Heilpädagogische Tagesstätte für Kinder im Vorschulalter mit Schulvorbereitender Einrichtung

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1 Konzept Heilpädagogische Tagesstätte für Kinder im Vorschulalter mit Schulvorbereitender Einrichtung Kinder sind Hoffnungen Novalis

2 VORWORT SCHWERPUNKTE UNSERER ARBEIT PÄDAGOGISCHER ANSATZ BILDUNGS-, ERZIEHUNGS- UND FÖRDERZIELE BASISKOMPETENZEN Personale Kompetenz Kognitive Kompetenz Physische Kompetenz Emotionale und soziale Kompetenz TRANSITIONEN RESILIENZ THEMENBEZOGENE FÖRDERSCHWERPUNKTE Natur und Umwelt Ethik und Religion Musik und kreatives Gestalten Sprache und Kommunikation Gesundheit Ernährung Bewegungserziehung Mathematik und Naturwissenschaften Spielen Vorschulerziehung PARTIZIPATION

3 DER ÜBERGANG VON DER KRIPPE ODER VOM ELTERNHAUS IN DIE HPT/SVE Eingewöhnung ERZIEHUNGSPARTNERSCHAFT MIT DEN ELTERN PÄDAGOGEN FACHDIENST FÖRDERPLANUNG QUALITÄTSMANGEMENT Dokumentation Eltern- und Mitarbeiterbefragung Feedbackgespräche mit Mitarbeitern HYGIENEMANAGEMENT Hygienebeauftragter Reinigung Lebensmittelhygiene ORGANISATORISCHE RAHMENBEDINGUNGEN Lage und Räumlichkeiten Gruppengröße und Belegung Tagesablauf Öffnungszeiten Schließzeiten Betreuungskosten Anmeldung und Aufnahme Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit Träger und Leitbild

4 VORWORT Die Heilpädagogische Tagesstätte für Kinder im Vorschulalter (HPT) mit Schulvorbereitender Einrichtung (SVE) soll den Kindern ein zweites Zuhause sein. Wir wollen für sie einen Ort der Geborgenheit und der Sicherheit schaffen. Eltern möchten wir die Sicherheit geben, dass ihre Kinder bei uns liebevoll betreut und gefördert werden. Im Rahmen des Erziehungsauftrages sind die Mitarbeiter den Kindern stets positiv zugewandt und begleiten sie wertschätzend. Die Betreuung, Erziehung und Förderung eines Kindes mit Behinderung stellt Eltern vor eine meist unerwartete Aufgabe, mit deren Bewältigung sie Unterstützung, Entlastung und Beratung durch uns erhalten. Liebevolle Betreuung, individuelle Förderung und Erziehung, sorgfältige Pflege und notwendige Therapie bietet unsere HPT/SVE. Wir unterstützen und ergänzen so die familiäre Erziehung von Kindern mit unterschiedlichen Einschränkungen ihrer körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkei- ten. Die HPT/SVE, die Grund- und Mittelschule, die Real- und Fachoberschule und die Heilpädagogische Tagesstätte für Kinder und Jugendliche im Schulalter finden sich unter einem Dach. Für die Eltern bie- tet dies die Möglichkeit einer konzeptionell einheitlichen und aufeinander aufbauenden Betreuung, Erziehung und Förderung ihres Kindes; während die Kinder von stabilen Beziehungen und vertrauten Räumlichkeiten profitieren. SCHWERPUNKTE UNSERER ARBEIT Im Mittelpunkt stehen die Kinder und deren Bedürfnisse. Jedem Kind wird eine individuelle Förde- rung und Erziehung zuteil. Die Kinder spielen und lernen nach ihren eigenen Interessen und Fähigkeiten. Dabei sind gegenseitige Toleranz und Wertschätzung die Basis für unser tägliches Zusammensein. Als zweites Zuhause soll die HPT/SVE ein Ort der Geborgenheit, ein Ort zum Spielen und zum Spaßhaben, zum Erkunden der Welt sowie zur individuellen Förderung und Erziehung eines jeden Kindes sein. Unser Ziel ist es, in Kooperation mit den Eltern einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Kinder zu fröhlichen, weltoffenen, gemeinschaftsfähigen und starken Persönlichkeiten zu leisten. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Förderung von Selbstständigkeit und Selbstbestimmung unserer Kinder mit Behinderung. 4

5 In einer Umgebung, die alle Sinne anspricht und in der den Kindern liebevoll begegnet wird, sollen die Stärken der Kinder im Vordergrund stehen. Wir fördern das Spiel und die Bewegung an der fri- schen Luft. Wir legen großen Wert auf gleichbleibende, wertschätzende Bezugspersonen für die Kinder und ihre Eltern, sowie auf eine Atmosphäre des Vertrauens, der offenen Kommunikation, der vertrauensvol- len Zusammenarbeit und des Respekts. Inklusive Pädagogik, welche die Gleichberechtigung aller Kinder, unabhängig von ihren Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen, ihrer sozialen, kulturellen oder ethnischen Herkunft vorsieht, ist verankert in der UN- Menschenrechtskonvention und wird bei uns entsprechend umgesetzt. Die HPT/SVE beabsichtigt die Zusammenarbeit mit der Kindergartengruppe vom Haus für Kinder für Kinder ohne Behinderung in räumlicher Nähe und pädagogischer Kooperation. In den vier Gruppen werden jeweils acht Kinder mit Körper- und Mehrfachbehinderung gefördert und betreut. Mit dieser Gruppenstärke sind individuelle Förderung, Erziehung, Betreuung und Unterstützung möglich. Interkulturelle Pädagogik verstehen wir als Teil unseres Alltags: Durch große Migrationsbewegungen in der ganzen Welt, durch Globalisierung und das Zusammenwachsen der Länder Europas ist die Ge- sellschaft, in der wir leben, sehr vielfältig und komplex geworden. Wir fördern Kinder in ihrer sozia- len, kulturellen und individuellen Identität und stärken sie in ihrer Toleranz gegenüber dem Anderen und Unbekannten. Es ist uns wichtig, Kinder zu ermutigen, auch mit Konflikten, die sich aus unter- schiedlichen Lebenswelten ergeben können, konstruktiv umzugehen. Wir fördern die Aufgeschlos- senheit für andere Kulturen und eine respektvolle und wertschätzende Grundhaltung gegenüber allen Menschen. PÄDAGOGISCHER ANSATZ Wir arbeiten situationsorientiert. Dieser Konzeptansatz beinhaltet die Sichtweise, dass das Kind vor- rangig in Situationen lernt, die unmittelbar mit seinem Erlebten zu tun haben. So unterstützt dieser Ansatz den Bildungs- und Lebensbewältigungsprozess der Kinder positiv. Unsere pädagogische Arbeit setzt an der jeweiligen sozialen und kulturellen Lebenssituation des Kin- des und seiner Familie an. Wir greifen alltägliche Situationen, Themen und Interessen der Kinder auf und nutzen diese, die persönliche Entwicklung der Kinder voranzutreiben. Unsere Grundsätze sind Solidarität, Kompetenz und Autonomie. 5

6 Ziel ist es, jedem Kind eine individuelle, bestmögliche Förderung zuteil werden zu lassen. Dem Kind soll in Phasen, in denen eine erhöhte Lern- und Aufnahmebereitschaft besteht, der Erwerb dieser Fähigkeiten möglich sein. Auf eine große Anregungsvielfalt wird von unserer Seite großen Wert ge- legt. Dabei orientieren wir uns an einer heilpädagogischen und ganzheitlichen Sichtweise, die sich nicht an Defiziten, sondern vor allem an den Ressourcen und Fähigkeiten des Kindes orientiert. Im Vorder- grund stehen dabei die Entwicklung und Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes. Wir unterstützen und ergänzen die familiäre Erziehung der Eltern mit einer auf die unterschiedlichen geistigen und sozialen Anforderungen der Kinder angepassten Förderung: Jedes Kind erhält einen individuellen Förderplan, der im interdisziplinären Team und den Eltern erstellt wird. Die Ziele werden dann alle sechs Monate überprüft und weitergeschrieben. Diese heilpädagogischen Fördermaßnahmen bieten Ausgleich behindertenspezifischer Entwicklungsschwierigkeiten. Lebendige Lernerfahrungen unter Einbeziehung der Interessen und Impulse der Kinder dienen dem Ziel der ganzheitlichen Entwicklungsförderung. Den Kindern nahezubringen und den Kindern vorleben, dass alle Menschen gleichen Wert haben gleich ob verschiedener Anschauungen und Wünschen, gleich ob mit oder ohne Behinderung, gleich welcher Herkunft, welchen Geschlechts oder Alters ist uns ein großes Anliegen. Das bedingt einen respektvollen und wertschätzenden Umgang aller Menschen miteinander, das Annehmen der eige- nen Individualität, der eigenen Grenzen und Andersartigkeit. Wir achten bei unseren MitarbeiterInnen auf eine Haltung, die Kinder wertschätzt, die im Dialog mit ihnen Ich- Botschaften sendet, nicht abwertet und die Handlungen der Kinder und Jugendlichen versucht nachzuvollziehen. Wir achten darauf, dass wir die Kinder bei ihrer Identitätsbildung begleiten, indem wir ihnen helfen, ihre eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Vorlieben wahrzunehmen. Wir begleiten sie wohlwollend und respektvoll, ihr Selbst zu finden. Dabei achten wir darauf, dass die Kinder gleichzeitig gemeinschafts- fähig bleiben und sich für die Wünsche und Sorgen anderer einsetzen. So lernen und übernehmen sie Verantwortung. Wir konzentrieren uns auf die Begabungen und Bedürfnisse eines jeden einzelnen Kindes, dabei ist der eigene Rhythmus, die eigene Art zu lernen von Wichtigkeit. Wir stellen Material zur Verfügung, die es ihnen möglich macht, die Welt zu erkunden und sie zu verstehen. 6

7 Wir verstehen uns als lernende Organisation. Kollegiale Zusammenarbeit im Team, regelmäßige Selbstreflexion, Fortbildungen und Evaluation der pädagogischen Arbeit prägen unser Selbstver- ständnis. BILDUNGS-, ERZIEHUNGS- UND FÖRDERZIELE Das Kind gestaltet entsprechend seines Entwicklungsstands seine Bildung von Anfang an mit. Das pädagogische Team fördert individuell und ganzheitlich entsprechend der sozialen, körperlichen und emotionalen Entwicklung eines jeden Kindes. Die Kinder werden ermutigt, sich mit ihren Stärken und Schwächen anzunehmen. Sie sollen zu selbstständigen, eigenständigen und lebenstüchtigen Menschen heranwachsen können und werden dementsprechend gefördert. Eine wichtige Entwicklungsaufgabe ist es, die Kinder bei ihrem Prozess zur eigenen Geschlechtsidentität zu unterstützen und hierfür gezielt Projekte anzubieten. Die Förderplanung erfolgt nach ICF (Internationale Klassifizierung der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit), maßgeblich den Richtlinien der Partizipation gemäß der internationalen Klassifikation der Weltgesundheitsbehörde (WHO). Das Team schafft durch ein anregendes Lernumfeld und durch gezielte Lernangebote die Vorausset- zung, Basiskompetenzen zu erlernen und zu entwickeln: BASISKOMPETENZEN Um die Bildung der Kinder in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu begleiten und zu unterstützen, achten wir darauf, dass sie sich in der Gruppe wohlfühlen, sie ihre Bedürfnisse äußern können, dass sie ein positives Selbstwertgefühl erlangen können und ihrer Kreativität Raum gegeben wird. Personale Kompetenz Selbstwertgefühl ist nötig, um Selbstvertrauen zu entwickeln. Bezugspersonen geben dem Kind Wertschätzung und schaffen Situationen, in denen sich das Kind selbstwirksam erlebt. Das Kind wird unterstützt, sich im Miteinander mit anderen Kindern kompetent zu fühlen und zu sein. Es wird gestärkt, altersgemäße Probleme und Aufgaben zu meistern. Kinder mit einem guten Selbstwert haben auch meist ein gutes Selbstvertrauen. Neben der Entwicklung von Selbstwertgefühl und der Erfahrung von Autonomie, ist es wichtig, Kinder zu unterstützen widerstandsfähig zu wer- den. Kinder brauchen Unterstützung, um mit Belastungen, Herausforderungen und Brüchen umzugehen. Dazu gehört auch, sich der eigenen Gefühle bewusst zu sein, diese verbal ausdrücken und gegebenenfalls regulieren zu können. 7

8 Wir legen Wert darauf, dass den Kindern ein altersgemäßer Handlungs- und Entscheidungsspielraum angeboten wird und sie die Erfahrung machen können, Herausforderungen selbst zu meistern. Die Kinder sollen sich sprachlich, körperlich, gestalterisch und in ihrer Kreativität selbstwirksam erle- ben können. Kognitive Kompetenz Es genügt nicht, Kinder mit Wissen zu versorgen. Vielmehr ist es von Bedeutung, den Kindern Fähig- keiten an die Hand zu geben, das ganze Leben hindurch lernen zu können. Die Kinder sollten Qualifi- kationen erwerben, die dazu befähigen, sich in einer dauernd sich wandelnden Welt anpassen zu können und sich wohl zu fühlen. Dieser Erwerb von Lernkompetenz umfasst neben einer Selbst- und Sozialkompetenz auch eine Sach- und Methodenkompetenz. Das pädagogische Team unterstützt die Entwicklung dieser Lernkompe- tenz im Bereich der Sach- und Methodenkompetenz durch das Möglichmachen Aktivitäten zu entwi- ckeln. Positive Lernerfahrung und Erfolgserlebnisse helfen, die natürliche Neugier und Kreativität der Kinder zu erhalten. Wir achten darauf, dass die Freude am Lernen größer ist als die Mühen, die manchmal damit verbunden sind. Die Kinder sollen lernen, Probleme selbst zu lösen. In Denkprozessen sind alle Sinne Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken von großer Wichtigkeit. Durch Bereitstellen von Materialien, durch Spiele, Rhythmik, Tanz und Musik, Vorlesen und Nacherzählenlassen von Geschichten oder Erlebnis- sen wird das Gedächtnis der Kinder auf spielerische Weise trainiert. Physische Kompetenz Jedem Kind wird genügend Gelegenheit gegeben, sich zu bewegen und Geschicklichkeit und Körper- bewusstsein zu entwickeln. Dabei sammelt es Erfahrung in Grob- und Feinmotorik, Schnelligkeit, Kraft und Raumorientierung. Auch üben die Kinder grundlegende Hygienemaßnahmen, um ein kör- perliches Wohlbefinden herzustellen. Körperlicher Anspannung Entspannung folgen zu lassen wird im Alltag gelebt und ist eine wichtige Erfahrung zur Stressbewältigung. Für Kinder mit Körperbehinderung ist die Entwicklung motorischer Fähigkeiten von großer Relevanz; sie gibt den Kindern die Möglichkeit, sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen, ihre Erfahrung und Erlebnisse bei der Erforschung ihrer Umgebung sind entscheidend für die Entwicklung geistiger Fähigkeiten. 8

9 Die Kinder erhalten zu Bewegungs- und Spielangeboten zusätzlich nötige Ergo- oder Physiotherapie. Emotionale und soziale Kompetenz Die Erziehung zum Frieden beginnt bereits im Kleinkindalter. Der Respekt zwischen Erwachsenen und Kindern prägt auch den Umgang der Kinder untereinander. Jüngere und Ältere, Kinder mit oder ohne Behinderung, sowie Kinder verschiedener Nationalitäten und Religionen erleben gemeinsamen Alltag. Beim gemeinsamen Spiel, beim Essen und beim täglichen Morgenkreis üben die Kinder gegen- seitige Rücksichtnahme, Achtung und Toleranz gegenüber ihren eigenen Stärken und Schwächen und denen der anderen Kinder. Kinder, die sichere Bindungen erleben, verhalten sich sozialer, sind selbständiger und haben ein ho- hes Selbstwertgefühl. Zuwendung, Verlässlichkeit und emotionale Wärme sind Voraussetzungen dafür, dass Erziehungsprozesse gelingen und Bindungen aufgebaut werden können. Kinder sollen bei uns lernen, die eigenen Gefühle zu erfahren und zu kennen und die Emotionen an- derer Kinder zu verstehen, ihre Beziehungen sollen durch Sympathie und gegenseitigem Respekt getragen sein. Die Kinder sollen die soziale Eingebundenheit in der Gruppe erleben, sich geliebt, respektiert und angenommen fühlen. TRANSITIONEN In unserer Zeit wachsen Kinder in einer Gesellschaft auf, in der stetige Veränderungen zur Normalität gehören. Diese Veränderungen werden oft sehr einschneidend und emotional erlebt, da sie erstmals oder nur einmal im Leben vorkommen. Die Kinder erleben zunächst Freude, Neugierde oder Stolz, bereits im nächsten Augenblick kann sich Angst und Verunsichertheit breit machen. Unsere pädagogische Unterstützung und Begleitung zielt darauf, den Kindern zu helfen, mit Stresssi- tuationen und starken Emotionen umgehen zu lernen und möglichst schnell wieder Wohlbefinden zu erlernen. RESILIENZ Kinder in ihrer Resilienz ihrer Widerstandsfähigkeit zu stärken und diese als Grundlage für positive Entwicklung, Gesundheit und Wohlempfinden zu sehen, gehört zu den wesentlichen Grundsteinen für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen. Die individuelle Frustrationstoleranz zu erhöhen ist uns ein Ziel. 9

10 THEMENBEZOGENE FÖRDERSCHWERPUNKTE Natur und Umwelt Natur zu erleben hilft Kindern in ihrer kognitiven Entwicklung und beim Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das bewusste Beobachten von Umwelt- und Naturvorgängen im Wechsel der Jahreszeiten gibt den Kindern Sicherheit in immer Wiederkehrendes, hilft beim Verstehen der Umwelt und festigt die Be- ziehung zur Natur durch die gemachten Erfahrungen und Emotionen. Wir gehen jeden Tag mit den Kindern an die frische Luft. Ausgestattet mit wettergerechter Kleidung und passendem Schuhwerk sollen die Kinder bei jedem Wetter im Garten rutschen, krabbeln und im Sand matschen und buddeln. Bei Spaziergängen in den Petuelpark erweitern wir Bewegungsräume. Kinder erleben den Bach, der am Haus vorbeifließt und in dem Enten und Fische zuhause ist. Sie werden mit der Natur in den jah- reszeitlichen Veränderungen vertraut gemacht und erlangen einen respektvollen Umgang mit ihr. Sie erleben Tiere in ihren Lebensräumen. Umweltschutz wird in unserer Einrichtung vorgelebt und mit den Kindern immer wieder thematisiert. Ethik und Religion Wir wollen den Kindern und Jugendlichen vermitteln, wertorientiert und in Achtung vor religiöser Überzeugung zu leben und bewusst Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, sich Kon- flikten zu stellen und diese friedlich zu lösen. Ethische Grundsätze sowie die Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Religionen sollen in der HPT/SVE Thema sein und gelebt werden. In der HPT/SVE wird die traditionelle christliche Religion mit ihren Bräuchen und Festen gepflegt. Die Pädagogen sollen Vorbild sein und die Kinder unterstützen, mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen, Mitverantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, andere Kinder und sich selbst in der Unterschiedlichkeit anzunehmen und angemessene Lösungen bei Streitigkeiten zu finden. Bilderbücher, biblische Geschichten, Lieder und Rollenspiele werden uns im Rhythmus des Jahres begleiten. Musik und kreatives Gestalten Gestalterischem Handeln und der Umgang mit Musik fördern die emotionale, praktische und kogni- tive Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. 10

11 Der Tagesablauf wird die Kinder mit musikalischen Ritualen begleiten. Die Freude am Musizieren, am Singen und Tanzen ist für die Kinder eine Erfahrung der Sinne, macht glücklich und ist ein soziales Erlebnis. Das Kind entwickelt Takt und Rhythmusgefühl, das Gehör wird geschult und ein Körperbe- wusstsein entwickelt. Die Kinder werden ermutigt und aufgefordert selbst Musik zu machen, Instrumente stehen zur Ver- fügung und Lieder werden gesungen. Kindliche Kreativität wird darüber hinaus durch Malen, Basteln, Tanz und Aufführen kleiner Theaterstücke gefördert. Sprache und Kommunikation Aktive und passive Sprachkompetenz ist eine wesentliche Grundlage unseres Bildungs- und Schulsys- tems, so legen wir großen Wert auf eine ausgeprägte Interaktion mittels Sprache zwischen allen Kin- dern und Pädagogen in der HPT/SVE. Eine wertschätzende Haltung dem Kind gegenüber, die sich auch in Sprache ausdrückt ist eine Grundlage für gelingende Sprachentwicklung. Ziel der Spracherziehung ist es, die Sprachentwicklung des Kindes, sowie seine mundmotorischen Fähigkeiten zu fördern. Das Kind soll lernen seine Bedürfnisse und Empfindungen auszudrücken, Er- lebnisse und Gedanken mit anderen auszutauschen. Um die kommunikativen Fähigkeiten nichtsprechender Kinder anzuregen, werden die Methoden der unterstützten Kommunikation im täglichen Gruppengeschehen und Ablauf eingesetzt. Auch werden Gebärden der deutschen Gebärdensprache eingeführt und verwendet. Zudem werden einfache elektronische Kommunikationsgeräte zur Unterstützung angeboten. Die Kinder werden in verschiedensten Situationen aufgefordert und ermutigt, aktives Sprechen und Zuhören zu entwickeln. Die Kinder werden unterstützt, über Gefühle und Gedanken zu sprechen oder Beobachtungen verbal auszudrücken. Das Singen von Liedern, das Vorlesen von Bilderbüchern, sowie Fingerspiele und Singspiele tragen zur Sprachentwicklung bei. Gegebenenfalls erhalten die Kinder Logopädie. Unsere hauseigene Bibliothek wird insbesondere mit den Vorschulkindern regelmäßig besucht. Gesundheit Gesundheit meint einen Zustand von körperlichem, seelischem, geistigem und sozialem Wohlbefin- den. Wir achten deshalb auf ausgewogene, gesunde Ernährung, auf Hygiene und Körperpflege und auf ausreichend Bewegung in frischer Luft. Wir legen Wert auf ausreichend Entspannung und Ruhe genauso wie auf ausreichend Bewegung und kognitive Anreize. Die Kinder sollen auch im Umgang 11

12 mit Krankheiten und ihren Ansteckungsgefahren sensibilisiert werden, Hygiene und Körperpflege- maßnahmen gehören selbstverständlich dazu. Ernährung Wir wollen den Kindern das Essen als Fest der Sinne erlebbar machen. Bei den gemeinsamen Mahl- zeiten legen wir Wert auf das Erleben von Gemeinschaft und das Vermitteln von Esskultur. Daher nehmen wir die Mahlzeiten gemeinsam ein und achten auf das Einhalten von einfachen Essensre- geln. Wir legen Wert auf einen schön gedeckten Tisch und möchten, dass die Kinder sich selbst aus den Schüsseln am Tisch das Essen nehmen. Dabei werden sie aufgefordert, sich ihres Hungers bewusst zu sein und dementsprechend auf den Teller zu nehmen. Das Essen wird von einem Caterer geliefert, der auf ausgewogene und gesunde Ernährung Wert legt und hauptsächlich heimische, saisonale und frische Lebensmittel, möglichst in Bioqualität, verwen- det. Wir reichen Zwischenmahlzeiten, welche die Kinder auch selbst zubereiten können. Bewegungserziehung Für Kinder ist Bewegung ein wichtiges Mittel, Wissen über ihre Umwelt zu erwerben, ihre Umwelt zu begreifen und auf ihre Umwelt einzuwirken. Sie erwerben Kenntnisse über sich selbst und ihren Kör- per, lernen ihre Fähigkeiten kennen und lernen, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Die Freude am Sich- Bewegen ist eine wichtige Grundlage zur psychischen Entwicklung. Zur Unterstüt- zung der kindlichen Bewegungsfreude sind unsere Innenräume und der Garten sowie alle Materialen und Spielgeräte auf die Bedürfnisse der Kinder angepasst. Unser modernes, hauseigenes Schwimmbad wird regelmäßig besucht, Schwimmunterricht oder Wassergewöhnung wird angeboten. Mathematik und Naturwissenschaften Kinder experimentieren und forschen gerne. Mit allen Sinnen erschließen sie sich dabei die Natur und Umwelt. Wir unterstützen dies durch Angebote und Erfahrungen mit Gegenständen und Dingen des täglichen Lebens und deren Merkmalen, wie Form, Größe und Gewicht. Wir stellen Materialien zum Sammeln, Stapeln, Sortieren und Auseinandernehmen zur Verfügung. Beim Aus- und Einräumen der Spielmaterialien lernen die Kinder das Vergleichen, Klassifizieren und Ordnen verschiedenster Materialien. So eignen sie sich grundlegende mathematische und kognitive Kompetenzen an; sie 12

13 schulen im Spiel das Gedächtnis, die Fähigkeit zur Problemlösung, die Phantasie, Kreativität und dif- ferenzierte Wahrnehmung. Spielen Dem Spielen der Kinder messen wir eine besondere Bedeutung zu: Spielen bedeutet in besonderer Weise selbstbestimmtes Lernen und Erfahren mit allen Sinnen mit starker emotionaler Beteiligung und geistiger und körperlicher Präsenz. Das Spiel ist die Möglichkeit für Kinder, sich mit anderen aus- einanderzusetzen, ihre Eigenheiten, ihre Vorlieben, Stärken und Schwächen zu entdecken und zu respektieren. Wir gestalten eine anregende Umgebung und schaffen Freiräume zu vielfältigem Spiel. Wir unter- stützen die Kinder, selbst zu entscheiden, was, wann und mit wem sie spielen möchten. Wir ermun- tern die Kinder, eigene Spielideen zu entwickeln und stehen als Ratgeber zu Verfügung. Auch helfen wir bei Konflikten und beim Aushandeln von Vereinbarungen. Vorschulerziehung Vorschulerziehung ist kein Zusatzprogramm, sondern ist integrierter Teil unserer Gesamtkonzeption von Anfang an. Unverzichtbar für unsere pädagogische Arbeit ist die aufmerksame Beobachtung der Kinder. Wir wollen die Kinder darin fördern, aktuelle und zukünftige Lebenssituationen möglichst selbstbestimmt und sachgerecht zu bewältigen. Für jedes Kind beginnt die vorschulische Erziehung mit dem ersten Tag bei uns, für viele Kinder bereits mit dem Eintritt in die Krippe. Denn das Kind befindet sich in einer Einrichtung mit anderen Kindern, mit Pädagogen, ohne seine Eltern. Hier hat es viele Eindrücke, Erlebnisse und Herausforde- rungen zu bestehen. Das Kind erlebt Freundschaften und Konflikte, Erfolge und Misserfolge. Vorschule findet in allen Bereichen täglich geplant statt. Wir führen mit den Eltern der Kinder, die in die Schule gehen sollen, ein ausführliches Gespräch über die Schulfähigkeit ihres Kindes. Wir bieten während der gesamten Zeit in der HPT/SVE und für alle Kinder an zwei Tagen pro Woche vertiefte Vorschulstunden mit Übungen zu allen Kompetenzbereichen an: - grobmotorische Grundfertigkeiten - Feinmotorik - Kooperationsfähigkeit - Kommunikationsfähigkeit - Selbstvertrauen und Selbstsicherheit 13

14 - Frustrationstoleranz - Fähigkeit, Konflikte auszuhalten und zu lösen - Empathiefähigkeit - Fähigkeit zur Verantwortung - Konzentrations- und Arbeitsverhalten / Ausdauer und physische Belastbarkeit - Lese- Rechtschreibförderung in Anlehnung an das Würzburger Trainingsmodell Darüber hinaus vermitteln wir verstärkt und gezielt als Schwerpunkt der SVE: Mathematisches Grundwissen - Zahlen im Zahlenraum 1 bis 20 - Messen & Wiegen bezogen auf Länge, Höhe, Breite und Gewicht Naturwissenschaftliches Grundwissen - Umwelterziehung - Naturwissenschaftliche Experimente - Beobachtungen in der Natur Sprache - Aufbau von Wortschatz - Sprachgebrauch - Satzlehre Für Kinder mit Migrationshintergrund werden in Absprache mit den Eltern der Sprachstand mithilfe des SISMIK- Bogens erhoben und die Kinder mit Förderbedarf der zuständigen Behörde für den Vor- kurs Deutsch gemeldet. 14

15 PARTIZIPATION Beteiligungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen sind Bestandteil unserer Arbeit. Wir orientieren uns an den Rechten der Kinder und Jugendlichen, die in der UN- Kinderrechtskonvention definiert sind. Wir sehen es als unsere pädagogische Aufgabe, diese Thesen mit Leben zu füllen. Wir achten insbesondere auf folgende Rechte der Kinder: - Achtung und Wertschätzung - Zuwendung, Verständnis und Geborgenheit - einen individuellen Entwicklungsprozess - ein eigenes Tempo - Gefühle zu zeigen - Phantasie und eigene Welten - Förderung und Bildung - Schutz - einen gewaltfreien Umgang miteinander - eine partnerschaftliche Beziehung zu Erwachsenen - engagierte und verantwortliche Pädagogen - bei Krankheit möglichst zu Hause gesund zu werden. Die Teilhabe an der Gestaltung der eigenen Lebens- und Alltagsbedingungen zählt zu den wichtigen Einflussfaktoren, die zu Selbstvertrauen und Selbstständigkeit führen. Das Bewusstsein, eigene Rechte zu haben und diese artikulieren zu können, ist eine wichtige Grundlage von Selbstwirksamkeitserfahrung in jedem Alter. Besonders für Kinder / Jugendliche mit Behinderung ist dies eine wichtige Voraussetzung für eine gelingende Behinderungsverarbeitung. Kindern und Jugendlichen bietet der Alltag immer wieder Erlebnisse von Autonomie, Zugehörigkeit und Kompetenz. 15

16 Wir bieten im pädagogischen Alltag gezielt Möglichkeiten und Angebote zur Partizipation in den Bereichen Information, Mitsprache sowie Mit- und Selbstbestimmung. Eingeführte Maßnahmen sind: - Beteiligung der Kinder/Jugendlichen an der Förderplanung und Zielentwicklung - Respektvoller und wertschätzender Umgang zwischen allen Menschen der Einrichtung - Im SVE/HPT Bereich Morgenkreis täglich - Kinder/Jugendkonferenz 1x im Monat - Beteiligung bei Planungen von Aktivitäten - Beschwerdemanagement 16

17 Der Übergang von der Krippe oder vom Elternhaus in die HPT/SVE Übergänge sind Entwicklungsaufgaben, die alle Kinder bewältigen müssen. Ein erfolgreich bewältig- ter Übergang stärkt das Selbstbewusstsein. In der pädagogischen Arbeit ist es wichtig, diese Über- gangssituationen zu gestalten und zu begleiten. Für Eltern und Kinder sind Übergänge oft auch Anlass für ein Familienfest, da jeder Übergang einen Einschnitt bedeutet, in unserem Haus begehen wir diese Übergänge mit einem Ritual, das Kind er- lebt, dass Abschiednehmen auch mit einem Neuanfang verbunden ist. Eingewöhnung Phase 1 Durch kurze Besuche, gemeinsam mit einer Bezugsperson, soll das Kind und auch die Eltern die Räumlichkeiten kennenlernen und erste Kontakte mit den Pädagogen haben. Das Kind hat den Schutz der Bezugsperson. Aus diesem Gefühl der Sicherheit besteht die Möglich- keit, Räume, die Kindergruppe und die Pädagogen kennenzulernen. Wir nehmen uns Zeit für die Auf- nahmegespräche, um möglichst viel über die Bedürfnisse der Kinder in Erfahrung zu bringen. In der Heilpädagogischen Kleingruppe ist es möglich, die Ablösung individuell zu gestalten. Phase 2 Wir versuchen, die Kinder gestaffelt aufzunehmen. Das bedeutet, jeden Tag kommt nur ein neues Kind in die Gruppe. So ist es uns möglich, jedes neue Kind mit besonderer Aufmerksamkeit, Zuwendung und Einfühlungsvermögen zu begleiten. Wir machen das Kind mit den anderen Kindern und den Pädagogen bekannt, zeigen und erklären ihm die Spielbereiche und haben Zeit für Fragen, zum Spielen und Vorlesen. Wir legen Wert darauf, dass sich die Kinder bei uns wohlfühlen. Deshalb ist es manchmal besser vor allem für Kinder, die aus dem Elternhaus in die HPT/SVE kommen erst stundenweise eingewöhnt zu werden und die Besuchszeit in Absprache mit den Eltern langsam zu steigern. Besonders wichtig ist in der Anfangszeit, dass die Kinder regelmäßig in die Einrichtung kommen und dass versprochene Abholzeiten genau eingehalten werden. Das gibt den Kindern Sicherheit und stärkt das Vertrauen in Eltern und Pädagogen. 17

18 ERZIEHUNGSPARTNERSCHAFT MIT DEN ELTERN Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern ist die Basis einer professionellen und langfris- tigen Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes. Wir halten eine vertraute und wertschätzende Bezie- hung zu den Eltern als unabdingbar; deshalb wird das Gespräch zwischen Eltern und Erziehern ein Wichtiges sein. Einzelgespräche zum Austausch über Entwicklungsstand und Fortschritte der Kinder, Informationsaustausch über Mitteilungsheft oder Elternabende zu bestimmten Themen sind in un- seren Erziehungsalltag eingebunden und wesentlicher Bestandteil unseres Konzepts. Wir erarbeiten mit den Eltern halbjährlich Entwicklungs- und Förderziele, die dokumentiert und fort- geschrieben werden. Bei Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen Auffassungen zu Erzie- hungsfragen bahnen wir eine konstruktive Klärung und eine gemeinsame Vereinbarung an. Wir führen jährliche Elternbefragungen durch, deren Auswertung in unsere Klausurtage oder in un- sere Konzeptfortschreibung einfließt. Elternabende werden vierteljährig angeboten. Dies können Fachthemen- oder Informationsabende bzw. Eltern- Kind- Basteln sein. PÄDAGOGEN Die Leitung der HPT/SVE ist eine im Management und Pädagogik erfahrene pädagogische Fachkraft, unterstützt durch die Rektorin der Grund- und Mittelschule für den Bereich SVE und durch die Geschäftsführung der Ernst- Barlach- Schulen GmbH für den Gesamtbereich. In der HPT/SVE- Gruppe betreuen pädagogische Fachkräfte und ggf. eine pädagogische Hilfskraft und/oder eine Praktikantin/FSJ/BFD die Kinder. Um die Arbeit mit den Kindern und den Eltern optimal zu gestalten, ist eine vertrauensvolle, wert- schätzende und unterstützende Zusammenarbeit innerhalb des Teams notwendig. Jeder Mitarbeiter nimmt an jährlichen Strategie- /Konzepttagen teil, an denen gemeinsame Jahres- ziele vereinbart und das Konzept mit seinen Wertegrundlagen weiterentwickelt werden sollen. Die Mitarbeiter nehmen an individuellen internen und externen Fortbildungen teil, die ihre pädago- gischen Fähigkeiten optimieren und ihnen neueste Erkenntnisse aus dem Bereich Heilpädagogik, Pädagogik und Psychologie vermitteln. Großen Wert legen wir auf gemeinsamen Erfahrungs- und Informationsaustausch innerhalb der wö- chentlich stattfindenden Teamsitzungen. 18

19 FACHDIENST Der Fachdienst aus dem Bereich Pädagogik, Psychologie, Medizin/Therapie (Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie) unterstützt die Gruppenteams in ihrer Arbeit mit den Kindern. Dies Unterstützung erfolgt gezielt durch eine gemeinsame Förderplanung und kann innerhalb oder außerhalb der Gruppe, in Einzel- oder Gruppenförderung durchgeführt werden. FÖRDERPLANUNG Förderziele werden nach ICF interdisziplinär durch alle Pädagogen und Therapeuten mit den Eltern erstellt und fortgeschrieben. Die Förderplanung folgt einem festgelegten Ablaufplan beginnend zum Schuljahresanfang. Alle notwendigen Formulare sind hinterlegt und das gesamte interdisziplinäre Team mit den Eltern ist an der Förderbeobachtung, der Sammlung von Förderzielen und der Planung und Festschreibung beteiligt. Die Förderplanung umfasst die Bereiche emotionale und mentale Funktionen Lernen und Wissensanwendung Kommunikation Mobilität Selbstversorgung Sozialkompetenz Maßnahmen, mit denen die Förderziele erreicht werden sollen, werden durch das gesamte Team verfolgt und im häuslichen Bereich durch die Eltern und die Kinder weitergeführt. Die Zielüberprüfung findet spätestens nach einem halben Jahr durch das Team in Zusammenarbeit mit den Eltern statt. Dabei werden die Förderziele regelmäßig fortgeschrieben. QUALITÄTSMANAGEMENT Die Heilpädagogische Tagesstätte für Kinder im Vorschulalter mit Schulvorbereitender Einrichtung versteht sich als lernende Organisation, die sich in einem fortlaufenden Verbesserungsprozess sozialpolitischen und wirtschaftlichen Veränderungen anpasst und sich laufend fachlich weiterentwickelt. 19

20 Ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 wird installiert. Alle Prozesse sind in Form von verbindlichen Verfahrensanweisungen festgelegt. Das Qualitätshandbuch liegt auf dem Server, es ist allen Mitarbeiterinnen bekannt und zugänglich. Dokumentation Auf systematische und transparente Dokumentation in allen Arbeitsbereichen wird großen Wert gelegt. Entwicklungsbeobachtungen, Entwicklungsgespräche und Elterngespräche werden dokumen- tiert und archiviert. Ebenso verfahren wird mit personellen, organisatorischen und wirtschaftlichen Vorgängen. Förderpläne werden auf Grundlage der ICF- CY interdisziplinär durch alle beteiligten Pädagogen und Therapeuten, im Miteinander mit Eltern und Kindern erstellt und fortgeschrieben. Eltern- und Mitarbeiterbefragung Wir führen jährliche Befragungen durch, die in ihren Ergebnissen wiederum in unsere Klausurtage und in unsere Konzeptweiterentwicklung einfließen. Feedbackgespräche mit Mitarbeitern Durch regelmäßige Feedbackgespräche wird eine transparente Unternehmensentwicklung verwirk- licht und es können langfristige Ziele der Einrichtung verdeutlicht werden. Zudem soll durch diese Gesprächskultur die persönliche und berufliche Weiterentwicklung, die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen unterstützt werden. HYGIENEMANAGEMENT Hygienebeauftragter Ein Mitarbeiter übernimmt die Aufgabe eines Hygienebeauftragten. Dessen Aufgaben sind: - Erstellen und Aktualisieren des Hygieneplans - Überwachen der Einhaltung aller im Hygieneplan aufgeführten Maßnahmen - Durchführen von Hygienebelehrungen - Ansprechpartner im Kontakt zum Gesundheitsamt Der Hygieneplan ist jederzeit zugänglich und einsehbar. 20

21 Reinigung Die Räume werden täglich von einer Reinigungsfirma gesäubert. Lebensmittelhygiene Standards der Lebensmittelhygiene und des Infektionsschutzgesetz sind den Mitarbeitern bekannt und werden umgesetzt. Es finden jährliche Schulungen statt. ORGANISATORISCHE RAHMENBEDINGUNGEN Lage und Räumlichkeiten Die HPT/SVE ist Teil der Ernst- Barlach- Schulen GmbH der Stiftung Pfennigparade. Die Räume befinden sich in der Barlachstraße 38 in Schwabing- West, direkt am Petuelpark. Die Einrichtung ist mit dem Bus und der U- Bahn innerhalb des Stadtgebiets gut angebunden. Grundsätzlich werden die Kinder durch einen Fahrdienst gebracht und geholt. Das Gebäude ein Neubau, die Räume der HPT/SVE befinden sich im EG bietet den Kindern einen hellen, freundlichen Gruppenraum sowie einen Nebenraum zum Ruhen oder zum differenziert Arbeiten. Der Garten befindet sich direkt an den Räumen der HPT/SVE und bietet viele Spielmöglichkeiten, die Sinneserfahrungen möglich machen. Den Kindern steht außerdem im direkten Anschluss an die Räume ein modernes Schwimmbad zur Verfügung. Direkt am Haus lädt der Petuelpark mit Bachlauf und einem Spielplatz zum Verweilen, Toben, Spielen und Entdecken ein. Für größere Elternversammlungen steht uns die Aula der Ernst- Barlach- Schulen GmbH zur Verfü- gung. Das gesamte Haus ist barrierefrei. Gruppengröße und Belegung Die Gruppe besteht aus acht Kindern mit Körper- und Mehrfachbehinderung. 21

22 Tagesablauf 7.45 Uhr Ankunft der Kinder mit dem Taxi Uhr individuell selbstständiger Transfer in die jeweilige Gruppe Uhr Begrüßung und Morgenkreis Uhr Frühstück Uhr Pflege und Toilette Uhr Angebote zur Heilpädagogischen Erziehung und Förderung Uhr Freispiel und Spielen an der frischen Luft Uhr Mittagessen, Zähneputzen Uhr Mittagsschlaf und ruhige Angebote Uhr Angebote zur Heilpädagogischen Erziehung und Förderung Uhr Pflege und Toilette Uhr Spielen an der frischen Luft Uhr Verabschieden und individuell selbständiger Transfer zum Taxi Öffnungszeiten Die Einrichtung ist von Montag bis Freitag von 7.45 Uhr bis Uhr geöffnet. Schließzeiten Die HPT/SVE ist samstags und sonntags sowie an gesetzlichen Feiertagen geschlossen. Während der bayerischen Schulferien ist die Einrichtung überwiegend geschlossen. Zusätzlich ca. 14 Ferienöffnungstage verteilen sich in der Regel auf Herbst-, Faschings-, Oster- und Sommerferien. Betreuungskosten Die Kosten für die heilpädagogische Förderung trägt auf Antrag der Eltern der Bezirk Oberbayern im Rahmen der Eingliederung für Kinder mit Behinderung. Vorraussetzung ist die Vorlage einer ärztlichen Stellungnahme, die eine wesentliche Behinderung des Kindes und die Notwendigkeit heilpädagogischer Förderung im Sinne des 53 SGB XII bestätigt. 22

23 Anmeldung und Aufnahme Anmeldung (Gespräch der Eltern mit Leitung) - Pädagogisches Konzept - Organisatorische Belange - Räumlichkeiten - Persönliche Fragen der Eltern Aufnahmegespräch - Vertrag mit der Einrichtung - Informationen über Kind - Eingewöhnungskonzept - Klären offener Fragen Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit Die Ernst- Barlach- Schulen GmbH als soziokultureller Mittelpunkt eines Gemeinwesens ist gut ver- netzt und pflegt enge und regelmäßige Kontakte zu Akteuren des sozialen Lebens: - Familien (Eltern, Geschwister, Großeltern) - Schulen (Grundschule im Haus) - Pädagogische Nachbareinrichtungen (Besondere Beachtung kommt der engen pädagogischen und organisatorischen Kooperation zum Kindergarten vom Haus für Kinder sowie zur Heilpädagogischen Tagesstätte für Schüler im Hause zu.) - Verbände (Mitglied im Dachverband Bayerischer Träger für Kindertageseinrichtungen e.v.) - Gemeinwesen (Stadtteil, Pfarrgemeinde) - Ämter und Behörden (Aufsichtsbehörde, Schulreferat, Jugendamt, Gesundheitsamt, Polizei) - Politik (Sozialministerium, Referat für Bildung und Sport) - Bezirk - Regierung von Oberbayern 23

24 Über zahlreiche Kanäle treten wir in regelmäßiger Öffentlichkeitsarbeit mit unseren Netzwerkpart- nern in Kontakt, bspw. durch: - Internet- Auftritt - Elternbriefe - Infopoint - Veranstaltungen & Feste wie dem Tag der offenen Tür - Elternveranstaltungen - Hauszeitung - Netzwerkveranstaltungen mit anderen Einrichtungen Träger & Leitbild Träger vom Barlachhaus ist die Ernst- Barlach- Schulen GmbH der Stiftung Pfennigparade. Wir ver- pflichten uns dem Leitbild der Stiftung. Außerdem verpflichten wir uns der UN- Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie der UN- Kinderrechtskonvention. Das Konzept ist auf der Homepage veröffentlicht und als PDF herunterzuladen. Das Konzept liegt in der Einrichtung aus. 24

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