuttgart Anschrift der

Mehr

Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens

Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens 1) Für den Zugriff auf die Backup Optionen und Absenden des Fragebogens, Klicken Sie auf "Mailen", die sich auf der letzten Seite des Dokuments : 2) Ein

Mehr

Ein und dieselbe Taufe

Ein und dieselbe Taufe 1 Ein und dieselbe Taufe Eph. 4,5 Nach V. 3 geht es um die Einheit des Geistes. In diesem Zusammenhang nennt Paulus sieben Aspekte der geistlichen Einheit: Ein [geistlicher] Leib Ein Geist Eine Hoffnung

Mehr

Rolf F. Toffel Friedrich Wilhelm Toffel. Claim-Management

Rolf F. Toffel Friedrich Wilhelm Toffel. Claim-Management Rolf F. Toffel Friedrich Wilhelm Toffel Claim-Management Dipl.-Ing. Dr. rer. pol. habil. Rolf F. Toffel Universitätsprofessor der Baubetriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Braunschweig

Mehr

HANAUER H!LFE e.v. (Hrsg.) Die Entwicklung professioneller Opferhilfe

HANAUER H!LFE e.v. (Hrsg.) Die Entwicklung professioneller Opferhilfe HANAUER H!LFE e.v. (Hrsg.) Die Entwicklung professioneller Opferhilfe VS RESEARCH HANAUER H!LFE e.v. (Hrsg.) Die Entwicklung professioneller Opferhilfe 25 Jahre Hanauer Hilfe VS RESEARCH Bibliografische

Mehr

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt?

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt? Leben 1 1.Korinther / Kapitel 6 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Dein Körper ist etwas

Mehr

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen von Dr. Christine Amrhein und Fritz Propach In diesem Dossier behandeln wir u.a. folgende Themen: Was ist Psychotherapie? Was ist ein Psychotherapeut?

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen. beim Aufbau von. Demenzpaten-Projekten

Möglichkeiten und Grenzen. beim Aufbau von. Demenzpaten-Projekten Möglichkeiten und Grenzen beim Aufbau von Demenzpaten-Projekten Dipl.-Theologin, Dipl.-Psycho-Gerontologin aufschwungalt, München Konzeptumsetzung Beachtung der Kriterien eines modernen bürgerschaftlichen

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien RENTE NEIN DANKE! In Rente gehen mit 67, 65 oder 63 Jahren manche älteren Menschen in Deutschland können sich das nicht vorstellen. Sie fühlen sich fit und gesund und stehen noch mitten im Berufsleben,

Mehr

Christliches Zentrum Brig. CZBnews MAI / JUNI 2014. Krisen als Chancen annehmen...

Christliches Zentrum Brig. CZBnews MAI / JUNI 2014. Krisen als Chancen annehmen... Christliches Zentrum Brig CZBnews MAI / JUNI 2014 Krisen als Chancen annehmen... Seite Inhalt 3 Persönliches Wort 5 6 7 11 Rückblicke - Augenblicke Mitgliederaufnahme und Einsetzungen Programm MAI Programm

Mehr

www.feinstoffliche-heilweisen.de

www.feinstoffliche-heilweisen.de Herzlich Willkommen in unserem ONLINE-Coaching-Kurs Ernährung. Ganz gewiss sind Sie gut informiert zum Thema gesunde Ernährung. Vielleicht haben Sie auch schon einen oder mehrere Versuche unternommen,

Mehr

Fragetechniken: FRAGEN stellen aber richtig. Wer fragt, der führt: Wie Sie konstruktive Fragen stellen. Fragen geht vor behaupten

Fragetechniken: FRAGEN stellen aber richtig. Wer fragt, der führt: Wie Sie konstruktive Fragen stellen. Fragen geht vor behaupten Fragetechniken: FRAGEN stellen aber richtig Wer fragt, der führt: Wie Sie konstruktive Fragen stellen Wer geschickt die richtigen Fragen stellt, überzeugt seine Gesprächspartner. Doch was sind die richtigen

Mehr

Ludwig-Maximilians-Universität München. Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung

Ludwig-Maximilians-Universität München. Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für diese Befragung nehmen. In

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten

20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten 20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten werden: Woher weiß ich denn, ob ich nicht inerfurt meinem Partner fürs Leben über den Weg gelaufen wäre, wo ich mich doch aber für Bremen

Mehr

hhhhdirk-michael lambertusinesscoaching24.com

hhhhdirk-michael lambertusinesscoaching24.com hhhhdirk-michael lambertusinesscoaching24.com Praxis-Report Copyright LAMBERT AKADEMIE GmbH www.internet-marketing-akademie.de Telefon: 06151-785 780 Fax: 06151-785 789 Email: info@lambert-akademie.de

Mehr

Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel

Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel Michael Kock. Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel Praxisorientierte Personal- und Organisationsforschung;

Mehr

Das Friedensstifter-Training

Das Friedensstifter-Training Barbara Gasteiger-Klicpera Gudrun Klein Das Friedensstifter-Training Grundschulprogramm zur Gewaltprävention 2. Mit Auflage 23 Abbildungen und 26 Arbeitsblättern Alle Unterrichtsmaterialien auf CD-ROM

Mehr

SCHRIFTEN DES VEREINS FÜR UMWELTRECHT BREMEN. Schriftleitung: Dr. Sabine Schlacke RHOMBOS VERLAG RHOMBOS-VERLAG BERLIN

SCHRIFTEN DES VEREINS FÜR UMWELTRECHT BREMEN. Schriftleitung: Dr. Sabine Schlacke RHOMBOS VERLAG RHOMBOS-VERLAG BERLIN SCHRIFTEN DES VEREINS FÜR UMWELTRECHT BREMEN Schriftleitung: Dr. Sabine Schlacke Forschung Politik RHOMBOS VERLAG RHOMBOS-VERLAG BERLIN 1 Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Die Deutsche

Mehr

Die Zeit und Veränderung nach Aristoteles

Die Zeit und Veränderung nach Aristoteles Lieferung 4 Hilfsgerüst zum Thema: Die Zeit und Veränderung nach Aristoteles 1. Anfang der Untersuchung: Anzweiflung Aristoteles: Es reiht sich an das bisher Versprochene, über die Zeit zu handeln. Zuerst

Mehr

Ethische Überlegungen zur Abtreibungsfinanzierung

Ethische Überlegungen zur Abtreibungsfinanzierung Ethische Überlegungen zur Abtreibungsfinanzierung Stellungnahme Nr. 21/2013 April 2013 Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin Bundesamt für Gesundheit, CH-3003 Bern Tel.: +41 (0)31 324 02

Mehr

Lehrplan Physik. Bildungsziele

Lehrplan Physik. Bildungsziele Lehrplan Physik Bildungsziele Physik erforscht mit experimentellen und theoretischen Methoden die messend erfassbaren und mathematisch beschreibbaren Erscheinungen und Vorgänge in der Natur. Der gymnasiale

Mehr

Human Capital Management, Personalcontrolling, Saarbrücker Formel, Personalvermögensrechnung, monetäre Bewertung

Human Capital Management, Personalcontrolling, Saarbrücker Formel, Personalvermögensrechnung, monetäre Bewertung Michael Kock. Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel Praxisorientierte Personal- und Organisationsforschung;

Mehr

Hans-Christian Riekhof (Hrsg.) Customer Insights: Wissen wie der Kunde tickt

Hans-Christian Riekhof (Hrsg.) Customer Insights: Wissen wie der Kunde tickt Hans-Christian Riekhof (Hrsg.) Customer Insights: Wissen wie der Kunde tickt Hans-Christian Riekhof (Hrsg.) Customer Insights: Wissen wie der Kunde tickt Mehr Erfolg durch Markt-Wirkungsmodelle Bibliografische

Mehr

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Modul: Soziale Kompetenz Vier Ohren Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Teilnehmer: 3-20 Personen (Die Übung kann mit einer Gruppe von 3-6 Personen oder bis zu max. vier Gruppen realisiert werden) Material:

Mehr

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Vorwort. 1 Kommunikation ist mehr als nur über etwas zu sprechen. Der VIEW Statusreport gibt Aufschluss darüber, wie dieses

Mehr

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis Hessen Wie wir uns verstehen Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis 2 Selbstverständnis Diakonie Hessen Diakonie Hessen Selbstverständnis 3 Wie wir uns verstehen

Mehr

Datenschutz für Vereine

Datenschutz für Vereine Datenschutz für Vereine Leitfaden für die Vereinspraxis Von Achim Behn und Dr. Frank Weller ERICH SCHMIDT VER L AG 1. Vorwort Wieso brauchen wir denn jetzt auch noch Datenschutz bei uns im Verein? Interessiert

Mehr

Prof. Dr. Matthias Knoll

Prof. Dr. Matthias Knoll Prof. Dr. Matthias Knoll ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Darmstadt. Sein Spezialgebiet ist die betriebliche Informationsverarbeitung mit den Schwerpunkten GRC-Management, IT-Prüfung

Mehr

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Deine Meinung ist wichtig Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Text und Gestaltung Dr. phil. Ruth Donati, Psychologin FSP Lic. phil. Camille Büsser, Psychologe FSP unter Mitwirkung von:

Mehr