Mit der Energiewende Schritt halten eine Windstromleitung für die Region. Planung der 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Mit der Energiewende Schritt halten eine Windstromleitung für die Region. Planung der 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang"

Transkript

1 Mit der Energiewende Schritt halten eine Windstromleitung für die Region Planung der 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang

2

3 VORWORT 03 Sehr geehrte Damen und Herren, die Energiewende ist in den letzten Jahren immer sichtbarer geworden, besonders in Rheinland-Pfalz. Vielerorts entstehen im gesamten Bundesland wie auch im Hunsrück zahlreiche neue Wind-, Solar- und Biomasseanlagen, welche die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern wie Kohle, Gas oder Kernkraft nach und nach ersetzen. Der zunehmende Ausbau erneuerbarer Energien stellt die Stromversorgung vor neue Herausforderungen. Der Transport des regenerativ erzeugten Stroms zu den Verbrauchern erfordert Netze, die diese Aufgabe sicher bewältigen. Dabei handelt es sich nicht nur um Stromautobahnen vom windreichen Norden in den Süden Deutschlands. Auch leistungsfähige Stromlandstraßen sind erforderlich. Diese bringen den Strom, der im ländlichen und vergleichsweise dünn besiedelten Raum aus immer mehr kleineren regenerativen Energiequellen gewonnen wird, bis in die verbrauchsstarken Zentren. Im Rahmen der Energiewende hat die Landesregierung von Rheinland-Pfalz das Ziel, mindestens zwei Prozent der Landesfläche für Windkraft zur Verfügung zu stellen. Dieser zusätzliche Strom muss mit Hilfe der Stromlandstraßen zu den Verbrauchern transportiert werden. Die Kapazität des bestehenden Verteilnetzes reicht jedoch bei dem gegenwärtigen Windkraftzuwachs in der Region Hunsrück voraussichtlich ab 2017 nicht mehr aus. Als zuständige Netzbetreiberin plant Westnetz daher den Bau einer 110-kV-Verbindung zwischen den Umspannwerken Osburg und Thalfang. Diese wird, je nach späterer Ausführungsvariante, rund 20 Kilometer lang werden. Die Inbetriebnahme der neuen Verbindung ist je nach Verlauf des Planungsverfahrens ab Ende 2019 bzw. Anfang 2020 zu erwarten. Westnetz ist es als zuständiger Netzbetreiberin ein wichtiges Anliegen, alle Bürgerinnen und Bürger der Region Osburg-Thalfang frühzeitig in die Planungsphasen dieses Projektes einzubeziehen. Unser Ziel ist es, die erforderliche Verbindung von Osburg nach Thalfang im Dialog transparent mit allen Beteiligten umzusetzen, zu denen unter anderem Behörden, Gutachter und Grundstückseigentümer gehören. Ansprechpartner bei Bürgeranfragen Karl Stephan Steinbach Abteilung Genehmigungen der Westnetz GmbH Bürgertelefon T Projekt- westnetz.de Projektwebseite Postanschrift Westnetz GmbH Karl Stephan Steinbach Florianstraße Dortmund Mit dieser Informationsbroschüre möchten wir Sie bereits vor dem Beginn des öffentlich-rechtlichen Genehmigungsverfahrens über den aktuellen Planungsstand des Projektes informieren. Im Internet haben wir unter der Adresse Informationen zum Vorhaben bereitgestellt. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen als Ansprechpartner für den Bürgerdialog gerne persönlich telefonisch oder per zur Verfügung. Mit freundlichem Gruß Karl Stephan Steinbach Ihr Ansprechpartner aus dem Planungsteam der Abteilung Genehmigungen der Westnetz GmbH

4 04 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION 110-kV-Neubauprojekt Osburg Thalfang Hintergrund und Bedarf des geplanten Leitungsbaus Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein wichtiger Pfeiler der Energiewende. Auch in den Regionen Hunsrück und Mosel-Saar hat diese die Stromerzeugung maßgeblich beeinflusst. Besonders in den vergangenen Jahren wurden hier zahlreiche Solar-, Biomasse- und vor allem neue Windkraftanlagen installiert. Im Rahmen der Energiewende hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz das Ziel, bereits 2030 hundert Prozent seines Strombedarfs bilanziell aus erneuerbaren Energiequellen zu decken. Mindestens zwei Prozent der Landesfläche sollen dabei für Windkraftanlagen zur Verfügung stehen. Die dadurch zu erwartende zusätzliche Windenergieleistung, die häufig in ländlichen Gegenden und Gebieten mit wenig Verbrauch produziert wird, muss über das 110-kV-Hochspannungsnetz abtransportiert werden. Da jedoch die Kapazität des bestehenden Verteilnetzes bei dem gegenwärtigen Windkraftzuwachs in der Region Hunsrück voraussichtlich ab 2017 nicht mehr ausreicht, wird eine neue 110-kV- Verbindung zwischen den bereits bestehenden Umspannwerken in Osburg (Kreis Trier-Saarburg) und Thalfang (Kreis Bernkastel-Wittlich) erforderlich. Als zuständige Netzbetreiberin plant Westnetz diese Windstromleitung. Die Verbindung Osburg Thalfang wird sicherstellen, dass die überschüssige Leistung aus dem erwarteten Windkraftzuwachs in das regionale Verbundnetz eingespeist werden kann. Dies wird am Umspannwerk Osburg über die 380-kV-Netzkuppelstelle des zuständigen Übertragungsnetzbetreibers erfolgen. Bei den Planungen zur 110-kV-Verbindung Osburg Thalfang steht Westnetz derzeit vor dem offiziellen Verfahrensbeginn. Auf Basis des festgestellten Bedarfs hat das Unternehmen seit Anfang 2013 verschiedene Trassenvarianten erarbeitet. Deren Eignung wird im ersten Schritt des öffentlich-rechtlichen Genehmigungsprozesses, dem Raumordnungsverfahren, geprüft. Den Antrag hierfür beabsichtigt Westnetz in der zweiten Jahreshälfte 2015 einzureichen.

5 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION 05 Im Überblick: Der zeitliche Ablauf des Genehmigungsprozesses Die Inbetriebnahme könnte ab Ende 2019 bzw. Anfang 2020 erfolgen. Von den ersten Planungsansätzen bis zum Bau einer neuen Hochspannungsleitung bzw. Erdkabelverbindung vergehen in der Regel mehrere Jahre. Auf diesem Weg ist ein öffentlich-rechtlicher Genehmigungsprozess vorgesehen. Nachdem der Bedarf für den Bau der 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang festgestellt wurde, hat Westnetz Anfang 2013 mit den Planungen begonnen. Nach Ortsbegehungen, Datenrecherchen und Abstimmungsgesprächen wurden gemeinsam mit Vertretern von Gemeinden, Landkreisen und Behörden verschiedene Trassenvarianten diskutiert und entsprechende Untersuchungskorridore festgelegt. Diese sind auf der Übersichtskarte auf Seite 10 und 11 dargestellt. Im nun folgenden Raumordnungsverfahren werden diese Varianten auf ihre Raumverträglichkeit hin überprüft. Den Antrag für diesen ersten Schritt des Genehmigungsprozesses beabsichtigt Westnetz in der zweiten Jahreshälfte 2015 bei der zuständigen Genehmigungsbehörde einzureichen. Wenn dies erfolgt ist, kann das Raumordnungsverfahren 2016 zum Abschluss kommen. Erst danach kann das Planfeststellungsverfahren auf dieser Grundlage vorbereitet werden. Im Planfeststellungsverfahren wird der genaue Verlauf der Trasse festgelegt und entschieden, ob die Verbindung als Freileitung oder Erdkabel gebaut wird. Die Vorbereitungen für diesen zweiten Schritt des Genehmigungsprozesses sind erfahrungsgemäß abstimmungs- und zeitintensiv. Daher ist nicht vor Ende 2017 mit dessen Eröffnung zu rechnen. Der Planfeststellungsbeschluss bildet den Abschluss eines erfolgreichen Planfeststellungsverfahrens. Damit liegt die Genehmigung für den Bau und den Betrieb einer Leitung vor. Die Verbindung Osburg Thalfang könnte nach Einschätzung der Westnetz gegen Ende des Jahres 2019 oder Anfang 2020 fertiggestellt sein. Bedarfsermittlung Planung und Genehmigung Umsetzung Welche Maßnahmen? In welchen Korridoren? Welcher Verlauf? Raumordnungsverfahren Planfeststellungsverfahren Bau Inbetriebnahme

6 06 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION Technologie und Umsetzung: Unsere Freileitungsmasten Stahlgittermasten passen sich durch transparente Bauweise in die Umgebung ein. Bei Freileitungen werden die stromführenden Leiterseile über Maste geführt. Im Gegensatz zu Erdkabeln ist keine aufwendige Isolation erforderlich. Luft ist hier das Isolationsmedium. Beim Bau neuer Hochspannungsleitungen werden in der Regel Stahlgittermasten eingesetzt. Eine transparente Bauweise und der landschaftsangepasste Schutzanstrich dieser Masten tragen dazu bei, dass sich die Freileitung weitgehend in die Umgebung einpasst. Grundsätzlich gibt es verschiedene Masttypen, die beim Bau der 110-kV-Verbindung Osburg Thalfang in Frage kommen: Donau, die sich ähnelnde Tanne bzw. Tonne und Einebene. Die Grundtypen dieser Masten haben eine Regelhöhe zwischen 30 und 33 Metern. Die seitlich angebrachten Querträger (Traversen) haben eine Länge von 4,5 bis 12,5 Metern. Die Höhe der einzelnen Masten ist allerdings auch von deren Abständen untereinander abhängig. Örtliche Gegebenheiten, wie z. B. die Topographie oder abstandsrelevante Objekte (z. B. Straßen, Wege, Schienen, Gebäude), haben ebenfalls Einfluss. Die verschiedenen Masttypen können flexibel eingesetzt werden: So können zum Beispiel dort, wo die Trassenbreite möglichst gering gehalten werden soll, höhere Tannen- oder Tonnen-Masttypen mit einem schmaleren Schutzstreifen genutzt werden. Die niedrigeren, aber dafür breiteren Einebenen- Mast typen kommen bei hervorgehobenen Stellen, wie z. B. auf Hügeln, zum Einsatz. Welche Mastdesigns für den Fall einer Freileitung an welcher Stelle zum Einsatz kommen, steht derzeit noch nicht fest und ist Gegenstand weiterer Planungen. Masttyp Donau Masttyp Tanne Masttyp Tonne Masttyp Einebene Dieser Standardmasttyp kommt im Netzgebiet der Westnetz am häufigsten zum Einsatz. Aufgrund der geringen Breite seiner Querträger benötigt dieser Masttyp nur einen schmalen Schutzstreifen. Die Tonne nimmt bei etwa gleicher Höhe wie der Mast typ Tanne einen noch geringeren Waldschutzstreifen in Anspruch. Dieser niedrige, aber da für breitere Masttyp findet an exponierten Stellen Ein - satz, um die Freileitung besser ins Landschaftsbild einzupassen.

7 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION 07 Technologie und Umsetzung: Unsere Erdkabel Die Trassenführung folgt in der Regel öffentlichen Wegen. Erdkabel werden im Boden verlegt und müssen daher aufwendiger isoliert werden. Darüber hinaus werden Erdkabel üblicherweise in PVC-Kabelschutzrohre eingezogen. Bei der Erdverkabelung einer 110-kV-Verbindung folgt die Trassenführung in der Regel dem Verlauf öffentlicher Wege. Die Gräben für die dafür notwendigen Kabelschutzrohre werden größtenteils in offener Bauweise ausgeführt. Anschließend werden sie wieder verschlossen und die Oberflächen wiederhergestellt. Bei schwierigen Geländeverhältnissen werden die Rohre durch eine Spülbohrung eingebracht. Die beauftragte Tiefbaufirma verlegt die Kabelschutzrohre in der Regel mittels einer Wanderbaustelle. Diese hat eine Länge von bis zu 50 Metern und eine Breite von etwa 13 Metern. Hochspannungskabel eingezogen werden. Es folgt die Muffenmontage, bei der die einzelnen Kabelstränge miteinander verbunden werden. Anschließend werden die Gruben verfüllt und die Erdoberfläche in den Ausgangszustand gebracht. Bei 110-kV-Verbindungen werden die Kabel in rund 1,2 Metern Tiefe verlegt. Nachdem die Leerrohranlage fertiggestellt ist, werden im Abstand von etwa Metern sogenannte Muffengruben ausgehoben, von denen aus die 110-kV- Wie die Ausführungsdetails für den Fall einer Erdverkabelung aussehen, steht derzeit noch nicht fest und ist Gegenstand weiterer Planungen. Regelprofil: 110-kV-Kabelgraben Oberboden Grabenaushub Kabelgraben Baustraße 2,00 m 3,00 m 1,00 m 2,50 m 1,00 m 3,50 m

8 08 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION Der erste Schritt im Genehmigungsprozess Das Raumordnungsverfahren: Ein Korridor für die Leitung wird festgelegt. Das Raumordnungsverfahren ist der erste Schritt des öffentlich-rechtlichen Genehmigungsprozesses. Es stellt sicher, dass das Vorhaben mit den Zielen, Grundsätzen und sonstigen Erfordernissen der Raumordnung übereinstimmt. Das Raumordnungsverfahren legt im Wesentlichen fest, in welchem der untersuchten Korridore die Trassenführung weiter zu planen ist. Hierzu prüft die zuständige Raumordnungsbehörde die eingereichten Antragsunterlagen. In Rheinland-Pfalz ist dies das Referat 41 der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz. Das Raumordnungsverfahren bereitet Westnetz seit 2013 vor. Bislang sind die vorgesehenen Vorabstimmungen (das sogenannte Scoping) erfolgt, bei denen Umfang und Inhalt der Antragsunterlagen festgelegt wurden. Auf den Seiten 10 und 11 sind die möglichen Trassenkorridore abgebildet, die Westnetz in Vorbereitung auf das Genehmigungsverfahren untersucht hat. Sobald der Raumordnungsbehörde die Antragsunterlagen vorliegen, leitet sie das formelle Raumordnungsverfahren ein. Dazu versendet sie die Antragsunterlagen mit der Bitte um Stellungnahme an die zuständigen Fachbehörden, Verbände und sonstigen Träger öffentlicher Belange, wie z. B. Unternehmen oder die Bundeswehr. Zusätzlich veranlasst sie, dass die Antragsunterlagen für einen Monat für jeden Interessierten zugänglich ausgelegt werden. Sowohl die Träger öffentlicher Belange als auch alle Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, Anregungen und Bedenken zu den Trassen- und Ausführungsalternativen zu äußern. Nach Erörterung der Stellungnahmen entscheidet die Raumordnungsbehörde darüber, ob das Vorhaben raumverträglich ist. Dabei wägt sie die Belange aller Beteiligten mit- und untereinander ab. Wesentliches Ergebnis eines Raumordnungsverfahrens ist der grobe Trassenkorridor, der für die weitere Detailplanung der Leitung von Osburg nach Thalfang maßgeblich ist.

9 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION 09 Der Ablauf des Raumordnungsverfahrens Antragsberatungen: Vorabstimmung mit Behörden Vorbereitung Antragskonferenz/Scopingtermin 1 Gutachterliche Variantenbewertung Antragserstellung Einleitung Raumordnungsverfahren Durchführung Öffentlichkeitsbeteiligung Beteiligung Träger öffentlicher Belange Erörterungstermin Abschluss Abwägung durch Raumordnungsbehörde Raumordnerischer Entscheid 1 Im Scopingtermin werden der Umfang und die Tiefe der durchzuführenden Umweltuntersuchungen geklärt.

10 110-kV-Verbindung Ostburg Thalfang Planungsstand Westnetz (Stand: Mai 2015, vor Genehmigungsprozess) Untersuchte Trassenkorridore Freileitung Untersuchter Erdkabelkorridor

11

12 12 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION Der zweite Schritt im Genehmigungsprozess Das Planfeststellungsverfahren: Der genaue Trassenverlauf wird bestimmt. Das Planfeststellungsverfahren stellt den zweiten Schritt des öffentlich-rechtlichen Genehmigungsprozesses dar. Hier wird der genaue Trassenverlauf festgelegt (unter Berücksichtigung des vorab ermittelten Trassenkorridors). Auch die konkrete Bauausführung des Vorhabens wird bestimmt (z. B. Leitungsführung, Schutzstreifen, exakte Lage der Masten oder Kabelgräben). Für das Planfeststellungsverfahren wird der mögliche Trassenbereich exakt vermessen. Zudem bewerten Gutachter die in Anspruch genommenen Flächen umweltfachlich. Auf dieser Basis stimmt Westnetz die detaillierte Planung mit den Grundstückseigentümern und den Trägern öffentlicher Belange, wie z. B. Behörden, ab. Sobald dies erfolgt ist, wird Westnetz den Antrag für das Planfeststellungsverfahren bei der zuständigen Genehmigungsbehörde stellen. In Rheinland-Pfalz ist dies das Referat 21a der Strukturund Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz. die Belange aller Beteiligten mit- und untereinander ab. Sie entscheidet im Planfeststellungsbeschluss über die konkrete Vorhabenausführung und die einzuhaltenden Auflagen. Der Planfeststellungsbeschluss ist die öffentlich-rechtliche Genehmigung für den Bau und Betrieb einer Leitung. Im Verlauf des Planfeststellungsverfahrens wird auch entschieden, ob die 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang als Erdkabel oder Freileitung durchgeführt wird. Wie eine Hochspannungsleitung mit einer Nennspannung von 110 Kilovolt auf neuen Trassen ausgeführt wird, regelt 43 h des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Demnach ist eine Verbindung wie Osburg Thalfang nur unter bestimmten Voraussetzungen als Freileitung möglich: Diese ist grundsätzlich nur dann genehmigungsfähig, wenn die Gesamtkosten der Erdkabelvariante die Gesamtkosten der technisch vergleichbaren Freileitungsvariante um das 2,75-fache überschreiten. Wie im Raumordnungsverfahren erfolgt auch im Planfeststellungsverfahren eine direkte Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und eine einmonatige öffentliche Auslegung der Antragsunterlagen. Dort können sowohl die Träger öffentlicher Belange als auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Anregungen und Bedenken zu der konkreten Detailplanung abgeben. Anschließend werden die Stellungnahmen in einem gemeinsamen Termin mit allen Verfahrensbeteiligten erörtert. Die Planfeststellungsbehörde wägt danach Nach ersten Schätzungen liegen die Investitionskosten für eine Erdverkabelung bei der Verbindung von Osburg nach Thalfang aktuell über dem 2,75-fachen der Kosten für eine Freileitung. Daher geht Westnetz derzeit davon aus, dass die 110-kV-Verbindung als Freileitung genehmigungsfähig ist. Der für die Ausführung maßgebliche Kostenfaktor wird im Zuge des Planfeststellungsverfahrens nochmals genauer berechnet werden. Dabei werden die Investitionskosten für die genau festgelegte Trasse zu den dann gültigen Marktpreisen zugrunde gelegt.

13 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION 13 Der Ablauf des Planfeststellungsverfahrens Vorabstimmung mit Behörden Vorbereitung Scopingtermin 1 Trassierung und Gutachten Antragserstellung Einleitung Planfestellungsverfahren Durchführung Öffentlichkeitsbeteiligung Beteiligung Träger öffentlicher Belange Erörterungstermin Abschluss Abwägung durch Planfeststellungsbehörde Planfeststellungsbeschluss 1 Im Scopingtermin werden der Umfang und die Tiefe der durchzuführenden Umweltuntersuchungen geklärt.

14 14 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION Inanspruchnahme von Grundstücken Das Recht zur Nutzung wird im Rahmen des Neubauprojektes entschädigt. Bau, Bestand und Betrieb von Hochspannungsleitungen sind nicht möglich, ohne private Grundstücke in Anspruch zu nehmen. Muffenbauwerken sowie Ernteausfälle während der Bauzeit. Ein Erwerb des Grundstücks durch die Westnetz GmbH erfolgt nicht. Bei jedem Grundstück, das durch den im Planfeststellungsverfahren festgelegten Trassenverlauf in Anspruch genommen werden muss, wird der Eigentümer für die Sicherung der Inanspruchnahme entschädigt. Entschädigt werden alle durch das Vorhaben entstehenden Rechts- und Nutzungseinschränkungen. Dabei handelt es sich um wirtschaftliche Nachteile, die durch die Baumaßnahmen entstehen. Beispiele hierfür sind die grundbuchliche Sicherung von Schutzstreifen, die Errichtung von Leitungsmasten oder Die Höhe der Entschädigung für die Überspannung eines Grundstücks mit Leiterseilen oder einer Erdverkabelung innerhalb eines Schutzstreifens richtet sich nach dem Verkehrswert der Fläche. Die Entschädigung für Maststandorte erfolgt nach einer Entschädigungstabelle, die gutachterlich festgelegt wird. Im Rahmen der privatrechtlichen Verhandlungen bindet Westnetz die Eigentümer auf der Suche nach einvernehmlichen Lösungen ein.

15

16 16 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION Elektrische und magnetische Felder Grenzwerte bei Freileitungen und Erdkabeln klar unterschritten Hochspannungsleitungen werden grundsätzlich so geplant, dass die bestehenden Grenzwerte für elektrische und magnetische Felder nicht nur eingehalten, sondern deutlich unterschritten werden. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der Schutz vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch niederfrequente elektrische und magnetische Felder wie jenen der 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand gewährleistet, da die bestehenden Grenzwerte deutlich unterschritten werden. Um diesen Schutz fortwährend sicherzustellen, beobachtet und analysiert das Bundesamt für Strahlenschutz laufend den aktuellen Forschungsstand. Das elektrische Feld, das durch die Spannung entsteht, wird in Kilovolt pro Meter (kv/m) gemessen. Die Ursache des magnetischen Feldes ist hingegen der Strom. Die magnetische Flussdichte wird in Mikrotesla (µt) angegeben und beschreibt die Stärke des Magnetfeldes. Die beiden Grafiken veranschaulichen, dass die Feldstärken der elektrischen und magnetischen Felder den gesetzlichen Grenzwert im Falle eines Freileitungsbaus von Osburg nach Thalfang fast um die Hälfte unterschreiten und mit zunehmendem Abstand von den Leiterseilen schnell abnehmen. Bei einer Erdverkabelung treten nach außen keine elektrischen Felder auf. Sie werden nahezu vollständig abgeschirmt. Das magnetische Feld unterschreitet den Grenzwert auch bei einer Erdverkabelung deutlich. Voraussichtliche Stärke der magnetischen und elektrischen Felder der 110-kV-Verbindung Osburg Thalfang Magnetische Flussdichte im Verhältnis zur Trassenentfernung Elektrische Feldstärke im Verhältnis zur Trassenentfernung Magnetische Flussdichte in µt Freileitung (1 m Höhe) Kabel (0,2 m Höhe) Grenzwert 26. BImSchV Entfernung von der Trassenmitte in m Elektrische Feldstärke in kv/m 5 Freileitung (1 m Höhe) 4 Grenzwert 26. BImSchV Entfernung von der Trassenmitte in m

17 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION 17 Elektrische und magnetische Felder im Alltag Diese treten auch bei Haushaltsgeräten auf. Wenn wir elektrische Haushaltsgeräte benutzen, entstehen elektrische und magnetische Felder. Diese sind daher Bestandteil unserer täglichen Umgebung. Die elektrischen Feldstärken sind im Haushalt aufgrund der niedrigen Spannung in der Regel sehr niedrig. Allerdings können die magnetischen Feldstärken im unmittelbaren Nahbereich von Haushaltsgeräten relativ hohe Werte annehmen. Grundsätzlich können zum Beispiel durch den Einsatz eines Rasierapparats magnetische Felder im Nahbereich des Körpers entstehen, die das 30-fache von denjenigen unterhalb einer 110-kV-Freileitung betragen können. Magnetische Flussdichte von alltäglichen Haushaltsgeräten Magnetische Flussdichte in µt Abstand: 3 cm Magnetische Flussdichte in µt Abstand: 30 cm 6, ,00 15, ,00 200,00 800,00 1,00 50,00 8,00 30,00 0,01 7,00 0,08 9,00 2,00 20,00 0,15 0,50 0,12 0,30 µt: Mikrotesla, physikalische Größe und Maßeinheit für die magnetische Flussdichte

18 18 EINE WINDSTROMLEITUNG FÜR DIE REGION Umweltverträglichkeit: Möglichst geringer Eingriff in Natur und Landschaft Schutzgüter wie Mensch, Landschaft, Tiere und biologische Vielfalt im Fokus Beim Bau der 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang stellt die vorgesehene Umweltverträglichkeitsprüfung sicher, dass der Eingriff in Natur und Landschaft geringstmöglich ist. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung werden insbesondere die sogenannten raumbedeutsamen Umweltauswirkungen des Vorhabens untersucht. Dabei wird begutachtet, inwiefern sich die Verbindung auf die verschiedenen Schutzgüter auswirken könnte. Zu diesen Schutzgütern zählt neben dem Menschen auch die Landschaft sowie Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt (v. a. Biotope und Vogelarten). Zudem werden mögliche Auswirkungen auf die Schutzgüter Boden, Wasser sowie Kultur- und sonstige Sachgüter geprüft. Die Ergebnisse der zu diesem Zweck durchgeführten Datenrecherchen und Freilandkartierungen dienen als wichtige Grundlage für die Trassenfindung. Zudem können daraus die erforderlichen Schutzmaßnahmen abgeleitet werden. Zu den möglichen Schutzmaßnahmen zählt zum Beispiel der Einsatz von Vogelseilmarkierungen. Einige Vogelarten, darunter Störche und Kraniche, können unter bestimmten Umständen mit Stromleitungen kollidieren, da sie die relativ dünnen Erdseile an der Spitze der Masten im Flug häufig schlecht wahrnehmen. Um die Vögel besser vor einer Kollision mit der Leitung zu schützen, setzt Westnetz die seit Jahren erfolgreich erprobten Vogelmarkierungen ein. Dabei handelt es sich um gut sichtbare Plastikmarkierungen, die am Erdseil angebracht werden. So können die Vögel die Leitung frühzeitig erkennen und überfliegen. Eine weitere Schutzmaßnahme, um zu vermeiden, dass bestimmte Tier- und Pflanzenarten beeinträchtigt werden, ist die sogenannte Umweltbaubegleitung. Dabei handelt es sich um einen Gutachter, der Westnetz als fachkundiger Partner während der Bauphase beratend zur Seite steht, wenn es um natur- und umweltschutzfachliche Belange geht.

19

20 Ansprechpartner bei Bürgeranfragen Karl Stephan Steinbach Abteilung Genehmigungen der Westnetz GmbH Bürgeranfragen T E Postanschrift Westnetz GmbH Karl Stephan Steinbach Florianstraße Dortmund Unsere Projektwebseite Presseanfragen Westnetz GmbH David Kryszons Eurener Straße Trier T E Impressum Westnetz GmbH Florianstraße Dortmund

Strahlenschutz beim Ausbau der Stromnetze. Verantwortung für Mensch und Umwelt

Strahlenschutz beim Ausbau der Stromnetze. Verantwortung für Mensch und Umwelt Strahlenschutz beim Ausbau der Stromnetze Verantwortung für Mensch und Umwelt Einführung Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert den Neubau und die Ertüchtigung von Stromleitungen. Das Bundesamt

Mehr

Dr. jur. Lutz Bergner Rechtsanwalt Reichensächser Str. 19 37269 Eschwege

Dr. jur. Lutz Bergner Rechtsanwalt Reichensächser Str. 19 37269 Eschwege Raumordnungsverfahren Raumordnungsverfahren Dient dazu, raumbedeutsame Planungen und Vorhaben auf ihre Übereinstimmung mit den Zielen und Grundsätzen der Raumordnung und Landesplanung zu prüfen Soll Investor

Mehr

Netzausbau Konverter

Netzausbau Konverter Netzausbau Konverter Allgemeines über Konverter 2 Wenn von Konvertern die Rede ist, meinen die meisten damit Geräte zur Umwandlung von Dateien. Aber auch für die Stromübertragung werden Konverter benötigt

Mehr

Netzausbau für Erneuerbare Energie. Mehr Energie. Mehr Wirtschaft. Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein

Netzausbau für Erneuerbare Energie. Mehr Energie. Mehr Wirtschaft. Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein Netzausbau für Erneuerbare Energie Mehr Energie. Mehr Wirtschaft. SCHLESWIG-HOLSTEIN Netzausbau im Dialog Im Frühsommer

Mehr

Mitreden beim Stromnetzausbau Ihre Meinung richtig einbringen

Mitreden beim Stromnetzausbau Ihre Meinung richtig einbringen Mitreden beim Stromnetzausbau Ihre Meinung richtig einbringen Überblick Das Verfahren zum Ausbau des deutschen Stromnetzes lässt sich in fünf Schritte unterteilen: Szenariorahmen, Netzentwicklungspläne

Mehr

Gemeindegespräch April 2014

Gemeindegespräch April 2014 Gemeindegespräch April 2014 1. Bedarfsbegründung 2. Technik Kabel und Freileitung 3. Vorgehen Entwicklung Trassenkorridore 4. Trassenkorridore Kabel / Freileitung und Gemeindegebiete 5. Verfahrensablauf

Mehr

3. Bürgerdialog. 9. April 2014, Dortmund

3. Bürgerdialog. 9. April 2014, Dortmund 3. Bürgerdialog 9. April 2014, Dortmund > Welche Arbeiten wurden seit August 2012 durchgeführt? > Welche konkreten Ergebnisse gibt es? > Wie geht es weiter? Operatives Assetmanagement 09.04.2014 SEITE

Mehr

Ostbayernring: Bürgerbeteiligung Schwandorf

Ostbayernring: Bürgerbeteiligung Schwandorf Ostbayernring: Bürgerbeteiligung Schwandorf Abschlussveranstaltung am 30. Juni 2015 Dr. Monika Marzelli TNL Umweltplanung www.tnl umwelt.de Institut für Umweltplanung und Raumentwicklung www.ifuplan.de

Mehr

Windenergie als Alternative zum Erdöl

Windenergie als Alternative zum Erdöl Windenergie als Alternative zum Erdöl Def.: Windenergie ist eine indirekte Form der Sonnenenergie und zählt zu den erneuerbaren und unerschöpflichen Energieträgern. Wind ist ein umweltfreundlicher, unerschöpflicher

Mehr

Beschreibende Darstellung

Beschreibende Darstellung 1. Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms 2010 für den Landkreis Emsland (Sachlicher Teilabschnitt Energie) Anmerkung für nachfolgenden Text: Fett gedruckt: Ziel der Raumordnung im Sinne von 3 Nr.

Mehr

Auszug Präsentation Leitungsneubau 110-kV-Kabelleitung Anschluss Bachl - Vortrag

Auszug Präsentation Leitungsneubau 110-kV-Kabelleitung Anschluss Bachl - Vortrag Auszug Präsentation Leitungsneubau 110-kV-Kabelleitung Anschluss Bachl - Vortrag Bürgergespräche am 18./19.09.2015 Gemeinden Saal an der Donau, Hausen und Markt Rohr in Niederbayern Anlagen- und Systemtechnik

Mehr

Daten und Fakten zur. Windkraft. Ergänzung 2006 zum Windreport der E.ON Netz GmbH

Daten und Fakten zur. Windkraft. Ergänzung 2006 zum Windreport der E.ON Netz GmbH 06-143_Windreport_D-korr 09.06.2006 11:24 Uhr Seite 1 Daten und Fakten zur Windkraft Ergänzung 2006 zum Windreport der E.ON Netz GmbH Inhalt 3 Installierte und eingespeiste Windkraftleistung im Jahr 2005

Mehr

Netzausbau in Schleswig-Holstein die Westküsten-Leitung

Netzausbau in Schleswig-Holstein die Westküsten-Leitung die Westküsten-Leitung Martin Groll, TenneT TSO GmbH 07.11.2011, Regionalkonferenz Dithmarschen-Nord, Wöhrden Titel Datum TenneT Europas erster grenzüberschreitender Übertragungsnetzbetreiber eigentumsrechtlich

Mehr

SuedLink. Konverter. Gleichstrom und Wechselstrom miteinander verbinden

SuedLink. Konverter. Gleichstrom und Wechselstrom miteinander verbinden SuedLink Konverter Gleichstrom und Wechselstrom miteinander verbinden Effiziente Stromübertragung über weite Strecken mittels HGÜ Unsere Stromnetze müssen ausgebaut werden, um die Herausforderungen der

Mehr

Informationen zum Netzausbau Wissen, wo es lang geht!

Informationen zum Netzausbau Wissen, wo es lang geht! Informationen zum Netzausbau Wissen, wo es lang geht! Deutsche Netzlandschaft im Umbruch Die moderne Stromversorgung hat viel mit einer Kette gemeinsam. Das eine Ende bilden die Erzeuger, also die Kraftwerke.

Mehr

Elektrische und magnetische Felder

Elektrische und magnetische Felder Elektrische und magnetische Felder 3 Elektrische und magnetische Felder gibt es überall Elektrische und magnetische Felder sind überall auf der Erde gegenwärtig. Sie sind keine Erfindung des Menschen.

Mehr

Langfristige Vision für die Ostschleife Eine Zukunft zugunsten der Gesellschaft

Langfristige Vision für die Ostschleife Eine Zukunft zugunsten der Gesellschaft Langfristige Vision für die Ostschleife Eine Zukunft zugunsten der Gesellschaft 02 ELIA GROUP Langfristige Vision für die Ostschleife ELIA Langfristige Vision für die Ostschleife 03 Die Wallonie möchte

Mehr

TOP 3.2. Konverterstandorte und Anbindungsalternativen. The world s leading sustainability consultancy

TOP 3.2. Konverterstandorte und Anbindungsalternativen. The world s leading sustainability consultancy TOP 3.2 Konverterstandorte und Anbindungsalternativen 1 Technische Einführung 2 Technische Einführung 3 Technische Einführung 4 Technische Einführung 5 Technische Einführung 6 Findung Standortbereiche

Mehr

Neue Leitungen für die Westküste: Stromnetzausbau für die Energiewende in Schleswig-Holstein

Neue Leitungen für die Westküste: Stromnetzausbau für die Energiewende in Schleswig-Holstein Mildstedt, 12. Juni 2012 Neue Leitungen für die Westküste: Stromnetzausbau für die Energiewende in Schleswig-Holstein Elektromagnetische Felder und gesundheitliche Auswirkungen Karsten Fels Umwelt u. ländliche

Mehr

BESTGRID 50Hertz-Pilotprojekt

BESTGRID 50Hertz-Pilotprojekt BESTGRID 50Hertz-Pilotprojekt 380-kV-Freileitung Bertikow-Pasewalk Abschlussworkshop BESTGRID zum 50Hertz-Pilotprojekt Potsdam, 9.9.2015 Dr. Dirk Manthey Das 50Hertz-Pilotprojekt: 380-kV-Freileitung Bertikow-Pasewalk

Mehr

Umweltauswirkungen von Erdkabeln und Freileitungen und Maßnahmen zur Minimierung

Umweltauswirkungen von Erdkabeln und Freileitungen und Maßnahmen zur Minimierung Umweltauswirkungen von Erdkabeln und Freileitungen und Maßnahmen zur Minimierung Bürgerkonferenz Stromnetzausbau und Naturschutz Erfurt, 04.09.2015 Ole Brandmeyer Deutsche Umwelthilfe Energie und Klimaschutz

Mehr

Erneuerbare Energien Strom und Wärme ohne Ende. Die Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Erneuerbare Energien Strom und Wärme ohne Ende. Die Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Erneuerbare Energien Strom und Wärme ohne Ende Die Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Energietechnologien mit Zukunft Erneuerbare Energien dazu gehören Sonnenenergie,

Mehr

SuedLink. Die Hauptschlagader der Energiewende. Eine sichere Stromversorgung im Zeitalter der erneuerbaren Energien

SuedLink. Die Hauptschlagader der Energiewende. Eine sichere Stromversorgung im Zeitalter der erneuerbaren Energien SuedLink Die Hauptschlagader der Energiewende Eine sichere Stromversorgung im Zeitalter der erneuerbaren Energien Herausforderung Energiewende Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die erneuerbaren

Mehr

Netzentwicklungsplan 2013. erster Entwurf der übertragungsnetzbetreiber

Netzentwicklungsplan 2013. erster Entwurf der übertragungsnetzbetreiber Anhang Offshore- Netzentwicklungsplan 2013 erster Entwurf der übertragungsnetzbetreiber Offshore-NETZENTWICKLUNGSPLAN 2013 101 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Anhang 9 Anhang...............................................................

Mehr

Fokus Niedersachsen. Dezentrale Energieerzeugung und Netzausbau

Fokus Niedersachsen. Dezentrale Energieerzeugung und Netzausbau m Dezentrale Energieerzeugung und Netzausbau 16 Entwicklung der Windenergie an Land in den niedersächsischen IHK-Bezirken 14 1 1 8 6 4 1 2 3 4 5 6 7 8 9 21 211 Regenerative Energien mit Rückenwind: Netzausbau

Mehr

Unterlagen zum Genehmigungsantrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz

Unterlagen zum Genehmigungsantrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz Unterlagen zum Genehmigungsantrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz Ersatz von vorhandenen durch Neubau von Windenergieanlagen in Schöppingen/Legden BOR 06 Inhalt Schriftliche Unterlagen der Bau-

Mehr

Windkraft im Burgenland

Windkraft im Burgenland 1 Windkraft im Burgenland Eine Erfolgsgeschichte bei der Stromerzeugung WOCHE DER ERNEUERBAREN ENERGIE IM ILM-KREIS 23 04 2012 Mag. Johann Wachtler 2 Gliederung 1. Burgenland eine kurze Einführung 2. Erster

Mehr

Herausforderungen an den Netzausbau Kabel oder Freileitungen. Harald Bock, E.ON edis AG 15. September 2011

Herausforderungen an den Netzausbau Kabel oder Freileitungen. Harald Bock, E.ON edis AG 15. September 2011 Herausforderungen an den Netzausbau Kabel oder Freileitungen Harald Bock, E.ON edis AG 15. September 2011 2 E.ON edis Regionalnetzbetreiber in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern E.ON edis ist einer

Mehr

Energiewende Gestaltung und Umsetzung in Rheinland-Pfalz

Energiewende Gestaltung und Umsetzung in Rheinland-Pfalz Tagung Netze und Speicher Rückgrat der Energiewende Energiewende Gestaltung und Umsetzung in Rheinland-Pfalz Staatsministerin Eveline Lemke Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung

Mehr

BNetzA-BfN-Expertenworkshop Ökologisches Trassenmanagement

BNetzA-BfN-Expertenworkshop Ökologisches Trassenmanagement Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen BNetzA-BfN-Expertenworkshop Ökologisches Trassenmanagement Dr. Alfred Herberg Bundesamt für Naturschutz Fachbereichsleiter Schutz, Entwicklung und nachhaltige Nutzung

Mehr

Windkraft, überall ein heißes Thema!

Windkraft, überall ein heißes Thema! Windkraft, überall ein heißes Thema! Seit die Energiewende mit ihren ambitionierten Zielen propagiert wurde, geht es um das Überleben Deutschlands als Industrienation gegenüber einem energiepolitisch anders

Mehr

Die Herausforderung an die Bundesnetzagentur die Energiewende zu meistern

Die Herausforderung an die Bundesnetzagentur die Energiewende zu meistern www.bundesnetzagentur.de Die Herausforderung an die Bundesnetzagentur die Energiewende zu meistern Dr. Gerrit Volk, Bundesnetzagentur Berlin, 03.12.2012 Agenda Ziele der Energiewende Beschleunigung des

Mehr

BAHNSTROMÜBERTRAGUNGSANLAGE GRAZ WERNDORF

BAHNSTROMÜBERTRAGUNGSANLAGE GRAZ WERNDORF Plannummer: 7791-UM-0100AL-00-0002 AUSFERTIGUNG EINLAGEZAHL UM 01-00.02 KORALMBAHN GRAZ KLAGENFURT SÜDBAHN GRAZ SPIELFELD/STRASS BAHNSTROMÜBERTRAGUNGSANLAGE GRAZ WERNDORF Einreichoperat für das Differenzgenehmigungsverfahren

Mehr

Informationsbroschüre. Planung des Ersatzneubaus der 110-kV-Leitung Pfungstadt-Heppenheim. Ein Unternehmen der RWE

Informationsbroschüre. Planung des Ersatzneubaus der 110-kV-Leitung Pfungstadt-Heppenheim. Ein Unternehmen der RWE Informationsbroschüre Planung des Ersatzneubaus der 110-kV-Leitung Pfungstadt-Heppenheim Ein Unternehmen der RWE Stand Mai 2016 02 INHALT VORWORT 03 Wir möchten Sie informieren Vorwort 03 Wir möchten Sie

Mehr

Aktueller rechtlicher Rahmen des Netzausbaus

Aktueller rechtlicher Rahmen des Netzausbaus Fachkonferenz Technische und wirtschaftliche Fragen zum Einsatz von Erdkabeln bei HGÜ-Infrastrukturvorhaben Aktueller rechtlicher Rahmen des Netzausbaus Rechtsanwalt Dr. Peter Durinke 1 Überblick Rechtsvorschriften

Mehr

TenneT Newsletter. 380-kV-Leitung Stade - Landesbergen

TenneT Newsletter. 380-kV-Leitung Stade - Landesbergen TenneT Newsletter 380-kV-Leitung Stade - Landesbergen 1. Ausgabe 21.01.2015 2 Carolin Kürth Referentin für Bürgerbeteiligung Projekt Stade-Landesbergen Editorial Liebe Leserinnen und Leser, dies ist die

Mehr

Reiner Ökostrom aus Wind. ewz-windparks in Deutschland. Kiel Rostock. Hamburg. Windpark. Crussow. Bremen. Windpark. Dörmte. Windpark.

Reiner Ökostrom aus Wind. ewz-windparks in Deutschland. Kiel Rostock. Hamburg. Windpark. Crussow. Bremen. Windpark. Dörmte. Windpark. Kiel Rostock Hamburg Crussow Bremen Hannover Dörmte Schermen Berlin Magdeburg Vogelsberg Dortmund Kassel Leipzig Köln Bonn Kleinbrembach Dresden Frankfurt am Main Nürnberg Stuttgart München Reiner Ökostrom

Mehr

Welche Rolle spielen Biogasanlagen bei der Energiewende in Bayern?

Welche Rolle spielen Biogasanlagen bei der Energiewende in Bayern? Bayerisches Staatsministerium für Welche Rolle spielen Biogasanlagen bei der Energiewende in Bayern? Dr. Rupert Schäfer Referat 93 - Bioenergie, Biokraftstoffe Landshut 1 Agenda Bayerisches Staatsministerium

Mehr

Windpark Wiesenhardt. Bürgerinformationsveranstaltung - 2. September 2014

Windpark Wiesenhardt. Bürgerinformationsveranstaltung - 2. September 2014 Bürgerinformationsveranstaltung - 2. September 2014 Inhalt Vorstellung des Vorhabenträgers juwi Energieprojekte Referenzen in NRW Wind im Wald Windpark Wiesenhardt Standortvorteile Historie der Planung

Mehr

Praxisbericht einer Planungsbehörde

Praxisbericht einer Planungsbehörde Aktuelle Fragen des Planungsrechts Ausbau der deutschen Übertragungsnetze Praxisbericht einer Planungsbehörde Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung

Mehr

www.new-re.de Windkraft in Mönchengladbach

www.new-re.de Windkraft in Mönchengladbach www.new-re.de Windkraft in Mönchengladbach Windkraft in Mönchengladbach Regional Energiewende gestalten Wertschöpfung in der Region halten Die NEW Re, Gesellschaft für regenerative Energien der Niederrhein

Mehr

Energiezukunft: Wasserkraft ist wichtige Säule für die sichere Versorgung von Oberösterreich

Energiezukunft: Wasserkraft ist wichtige Säule für die sichere Versorgung von Oberösterreich Presseinformation Stadl-Paura, 15.11.2012 Energiezukunft: Wasserkraft ist wichtige Säule für die sichere Versorgung von Oberösterreich Der Ausbau der Wasserkraft ist für das Gelingen der Energiezukunft

Mehr

Beilage 1 Zertifikat WAVEEX / W-LAN. A. Morphographische Vermessung der W-LAN-Emission (Verbindung Router-MacBook) ohne und mit WAVEEX

Beilage 1 Zertifikat WAVEEX / W-LAN. A. Morphographische Vermessung der W-LAN-Emission (Verbindung Router-MacBook) ohne und mit WAVEEX A. Morphographische Vermessung der W-LAN-Emission (Verbindung Router-MacBook) ohne und mit WAVEEX Grafik A1: Basismessung Folie 1 Diese Grafik stellt das Ergebnis der Messung dar, bei der die neutrale

Mehr

neubau der 380-kV-Leitung BünzWangen goldshöfe

neubau der 380-kV-Leitung BünzWangen goldshöfe neubau der 380-kV-Leitung BünzWangen goldshöfe 01 380-kV-Leitung Bedarf Warum eine neue 02 Handlungsfelder Öffentliche Beteiligungsmöglichkeiten 03 Richtig Vorgehen Von der Trassensuche über die Realisierung

Mehr

Energietour 2013 in Prignitz-Oberhavel. Studie zu den separaten Netzen. Neuruppin, den 12.09.2013

Energietour 2013 in Prignitz-Oberhavel. Studie zu den separaten Netzen. Neuruppin, den 12.09.2013 Neuruppin, den 12.09.2013 Energietour 2013 in Prignitz-Oberhavel Studie zu den separaten Netzen Dipl. Ing. André Fuchs BTU Cottbus Lehrstuhl Energieverteilung und Hochspannungstechnik Aufgabenstellung

Mehr

Strom für die Zukunft. 380-kV-Leitung von Dörpen West nach Niederrhein

Strom für die Zukunft. 380-kV-Leitung von Dörpen West nach Niederrhein Strom für die Zukunft 380-kV-Leitung von Dörpen West nach Niederrhein Windenergie, neue Kraftwerke und europäischer Stromhandel brauchen den zügigen Ausbau des Stromnetzes. Audorf Hamburg/Nord, 45 km Anschluss

Mehr

Elektromagnetische Felder in Büros und ähnlichen Räumen

Elektromagnetische Felder in Büros und ähnlichen Räumen BGIA/BGFE-Workshop Sicherheit in elektromagnetischen Feldern an Arbeitsplätzen Elektromagnetische Felder in Büros und ähnlichen Räumen Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitsschutz Dipl.-Ing. Fritz

Mehr

Abb.1:Europe 20XX Scenario

Abb.1:Europe 20XX Scenario Übertragung elektrischer Energie- Drehstrom/Gleichstrom, Leitungssysteme Michael MUHR 1. Einleitung Im Zuge der Energiewende und des immer stärker werdenden Ausbaus erneuerbarer Energie hat sich das Szenario

Mehr

Landschaftsagentur Plus. Ihr Partner für die Eingriffsregelung

Landschaftsagentur Plus. Ihr Partner für die Eingriffsregelung Landschaftsagentur Plus Ihr Partner für die Eingriffsregelung 2 3 Vom Experten geplant, umgesetzt, betreut Ob Ausgleichs- und Ersatz-Maßnahmen nach Forst- oder Landschaftsrecht, artenschutzrechtliche Belange

Mehr

Windenergie & Solarthermie in Ägypten. Perspektiven der Erneuerbaren Energien In Ägypten - Fact Sheet

Windenergie & Solarthermie in Ägypten. Perspektiven der Erneuerbaren Energien In Ägypten - Fact Sheet Windenergie & Solarthermie in Ägypten Perspektiven der Erneuerbaren Energien In Ägypten - Fact Sheet Perspektiven der Erneuerbaren Energien in Ägypten Fact Sheet Jahr I. Ägypten s BIP Entwicklung ( * Prognose

Mehr

Höchstspannungsleitung Wesel-Meppen

Höchstspannungsleitung Wesel-Meppen Höchstspannungsleitung Wesel-Meppen Wir informieren über die Planung einer neuen 380-Kilovolt(kV)-Leitungsverbindung von der Umspannanlage Niederrhein in Wesel nach Meppen im Emsland. Amprion März 2013

Mehr

Airborne Korridor-Mapping. Zur Planung und Dokumentation ihrer Infrastruktur. Schnell, präzise, günstig

Airborne Korridor-Mapping. Zur Planung und Dokumentation ihrer Infrastruktur. Schnell, präzise, günstig Airborne Korridor-Mapping Zur Planung und Dokumentation ihrer Infrastruktur. Schnell, präzise, günstig Technik und Anwendungen Airborne Laser-Scanning, digitale Orthophotos und Thermalaufnahmen: Alle Informationen

Mehr

Netzausbau Netzentwicklungspläne

Netzausbau Netzentwicklungspläne Netzausbau Netzentwicklungspläne EIN ÜBERBLICK Szenariorahmen Netzentwicklungspläne und Umweltbericht Bundesbedarfsplan Bundesfachplanung / Raumordnung Planfeststellung BEDARFSERMITTLUNG VORHABEN Allgemeines

Mehr

Bürgerdialog Hochspannungsfreileitungen

Bürgerdialog Hochspannungsfreileitungen Bürgerdialog Hochspannungsfreileitungen 13.12.2011 Rathaus Dortmund Dr. Klaus Trost Wissenschaftsladen Bonn e.v. 1 Elektromagnetisches Frequenzspektrum Das Frequenzspektrum der elektromagnetischen Felder

Mehr

Teilnahmebedingungen. für den. Ideenwettbewerb. "Elektromobilität Ländlicher Raum"

Teilnahmebedingungen. für den. Ideenwettbewerb. Elektromobilität Ländlicher Raum Teilnahmebedingungen für den Ideenwettbewerb "Elektromobilität Ländlicher Raum" 1. Wer kann sich bewerben? Bewerben können sich alle Kommunen Baden-Württembergs, die im Ländlichen Raum gemäß Landesentwicklungsplan

Mehr

Die Wertschöpfung bleibt in der Region

Die Wertschöpfung bleibt in der Region PRESSEINFORMATION Energiewende aus regionalem Anbau: In Thüringen treibt der erste Tarif mit genossenschaftlich erzeugtem Ökostrom den Ausbau der erneuerbaren Energien voran. Regional, dezentral und auch

Mehr

Windkraft auf dem Winterberg in Eßlingen. Gewinnerbild der Ideenwerkstatt Kinder planen die Stadt der Zukunft von Laetitia Storz

Windkraft auf dem Winterberg in Eßlingen. Gewinnerbild der Ideenwerkstatt Kinder planen die Stadt der Zukunft von Laetitia Storz Windkraft auf dem Winterberg in Eßlingen Gewinnerbild der Ideenwerkstatt Kinder planen die Stadt der Zukunft von Laetitia Storz Bürgerinformation am 26.04.2012 Ablauf 19.30 Uhr Begrüßung (Ortsvorsteher

Mehr

Stellungnahme des SFV zum Netzentwicklungsplan Strom (NEP) der Übertragungsnetzbetreiber vom 09.07.2012

Stellungnahme des SFV zum Netzentwicklungsplan Strom (NEP) der Übertragungsnetzbetreiber vom 09.07.2012 Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) Frère-Roger-Str. 8 10 52062 Aachen zentrale@sfv.de Tel.: 0241-511616 Stellungnahme des SFV zum Netzentwicklungsplan Strom (NEP) der Übertragungsnetzbetreiber

Mehr

Wie weiter mit Wind in

Wie weiter mit Wind in Wie weiter mit Wind in Thüringen? 1. Entwicklung der Windenergie in Deutschland und in Thüringen bis 2014 2. Landesentwicklungsplan 2025 Vorgaben für erneuerbare Energien 3. Ausbauziele der Landesregierung

Mehr

Wer ist für die Genehmigung der neuen Hochspannungsleitung zuständig?

Wer ist für die Genehmigung der neuen Hochspannungsleitung zuständig? 1 Häufig gestellte Fragen Wir haben für Sie nachfolgend Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Neubau der Hochspannungsleitung von Limbach-Oberfrohna nach Oberelsdorf zusammengestellt. Warum ist ein

Mehr

Stadt Porta Westfalica

Stadt Porta Westfalica Stadt Porta Westfalica Konzentrationszonen für Windenergieanlagen Erörterungstermin im Rahmen der 103. FNP-Änderung 07.01.2013 Sachgebiet Stadtplanung Dipl.-Ing. Björn Sassenberg Vorgeschichte Bereits

Mehr

Erdkabel und Freileitung

Erdkabel und Freileitung Erdkabel und Freileitung Dr.-Ing. Jürgen Wilms Netzkonzepte für die Energiewende Quelle: Amprion Merkmale der zu lösenden technischen Aufgabe: Transport großer elektrischer Leistungen (bis 3.000 MW pro

Mehr

Projektierungs-und Genehmigungsprozess bei Windenergie Onshore»

Projektierungs-und Genehmigungsprozess bei Windenergie Onshore» Projektierungs-und Genehmigungsprozess bei Windenergie Onshore» Typischer Projektverlauf eines Windenergieprojektes Flächensicherung Genehmigung Bau Betrieb 2 3 Jahre 0,5 1 Jahr 20 + 5 Jahre 2 Standortauswahl

Mehr

Ausbau der Übertragungsnetze - Status quo

Ausbau der Übertragungsnetze - Status quo Ausbau der Übertragungsnetze - Status quo Dr. Deniz Erdem Bundesnetzagentur Referat Beteiligung / Abteilung Netzausbau 01.12.2014, Sächsisches Fachsymposium ENERGIE 2014 - Dresden www.bundesnetzagentur.de

Mehr

Einladung. hiermit laden wir Sie zur 3. Sitzung der Gemeindevertretung Uckerfelde

Einladung. hiermit laden wir Sie zur 3. Sitzung der Gemeindevertretung Uckerfelde i Amt Gramzow - Der Amtsdirektor - Amt Gramzow, Poststraße 25, 17291 Gramzow Gramzow, den 24.03.2016 Einladung Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit laden wir Sie zur 3. Sitzung der Gemeindevertretung

Mehr

Der Netzausbau im Rahmen der Energiewende

Der Netzausbau im Rahmen der Energiewende www.bundesnetzagentur.de www.netzausbau.de Der Netzausbau im Rahmen der Energiewende Svenja Michels, Referat Netzentwicklungsplanung Nachbarschaftsforum Niederaußem Bergheim, 22.01.2013 Gesamtablauf bis

Mehr

STROM in Rheinland-Pfalz Strom Inhalt Folie Allgemeines 3 bis 5 Struktur des Endenergieverbrauchs 6 Stromerzeugung und -verbrauch 7 bis 9 Stromerzeugung aus fossilen Energien 10 Stromerzeugung aus erneuerbaren

Mehr

Meppen-Wesel. Höchstspannungsleitung

Meppen-Wesel. Höchstspannungsleitung Höchstspannungsleitung Meppen-Wesel Wir informieren über die Planung einer neuen 380-Kilovolt (kv)-leitungsverbindung von Meppen (Emsland) zur Umspannanlage Niederrhein in Wesel. Amprion Mai 2011 Worum

Mehr

Plan N Handlungsempfehlungen an die Politik Strom für Europa EIZ 10. Oktober 2011. Braunschweig

Plan N Handlungsempfehlungen an die Politik Strom für Europa EIZ 10. Oktober 2011. Braunschweig Handlungsempfehlungen an die Politik Strom für Europa EIZ 10. Oktober 2011 Braunschweig Das Stromnetz: der Energiewende? Herausforderungen Übertragungsnetz dena-netzstudie I, 2005: 850 km? dena-netzstudie

Mehr

Energieberatung. Photovoltaik. Strom aus Sonnenlicht

Energieberatung. Photovoltaik. Strom aus Sonnenlicht Strom aus Sonnenlicht Sonnenenergie Aus dem Sonnenlicht kann mit sehr verschiedenen Techniken elektrischer Strom erzeugt oder Wärme gewonnen werden. In dieser Broschüre stellen wir Ihnen die Möglichkeiten

Mehr

NEWSLETTER des Forum Netzintegration Erneuerbare Energien

NEWSLETTER des Forum Netzintegration Erneuerbare Energien NEWSLETTER des Forum Netzintegration Erneuerbare Energien Liebe Leserin, lieber Leser, Ausgabe 1/2012, 12. April 2012 das Thema Bürgerbeteiligung ist derzeit in aller Munde. Spätestens nach den Konflikten

Mehr

Geräusche und Felder. Warum es knistern und brummen kann

Geräusche und Felder. Warum es knistern und brummen kann Geräusche und Felder Warum es knistern und brummen kann Physikalische Phänome: Durch starken Regen, Nebel, Schnee oder Raureif kann die Randfeldstärke an den Leiterseilen von Freileitungen Werte erreichen,

Mehr

Energieversorgung der Zukunft für Stadt- und Landhaushalte. Dipl. oec. troph. Ruth Brand Pressesprecherin RWE Deutschland 10.09.

Energieversorgung der Zukunft für Stadt- und Landhaushalte. Dipl. oec. troph. Ruth Brand Pressesprecherin RWE Deutschland 10.09. Energieversorgung der Zukunft für Stadt- und Landhaushalte Dipl. oec. troph. Ruth Brand Pressesprecherin RWE Deutschland AG RWE Deutschland 10.09.2015 SEITE 1 Agenda A) Die Energiewelt der Zukunft B) Auf

Mehr

7. Master Class Course Conference "Renewable Energies" Verteilnetze mit hohem Anteil erneuerbarer Energien

7. Master Class Course Conference Renewable Energies Verteilnetze mit hohem Anteil erneuerbarer Energien 7. Master Class Course Conference "Renewable Energies" Verteilnetze mit hohem Anteil erneuerbarer Energien Berlin, 06.12.2012 Matthias Plass envia Netzservice GmbH Leiter Netzregion Brandenburg Annahofer

Mehr

Kraftwerk Wiehre Strom + Wärme vor Ort

Kraftwerk Wiehre Strom + Wärme vor Ort Kraftwerk Wiehre Strom + Wärme vor Ort Förderrichtlinien Stand 14.12.12 14.12.2012 Seite 1 INHALT 1 Hintergrund und Zweck der Förderung...3 2 Kostenfreie Vor-Ort-Checks...3 2.1 Was wird gefördert?...3

Mehr

Hochspannungsleitungen aus umweltmedizinischer Sicht

Hochspannungsleitungen aus umweltmedizinischer Sicht Hochspannungsleitungen aus umweltmedizinischer Sicht Dr. Matthias Otto Kinderumwelt ggmbh Osnabrück Kommission für Umweltmedizin beim RKI...die kinderärztliche umweltmedizinische Beratungsstelle... Hochspannungsleitungen

Mehr

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen! Herzlich willkommen! Wir freuen uns, Sie zur Infomesse rund um den geplanten Neubau der 110-Kilovolt (kv)-stromleitung zwischen Wassertrüdingen und Eßlingen begrüßen zu dürfen. Das haben wir für Sie vorbereitet:

Mehr

Effiziente (fossile) thermische Kraftwerke

Effiziente (fossile) thermische Kraftwerke Effiziente Fossile Energie Basis-themeninformationen für Lehrer Effiziente (fossile) thermische Kraftwerke Kraft-Wärme-Kopplung ermöglicht eine effizientere Nutzung fossiler Energieträger Bis eine lückenlose

Mehr

Labor für Elektroenergiesysteme

Labor für Elektroenergiesysteme Laborleiter: Prof. Dr.-Ing. M. Könemund Versuchsbetreuung: Dipl.-Ing. Gerald Hiller Versuch-Nr. 4: Messtechnische Untersuchungen zum Testat: Note: Nachweis der magnetischen Flussdichte an Niederspannungsverteilanlagen

Mehr

Netzentwicklungsplan Strom 2025, 2. Entwurf Dr.-Ing. Stefan Fenske. 14.03.2016 / ÜNB www.netzentwicklungsplan.de

Netzentwicklungsplan Strom 2025, 2. Entwurf Dr.-Ing. Stefan Fenske. 14.03.2016 / ÜNB www.netzentwicklungsplan.de , 2. Entwurf Dr.-Ing. Stefan Fenske Seite 1 Der Netzentwicklungsplan ist der Netzentwicklungsplan für ein Übertragungsnetz an Land. ist eng verzahnt mit dem Offshore-Netzentwicklungsplan. berücksichtigt

Mehr

Entwicklungskonzept Freizeitnutzung Ostufer Goldkanal Elchesheim-Illingen

Entwicklungskonzept Freizeitnutzung Ostufer Goldkanal Elchesheim-Illingen Bürgerinformation Entwicklungskonzept Freizeitnutzung Ostufer Goldkanal Elchesheim-Illingen Elchesheim-Illingen, 04.07.2013 Dr. Hansjörg Melchinger, Karlsruhe und Gliederung Ausgangssituation / Hintergrund

Mehr

Wandel der Energieversorgungsnetze - Zukünftige Herausforderungen, Schwerpunkte und Lösungsansätze für Verteilnetzbetreiber

Wandel der Energieversorgungsnetze - Zukünftige Herausforderungen, Schwerpunkte und Lösungsansätze für Verteilnetzbetreiber Wandel der Energieversorgungsnetze - Zukünftige Herausforderungen, Schwerpunkte und Lösungsansätze für Verteilnetzbetreiber Hanjo During Leiter Regionale Netzentwicklung envia Verteilnetz GmbH Magdeburger

Mehr

Windkraftanlagen und Höchststromtrasse in Gr. Ellershausen und Hetjershausen

Windkraftanlagen und Höchststromtrasse in Gr. Ellershausen und Hetjershausen Windkraftanlagen und Höchststromtrasse in Gr. Ellershausen und Hetjershausen Bürgerinitiative Gegenwind Gr. Ellershausen / Hetjershausen Bürgerinitiative Gegenwind Wer sind wir? Eine Gruppe von Menschen,

Mehr

Warum Deutschland neue Netze braucht! Energieeffizienzmesse Frankfurt

Warum Deutschland neue Netze braucht! Energieeffizienzmesse Frankfurt Warum Deutschland neue Netze braucht! Energieeffizienzmesse Frankfurt 01.09.2015 Dr. Heinrich Gartmair TenneT auf einen Blick Europas erster grenzüberschreitender ÜNB Fakten & Zahlen 2014 (in Klammern:

Mehr

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH. Jahrgang 2015 Ausgegeben am 23. Dezember 2015 Teil II

BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH. Jahrgang 2015 Ausgegeben am 23. Dezember 2015 Teil II 1 von 6 BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 2015 Ausgegeben am 23. Dezember 2015 Teil II 459. Verordnung: Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2016 ÖSET-VO 2016 459. Verordnung des Bundesministers

Mehr

Leitfaden zur Messung von 'vagabundierenden' Strömen in elektrischen Anlagen im TN-System. Elektroinstallations- und Verteilungssysteme

Leitfaden zur Messung von 'vagabundierenden' Strömen in elektrischen Anlagen im TN-System. Elektroinstallations- und Verteilungssysteme Leitfaden zur Messung von 'vagabundierenden' Strömen in elektrischen nlagen im TN-System Elektroinstallations- und Verteilungssysteme Vagabundierende Ströme in Gebäuden 1. usgangssituation: Der Elektro-Fachmann

Mehr

Windkraft für Ernstbrunn

Windkraft für Ernstbrunn Zugestellt durch Post.at Windkraft für Ernstbrunn Sauberer Strom Heimische Energie Faire Partnerschaft www.windpark-simonsfeld-maisbirbaum.at Ja! zur Windkraft! Ja! zur sauberen Energiezukunft! Ja! zur

Mehr

Eine sichere Versorgung benötigt auch gute Verbindungen. Projektvorstellung: ZEELINK Fernleitung

Eine sichere Versorgung benötigt auch gute Verbindungen. Projektvorstellung: ZEELINK Fernleitung Eine sichere Versorgung benötigt auch gute Verbindungen Projektvorstellung: ZEELINK Fernleitung Ein wichtiger Partner bei der L-H-Gas-Umstellung Das Projekt ZEELINK Erdgas ist der klimafreundlichste unter

Mehr

Windpark Schurwald Information zum Planungstand. Bürgerversammlung Gemeinde Aichwald, 24. Oktober 2013. Energie braucht Impulse

Windpark Schurwald Information zum Planungstand. Bürgerversammlung Gemeinde Aichwald, 24. Oktober 2013. Energie braucht Impulse Windpark Schurwald Information zum Planungstand Bürgerversammlung Gemeinde Aichwald, 24. Oktober 2013 EnBW Erneuerbare und Konventionelle Erzeugung AG Stadtwerke Esslingen GmbH & Co. KG Energie braucht

Mehr

Stromnetzausbau für Erneuerbare Energien

Stromnetzausbau für Erneuerbare Energien Stromnetzausbau für Erneuerbare Energien 12.Juni 2012 Anne Palenberg Deutsche Umwelthilfe e.v. Gefördert durch: Agenda Vorstellung Deutsche Umwelthilfe und Auswirkungen der Energiewende Wie funktioniert

Mehr

Energie aus erneuerbaren Quellen für die Bequemlichkeit - Convenience Stores sind das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet

Energie aus erneuerbaren Quellen für die Bequemlichkeit - Convenience Stores sind das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet Botschaft von Japan. Neues aus Japan Nr. 122 Januar 2015 Energie aus erneuerbaren Quellen für die Bequemlichkeit - Convenience Stores sind das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet Schnee für den Betrieb

Mehr

Beteiligungsangebote für Bürger und Kommunen

Beteiligungsangebote für Bürger und Kommunen Beteiligungsangebote für Bürger und Kommunen Gestalten Sie die Energiewende in Ihrer Region Die Energie ist da 02 03 Wirtschaftskraft für die Region Saubere Energiegewinnung und Wertschöpfung lokal verankern

Mehr

Rheinland-Pfalz. Virtuelles Kraftwerk- Intelligente Energie für Klima- und Ressourcenschutz

Rheinland-Pfalz. Virtuelles Kraftwerk- Intelligente Energie für Klima- und Ressourcenschutz Rheinland-Pfalz Ministerium für Umwelt und Forsten Pressedienst Virtuelles Kraftwerk- Intelligente Energie für Klima- und Ressourcenschutz Pressekonferenz im Ministerium für Umwelt und Forsten 06. Juni

Mehr

Energieberatung. Photovoltaik. Strom aus Sonnenlicht

Energieberatung. Photovoltaik. Strom aus Sonnenlicht Strom aus Sonnenlicht Sonnenenergie Aus Sonnenlicht kann mit sehr unterschiedlichen Techniken elektrischer Strom erzeugt oder Wärme gewonnen werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zur

Mehr

Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg Kleiner Werder 5c 39114 Magdeburg Telefon: 03 91-5 35-0 www.wna-magdeburg.de info@wna-md.wsd.de

Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg Kleiner Werder 5c 39114 Magdeburg Telefon: 03 91-5 35-0 www.wna-magdeburg.de info@wna-md.wsd.de Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg Kleiner Werder 5c 39114 Magdeburg Telefon: 03 91-5 35-0 www.wna-magdeburg.de info@wna-md.wsd.de Impressum Herausgeber: Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg Stand: Oktober

Mehr

Feuer Wasser Erde Luft

Feuer Wasser Erde Luft Seite 1 von 9 UMDENKEN AUFGABE 1: VIER ELEMENTE Nach einer alten Lehre besteht alles in unserer Welt aus vier Elementen: Feuer Wasser Erde Luft Arbeitet in einer kleinen Gruppe zusammen. Wählt ein Element

Mehr

Smart Grid: Siemens und die Stadtwerke Krefeld machen Wachtendonks Stromversorgungsnetz fit für die Energiewende

Smart Grid: Siemens und die Stadtwerke Krefeld machen Wachtendonks Stromversorgungsnetz fit für die Energiewende Smart Grid: Siemens und die Stadtwerke Krefeld machen Wachtendonks Stromversorgungsnetz fit für die Energiewende Statement von Karlheinz Kronen CEO der Business Unit Energy Automation Smart Grid Division

Mehr

Dem Fluss ein neues Bett geben Die Verlegung des Weißen Schöps. Zur Ausgangslage

Dem Fluss ein neues Bett geben Die Verlegung des Weißen Schöps. Zur Ausgangslage Dem Fluss ein neues Bett geben Die Verlegung des Weißen Schöps Die Vattenfall Europe Mining AG ist Bergwerkseigentümerin an den Kohlefeldern Nochten und Reichwalde im sächsischen Teil des Lausitzer Kohlereviers.

Mehr

www.energiepark-brandenburg.de info@energiepark-brandenburg.de Fon: 033231 / 62 976-0

www.energiepark-brandenburg.de info@energiepark-brandenburg.de Fon: 033231 / 62 976-0 www.energiepark-brandenburg.de info@energiepark-brandenburg.de Fon: 033231 / 62 976-0 erneuerbare Energien Vertriebs-GmbH Unternehmen Leistungsspektrum Elektrische Anlagen und Geräte sind unsere Spezialität:

Mehr

RWE Innogy. mit Windenergie vom Meer. Offshore-Windpark Nordsee Ost

RWE Innogy. mit Windenergie vom Meer. Offshore-Windpark Nordsee Ost RWE Innogy mit Windenergie vom Meer. Offshore-Windpark Nordsee Ost Offshore-Windpark Nordsee Ost Stürmisches Wasserkraft Wachstum vor Der der Strom Küste. der immer fliesst. Seit 2004 betreibt RWE Offhore-Windkraftanlagen.

Mehr