TAXeNEWS. Corporate Tax. Sanierung

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "TAXeNEWS. Corporate Tax. Sanierung"

Transkript

1 Sanierung TAXeNEWS Corporate Tax Aufgrund der gegenwärtigen Wirtschaftslage sehen sich Gesellschaften, darunter auch Gruppengesellschaften etablierter Schweizer Konzerne, zunehmend in finanzieller Schieflage und bedürfen einer Sanierung. Für die finanzielle Sanierung einer Gesellschaft steht eine ganze Palette von Sanierungsmassnahmen zur Verfügung. Bei der Evaluation der für die konkrete Situation sinnvollsten Vorgehensweise sollten auch die steuerlichen Aspekte berücksichtigt werden, will man verhindern, dass ein Teil der Sanierungsleistung als Aufwand gleich wieder an den Staat abgeführt werden muss Januar

2 1. Planung von Sanierungsmassnahmen aus steuerlicher Sicht Im Zug der Veränderung der Wirtschaftslage hat sich die Zahl der sanierungsbedürftigen Gesellschaften erhöht. Meist genügt die Vornahme rein organisatorischer Massnahmen nicht, um eine Gesellschaft wieder gesunden zu lassen. Verschiedene finanzielle Möglichkeiten stehen dem Unternehmen indes als Sanierungsmassnahmen offen. Bei der Überlegung, wie ein Unternehmen finanziell saniert werden soll, sind aber nicht nur die betriebswirtschaftlichen, sondern auch die steuerlichen Implikationen zu beachten. Sanierer und zu sanierende Gesellschaft fragen sich in diesen Fällen, ob mit der Sanierung die Emissionsabgabe ausgelöst wird, die bestehenden steuerlichen Verlustvorträge durch die Sanierung konsumiert werden oder weiterhin zur Verrechnung mit künftigen Gewinnen vorgetragen werden können, bei grenzüberschreitender Sanierung nicht rückforderbare Belastungen mit der Verrechnungssteuer erfolgen und ob der Mittelfluss zu mehrwertsteuerlichen Konsequenzen führt (Kürzung des Rechts auf Abzug der Vorsteuer). Bei der Mehrwertsteuer ist per 1. Juli 2003 das seit einem Jahr bestehende Merkblatt Nummer 23 zur Verwaltungspraxis bei Gesellschafterbeiträgen, Beiträgen Dritter und Beiträgen im Sanierungsfall überarbeitet worden. Damit ergeben sich heute die folgenden steuerlichen Rahmenbedingungen für Sanierungen. Was ist ein Sanierungsfall? Als Sanierungsmassnahmen gelten gemeinhin aussergewöhnliche Massnahmen der Mittelbeschaffung eines finanziell notleidenden Unternehmens. Diese Unternehmen verfügen nicht mehr über offene oder stille Reserven, über die Verluste ausgebucht werden könnten. Sie weisen deshalb eine Unterbilanz (Eigenkapital und Reserven decken den Verlustvortrag nicht mehr) aus, oder sie sind bereits überschuldet (Fremdkapital wird nicht mehr durch Aktiven gedeckt). Finanzierungsvorgänge werden als Sanierungsmassnahmen bezeichnet, wenn sie nachhaltig zur Bilanzsanierung führen. Im allgemeinen muss das Eigenkapital nach erfolgter Sanierung wenigstens die Hälfte des Nominalkapitals übersteigen. Sanierungsmassnahmen können jedoch neben der Beseitigung der aufgelaufenen zusätzlich noch die Verluste des laufenden Jahres auffangen. 2. Offene Sanierung (Kapitalschnitt) Als offene Sanierung wird gemeinhin die Kapitalherabsetzung ohne Rückgewähr von Mitteln an den Anteilsinhaber mit anschliessender Kapitalerhöhung mittels Liberierung neuer Beteiligungsrechte verstanden. Ob die Liberierung in bar, durch Sacheinlage oder per Verrechnung erfolgt, ist steuerrechtlich ohne Belang, hat jedoch entscheidenden Einfluss auf die Liquidität der Gesellschaft, welche typischerweise im Sanierungsfall ebenfalls angeschlagen ist. Die offene Sanierung bleibt für die zu sanierende Gesellschaft ohne gewinnsteuerliche Folgen. Die gesamten Verlustvorträge bleiben steuerlich bestehen und können mit späteren Gewinnen verrechnet werden.

3 Für die Muttergesellschaft ist die Sanierungsleistung als Erhöhung ihres Engagements an der zu sanierenden Gesellschaft zu verstehen und erhöht entsprechend die Gestehungskosten der Beteiligung. Die Sanierungsleistung kann somit beim Sanierenden steuerlich nur in dem Umfang als Aufwand geltend gemacht werden, als die Sanierungsleistung nicht zu einer Werterhöhung der sanierten Beteiligung über deren bisherigen steuerlichen Buchwert bei der sanierenden Gesellschaft führt. Ferner gilt es zu beachten, dass die Steuerbehörden bei einem unter den Gestehungskosten liegenden steuerlichen Buchwert der Beteiligung in den Büchern der Muttergesellschaft, im Zeitpunkt einer späteren Werterholung der sanierten Beteiligung oder spätestens bei deren Verkauf mit Gewinn auf der Aufwertung der Beteiligung bis zu den Gestehungskosten bestehen werden. Der Ertrag einer solchen Beteiligungsaufwertung ist bei der Muttergesellschaft steuerbar. Auf der Ausgabe der Beteiligungsrechte anlässlich der Kapitalerhöhung fällt grundsätzlich die Emissionsabgabe an. Soweit die Erhebung jedoch eine offenbare Härte darstellen würde, wird die Emissionsabgabe von der Steuerverwaltung auf Gesuch hin erlassen. Die offene Sanierung zeitigt im allgemeinen keine besonderen mehrwertsteuerlichen Konsequenzen. Es ist keine allgemeine Vorsteuerkürzung vorzunehmen. Auf den bezogenen Leistungen, die direkt dem Sanierungsvorgang zuzuordnen sind (z.b. Notar, Beraterhonorar), ist der Vorsteuerabzug nach der Praxis der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) nicht erlaubt. 3. À-fonds-perdu Zuschüsse Werden der zu sanierenden Gesellschaft entschädigungslos Geldmittel zugeführt, ist zu unterscheiden, ob die Mittel vom Beteiligten (z.b. Aktionär), nahestehenden Personen oder Dritten eingelegt werden. Erfolgt der Mittelzuschuss durch Beteiligte, sind dieselben steuerlichen Konsequenzen wie bei der offenen Sanierung zu gewärtigen. Werden die Mittel jedoch von nahestehenden Personen (z.b. Schwestergesellschaften) oder gar von Dritten aufgebracht, unterscheiden sich die Steuerfolgen für einzelne Steuerarten. Bei einem Zuschuss durch einen nahestehenden Dritten (Schwestergesellschaft) geht die ESTV davon aus, dass der Zuschuss an die zu sanierende Schwestergesellschaft auf Geheiss der gemeinsamen Mutter erfolgte. Dementsprechend wird für Gewinnsteuerzwecke eine Ausschüttung der sanierenden Gesellschaft an die gemeinsame Muttergesellschaft angenommen, welche ihrerseits eine Kapitaleinlage in die zu sanierende Gesellschaft tätigt (so genannte «Dreieckstheorie»). Die Kapitaleinlage ist bei der sanierten Gesellschaft somit gleich zu behandeln wie ein Mittelzuschuss durch den Aktionär und folglich erfolgsneutral. Die vorhandenen Verlustvorträge der sanierten Gesellschaft bleiben bestehen. Bei der den Zuschuss leistenden Gesellschaft wird der Sanierungsaufwand als steuerbarer Gewinn aufgerechnet und als verdeckte Gewinnausschüttung an die gemeinsame Muttergesellschaft behandelt. Diese verdeckte Gewinnausschüttung unterliegt der Verrechnungssteuer, welche bei Erfüllung der Voraussetzungen für die Rückerstattung von einer schweizerischen Muttergesellschaft zurückgefordert werden kann. Im internationalen Verhältnis ist die Rückerstattungsberechtigung aufgrund des anwendbaren Doppelbesteuerungsabkommens zu prüfen. Der Zuschuss einer Schwestergesellschaft unterliegt gemäss dem im Februar 2001 publizierten Merkblatt der ESTV der Emissionsabgabe, welche beim Vorliegen einer offensichtlichen Härte auf Gesuch erlassen wird. Die ESTV vertritt somit die Ansicht, dass die Dreieckstheorie im Falle von Sanierungen auch für Zwecke der Emissionsabgabe zur Anwendung kommt. Der Behandlung für Emissionsabgabezwecke folgend, ist auch für Mehrwertsteuerzwecke

4 auf den der Dreieckstheorie unterliegenden Zuschüssen von nahestehenden Personen keine allgemeine Vorsteuerkürzung zu berechnen. Solche Zuschüsse sind somit mehrwertsteuerlich gleichbehandelt wie Zuschüsse von Aktionären. Erfolgt der Zuschuss hingegen durch einen unabhängigen Dritten, ist dieser als ausserordentlicher Ertrag zu würdigen, welcher zu steuerbarem Gewinn der sanierten Gesellschaft führt. Dieser Gewinn ist mit den steuerlichen Verlustvorträgen verrechenbar. In Abweichung von der ordentlichen Verlustverrechnungsperiode von sieben Jahren können im Sanierungsfall auch Verluste aus früheren Geschäftsjahren berücksichtigt werden, soweit diese noch nicht mit Gewinnen verrechnet werden konnten (Wiederaufleben von verfallenen Verlustvorträgen). Zuschüsse von unabhängigen Dritten lösen keine Emissionsabgabefolgen aus, sofern die Zuschüsse nicht durch Gegengeschäfte mit nahestehenden Gesellschaften ausgeglichen werden, die zu einer Steuerumgehung führen würden. Aus mehrwertsteuerlicher Sicht wird der Zuschuss als Spende behandelt, und hat somit Auswirkungen auf das laufende Vorsteuerabzugsrecht der zu sanierenden Gesellschaft. Dieser steht im Jahr des Zuschusses bloss ein nach Massgabe der erzielten Einnahmen (steuerbare Umsätze im Verhältnis zu anderen Einnahmen inkl. Sanierungszuschuss) beschränktes Vorsteuerabzugsrecht zu. Diese Vorsteuerkürzung kann in den Folgeperioden nach den Regeln über die Nutzungsänderung teilweise rückgängig gemacht werden. 4. Forderungsverzichte Der Verzicht auf die Rückzahlung eines Darlehens stellt handelsrechtlich ausserordentlichen Ertrag dar und führt grundsätzlich zu steuerbarem Gewinn, der identisch zur gewinnsteuerlichen Behandlung eines Zuschusses von einem unabhängigen Dritten mit den steuerlichen Verlustvorträgen verrechenbar ist. Der Forderungsverzicht eines Beteiligten wird für Zwecke der direkten Bundessteuer ausnahmsweise als Kapitalzuschuss behandelt, sofern dem erlassenen Darlehen Eigenkapitalcharakter zukam, weil das Darlehen auf Grund der steuerrechtlich geforderten Eigenmittelunterlegung der vorhandenen Aktiven als verdecktes Eigenkapital zu qualifizieren war, oder das Darlehen erstmalig oder zusätzlich wegen schlechtem Geschäftsgang gewährt wurde und deshalb von unabhängigen Dritten nicht mehr erhältlich gewesen wäre. In diesem Fall entsprechen die Steuerfolgen des Forderungsverzichts denjenigen einer Kapitaleinlage durch den Beteiligten. Der Forderungsverzicht erfolgt folglich steuerneutral, womit die steuerlichen Verlustvorträge der sanierten Gesellschaft nicht tangiert werden. Bei der sanierenden Gesellschaft erhöhen sich die Gestehungskosten der Beteiligung um die Einlage. Bei der Emissionsabgabe und der Mehrwertsteuer führen Forderungsverzichte grundsätzlich zu denselben Konsequenzen wie à-fondsperdu Zuschüsse. Forderungsverzichte, die von Beteiligten oder nahestehenden Personen ausgesprochen werden, führen zur Entstehung der Emissionsabgabeforderung mit der Möglichkeit des Erlasses in Fällen offenbarer Härte. Dementsprechend ist aus mehrwertsteuerlicher Sicht keine allgemeine Vorsteuerabzugskürzung vorzunehmen. Ist dagegen ein Forderungsverzicht eines unabhängigen Dritten zu beurteilen, so entfällt die Emissionsabgabe.

5 Mehrwertsteuerlich führen der Verzicht auf die Rückzahlung eines Darlehens, aber auch Zinsreduktionen oder -verzichte durch einen unabhängigen Dritten dann nicht zu einer allgemeiner Vorsteuerkürzung, wenn sie aus der Sicht des Sanierers aus besonderen kaufmännischen Überlegungen gewährt wurden (z.b. Verlustminimierung, Gewährleisten der Geschäfts- und Lieferbeziehung). Stehen die Forderungsverzichte Dritter hingegen mit steuerbaren Leistungen des Sanierers im Zusammenhang, so ist der Verzicht auf das Entgelt beim Leistungserbringer (Sanierer) als Entgeltsminderung zu berücksichtigen (reduziert den steuerbaren Umsatz), während die zu sanierende Gesellschaft keinen Vorsteuerabzug geltend machen darf oder den schon vorgenommenen Vorsteuerabzug rückgängig zu machen hat. 5. Besonderheit Rangrücktrittserklärungen Rangrücktrittserklärungen sind mit Ausnahme der Mehrwertsteuer ohne steuerliche Auswirkungen. Bei der Mehrwertsteuer wird hingegen vermutet, dass die Darlehensgewährung bei gleichzeitiger Rangrücktrittserklärung einem à-fonds-perdu Zuschuss und der nachträgliche Rangrücktritt auf einem früher gewährten Darlehen einem Forderungsverzicht gleichkommt. Damit können offenbar bereits Rangrücktritte zu einer Vorsteuerkürzung führen, obwohl der dazugehörige Ertrag noch nicht verbucht wurde. Diese Vermutung kann mittels geeigneter Unterlagen immerhin widerlegt werden. 6. Besonderheit Gruppenbesteuerung Eine Sanierung eines Mitglieds einer Mehrwertsteuergruppe kann durch andere Gruppenmitglieder vorgenommen werden, wobei die anderen Gruppenmitglieder für die Bestimmung einer allfälligen Vorsteuerkürzung wie direkt Beteiligte behandelt werden. Soweit indessen vorsteuerbelastete Drittleistungen erbracht werden, die mit dem Sanierungsvorgang in direktem Zusammenhang stehen, wird der Vorsteuerabzug nicht akzeptiert. Für weitere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an: PricewaterhouseCoopers AG Stefan Schmid Stampfenbachstrasse Zürich Telefon Telefax oder an Ihren persönlichen Kundenberater PricewaterhouseCoopers AG Dr. Mathias Bopp Stampfenbachstrasse Zürich Telefon Telefax

Sanierung von Kapitalgesellschaften

Sanierung von Kapitalgesellschaften Steuerseminar 2009 Sanierung von Kapitalgesellschaften Praxisfälle mit den steuerrechtlichen Grundsätzen Dienststelle Steuern des Kantons Luzern Josef Habermacher 24. September 2009 Vorbemerkung 2 Neues

Mehr

AUSGEWÄHLTE THEMEN IM UNTERNEHMENSSTEUERRECHT. Christian Lingg Fachbereichsleiter Steuern Caminada Treuhand AG Zug

AUSGEWÄHLTE THEMEN IM UNTERNEHMENSSTEUERRECHT. Christian Lingg Fachbereichsleiter Steuern Caminada Treuhand AG Zug AUSGEWÄHLTE THEMEN IM UNTERNEHMENSSTEUERRECHT Christian Lingg Fachbereichsleiter Steuern Caminada Treuhand AG Zug Themen Kreisschreiben Nr. 27 ESTV (17.12.09) Steuerermässigung auf Beteiligungserträgen

Mehr

Sanierungen im Steuerrecht

Sanierungen im Steuerrecht Sanierungen im Steuerrecht Nadia Tarolli Advokatin, dipl. Steuerexpertin Partnerin VISCHER AG Inhaltsübersicht Rechtliche Grundlagen Sanierung von Einzelfirmen und Personengesellschaften Sanierung von

Mehr

Einführung des Kapitaleinlageprinzips zum 1. Januar 2011

Einführung des Kapitaleinlageprinzips zum 1. Januar 2011 Einführung des Kapitaleinlageprinzips zum 1. Januar 2011 Neue steuerliche Optionen bei der Ausschüttung von Dividenden aus der Schweiz nach Deutschland Sehr geehrte Damen und Herren, in der Schweiz wurde

Mehr

1. Ist A in der Schweiz nach DBG steuerpflichtig? 2. Wenn ja, welches Einkommen muss A in der Schweiz deklarieren bzw. versteuern?

1. Ist A in der Schweiz nach DBG steuerpflichtig? 2. Wenn ja, welches Einkommen muss A in der Schweiz deklarieren bzw. versteuern? Bundessteuerrecht Credit-Prüfungen Febr. 06 Lösungen Fall 1 Sachverhalt A. A hat seinen Wohnsitz in Konstanz (BRD) und ist Inhaber einer Einzelfirma in der Schweiz. B. A hat seinen Wohnsitz in der Schweiz

Mehr

Unternehmensverkauf die wichtigsten Steuerfallen VOSER RECHTSANWÄLTE

Unternehmensverkauf die wichtigsten Steuerfallen VOSER RECHTSANWÄLTE Unternehmensverkauf die wichtigsten Steuerfallen VOSER RECHTSNWÄLTE lic. iur. Joachim Huber Rechtsanwalt, dipl. Steuerexperte Stadtturmstrasse 19, 5401 Baden j.huber@voser.ch 1. genda und Einleitung Seite

Mehr

Aktienrückkauf der Logitech International S.A. Änderung des Rückkaufprogramms vom 10. August 2010

Aktienrückkauf der Logitech International S.A. Änderung des Rückkaufprogramms vom 10. August 2010 Aktienrückkauf der Logitech International S.A. Änderung des Rückkaufprogramms vom 10. August 2010 Logitech International S.A., Apples (die "Gesellschaft" oder "Logitech"), hat am 10. August 2010 ein Aktienrückkaufprogramm

Mehr

Kreisschreiben Nr. 39. Besteuerung von Aktionärsoptionen. 1. Einleitung. Direkte Bundessteuer Verrechnungssteuer Stempelabgaben

Kreisschreiben Nr. 39. Besteuerung von Aktionärsoptionen. 1. Einleitung. Direkte Bundessteuer Verrechnungssteuer Stempelabgaben Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Verrechnungssteuer Stempelabgaben

Mehr

Kapitaleinlageprinzip. Inhaltsverzeichnis

Kapitaleinlageprinzip. Inhaltsverzeichnis Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Verrechnungssteuer Bern, 9. Dezember

Mehr

Credit-Prüfung im Bundessteuerrecht

Credit-Prüfung im Bundessteuerrecht Credit-Prüfung im Bundessteuerrecht Prüfungsdatum: Prüfungsort: Hilfsmittel: Freitag, 1. Juli 2005, 1100 1300 Uhr Hauptgebäude Universität, Hörsaal Nr. 210 AULA DBG, MWStG, StG, VStG, VStV, OR (deutsche,

Mehr

Info-Telegramm Wegfall der Anschlussförderung Merkblatt -

Info-Telegramm Wegfall der Anschlussförderung Merkblatt - Allgemeines Inanspruchnahme aus der Landesbürgschaft Verzicht auf das Aufwendungsdarlehen Von den zuständigen Senatsverwaltungen wurden eindeutige Kriterien festgelegt, in deren Rahmen sich das Land Berlin

Mehr

Unternehmenssteuerreform II per 1.1.2011. Kapitaleinlageprinzip

Unternehmenssteuerreform II per 1.1.2011. Kapitaleinlageprinzip Steuerseminar 2010 Unternehmenssteuerreform II per 1.1.2011 Kapitaleinlageprinzip Dienststelle Steuern des Kantons Luzern Guido Furrer, Abteilung juristische Personen 16. September 2010 1 Steuerseminar

Mehr

Anhang I zum Kreisschreiben Nr. 5 vom 1. Juni 2004

Anhang I zum Kreisschreiben Nr. 5 vom 1. Juni 2004 Anhang I zum Kreisschreiben Nr. 5 vom 1. Juni 2004 Beispiele 1 26 (wenn keine anderen Angaben: Zahlen in tausend CHF) Inhaltsverzeichnis Seite Nr. 1: Nr. 2: Nr. 3: Nr. 4: Übertragung von Vermögenswerten

Mehr

Finanzierung: Übungsserie III Innenfinanzierung

Finanzierung: Übungsserie III Innenfinanzierung Thema Dokumentart Finanzierung: Übungsserie III Innenfinanzierung Lösungen Theorie im Buch "Integrale Betriebswirtschaftslehre" Teil: Kapitel: D1 Finanzmanagement 2.3 Innenfinanzierung Finanzierung: Übungsserie

Mehr

Interkantonale Vereinbarungen

Interkantonale Vereinbarungen Luzerner Steuerbuch Band 2, Weisungen StG: Steuerausscheidung, 179 Nr. 2 Datum der letzten Änderung: 01.01.2016 http://steuerbuch.lu.ch/index/band_2_weisungen_stg_steuerausscheidung_interkantonalevereinbarungen.html

Mehr

Verkauf von Beteiligungsrechten aus dem Privat- in das Geschäftsvermögen eines Dritten ( indirekte Teilliquidation )

Verkauf von Beteiligungsrechten aus dem Privat- in das Geschäftsvermögen eines Dritten ( indirekte Teilliquidation ) Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Bern, 6. November 2007 Kreisschreiben

Mehr

ÖGWT-Club Die Einbringung - alles Wesentliche auf einen Blick in Kurzform

ÖGWT-Club Die Einbringung - alles Wesentliche auf einen Blick in Kurzform ÖGWT-Club Die Einbringung - alles Wesentliche auf einen Blick in Kurzform Dr. Kornelia Waitz-Ramsauer, LL.M. 12. und 13.5.2009 www.oegwt.at Wir verbinden - Menschen und Wissen. Vortragsinhalt Allgemeines

Mehr

Ausschüttungen aus Kapitaleinlagen: Vom Nennwert- zum Kapitaleinlageprinzip

Ausschüttungen aus Kapitaleinlagen: Vom Nennwert- zum Kapitaleinlageprinzip Ausgabe 01/ Januar 2011 Sehr geehrte Damen und Herren In Ihrer Hand halten Sie das erste TaxBulletin des Jahres 2011. Dieser Newsletter soll Sie regelmässig sowohl über Aktualitäten und Neuigkeiten im

Mehr

1. Vorbemerkungen. Kreisschreiben Nr. 14 vom 6. Juli 2001

1. Vorbemerkungen. Kreisschreiben Nr. 14 vom 6. Juli 2001 Schweizerische Steuerkonferenz Kreisschreiben Nr.14 Interkantonaler Wohnsitzwechsel von quellensteuerpflichtigen Personen, die nachträglich ordentlich veranlagt werden (Art. 90 Abs. 2 DBG, Art. 34 Abs.

Mehr

TAXeNEWS. Corporate Tax. Erwerb eigener Aktien Schranken, Fristen, Steuerfolgen

TAXeNEWS. Corporate Tax. Erwerb eigener Aktien Schranken, Fristen, Steuerfolgen TAXeNEWS Corporate Tax Erwerb eigener Aktien Schranken, Fristen, Steuerfolgen In der Praxis stellen wir immer wieder fest, dass beim Erwerb eigener Aktien Unklarheiten bestehen, die zu unliebsamen Steuerfolgen

Mehr

Ergebnisse der Prüfung der steuerlichen Konsequenzen unterschiedlicher Rechts- und Organisationsformen für das städtische Immobilienmanagement

Ergebnisse der Prüfung der steuerlichen Konsequenzen unterschiedlicher Rechts- und Organisationsformen für das städtische Immobilienmanagement Anlage 1 zur Vorlage V/0937/2013/1. Erg. Ergebnisse der Prüfung der steuerlichen Konsequenzen unterschiedlicher Rechts- und Organisationsformen für das städtische Immobilienmanagement Folgende Rechts-

Mehr

Die steuerliche Behandlung von Fremdwährungsdifferenzen bei der konzerninternen Finanzierung

Die steuerliche Behandlung von Fremdwährungsdifferenzen bei der konzerninternen Finanzierung Masterarbeit Universität Zürich Institut für Banking und Finance Prof. Alexander F. Wagner, PhD Die steuerliche Behandlung von Fremdwährungsdifferenzen bei der konzerninternen Finanzierung Stefan Rüst

Mehr

Universitätseinheit. Mergers & Acquisitions. Jelmoli Holding AG. Robin Landolt Helin Cigerli

Universitätseinheit. Mergers & Acquisitions. Jelmoli Holding AG. Robin Landolt Helin Cigerli Mergers & Acquisitions Jelmoli Holding AG Robin Landolt Helin Cigerli Inhalt 1. Beteiligte Akteure 2. Ablauf der Transaktion 3. Gesellschaftsrechtliche Aspekte 4. Steuerrechtliche Aspekte 5. Fragen und

Mehr

DAS KAPITALEINLAGEPRINZIP Ein Systemwechsel mit weitreichenden Folgen (2. Teil) *

DAS KAPITALEINLAGEPRINZIP Ein Systemwechsel mit weitreichenden Folgen (2. Teil) * JÜRG ALTORFER JÜRG B. ALTORFER Dieser 2. Teil befasst sich mit konkreten Fragestellungen. Die Qualifikation als Kapitaleinlage und Umstrukturierungen werden analysiert. Einzelfragen wie Wandel- und Optionsanleihen,

Mehr

Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg

Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg Kanton Zürich Steueramt Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg Gültig ab der im Kalenderjahr 2011 endenden Steuerperiode 72, 72a, 73, 75, 79 und 82 Steuergesetz (StG) Vergleiche auch Änderung

Mehr

Newsletter 1/2011. St. Gallen, 29. März 2011

Newsletter 1/2011. St. Gallen, 29. März 2011 St. Gallen, 29. März 2011 2 / 9 von Lukas Metzler und Markus Schmuki Liebe Kundin, lieber Kunde von AMG Rechtsanwälte Im aktuellen Newsletter haben unsere Spezialisten für Sie drei Beiträge aus verschiedenen

Mehr

zu 4.: Häufig gestellte Fragen: 1. Frage: Was heißt Übergang der Steuerschuldnerschaft?

zu 4.: Häufig gestellte Fragen: 1. Frage: Was heißt Übergang der Steuerschuldnerschaft? zu 4.: Häufig gestellte Fragen: 1. Frage: Was heißt Übergang der Steuerschuldnerschaft? Im Regelfall schuldet der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer, d. h. er hat diese an das Finanzamt abzuführen.

Mehr

Holding in Liechtenstein

Holding in Liechtenstein I. Begriff der Holding II. Holdinggesellschaft in Liechtenstein III. Formen von Holdinggesellschaften 1. Operative Holding bzw. Stammhauskonzern 2. Management-Holding bzw. Strategie-Holding 3. Finanzholding

Mehr

Indirekte Teilliquidation und Transponierung. Newsletter August 2011

Indirekte Teilliquidation und Transponierung. Newsletter August 2011 Indirekte Teilliquidation und Transponierung Newsletter August 2011 1. Einleitung 2. Ausgangslage (unzulässige Steueroptimierung) 3. Die indirekte Teilliquidation 4. Die Transponierung 5. Nachfolge und

Mehr

Vorname: Bitte prüfen Sie die Klausur auf Vollständigkeit und benutzen Sie für die Beantwortung der Fragen auch die Rückseiten der Klausur!

Vorname: Bitte prüfen Sie die Klausur auf Vollständigkeit und benutzen Sie für die Beantwortung der Fragen auch die Rückseiten der Klausur! Name: Vorname: Bitte prüfen Sie die Klausur auf Vollständigkeit und benutzen Sie für die Beantwortung der Fragen auch die Rückseiten der Klausur! Viel Erfolg! Fach: Dozent: StB Dr. A. Schaffer Datum /

Mehr

SANIERUNG VON KAPITALGESELLSCHAFTEN UND GENOSSENSCHAFTEN Überblick über ausgewählte Praxisfragen und die Steuerfolgen der Sanierungsfusion*

SANIERUNG VON KAPITALGESELLSCHAFTEN UND GENOSSENSCHAFTEN Überblick über ausgewählte Praxisfragen und die Steuerfolgen der Sanierungsfusion* THOMAS LINDER FELIX SCHALCHER SANIERUNG VON KAPITALGESELLSCHAFTEN UND GENOSSENSCHAFTEN Überblick über ausgewählte Praxisfragen und die Steuerfolgen der Sanierungsfusion* Das neue Sanierungsrecht gemäss

Mehr

Sanierungen von Unternehmungen können verschiedene Ursachen haben. Häufige Gründe, welche zu Sanierungen

Sanierungen von Unternehmungen können verschiedene Ursachen haben. Häufige Gründe, welche zu Sanierungen Sanierungen 1. Sanierung im Allgemeinen Sanierungen von Unternehmungen können verschiedene Ursachen haben. Häufige Gründe, welche zu Sanierungen führen sind: - ungenügende Liquidität; - ungenügende Rentabilität;

Mehr

Vorlesung Bernisches Steuerrecht 2011

Vorlesung Bernisches Steuerrecht 2011 Lösung zu Bsp. Nr. 33 (Gegenstand der Grundstückgewinnsteuer) Standard Prüfungsprogramm GGSt StG 126: Steuerpflicht: Veräusserer eines Grundstücks im Kanton BE Sowohl bei PV als auch bei GV, deshalb monistisches

Mehr

Konsultation 9/2008. Stellungnahme von: LRI Invest S.A., Munsbach/Luxembourg. Ansprechpartner: Christian Schlicht und Stefan Ludes

Konsultation 9/2008. Stellungnahme von: LRI Invest S.A., Munsbach/Luxembourg. Ansprechpartner: Christian Schlicht und Stefan Ludes Konsultation 9/2008 Stellungnahme zum Entwurf des Rundschreibens 9/2008 (WA) Anwendungsbereich des Investmentgesetzes nach 1 Satz 1 Nr. 3 InvG (Gz: WA 41 WP 2136 2008/0001) Stellungnahme von: LRI Invest

Mehr

Vergleich. der Kantons- und Gemeindefinanzen. Frequently Asked Questions Häufige gestellte Fragen

Vergleich. der Kantons- und Gemeindefinanzen. Frequently Asked Questions Häufige gestellte Fragen Vergleich der Kantons- und Gemeindefinanzen Frequently Asked Questions Häufige gestellte Fragen Nils.Soguel@unil.ch Evelyn.Munier@unil.ch www.unil.ch/idheap > finances publiques Fragen Seite Ist der Vergleich

Mehr

DNotI. Fax - Abfrage. GrEStG 1 Abs. 3 Anteilsvereinigung bei Treuhandverhältnissen. I. Sachverhalt:

DNotI. Fax - Abfrage. GrEStG 1 Abs. 3 Anteilsvereinigung bei Treuhandverhältnissen. I. Sachverhalt: DNotI Deutsches Notarinstitut Fax - Abfrage Gutachten des Deutschen Notarinstitut Dokumentnummer: 1368# letzte Aktualisierung: 14. Juni 2004 GrEStG 1 Abs. 3 Anteilsvereinigung bei Treuhandverhältnissen

Mehr

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer EXISTENZGRÜNDUNG E35 Stand: November 2013 Ihr Ansprechpartner Dr. Thomas Pitz E-Mail thomas.pitz @saarland.ihk.de Tel. (0681) 9520-211 Fax (0681) 9520-389 Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Inhalt:

Mehr

STEUEROPTIMIERTE VERLUSTVERRECHNUNG BEI VERMÖGENDEN PRIVATPERSONEN

STEUEROPTIMIERTE VERLUSTVERRECHNUNG BEI VERMÖGENDEN PRIVATPERSONEN 8. Family Office Forum Berlin, 10.05.2010 Dr. Jens Escher, LL.M. STEUEROPTIMIERTE VERLUSTVERRECHNUNG BEI VERMÖGENDEN PRIVATPERSONEN I. Systemwechsel zur Abgeltungsteuer Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge

Mehr

Kreisschreiben Nr. 31

Kreisschreiben Nr. 31 Eidgenössische Steuerverwaltung Administration fédérale des contributions Amministrazione federale delle contribuzioni Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Division principale

Mehr

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer I. Allgemeines II. Wer ist Kleinunternehmer III. Ermittlung der Umsatzgrenzen IV. Folgen der Kleinunternehmerregelung V. Folgen des Überschreitens der Umsatzschwelle

Mehr

Merkblatt Holdinggesellschaften

Merkblatt Holdinggesellschaften Finanzdepartement des Kantons Basel-Stadt Steuerverwaltung Steuern von juristischen Personen Merkblatt Holdinggesellschaften vom 3. Januar 2011 (ersetzt Fassung vom 20. Januar 2009) gilt für Kanton gültig

Mehr

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung Besteuerung der Kapitalgesellschaft Zusammenfassendes Beispiel Lösung 1. Ermittlung des zu versteuernden Einkommens der AGmbH für den Veranlagungszeitraum Vorläufiger Jahresüberschuss 600.000 Ermittlung

Mehr

Präzisierungen zur MWST Übergangsinfo 01

Präzisierungen zur MWST Übergangsinfo 01 Januar 2010 www.estv.admin.ch MWST-Praxis-Info 01 Präzisierungen zur MWST Übergangsinfo 01 vom 31. März 2010 Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV MWST-Praxis-Info

Mehr

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden Leitfaden Unternehmereigenschaft eines Vereins Es muss sich um einen Unternehmer handeln (Ein Verein ist Unternehmer, wenn er nachhaltig mit Wiederholungsabsicht tätig ist um Einnahmen zu erzielen) Es

Mehr

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Abs. 2 EStG)

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Abs. 2 EStG) Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97,

Mehr

Kreisschreiben über die Verrechnung von Nachzahlungen der IV mit Leistungsrückforderungen von zugelassenen Krankenkassen

Kreisschreiben über die Verrechnung von Nachzahlungen der IV mit Leistungsrückforderungen von zugelassenen Krankenkassen Kreisschreiben über die Verrechnung von Nachzahlungen der IV mit Leistungsrückforderungen von zugelassenen Krankenkassen Gültig ab 1. Januar 1999 318.104.01 d/vkv 6.07 3 Vorbemerkung Dieses Kreisschreiben

Mehr

R.38 EStG 1975 4Entn.

R.38 EStG 1975 4Entn. R.38 EStG 1975 4Entn. 38. a) Nutzungsentnahmen sind nicht mit dem Teilwert, sondern mit den tatsächlichen Selbstkosten des Steuerpflichtigen zu bewerten (Anschluß an Beschl. des Großen Senats GrS 2/86

Mehr

Schein oder nicht Schein?! Hinweise zur Vermeidung der Scheinselbstständigkeit

Schein oder nicht Schein?! Hinweise zur Vermeidung der Scheinselbstständigkeit 1 Schein oder nicht Schein?! Hinweise zur Vermeidung der Scheinselbstständigkeit 1 Begriff der Scheinselbstständigkeit Unter Scheinselbstständigkeit versteht man, dass eine erwerbstätige Person als selbstständiger

Mehr

I. Überlassung von Transportbehältnissen gegen ein gesondert vereinbartes Pfandgeld. 1. Abgrenzung Transporthilfsmittel zu Warenumschließungen

I. Überlassung von Transportbehältnissen gegen ein gesondert vereinbartes Pfandgeld. 1. Abgrenzung Transporthilfsmittel zu Warenumschließungen Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin ANLAGE POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL FAX Wilhelmstraße

Mehr

4. Überarbeitung MI 08 Privatanteile

4. Überarbeitung MI 08 Privatanteile 4. Überarbeitung MI 08 Privatanteile 4.1. Privatanteil Fahrzeug gemäss Entwurf Überarbeitung MI 08 Privatanteile Die MI 08 Privatanteile wird überarbeitet. Gemäss 1. Entwurf vom 19.2.2015 sind folgende

Mehr

STEUERLICHE BEHANDLUNG VON VEREINSFESTEN

STEUERLICHE BEHANDLUNG VON VEREINSFESTEN STEUERLICHE BEHANDLUNG VON VEREINSFESTEN I. ALLGEMEINES Musikkapellen, die Landjugend oder Sportvereine sind laut Vereinsstatuten als gemeinnützig einzustufen. Sind Geschäftsführung und Statuten ausschließlich

Mehr

Credit-Prüfung im Bundessteuerrecht

Credit-Prüfung im Bundessteuerrecht (S. 1 von 6) Credit-Prüfung im Bundessteuerrecht Prüfungsdatum: Dienstag, 14. Februar 2006, 0800 1000 Uhr Prüfungsort: Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern, Hörsaal Nr. 110

Mehr

Vorsteuerabzug im Zusammenhang mit Beiträgen von Gesellschaftern und Dritten sowie bei Beiträgen im Sanierungsfall

Vorsteuerabzug im Zusammenhang mit Beiträgen von Gesellschaftern und Dritten sowie bei Beiträgen im Sanierungsfall Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Mehrwertsteuer Praxismitteilung Datum XX XXXX XXXX Vorsteuerabzug im Zusammenhang mit Beiträgen von Gesellschaftern

Mehr

Informationsbrief zum 3. November 2009

Informationsbrief zum 3. November 2009 Dipl.Kfm. Martin Löfflad Steuerberater Romantische Straße 10 86753 Möttingen Tel.: 09083/9697935 Fax: 09083/969755 1. Allgemeines Informationsbrief zum 3. November 2009 Inhalt 2. Verluste aus typisch stillen

Mehr

Holdinggesellschaften

Holdinggesellschaften Praxisfestlegung Steuerverwaltung Graubünden StG 89, 92 im Sinne von StG 89 I sind juristische Personen, deren Zweck zur Hauptsache in der dauernden Verwaltung von Beteiligungen besteht und die in der

Mehr

Gesetzliche Änderungen Jahresabschluss nach nrlr

Gesetzliche Änderungen Jahresabschluss nach nrlr Gesetzliche Änderungen Jahresabschluss nach nrlr Clement Urs dipl. Steuerexperte, dipl. Wirtschaftsprüfer Partner REVISCON Schweiz AG, Bülach Inhaltsübersicht 1. Steuerliche Aspekte des rev. RL-Rechts:

Mehr

Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien

Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien Wolfram Fischer Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien Oktober 2004 1 Zusammenfassung Zur Berechnung der Durchschnittsprämien wird das gesamte gemeldete Prämienvolumen Zusammenfassung durch die

Mehr

2 - Navigationspfad für rwfhso2q02 vom 29.07.2004. Kapitel 2. rwfhso2q02nav 29.07.2004 Seite 1 / 13

2 - Navigationspfad für rwfhso2q02 vom 29.07.2004. Kapitel 2. rwfhso2q02nav 29.07.2004 Seite 1 / 13 Mittelflussrechung Kapitel 2 rwfhso2q02nav 29.07.2004 Seite 1 / 13 Inhaltsverzeichnis 1.2 Lernziele... 3 2.2 Woher fliesst Geld in die Kasse?... 4 4.1 Mittelzufluss und Mittelabfluss bei Finanzierungen...

Mehr

Name, Vorname/Firma (nachstehend Kunde) Strasse, Nr. PLZ, Ort

Name, Vorname/Firma (nachstehend Kunde) Strasse, Nr. PLZ, Ort Name, Vorname/Firma (nachstehend Kunde) Strasse, Nr. PLZ, Ort Der Kunde erklärt, die von der Luzerner Kantonalbank AG (nachstehend "LUKB") im Rahmen des SEPA- Firmenlastschriftverfahrens offerierten Dienstleistungen

Mehr

Kapitaleinlageprinzip

Kapitaleinlageprinzip Kapitaleinlageprinzip Aktuelle Entwicklungen Steuerseminar Kanton LU 13.9.2011 Kapitaleinlageprinzip Agenda Referat behandelt zwei Schwerpunkte: Politische Entwicklungen seit Einführung 1.1.2011 Beispiele

Mehr

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Absatz 2 EStG)

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Absatz 2 EStG) Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL Wilhelmstraße 97, 10117

Mehr

Tamara Tormen, dipl. Steuerexpertin, Betriebsökonomin HWV

Tamara Tormen, dipl. Steuerexpertin, Betriebsökonomin HWV Tamara Tormen, dipl. Steuerexpertin, Betriebsökonomin HWV Geissmann und Partner Rechtsanwälte Mellingerstrasse 2a Postfach 2078 5402 Baden Tel. 056 203 00 15 tormen@geissmannlegal.ch Überblick Finanzierung

Mehr

Neue Besteuerungsform der Zinsen durch die Unternehmensteuerreform - Abgeltungsteuer

Neue Besteuerungsform der Zinsen durch die Unternehmensteuerreform - Abgeltungsteuer Neue Besteuerungsform der Zinsen durch die Unternehmensteuerreform - Abgeltungsteuer Der Steuerpflicht unterliegende Einnahmen Neben den bisher bereits nach altem Recht steuerpflichtigen Einnahmen wie

Mehr

Steuerliche Unterschiede: Erwerb Betrieb / Anteil an einer Kapitalgesellschaft

Steuerliche Unterschiede: Erwerb Betrieb / Anteil an einer Kapitalgesellschaft Steuerliche Unterschiede: Erwerb Betrieb / Anteil an einer Kapitalgesellschaft Themenabgrenzung Dieses Infoblatt stellt die Unterschiede in den ertragsteuerlichen Auswirkungen zwischen dem Kauf eines Betriebes

Mehr

Der Jahresabschluss der Personengesellschaften

Der Jahresabschluss der Personengesellschaften Kapitel 27 Der Jahresabschluss der Personengesellschaften Zweck Korrekte Bestimmung und Verbuchung des Erfolges sowie der Verbindlichkeiten zwischen dem Unternehmen und seinen Inhabern. Einleitung Nachdem

Mehr

Unternehmenssteuerreform II. Urs Huser / Beat Ledermann. Einleitung. Einleitung. Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Urs Huser / Beat Ledermann

Unternehmenssteuerreform II. Urs Huser / Beat Ledermann. Einleitung. Einleitung. Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Urs Huser / Beat Ledermann Unternehmenssteuerreform II Urs Huser / Beat Ledermann Partner UTA Treuhand AG Lenzburg 1 Einleitung 2 Einleitung 3 1 Unternehmenssteuerreform II Übersicht Unternehmenssteuerreform II Seit 01.01.2009 geltende

Mehr

Merkblatt. Grundsätze zur Verwendung der Mittel einer Stiftung

Merkblatt. Grundsätze zur Verwendung der Mittel einer Stiftung Merkblatt Grundsätze zur Verwendung der Mittel einer Stiftung A. Satzungsgemäße Verwendung Nach 55 AO dürfen die Mittel einer steuerbegünstigten Körperschaft nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet

Mehr

KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS

KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS Am 29. Januar 2014 fällte das Bundesgericht ein Urteil

Mehr

Kontenplan für die evangelisch-reformierten Kirchgemeinden des Kantons Basel-Landschaft

Kontenplan für die evangelisch-reformierten Kirchgemeinden des Kantons Basel-Landschaft 109a/2014 Kontenplan für die evangelisch-reformierten Kirchgemeinden des Kantons Basel-Landschaft (Redaktionell überarbeitet durch die Finanzabteilung ERK BL in Zusammenarbeit mit der AWK am 17.09.2014)

Mehr

Verlustverrechnung ( 70 StG bzw. Art. 67 DBG) und Mantelhandel

Verlustverrechnung ( 70 StG bzw. Art. 67 DBG) und Mantelhandel Entscheid der kantonalen Steuerkommission / Verwaltung für die direkte Bundessteuer vom 4. Mai 2009 i.s. D. GmbH (StKE 64/06) Verlustverrechnung ( 70 StG bzw. Art. 67 DBG) und Mantelhandel Der sog. Mantelhandel

Mehr

wie mit Ihnen am 02.03.2004 besprochen, nachfolgend die Fallkonstellationen, die unseren Kollegen momentan die meisten Probleme bereiten.

wie mit Ihnen am 02.03.2004 besprochen, nachfolgend die Fallkonstellationen, die unseren Kollegen momentan die meisten Probleme bereiten. Oberfinanzdirektion Chemnitz Herrn Oberfinanzpräsident Staschik Brückenstraße 10 09111 Chemnitz Dresden, 01. pril 2004 Umsatzsteuerliche Behandlung der Geschäftsführungs- und Vertretungsleistungen an die

Mehr

Erläuterungen zu der Erhebung INP

Erläuterungen zu der Erhebung INP Erläuterungen zu der Erhebung INP INP05 Kennzahlen (1) Unternehmen Geben Sie bitte den Personalbestand, sowie die Kennzahlen aus der Bilanz und der Erfolgsrechnung ihres Unternehmens* an. * Rechtliche

Mehr

Ausschüttungsrate. Außenfinanzierung. Außergerichtlicher Vergleich. Außergerichtlicher Vergleich

Ausschüttungsrate. Außenfinanzierung. Außergerichtlicher Vergleich. Außergerichtlicher Vergleich 15 Außergerichtlicher Vergleich 2. Zweck der Ausgründung: Aufgabenteilung durch Gründung einer Doppelgesellschaft (Betriebsaufspaltung), Erlangung steuerlicher Vorteile. 3. Steuerliche Auswirkungen: a)

Mehr

Der Ausgleichsbetrag im Sanierungsgebiet

Der Ausgleichsbetrag im Sanierungsgebiet Sanierungsgebiet Westliches Ringgebiet-Süd Soziale Stadt Der Ausgleichsbetrag im Sanierungsgebiet Liebe Bürgerinnen und Bürger des Westlichen Ringgebietes! Das Sanierungsgebiet Westliches Ringgebiet -Soziale

Mehr

MERKBLATT ZUM PIKETTDIENST

MERKBLATT ZUM PIKETTDIENST Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Arbeitsbedingungen Arbeitnehmerschutz MERKBLATT ZUM PIKETTDIENST ArG: Arbeitsgesetz, SR 822.11

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

KANN EIN ASSET DEAL DIE LÖSUNG FÜR DIE NACHFOLGE- PLANUNG SEIN?

KANN EIN ASSET DEAL DIE LÖSUNG FÜR DIE NACHFOLGE- PLANUNG SEIN? KANN EIN ASSET DEAL DIE LÖSUNG FÜR DIE NACHFOLGE- PLANUNG SEIN? (Serie Nachflgeplanung Teil 5) Bei Nachflgeplanungen bzw. bei der Veräusserung eines Unternehmens werden häufig die Begriffe Asset Deal und

Mehr

Klarheit für Ihr Business

Klarheit für Ihr Business Klarheit für Ihr Business Wirtschaftsprüfungs-/Steuerberatungsgesellschaft 12 Berufsträger, mehr als 40 Mitarbeiter Ein Schwerpunkt unserer Beratung: Sanierung & Restrukturierung Team und Netzwerk 1 Steuerrechtliche

Mehr

Immobilien und Mehrwertsteuer (MWST)

Immobilien und Mehrwertsteuer (MWST) Immobilien und Mehrwertsteuer (MWST) ÜBERBLICK ÜBER DIE MWST-GESTALTUNG UND FOLGEN BEI IMMOBILIEN Sachverhalt Gegenstand Voraussetzungen Vorteil Nachteil Kauf / Erstellung Allgemeines Prüfung, ob auf dem

Mehr

Die europäische Privatgesellschaft - SPE - Societas Privata Europaea. Eine neue Rechtsform für den Mittelstand

Die europäische Privatgesellschaft - SPE - Societas Privata Europaea. Eine neue Rechtsform für den Mittelstand Dr. Stefan Schlawien Rechtsanwalt stefan.schlawien@snp-online.de Die europäische Privatgesellschaft - SPE - Societas Privata Europaea Eine neue Rechtsform für den Mittelstand Die Kommission der europäischen

Mehr

= Rundschreiben Nr. 2/2013

= Rundschreiben Nr. 2/2013 = Rundschreiben Nr. 2/2013 21. Januar 2013 Sehr geehrte Damen und Herren, im vorliegenden Rundschreiben gehen wir auf die verschiedenen und vielfältigen Än- derungen im MwSt-Bereich ein, welche mit dem

Mehr

Sanierung bei natürlichen Personen

Sanierung bei natürlichen Personen Sanierung bei natürlichen Personen Andreas Käser eidg. dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling eidg. dipl. Steuerexperte Steuerverwaltung des Kantons Bern Bereichsleiter UBST Region Emmental Oberaargau

Mehr

1. Allgemeines zum Abzug der Unterhaltskosten für Liegenschaften des Privatvermögens

1. Allgemeines zum Abzug der Unterhaltskosten für Liegenschaften des Privatvermögens Merkblatt des kantonalen Steueramtes über die steuerliche Behandlung von Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, bei des Privatvermögens (vom 13. November 2009) Vorbemerkungen

Mehr

Kommunale Dauerverlustbetriebe verdeckte Gewinnausschüttungen und Kapitalertragsteuer

Kommunale Dauerverlustbetriebe verdeckte Gewinnausschüttungen und Kapitalertragsteuer Kommunale Dauerverlustbetriebe verdeckte Gewinnausschüttungen und Kapitalertragsteuer Vermeidung von Kapitalertragsteuer durch eine Ausschüttungsbescheinigung Verfasser: Gerhard Himmelstoß Inhaltsübersicht

Mehr

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIII: Internationale Rechnungslegung. Lösungshinweise zur 3. Musterklausur

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIII: Internationale Rechnungslegung. Lösungshinweise zur 3. Musterklausur 3. IWW-Musterklausur zum Modul XIII Internationale Rechnungslegung IWW Studienprogramm Aufbaustudium Modul XIII: Internationale Rechnungslegung zur 3. Musterklausur 1 3. IWW-Musterklausur zum Modul XIII

Mehr

Die Haftung von GmbH-Geschäftsführern

Die Haftung von GmbH-Geschäftsführern Unternehmensführung und Management Haftung und Recht Hansjörg Scheel Die Haftung von GmbH-Geschäftsführern 4. überarbeitete Auflage Verlag Dashöfer gelten und insbesondere stille Reserven nicht realisiert

Mehr

6. Fall Geschäftsführung ohne Auftrag???

6. Fall Geschäftsführung ohne Auftrag??? 6. Fall Geschäftsführung ohne Auftrag??? Nach diesem Vorfall beschließt F auch anderweitig tätig zu werden. Inspiriert von der RTL Sendung Peter Zwegat, beschließt er eine Schuldnerberatung zu gründen,

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Grundregel für Kleinunternehmer Als Kleinunternehmer haben Sie umsatzsteuerlich ein Wahlrecht: Verrechnung ohne Umsatzsteuer: Sie verrechnen Ihrem Kunden keine Umsatzsteuer,

Mehr

Ermittlung der Bevorzugung einer Investitionsvariante aufgrund des Vergleichs der Kosten, die bei den verschiedenen Varianten entstehen.

Ermittlung der Bevorzugung einer Investitionsvariante aufgrund des Vergleichs der Kosten, die bei den verschiedenen Varianten entstehen. Kapitel 63 Investitionsrechnung b) Statische Investitionsrechnung I. Kostenvergleich Zweck Ermittlung der Bevorzugung einer Investitionsvariante aufgrund des Vergleichs der Kosten, die bei den verschiedenen

Mehr

Kapitaleinlageprinzip ab

Kapitaleinlageprinzip ab Steuerseminar 2009 Kapitaleinlageprinzip ab 1.1.2011 Funktionsweise und offene Fragen vgl. Steuerseminar 11.11.2008; Ordnerregister 1, Folien Nr. 16-20 Dienststelle Steuern des Kantons Luzern Josef Habermacher

Mehr

Aufgabe 1 Steuerpflicht

Aufgabe 1 Steuerpflicht Aufgabe 1 Steuerpflicht Sachverhalt Karl Meier lebt zusammen mit seiner Familie im Staat Y. Er bewohnt hier ein Einfamilienhaus. Karl Meier arbeitet bei einer international tätigen Firma, die ihren Sitz

Mehr

PricewaterhouseCoopers S E C A. Swiss Limited Partnership. Swiss Limited Partnership Steuerliche Auswirkungen

PricewaterhouseCoopers S E C A. Swiss Limited Partnership. Swiss Limited Partnership Steuerliche Auswirkungen S E C A Swiss Limited Partnership Neuerungen durch das Kollektivanlagengesetz *connectedthinking Swiss Limited Partnership Steuerliche Auswirkungen Victor Meyer AG Birchstrasse 160 8050 Zürich 058 792

Mehr

Steuergestaltung durch Rechtsformwahl, WS 2014/2015, neue PO Musterlösung

Steuergestaltung durch Rechtsformwahl, WS 2014/2015, neue PO Musterlösung Steuergestaltung durch Rechtsformwahl, WS 2014/201, neue PO Musterlösung 1. Aufgabe Pkt. a) Ermittlung der Steuerbelastung für die GmbH & Co. KG (Gewerbesteuer) Aufgrund der Tatsache, dass bis zum 30.12.14

Mehr

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer IHK-Information Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Die Umsatzbesteuerung wird von vielen Unternehmen wegen ihres komplizierten Verfahrens kritisiert.

Mehr

Halbtagesseminar. Dienstag, 6. September 2011 (Vormittag) im Swissôtel, Zürich-Oerlikon MEHRWERTSTEUER- SEMINAR MWST FÜR CFO UND ANDERE FÜHRUNGSKRÄFTE

Halbtagesseminar. Dienstag, 6. September 2011 (Vormittag) im Swissôtel, Zürich-Oerlikon MEHRWERTSTEUER- SEMINAR MWST FÜR CFO UND ANDERE FÜHRUNGSKRÄFTE MEHRWERTSTEUER- SEMINAR MWST FÜR CFO UND ANDERE FÜHRUNGSKRÄFTE Halbtagesseminar Dienstag, 6. September 2011 (Vormittag) im Swissôtel, Zürich-Oerlikon Von Graffenried AG Treuhand Waaghausgasse 1, 3000 Bern

Mehr

Selbständiger Erwerb. Verlustverrechnung bei Geschäftsaufgabe

Selbständiger Erwerb. Verlustverrechnung bei Geschäftsaufgabe Selbständiger Erwerb Verlustverrechnung bei Geschäftsaufgabe Einspracheentscheid der Steuerverwaltung Basel-Stadt vom 31. Juli 2001 Verluste aus einer selbständigen Erwerbstätigkeit können innerhalb der

Mehr

Umsatzsteuerliche Behandlung des Sponsorings

Umsatzsteuerliche Behandlung des Sponsorings Erfahrung und Fachkompetenz im Sportmarketing. METATOP EXPERTISE Umsatzsteuerliche Behandlung des Sponsorings Unterscheidung Sponsorgeber und -nehmer sowie die Abgrenzung zur Spende. www.metatop.com Definition

Mehr

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) - Sammelposten (Wahlrechte in Steuerbilanz und Handelsbilanz)

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) - Sammelposten (Wahlrechte in Steuerbilanz und Handelsbilanz) Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) - (Wahlrechte in Steuerbilanz und Handelsbilanz) Leonberg, im Februar 2011 Die Spielregeln für die Behandlung der Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz

Mehr

Corporate Finance. Zielsystem des Finanzmanagements

Corporate Finance. Zielsystem des Finanzmanagements Corporate Finance Zielsystem des Finanzmanagements 1 Verantwortungsbereich von CFOs: Chief Accountant Finanzbuchhaltung, Steuern, Compliance + Management-Reporting + Budgetierung + Strategische Planung

Mehr

Neuerungen bei der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgrund der Unternehmenssteuerreform II

Neuerungen bei der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgrund der Unternehmenssteuerreform II 090 Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Bern, 6. Dezember 2009 Kreisschreiben

Mehr