Volkswirtschafts- / Betriebswirtschaftslehre Schriftliche Prüfungsaufgaben

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1 Volkswirtschafts- / Betriebswirtschaftslehre Schriftliche Prüfungsaufgaben Schweizerischer Verband der Immobilienwirtschaft SVIT Schweizerische Fachprüfungskommission der Immobilienwirtschaft Name, Vorname: Kandidaten-Nr.: Hilfsmittel Für die Berufsprüfung Basiskompetenz 2007 benötigen Sie im Fach keine Hilfsmittel.

2 Hinweise für die Prüfungskandidaten. Bitte den Kopf jedes Blattes (Kandidaten-Nr.) unbedingt ausfüllen. Auf Zusatzblättern bitte unbedingt nebst der Kandidaten-Nummer auch den vollständigen Namen aufführen. 2. Werden für die Lösungen zusätzliche Blätter benötigt, bitte unbedingt bei der Aufgabe einen entsprechenden Hinweis anbringen. 3. Die Lösungen sind im freien Raum unterhalb der Frage einzutragen. 4. Ihre Lösungen müssen lesbar sein. Aufbau und Darstellung werden in die Bewertung miteinbezogen. 5. Die Teilantworten werden in steigender Reihenfolge bewertet. (Beispiel: Sind 8 Antworten verlangt und 0 Antworten werden aufgelistet, so werden nur die ersten 8 Antworten bewertet.) 6. Verfügbare Lösungszeit: 20 Minuten 7. Sämtliche Lösungsblätter und Notizen sind abzugeben. Fehlt die Aufgabe oder Teile davon, erfolgt keine Korrektur. Aufgaben / Thema A Volkswirtschaftslehre allgemein 4 Punkte B Volkswirtschaftslehre Geld 6 Punkte C Volkswirtschaftslehre Konjunktur 7 Punkte D Finanz- und Rechnungswesen allgemein 8 Punkte E Mehrstufige Erfolgsrechnung Punkte F Finanzwirtschaftliche Kennzahlen 6 Punkte G Finanzierungsarten 0 Punkte H Marketing 26 Punkte I Personal und Führung 0 Punkte J Konfliktmanagement 2 Punkte Total 20 Punkte Seite 2/24

3 A) VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE ALLGEMEIN 4 Punkte Bewertung Fragengruppe A A 4 Entscheiden Sie bei jeder Frage oder Aussage, ob diese = richtig oder = falsch ist. Setzen Sie ein x entweder bei = richtig oder = falsch. Für jede Wahlantwort gilt das folgende Bewertungsprinzip: Richtige Antwort = Punkt = Falsche Antwort = Minuspunkt = - Keine Antwort = kein Punkt = 0 Die minimale Punktzahl der Fragengruppe A A 4 beträgt jedoch 0 Punkte. 4 Aufgabe A 3 Bestimmen Sie, ob die folgenden Aussagen jeweils richtig bzw. falsch sind. Unterstützt das Management einer Unternehmung den Stakeholder- Value-Ansatz, dann werden alle Forderungen der Anspruchsgruppen unter einen Hut gebracht. Die Umweltsphäre kann eine Unternehmung nie direkt beeinflussen. Wenn die Eigen- und Fremdkapitalgeber eine hohe Verzinsung des Kapitals fordern, dann liegt eine Zielharmonie zwischen den Anspruchsgruppen und der Unternehmung vor. Aufgabe A2 3 Bestimmen Sie, ob die folgenden Aussagen jeweils richtig bzw. falsch sind. Steigt der Angebotspreis bei Wirtschaftsgütern, dann nimmt die angebotene Gütermenge meistens ab. Die Nachfragekurve weist einen sinkenden Verlauf auf, weil mit zunehmender Menge der Grenznutzen sinkt. Die Angebotskurve verschiebt sich nach links bei konstanter Nachfrage, wenn z. B. die Produktionskosten sinken. Seite 3/24

4 Aufgabe A3 4 Bestimmen Sie, ob die folgenden Aussagen jeweils richtig bzw. falsch sind. Das zweite Gossensche Gesetz beschreibt die Maximierung des Grenznutzens. Das Maximum ist erreicht, wenn der Grenznutzen pro Geldeinheit in allen Verwendungsrichtungen gleich gross ist. Alle Wirtschaftsgüter weisen ein Marktgleichgewicht aus, das von Angebot und Nachfrage geprägt ist. Eine flache Nachfragekurve weist auf eine elastische Güternachfrage hin. Wirtschaftsgüter mit hoher Preiselastizität und gesenkten Preisen führen zu überproportionalem Mehrumsatz. Aufgabe A4 4 Bestimmen Sie, ob die folgenden Aussagen jeweils richtig bzw. falsch sind. Die Miethöhe einer staatlich aufgebürdeten Höchstmiete liegt oberhalb des Gleichgewichtspreises vor diesem staatlichen Eingriff. Kollektivgüter bergen die Gefahr des Trittbrettfahrens. Ist der Boden knapp und die Nachfrage sinkt, dann steigen die Bodenpreise. Marktzutrittsbeschränkungen wirken hemmend auf Innovationen im Immobilienmarkt. Seite 4/24

5 B) VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE: GELD 6 Punkte Bewertung Fragengruppe B B 2 Entscheiden Sie bei jeder Frage oder Aussage, ob diese = richtig oder = falsch ist. Setzen Sie ein x entweder bei = richtig oder = falsch. Für jede Wahlantwort gilt das folgende Bewertungsprinzip: Richtige Antwort = Punkt = Falsche Antwort = Minuspunkt = - Keine Antwort = kein Punkt = 0 Die minimale Punktzahl der Fragengruppe B B 2 beträgt jedoch 0 Punkte. 6 Aufgabe B 3 Bestimmen Sie, ob die folgenden Aussagen jeweils richtig bzw. falsch sind. Geld ist ein wertmässiger Stellvertreter für Güter und hat dadurch keinen Preis. Die Schweizerische Nationalbank hat das langfristige Ziel, keine Inflation zuzulassen. Deflation entsteht, wenn der Geldstrom den Güterstrom übersteigt. Aufgabe B2 3 Bestimmen Sie, ob die folgenden Aussagen jeweils richtig bzw. falsch sind. Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz ist kleiner als das von Deutschland. Also sind die Deutschen produktiver als die Schweizer. Die Schweizerische Nationalbank erhöht den Leitzinssatz. Die Mietpreise für Wohnungen werden tendenziell steigen. Stagflation kann zu einer Nachfrageerhöhung nach Luxuswohnhäusern führen. Seite 5/24

6 C) VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE: KONJUNKTUR 7 Punkte Bewertung Fragengruppe C C 2 Entscheiden Sie bei jeder Frage oder Aussage, ob diese = richtig oder = falsch ist. Setzen Sie ein x entweder bei = richtig oder = falsch. Für jede Wahlantwort gilt das folgende Bewertungsprinzip: Richtige Antwort = Punkt = Falsche Antwort = Minuspunkt = - Keine Antwort = kein Punkt = 0 Die minimale Punktzahl der Fragengruppe C C 2 beträgt jedoch 0 Punkte. 7 Aufgabe C 3 Bestimmen Sie, ob die folgenden Aussagen jeweils richtig bzw. falsch sind. Die Veränderungsrate des realen Bruttoinlandprodukts zeigt den Konjunkturverlauf einer Nation auf. Arbeitslosigkeit ist ein Indikator eines Konjunkturabschwunges. Zollpolitik beeinflusst den Konjunkturverlauf eines Staates. Aufgabe C2 4 Bestimmen Sie, ob die folgenden Aussagen jeweils richtig bzw. falsch sind. Die Schweiz erfüllt alle sechs Ziele im magischen Vieleck der Wirtschaftspolitik. Die Zunahme des Leerbestandes von Geschäftsimmobilien ist ein voraushinkender Konjunkturindikator. Der Anstieg von Verkäufen an bestehenden Immobilien hat immer einen positiven Einfluss auf den Konjunkturverlauf. Die Fiskalisten (Keynesianer) bekämpfen die Rezession mit Hilfe von Staatsinterventionen. Seite 6/24

7 D) FINANZ- UND RECHNUNGSWESEN ALLGEMEIN 8 Punkte Bewertung Fragengruppe D D 2 Entscheiden Sie bei jeder Frage oder Aussage, ob diese = richtig oder = falsch ist. Setzen Sie ein x entweder bei = richtig oder = falsch. Für jede Wahlantwort gilt das folgende Bewertungsprinzip: Richtige Antwort = Punkt = Falsche Antwort = Minuspunkt = - Keine Antwort = kein Punkt = 0 Die minimale Punktzahl der Fragengruppe D D 2 beträgt jedoch 0 Punkte. 4 Aufgabe D Welche der folgenden Aussagen zu Bilanz und Erfolgsrechnung sind korrekt () und welche nicht (). 2 Das Fremdkapital umfasst die Schulden gegenüber Dritten und wird in der Bilanz nach dem Flüssigkeitsprinzip gegliedert. Das Umlaufvermögen umfasst alle flüssigen Mittel und weiteres Vermögen, welches innerhalb eines Jahres zu flüssigen Mitteln umgewandelt werden soll. Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Aktiven und Passiven in einer bestimmten Periode (in der Regel ein Jahr). Ein Aufwand ist aus Sicht der Unternehmung ein Wertverzehr oder ein Verbrauch. Aufgabe D2 Bestimmen Sie, ob die folgenden Aussagen jeweils richtig bzw. falsch sind. 2 Für die Einzelunternehmung gelten strengere Buchführungsvorschriften als für die Aktiengesellschaft. Die Geldflussrechnung ist die Übersicht, wie und weshalb sich die Geldbestände (flüssige Mittel) eines Unternehmens während eines bestimmten Zeitraums verändert haben. Mittels Substanzwertmethode wird der Unternehmenswert aufgrund der in Zukunft zu erwartenden Cashflows ermittelt. Zur Bestimmung des Unternehmungswertes wird bei der Ertragswertmethode der zukünftige und nachhaltige Jahresgewinn kapitalisiert. Seite 7/24

8 Aufgabe D3 Rechnungslegungsvorschriften 4 Geben Sie für die folgenden Bilanzpositionen den Höchstwert gemäss aktienrechtlichen Vorschriften per Ende 2006 an. Bilanzposition Informationen Bilanzwert Liegenschaft Rohstoffvorräte Wertschriften (nicht kotierte Titel) Beteiligung Verkehrswert: CHF 750'000, Kaufpreis: CHF 250'000 Einkaufswert: CHF 7'200, Marktwert: CHF Durchschnittskurs Dezember 2006: CHF 99 Kurs Ende Dezember 2006: CHF 2 Kaufkurs Februar 2006: CHF 78 Durchschnittskurs Dezember 2006: CHF 2'300 Kaufpreis: CHF 3'500 Seite 8/24

9 E) MEHRSTUFIGE ERFOLGSRECHNUNG Punkte Aufgabe E Erstellen Sie mit den folgenden Angaben eine dreistufige Erfolgsrechnung (in Berichts- oder Kontenform) einer Handelsunternehmung mit Ausweis des Brutto-, Betriebs- und Unternehmungserfolgs. Bezeichnen Sie den Brutto-, Betriebs- und Unternehmungserfolg jeweils mit Gewinn oder Verlust. 8 Angaben: Abschreibungen 0, Ausserordentlicher Ertrag 4, Mietaufwand 8, Liegenschaftsaufwand 7, Liegenschaftsertrag 9, Personalaufwand 42, Übriger Betriebsaufwand 7, Verwaltungsaufwand 2, Warenaufwand 20, Warenertrag 220, Wertschriftenertrag 2 Seite 9/24

10 Aufgabe E2 Welchen Einfluss haben die folgenden Geschäftsfälle auf Bruttogewinn, Betriebsund Unternehmungserfolg (positiv +, bleibt gleich =, negativ )? 3 Geschäftsfälle Den Mitarbeitern wird eine Lohnerhöhung von 5 % gewährt. Aufgrund von Renovationsarbeiten in der Liegenschaft wird der Liegenschaftsaufwand um 20 % steigen. Bruttogewinn Betriebserfolg Unternehmungserfolg Seite 0/24

11 F) FINANZWIRTSCHAFTLICHE KENNZAHLEN 6 Punkte Über die in der Kunststoffverarbeitung tätige Hansaplastics AG sind am folgende Zahlen (in Mio. CHF) bekannt. Bilanzpositionen (alphabetisch geordnet) Beträge Aktienkapital 35 Bankkontokorrentkredit (kurzfristig) 25 Debitoren 8 Flüssige Mittel (Kasse, Post) 22 Hypotheken 50 Immobilien 60 Kreditoren 20 Maschinen 4 Mobilien 4 Passivdarlehen (langfristig) 40 Reserven, Gewinnvortrag 0 Vorräte 25 Aufgabe F Berechnen Sie die folgenden Grössen: 4 Grösse Berechnung Anlagevermögen Kurzfristiges Fremdkapital Langfristiges Fremdkapital Eigenkapital Seite /24

12 Aufgabe F2 Berechnen Sie die folgenden Kennzahlen. Geben Sie bei den Berechnungen den Rechnungsweg an und runden Sie die Ergebnisse auf ganze Prozentzahlen. 8 Liquiditätsgrad 2 2 Anlagedeckungsgrad 2 (goldene Bilanzregel) 2 Eigenfinanzierungsgrad 2 Eigenkapitalrentabilität. Die Erfolgsrechnung 2006 der Hansaplastics AG weist einen Jahresgewinn von 5 aus. 2 Seite 2/24

13 Bewertung Fragengruppe F 3 F 4 Entscheiden Sie bei jeder Frage oder Aussage, ob diese = richtig oder = falsch ist. Setzen Sie ein x entweder bei = richtig oder = falsch. Für jede Wahlantwort gilt das folgende Bewertungsprinzip: Richtige Antwort = Punkt = Falsche Antwort = Minuspunkt = - Keine Antwort = kein Punkt = 0 Die minimale Punktzahl der Fragengruppe F 3 F 4 beträgt jedoch 0 Punkte. 4 Aufgabe F3 2 Welche der folgenden Aussagen sind bezogen auf den Sachverhalt der Hansaplastics AG - korrekt () und welche nicht (). Der Eigenfinanzierungsgrad ist ausgezeichnet, da die Richtgrösse von 6 % bis 2 % übertroffen wird. Der Eigenfinanzierungsgrad ist ungenügend. Er müsste auf jeden Fall mindestens 30 % betragen. Die Rückzahlung des Passivdarlehens würde den Eigenfinanzierungsgrad erhöhen. Der Anlagendeckungsgrad 2 ist ungenügend. Er darf höchstens 00 % betragen. Aufgabe F4 2 Welche der folgenden Aussagen zum Liquiditätsgrad und der Eigenkapitalrentabilität der Hansaplastics AG sind korrekt () und welche nicht (). Der Liquiditätsgrad 2 gibt Auskunft über die Ertragskraft einer Unternehmung. Der Liquiditätsgrad 2 ist ausgezeichnet, da die Richtgrösse von 00 % erreicht wird. Die Eigenkapitalrentabilität ist ausgezeichnet, da die Richtgrösse von 6 % bis 2 % eingehalten wird. Die Eigenkapitalrentabilität gibt Auskunft über die Ertragskraft einer Unternehmung. Seite 3/24

14 G) FINANZIERUNGSARTEN 0 Punkte Ausgangslage: Die Tobler AG ist eine Handelsunternehmung mit Sitz in Basel-Stadt. Die folgenden Aufgaben beziehen sich auf die Investitions- und Finanzierungsvorgänge der Tobler AG. Eigenfinanzierung C: Fremdfinanzierung A: Selbstfinanzierung B: Beteiligungsfinanzierung Innenfinanzierung Aussenfinanzierung Aufgabe G Ordnen Sie die folgenden Aussagen den drei Finanzierungsarten A, B oder C (Selbst-, Beteiligungs- oder Fremdfinanzierung) zu. 4 Aussage Ein Lieferant gewährt der Tobler AG 90 Tage Zeit für die Zahlung der bei ihm getätigten Warekäufe. Die Generalversammlung der Tobler AG beschliesst die Bildung von Reserven durch Zurückbehaltung der Hälfte des Reingewinnes. Die Aktionäre der Tobler AG erhöhen das Aktienkapital, indem sie eine Kapitalerhöhung von CHF 2 Mio. durch Ausgabe von neuen Aktien beschliessen. Die Tobler AG erhält von ihrer Hausbank einen Hypothekarkredit. Buchstaben Seite 4/24

15 Aufgabe G2 Folgende finanzwirtschaftliche Begriffe stehen zur Auswahl: 3 Aussenfinanzierung Definanzierung Desinvestition Gewinnausschüttung Innenfinanzierung Investitionen Nennen Sie bei den folgenden Vorgängen den korrekten finanzwirtschaftlichen Begriff. Vorgang b) Die Tobler AG verkauft eine veraltete Produktionsanlage. b2) Die Tobler AG zahlt ein Passivdarlehen zurück. b3) Die Generalversammlung der Tobler AG beschliesst die Ausschüttung einer Dividende von 0% an die Aktionäre. Finanzwirtschaftlicher Begriff Aufgabe G3 Inwiefern verändern sich die flüssigen Mittel der Tobler AG aufgrund der oben stehenden Vorgänge b), b2) und b3)? (+ Zunahme, = keine Veränderung, - Abnahme) 3 Vorgang Veränderung flüssige Mittel (+ = ) b) b2) b3) Seite 5/24

16 H) MARKETING 26 Punkte Aufgabe H Lebenszyklusmodell 7 Ausgangslage: Gegeben sind in der Tabelle die fünf Phasen des Lebenszyklusmodells. a) Bestimmen Sie, zu welcher Phase des Lebenszyklusmodells die folgenden Aussagen gehören. Phasen des Lebenszyklusmodells: - Einführungsphase - Wachstumsphase - Reifephase - Sättigungsphase - Degenerationsphase b) Nennen Sie zwei Handlungsmöglichkeiten einer Unternehmung, deren Produkt sich in der Sättigungsphase befindet. a) Aussage Das Gewinnmaximum wird erreicht. Die Gewinnschwelle wird überschritten. Die Marketingaufwendungen sind sehr hoch. Die Konkurrent tritt mit ähnlichen Produkten auf. Es ist kein Gewinn zu erwarten. Phase b) 2 Seite 6/24

17 Aufgabe H2 Sortimentspolitik 5 Ausgangslage: Ein Fachhändler (Verkauf und Reparaturen von Fahrrädern und Motorrädern aller Art) will sein Sortiment verändern. Gegenwärtig verkauft der Händler bei den Fahrrädern die Marken Global und Funsport. Bei den Motorrädern werden die Marken Piaggio und Honda geführt. Bei beiden Produktgruppen handelt der Fachhändler auch mit Occasionen. Bestimmen Sie durch Ankreuzen, welchen Einfluss die folgenden Entscheidungen auf die Sortimentsgestaltung haben. gleich bleiben Das Sortiment wird breiter schmäler tiefer flacher Zusätzlicher Verkauf von Inline-Skates. Bei der Marke Global werden nur noch Damenversionen im Sortiment geführt. Alle Fahrräder der Marke Global werden durch die Marke Dynostar ersetzt. Sowohl bei Fahrrädern als auch bei Motorrädern werden keine Occasionen mehr gehandelt. Zusätzlicher Verkauf von Kinderfahrrädern der Marke Global. Seite 7/24

18 Aufgabe H3 Marketingmix 6 Bei der Gestaltung des Marketingmix im Rahmen der Absatzpolitik wird oft mit den vier P s gearbeitet. Kreuzen Sie an, zu welchem P die folgenden Aussagen bzw. Begriffe gehören. Product Place Price Promotion Beim Bezug von 2 Stück ist ein Stück gratis. Der Markenname eines Produktes. Sponsoring eines Golfturniers. Bestellung via Internet, Auslieferung per Paketpost. Wir verkaufen unsere Produkte auch über den Fachhandel. Bei der Herstellung wird rostfreier Stahl verwendet. Seite 8/24

19 Aufgabe H4 Das Hotel Edelweiss ist ein kleines, exklusives vier Sterne Hotel in Grindelwald. Das Hotel wurde vor einem Jahr renoviert und modernisiert. Das Angebot umfasst nebst der klassischen Übernachtung (30 Zimmer) und Restauration seit dem Umbau vor einem Jahr auch ein Wellnessbereich (Hallenbad, Fitness, Massagen und Kuren). Mehr als 80 % des Jahresumsatzes von.8 Millionen CHF werden in den Wintermonaten erzielt. Dem Geschäftsbericht des Hotels Edelweiss entnehmen wir folgende Informationen: 8 Die Umsatz- und Ertragssteigerung der letzten Jahre wurde ausschliesslich dank des Tagestouris-mus erreicht. Viele Rentner haben unser Wellnessangebot benützt. Trotzdem ist der Aufenthaltstourismus (vorwiegend Skifahrer und Wanderer), welcher Rund zwei Drittel des Umsatzes ausmacht, ein sehr wichtiges Standbein für unser Hotel. Der Anteil der ausländischen Gäste (vorwiegend aus Grossbritannien und Japan) war in den letzten Jahren rückläufig und beträgt heute 0 %. Dank der umfangreichen Investitionen der letzten Jahre konnten wir unser touristisches Angebot erweitern und zukunftsorientiert gestalten, so dass es möglich sein sollte, unseren Marktanteil im hart umkämpften Grindelwalder Tourismusmarkt zu erhalten. Um unseren Marktanteil in Zukunft steigern zu können, prüfen wir gegenwärtig diverse Möglichkeiten, das bestehende Dienstleistungsangebot zu erweitern. a) Erklären Sie den Ausdruck Marktanteil. 2 b) Beschreiben Sie zu den folgenden drei Marketinginstrumenten ( P s ) je zwei sinnvolle Massnahmen zur Steigerung des Marktanteiles des Hotels Edelweiss. Product (Produkt): ) 2) Place (Vertrieb): ) 2) Seite 9/24

20 Price (Preis): ) 2) Seite 20/24

21 I) PERSONAL UND FÜHRUNG 0 Punkte Aufgabe I Lohngerechtigkeit 5 Nennen Sie die fünf Dimensionen der Lohngerechtigkeit. ) 2) 3) 4) 5) Aufgabe I2 Lohnsysteme 2 Beschreiben Sie kurz den Prämienlohn als Lohnsystem. Seite 2/24

22 Bewertung Frage I3 Entscheiden Sie bei jeder Frage oder Aussage, ob diese = richtig oder = falsch ist. Setzen Sie ein x entweder bei = richtig oder = falsch. Für jede Wahlantwort gilt das folgende Bewertungsprinzip: Richtige Antwort = Punkt = Falsche Antwort = Minuspunkt = - Keine Antwort = kein Punkt = 0 Die minimale Punktzahl der Frage I3 beträgt jedoch 0 Punkte. 3 Aufgabe I3 3 Welche der folgenden Aussagen sind korrekt () und welche nicht (). Die Mitsprache und die Mitbestimmung der Mitarbeiter geniessen bei einem autoritären Führungsstil einen hohen Stellenwert. Das Prinzip der Zielvereinbarung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter ist ein Hauptelement des Management by Objectives -Konzeptes. Klare Zuständigkeit für Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen sind Voraussetzungen des Management by Exeption -Konzeptes. Der Leistungsanreiz für die Mitarbeiter ist beim Zeitlohn grösser als beim Akkordlohn. Der Zeitlohn ist geeignet für Arbeitsleistungen, die nicht direkt messbar sind. Beim Akkordlohn sind die Lohnkosten proportional zur Produktionsmenge. Seite 22/24

23 J) KONFLIKTMANAGEMENT 2 Punkte Seit werden auf Ende Jahr zum Teamleiter des Immobilienbewirtschaftungsteams der Firma Immobilius AG befördert. Sie und Ihr Team arbeiten viel, ergänzen sich ideal und verstehen sich auch so gut, dass Sie sich öfters im privaten Rahmen treffen. Ende November wird Son ihren letzten Arbeitstag haben, sie zieht zum ihrem Lebenspartner in eine andere Region. Sie sind froh, dass sie mit Helena eine neue Mitarbeiterin gewinnen konnten. Sie hat anfangs Monat bereits begonnen und wird zurzeit noch von Son eingearbeitet. Anlässlich des heutigen Mitarbeitergesprächs hat Ihnen aber Helena mitgeteilt, dass sie sich nicht fair behandelt fühlt. Einerseits seien ihr alle unbeliebten Liegenschaften zur Betreuung übertragen worden. Andererseits verdiene der zwei Jahre jüngere Kurt trotz schlechterer Ausbildung Fr. '200 mehr im Monat und strenge sich doch nicht einmal an. Der mache immer schon um fünf Uhr Feierabend und versuche noch, ihr Pendenzen abzuschieben. Aufgabe J Zeigen Sie auf, wie Sie bei der Lösung des Konflikts vorgehen. Beachten Sie dabei die folgenden Bedingungen: Das Vorgehen muss 6 8 Schritte umfassen. Diese müssen in einer zeitlich logischen Reihenfolge aufgeführt sein. Alle Konfliktpunkte, die in der Situation angesprochen sind, müssen angegangen werden. Machen Sie zu jedem Schritt die folgenden Angaben: Eine Bezeichnung des Vorgehensschrittes Eine Bezeichnung des Sachverhalts in der Situation, den Sie mit diesem Schritt besonders berücksichtigen. Eine Erläuterung in 2 3 Sätzen, die nachvollziehbar aufzeigt, was Sie mit diesem Schritt zur Lösung des Konflikts beitragen. Beziehen Sie sich dabei auf den zuvor aufgezeigten Sachverhalt in der Situation. 2 je 0 je 0 je 0 Seite 23/24

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