Eclipse :Bis(s) zum Javacode Einführung in die Eclipse-IDE

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1 EF-III-A6 Einführung in Eclipse Seite 1 von 5 Eclipse :Bis(s) zum Javacode Einführung in die Eclipse-IDE Erläuterung Eclipse/IDE Eclipse ist eine integrierte Open-Source-Entwicklungsumgebung für Software verschiedenster Art. Von einer integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) spricht man, wenn neben einem reinem Texteditor auch ein Compiler oder Interpreter, ein Debugger und eine Quelltextformatierungsfunktion in einer Software vereint sind. Obwohl Eclipse ursprünglich nur als IDE für die Programmiersprache Java entwickelt wurde, wird es, aufgrund seiner einfachen Erweiterbarkeit, inzwischen auch für Projekte in C, C++, C#, PHP, HTML etc. genutzt und hat sich beispielsweise an Universitäten zum de-facto-standardwerkzeug entwickelt. Die Eclipse-GUI (GUI = graphical user interface = grafische Benutzeroberfläche) 1. Paket-Explorer: Hier kann man die verschiedenen Projekte, welche man in Eclipse programmiert hat, einsehen. Zu jedem Projekt werden die entsprechenden Unterordner (z.b. für Java-Klassen und Grafiken) sowie die verwendeten Bibliotheken (in der Regel JRE-Systembibliothek und GLOOP) angezeigt. Die Navigation funktioniert ähnlich wie man es vom Windows-Explorer gewohnt ist. Mit einem Mausklick können Elemente markiert werden und ein Rechtsklick auf ein markiertes Objekt öffnet einen Dialog mit verschiedenen Optionen (Umbenennen, Ausführen, Kopieren, Einfügen, ) 2. Code-Editor: Hier wird der Programmcode der aktuell ausgewählten Klasse angezeigt und programmiert, d.h. dieser Teil der GUI funktioniert wie ein gängiger Texteditor (z. B. Word). 3. Gliederung: Hier wird die Gliederung der aktuell ausgewählten Klasse angezeigt. Darunter fallen z.b. die Attribute, die Konstruktoren und Methoden. Mit einem Klick auf eine Methode springt der

2 EF-III-A6 Einführung in Eclipse Seite 2 von 5 Code-Editor direkt zu der entsprechenden Stelle im Quellcode, so dass dieser Teil der GUI zur einfachen Navigation durch den Quellcode einer Klasse genutzt werden kann. 4. Multifunktionsbereich: Dieser Bereich kann verschiedene Funktionen übernehmen, je nachdem welcher Tab in diesem Bereich ausgewählt wird. So werden hier beispielsweise Dokumentationen angezeigt (Declarations, Javadoc diesen Tab werden wir meist nicht benötigen), Hinweise zu Fehlern im Quellcode ausgegeben (Problems) und Konsolenausgaben (Konsole) zur Laufzeit angezeigt. Je nachdem welche Tätigkeit man gerade in Eclipse ausführt, wechseln die Tabs teilweise automatisch. 5. Menü: Hier befinden sich, wie in anderen Programmen auch, alle sonstigen Bedienelemente. Dies sind z.b. Funktionen zum Import und Export von Projekten, zum Speichern, zum Einbinden von Bibliotheken, zum Ausführen und Starten eines Projektes, zum Anlegen neuer Projekte, zum automatischen Erzeugen von Gettern und Settern und so weiter. Auf die Plätze, Eclipse installieren Um Eclipse zu installieren, ist es nur nötig das entsprechende zip-archiv mit einem geeigneten Programm (z.b. Winrar oder 7Zip) zu entpacken. Prinzipiell kann Eclipse überall entpackt werden, es empfiehlt sich jedoch einen Programm -Ordner zu verwenden, z. B. C:\Programme. Eine zusätzliche Installation eines JRE ist nicht erforderlich, da Eclipse so konfiguriert wurde, dass ein internes JRE verwendet wird (Java 7 Version 21). Workspace bereitstellen Damit Eclipse auch mit der für uns benötigten Konfiguration startet, müssen wir vorher den Workspace vorbereiten. In diesem speziellen Ordner speichert Eclipse dann zukünftig alle Projekte und Einstellungen. Kopiere dazu einfach den Ordner eclipse-workspace (wurde im letzten Schritt gemeinsam mit Eclipse entpackt) inklusive der GLOOP-Bibliotheken auf einen USB-Stick. Da alle Projektdateien in diesem Workspace gespeichert werden ist es extrem wichtig, regelmäßig (idealerweise immer wenn man aufhört zu arbeiten) eine Sicherungskopie zu erstellen. Solltet ihr keine Sicherungskopie erstellen und euer USB- Stick Schaden nehmen, ist alles was ihr bis dahin programmiert habt unwiederbringlich verloren! Meine Empfehlung: Am Ende jeder Schulstunde Eclipse erst beenden und dann den kompletten Workspace in euer Home-Verzeichnis (H:\EuerName) kopieren. Zuhause nach dem programmieren Eclipse ebenfalls erst beenden und den kompletten Workspace auf eure Festplatte kopieren. So habt ihr immer direkt zwei Sicherungskopien von eurem Projekten und es können bei einem USB-Schaden keine Fortschritte verloren gehen.,fertig, Eclipse starten 1. Ihr startet Eclipse durch einen Doppelklick auf EclipsePortable.exe in eurem Eclipse-Ordner. Nun heißt es: Geduld haben! Während Eclipse in der virtuellen Maschine startet seht ihr den Lade- Bildschirm. 2. Als nächstes öffnet sich ein Fenster, in welchem ihr aufgefordert werdet, den Workspace (Arbeitsbereich) anzugeben/auszuwählen

3 EF-III-A6 Einführung in Eclipse Seite 3 von 5 3. Ihr klickt nun zunächst auf Durchsuchen und navigiert dann, im sich öffnenden Fenster zu eurem USB-Stick und wählt dort den Ordner eclipse-workspace aus. 4. Sobald ihr den eclipse-workspace markiert habt klickt ihr auf OK und wartet bis Eclipse fertig geladen ist. Je nachdem wie schnell euer PC ist heißt es auch hier wieder: Geduld haben. Sobald Eclipse einmal geladen ist, arbeitet man damit sehr zügig nur der Start dauert eben etwas., Los!!! Ein Projekt importieren Noch befindet sich in eurem Arbeitsbereich kein einziges Projekt. Das wollen wir nun ändern, indem wir ein erstes Beispielprojekt importieren. 1. Klick zunächst in der Menüleiste auf Datei und dann weiter unten auf Importieren 2. Im sich nun öffnenden Dialog wählt ihr (falls nicht ohnehin geöffnet) den Punkt Allgemein und anschließend Vorhandene Projekte in den Arbeitsbereich. Anschließend klickt ihr auf Weiter, falls ihr keinen Doppelklick auf Vorhandene Projekte in den Arbeitsbereich gemacht habt. 3. Im Importieren -Dialog klickt ihr nun auf Durchsuchen und navigiert dann zu dem Projekt das ihr importieren möchtet. (Das Projekt EF-III-P2 liegt in eurem Incoming -Verzeichnis). (weiter auf nächster Seite)

4 EF-III-A6 Einführung in Eclipse Seite 4 von 5 4. Wenn alles geklappt hat steht nun im Feld Projekte das entsprechende Projekt. Achtet darauf, dass das Häkchen bei Projekte in Arbeitsbereich kopieren gesetzt ist und klickt dann auf Fertigstellen. Die GLOOP-Bibliotheken einbinden Das Projekt wurde nun erfolgreich importiert, jedoch fehlen noch die GLOOP-Bibliotheken, welche in unserem Projekt verwendet werden (z. B. Kamera, Licht und Tastatur). Diese müssen wir immer wenn wir ein Projekt an einem anderen PC bearbeiten, oder sich der Laufwerksbuchstabe unseres USB-Sticks verändert hat neu einbinden. 1. Wähle das Projekt im Paketexplorer aus und mache einen Rechtsklick darauf, um das Kontextmenü zu öffnen. Bewege nun die Maus zunächst zum Erstellungspfad und dann weiter auf Externe Archive hinzufügen. 2. Es öffnet sich nun ein Explorer-Fenster in welchem ihr zu dem Ordner mit den GLOOP- Bibliotheken navigieren müsst. Habt ihr euch an diese Anleitung gehalten, liegt der GLOOP-Ordner in eurem Workspace auf eurem USB-Stick. Markiert alle GLOOP-Bibliotheken und klickt auf Öffnen 3. Hat alles geklappt, findet ihr später alle GLOOP- Bibliotheken im Paket- Explorer unter Referenzierte Bibliotheken.

5 EF-III-A6 Einführung in Eclipse Seite 5 von 5 Ein Projekt starten 1. Wenn der Import des Projektes funktioniert hat, wird das Projekt nun in der Eclipse-GUI im Paket-Explorer aufgeführt. Öffnet das Projekt, indem ihr auf das kleine Dreieck klickt. 2. Wenn das Projekt geöffnet ist könnt ihr dort die verwendeten Bibliotheken sehen, die verwendeten Grafiken (im gfx -Ordner) und im Standardpaket alle Klassen die innerhalb dieses Projektes programmiert wurden. Öffnet zunächst die Starterklasse.java indem ihr einen Doppelklick auf sie macht. 3. Klick auf das kleine schwarze Dreieck neben dem grünen Play -Button in der Menüleiste. Bewegt die Maus auf Ausführen als und im sich dann öffnenden Dialog auf Java-Anwendung. Nun startet das Projekt. Wenn alles klappt, seht ihr nun in einem neuen Fenster eine Wiese mit Himmel und einem Felskegel in der Mitte. Wenn ihr das Fenster schließt, oder auf Esc drückt endet das Programm. Wollt ihr es neu starten genügt es nun, direkt auf den grünen Play -Button zu drücken. Das Projekt erkunden Notiere dir bei der folgenden Erkundung die Antwort auf alle Fragen. 1. Öffne nun auch die anderen Java-Klassen Motiv.java und Felskegelszene.java. Wo werden die Kamera und das Licht erzeugt? Wie wird die Position der Kamera und des Lichts festgelegt? Was geschieht wenn man kein Licht hat? (Tipp: Aufruf des Lichtkonstruktors auskommentieren) 2. Erkunde die Klassen und spiele mit den Parametern. Verändere irgendwelche Zahlen, starte das Programm neu und beobachte was geschieht. Kannst du den Felskegel durch Veränderungen an den Parametern nach rechts verschieben, vergrößern und verkleinern? Wie wird die Position des Felskegels im Programm festgelegt? 3. Verändere das Programm so, dass statt einem Felskegel ein anderer geometrischer Körper auf der Wiese steht. Schaue für weitere Informationen in der GLOOP Klassen- und Methodenübersicht nach. 4. Schaffst du es, dass zwei Felskegel nebeneinander stehen? 5. Wo wird das Aussehen von Himmel und Boden festgelegt? Kannst du ihre Textur verändern? Welche Schritte sind dafür notwendig?

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