Verkehrspolitische Jahresbilanz 2013

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1 Salzburger Verkehrsplattform Sprecher. Mag. Peter Haibach Georg Rendlweg 26, A-5111 Bürmoos ( (0664) oder (06274) 4966 Fax (06274) Erreicht Stadtverkehr Rückschritt statt Fortschritt! Keine Erfolgsbilanz möglich Verkehrspolitische Jahresbilanz 2013 Forderungen Mogelpackung Verkehrslösung Griesgasse (Umgehungsverkehr statt Verkehrsberuhigung: Lehen, Maxglan...ändern in Verkehrsberuhigte Zone vom Neutor bis Anton-Neumayr-Platz / Haus der Natur... Nein zu Nonsensprojekt Erweiterung Mönchsberg- Garage Keine Beseitigung von Busspuren, sondern neue schaffen Erhöhung der Parkgebühren zweckgebunden für ÖV Modal split zugunsten ÖV verändern Autoverkehr in der Stadt reduzieren Neue Bus-Logistik auf Südtiroler-Platz Bus-Terminal in Schallmoos Ausweitung verkehrsberuhigter Zonen Verkehrsverbund Derzeit Spielball der Politik keine Handlungsvollmacht Unrealistische politische Vorgabe: Mehr ÖV mit weniger Geld Verkehrsverbund muss Drehscheibe für ÖV werden Kooperation Verkehrsverbund und Verkehrsunternehmen statt Konfrontation Ausschreibungs-System neu aufstellen Schaffung von Bus-Korridoren im Taktverkehr: Linie 150 als Pilotprojekt Entwicklung eines modernen Ticketing-Systems; Modell 1

2 Salzburger Lokalbahn Baubeginn Lokalbahnverlängerung Trimmelkam nach Ostermiething SALZBURGER LOKALBAHNEN Südtirol Ziel: österreichweite Verbundstruktur Einrichtung eines Fahrgast-Beirates für Kundenanliegen Ticketschalter für Stadt- und Regionalbusse am Hauptbahnhof Schaffner auch im Nahverkehr einsetzen Modernisierung und Ausbau der Bahnhöfe Bergheim, Oberndorf und Bürmoos Ausbau der P & R -Plätze Bergheim, Weitwörth-Nussdorf, Lamprechtshausen weitere Kapazitätserweiterung im Fahrpark (noch mehr Triebwagen mit Niederflur- Mittelteil) Fahrgastinformations-System an allen Haltestellen Handyapp für Fahrgastinformation 2- gleisiger Ausbau Itzling - Schlachthof 2-gleisiger Ausbau Weitwörth - Oichtensiedlung Kreuzungsbahnhöfe Arnsdorf und Irlach Schließen der Halbstunden-Taktlücke Uhr Salzburg Lamprechtshausen Obus?? keine wirkliche Weiterentwicklung Nur 17 % aller Wege werden mit Obus/Bus zurückgelegt, damit liegt Salzburg im unteren Mittelfeld vergleichbarer eurooäischer Städte. Das Bus- und Obusangebot wird zwar ausgebaut, die Jahres-Km-Leistung stagniert jedoch, insgesamt sinkt damit die Angebotsqualität (.Umgebungslärm-Aktionsplan Österreich 2013) Neue bereits bestellte Obusse Neue durchgehende Busspuren statt Reduzierung (Lehener Brücke) Doppelgelenk-Obusse für die Linie 3 Handy-App für Fahrgastinformation flächendeckende Echtzeitanzeige an den Haltestellen Fahrplanverbesserung - an Werktagen (auch Ferien) min. 10-Minuten-Betrieb, an Sonn- und Feiertagen min. 15- Minuten- Takt Umstellung der Autobuslinien 20 und 27 auf Obusbetrieb Ticketing-System: Fahrscheinautomaten in den Fahrzeugen 2

3 PINZGAUER LOKALBAHN Es fahren wieder alle Züge auf der Gesamtstrecke von/nach Krimml. Neue Haltestelle Mittersill Essiger oder an den Haltestellen Neugestaltung Hauptbahnhof (Regionalbusse nach Schallmoos) Ausbau des Dampfzugangebotes (7 Tage die Woche in der Hochsaison) Planung Verlängerung Krimml Bf. - Krimml Ort Planung Fürth - Kaprun Beschaffung weiterer Niederflurfahrzeuge zwecks Kapazitätserweiterung Fahrgastinformations-System in den Zügen Fahrgastinfo mit Echtzeit an allen Haltestellen und Bahnhöfen Handy-App für Fahrgastinformation Herstellung der Behindertengerechtigkeit (auch akustisch) neues Angebotskonzept (alle 30 Min. bis Mittersill - Entfall der parallelen Busse) Ausbau der Bahnhöfe Piesendorf, Walchen, Niedernsill, Uttendorf und Stuhlfelden Wagenhalle in Krimml Studie zur Elektrifizierung SCHAFBERGBAHN und WOLFGANGSEESCHIFFFAHRT Integration der Schifffahrt in den Salzburger Verkehrsverbund zusätzliche Anlegestellen Taktfahrplan Sanierung der Schafbergbahn-Infrastruktur Beschaffung weiterer moderner Züge Studie zur Elektrifizierung Beschaffung zusätzlicher Linienschiffe Übernahme und Modernisierung der Zwölferhorn-Seilbahn ÖBB 3

4 Attraktiver Hauptbahnhof Salzburg Eröffnung der Haltestellen Liefering und Straßwalchen West Durchgehender Halbstunden-Takt Freilassing Golling (S3) Fahrplanverbesserungen Direkter Anschluss Salzburgs zur neuen Tageszugverbindung Wien Venedig Wintersicherer Bahnausbau am Paß Lueg im ÖBb-Rahmenplan Halbstunden-Takt auf der S2 nach Straßwalchen B & R - und P & R -Plätze an den Haltestellen der S2 und S3 S-Bahn Pinzgau Mehr Personal in den Nahverkehrszügen (Schaffner) ÖBB ist ein Dienstleistungsbetrieb: Mehr Personal statt weniger! Mehr Personal auch im Fernverkehr: Z.B. Railjet aus München 3 ZUB, Railjet aus Zürich übergeben 2 ZUB den Zug an der Grenze, in Österreich steigt ein ZUB für 7 Wagen zu, das ist keine Servicequlität für Kunden und massiver Stress fürs Personal. Kritik an der Vertriebsstrategie des PV: Ca 300 Externe Vertriebsstellen (Trafiken, Fleischhauerein usw.) sollten die Personenkassen ersetzen, in Salzburg soll bis 2020 nur mehr Salzburg als Hotspot geöffnet sein. BUSVERKEHR Linienverdichtungen Einfacheres Ticketing-System, z.b. österreichweite Verbundstruktur Verfehlte Busstrategie: Chaotische Situation mit Linienbrüchen, Verspätungen - Land Salzburg ist derzeit größter Busbetreiber des Landes und trägt somit das volle Risiko durch Ausschreibungen mit Bruttoverträgen Busunternehmen fahren im Auftrag und auf Rechnung des Landes bestellte Verkehre kein Anreiz für Unternehmen gegeben, bekommen fixes Geld (siehe Linie 150) Verkehrsunternehmen sind nur noch Lohnkutscher Linienbrüche zurücknehmen Mischform von Brutto- und Nettobestellungen wählen Modernes Ticketing-System in allen Bussen 4

5 STRASSENVERKEHR Maßnahmen TEMPO 80 auf der Stadtautobahn Keine neuen Umfahrungen Bus-Terminal auf der Schallmooser Erhöhung der Parkgebühren zweckgebunden für ÖV CityMaut CityLogistik Flächendeckende Lkw-Maut Tonnage-Beschränkung auf Landesstraßen Lamprechtshausen, Mattsee... Finanzierung Zukunftsprojekte Neue Finanzquellen für Stadt und Land Städtebund fordert zusätzliche Mittelaufbringung durch nachhaltige Finanzierungsinstrumente mit Lenkungseffekt Quellen: Einführung von Parkgebühren beim Stadion, Tiergarten, auf dem Gaisberg, marktgerechte Parkgebühren bei allen Gebäuden von Stadt und Land und den nachgelagerten Institutionen (Spitäler, Schulen ) Stadtmaut mit Probezeit (mit anschließender Befragung) Betriebe bezahlen Dienstgeberabgabe pro Arbeitnehmer (Wiener U-Bahn-Steuer) Immobilienbesitzer bezahlen bei Verwertung der Grundstücke eine Mobilitätsabgabe für die zu erwartende Wertsteigerung durch ÖV-Anschluss Verkehrserreger-Abgabe für Einkaufszentren Verkehrsverbund Jahreskarten: derzeit hoher Verwaltungsaufwand für 20-prozentige Rückvergütung, Vorschlag: 20 % Rabatt sofort auszahlen, spart hohen Verwaltungsaufwand (Gefahr von Missbrauch ist marginal) 5

6 ZENTRALE FORDERUNGEN AN STADT UND LAND Grundkonsens über die Ziele der Stadt- und Umlandentwicklung bezüglich Verkehr und Raumordnung Festlegung Prozentsatz der Veränderung des Modal splits zugunsten ÖV Einigung auf ein Investprogramm von Stadt und Land für die nächsten 4 Jahre: Fahrplandichte (Vertaktung), Fahrzeuge, Infrastruktur Einigung über die Finanzquellen: Budget, neue Finanzquellen (Parkgebühren, Maut, Verkehrserreger-Abgabe, Nahverkehrsabgabe..) Einigung über Prioritäten und Planung EuregioBahn im Salzburger Zentralraum inklusive Stadtdurchfahrt Entwicklung eines Haltestellen-Konzept an der S3 und S2 und S1 6

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