Prüfung BWR2, Teil 1 Lösungen

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1 Modulendprüfung FS2009 Prüfung BWR2, Teil 1 Lösungen 8. Juni 2009 Name, Vorname: Klasse: Zeitvorgabe Punktemaximum 90 Minuten 14 Punkte Erreichte Punktzahl... Note...

2 Vorbemerkungen: - Es sind alle Aufgaben zu lösen - Die Reihenfolge der Aufgaben kann frei gewählt werden. - Die Lösungen müssen direkt auf die Arbeitsblätter erstellt werden, die Rückseiten dürfen nicht beschrieben werden. - Zusätzliche Blätter beschriften. Zeit Punkte Finanzbuchhaltung und Betriebsbuchhaltung Aufgabe 1 Stille Reserven und Analyse des Jahresabschlusses Aufgabe 2 Geldflussrechnung Aufgabe 3 Betriebsabrechnungsbogen und Kalkulation

3 AUFGABE 1: STILLE RESERVEN UND ANALYSE DES JAHRESABSCHLUSSES A Stille Reserven Ausgangslage In einem Warenhandelsbetrieb sind im Zusammenhang mit den Warenvorräten folgende Beträge (in CHF 1'000.-) bekannt: Interne Zahlen Anfangsbestand 180 Endbestand 90 Einkäufe 600 Verkäufe Externe Zahlen Die Vorräte werden jeweils zu 66 2/3 % des effektiven Wertes bilanziert Aufgaben Beantworten Sie die nachfolgenden Fragen: Nr. Frage Resultat A1 Um welchen Betrag haben sich die Stillen Reserven im Laufe des Jahres verändert? Kreuzen Sie an, ob es sich um eine Zu- oder um eine Abnahme handelt! Zunahme Abnahme / Intern Extern Stille Res ½ A2 Wie hoch ist der Warenaufwand in der Finanzbuchhaltung (extern)? Einkauf Bestandesabnahme 60 = Warenaufwand ½ A3 Wie hoch ist der Bruttogewinn in der Betriebsbuchhaltung (intern)? Verkäufe Warenaufwand intern -690 = Bruttogewinn intern ½ 2

4 B Analyse des Jahresabschlusses Aufgaben Beurteilen Sie, wie sich die aufgeführten Kennzahlen durch nachfolgende Buchungstatsachen unmittelbar verändern. Verwenden Sie dazu folgende Zeichen: + bedeutet, die Kennzahl wird grösser bedeutet, die Kennzahl wird kleiner Ο bedeutet, die Kennzahl verändert sich nicht. B1 Anlageintensität Fremdfinanzierungsgrad Liquditätsgrad II Anlagedeckungsgrad 2 Eigenkapitalrendite (ROI) Barverkauf eines gebrauchten Fahrzeugs zum Buchwert Fl. Mittel - AV B2 B3 B4 Aufnahme einer Hypothek (Gutschrift auf dem Passivkonto «Bank-Kontokorrent») Bank - Hypo Ein Lieferantenkredit wird durch die Post (Aktivkonto) zurückbezahlt Kredi - Post Die Sachanlagen werden Ende Jahr abgeschrieben Abschreibungen - Sachanlagen Max. 4 Punkte, je Fehler ¼ Punkt, Minimum 0 Punkte 3

5 AUFGABE 2: GELDFLUSSRECHNUNG Ausgangslage Die Bäckerei AG hat per Ende 2008 folgende Bilanzen (nach Gewinnverteilung) und Erfolgsrechnung erstellt: Bilanzen Aktiven Passiven Flüssige Mittel 20 2 Kreditoren Debitoren Hypotheken Vorräte 5 1 Einrichtungen Aktienkapital Fahrzeug Reserven Liegenschaft Gewinnvortrag Erfolgsrechnung Materialaufwand 94 Verkaufserlös 370 Lohnaufwand 190 Übriger Baraufwand 70 Abschreibungen Einrichtungen 9 Abschreibungen Fahrzeug 12 Verlust Zusätzliche Angaben: Einrichtungen: Abschreibungen Einrichtungen 9 Fahrzeuge: Abschreibungen Fahrzeug 12 Ein Fahrzeug wurde zum Buchwert von 40 verkauft. 4

6 Aufgabe Erstellen Sie auf nachfolgendem Arbeitsblatt eine vollständige Geldflussrechnung (Fonds flüssige Mittel) Geldflussrechnung: Geschäftsbereich Verlust -5 ¼ Abschreibungen Einrichtungen 9 ¼ Abschreibungen Fahrzeuge 12 ¼ 16 Zunahme Debitoren -10 ¼ Abnahme Vorräte 4 ¼ Zunahme Kreditoren 8 ¼ Flüssige Mittel + - Geldfluss aus Geschäftstätigkeit Investitionsbereich Kauf Einrichtungen -63 ¼ Verkauf Fahrzeug 40 ¼ Kauf Fahrzeug -54 ¼ Geldfluss aus Investitionstätigkeit Finanzierungsbereich Aufnahme Hypothek 65 ¼ Ausschüttung -24 ¼ Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit Flüssige Mittel Anfangsbestand Endbestand 2 ¼

7 AUFGABE 3: BETRIEBSABRECHUNG UND KALKULATION A Betriebsabrechnung Aufgaben Beantworten Sie die nachfolgenden Fragen: A1 Wie hoch ist das Total der Einzelkosten? 5' ¼ A2 Um wie viel haben sich im Geschäftsjahr die stillen Reserven auf dem Rohmateriallager verändert? Kreuzen Sie an, ob es sich um eine Zu- oder um eine Abnahme handelt! Zunahme Abnahme ½ 6

8 A3 Die Abgrenzung zwischen Abschreibungsaufwand und Abschreibungskosten ist in erster Linie auf eine Bildung von stillen Reserven bei den Produktionsanlagen in der Höhe von CHF 75'000 zurückzuführen. Wie müsste der Buchungssatz für die Auflösung dieser stillen Reserven lauten, wenn indirekt abgeschrieben wird? WB Produktionsanlagen Abschreibungen ¼ A4 Nennen und erläutern Sie einen Grund, weshalb die Zinskosten sehr oft höher sind als der Zinsaufwand. Bei Zinskosten Zins für das Eigenkapital (AK) eingerechnet ¼ A5 Wie lautete in der Finanzbuchhaltung die Verbuchung der Lagerveränderung der 1/2- und 1/1-Fabrikate? 1/2- + 1/1 Fabr.bestand - Veränderung 1/2- + 1/1-Fabr ¼ A6 Auf welcher Basis wurde der GK-Zuschlagssatz für die Kostenstelle Verwaltung & Vertrieb berechnet und wie gross ist dieser? HK der verkauften Produkte 1'640 / 8'420 = % ½ 7

9 A7 Seit sechs Jahren resultiert beim Kostenträger B jeweils ein Verlust. Beschreiben Sie zwei Argumente, die dafür sprechen, die Produktion des Produktes B nicht einzustellen. Stammkunden halten ½ Kapazitätsauslastung Sortimentspflege (Anschlusskäufe) 8

10 B Kalkulation Für eine Werkzeugmaschine liegen die Fertigungslohnkosten und die Fertigungsmaterialkosten vor. Des Weiteren gelten die Gemeinkostenzuschlagssätze der vorhergehenden Periode. Fertigungslöhne (CHF) Fertigungsmaterial (CHF) Fertigungslohn-Gemeinkostenzuschlagssatz 210 % Fertigungsmaterial-Gemeinkostenzuschlagssatz 15 % Verwaltungs- und Vertriebs-Gemeinkostenzuschlagssatz 60 % B1 Ermitteln Sie die Selbstkosten in CHF. Kostenarten Betrag Fertigungsmaterial 50'000 Fertigungs-GK 15% 7'500 Fertigungslöhne 120'000 Fertigungslohn-GK 210% 252'000 HK 429'500 V+V-GK 60% 257'700 SK 687'200 1½ B2 Errechnen Sie den Angebotspreis in CHF bei 10 % Gewinnzuschlag, 3 % Skonto und 5 % Rabatt. Kostenarten Betrag SK 687' Gewinn 10% 68' Listenpreis 755' Skonto 3% 23' Rechnungspreis 779' Rabatt 5% 41' Angebotspreis 820' ½ 9

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