Dr. Maria Müller - Lindenlauf. Wer wir sind Was wir machen

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1 ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg CO 2 -Fußabdruck und Umweltbilanz regionaler Lebensmittel Dr. Maria Müller - Lindenlauf Veranstaltungsreihe 2012 Essen von hier Mehrwert für Mensch und Natur Akademie Ländlicher Raum Baden-Württemberg 22. März 2012 Waldenburg März 2012 Bad Urach 20. April 2012 Kirchzarten April 2012 Mosbach 1 Wer wir sind Was wir machen IFEU - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, seit 1978 Unabhängiges ökologisches Forschungsinstitut Gemeinnützige GmbH mit gegenwärtig ca. 50 Mitarbeitern Forschung / Beratung zu Umweltaspekten von - Energie - Verkehr - Abfallwirtschaft - Ernährung und nachwachsende Rohstoffe - Umweltbildung Unsere Auftraggeber: UN-Organisationen, EU-Kommission, Bundes- und Landesministerien und -behörden, Unternehmen, Verbände u.a. 2

2 Gliederung Einführung CO 2 -Fußabdruck ausgewählter regionaler und importierter Lebensmittel Weitere Umweltwirkungen regionaler und importierter Lebensmittel Schlussfolgerungen und Empfehlungen 3 Regionale Lebensmittel, Klima und Umwelt Donnerstag,

3 Regionale Lebensmittel, Klima und Umwelt Stimmt das??? Gegenstand dieses Vortrags: Fundierte Information über Zusammenhänge zwischen Regionalität und Umwelt- bzw. Klimaschutz 5 Umweltwirkungen: Eine Übersicht Umweltwirkungen Schutzgüter Klimawandel Saurer Regen Überdüngung Ökotoxizität Humantoxizität Krebserregende Substanzen Strahlenbelastung Schädigung der Ozonschicht Sommersmog Flächen- + Wasserbedarf Energiebedarf Gesundheit+Wohlbefindender Menschen (gegenwärtige und zukünftige Generationen) Natürliche Ökosysteme (als Lebensgrundlage für Menschen und auf Grund ihres eigenen Werte) Ressourcen (Schonung der Ressourcen zum Erhalt der Lebensgrundlage, auch zukünftiger Generationen) 6

4 Umweltschutz als eine Säule Nachhaltigkeit Nachhaltig ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können (Brundtlandbericht Our common future, 1987) Umwelt Wirtschaft Wirtschaft Soziales Soziales Umwelt Perspektive 1: Umweltschutz als eine von drei gleichgeordneten Säulen Perspektive 2: Umweltschutz ( Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ) Basis für nachhaltige Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft 7 Was heißt regional?? Unter regional kann sehr unterschiedliches verstanden werden!?? Allen Definitionen gemeinsam: Produktion und Konsum in räumlicher Nähe weniger Transportkilometer ( food miles ) als im Durchschnitt über alle Lebensmittel 8

5 Gliederung Einführung CO 2 -Fußabdruck ausgewählter regionaler und importierter Lebensmittel Weitere Umweltwirkungen regionaler und importierter Lebensmittel Schlussfolgerungen und Empfehlungen 9 Gliederung Einführung CO 2 -Fußabdruck ausgewählter regionaler und importierter Lebensmittel Was ist ein CO 2 -Fußabdruck? Beispielergebnisse Weitere Umweltwirkungen regionaler und importierter Lebensmittel Schlussfolgerungen und Empfehlungen 10

6 CO 2 -Fußabdruck: Definition Der CO 2 -Fußabdruck (engl. Product Carbon Footprint, PCF), ist ein Maß für die Treibhausgas-Emissionen, die mit einer Ware bzw. Dienstleistung verbunden sind. Berücksichtigt werden alle Treibhausgase (insbesondere Kohlendioxid, Methan, Lachgas) Umgerechnet in CO 2 -Äquivalente: 1 kg Methan entspricht ca. 25 kg CO 2 1 kg Lachgas entspricht ca. 300 kg CO 2 Entlang des gesamten Lebensweges ( von der Wiege bis zur Bahre ) 11 Beispiel: CO 2 -Fußabdruck Beispiel: CO 2 -Fußabdruck für Naturkind Bio-Eier Quelle: PCF Pilotprojekt Deutschland 12

7 Beispiel: CO 2 -Fußabdruck Beispiel: CO 2 -Fußabdruck für Naturkind Bio-Eier Lebenswegansatz: Verlagerung von Emissionen in andere Lebenswegabschnitte vermeiden Quelle: PCF Pilotprojekt Deutschland 13 Einführung Gliederung CO 2 -Fußabdruck ausgewählter regionaler und importierter Lebensmittel Was ist ein CO 2 -Fußabdruck? Beispielergebnisse Weitere Umweltwirkungen regionaler und importierter Lebensmittel Schlussfolgerungen und Empfehlungen 14

8 Beispiel I: Tomaten Ergebnisse CO2-Fußabdruck - Tomaten Beheiztes Gewächshaus, Regional Beheiztes Gewächshaus, Überregional (Niederlande) Folientunnel, Regional Folientunnel, Import aus Spanien 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 kg CO2 Äq. pro kg Tomaten Anbau Strom + Beheizung Verpackung Transport aus Spanien Vertrieb (Einzelhandelskette) Einkauf IFEU

9 Ergebnisse CO 2 -Fußabdruck - Tomaten Beheiztes Gewächshaus, Regional Beheiztes Gewächshaus, Überregional (Niederlande) Folientunnel, Regional Folientunnel, Import aus Spanien 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 kg CO2 Äq. pro kg Tomaten Anbau Strom + Beheizung Verpackung Transport aus Spanien Vertrieb (Einzelhandelskette) Einkauf IFEU Ergebnisse CO 2 -Fußabdruck - Tomaten Beheiztes Gewächshaus, Regional Beheiztes Gewächshaus, Überregional (Niederlande) Folientunnel, Regional Folientunnel, Import aus Spanien 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 kg CO2 Äq. pro kg Tomaten Anbau Strom + Beheizung Verpackung Transport aus Spanien Vertrieb (Einzelhandelskette) Einkauf IFEU 2012 Produktionsverfahren (Beheizt oder nicht) hat größeren Einfluss auf CO 2 -Bilanz als Herkunftsregion 18

10 Ergebnisse CO 2 -Fußabdruck - Tomaten Saisonkalender für Tomaten Monate Jan Feb März April Mai Juni Juli Aug Sept Okt Nov Dez Regional Unbeheizt Regional - Beheizt Spanien verfügbar nicht verfügbar 19 Ergebnisse CO2-Fußabdruck - Tomaten Beheiztes Gewächshaus, Regional Beheiztes Gewächshaus, Regional, Optimierung I Kraft-Wärme-Kopplung Beheiztes Gewächshaus, Regional Optimierung II Hackschnitzel-KWK Folientunnel, Import aus Spanien 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 kg CO2 Äq. pro kg Tomaten Anbau Strom + Beheizung Verpackung Vertrieb (Einzelhandelskette) Einkauf Transport aus Spanien IFEU 2012 Optimierte, nicht-saisonale Produktion aus der Region können genauso gut sein wie Importware. ABER: Nur wegen erneuerbarer Energieträger, die ebenfalls nur begrenzt zur Verfügung stehen, ev. negative Auswirkungen auf andere Umweltparameter. 20

11 Beispiel II: Äpfel CO 2 -Fußabdruck von Äpfeln Streuobstwiese - Regional Plantage - Regional Südtirol Neuseeland kg CO 2 Äq. pro kg Äpfel 0,0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 Anbau Lagerung Transport Verpackung Einkauf IFEU 2012 Bei vergleichbaren Produktionsverfahren ist Transportentfernung entscheidend für CO 2 -Fußabdruck Extensive Verfahren mit wenig Energieinput schneiden deutlich besser ab als intensive Verfahren 22

12 CO 2 -Fußabdruck von Äpfeln Für Lebensweg Plantage Regional: Einkaufsverhalten mit Auto - Standard Großeinkauf, 5 km Autofahrt mit Auto - worst case Einkauf nur 1 kg Äpfel, 5 km Autofahrt (z.b. zu Hofladen) mit "Rad" Einkauf mit dem Fahrrad oder zu Fuß kg CO 2 Äq. pro kg Äpfel 0,0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 Anbau Lagerung Transport Verpackung Einkauf IFEU 2012 Einkaufsverhalten hat großen Einfluss auf die CO 2 -Bilanz von Obstund Gemüse z.t. relevanter als Herkunftsregion 23 Empfehlungen Obst und Gemüse Regionale und saisonale Produkte sind aus Sicht des Klimaschutzes vorteilhaft, wenn die Produktionssysteme vergleichbar sind Regionale aber NICHT saisonale Produkte Können aus Sicht des Klimaschutzes deutlich nachteilig sein, da ungünstige Standortbedingungen technisch (und damit: ressourcenaufwendig) kompensiert werden müssen Sind vor allem ungünstig, wenn Heizenergie aus fossilen Rohstoffen benötigt wird Können aber weiterhin vorteilhaft sein, wenn nur gekühlte Lagerung im Winterhalbjahr erforderlich Empfehlung Möglichst regionale UND saisonale Produkte einkaufen! 24

13 Beispiel III: Brot 25 CO 2 -Fußabdruck von Brot LW 1: Einzel-Bäckerei LW 2: 5-Filialen-Bäckerei LW 3: Industriebäckerei kg CO 2 Äq. pro kg Brot 0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 Anbau Mahlen Backen Verpackung Transport Einkauf IFEU 2012 In Industriellen Prozessen häufig höhere Energieeffizienz (MJ / Produkteinheit) als in kleinen und mittelständischen Betrieben 26

14 Break even points für Einkaufsdistanzen kg CO 2 -eq /kg 0,8 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3 0,2 0,1 2.3 km Wenn der Supermarkt erst im nächsten Dorf ist, ist es auch aus Klimasicht 1.8 km besser sein Brot beim Dorfbäcker einzukaufen als nur fürs Brot zum Supermarkt zu fahren. 0.6 km 0 Regional extensiv Äpfel Import Plantag Regional, Import saisonal Kopfsalat Industriebäckerei Brot Regional, handw. IFEU Beispiel IV: Fleisch 28

15 Futterbedarf Schweinefleisch Rindfleisch (Jungbulle), Grünland Raufutter ca. 40 kg Rindfleisch (Jungbulle), Ackerland Raufutter ca. 37 kg kg Futtermittel / kg Fleisch IFEU 2011 Kraftfutter - Import Kraftfutter - Deutschland Raufutter Wichtiger als die Transporte des Fleisches selbst sind die Transporte der Futtermittel! 29 CO 2 -Bilanz von Schweinefleisch Vorkette: auch bei regionalem Fleisch häufig nicht regional! kg CO 2 -Äquiv. pro kg Schweinefleisch Basiszucht Ferkelerzeugung Mast: Futtermittel Mast: weitere (inkl. Haltungsemissionen) Schlachthof+Metzgerei Verpackung Supermarkt Einkaufsverhalten Transporte (Tiere bzw. Fleisch) IFEU 2012 Ferkelerzeugung, Fütterung, Haltung und Kühlkette sind deutlich wichtiger als Transporte 30

16 Gliederung Einführung CO 2 -Fußabdruck ausgewählter regionaler und importierter Lebensmittel Weitere Umweltwirkungen regionaler und importierter Lebensmittel Schlussfolgerungen und Empfehlungen 31 Ökobilanz von regionalen und importierten Tomaten Beheiztes Gewächshaus - Regional Unbeheizter Folientunnel - Regional Unbeheizter Folientunnel - Spanien Beheiztes Gewächshaus - Regional Unbeheizter Folientunnel - Regional Unbeheizter Folientunnel - Spanien Beheiztes Gewächshaus - Regional Unbeheizter Folientunnel - Regional Unbeheizter Folientunnel - Spanien Beheiztes Gewächshaus - Regional Unbeheizter Folientunnel - Regional Unbeheizter Folientunnel - Spanien Beheiztes Gewächshaus - Regional Unbeheizter Folientunnel - Regional Unbeheizter Folientunnel - Spanien Beheiztes Gewächshaus - Regional Unbeheizter Folientunnel - Regional Unbeheizter Folientunnel - Spanien Energie Treibhauseffekt Versauerung Nährstoffeintrag (Luft) Photosmog Ozonabbau Anbau Strom + Beheizung Verpackung Transport aus Spanien Vertrieb (Einzelhandelskette) Einkauf Lebensmittelproduktion für andere Umweltwirkungen ähnlich wichtig wie für Treibhauseffekt -0,02 0 0,02 0,04 0,06 0,08 0,1 ETW pro kg Gemüse IFEU

17 Ökobilanz des Transportes Umweltwirkungen je Tonne Ware und Kilometer für verschiedene Transportmittel: Lkw Klein (10, 5 t Nutzlast) Lkw groß (28 t Nutzlast) Bahn Binnenschiff Transport für andere Umweltwirkungen ähnlich wichtig wie für Klimawandel Einkaufsverhalten häufig wichtiger als Logistik von Anbau bis Einzelhandel (Ausnahme: Luftfracht!) Seeschiff Luftfracht Einkauf PKW (5 L Diesel PKWs, 20 kg je Kunde) 0,00 0,02 0,04 0,06 0,08 0,10 0,12 0,14 ETW je tkm Energie Klima Versauerung Nährstoffeinträge Sommersmog Ozonabbau IFEU Lokale Umweltwirkungen Lokale Umweltwirkungen der Landwirtschaft haben für Lebensmittel besondere Bedeutung: Biodiversität Bodenschutz Ökotoxizität (Pflanzenschutzmittel) Flächenbedarf Wasserbedarf Gewässerschutz (z.b.: Nitrateintrag) Anders als bei globalen Umweltwirkungen (wie z.b. Treibhauseffekt und Verbrauch global gehandelte Ressourcen) Ausgleich an anderem Orten nur eingeschränkt möglich In produktbezogenen Ökobilanzen oft unzureichend erfasst 34

18 Produktionsverfahren und Umwelt Tomaten: weitere, lokale Umweltwirkungen Regional, beheiztes Gewächshaus, Substratkultur Regional, Folientunnel, in der Erde Import aus Spanien Flächenbedarf 1 1,5 m 2 für 50 kg 2-3 m 2 für 50 kg* 5 m 2 für 50 kg Bodenschutz Versiegelte Fläche Intensive ackerbauliche Nutzung Intensive ackerbauliche Nutzung Ökotoxizität (Pflanzenschutzmitteleinsatz) gering, geschlossenes System mäßige hoch Biodiversität Anbaufläche Wasserbedarf in Relation zur Verfügbarkeit sehr gering, aber geringer Flächenbedarf gering bis mäßig gering auf Anbaufläche, mäßiger Flächenbedarf gering bis mäßig gering auf Anbaufläche, hoher Flächenbedarf hoch Nährstoffeinträge in Gewässer (Nitrat!) gering (nur ev. über Pflanzenmaterial nach Ernte) mäßig mäßig bis hoch geringes Umweltrisiko Mittleres Umweltrisiko hohes Umweltrisiko *Theurl 2008, zitiert Perez-Mesa Lokale Umweltwirkungen Lokale Umweltwirkungen regionaler Lebensmittel (aus Baden-Württemberg) Global gesehen hohe Umweltstandards (und Sozialstandards!): Düngeverordnung Pflanzenschutzverordnung Gute fachliche Praxis /gute Ausbildung der Anwender Ökologisch mäßig sensibles Gebiet Keine/kaum Wasserknappheit Keine global bedeutenden Biodiversitäts- Hot-Spots Relativ wenig Extremwetterereignisse Relativ geringes Risiko besonders bedeutender Umweltschäden 36

19 Siegel für regionale Produkte? Umweltsiegel nur wirksam wenn: Vergleichbarkeit Verständlichkeit Transparenz Glaubwürdigkeit Wechselwirkung mit Regionalität? Handlungsrelevanz 37 Indirekte Umwelteffekte regionalen Konsums Lokaler Konsum erleichtert direkte Kommunikation zwischen Produzent und Konsument Kunde kann sich selbst ein Bild von Produktionsbedingungen machen (ABER: Dazu möglichst nicht weite Strecken mit PKW fahren!) Kunde ist Mitverursacher mit Mitbetroffener lokaler Umweltschäden Es ist die eigene Landschaft, die ggf. durch unverantwortliche Produktionsweisen belastet wird Regionaler Konsum kann zur Förderung des Umweltbewusstseins beitragen 38

20 Gliederung Einführung CO 2 -Fußabdruck ausgewählter regionaler und importierter Lebensmittel Weitere Umweltwirkungen regionaler und importierter Lebensmittel Schlussfolgerungen und Empfehlungen 39 Hintergrund: Begrenzte Welt Die leere und die volle Welt: Die leere Welt: um Christi Geburt: ca. 300 Millionen Menschen Die volle Welt: ca. 7 Milliarden Menschen + Industrialisierung Fossile Rohstoffe Menschliche Lebenswelt Menschliche Lebenswelt Ökosystem Erde Ökosystem Erde Idee Grafik: Herman Daly, 1996, Prof. für Volkswirtschaft, University of Maryland, USA 40

21 Nachhaltiger Konsum Ökologische Nachhaltigkeit bei begrenzten Ressourcen durch Dreiklang von Effizienz, Konsistenz und Suffizienz Effizienz Konsistenz Suffizienz Effizienz : möglichst wenig Ressourcen je Nutzeneinheit Konsistenz: Prozesse, die möglichst wenig Schaden anrichten (Erneuerbare Energieträger, Emissionen in die Umwelt vermeiden, standortgerechte landw. Produktion) Suffizienz : Mäßigung des Rohstoff- und Energieverbrauchs pro Kopf 41 Schlussfolgerungen Regionale Produkte ein Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit? Effizienz: Regionale Produkte ökologisch effizienter bei vergleichbaren Produktionsverfahren wegen kürzeren Transportwegen Konsistenz: Suffizienz: Relativ strenge Umweltgesetze in Deutschland global gesehen hohe Konsistenz Hohes Konsumniveau in Industriestaaten! Bezug zu regionalem Konsum? ev. Beitrag durch gesteigertes Umweltbewusstsein auf Grund engerer Beziehung zu Produzenten und Umwelt in Anbauregion 42

22 Schlussfolgerungen Regional ist nicht immer erste Wahl, was die Umweltfreundlichkeit angeht Für Frischprodukte gilt: Regionale und zugleich auch saisonale Frischprodukte sind in der Regel umweltfreundlicher Bei verarbeiteten Produkten gilt: Die Verarbeitungsaufwendungen sind z.t. wichtiger als die Transportentfernung auf energiesparende Technik achten (Erdgas KWK oder erneuerbare Energieträger, Energieeffizienz) Bei Fleisch: Futtermittelerzeugung entscheidend für Umweltbilanz (Empfehlenswert z.b.: Rindfleisch vom Grünland) Einkaufsverhalten häufig entscheidender als Transportentfernungen im Vertrieb 43 Empfehlungen Regionaler Einkauf ist aus Umweltsicht zu empfehlen, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: Saisonalität beachten Erfordert Umweltbildung Standortgerechte Produktion und Produkte Regionaler Einkauf: Produkte, die in Baden-Württemberg effizient angebaut werden können (Äpfel vom Bodensee, Wein, Milch aus dem Schwarzwald ) Beste verfügbare Technik auch für regionale Produzenten und Verarbeiter: Energieeffizienz, Einsatz erneuerbarer Energieträger, Emissionsvermeidung Keine längeren Einkaufsfahrten mit dem PKW Nicht mehr Abfall (z.b. bei schlecht geplantem Einkauf auf dem Markt) 44

23 Empfehlungen Förderung des Umweltbewusstseins und der Verbraucherverantwortung: Stärkung der Beziehung zwischen Produzenten und Konsumenten Transparenz! Wahrnehmung von Umwelt (Saison, Standort) und Umweltwirkungen (Biodiversität, Erosion, Klimawandel etc.) fördern. Bewusstsein für die Umweltrelevanz des eigenen Konsumverhaltens (Einkaufsfahrten, Abfall) Indirekte Förderung des Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutzes 45 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. agr. Maria Müller-Lindenlauf Kontakt: 06221/ Ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH Wilckensstraße Heidelberg 46

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