Prozesse und Übergänge in der Rehabilitation

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Prozesse und Übergänge in der Rehabilitation"

Transkript

1 Prozesse und Übergänge in der Rehabilitation Meilensteine für Angehörige und ihre betroffenen Partner und Partnerinnen auf dem Weg zurück in den Alltag Neurorehabilitation ist für Angehörige und Betroffene ein langer ungewisser Weg. Beide begegnen auf diesem Weg immer wieder anderen Fachpersonen, neuen Institutionen und / oder veränderten Angeboten. Sie müssen sich auf diese neuen Situationen einstellen. Dies ist eine grosse Herausforderung. Für die Projektgruppe Angehörige der SAR sind diese Übergänge in der Rehabilitation eines betroffenen Menschen Meilensteine auf seinem Weg. Meilensteine, weil sie die Wichtigkeit dieser Übergänge betonen. Im folgenden Beitrag zeigen wir auf, auf was Fachpersonen sensibilisiert sein müssen, damit sie Angehörige erfolgreich unterstützen können. 1

2 Alltag Angehörigen von Patientinnen und Patienten in der neurologischen Rehabilitation wird von professioneller Seite zunehmend mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Die Wichtigkeit der Einbindung der Familie, respektive des Umfeldes, in den Rehabilitationsprozess ist mittlerweile unbestritten. Es ist wichtig den Begriff Angehörige und Familie kurz zu definieren. Wright und Leahey (2002) defininieren die Familie als Kreis nachstehender Menschen, die der Patient, die Patientin selbst als Familie bezeichnen. Dieser Kreis kann aus verwandten und nicht verwandten Personen bestehen. Wichtig sind das Zugehörigkeitsgefühl und die damit verbundenen Verpflichtungen. 2

3 Ein Blitz aus heiterem Himmel Das Ereignis, das alles verändert- ein Blitz aus heiterem Himmel! Es passiert meist ohne Vorwarnung. Es gibt keine Zeit, dass sich die Familie darauf einstellen kann. Eine Zeit extremer Belastung. In dieser Schockphase ist es wichtig, dass Fachpersonen sich bewusst sind, dass die Aufnahmekapazität für Informationen reduziert ist. Schlechte Ernährung und Schlafmangel können noch verstärkend wirken. 3

4 Wie weiter? Die Zeit im Akutkrankenhaus, die Zeit der Unsicherheit ob und wie sich die Situation stabilisiert. Der Weg ist noch nicht klar, die Wegweiser zeigen in alle Richtungen und können nicht alle gelesen werden. 4

5 Der Beginn eines langen ungewissen Weges Für Fachpersonen ist meist schnell klar, dass ein langer Weg der Genesung vor dem Patienten und den Angehörigen liegt. Angehörige können sich diese Dimensionen noch nicht vorstellen. Angehörige werden oft zum ersten Mal mit einer solchen Situation konfrontiert. Sie halten sich aus diesem Grund häufig an Bekanntem fest. Sie brauchen eine einfühlende Begleitung und Informationen in kurzen Abständen. Eine möglichst konstante Bezugsperson ist in dieser Zeit sehr wichtig. Was in dieser Zeit oft für Fachpersonen unbemerkt abläuft, ist die Auseinandersetzung innerhalb der Familie über die veränderten Rollen. 5

6 Stabilisierung der Situation in der akuten Phase In der Akutklinik erfolgt die Stabilisierung des lebensbedrohlichen Zustandes: Kreislauf / Atmung / Behebung von Infektionen Für Angehörige noch einigermassen verständlich Schadensbehebung. Angehörige kennen das vielleicht schon von anderen Familienmitgliedern und Freunden. Der kurative Ansatz ist hier im Zentrum. «Der Patient wird wieder wie vorher.» 6

7 Übertritt in eine Rehabilitationsklinik Unterschiedliche Beschreibung der gleichen Situation. Es wird plötzlich nur noch von Verbesserung, von Nutzung der vorhandenen Ressourcen und von langen Zeitdimensionen gesprochen. Angehörige müssen ihre Erfahrungen und Unsicherheit ausdrücken können. Sie brauchen fachliche Begleitung im Erkennen, dass es nie mehr so wird wie es einmal war. 7

8 Existenzielle Fragen und Ängste Was passiert mit mir und meinem Lebensentwurf? Wie kann ich die Situation bewältigen? Beispiele: Finanzen, nur noch ein Lohn / Kinderbetreuung / eigene Krankheit / Schulden / unklare Verhältnisse (Konkubinat). Fachpersonen müssen Ansprechpersonen sein und Unterstützung anbieten. 8

9 Übergang in eine Nachfolgeinstitution Sicherheit schaffen sich um Ansprechpersonen schon vor dem Übertritt bemühen genaue und umfassende Übergabe vermittelt Sicherheit. Sicherheit schaffen Aufnahmegespräch in der Nachfolgeinstitution so lange der Klient noch in der Rehaklinik ist informieren, klären, vorbereiten auf den Übertritt. Bei Bedarf Beizug einer Fachperson, welche den Klienten und seine Angehörige in Bezug auf versicherungstechnische Fragen unterstützen kann. Instruktion der Angehörigen in Bezug auf das Handling zuhause. Heimabklärung und Anpassung der Wohnsituation vor dem Austritt. Probewochenenden. Checklisten für die Austrittsplanung. 9

10 Rückkehr nach Hause Ab jetzt liegt die Verantwortung im Alltag vollumfänglich bei den Angehörigen. Es gibt keine Fachperson, die jederzeit um Rat gefragt werden kann. Grosse Belastung für die Angehörigen Unterstützung rund um die Uhr mit ungewisser Dauer. Nichts ist mehr wie es einmal war. Der Partner, die Partnerin ist nicht mehr dieselbe Person veränderte Rollen, Auswirkung auf die Partnerschaft und Sexualität, verändertes Familiensystem. Hohe Erwartungen und Druck der Angehörigen an sich selbst, durch ihr Umfeld und ev. auch durch die betroffene Person selber. Es gilt frühzeitig nach Möglichkeiten der Entlastung zu suchen: Tagesstationäre Rehabilitation, Case Management, Fahrdienst zu den Therapien organisieren, Psychologische Unterstützung des Paars, Angebot begleitetes Wohnen Fragile, Kursangebote für Angehörige, Selbsthilfegruppen, Ferien! 10

11 Soziale Rehabilitation Wieder seinen Platz finden in der Familie und Gesellschaft als Paar und als Familie. Konfrontation mit der verminderten Leistungsfähigkeit und den neuen Rollen / Verarbeitung und Akzeptanz der neuen Situation / Logistische Meisterleistungen der Angehörigen 11

12 Berufliche Integration Erkennen und akzeptieren der reduzierten Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit. Der Partner wird vielleicht nie mehr fähig sein seine alte berufliche Rolle auszufüllen, existenzielle Ängste und grosse Trauer. Verarbeitung und Akzeptanz der neuen Situation und neuen Rollenverteilung in der Familie. Unsicherheit in Bezug auf die finanzielle Zukunft und die Möglichkeit für den betroffenen Partner/in beruflich wieder einen Platz zu finden (1. oder 2. Arbeitsmarkt oder Integration in einer Tagesstätte für behinderte Menschen). 12

13 Zurück im Alltag Unsicherheit beim Abschliessen der rehabilitativen Massnahmen. Wer bestimmt den Zeitpunkt? Wie können sich Klient und Angehörige einbringen? Welche langfristigen weiterführenden Massnahmen sind nötig, um die im Rehabilitationsprozess erreichte Selbständigkeit zu erhalten? Neue Tagesstruktur und Wochenstruktur für Klienten und Angehörige. Loslassen und vertrauen in die neuen Strukturen und Kontakte, die auf dem langen Weg der Rehabilitation und Integration aufgebaut wurden. Ankommen zurück im Alltag ankommen in der neuen veränderten Normalität. 13

14 Jeder Übergang ist wieder ein Neuanfang! Damit es zu einem positiven Neuanfang wird, müssen die Fachpersonen die Übergänge sehr sorgfältig und bewusst gestalten. Es braucht einen bewussten Abschluss eines Stadiums, um dann wieder gut in das neue Stadium zu starten. Deshalb sind «Abschlussgespräche» und «Aufnahmegespräche» zentral in der Begleitung von Angehörigen. 14

15 Themen Projektgruppe Angehörige SAR Um Angehörige kompetent begleiten zu können, braucht es viel Wissen und verschiedensten Fähigkeiten. Die Projektgruppe hat sieben Themenblöcke isoliert, die ihrer Meinung nach Fachpersonen in allen Stadien in unterschiedlichem Ausmass in der Zusammenarbeit mit Angehörigen immer wieder begegnen: Gesprächsführung: In der Angehörigenarbeit gehören Gespräche und notwendige Interventionen zum Arbeitsalltag. Kommunizieren, Gespräche führen heisst mitteilen, teilnehmen lassen, ist ein Austausch von Gedanken. Die Verschiedenheit der Menschen prägt unseren Kommunikationsstil und hat Einfluss auf die Zusammenarbeit und den Erfolg der Rehabilitation. Konflikte: Im Klinikalltag können Konflikte entstehen, weil Patienten und/oder Angehörige im Verarbeitungsprozess noch ganz am Anfang stehen. Statt berechtigte Wut und Trauer auszudrücken, kann es sein, dass Angehörige sehr fordernd auftreten und/oder unrealistische Zielvorstellungen haben. Die Kunst diese Konflikte anzugehen ist das gemeinsame Gespräch professionell zu führen und zu gemeinsam definierten Zielen zu gelangen. 15

16 Systeme und Rollen: Ein einschneidendes Ereignis wie z.b. ein Schlaganfall trifft den Menschen selbst und hat Auswirkungen auf die ihn umgebenden Systeme. Beziehungen der Menschen verändern sich, das Familiensystem und die darin verankerten Rollen können ins Wanken geraten. Trauer und Verarbeitung: Angehörige begleiten Betroffene in der Krankheitsverarbeitung und erleben dabei selbst verschiedene Phasen der Trauer und Veränderung. Wie können Fachpersonen die Angehörigen begleiten, ihre Tränen verstehen und mit ihrer Wut und Angst umgehen? Empathische Begleitung unterstützt den Prozess mit Verlusten und Belastungen umzugehen, Depressionen zu vermeiden, Veränderungen zu akzeptieren und neues Leben zu lernen. Tabuthemen: Es gibt Themen in der Partnerschaft, in Familien und in der Gesellschaft, die allgemein verschwiegen und verdrängt werden, die tabuisiert sind. Werden diese Themen innerhalb des Rehabilitationsprozesses relevant, verstärkt sich das Leid gerade bei den Angehörigen. Die professionelle Beratung ist besonders sensibel, da sie sich im unauflöslichen Widerspruch zwischen Abhilfe schaffen und notwendigem, oft schmerzlichen Tabubruch bewegt. Gesundheit und Fürsorge: Familienangehörige zu unterstützen oder sogar zu pflegen ist eine komplexe Aufgabe und kann sowohl als körperliche wie auch als geistige Belastung erlebt werden. Rehafachleute können informieren, aufklären, schulen und unterstützen und somit zur Gesundheit von informell pflegenden Angehörigen beitragen. Prozesse und Übergänge: Neurorehabilitation bedeutet meist ein langer Weg für die Betroffenen und ihre Angehörige. Der Weg ist am Anfang, nach dem akuten Ereignis, oft nicht absehbar. Es sind Zeitdimensionen von Monaten und Jahren, die den Betroffenen und Angehörigen im Laufe der Genesung erst bewusst werden. Die Unsicherheit der Erholung begleitet alle auf dem langen Weg. Im Verlauf der Rehabilitation begegnen sich immer wieder neue Fachpersonen und Teams. Sie müssen sich immer wieder neu einstellen. Für die Fachpersonen bedeutet dies aufmerksam zu sein. Sich müssen sich der Herausforderung, die es für Klienten und ihre Angehörigen bedeutet, sich immer wieder auf neue Situationen und Fachpersonen einzustellen, bewusst sein. Deshalb muss den Übergängen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. 15

17 Fazit: Angehörigenbegleitung ist eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgabe! Die von der Projektgruppe erarbeiteten und gesammelten Unterlage sind ab auf der Homepage der SAR einsehbar: 16

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Die Diagnose Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die meisten Menschen erst einmal ein Schock. Das Leben scheint angehalten

Mehr

alle Bilder: Google-Suche Unterstützung von Angehörigen Krebskranker

alle Bilder: Google-Suche Unterstützung von Angehörigen Krebskranker alle Bilder: Google-Suche Unterstützung von Angehörigen Krebskranker Berlin-Buch Gritt Schiller 1 Wie kann man das Gleichgewicht im System wieder herstellen? Ideal: Gleichgewicht im System Ungleichgewicht

Mehr

Verlustempfindungen nach einer erworbenen Hirnschädigung Hinweise für Angehörige

Verlustempfindungen nach einer erworbenen Hirnschädigung Hinweise für Angehörige NeuroInfo MERKBLATT MÄRZ 2011 3. Hinweise für Betroffene, Angehörige und Interessierte Verlustempfindungen nach einer erworbenen Hirnschädigung Hinweise für Angehörige Herausgeber : Neuronales Netzwerk

Mehr

Im Zentrum: Der Patient

Im Zentrum: Der Patient Zum Umgang mit Kranken am Beispiel Krebs Dagmar Schipanski Der Krebs hat mein Leben verändert. Der Krebs war mein Feind. Er hat mir mein Lachen gestohlen. Doch ich habe gekämpft. Der Krebs hat verloren.

Mehr

1. Kinder deren Eltern nie zusammengelebt haben: ungeplante Schwangerschaften (z.b. bei Minderjährigen) Lebenskonzepte 2. Kinder deren Eltern sich

1. Kinder deren Eltern nie zusammengelebt haben: ungeplante Schwangerschaften (z.b. bei Minderjährigen) Lebenskonzepte 2. Kinder deren Eltern sich 1. Kinder deren Eltern nie zusammengelebt haben: ungeplante Schwangerschaften (z.b. bei Minderjährigen) Lebenskonzepte 2. Kinder deren Eltern sich nach der Geburt gemeinsamer Kinder getrennt haben: Trennungs-

Mehr

Persönlich. Engagiert. Veränderungen am Lebensende

Persönlich. Engagiert. Veränderungen am Lebensende Persönlich. Engagiert. Veränderungen am Lebensende Der drohende Verlust eines nahen Angehörigen kann Unsicherheiten, Ängste und Befürchtungen hervorrufen diese Gefühle werden durch Unklarheiten und fehlendes

Mehr

Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung

Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung Psycho-Onkologie: Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung Christiane Viereck, Diplom-Psychologin 9. April 2011 Vortragsinhalte Einführung und

Mehr

Arche Kind & Familie. Beratung und Begleitung, Familientreff und Gruppenaktivitäten, Unterstützung bei der Alltagsbewältigung

Arche Kind & Familie. Beratung und Begleitung, Familientreff und Gruppenaktivitäten, Unterstützung bei der Alltagsbewältigung Arche Kind & Familie Beratung und Begleitung, Familientreff und Gruppenaktivitäten, Unterstützung bei der Alltagsbewältigung Inhaltsverzeichnis 1 // Ausgangslage 2 // ZIELGRUPPE 3 // Ziele 4 // Angebot

Mehr

2016 _Begleitung in der letzten Lebensphase Schwer Kranke und Sterbende begleiten

2016 _Begleitung in der letzten Lebensphase Schwer Kranke und Sterbende begleiten 2016 _Begleitung in der letzten Lebensphase Schwer Kranke und Sterbende begleiten Bildungstage Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten, stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Ziel

Mehr

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz Charta Palliative Care Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz «palliare mit einem Mantel bedecken» Was ist Palliative Care? Palliative Care ist die internationale Bezeichnung

Mehr

Depressionen meistern. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden

Depressionen meistern. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Depressionen meistern Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Das sollten Sie wissen In Deutschland leiden etwa 8 % der Bevölkerung oder 5,6 Mio. Menschen unter Depressionen. Häufig tun Familienangehörige

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Konzept «Soteria Bern» «Wohnen & Co.»

Konzept «Soteria Bern» «Wohnen & Co.» Konzept «Soteria Bern» «Wohnen & Co.» Wohnen & Co. Die Soteria Bern bietet austretenden Patienten im Rahmen der integrierten Versorgung die Möglichkeit, in einer Übergangs-WG der Soteria Bern für eine

Mehr

wisli betreutes wohnen «In der Gemeinschaft jeden Tag aufs Neue meistern!»

wisli betreutes wohnen «In der Gemeinschaft jeden Tag aufs Neue meistern!» wisli betreutes wohnen «In der Gemeinschaft das Leben jeden Tag aufs Neue meistern!» «Das Leben selbst gestalten: Wir begleiten Sie dabei!» wisli betreutes wohnen: Selbstständig, und doch geborgen. Unser

Mehr

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Interview mit Frau Dr. Pia Heußner vom Mai 2012 Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Die Diagnose Krebs ist für jede Partnerschaft eine große Herausforderung. Wie hält das Paar die Belastung

Mehr

Peer-Organisationskonzept

Peer-Organisationskonzept Peer-Organisationskonzept 1 «Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.» Sebastian Kneipp Inhaltsverzeichnis 3 Vorwort 4 Absicht

Mehr

Was sind Transitionen?

Was sind Transitionen? Was sind Transitionen? Als Übergänge oder Transitionen werden Ereignisse bezeichnet, die für die Betroffenen bedeutsame Veränderungen mit sich bringen. Transitionsforscher sprechen auch von verdichteten

Mehr

Leitbild REHAB Basel. Jeder Mensch ist immer und überall wertvoll.

Leitbild REHAB Basel. Jeder Mensch ist immer und überall wertvoll. Leitbild REHAB Basel Jeder Mensch ist immer und überall wertvoll. Vision Jeder Mensch ist immer und überall wertvoll. Motto Immer wieder leben lernen. Grundsatz Respekt, Kommunikationsbereitschaft und

Mehr

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungsziel Zielgruppe Zeitrahmen Schulungsinhalt Teilnehmer kennen die Bedeutung der Kommunikation mit Demenzkranken und wissen, wie Sie

Mehr

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion FAGS-Itemzuordnung (betr) 1/5 Betreuender Elternteil Ko-elterliche Interaktion Elterliche Kommunikation: Es kommt mit meinem Ex-Partner problemlos eine kurze Unterhaltung in entspannter Atmosphäre zustande.

Mehr

Neuropsychologie Was ist das eigentlich?

Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Ein neuropsychologischer Ratgeber für Betroffene & Angehörige Ruhr-Universität Bochum Psychologische Fakultät Institut für Kognitive Neurowissenschaft Was ist Neuropsychologie?

Mehr

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Intensivtherapie von Depressionen BADEN-BADEN Behandlungsangebot für Menschen mit Depressionen Merkmale von Depressionen Sie fühlen sich wie gelähmt, unfähig, wertlos,

Mehr

Friederike Möckel Kommunikationstraining und Coaching

Friederike Möckel Kommunikationstraining und Coaching 1. Seminarangebot Gesprächsführung Gespräche führen gehört zur sozialen Kompetenz. Sobald wir anderen Menschen begegnen, senden wir Botschaften aus: mit Worten, durch Körpersprache, durch unser Auftreten.

Mehr

Unheilbar krank und jetzt?

Unheilbar krank und jetzt? Unheilbar krank und jetzt? Wenn eine schwere Krankheit fortschreitet, treten schwierige Fragen in den Vordergrund: > Wie viel Zeit bleibt mir noch? > Wie verbringe ich die verbleibende Zeit? > Soll ich

Mehr

Themenbereich "Trauer"

Themenbereich Trauer Ergebnisse aus der Meinungsforschung: "So denken die Bürger" Übersicht Zu dem Verlust eines Menschen gehört meist auch die Trauer danach. Wissenschaftler sprechen dabei gerne von Trauerphasen und suchen

Mehr

Palliative Betreuung am Lebensende

Palliative Betreuung am Lebensende Palliative Betreuung am Lebensende Informationsbroschüre für Angehörige Wir begleiten Menschen www.hospiz-tirol.at Liebe Angehörige unserer Patientinnen und Patienten! Die Zeit des Sterbens einer nahestehenden

Mehr

Wir setzen auf Werte.

Wir setzen auf Werte. Wir setzen auf Werte. Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.Gallen Inhaltsverzeichnis. Mission 5 Vision 7 Bezugsgruppen 9 Herausforderungen annehmen Zukunft gestalten 11 3 Inhaltsverzeichnis Verantwortung

Mehr

Führung QA1304. Leitbild. Albula/Churwalden

Führung QA1304. Leitbild. Albula/Churwalden Aufbau: 1. Hilfe und Pflege zu Hause 2 2. Positionierung 3 3. Unterstützung pflegender Angehöriger 4 4. Vernetzung 5 5. Qualität 6 6. Mitarbeitende 7 7. Finanzierung 9 8. Unternehmungsführung 10 _.docx

Mehr

Gemeinsam. Alters- und Pflegewohnheim Klinik Lindenegg

Gemeinsam. Alters- und Pflegewohnheim Klinik Lindenegg Gemeinsam. Alters- und Pflegewohnheim Klinik Lindenegg Die Klinik Lindenegg ist ein zentral gelegenes Miteinander Pflegewohnheim, welches auch für erwachsene Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

Mehr

Den Übergang von der Arbeit in den Ruhestand gut gestalten!

Den Übergang von der Arbeit in den Ruhestand gut gestalten! HANDREICHUNG Den Übergang von der Arbeit in den Ruhestand gut gestalten! Beirat der Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung Wir schließen die Kette HANDREICHUNG Den Übergang von der Arbeit

Mehr

11. Anhang Häufigkeitsverteilungen Ich bin häufig unsicher, wie ich mich gegenüber Behinderten verhalten soll. (N=1289; I=2,71) 7 19,2 34 39,8 Wenn ich Behinderte auf der Straße sehe, versuche ich, ihnen

Mehr

Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung

Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung Priv. Dozentin Dr. med. Michele Noterdaeme Heckscher Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Psychosomatik. Psychotherapie

Mehr

Therapeutikum WestFehmarn

Therapeutikum WestFehmarn Vorsorge und Rehabilitationsklinik für Mutter/VaterKindMaßnahmen TOPTEAMKUREN Herbst 2011 Therapeutikum WestFehmarn Wuhrt Ruhm 4 23769 Fehmarn OT Petersdorf Tel.: 0437200 Fax: 043720116 Mail: info@twkg.de

Mehr

Partnerschafts- Mentor/in

Partnerschafts- Mentor/in IAW-Heimstudium Prof. Dr. phil. Kurt Tepperwein Ausbildung zum/zur Partnerschafts- Mentor/in Band 1 Aufbau-Lehrgang Reichtum in sich selbst Reichtum in sich selbst Günstige Zufälle Günstige Zufälle Erhöhtes

Mehr

regelmäßige Teilnahme an der Angehörigenund Betreuungsgruppe

regelmäßige Teilnahme an der Angehörigenund Betreuungsgruppe HALMA e.v./sabine Seipp Berliner Platz 8 97080 Würzburg www.halmawuerzburg.de sabine.seipp@halmawuerzburg.de Ausgangslage: vermehrt Anfragen von berufstätig pflegenden Ehepartnern 2006 Bedürfnisse der

Mehr

Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Fachpersonen wollen immer das Beste für ihre SchülerInnen.

Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Fachpersonen wollen immer das Beste für ihre SchülerInnen. Zusammenarbeit mit Eltern im Kontext einer Institution 6. Heilpädagogik-Kongress in Bern am 2. September 2009 Netzwerk web Aufbau Drei Postulate Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachleute Der Prozess

Mehr

KOMPETENZZENTRUM FÜR LEBENSQUALITÄT DEMENZ EIN LEBENSWERTES LEBEN IN ALLEN PHASEN DER KRANKHEIT

KOMPETENZZENTRUM FÜR LEBENSQUALITÄT DEMENZ EIN LEBENSWERTES LEBEN IN ALLEN PHASEN DER KRANKHEIT KOMPETENZZENTRUM FÜR LEBENSQUALITÄT DEMENZ EIN LEBENSWERTES LEBEN IN ALLEN PHASEN DER KRANKHEIT DEMENZ IST IRREVERSIBEL DEN VERLAUF ZU AKZEPTIEREN, HILFT, RICHTIGE ENTSCHEIDUNGEN ZU TREFFEN DEMENZ BETRIFFT

Mehr

Und wie geht es den Angehörigen? Berücksichtigung des sozialen Umfeldes. Sonja Stutz

Und wie geht es den Angehörigen? Berücksichtigung des sozialen Umfeldes. Sonja Stutz Und wie geht es den Angehörigen? Berücksichtigung des sozialen Umfeldes Sonja Stutz Übersicht 1. Rolle der Angehörigen in der Suchttherapie 2. Einbezug der Angehörigen in die stationäre Therapie 3. Studie

Mehr

Schulung: Familienbegleiter

Schulung: Familienbegleiter Kinderhospizarbeit und Ehrenamt Schulung: Familienbegleiter Ehrenamtliche Unterstützung in Familien mit einem schwerst- oder lebensverkürzend erkrankten Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen A ls

Mehr

Strategien. für Menschen mit. Schädel-Hirn-Verletzungen

Strategien. für Menschen mit. Schädel-Hirn-Verletzungen Strategien für Menschen mit Schädel-Hirn-Verletzungen Eine neue Welt. Das Gehirn organisiert die gesamte Welt des Menschen von der Wahrnehmung bis zum Fühlen und Handeln. Eine Schädigung des Gehirns greift

Mehr

BERATUNG, COACHING UND SCHULUNG FÜR ARBEITGEBER UND VORGESETZTE

BERATUNG, COACHING UND SCHULUNG FÜR ARBEITGEBER UND VORGESETZTE BERATUNG, COACHING UND SCHULUNG FÜR ARBEITGEBER UND VORGESETZTE UMGANG MIT BELASTENDEN MITARBEITER-SITUATIONEN: Beratung, Coaching und Schulung, für Arbeitgeber und Vorgesetzte Mitarbeitende nehmen ihre

Mehr

Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin

Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin Quelle: Angela Hasse, Neun Frauen und ich Mag. Christina Mayr-Pieper, klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychoonkologin, Hypnotherapeutin Stellt in

Mehr

Vom Einklang zum Dialog Die Therapeutische Beziehung in der Musiktherapie mit Aphasiepatienten

Vom Einklang zum Dialog Die Therapeutische Beziehung in der Musiktherapie mit Aphasiepatienten Vom Einklang zum Dialog Die Therapeutische Beziehung in der Musiktherapie mit Aphasiepatienten Mag. Maria Wild Beziehung begleitet uns durch unser ganzes Leben, von der Geburt bis zum Tod. Wir gestalten

Mehr

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption -

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption - Martin Pritzel Staatlich anerkannter Erzieher und Körpertherapeut Hertinger Str. 48 59423 Unna Tel. : 02303/29 19 20 1 Fax. : 02303/29 19 21 1 Mobil : 0163 /25 04 42 5 Mail : info@martin-pritzel.de Über

Mehr

Therapie schizophrener Erkrankungen

Therapie schizophrener Erkrankungen Therapie schizophrener Erkrankungen Anti-Stigma-Aktion München und Bayerische Anti-Stigma-Aktion (BASTA) In Kooperation mit der World Psychiatric Association (WPA) 1 Therapie schizophrener Erkankungen

Mehr

Pflegemitarbeitende im Spannungsfeld des wirtschaftlichen Wettbewerbs

Pflegemitarbeitende im Spannungsfeld des wirtschaftlichen Wettbewerbs Impuls-Veranstaltung Spitäler und Kliniken: Wenn der Wandel gelingen soll Zürich, 13. Juni 2012 Pflegemitarbeitende im Spannungsfeld des wirtschaftlichen Wettbewerbs Monika Beck, MNSc, Pflegewissenschaftlerin,

Mehr

Im Lehr- und Erziehungsprozess auf sich selbst achten! Möglichkeiten eines Gesundheitscoachings

Im Lehr- und Erziehungsprozess auf sich selbst achten! Möglichkeiten eines Gesundheitscoachings Im Lehr- und Erziehungsprozess auf sich selbst achten! Möglichkeiten eines s Dr. Matthias Lauterbach Zufrieden? "Der unzufriedene Mensch findet keinen bequemen Stuhl. Benjamin Franklin Der rote Faden Was

Mehr

Starke Institutionen beschäftigen Helden mit Schwächen

Starke Institutionen beschäftigen Helden mit Schwächen Starke Institutionen beschäftigen Helden mit Schwächen Pflegesymposium Emergency & Intensive Care 4. Juni 2013 Maja Wyss Psychologin lic. phil., Notfallpsychologin NNPN Referat von: Maja Wyss Klinische

Mehr

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft In der pädagogischen Praxis von Kindertagesstätten hat die Elternarbeit in den vergangenen Jahren einen zunehmend höheren Stellenwert bekommen. Unter dem

Mehr

Budgetberatung Fachstelle für Schuldenfragen Rechtsberatung

Budgetberatung Fachstelle für Schuldenfragen Rechtsberatung Budgetberatung Fachstelle für Schuldenfragen Rechtsberatung Budgetberatung Stehen Sie vor einer Veränderung Ihrer Lebenssituation? Benötigen Sie Unter stützung in Ihren Geldangelegenheiten? Sind Sie unsicher

Mehr

Kompetenzfeld 1: Grundlagen der Kommunikation und Beziehungsmuster in der ärztlichen Arbeitswelt

Kompetenzfeld 1: Grundlagen der Kommunikation und Beziehungsmuster in der ärztlichen Arbeitswelt XIII Kompetenzfeld 1: Grundlagen der Kommunikation und Beziehungsmuster in der ärztlichen Arbeitswelt 1 Grundlagen der Verständigung................................................. 3 1.1 Was kommt an?

Mehr

Pateneltern Flensburg - für Kinder psychisch kranker Eltern

Pateneltern Flensburg - für Kinder psychisch kranker Eltern Pateneltern Flensburg - für Kinder psychisch kranker Eltern Ein Präventionsprojekt stellt sich vor Fakten zum Patenschaftsprojekt Träger: ADS Grenzfriedensbund e.v., Kinderschutzbund Flensburg Laufzeit

Mehr

Pädagogisches Konzept. KiBiZ Tagesfamilien

Pädagogisches Konzept. KiBiZ Tagesfamilien Pädagogisches Konzept KiBiZ Tagesfamilien Erweiterte Familien mit individuellem Spielraum Die grosse Stärke der Tagesfamilienbetreuung liegt in der Individualität. KiBiZ Tagesfamilien bieten Spielraum

Mehr

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten.

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten. Stellungnahme: Suizidwünsche bei Menschen mit Demenz: Die Schweizerische Alzheimervereinigung fordert eine umfassende Begleitung und Betreuung von demenzkranken Menschen In den letzten Jahren sind Fragen

Mehr

Lebensqualität im Leben und im Sterben

Lebensqualität im Leben und im Sterben Lebensqualität im Leben und im Sterben Palliative Care beginnt im Leben Lebensqualität im Leben und im Sterben Für alle, die es brauchen 5 Sich auf Menschen verlassen können bis zuletzt 7 Eigenes Leben

Mehr

FACHQUALIFIZIERUNG Fachkraft für Elternarbeit

FACHQUALIFIZIERUNG Fachkraft für Elternarbeit FACHQUALIFIZIERUNG Fachkraft für Elternarbeit WEITERBILDUNG. FÜR EIN STARKES TEAM UND EINE STARKE KITA BERATUNG UND WEITERBILDUNG NACH IHREN WÜNSCHEN UND BEDÜRFNISSEN Kita-Seminare-Hamburg stärkt und unterstützt

Mehr

Psycho-Onkologie. Warum Wofür Wer für wen Wie

Psycho-Onkologie. Warum Wofür Wer für wen Wie Psycho-Onkologie Warum Wofür Wer für wen Wie Dr. med. Pia Heußner Psycho-Onkologie der Medizinischen Klinik III Klinikum der Universität München Großhadern Vorsitz des AK Psycho-Onkologie in der DGHO Psycho-Onkologie

Mehr

pflegen-und-leben.de Was pflegende Frauen bewegt und wie Selbstfürsorge aussehen kann

pflegen-und-leben.de Was pflegende Frauen bewegt und wie Selbstfürsorge aussehen kann 1 pflegen-und-leben.de Was pflegende Frauen bewegt und wie Selbstfürsorge aussehen kann Berlin, am 9. Mai 2015 Imke Wolf, Diplom-Psychologin IN KOOPERATION MIT Startseite von pflegen-und-leben.de Was bietet

Mehr

Livestatements Was Mitarbeiter und Chefs dazu sagen

Livestatements Was Mitarbeiter und Chefs dazu sagen Wie Sie mit Struktur mehr erreichen Nur weil die Führungsliteratur diese Art der Mitarbeitergespräche in den Himmel heben, heißt das noch lange nicht, dass alle Beteiligten das ebenso empfinden. Ganz im

Mehr

Hier kommt unser Angebot an interkulturelle Programme zum Einsatz.

Hier kommt unser Angebot an interkulturelle Programme zum Einsatz. Interkulturelle Trainings Fit für Deutschland Spezial Auswanderer - Deuschland Ade! INTERKULTURELLE KOMPETENZEN Im Privat- und Berufsleben werden wir durch die zunehmende Globalisierung und Multikulturalisierung

Mehr

Liliane Juchli Ein Feuer entfachen und halten

Liliane Juchli Ein Feuer entfachen und halten Liliane Juchli Ein Feuer entfachen und halten Rebecca Spirig, Prof, PhD, RN, Leiterin Zentrum Klinische Pflegewissenschaft UniversitätsSpital Zürich & Professorin, Institut für Pflegewissenschaft, Universität

Mehr

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Fachtagung Prävention von sexualisierter Gewalt:: Katholische Schulen und Internate in der Verantwortung am 12.11.2010 in Mainz Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Zahlen, Daten und Fakten Dirk

Mehr

Fondation Pro Familia

Fondation Pro Familia Polyvalentes Kinderzentrum Zentrum für Frauen und Kinder in Not Zentrum für Familienberatung und Mediation Weiterbildungszentrum www.profamilia.lu Kontakt Fondation Pro Familia 5, rte de Zoufftgen L-3598

Mehr

Nachsorge Wohnen. Konzeption

Nachsorge Wohnen. Konzeption Nachsorge Wohnen Konzeption Stand: Januar 2015 Leistungserbringer: Suchtberatung Trier e.v. Die Tür Oerenstraße 15, 54290 Trier Telefon: 0651-17036 - 0, Fax: 0651-17036 12 www.die-tuer-trier.de Ansprechpartner:

Mehr

Palliative Care im Clienia Bergheim. Leben bis zuletzt

Palliative Care im Clienia Bergheim. Leben bis zuletzt Palliative Care im Clienia Bergheim Leben bis zuletzt Geschätzte Leserin Geschätzter Leser Was bedeutet Palliative Care, und wie wollen wir im Bergheim die Grundsätze der Palliativpflege in unsere Arbeit

Mehr

EINFÜHRUNG. Einführung. »Idiotentest«und»Depperltest«

EINFÜHRUNG. Einführung. »Idiotentest«und»Depperltest« 10 EINFÜHRUNG Der Führerschein ist weg nun beginnen die ersten Überlegungen: An wen kann ich mich wenden, wer beantwortet mir meine Fragen, wie schaffe ich es schnellstmöglich, den Führerschein wieder

Mehr

Selbstwert: behindert? Psychische Gesundheit von Frauen mit Behinderung

Selbstwert: behindert? Psychische Gesundheit von Frauen mit Behinderung Selbstwert: behindert? Psychische Gesundheit von Frauen mit Behinderung Mag. a Huberta Haider, MBA FEM Süd FRAUENASSISTENZ im Rahmen der Fachtagung Blickpunkt: Frauen. Behinderung. Gesundheit Wiener Rathaus,

Mehr

Vorstellung zur Abschlussarbeit zur Lehrerin für Pflegeberufe im März 1998:

Vorstellung zur Abschlussarbeit zur Lehrerin für Pflegeberufe im März 1998: Anja König AG Pflegeforschung 2. Mai 2007 Vorstellung zur Abschlussarbeit zur Lehrerin für Pflegeberufe im März 1998: Thema: Umgang mit Verstorbenen auf Krankenpflegestationen am Beispiel einer deutschen

Mehr

Konflikte Bewältigungsstrategien und Therapiemöglichkeiten

Konflikte Bewältigungsstrategien und Therapiemöglichkeiten 1 Psychische Folgen gewalttätiger Konflikte Bewältigungsstrategien und Therapiemöglichkeiten Prof. Dr. habil. Wilfried Echterhoff Psychologischer Psychotherapeut Institut für Psychologische Unfallnachsorge

Mehr

Heilpraktiker für Psychotherapie

Heilpraktiker für Psychotherapie Heilpraktiker für Psychotherapie 1. Klassifikation von Störungen Auszug Lernunterlagen 5.4. Therapie Vier Phasen Modell Dauerhafte Nachsorgephase Rückfall Abstinenz 3.Phase Entwöhnungsphase 1.Phase Motivationsphase

Mehr

Seminarreihe für Pflegeberufe

Seminarreihe für Pflegeberufe Sie sind ständig gefordert sich auf besondere Bedürfnisse von alten oder kranken Menschen einzustellen Sie sind aber auch Ansprechpartner für Angehörige dieser zu betreuenden Menschen und hier oft mit

Mehr

Assoziierte Plätze Geben Sie ein Zuhause auf Zeit. Werden Sie Gastfamilie.

Assoziierte Plätze Geben Sie ein Zuhause auf Zeit. Werden Sie Gastfamilie. Assoziierte Plätze Geben Sie ein Zuhause auf Zeit. Werden Sie Gastfamilie. sozialpädagogisches zentrum stettbachstrasse 300 ch-8051 zürich t +41 (0)43 299 33 33 f +41 (0)43 299 33 34 info.gfellergut@zkj.ch

Mehr

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener CAMPUS GROSSHADERN PSYCHO-ONKOLOGIE AN DER MEDIZINISCHEN KLINIK UND POLIKLINIK III Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener Pia Heußner Psycho-Onkologie

Mehr

Recovery. Chronische Erkrankungen überwinden!

Recovery. Chronische Erkrankungen überwinden! Recovery Chronische Erkrankungen überwinden! Dr. Hans-Peter Unger Zentrum für seelische Gesundheit Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Asklepios Klinik Harburg Woche für seelische Gesundheit,

Mehr

Schön formulierte Rehaziele vom Kontext über- oder eingeholt?

Schön formulierte Rehaziele vom Kontext über- oder eingeholt? Schön formulierte Rehaziele vom Kontext über- oder eingeholt? ICF Reflexion der praktischen Arbeit REHAB Basel, 9.11.2012 Mirjam Zwahlen Joder, Sandra Signer Rehabilitations- und Rheumazentrum der soh

Mehr

Demenz- eine Krankheit verstehen

Demenz- eine Krankheit verstehen Demenz- eine Krankheit verstehen Stefanie Auer ALZHEIMERHILFE Integra 2008 Alois Alzheimer (1864-1915) 1915) Neurologe, Psychiater 1901: Begegnung mit Auguste D. 1906: Vorstellung einer geistigen Erkrankung

Mehr

Projekt ProWert. Mehr Wertschätzung für Pflegekräfte!

Projekt ProWert. Mehr Wertschätzung für Pflegekräfte! gefördert durch: Produzentenstolz durch Wertschätzung Gesundheit und Leistungsfähigkeit durch Wertschätzung Projekt ProWert Mehr Wertschätzung für Pflegekräfte! Dr. Klaus Müller FH der Diakonie Ziele von

Mehr

Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule

Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule Im Folgenden sind immer sowohl Schüler als auch Schülerinnen oder Lehrer und Lehrerinnen angesprochen, zur

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND PALLIATIVE CARE. Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38

KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND PALLIATIVE CARE. Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38 KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38 Drei Säulen zum Wohle des Patienten: AKUTGERIATRIE Gesundheit und Eigenständigkeit im Alter REHABILITATION

Mehr

Handout Lösungstrance im virtuellen Coaching Professionelle Anwendungen im virtuellen Raum Coaching, Therapie, Beratung und Supervision

Handout Lösungstrance im virtuellen Coaching Professionelle Anwendungen im virtuellen Raum Coaching, Therapie, Beratung und Supervision Handout Lösungstrance im virtuellen Coaching Professionelle Anwendungen im virtuellen Raum Coaching, Therapie, Beratung und Supervision Kongress Mentale Stärken Workshop 76 am 02.11.2014 (9.00-12.00 Uhr)

Mehr

3. Auf den Anfang kommt es an die Eingewöhnung

3. Auf den Anfang kommt es an die Eingewöhnung 3. Auf den Anfang kommt es an die Eingewöhnung 3.1. Die Eingewöhnung in die Kinderkrippe.. 3.2. Die Eingewöhnung in den Kindergarten. 3.3. Der Wechsel von der Kinderkrippe in den Kindergarten 3.4. Der

Mehr

EMDR Traumatherapie. Was ist EMDR? Wie wirkt EMDR?

EMDR Traumatherapie. Was ist EMDR? Wie wirkt EMDR? EMDR Traumatherapie Was ist EMDR? Das Kürzel EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, auf Deutsch Desensibilisierung und Neubearbeitung mit Augenbewegungen, und ist eine Methode in

Mehr

DI Manfred Rieser. Best Ager Gesundheit und selbstbestimmtes Leben im Alter E-HealthSymposium am 29. April 2009. CHART 1 Ergebnisse in Prozent

DI Manfred Rieser. Best Ager Gesundheit und selbstbestimmtes Leben im Alter E-HealthSymposium am 29. April 2009. CHART 1 Ergebnisse in Prozent Best Ager Gesundheit und selbstbestimmtes Leben im Alter E-HealthSymposium am. April DI Manfred Rieser Dokumentation der Umfrage Z..P.T: n= telefonische CATI-Interviews repräsentativ für die österreichischen

Mehr

Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Jeannette de Roten, elpos Schweiz Chur, 01.12.

Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Jeannette de Roten, elpos Schweiz Chur, 01.12. Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Welche Unterstützungen sind wirklich wichtig? I. abklären II. aufklären & erklären III. auswählen der Behandlung

Mehr

Verstehen. Vertrauen. Leitbild der Psychiatrie Baselland

Verstehen. Vertrauen. Leitbild der Psychiatrie Baselland Verstehen. Vertrauen Leitbild der Psychiatrie Baselland Präambel Das Leitbild bildet die gemeinsame Grundlage für den Umgang mit unseren Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie unseren

Mehr

Coaching entdecken Sie die Lösung in sich. Reiss Profile und Teamentwicklung

Coaching entdecken Sie die Lösung in sich. Reiss Profile und Teamentwicklung Martin Asmus Coaching entdecken Sie die Lösung in sich. Reiss Profile und Teamentwicklung Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. Es ist weit über

Mehr

Konzept gesund führen bei der MAN (2- tägiger Workshop) Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Nds. Ost ggmbh Chemnitzer Str. 33 38226 Salzgitter

Konzept gesund führen bei der MAN (2- tägiger Workshop) Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Nds. Ost ggmbh Chemnitzer Str. 33 38226 Salzgitter Konzept gesund führen bei der MAN (2- tägiger Workshop) Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Nds. Ost ggmbh Chemnitzer Str. 33 38226 Salzgitter 1. Allgemeines und Ziele Die Situation von Führungskräften

Mehr

Gibt es eine Palliative Geriatrie?

Gibt es eine Palliative Geriatrie? Gibt es eine Palliative Geriatrie? Oder geht es um Palliative Care in der Geriatrie? Wenn ja, wann beginnt dann Palliative Care? Oder ist Geriatrie gleich Palliative Care? Dr. med. Roland Kunz Chefarzt

Mehr

ESPAS Eingliederungsmassnahmen Reintegration im im Zentrum

ESPAS Eingliederungsmassnahmen Reintegration im im Zentrum - - ESPAS Eingliederungsmassnahmen Reintegration im im Zentrum Nah Nah am am Mensch. Nah Nah am am Markt. rkt ng Eingliederungsmassnahmen > Aufbautraining ESPAS individuell und marktnah Branchenunabhängiges

Mehr

Demenz. Hilfe für Angehörige und Betroffene. Günter Niklewski Heike Nordmann Rose Riecke-Niklewski

Demenz. Hilfe für Angehörige und Betroffene. Günter Niklewski Heike Nordmann Rose Riecke-Niklewski Demenz Hilfe für Angehörige und Betroffene Günter Niklewski Heike Nordmann Rose Riecke-Niklewski Erste Anzeichen und Diagnose Was ist Demenz? Beim Arzt: Die Diagnose der Demenz Das ärztliche Gespräch:

Mehr

Kinder in Not. Bundesfachtagung BAG Begleiteter Umgang. Düsseldorf, 19.-20. September 2011

Kinder in Not. Bundesfachtagung BAG Begleiteter Umgang. Düsseldorf, 19.-20. September 2011 Eltern in Trennung und Streit - Kinder in Not Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf Bundesfachtagung BAG Begleiteter Umgang Düsseldorf, 19.-20. September Herzlich willkommen! Jessika Kuehn-Velten Ärztliche

Mehr

Integritätsentschädigung gemäss UVG

Integritätsentschädigung gemäss UVG Integritätsentschädigung gemäss UVG Tabelle 19 Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Unfällen Herausgegeben von den Ärzten der Suva Schweizerischen 6002 Luzern, Postfach Unfallversicherungsanstalt

Mehr

Demenzkampagne Rheinland-Pfalz

Demenzkampagne Rheinland-Pfalz Demenzkampagne Rheinland-Pfalz 1 Abgrenzung zum normalen Altern Vergessen gehört ebenso zum Leben wie erinnern. Beim Altern lassen alle Körperfunktionen nach, auch das Gedächtnis bekommt Lücken. Aber nicht

Mehr

Stressmanagement nach akuten traumatischen Ereignissen

Stressmanagement nach akuten traumatischen Ereignissen Stressmanagement nach akuten traumatischen Ereignissen Dr. Christoph Göttl www.kinder-jugendpsychiatrie.at Critical Incident Stress Management Ziel der Reduktion negativer Auswirkungen hoher und häufiger

Mehr

Palliative Care und Psychische Erkrankungen Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit

Palliative Care und Psychische Erkrankungen Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit Palliative Care und Psychische Erkrankungen Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit Swiss Public Health Conference 2014 3. Netzwerktagung Psychische Gesundheit Schweiz August 2014. 22 Ecoplan

Mehr

Schulungsplan: Projektleiter

Schulungsplan: Projektleiter Schulungsplan: Projektleiter Projektleitung Kompakt 6,0 UE Führen ohne Vorgesetztenfunktion: 1,5 Was macht die Situation des Projektleiters so besonders? Welche Führungsaufgaben sind zu bewältigen? Welche

Mehr

Krank machende Schule gesund machende Psychotherapie? Rahel Steger, schulische Heilpädagogin Michel Seewer, Psychotherapeut

Krank machende Schule gesund machende Psychotherapie? Rahel Steger, schulische Heilpädagogin Michel Seewer, Psychotherapeut Krank machende Schule gesund machende Psychotherapie? Rahel Steger, schulische Heilpädagogin Michel Seewer, Psychotherapeut Ablauf Begrüssung und kurze Vorstellung Erwartungen, Fragestellungen, Grenzerfahrungen

Mehr

Betreutes Wohnen für psychisch kranke Menschen

Betreutes Wohnen für psychisch kranke Menschen SOZIALPSYCHIATRISCHES ZENTRUM Betreutes Wohnen für psychisch kranke Menschen Liebe Leserin, lieber Leser, Menschen mit psychischen Erkrankungen fühlen sich oft in der eigenen Wohnung nicht mehr wohl. Angst,

Mehr

Blaukreuz-Zentrum Hagen Blaues Kreuz Diakoniewerk mildtätige GmbH. MENSCH SUCHT SPIEL Hilfe für Glücksspielsüchtige

Blaukreuz-Zentrum Hagen Blaues Kreuz Diakoniewerk mildtätige GmbH. MENSCH SUCHT SPIEL Hilfe für Glücksspielsüchtige Blaukreuz-Zentrum Hagen Blaues Kreuz Diakoniewerk mildtätige GmbH MENSCH SUCHT SPIEL Hilfe für Glücksspielsüchtige Alles aufs Spiel gesetzt? Das Spiel hatte mich voll gepackt. Jetzt habe ich den Weg daraus

Mehr