Systemvoraussetzungen

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1 Systemvoraussetzungen Beschaffung eines Zertifikats zur Authentifizierung an OASIS WEB (Clientauthentifizierung) Ein digitales Zertifikat im Folgenden kurz Zertifikat genannt ist eine Datei, die auf einem Computer hinterlegt wird und die Identität von Personen oder Unternehmen bestätigen kann. Hierzu ist es erforderlich, dass ein Zertifikat durch eine vertrauenswürdige Stelle der sogenannten Certification Authority (CA) ausgestellt wird. Beim Einsatz solcher Zertifikate in Computerprogrammen bestätigt die CA die Echtheit des Zertifikats. Insofern verhält sich das digitale Zertifikat wie ein Personalausweis, der durch eine Behörde ausgestellt wird und bei der im Bedarfsfall die Echtheit des Ausweises geprüft werden kann. Für den Einsatz in OASIS WEB muss ein Zertifikat folgende Anforderungen erfüllen: - X.509 V3 Zertifikat - mindestens Klasse 1 - Der öffentliche Teil muss als Base64 kodierte Datei mit der Dateiendung *.cer zur Verfügung gestellt werden. - Das Zertifikat sollte bei einem bekannten Zertifizierungsdienstanbieter erworben werden. - Das Zertifikat muss den Verwendungszweck Clientauthentifizierung aufweisen. Dieses Merkmal wird nicht bei allen Zertifikatsanbietern, die Lösungen zur Verschlüsselung von E- Mails anbieten, gesetzt. Bitte Fragen Sie bei Unklarheiten bei dem von Ihnen ausgewählten Anbieter nach. Rückmeldungen von OASIS-Nutzern haben ergeben, dass die Produkte PersonalSign von GlobalSign ( und Digital ID von Symantec ( die genannten Anforderungen erfüllen. Von beiden Anbietern können auch zunächst kostenlose aber voll funktionsfähige Testzertifikate erworben werden, die allerdings in ihrer Gültigkeit auf max. 30 Tage beschränkt sind. Selbstverständlich sind auch andere Zertifikate zulässig, die die oben beschriebenen Anforderungen erfüllen. Als Service und Hilfestellung für OASIS WEB-Nutzer stellen wir im Folgenden die Vorgänge Beschaffung, Installation und Export eines Zertifikates mit Hilfe von Screenshots dar. Beschaffung eines Zertifikats Bei den folgenden Erläuterungen und Screenshots werden als Beispiele die Zertifikate PersonalSign von GlobalSign und im Anschluss Digital ID von Symantec genutzt. Für andere Zertifikate sind die Besonderheiten der jeweiligen Hersteller entsprechend den dortigen Hinweisen zu beachten. Bitte rufen Sie die Webseite auf und klicken Sie auf Kaufen wenn ein einzelnes Zertifikat benötigt wird bzw. Enterprise PKI wenn Sie mehrere Zertifikate für weitere Standorte benötigen. Seite 1

2 Abbildung 1. Startseite von GlobalSign für das Produkt PersonalSign. Sie haben im nächsten Schritt die Möglichkeit, die Gültigkeit des Zertifikats auszuwählen. Für den Anwendungsfall der Identifizierung des Spielhallenstandorts ist es ausreichend, wenn ein Zertifikat auf eine Einzelperson nämlich den Spielhallenbetreiber ausgestellt wird. Alle anderen Varianten erfüllen aber ebenfalls die Anforderungen. Seite 2

3 Abbildung 2. Auswahl der passenden Variante. Auswahl von Einzelperson führt zu: Seite 3

4 Abbildung 3. Auswahl von PersonalSign 1. Wird in diesem Schritt die Variante PersonalSign 2 ausgewählt müssen später noch persönliche Ausweisdokumente bereitgestellt werden. Die Variante PersonalSign 1 ist für den Client- Authentifizierungseinsatz ausreichend. Für die Laufzeit kann 1 oder 3 Jahre ausgewählt werden. Bitte beachten Sie, dass die Laufzeit der Zertifikate von OASIS validiert wird und Zertifikate rechtzeitig vor Ablauf erneuert werden müssen. Klick auf Weiter öffnet ein Formular, in dem die Daten des Antragsstellers ausgefüllt werden müssen. Bitte beachten Sie, dass am Ende des Formulars Daten für die Eröffnung des GlobalSign Certificate Center (GCC) hinterlegt werden müssen. Von diesem Konto können Sie später das ausgestellte Zertifikat herunterladen bzw. im Bedarfsfall erneut abrufen. Abbildung 4. Formularfelder für die Beantragung eines Zertifikats. Wurden alle Daten erfolgreich hinterlegt, werden Sie zu einer Zusammenfassung weitergeleitet. Andernfalls wird auf der Formularseite auf Ausfüllfehler hingewiesen. Diese müssen korrigiert werden, da Sie ansonsten nicht weitergeleitet werden. Seite 4

5 Abbildung 5. Zusammenfassung des Einkaufs am Beispiel des kostenlosen Testzertifikats. Nach dem Klick auf Next erhalten Sie an Ihre in das Formular eingetragene -Adresse zunächst eine Eröffnungs- für Ihr Konto, dann eine Bestätigungs- , in der Sie den im Text hervorgehobenen Link aufrufen müssen. Der Registrierungsprozess wird fortgesetzt und es muss nun noch zusätzlich ein Passwort für den privaten Teil des Schlüssels hinterlegt werden. Dieses Passwort darf nur aus Zeichen und Zahlen bestehen, muss aber mindestens 16 Zeichen lang sein. Dieses von Ihnen vorgeschlagene Passwort benötigen Sie später für die Installation des Zertifikats. Nach Klick auf Next wird nun das finale Zertifikat generiert, dieses kann im Anschluss auf den lokalen Computer heruntergeladen werden. Seite 5

6 Bei den folgenden Erläuterungen und Screenshots wird als Beispiel das Zertifikat Digital ID von Symantec genutzt. Für andere Zertifikate sind die Besonderheiten der jeweiligen Hersteller entsprechend den dortigen Hinweisen zu beachten. Wenn ein einzelnes Zertifikat benötigt wird, rufen Sie bitte die Webseite auf und klicken Sie auf Online kaufen. Falls mehrere Zertifikate benötigt werden, können Sie auch Managed PKI Services auf folgender Webseite: benutzen. Für den Anwendungsfall der Identifizierung des Spielhallenstandorts ist es ausreichend, wenn eine Digital ID for Secure nämlich für den Spielhallenbetreiber ausgestellt wird. Alle anderen Varianten(z.B. Managed PKI Services ) erfüllen aber ebenfalls die Anforderungen. Abbildung 6. Startseite von Symantec für das Produkt Digital ID. Sie haben im nächsten Schritt die Möglichkeit, die -Adresse des Zertifikatsinhabers einzutragen. Seite 6

7 Abbildung 7. Auswahl der passenden Variante. Auswahl von 1 year führt zur Eingabe der Bezahlungsmethode: Abbildung 8. Auswahl von 1 year Digital ID for Secure . Bei einer Auswahl des Testzertifikats entfällt dieser Schritt. Bitte beachten Sie, dass die Laufzeit von OASIS validiert wird und Zertifikate rechtzeitig vor Ablauf erneuert werden müssen. Klick auf Next öffnet eine Zusammenfassung, in der die Daten zusammengefasst werden. Bitte beachten Sie, dass Sie das Symantec Digital ID Subscriber Agreement akzeptieren müssen. Seite 7

8 Abbildung 9. Zusammenfassung Digital ID for . Abbildung 10. Die Lizenzvereinbarungen müssen akzeptiert werden. Hierzu müssen Sie vollständig nach unten Scrollen (roter Pfeil). Seite 8

9 Abbildung 11. Akzeptieren der Lizenzbedingungen durch Klick auf Accept. Wurden die Nutzungsbedingungen erfolgreich akzeptiert, können Sie den Kauf bestätigen. Andernfalls wird auf der Seite auf Ausfüllfehler hingewiesen. Diese müssen korrigiert werden, da Sie ansonsten nicht weitergeleitet werden. Abbildung 12. Zusammenfassung des Einkaufs am Beispiel des kostenlosen Testzertifikats. Nach dem Klick auf Submit erhalten Sie an Ihre in das Formular eingetragene -Adresse zunächst eine Bestätigungs- , in der Sie den im Text hervorgehobenen Link aufrufen müssen, um Seite 9

10 das Zertifikat zu installieren. Eine weitere bekommen Sie mit dem Passwort, welches Sie zum Abholen benötigen. Abbildung 13. Webseite von Symantec zum Herunterladen des Zertifikats nach erfolgreicher Anmeldung. Nach Klick auf Login kann nun das Zertifikat generiert werden, dieses wird im Anschluss daran automatisch in dem Zertifikatsstore installiert und kann von dort aus exportiert werden (siehe Export des Zertifikats für die Bereitstellung auf der Dienstleistungsplattform des Landes Hessen). Abbildung 14. Installationsvorgang des digitalen Zertifikats. Seite 10

11 Abbildung 15. Zusammenfassung Digital ID for . Abbildung 16. Meldung nach erfolgreicher Installation des Zertifikats. Seite 11

12 Installation des Zertifikats auf dem lokalen Computer Voraussetzungen: Die Datei mit dem Zertifikat liegt Ihnen lokal vor und Sie haben den Pfad zu der Datei geöffnet. Die folgenden Screenshots wurden unter Verwendung des Betriebssystems Windows 8.1 angefertigt. Tests mit Windows XP und Windows 7 haben ergeben, dass die Schritte inhaltlich gleich sind. Lediglich die Optik der Fenster ist in allen Betriebssystemen unterschiedlich. Zertifikate können vom Anbieter in unterschiedlichen Dateiformaten zur Verfügung gestellt werden, üblich ist jedoch das Format PFX (erkennbar an der Dateiendung *.pfx). Im Dateisystem wird dieses folgendermaßen angezeigt: Abbildung 17. Das heruntergeladene Zertifikat im PFX-Format. Führen Sie einen Doppelklick auf die PFX-Datei aus. Hierauf startet der Zertifikatimport-Assistent, der Sie durch die weiteren Schritte leitet. Seite 12

13 Abbildung 18. Installation des Zertifikats lokal oder für den aktuellen Benutzer. Im ersten Schritt müssen Sie festlegen, welche Nutzer auf Basis des Zertifikats arbeiten sollen. Wenn Sie hier Aktueller Benutzer auswählen, steht das Zertifikat auch nur für den aktuell am Betriebssystem angemeldeten Benutzer zur Verfügung. Hat jeder Mitarbeiter am Spielhallenstandort ein eigenes Benutzerkonto müssen Sie Lokaler Computer auswählen. Hiermit erhalten alle Nutzer des Computers Zugriff auf das Zertifikat. Klick auf Weiter führt Sie zum nächsten Schritt. Hier erhalten Sie noch einmal die Möglichkeit, die Zertifikatsdatei auszuwählen. Haben Sie mit einem Doppelklick auf die Datei den Assistenten gestartet, können Sie direkt Weiter wählen. Seite 13

14 Abbildung 19. Dateiauswahl beim Import. Der folgende Schritt erfordert nun die Eingabe des Passwortes, das Sie bei der Zertifikatserstellung gewählt haben. Bitte markieren Sie zusätzlich das Feld Schlüssel als exportierbar markieren unter Importoptionen. Diese Möglichkeit benötigen Sie zur Weitergabe des öffentlichen Schlüsselteils an OASIS. Abbildung 20. Eingabe des Passwortes bei der Zertifikatsinstallation. Seite 14

15 Abbildung 21. Auswahl des Zertifikatspeichers. Im nächsten Fenster können die Voreinstellungen übernommen und direkt Weiter gewählt werden. Das letzte Fenster fasst alle getätigten Einstellungen zusammen und kann mit Fertig stellen abgeschlossen werden. Abbildung 22. Zusammenfassung des Zertifikatimport-Assistenten. Seite 15

16 Abbildung 23. Abschluss des Imports. Herzlichen Glückwunsch. Sie haben das Zertifikat erfolgreich installiert. Export des Zertifikats für die Bereitstellung auf der Dienstleistungsplattform des Landes Hessen Im vorhergehenden Schritt haben Sie das Zertifikat auf Ihrem lokalen Rechner im Zertifikatsspeicher installiert. Einen Teil des Zertifikats den sogenannten öffentlichen Teil müssen Sie dem OASIS-Team im Onlineantrag Anschluss an OASIS über die Dienstleistungsplattform des Landes Hessen zur Verfügung stellen. Die folgenden Screenshots sind unter Windows 8.1 entstanden. Bei anderen Betriebssystemen können die einzelnen Schritte hiervon abweichen. Starten Sie in Windows 8 eine Suche nach Programmen durch platzieren des Mauszeigers in der rechten oberen Ecke. Im Eingabefeld vor der Lupe geben Sie bitte Computerzertifikate verwalten ein. Abbildung 24. Snap in Computerzertifikate verwalten unter Windows 8 ausführen. Rufen Sie das Programm Computerzertifikate verwalten durch Einfachklick auf. Unter Windows XP und 7 erreichen Sie den Zertifikatsstore am einfachsten durch Klick auf das Windows-Logo und Aufrufen von Ausführen. In der Kommandozeile geben Sie bitte certmgr.msc ein und klicken auf Ausführen. Seite 16

17 Auf beiden Wegen öffnet sich der Zertifikatsspeicher. Abbildung 25. Der Zertifikatsspeicher des Computers. In diesem öffnen Sie nun bitte den Ordner Eigene Zertifikate und klicken auf den Ordner Zertifikate. In der folgenden Ansicht können Sie nun Ihre eigenen Zertifikate einsehen: Abbildung 26. Übersicht eigene Zertifikate. Wenn Sie mehrere Zertifikate im Zertifikatsspeicher haben, wählen Sie bitte dasjenige aus, das für die Authentifizierung an OASIS genutzt werden soll. Seite 17

18 Bitte klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das zu exportierende Zertifikat und wählen Alle Aufgaben > Exportieren aus. Abbildung 27. Auswahl des zu exportierenden Zertifikats. Ähnlich wie der Zertifikatimport-Assistent startet nun der Zertifikatexport-Assistent. Abbildung 28. Zertifikatexport-Assistent. Bitte klicken Sie auf Weiter. Seite 18

19 Im nächsten Schritt wählen Sie bitte Nein, privaten Schlüssel nicht exportieren aus und bestätigen mit Weiter. Abbildung 29. Auswahl des zu exportierenden Schlüsselteils. Für das Format der zu exportierenden Datei wählen Sie Base-64-codiert X.509 (.CER) aus. Seite 19

20 Abbildung 30. Auswahl des Zertifikat-Exportformats. Nun müssen Sie neben einem Dateinamen auch einen Pfad angeben. Bitte wählen Sie vor der Vergabe eines Dateinamens zunächst mit Durchsuchen einen Ablageort, den Sie später auch einfach wiederfinden können. Vergeben Sie nach der Auswahl eines Ordners einen entsprechenden Dateinamen und bestätigen Sie mit Weiter. Der letzte Dialog fasst noch einmal alle Schritte zusammen, Sie können mit Klick auf Fertig stellen den Export abschließen. Das exportierte Zertifikat liegt dann am zuvor gewählten Speicherort vor. Die nun bereitliegende Datei wird im Onlineantrag Anschluss an OASIS hochgeladen. Seite 20

21 Abbildung 31. Zusammenfassung des Zertifikatexport-Assistenten. Abbildung 32. Abschluss des Zertifikatexport-Vorgangs. Seite 21

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