Protokoll Nr Öffentlicher Workshop Aktivierung und Beteiligung

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1 Protokoll Nr Öffentlicher Workshop Aktivierung und Beteiligung Projekt: IKK LH Wiesbaden Thema/Veranlassung: 2. Öffentlicher Workshop Aktivierung und Beteiligung Besprechungsort: Umweltamt Wiesbaden, Raum: Montreux/San Sebastian Besprechungstag: Zeit: 17:00 Uhr - 19:15 Uhr Teilnehmer: Siehe Teilnehmerliste (Anlage) Moderation: Kristina Oldenburg, KOKONSULT Tagesordnung: 1. Begrüßung und Einstieg 2. Kurzvortrag Maßnahmenkatalog Aktivierung und Beteiligung 3. Priorisierung der Maßnahmen 4. Maßnahmendiskussion im Plenum 5. Zusammenfassung/Verabschiedung Verteiler: Teilnehmer Ersteller: Losch/Lösing (DSK) Anlagen: - Teilnehmerliste - Präsentation Teilnehmer Siehe Teilnehmerliste (Anlage) Seite 1/7

2 1 Begrüßung begrüßt zum 2. Workshop Aktivierung und Beteiligung und bedankt sich bei den Anwesenden für ihr Erscheinen und schlägt vor, direkt in das Thema einzusteigen. Anschließend begrüßt die Moderatorin Frau Oldenburg die Anwesenden und stellt die Tagesordnung vor. 2 Kurzvortrag Maßnahmenkatalog Aktivierung und Beteiligung Herr Lösing (DSK) erläutert den Anwesenden den Aufbau des derzeitigen Maßnahmenkatalogs und stellt anschließend die Maßnahmen aus dem Bereich Aktivierung und Beteiligung vor (s. Anlage). Den einzelnen Maßnahmen werden Anregungen und Anmerkungen aus dem ersten Workshop zugeordnet, so dass sich dadurch eine inhaltliche Fortsetzung der begonnen thematischen Auseinandersetzung und Vorschläge ergeben. 3 Maßnahmendiskussion im Plenum In Abweichung der Tagesordnung werden im Anschluss direkt die einzelnen Maßnahmen wie folgt kommentiert/diskutiert: Sprecher/Sprecherin Frau Saudhof zu AB2 Herr Zimpfer zu AB3 Herr Roßbach zu AB3 Herr Zimpfer zu AB5 Frau Saudhof zu AB7 Anregung Das Label muss in der Stadtverwaltung bekannt sein und dort genutzt werden, denn wenn es dort platziert ist, dann sickert es durch in die Bevölkerung. Aufgabe: Bevölkerung als Zielgruppe in Folie 2 aufnehmen. Vereine sollten als Zielgruppe aufgenommen werden, da diese viele Veranstaltungen (VA) organisieren. Leitfaden zum Thema Klimaschutz bei der Organisation von VAs, z. B. kein Einweggeschirr. Aufgabe: Vereine als Zielgruppe in Folie 3 aufnehmen. Ergänzt den Vorschlag von Herrn Zimpfer um: die Stadt WI könnte die Gebühren für die Genehmigung einer VA reduzieren, wenn kein Einweggeschirr benutzt wird bzw. auch hier es wird ein Infoflyer zusammen mit der Genehmigung der VA an die VA-Organisatoren verteilt. Mit dem Umweltpreis der Stadt Wiesbaden werden lediglich bereits umgesetzte Projekte ausgezeichnet, keine Ideen. Auch für Aktionen in Kitas können Zuschussförderungen beantragt werden. Das könnte mit den Aktionen an Schulen kombiniert wer-

3 Herr Zimpfer zu AB8 zu AB8 Frau Saudhof zu AB8 generell generell Herr Lösing Herr Roßbach Herr Kleinschmidt zu AB11 zu AB11 Herr Kleinschmidt zu AB11 Frau Oldenburg zu AB13 den. Die Klimaschutzagentur könnte die Beratung der Musterfamilien übernehmen. Zur Überprüfung der Ergebnisse müsste ein Energieversorger mit ins Boot. Ergänzend zu Aussage von : da nicht alle Verbraucher bei der ESWE sind, sollte eine neutrale Beratung gewährleistet werden. Wichtig sind Kooperationen zwischen den einzelnen Akteuren und dass die Themen über mehrere Kanäle gespielt werden. Dabei hat Wiesbaden ein tolles Potenzial, da es sehr viele dieser Akteure gibt. Aufgabe: Aufnehmen des Punkts Vernetzung der Bürgergesellschaften bzw. Bürgergesellschaften als Akteure bei allen Maßnahmen. vermisst das Thema Klimaschutzmanagement als Querschnittsaufgabe. Tübingen sei ein gutes Beispiel dafür. Der Einsatz eines Klimaschutzmanagers ist wichtig, um einen Wandel herbeizuführen. Weißt auf Querbezug in Maßnahmenkatalog hin zu Maßnahmen der anderen Säulen. Dort wird das Thema Klimaschutzmanagement bereits betrachtet. unterstreicht die Erläuterung von Herrn Lösing. Das Klimaschutzmanagement sitzt im Dach als strategische Maßnahme. Die Politik muss für das Thema Klimaschutz gewonnen werden. Es muss v. a. im Magistrat verstanden werden. Ein Magistratsbeschluss muss her, sonst werden auch künftig bei einem Stadtfest Autos auf dem Marktplatz stehen. Die Verzahnung der Aktionen von Bund und Bundesland ist unklar. Wo kann Wiesbaden profitieren, weil es Teil eines Großen-Ganzen ist? Wir machen Klimaschutz in erster Linie für Wiesbaden, nicht für das Land Hessen oder den Bund. Die städtische Politik hat sich ein Ziel gesetzt. Dies umzusetzen, bedarf es bestimmter Maßnahmen, die der Stadtversammlung und dem Magistrat vorgestellt werden. Aufgabe: Ergänzung der Folie 11 um Einsatz in öffentlichen Einrichtungen Die Flaschen sind derzeit ziemlich teuer, was an der kleinen Auflage liegt. Deshalb ist eine Auflage von Stk. angedacht, die großflächig verteilt werden könnte. Passt sehr gut zu Wiesbaden, da Wiesbaden die Stadt des Wassers ist. Somit könnte die Flasche mit der Marke 158 zum Aushängeschild für Wiesbaden werden. Frau Oldenburg stellt das Klimasparbuch der Stadt Frankfurt vor. Es kostet 4,95 und enthält neben wertvollen Tipps auch Gutscheine. Es gibt eine begleitende Plattform städteübergreifend

4 Frau Saudhof zu AB13 Herr Stiehl zu AB13 Herr Kirfel Herr Zimpfer generell Herr Roßbach Herr Zimpfer Ein Pilotprojekt läuft in einer Kommune im Ruhrgebiet zu einem Online-Klimasparbuch. Der Einsatz von Apps und QR-Codes sind die Vorteile eines Online-Klimasparbuchs. Vorschlag einer kostenlosen Variante. Was nichts kostet, wird als nichts wert wahrgenommen. Die Punkte, die es schon gibt, könnten im Maßnahmenkatalog als solche gekennzeichnet werden (Aufgabe). weißt noch einmal darauf hin, dass es wichtig ist, die Bürgergesellschaften einzubinden. Gerade, wenn man in der Politik etwas erreichen möchte. Wie schafft man es, den Magistrat von den Maßnahmen zum Klimaschutzkonzept zu überzeugen? Umweltschutz sollte überall in der Stadtverwaltung eine Rolle spielen, deshalb wirbt das Umweltamt dafür. Es benötigt jedoch die Unterstützung der Bürger/Bürgergesellschaften. Dadurch wird die Möglichkeit, dass der Magistrat sich dafür entscheidet, als höher eingeschätzt. Selbst wenn der Klimaschutzmanager beim OB sitzt, kann der OB keine Anweisung geben. Der Weg ist, dass alle auch die politisch Verantwortlichen darauf hinarbeiten. Es fehlt der Rahmen (Aktionen des Bundes), in dem das Klimaschutzkonzept der Stadt Wiesbaden eingebettet ist. Die Städte verstehen sich als sehr verantwortungsbewusst für das Thema Umweltschutz. Fast alle Städte stellen Klimaschutzmanager ein und haben ein Klimaschutzkonzept. Die Bundesregierung setzt auf die Freiwilligkeit der Kommunen und unterstützt diese durch Förderungen. Zu den Anmerkungen ein kleines Schaubild:

5 4 Priorisierung der Maßnahmen Die Teilnehmer/innen priorisieren durch kleben von Punkten die vorgestellten Maßnahmen. Folgende vorgestellte Maßnahmen sind bei der Priorisierung (5 Punkte pro Person bei 13 Maßnahmen) auf die ersten Plätze gekommen: TOP 1: 13 Punkte; Kampagnen (langfristige und kurzfristige) TOP 2: je 8 Punkte: Marke 158, Förderung regionaler Produkte, Klimasparbuch Die weiteren Maßnahmen folgen mit 6 Punkten bis zu 2 Punkten. (s. Schaubild) Es wird vereinbart, dass die 4 Punkte auf den ersten beiden Plätzen dem Beratungsgremium als zu priorisierende Maßnahmen vorgestellt werden. Der Punkt Kampagnen wurde dabei noch einmal ausführlich beleuchtet: Sprecher/Sprecherin Herr Fischer Herr Zimpfer Frau Saudhof Herr Kleinschmidt Anregung Wie wird die Umsetzung der Maßnahmen gewährleistet? Antwort: Durch den Einsatz des Klimaschutzmanagers und dessen Unterstützung; die Aufgaben des Klimaschutzmanagers werden u. a. das Controlling sein. Er arbeitet die def. Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept ab und schreibt Berichte über den Sachstand. Lernen erfolgt über eine langfristige Kommunikation. Eine sich ständig wiederholende Kommunikation in wiederkehrenden Formaten ist erfolgsversprechend. Kampagnen können etwas Übergeordnetes darstellen z. B. Umweltschutz ist ein Thema, das uns alles angeht: Politik, Bevölkerung Es sollten reale Beispiele gebracht werden, durch die sich der Empfänger angesprochen fühlt bzw. er für sich sieht, dass ihm die Maßnahme was bringt. Eine Kampagne gibt einen zeitbegrenzten Impuls und eine hohe Anschlussfähigkeit für Leute, die sich beteiligen wollen. Es sind Kooperationen und Netzwerke möglich, die die Kampagne tragen. Es kann/sollte ein öffentliches Bekennen zum Thema stattfinden. Eine Kampagne ist ein Vehikel zum Transport von Infos/Themen. Beratungsangebote können bekannt gemacht werden. Je konkreter der Inhalt der Kampagne ist, desto einfacher ist die Anschlussfähigkeit der Bevölkerung. Ermöglicht die Identifikation mit globalen Themen. Wiesbaden kann hier einen kleinen Beitrag zu einem globalen Thema beisteuern. Wiesbaden-

6 Frau Losch Frau Saudhof Frau Saudhof Herr Kleinschmidt Herr Fischer Frau Braun Herr Kirfel typisches könnte dabei herausgearbeitet und dargestellt werden. Alle beteiligten Akteure können mitmachen z. B. die VHS mit ihrem Programmheft. Ziel ist eine gute Vernetzung der Akteure. Viele Akteure können integriert werden. Der Gemeinschaftsaspekt wirkt zusätzlich motivierend. Ermöglicht das Erreichen verschiedener Zielgruppen (auch unterschiedlichen Alters) durch das Einspielen der Kampagne in unterschiedliche Kanäle. Ein zielgruppenspezifisches Vorgehen ist wichtig. Es ist wichtig, Zielgruppen zu definieren, bei denen eine große Wirkung in Richtung der Reduzierung von CO 2 erreicht werden kann (größtmögliche Effizienz durch eingesetzte Mittel).Also eine ergebnisorientierte Auswahl der Zielgruppe. Es sollte eine leichte Zielgruppe ausgesucht werden also nicht mit den schwierig zu erreichenden Zielgruppen anfangen. Die Vielfalt und die Veränderung im Kleinen sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden. Da ein begrenztes Budget vorhanden sein wird, sollte die Zielgruppe mit den großen Stellschrauben erreicht werden. Eine Kampagne zum Thema Heizpumpenwechsel wäre ein ergebnisorientiertes Thema. Das Thema Heizpumpenwechsel gibt/gab es schon. Es gibt Flyer zu diesem Thema. Ein Kampagnenthema, das zieht, sollte nicht zwingend ergebnisorientiert sein. Die Stadt Wiesbaden wird pro Jahr ein bis zwei Kampagnen durchführen können. Dazu kommt jedoch die Umsetzung von anderen, definierten Maßnahmen. Verbände können ebenfalls Werbung machen, die dann wiederrum von der Stadt Wiesbaden unterstützt werden z. B. durch Vorlagen, Infomaterial o. ä. Die Anmerkungen werden im Schaubild veranschaulicht.

7 5 Zusammenfassung/Verabschiedung erläutert das weitere Vorgehen: Die heutigen Priorisierungen werden Eingang finden ins Klimaschutzkonzept. Alle Ergebnisse aus den verschiedenen Workshops werden zusammengefasst und im Beratungsgremium vorgestellt. informiert des Weiteren über die Idee, das Klimaschutzkonzept der Öffentlichkeit im Rahmen der im Mai 2015 ( ) stattfindenden Europawoche vorzustellen. Derzeit werden Termine von OB und BM abgeglichen und entsprechende Veranstaltungsräume gesucht. Der Rahmen/Konzeption der Veranstaltung wird derzeit erarbeitet, es kann daran aber noch mitgearbeitet werden. Herr Kirfel, StadtschülerInnenrat WI erklärt seine Bereitschaft daran mitzuarbeiten. Weitere Rückmeldungen für eine Mitarbeit werden bis Mitte Januar 2015 an das Umweltamt erbeten. und Frau Oldenburg bedanken sich für die rege Teilnahme und wünschen einen schönen Abend und einen guten Nachhauseweg. Anlagen: Teilnehmerliste Präsentation Maßnahmen Aktivierung und Beteiligung

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