Auf Werkverträge anwendbare Vorschriften des ABGB sind für ZT wichtig:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Auf Werkverträge anwendbare Vorschriften des ABGB sind für ZT wichtig:"

Transkript

1 Auf Werkverträge anwendbare Vorschriften des ABGB sind für ZT wichtig: Die Gewährleistung: Einhaltung einer zugesicherten Eigenschaft einer Sache. Mit dem Tag der Abnahme beginnt die Gewährleistungsfrist. Der Hersteller eines Werkes muss die Abnahme schriftlich verlangen. Wird die Abnahme nicht termingerecht durchgeführt, ist dem Auftraggeber eine Nachfrist zu gewähren. Benutzt der Auftraggeber das Werk vor der Abnahme, ersetzt dies die Abnahme automatisch! Beispiel einer zugesicherten Eigenschaft: Ein Teilungsplan soll verbücherungsfähig sein, die Fehlergrenzen sind eingehalten, bei Bauwerken hat der Estrich eine bestimmte Qualität, Ebenheit etc. aufzuweisen,... Beispiel einer Abnahme: Lieferschein, Gegenschein, unterschriebene Absteckskizze etc... Gefahrenübergang: Bis zur Abnahme trägt der Hersteller (Auftragnehmer) die Verantwortung für die Einhaltung der zugesicherten Sache, danach der Auftraggeber. Beispiel: Abgesteckte Kennzeichnungen von Bauachsen oder Grundstücksgrenzen verschwinden vor der Abnahme, so ist der ZT zur unentgeltlichen Wiederherstellung verpflichtet. Einzige Ausnahme: falls der Auftraggeber in Abnahmeverzug gerät (Polier zum vereinbarten Abnahmezeitpunkt oder bei der Nachfrist zur Abnahme nicht anwesend) Beweislastverschiebung: Vor Abnahme muss der Hersteller (Auftragnehmer) Einhaltungen bzw. Unschuld an Mängeln oder Verzögerungen beweisen, nach Abnahme geht die Beweislast auf den Auftraggeber über. Die Gewährleistungsfrist beträgt 3 Jahre bei Mängeln und bei arglistig verschwiegenen Mängeln 30 Jahre. Versteckte Mängel verjähren nie! Mängelrügen Der Auftragnehmer muss bei offensichtlichen Mängeln bei der Abnahme die Mängelrüge aussprechen und eine entsprechende Frist zur Mängelbehebung setzen. z.b. unvollständiger Plan, Fehlen von abzusteckenden Punkten, unebener Estrich, falsch montierte Heizkörper etc. Bei geringfügigen Mängel die nicht innerhalb der Nachfrist zu reparieren sind, kann es zu einer sogenannten Wandelung kommen. 52

2 Wandelung Bei der Wandelung ("Abwandlung des Vertrages") zieht sich der Auftraggeber Geld vom vereinbarten Kaufpreis ab (Preisminderung). Häufigste Art der "Mängelbehebung" unter Professionisten. Vorsicht vor Missbrauch durch "Knebelverträge". Extrembeispiel: Auftraggeber bestellt für die Aussteckung einer Baugrube Rundpflöcke mit dem Durchmesser von 5 cm. Die Pflöcke haben aber tatsächliche Durchmesser zwischen 4 cm und 6 cm. Der Umstand könnte als geringfügiger Mangel betrachtet werden, falls der Auftraggeber eine Begründung dafür hat. Abhilfe: Formulierung eines exakten Leistungsverzeichnisses: Abgrenzung des beauftragten Areals z.b. in der Stadtkarte 1:2000 Inhalt des Planes beschreiben Genauigkeitsmaße angeben Hinweis auf Fachnormen (Fehlergrenzen, ÖNORMEN) Vertragliche und technische Vertragsnormen z.b. Termine, Lieferumfang analog (Anzahl der Planausfertigungen, Folie, Papier) oder digital, Bedingnisinhalte (Layerstruktur) etc. Datumsfestlegungen auf Planunterlagen: Datum der Naturaufnahme (Teilungsplan) Datum des Grundbuchstandes (Teilungsplan) Anmerkung das z.b. anderer Teilungsplan in Arbeit ist. Zum Unterschied von offensichtlichen oder geringfügigen Mängeln können bei wesentlichen Mängeln Schadenersatzforderungen des Auftraggebers entstehen. Je nach Ursache der Mängel, die zu einem Schaden geführt haben - durch Fahrlässigkeit oder grobe Fahrlässigkeit - werden solche Mängel zum Versicherungsfall für den ZT. (Siehe Kapitel Versicherungen) 53

3 Zur Verjährung Verjährung ist der Verlust eines Rechtes durch Nichtausüben des Rechtes während einer bestimmten Zeit. Die Verjährungsfrist beginnt ab Fälligkeit (Abnahme) zu laufen. Lange Verjährung: 30 Jahre (arglistig verschwiegener Mangel, Ersitzung an privatem Eigentum) 40 Jahre (Ersitzung von öffentlichem Gut) Kurze Verjährung: 3 Jahre (Honoraransprüche, Schadenersatzansprüche, Lohn- und Gehaltsansprüche) außer wenn Frist unterbrochen wird. Der Lauf der Verjährungsfrist wird unterbrochen durch: Anerkennung (schriftlich) durch den Verpflichteten Geltendmachung des Rechtes durch Klage Achtung: Abhilfe: Die bloße Mahnung unterbricht die Verjährung nicht! Ist die Verjährung eingetreten, erlischt die Klagbarkeit des Rechtes! EDV-gestütztes Mahnwesen, rechtzeitige Einbringung von Klagen, insbesondere bei Honorarforderungen. Zahlt der Schuldner trotzdem - in Unkenntnis der Verjährung - an den Gläubiger, kann er die Zahlung unter Berufung auf die Verjährung nicht zurückfordern. 54

4 Die wesentlichen Vertragsbestandteile des Werkvertrages: Der Vertrag muss eindeutig, klar und schriftlich formuliert sein. Wesentlich sind neben dem reinen Anbot auch ein detailliertes Leistungsverzeichnis der angebotenen Ziviltechnikerleistungen. Leistungsverzeichnis: Abgrenzung des beauftragten Areals (z.b. auf (Stadt-)Plan oder durch Straßen Inhalt und Zweck des Planes beschreiben Genauigkeitsmaße, Toleranzen angeben Hinweis auf Fachnormen (ÖNORM, Zeichenschlüssel, etc. Vertragliche und technische Bestimmungen Termin und Lieferumfang (analog, digital, Anzahl von Ausfertigungen etc.) Mögliche Werkvertragspartner aus der Gewerbeordnung Anmeldungsgewerbe: Handwerker (Meisterprüfung) Gebundene Gewerbe (Befugnisnachweis) Freigewerbe (bis 1988 auch Gewerbe-Geometer) Konzessionierte Gewerbe: Es benötigt einen Befähigungsnachweis und eine finanzielle Basis z.b. Baumeister, Installateur Seit 1988 auch technische Büros (Konkurrent des ZT) Freies Gewerbe Es stellt eine Übergangsform vom Anmeldungsgewerbe zum konzessionierten Gewerbe dar Z.B. im Nachsichtverfahren durch LH Übergang vom Gewerbegeometer zum technischen Büro. 55

5 Vertragsarten für Ziviltechnikeraufträge Der Generalunternehmervertrag: Z.B. alle Arbeiten bei einem Hoch- und Tiefbauvorhaben werden an einen Unternehmer vergeben und von diesem betreut. Der Generalunternehmer (GU) trägt das Risiko für das gesamte Werk, sowohl fachlich als auch finanziell. Der GU kann Subunternehmer (SU) bestellen, er trägt allerdings das gesamte Risiko für diese, während der SU nur die Haftung gegenüber dem GU trägt. Verträge nach Fachlosen Der Auftraggeber koordiniert und bestellt einzelne Professionisten und koordiniert diese. Der Auftraggeber überwacht die Arbeiten und trägt selbst das Risiko von Koordinationsfehlern. Im Vermessungswesen wird der Geodät im Regelfall vom Bauherrn beauftragt. Der Geodät liefert sein Werk an den Bauherrn (Vertragserfüllung ist Übergabe und Bezahlung). Damit geht die Verantwortung auf den Bauherrn über. 56

6 VII. Arten der Auftragsvergabe Grundlage für die Auftragsvergabe sollte der freie Wettbewerb sein, d.h. unter gleichen Voraussetzungen sollten die Bieter in Wettbewerb treten. Preis und Qualität der angebotenen Leistungen bzw. das Verhältnis Preis zu Qualität spielt dabei die entscheidende Rolle. Kriterien hierfür sind: Der Bieter soll zuverlässig und zur Leistung befugt und fähig sein Der Preis sollte der Leistung angemessen sein. Inländische Unternehmen sollen bevorzugt sein. Scheinausschreibungen zur Gewinnung von Ausführungsvorschlägen, Leistungsbeschreibungen, Preisvergleichen usw. sind sittenwidrig. Allerdings sind formlose Preisanfragen zulässig. Die Auftragsvergabe ist in verschiedenen Vergabeverordnungen und -gesetzen (z.b.: Land, Bund, Firma) geregelt. Beispiel: Wiener Landesvergabegesetz. Die ÖNORM A2050 ist ein Vorschlag für einheitliche Richtlinien die Vergabe betreffend (kein Gesetz!) Seit dem EU-Beitritt Österreichs muss die Vergabe von Leistungen über Euro (ATS ) EU-weit bekannt gemacht werden. Früher durften ZT bei Ausschreibungen aus standesrechtlichen Gründen nicht mitmachen (bis 1991), da feste Tarife durch die Kammer in Form von Mindestgebührenordnungen festgelegt waren. Der Verfassungsgerichtshof hat die Einhaltung dieser Mindesttarife seit 1991 als verfassungswidrig aufgehoben. Generell sieht die ÖNORM 2050 im Punkt vor: Die Vergabe von Aufträgen über Leistungen hat im Wege eines offenen Verfahrens, eines nicht offenen Verfahrens oder eines Verhandlungsverfahrens zu erfolgen. Die Benennung der einzelnen Vergabeverfahren erfolgte in Angleichung an die Terminologie der EU. Daher heißen: In Österreich in EU Öffentliche Ausschreibung Offenes Verfahren Beschränkte Ausschreibung Nicht offenes Verfahren Freihändige Vergabe Verhandlungsverfahren 57

7 1. Die öffentliche Ausschreibung = das offene Verfahren: Bei ZT sind Dienstleistungen betroffen, die einen Wert von Euro ( ATS) überschreiten. Bieter werden über verschiedene Kundmachungsorgane eingeladen, an der Ausschreibung teilzunehmen (durch z.b.: Wiener Zeitung, Amtsblatt der Stadt Wien) 2. Beschränkte Ausschreibung = das nicht offene Verfahren Die beschränkte Ausschreibung wird nicht veröffentlicht! Es werden einige ZT schriftlich aufgefordert, ein Anbot zu legen. Dieses Verfahren kommt meist zur Anwendung, wenn Leistungen nur von einem bestimmten Unternehmerkreis erbracht werden können, oder der Aufwand für eine öffentliche Ausschreibung zu groß ist. 3. Freihändige Vergabe = das Verhandlungsverfahren Dieses Verfahren stellt eine Vergabe nach freiem Ermessen ohne Ausschreibung dar. Oft erfolgt die Vergütung nach behördlich festgelegten Tarifen bzw. Sonderverträgen, oder wenn z.b. ein Patent auf eine bestimmte Sache besteht. Erhöhter Termindruck in der Vergabe oder bei bereits erbrachten Vorleistungen wird meist in freihändiger Vergabe vergeben. Es wird mit einem oder mehreren Unternehmen über den gesamten Auftragsinhalt verhandelt. Das Verhandlungsverfahren nach der ÖNORM 2050 ist keine Ausschreibung. Die mit den Unternehmen geführten Verhandlungen dienen in erster Linie dazu, die Leistung insbesondere Qualität und Leistungsumfang wie auch Leistungsintensität mit dem Auftraggeber zu akkordieren. Es sind daher nicht auf Grundlage der vom Bieter in diesem Verfahren erstellten Ausarbeitungen und Ideen wie auch Lösungsvorschlägen Konkurrenzangebote einzuholen. Häufig kommt es zu einem sogenannten zweistufigen Verfahren, wenn die zu erbringende Leistung nicht standardisiert ist. Stufe 1 ist die Präqualifikation => diese Hürde geschafft => Stufe 2: Anboterstellung 58

8 Präqualifikation: (Eignungskriterium, Zuschlagskriterium) Nachweis der Befugnis (Gewerbeberechtigung, ZT-Befugnis, ) Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Lastschriftanzeigen, ) Anzahl der beschäftigten Dienstnehmer und deren Qualifikation Ausstattung der Kanzlei Bilanz der letzten 3 Jahre (oder Umsatz und Gewinn) Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit (Geräte, CAD-Arbeitsplätze) Ausbildungsnachweis des Unternehmers und der Angestellten Nachweis über schon erbrachte Leistungen (z.b.: Musterpläne von ähnlicher Art) oder ISO 2000 Zertifizierung (Qualitätssicherung) Nachweis der Zuverlässigkeit Auszug aus Strafregister Niederschrift: kein Ausländer ohne Bewilligung ist beschäftigt. Für jene Unternehmen die im ANKÖ (Auftragnehmerkataster Österreich) erfasst sind, kann der Nachweis dieser Präqualifikationen entfallen. Die Vergabe nach dem Bestbieterprinzip sollte hier ausschlaggebend sein (Beispiel Schweiz). Es ist möglich, dass der Auftraggeber den Wunsch äußert, dass sich mehrere Büros zusammenschließen und gemeinsam in Form von Bietergemeinschaften anbieten. Aufteilung kann in Teilgebiete (horizontal) oder in Arbeitsabläufe (vertikal) erfolgen. Honorarunterschiede ergeben sich bis zu 50 %, da Recherchen in dieser Phase nicht sehr genau gemacht werden können und die Mengengerüste der Ausschreibung zum Teil sehr ungenau sind. Sicherstellungen Vadium: Bietungsgarantie (Sicherheit gegen Rücktritt eines Bieters während der Vergabezeit. Anbot muss binnen Vergabefrist gehalten werden). Kaution: Ausführungsgarantie, Sicherstellung gegen eine Vertragsverletzung des Auftragnehmers. Deckungsrücklaß: Sicherheit gegen Überzahlung bei Abschlagrechnungen (meist 10 %) Bei der Teilrechnung kommt der Deckungsrücklaß zur Anwendung, nicht aber bei der Teilschlussrechnung. 59

9 Haftungsrücklaß: Sicherheit der Gewährleistungspflicht des Auftragnehmers. Auftraggeber behält ca. 10 % des Honorars zurück, bis eine gewisse Frist abgelaufen ist. ( Für ZT nicht mehr aktuell => da Haftpflichtversicherung der Kammer) Pönale (=Konventionalstrafe): (im Auftrag angeführte) Vereinbarung der Vertragspartner, dass bei nicht termingerechter Erfüllung des Auftrages der Vertragsbrüchige einen Vergütungsbetrag zu leisten hat. (rechtlich: pauschalierter Schadenersatz). Die Pönale wird bei größeren Aufträgen mit Terminbindungen angewendet. Sie kommt nur dann zur Wirkung, wenn der Auftragnehmer nicht an der Leistungserbringung gehindert wurde. Vadium und Kaution sind bei ZT kaum in Verwendung. Deckungsrücklaß und Pönale finden sich eher häufig bei ZT Aufträgen. Ausschreibungen (offenes und nicht offenes Verfahren) haben zu enthalten: Formulierungen die später den Vertragsbestandteil bilden können: Umfassend, Einheitlich, Informativ. Die Leistungsbeschreibung mit Hinweisen auf Erschwernisse und Erleichterungen z.b. Gebiet bewachsen, Rodung des Areals notwendig usw. Leistungsverzeichnis mit Positionsnummern, vorgesehene auszuführende Menge, verbale Beschreibung der Hauptleistung, anzubietender Einheitspreis, anzubietender Gesamtpreis der Position. Form und Inhalt: Ausschreibende Stelle Gegenstand der Leistung Angabe, ob Leistung auch teilangeboten bzw. teilbeauftragt durchgeführt werden kann. Hinweis auf Beschaffung der Unterlagen Namensangaben (wo sind Informationen zu beschaffen) Zeit und Ort der Einreichung des Anbots Zuschlagfrist Generell kann gesagt werden, je unvollständiger die Ausschreibung desto eher wahrscheinlich handelt es sich um die Einholung eines Scheinanbotes (leider) 60

10 61

11 VIII. Das Angebot Prinzipielle formale Eigenschaften, die bei der Angebotserstellung zu beachten sind: Formgerecht, vollständig und frei von Zahlen und Rechenfehlern Freie Alternativangebote (Sonderangebote) für ganze oder Teilleistungen sind möglich, müssen aber zusätzlich entsprechend klar ausformuliert sein! Achtung: Wer nur ein Alternativangebot abgibt, ohne auf die Ausschreibung einzugehen, handelt nicht gutwillig und wird von der Vergabe daher ausgeschlossen. Andernfalls Textierung immer entsprechend der Ausschreibung. Bei veränderlichen Preisen die erforderlichen klaren Gleitklauseln angeben Aufzählung aller Angebotsunterlagen! Alle Vorbehalte angeben! z.b. Gelände muss geräumt sein, Zugänglichkeit muss gewährleistet sein. Datum und Unterschrift des Bewerbers; bei Änderungen und Streichungen ist jedes Mal Datum und Unterschrift dazuzusetzen! Das Angebot ist kostenlos zu erstellen. (Vergütung nur, wenn Ausschreibung während der Bietungsfrist aufgehoben wird) Stichwort: Interessentensuche Prüfung der Angebote durch Auftraggeber Rechnerische Prüfung: Stimmen Produkte? Stimmen die Produktsummen? Rechenfehler zugunsten des Bieters können sich als Unterbietung auswirken, es gibt im Regelfall keine Nachforderungen zufolge Rechenfehlern. (Vorsicht in Excelformularen bei veränderlichen Grundpreisen z.b. Kilometergeld, Zeitgrundgebühr, etc.) Fachliche Prüfung: (Eignungskriterien) Befugnis, Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit, Angemessenheit des Preises, Vollständigkeit des Angebotes. Bei Mängeln (fachlich und rechnerisch) können schriftliche oder mündliche Auskünfte und Ergänzungen vor Auftragerteilung verlangt werden. Verhandlungen mit Bietern bei einer Ausschreibung sind nicht zulässig (wird aber in der Praxis gemacht -> Preisdrücker, Rabatte, ) 62

12 Ausscheidung von Angeboten: mit extrem hohen oder niedrigen Preisen, bei offensichtlichen Absprachen. ZT - Preise sollten bei tariflich gedeckten Arbeiten (Leistungssätze der HO, Einheitspreise) eigentlich gleich sein! Außerdem ist ZT zur Meldung einer Ausschreibung in seiner Kammer verhalten -> Diskussionspunkt: ist das Absprache?! Zuschlag (Auftrag) Bestbieter ist nicht unbedingt Billigstbieter. Beispiel Schweiz: Billigstes und höchstes Anbot werden ausgeschieden, von den verbleibenden Anboten wird der Mittelwert gerechnet und wer diesem am nächsten kommt, wird als Bestbieter ermittelt. In Österreich entwickelt sich zusehends die Tendenz, den Billigstbieter auch als Bestbieter anzunehmen. Kriterien wie Qualität, Leistungsfähigkeit und Innovation werden daher zunehmend eine Gewichtung gegenüber dem Preis erfahren müssen, ansonsten drohen dem Auftraggeber unvorhersehbare Schäden, die insgesamt der Wirtschaft schaden. Diese Entwicklung hat in Österreich ihren Höhepunkt noch nicht erreicht! (Stichwort: jüngste Großpleiten der Baubranche) Ortsansässige Bieter sind bei sonstiger Gleichwertigkeit zu bevorzugen (Stichwort Kommunalsteuer, Sicherung der Arbeitsplätze am Standort etc.). Für kleinere Leistungen sollten kleiner Betriebe beschäftigt werden usw. Gegenschlussbrief = Einverständniserklärung mit dem Auftragsschreiben. Achtung! Auftrag immer genau durchlesen! Auf Abweichungen vom Anbot prüfen! Kalkulationsgrundlagen für Anbote: (Details dazu: siehe Kapitel Kostenrechnung und Vor- und Nachkalkulation Früher (bis ) wurde nach der Gebührenordnung angeboten, heute nach der Honorarordnung, wenn das Leistungsspektrum in der entsprechenden Honorarordnung vorkommt, die Kontrolle der Angemessenheit ist durch Aufwandschätzung durchführen. Wenn keine entsprechende Position in der Honorarordnung gegeben ist, wird nach geschätztem Aufwand angeboten. z.b. bei ingenieurgeodätischen Arbeiten: zuerst die technische Lösung erarbeiten, Arbeitsschritte festlegen, dann Zeitaufwand für die einzelnen Arbeitsschritte schätzen, dann Zeitaufwand mit Zeitgrundgebühr in Euro umrechnen. 63

13 Je nach Art der Aufgabenstellung und anzubietender Dienstleistungen ergeben sich unterschiedliche Preistypen und damit verschiedene Vertragsarten in Zusammenhang mit Anboten des Ziviltechnikers. Wettbewerbspreise: Wettbewerbspreise werden aus der Vorkalkulation (siehe dortige Details) ermittelt. Die Anbote mehrerer Anbieter führen zu zwei unterschiedlichen Vertragsformen: Pauschalvertrag: Er enthält nur die Gesamtsumme. Sinnvoll bei kleinen, überschaubaren routinemäßigen Arbeiten. Für den Auftraggeber ergibt sich eine angenehme einfache Beurteilung, er braucht lediglich die Pauschalsumme der abgegebenen Anbote vergleichen. Im Vermessungswesen z.b. Teilungspläne einfachster Art (sofern es solche überhaupt noch gibt!), Bestandspläne etc. Oft ergibt sich eine Pauschalsumme aus bekannten Einheitspreisen Einheitspreisvertrag: Einzelleistungen sind detailliert extra angeführt. Die neuen Honorarordnungen (Standardleistungsverzeichnisse) sind in dieser Art gegliedert. Im Bauwesen ist dies die Regel. Im Vermessungswesen: z.b. Anzahl km Straßenaufnahme, Polygonzug, Nivellement, m2 Parzellierung etc. Die geschätzte zu leistende Menge nach Einheitspreis summiert über alle Positionen ergibt die Anbotssumme. Abgerechnet wird nach tatsächlich erbrachter Leistung. Die geleistete Menge nach Einheitspreis, summiert über alle Positionen, ergibt nachträglich die Abrechungssumme. Selbstkostenpreise: Wenn kein Wettbewerb stattfindet (spezialisierter Unternehmer, Terminnotstand des Auftraggebers oder ergebnislose Ausschreibung). Bei bekannten Auftragsbedingungen sollten ZT Preise hier hereinfallen (laut Honorarordnungen). Der Wettbewerb findet verkappt über Leistungsumfang oder Art der Durchführung statt. Z.B. welche Leistungen kann ich unter besseren Bedingungen wirtschaftlicher abführen, welcher Umfang an Serviceleistungen ist in meinem Leistungsumfang enthalten oder nicht enthalten usw. In zunehmenden Maße sind wieder Serviceleistungen gefragt, die eine Chance zugunsten des Bestbieterprinzips darstellen. 64

14 Ähnlich zu den Wettbewerbspreisen führen auch die Anbote nach Selbstkostenpreisen zu unterschiedlichen Vertragsformen: Selbstkostenfestpreisvertrag: Es wird ein Pauschal-Fixpreis angeboten, obwohl der Auftragnehmer weiß, dass er den Zuschlag erhält. Den Nachweis der Angemessenheit kann der Aufraggeber z.b. durch Vorlage einer Aufwandsliste verlangen. Selbstkostenerstattungsvertrag: Die tatsächlichen Aufwendungen werden durch Nachkalkulation ermittelt, Basis wäre z.b. die Zeitgrundgebühr. Regievertrag: hauptsächlich für kleine, lohnintensive Leistungen, typisches Beispiel: KFZ - Werkstätte. Bei ZT eher häufig (nachgewiesener Zeitaufwand, Stundensatz, HO, Aufwandszuschlag). Im wesentlichen handelt es sich um Abrechnung nach vorher vereinbarten Stundensätzen z.b. Partiestundensatz. Veränderliche Preise: Im Vertrag sollte eine Klausel für den Fall eingebaut werden, dass zwischen Anbot und Auftragserteilung bzw. Auftrag und Abnahme Tariferhöhungen fallen können. Im Bauwesen sind die Tariferhöhungen eher kompliziert berechenbar, Basis dafür ist der Baupreisindex. Bei ZT ist die Tariferhöhung üblicherweise an die von der Ingenieurkammer verlautbarten Zeitgrundgebühr gekoppelt. Die Preisgleitung darf jedenfalls nicht durch Leistungsverzug bedingt sein (Leistungsaufnahme zum Stichtag). Entwicklung der Zeitgrundgebühr der letzten Jahre: Stichtag Zeitgrundgebühr , , , , , , ,- = 59, , ,37 65

15 Anmerkung des Autors: Die Zeitgrundgebühr ist generell zu niedrig und daher auch mitverantwortlich für mäßige Erträge im ZT Wesen. Vergleiche Kapitel XX Kosten einer Arbeitsstunde. (Auch Kosten einer Mechaniker-, Installateur-, Meisterstunde!) 66

16 IX. Die Kostenrechnung Definition: Die Kostenrechnung dient zur Erfassung und Verrechnung der im Unternehmen erbrachten Leistungen. Kosten sind der in Geld bewertete Einsatz von Mitteln zur Erstellung von Gütern und Dienstleistungen. Die betrieblichen Erträge nennt man Leistungen. Das Betriebsergebnis ist die Differenz aus Leistung und Kosten. Die Kostenrechnung liefert, aufbauend auf den Aufwandszahlen der Finanzbuchhaltung, dem Unternehmer wichtige Daten, die als Grundlage für arbeitswirtschaftliche Entscheidungen im Unternehmen eingesetzt werden. Z.B. soll eine Leistung im Unternehmen selbst erstellt oder von anderen Unternehmern zugekauft werden (Plandruck, Lieferungen durch Botendienst, Scannen von Bilddaten, Auslagerung von Arbeiten, wo Spezialinstrumente oder EDV Programme gebraucht werden etc.), oder mit welchen Verfahren sollen Produkte bzw. Dienstleistungen erstellt werden (Beispiel Stiftplotter versus Tintenstrahlplotter etc.). Die Kosten von den Aufwänden leiten sich von der Finanzbuchhaltung ab. Diese Zahlen können aber nicht ohne Bereinigung für die Kostenrechnung herangezogen werden. z.b. betriebsfremde Aufwendungen und Erträge werden in der Kostenrechnung ausgeschieden (Zinsen für Rücklagen, Spekulationsgewinn oder Verlust mit Rücklagen) z.b. unregelmäßig anfallende betriebliche Aufwendungen werden im Durchschnittswert umgerechnet (durch Versicherung nicht gedeckter Schadensfall) z.b. mache Werteinsätze werden in der Finanzbuchhaltung nicht erfasst, sind aber für betriebswirtschaftliche Entscheidungen als Zusatzkosten zu berücksichtigen (Unternehmerlohn). Die Aufwandsarten der Finanzbuchhaltung werden in Kostenarten bzw. in Kostenstellen umgewandelt. Die errechneten Kostenarten können zu einem Kostenträger zugerechnet werden. Die Produkte oder Dienstleistungen tragen sämtliche Kosten, die bei der Herstellung anfallen. Die Gegenüberstellung der Kostenstellenrechnung zur Kostenträgerrechnung ist die wesentlichste Grundlage der Nachkalkulation (siehe Kapitel Vor- und Nachkalkulation) 67

17 Kostenermittlung nach ihren Bestandteilen: Die Lohnkosten: (größter Anteil, ca. 80%) Produktive Lohnkosten alle Arbeiten die direkt zur Abwicklung einer GZ notwendig sind Die Zuordnung der Kosten zum Kostenträger (der GZ) am einfachsten bei ZT - Betrieben durch Führung von Stundenlisten jedes Mitarbeiters. Unproduktive Lohnkosten fallen dort an, wo in der innerbetrieblichen Organisation etwas danebengeht: z.b. vergessenes Gerät nachbringen, Pflöcke für eine konkrete Absteckung besorgen, Spezialgerät zu spät bestellen, ggf. Fahrt von und zur Einsatzstelle, graue Pausen. Die unproduktiven Lohnkosten betragen nach Erfahrungswerten der ZT - Branche ca % pro Mitarbeiter und stellen ein beträchtliches Einsparungspotenzial dar. (Stichwort Zertifizierung) Die Materialkosten: Vermarkung, Vervielfältigung, Stempelmarken, Gebühren, oft nicht alles als Spesen weiterzuverrechnen! Instrumentenkosten: Vermessungsgeräte, EDV, Plotter, Reproanlagen. Abschreibung oder Miete, Instandhaltung, Reparatur Die Gemeinkosten: Alle nicht auf bestimmte Einzelleistungen verteilbare Kosten. Im Vermessungswesen fallen die Instrumentenkosten auch großteils darunter (GZ - bezogene Instrumentenkosten, z.b. Motorsäge, Boot, Schussapparat für bestimmte Arbeiten werden zwar im Anlassfall für eine GZ angeschafft, sind aber für weitere Geschäftsfälle verwendbar). Gehälter von Sekretärin, Reinigungskraft, Versicherungen (Haus, Betrieb, Haftpflicht, KFZ) Bürospesen, Porto, Telefon, Kleingerät, Büromiete, Beleuchtung, Beheizung Die allgemeinen Geschäftskosten: Wagnis (Risiko), Gewinn, MWSt. Oft werden direkte Kosten (einer GZ zuzuordnen) und Gemeinkosten (alle allgemeinen Anteile) zusammengezogen, z.b. bei Anwendung der Zeitgrundgebühr. (Durch Basiswert ersetzt) 68

18 X. Vor- und Nachkalkulation Zusammenfassend ergeben sich aus der Kostenrechnung die fundamentalen Kenngrößen für jede Art von Kalkulation und begleitendem Controlling. Bekannt sind: Die Kostenarten: (Das Was ) Die Kostenarten werden im Regelfall nach verschieden Konten geführt Lohnkonten (Löhne und Gehälter) Abgabekonten (Lohnsteuer, Krankenkasse, Umsatzsteuer, Kommunalsteuer etc.) Fremdhonorare Geringwertige Wirtschaftsgüter (< 364,-) Sonstige Aufwendungen (Miete, Strom, Gas, Telefon etc.) Gebühren, Porti Usw. Die Kostenstellen: (Das Wo ) Die Kostenstellen werden im ZT Büro nach den Tätigkeiten gegliedert Erkundung Außendienst Erhebungen, Besprechungen Auswertungen, Berechnungen Verwaltung, Organisation Die Kostenträger: (Das Wer ) Nachdem in ZT - Büros jeder Geschäftsfall eine eindeutige Zuordnungseinheit darstellt, wird diese einer fortlaufenden Zahl zugeordnet. Damit ist der Kostenträger Die Geschäftszahl (GZ) Die Kosten werden entsprechend ihrer Verursachung zugerechnet. Die Kostenstellen können somit einer Kostenkontrolle unterzogen werden (Prüfung der Angemessenheit der Kosten bzw. Vergleich der IST - Kosten mit den Plankosten (Anbot)). Die Dokumentation der Verursachung erfolgt in den meisten ZT - Büros mittels Stundenlisten, in denen die Art der Arbeit, der Zeitaufwand, Diäten, Zulagen, Reisekosten, etc. zugeordnet zu den einzelnen GZ pro Tag vom Mitarbeiter aufgezeichnet 69

19 werden. Ebenso werden anfallende Stempel, Gebühren, Druckkosten etc. jeder einzelnen GZ zugeordnet. EDV-gestützt kann nun der Aufwand mit der jeweils gültigen Zeitgrundgebühr hochgerechnet werden, wobei auch jeder Tätigkeit eine Qualifikation (Diplomingenieur, Techniker, Zeichner, Hilfspersonal, SekretärIn, CAD) zugeordnet wird. Ebenso berechnet werden die Kosten aufgrund des Gehaltes der einzelnen Mitarbeiter pro GZ. Diese Gegenüberstellung bildet die Basis für Vor- und Nachkalkulationen, wobei die Bereinigungen der Aufwände aus der Kostenrechnung nicht vergessen werden dürfen! Dabei gelten folgende Merkregeln: Nur ein Teil des Aufwandes stimmt mit den Kosten überein Außerhalb des Aufwandes stehen z.b. Spenden, Schäden durch Feuer, Wasserrohrbruch etc. Nur ein Teil der Kosten stimmt mit dem Aufwand überein Zusatzkosten werden z.b. durch Bankzinsen verursacht. Nur ein Teil des Ertrages stimmt mit dem Erlös überein Zusätzlich zur ZT Tätigkeit können sich Erträge aus Wertpapieren etc. ergeben Nur ein Teil des Erlöses stimmt mit dem Ertrag überein Beispiel für nicht realisierbaren Erlös: Fertige ZT Leistung wird wegen Zahlungsunfähigkeit (Konkurs) des Auftraggebers nicht geliefert und daher auch abgerechnet. Erlös: Ist der Geldeswert für eine bestimmte Leistung (z.b. einzelne GZ oder ganzes Geschäftsjahr) Ertrag: Ist die Summe der Erlöse zu einem bestimmten Stichtag zuzüglich der halbfertigen Arbeiten. Erfolg: Ist Ertrag minus Aufwand Das Wesen der Nachkalkulation besteht nun darin, nach Abschluss eines Geschäftsfalles den tatsächlichen Einsatz mit dem vorher kalkulierten zu vergleichen und aus diesem Ergebnis die entsprechenden Schlüsse zu ziehen. Stimmen die angesetzten Einheitspreise? Liegen einem schlechten Ergebnis schlechte Leistungen oder Kalkulationsfehler zugrunde? Sind bei einem übertrieben guten Ergebnis die Preise wettbewerbstauglich? Usw. 70

20 XI. Grundlagen der Buchhaltung Unter Buchhaltung versteht man die Aufzeichnung aller Geschäftsfälle, die zu einer Veränderung der Vermögens- und Kapitallage führen in chronologischer und sachlicher Ordnung. Es werden generell drei Buchhaltungsverfahren unterschieden, wobei für Ziviltechniker meist die Einnahmen Ausgabenrechnung oder die doppelte Buchhaltung zum tragen kommt. 1. Einnahmen Ausgabenrechnung Als Gewinn wird der Überschuss der betrieblichen Einnahmen über die betrieblichen Ausgaben in der Rechnungsperiode (Kalenderjahr) betrachtet. Das Einkommensteuerrecht (ESTG) lässt diese Form der Gewinnermittlung für Unternehmer zu, die Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit beziehen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist eine Ergebnisermittlung auf Grundlage der Einnahmen- Ausgaben Rechnung nicht sehr aussagekräftig. Das Wesen der Einnahmen - Ausgaben Rechnung liegt in der bloßen Aufzeichnung von Zahlungsströmen (tatsächlicher Geldfluss) und in der Ergebnisermittlung durch die Gegenüberstellung von Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben. Allerdings lässt das ESTG keine reine Einnahmen Ausgaben Rechnung zu, da bei der Anschaffung von Anlagegegenständen (Investitionsgüter) die Anschaffungskosten nicht im Jahr der Anschaffung, sondern nur verteilt über die Nutzungsdauer der Anlagegegenstände als Betriebsausgaben (Abschreibungen) abgesetzt werden können. 2. Kameralistik <-> Liquiditätsplanung Besteht aus SOLL und IST Rechnung. Der Haushaltsplan (Etat) setzt sich aus dem SOLL der Einnahmen zusammen; das sind jene Rechnungsgrößen, die vor dem Beginn der Rechnungsperiode für diese den Entscheidungsorganen vorgegeben werden. In eigenen Spalten werden den SOLL Einnahmen, die IST Einnahmen und den SOLL Ausgaben die IST Ausgaben gegenübergestellt. Durch die Differenzbildung lassen sich die erzielten Überschüsse bzw. Fehlbeträge ermitteln. Die Kameralistik wird bei Betrieben mit eigenem Budget; auftragsgebenden Dienststellen des Bundes, Länder, Gemeinden; Abteilungen in Großbetrieben, etc. angewendet. 71

Erfassung und Kontierung von Geschäftsvorfällen

Erfassung und Kontierung von Geschäftsvorfällen 64 Der Geldstrom können. Dabei werden die wesentlichen Bestandteile des Jahresabschlusses die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und die Kapitalflussrechnung behandelt. Erfassung und Kontierung von

Mehr

7.10 Betriebliches Rechnungswesen

7.10 Betriebliches Rechnungswesen Auftragsbearbeitung / Organisation Betriebliches Rechnungswesen/Grundlagen 7.10 Betriebliches Rechnungswesen Grundlagen der Kostenrechnung Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens Einführung Um das

Mehr

GoB Grundsätze einer ordnungsgemäßen Buchführung

GoB Grundsätze einer ordnungsgemäßen Buchführung RWC 02.10.14 Rechnungswesen bei Frau Bauer Rechtliche Grundlagen - Handelsgesetzbuch - AO Abgabenordnung - EstG Einkommensteuergesetz - UstG Umsatzsteuergesetz Buchführung Anforderungen - Ein sachverständiger

Mehr

Externes Rechnungswesen. Beispiele: -Aufwendungen für Rohstoffe. Beispiele: -BGA -Rohstoffe -Forderungen -Bank und Kasse

Externes Rechnungswesen. Beispiele: -Aufwendungen für Rohstoffe. Beispiele: -BGA -Rohstoffe -Forderungen -Bank und Kasse I Übersicht Aktiva Eröffnungsbilanz Passiva Aktiva der Schlussbilanz Passiva der Schlussbilanz des Vorjahres des Vorjahres Soll Eröffnungsbilanzkonto Haben Passivseite der Aktivseite der Eröffnungsbilanz

Mehr

Die Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung Ein Unternehmer besitzt nicht nur Vermögensgegenstände und macht Schulden. Er hat auch laufende Aufwendungen zu tragen. Und ohne die Erzielung von laufenden Erträgen könnte

Mehr

Aufgaben zur 2. Vorlesung

Aufgaben zur 2. Vorlesung Aufgaben zur 2. Vorlesung Aufgabe 2.1 Nachstehend erhalten Sie Informationen zu Geschäftsvorfällen, die sich im Januar in der Maschinenbau Kaiserslautern GmbH ereignet haben. Stellen Sie fest, in welcher

Mehr

Grundlagen der Buchführung

Grundlagen der Buchführung Grundlagen der Buchführung Anm: Buchführungsfetischisten werden in den nachfolgenden Ausführungen einige Ungenauigkeiten bzw. Abweichungen von der Buchführungspraxis erkennen. Die Autoren sind sich dessen

Mehr

Die Kosten- und Leistungsrechnung

Die Kosten- und Leistungsrechnung Die Kosten- und Leistungsrechnung Dr. Bommhardt. Das Vervielfältigen dieses Arbeitsmaterials zu nicht kommerziellen Zwecken ist gestattet. www.bommi2000.de 1 Die Grundbegriffe der Kosten- und Leistungsrechnung

Mehr

Rechnungswesen. Die Bilanz. Aktiva und Passiva sind immer gleich Das Vermögen ist das Eigenkapital und das Fremdkapital

Rechnungswesen. Die Bilanz. Aktiva und Passiva sind immer gleich Das Vermögen ist das Eigenkapital und das Fremdkapital Rechnungswesen 1. Buchführung Beginn der Perioden: Erfassung einzelner Vermögens- und Schuldposten, während der Perioden: Erfassung der Wertveränderung (Geschäftsvorfälle), Vergleich zwischen Schlussbeständen

Mehr

Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013.

Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013. Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 Bilanz A K T I V A P A S S I V A 31.12.2013 Vorjahr 31.12.2013 Vorjahr EUR

Mehr

J A H R E S A B S C H L U S S

J A H R E S A B S C H L U S S J A H R E S A B S C H L U S S zum 31. Dezember 2014 der PSI Nentec GmbH Berlin Anlage 1 PSI NENTEC GMBH, KARLSRUHE BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014 A K T I V A ANLAGEVERMÖGEN P A S S I V A 2014 2013 2014 2013

Mehr

Rechnungswesen. Teil 1: Finanzbuchhaltung u.a. Ergänzung

Rechnungswesen. Teil 1: Finanzbuchhaltung u.a. Ergänzung Rechnungswesen Teil 1: Finanzbuchhaltung u.a. Ergänzung Einfache Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen Euro Erträge Euro Kerngeschäft Materialaufwand 12.000 Umsatzerlöse 41.000 Personalaufwand 15.000

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma The-BIT Büro für IT Ltd. 1. Allgemeines

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma The-BIT Büro für IT Ltd. 1. Allgemeines Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma The-BIT Büro für IT Ltd. 1. Allgemeines 1.1. Die nachstehenden Geschäftsbedingungen gelten für alle Lieferungen, Leistungen und Angebote von The-BIT Büro für IT

Mehr

Geschäftsbuchführung

Geschäftsbuchführung Inhaltsverzeichnis Geschäftsbuchführung Seite 1. Aufbau und Gliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 2 2. Aufbau und Funktion des Industriekontenrahmens 4 3. Von der Eröffnungs- zur

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Deutschland. bettertogether AG

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Deutschland. bettertogether AG Allgemeine Geschäftsbedingungen für Deutschland bettertogether AG Stand: Januar 2008 AGB bettertogether AG gültig ab 1.1.2008 1 Allgemeines bettertogether ist als Agentur für Öffentlichkeitsarbeit als

Mehr

Das System. Organisation der Konten 1.2. Die Finanzbuchführung. 1 Die Kontengruppen 2 Der Kontenplan, die Kontenklassen 3 Der Buchungssatz

Das System. Organisation der Konten 1.2. Die Finanzbuchführung. 1 Die Kontengruppen 2 Der Kontenplan, die Kontenklassen 3 Der Buchungssatz 1 Das System Organisation der Konten 1.2 1 Die Kontengruppen 2 Der Kontenplan, die Kontenklassen 3 Der ssatz Frage? Wie findet man sich bei den unzähligen Konten zurecht? Wie funktioniert die Kommunikation

Mehr

Finanz- und Rechnungswesen inkl. Lösungen. Bitte bei den Lösungsblättern nicht auf die Rückseite schreiben!

Finanz- und Rechnungswesen inkl. Lösungen. Bitte bei den Lösungsblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Prüfungsfach: Prüfungsdauer: Finanz- und Rechnungswesen inkl. en 1 Stunde Maximale Punktzahl 60 Anzahl Aufgabenblätter 8 Anzahl sblätter... Bitte bei den sblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Bitte

Mehr

Begriffe des Rechnungswesens

Begriffe des Rechnungswesens Begriffe aus der Bilanz Begriffe des Rechnungswesens Nachfolgend erläutern wir Ihnen einige Begriffe aus dem Bereich des Rechnungswesens, die Sie im Zusammenhang mit Ihren Auswertungen kennen sollten.

Mehr

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DIE COMPUTERBERATER Johannes Kaiblinger IT Consulting. 1 Allgemeines. 2 Vertragsabschluss. 3 Gegenstand des Vertrages

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DIE COMPUTERBERATER Johannes Kaiblinger IT Consulting. 1 Allgemeines. 2 Vertragsabschluss. 3 Gegenstand des Vertrages ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DIE COMPUTERBERATER Johannes Kaiblinger IT Consulting 1 Allgemeines Der Auftraggeber im Nachfolgenden AG genannt hat die AGBG s gelesen und zur Kenntnis genommen und anerkannt.

Mehr

4 Der Einstieg in die Bilanz Zeitaufwand: 30 Minuten

4 Der Einstieg in die Bilanz Zeitaufwand: 30 Minuten 4 Der Einstieg in die Bilanz Zeitaufwand: 30 Minuten In dieser Lektion gehen wir weiter ins Detail des Jahresabschlusses. Zentrales Thema sind die Grundlagen der Bilanz. Wie Sie im letzten Kapitel gelernt

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen. Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Helmut Mätzig - EXPLOSIONSSCHUTZ -

Allgemeine Geschäftsbedingungen. Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Helmut Mätzig - EXPLOSIONSSCHUTZ - Seite 1 von 5 Stand: 06.2007 Allgemeine Geschäftsbedingungen Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Helmut Mätzig - EXPLOSIONSSCHUTZ - I. Geltungsbereich 1. Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten

Mehr

Kontennachweis zur Bilanz zum 31.12.2013

Kontennachweis zur Bilanz zum 31.12.2013 Kontennachweis zur Bilanz zum 31.12.2013 AKTIVA entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27 EDV-Software 11.663,00

Mehr

Beratervertrag. «Amt» «StrasseAmt» «PLZAmt» «OrtAmt» - nachstehend Auftraggeber genannt - «Anrede» «Bezeichnung» «Firma» «Strasse» «Plz» «Ort»

Beratervertrag. «Amt» «StrasseAmt» «PLZAmt» «OrtAmt» - nachstehend Auftraggeber genannt - «Anrede» «Bezeichnung» «Firma» «Strasse» «Plz» «Ort» Beratervertrag RifT-Muster L221 Land Fassung: August 2009 «Massnahme» «AktenzBez» «Aktenz» Vertrags-Nr.: «VertragNr» «SAPBez1» «SAP1» «SAPBez2» «SAP2» «SAPBez3» «SAP3» «SAPBez4» «SAP4» «SAPBez5» «SAP5»

Mehr

Volkshochschule Frankfurt am Main

Volkshochschule Frankfurt am Main Allgemeines: Aufgaben: Die Volkshochschule Frankfurt am Main ist eine Einrichtung des öffentlichen Bildungswesens. Ihre Tätigkeit ist eine Pflichtaufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Sie gewährleistet

Mehr

Kapitel 2: Externes Rechnungswesen

Kapitel 2: Externes Rechnungswesen Kapitel 2: Externes Rechnungswesen 2.1 Grundlagen 2.2 Bilanzierung Kapitel 2 2.3 Buchführung 2.4 Jahresabschluss 2.5 Internationale Rechnungslegung 27 Einführung Externes Rechnungswesen Wie entsteht eine

Mehr

Inhalte: Aufwendungen und Erträge, Erfolgskonten, Gewinn und Verlustkonto (GuV), Abschreibungen

Inhalte: Aufwendungen und Erträge, Erfolgskonten, Gewinn und Verlustkonto (GuV), Abschreibungen 1 REWE ÜBUNG 2 Inhalte: Aufwendungen und Erträge, Erfolgskonten, Gewinn und Verlustkonto (GuV), Abschreibungen 1. Buchen auf Erfolgskonten (rel. Abschnitte im Schmolke/Deitermann: 4.1 4.2) 1.1 Aufwendungen

Mehr

Abbildungsverzeichnis 11. Einleitung 14

Abbildungsverzeichnis 11. Einleitung 14 Abbildungsverzeichnis 11 Einleitung 14 1 Unternehmen und die Steuern 15 1.1 Ertragsteuern 15 1.1.1 Ist das Unternehmen eine Personenfirma oder eine Kapitalgesellschaft? 15 1.1.2 Einkommensteuer 17 1.1.3

Mehr

8.4 Zeitliche Abgrenzungen

8.4 Zeitliche Abgrenzungen 8.4 Zeitliche Abgrenzungen 8.4.1 Übersicht Der soll die Feststellung des Erfolges für das abgelaufene Wirtschaftsjahr ermöglichen und ist Grundlage der Besteuerung. Zur zeitlich genauen Ermittlung des

Mehr

Betriebsbuchhaltung leicht verständlich

Betriebsbuchhaltung leicht verständlich Betriebsbuchhaltung leicht verständlich Martin (Wiss) http://homepage.swissonline.ch/wiss Roadmap (Semesterplanung) Datum Kapitel* Inhalt 20.04.09 1 + 2 Grundlagen des Rechnungswesens Aufbau der Betriebsbuchhaltung

Mehr

Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens

Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens OSZ Wirtschaft und Sozialversicherung Fach: Rechnungswesen LA Kurzfristige Finanz- und Erfolgsrechnung LE Einzahlungen, Auszahlungen; Einnahmen, Ausgaben Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens

Mehr

Wird mit AK nachgeliefert

Wird mit AK nachgeliefert Bestände und Wertströme erfassen und dokumentieren Lernfeld 2 1 Grundlagen des Rechnungswesens Wird mit AK nachgeliefert Wenn der Inhaber eines Autohauses sich eines Tages wundert, warum kaum noch Geld

Mehr

Kontennachweis zur Bilanz zum 31.12.2011

Kontennachweis zur Bilanz zum 31.12.2011 Kontennachweis zur Bilanz zum 31.12.2011 AKTIVA entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27 EDV-Software 2.680,00

Mehr

IFRS visuell: S.57 58. IAS 21 (Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse)

IFRS visuell: S.57 58. IAS 21 (Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse) IFRS visuell: S.57 58 IAS 21 (Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse) Überblick T A1 A2 A3 A4 A5 A6 Theoretische Einführung Anwendungsbereich Bestimmung der funktionalen Währung I Anwendungsbereich

Mehr

ANZAHLUNGS-, TEIL- UND SCHLUSSRECHNUNGEN

ANZAHLUNGS-, TEIL- UND SCHLUSSRECHNUNGEN ANZAHLUNGS-, TEIL- UND SCHLUSSRECHNUNGEN In der Unternehmenspraxis sind die Ausstellung und der Erhalt von Anzahlungs- und Teilrechnungen inzwischen Standard. Zur Vorfinanzierung größerer Projekte ist

Mehr

Rechnungswesen. Teil 1: Finanzbuchhaltung

Rechnungswesen. Teil 1: Finanzbuchhaltung Rechnungswesen Teil 1: Finanzbuchhaltung Rechnungswesen: Funktionen Dokumentationsfunktion: betriebliche Sachverhalte in objektivierter Form darstellen Gewinnermittlungsfunktion Kontrollfunktion: wurden

Mehr

Buchführung und Bilanz

Buchführung und Bilanz Buchführung und Bilanz Inhaltsverzeichnis aller Lernhefte Lernheft 1: Rechtliche Grundlagen der Buchführung 1. 1 Einleitung 1. 2 Kurze betriebswirtschaftliche Einführung 1. 3 Rechtliche Grundlagen der

Mehr

Teil 1: Praxiswissen Buchführung

Teil 1: Praxiswissen Buchführung 2 Inhalt Teil 1: Praxiswissen Buchführung Wofür Buchführung? 7 Die Buchführung im betrieblichen Zusammenhang 8 Wer muss Bücher führen? 10 Was heißt: doppelte Buchführung? 13 Wie die Buchhaltung organisiert

Mehr

GUTACHTEN (Güterbeförderung bei Erweiterung/wiederkehrender Überprüfung)

GUTACHTEN (Güterbeförderung bei Erweiterung/wiederkehrender Überprüfung) GUTACHTEN (Güterbeförderung ) Kraftverkehrsunternehmen gemäß Artikel 7 der VO 1071/2009 1. Name oder Firma des Unternehmens: Anschrift des Betriebssitzes: 2. Anzahl der Kraftfahrzeuge ( 3 Abs. 1 GütbefG):

Mehr

Musterformblatt für vorzulegende Nachweise und Erklärungen. - Bewerber -

Musterformblatt für vorzulegende Nachweise und Erklärungen. - Bewerber - Musterformblatt für vorzulegende Nachweise und Erklärungen - Bewerber - Die Abgabe der folgenden Eigenerklärungen ist zwingend. Dafür kann dieser Vordruck verwendet werden. Die Eintragungen können leserlich

Mehr

7. Anlagenbuchführung

7. Anlagenbuchführung Anlagenbuchführung 7. Anlagenbuchführung Zugänge und Abgänge beim Anlagevermögen zählen zu den gewöhnlichen Geschäftsfällen jedes Unternehmens, so auch der wellness company. In diesem Kapitel lernen Sie

Mehr

Willkommen in der Buchhaltung des Kaufmanns von Venedig!

Willkommen in der Buchhaltung des Kaufmanns von Venedig! Willkommen in der Buchhaltung des Kaufmanns von Venedig! Der einfachste Weg In dem einfachsten Level wird die Strafgebühr vom Finanzamt nur von der Differenz des gemeldeten Ergebnisses und der richtigen

Mehr

2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein?

2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein? 2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein? Ist der Umsatz umsatzsteuerpflichtig, muss das Unternehmen zusätzlich zum Waren- bzw. Leistungswert den entsprechenden Umsatzsteuersatz in Rechnung stellen. Die Umsatzsteuer

Mehr

Maintenance-Servicevertrag

Maintenance-Servicevertrag Um immer mit der aktuellsten Softwareversion arbeiten zu können, sowie Zugriff zu unseren Supportleistungen zu erhalten, empfehlen wir Ihnen, diesen Maintenance-Servicevertrag abzuschließen. Maintenance-Servicevertrag

Mehr

Wirtschaftlichkeitsrechnung (SS 2009)

Wirtschaftlichkeitsrechnung (SS 2009) Wirtschaftlichkeitsrechnung (SS 2009) Weiterführende Buchungen und andere Elemente des Jahresabschlusses (2009-06-17) Veranstaltungskonzept Kostenarten-, Kostenstellenund Kostenträgerrechnung Buchführung

Mehr

Teil I Buchhaltung. 1 Bestandskonten. 6 Bilanzen

Teil I Buchhaltung. 1 Bestandskonten. 6 Bilanzen 6 Bilanzen Teil I Buchhaltung In dem ersten Teil Buchhaltung soll lediglich ein generelles Verständnis für die Art zu buchen, also für Buchungssätze, geschaffen werden. Wir wollen hier keinen großen Überblick

Mehr

Vorläufige Bilanz Aktiva in EUR 2011

Vorläufige Bilanz Aktiva in EUR 2011 BöV LV Hessen Vorläufige Bilanz Aktiva in EUR A. Anlagevermögen II. Sachanlagen 3. andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.281,07 00440 Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.770,00 00480 Geringwertige

Mehr

1.1 Die Einnahme-Überschussrechnung

1.1 Die Einnahme-Überschussrechnung Gewinn ermitteln mit der Einnahme-Überschussrechnung 1.1 Die Einnahme-Überschussrechnung Die Einnahme-Überschussrechnung ist eine von zwei Gewinnermittlungsarten für Unternehmen, die das Einkommensteuergesetz

Mehr

Das Honorarrecht der Architekten u. Ingenieure, TU Dresden Prüfbare Abrechnung von Architekten- und Ingenieurleistungen

Das Honorarrecht der Architekten u. Ingenieure, TU Dresden Prüfbare Abrechnung von Architekten- und Ingenieurleistungen Prüfbare Abrechnung von Architekten- und Ingenieurleistungen 1/36 Prüfbarkeit einer Abrechnung ist Voraussetzung für die Fälligkeit des Honorars vgl. 15 Abs. 1 HOAI: Das Honorar wird fällig, soweit nichts

Mehr

Anlage zum Antrag vom: Blatt 1

Anlage zum Antrag vom: Blatt 1 Anlage zum Antrag vom: Blatt 1 Angaben zu finanziellen Leistungsfähigkeit des Betriebes ( 6 Abs. 2 Nr. 2 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes - AEG -, 2 der Eisenbahnunternehmer-Berufszugangsverordnung -

Mehr

Einführung. in die. Finanzbuchhaltung

Einführung. in die. Finanzbuchhaltung Einführung in die Finanzbuchhaltung 2006/07 Die Buchführung Gesetzliche Grundlagen 238 HGB - Buchführungspflicht (1) Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte

Mehr

Zusammenfassung "Rechnungswesen"

Zusammenfassung Rechnungswesen Zusammenfassung "Rechnungswesen" Vorausgesetzt wird, dass Grundbegriffe wie z.b. Inventur, Inventar, Bilanz sowie deren jeweilige Gliederung bereits bekannt sind. Dies lässt sich bei Bedarf im Buch (z.b.

Mehr

Basiswissen Buchhaltung

Basiswissen Buchhaltung Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband Association suisse et liechtensteinoise de la technique du bâtiment Associazione svizzera e del Liechtenstein della tecnica della costruzione Associaziun

Mehr

Aufgabe 3 Buchhaltung

Aufgabe 3 Buchhaltung Aufgabe 3 Buchhaltung 1 Lösungssätze Aufgabe 3 a) Der Schuldner hat den Abschluss immer zu unterschreiben. Zu einer gesamten Buchhaltung gehört nicht nur der Abschluss, sondern auch die Kontoblätter mit

Mehr

4.2.5 Wie berücksichtigt man den Einsatz und die Abnutzung der Anlagen?

4.2.5 Wie berücksichtigt man den Einsatz und die Abnutzung der Anlagen? Seite 1 4.2.5 4.2.5 den Einsatz und die Bei der Erzeugung von Produkten bzw. der Erbringung von Leistungen sind in der Regel Anlagen (wie zum Beispiel Gebäude, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung)

Mehr

Buchhaltung und Bilanzierung Bilanzierung des Umlaufvermögens

Buchhaltung und Bilanzierung Bilanzierung des Umlaufvermögens Buchhaltung und Bilanzierung Bilanzierung des Umlaufvermögens Inhalte dieser Einheit Definition des Umlaufvermögens Bewertung des Umlaufvermögens Einsatzermittlungsverfahren Behandlung von Forderungen

Mehr

Achten Sie auf diese Regeln

Achten Sie auf diese Regeln Achten Sie auf diese Regeln 19 Achten Sie auf diese Regeln Die Einnahmen-Überschussrechnung wird auch einfache Buchführung genannt. Nomen est omen denn die Konzeption ist relativ unkompliziert. Bevor wir

Mehr

Den Begriff Cash flow definieren und erläutern können. Den Cash flow mit der Grundformel (Praktikerformel) berechnen können.

Den Begriff Cash flow definieren und erläutern können. Den Cash flow mit der Grundformel (Praktikerformel) berechnen können. Cash flow Feinlernziele: Den Begriff Cash flow definieren und erläutern können. Den Cash flow mit der Grundformel (Praktikerformel) berechnen können. Der Cash flow gehört zweifelsfrei zu den am häufigsten

Mehr

Eröffnungsbilanz. Passiva I. Eigenkapital 9.600.000 16.000.000 2.990.000 350.000 480.000

Eröffnungsbilanz. Passiva I. Eigenkapital 9.600.000 16.000.000 2.990.000 350.000 480.000 Eröffnungsbilanz Aktiva I. Anlagevermögen 1. Grundstücke und Gebäude 2. Maschinen und Werkzeuge 3. Fuhrpark 4. BGA II. Umlaufvermögen 1. Rohstoffe 2. Hilfsstoffe 3. Betriebsstoffe 4. Unfertige Erzeugnisse

Mehr

Buchführung 1. Semester 1999/2000 Dr. Brunner

Buchführung 1. Semester 1999/2000 Dr. Brunner Buchführung 1. Semester 1999/2000 Dr. Brunner I. LOHNBUCHUNGEN... 2 1. NORMALE GEHALTSBUCHUNG... 2 1.1. Buchung eines Vorschusses... 2 1.2. Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte...2 II. PERSONALAUFWENDUNGEN...

Mehr

Eigenverbrauch. Grundsätzliches

Eigenverbrauch. Grundsätzliches Eigenverbrauch Grundsätzliches Der Eigenverbrauch soll verhindern, dass etwas ohne Umsatzsteuerbelastung in den Endverbrauch gelangt. Der Vorsteuerabzug, den der Unternehmer für Leistungen, welche für

Mehr

Wir, FiBu, BeBu. Zusammenfassung. Copyright by Janik von Rotz Version: 01.00 Freigabe: 20.05.11. Janik von Rotz Hoheneich 4, 6064 Kerns

Wir, FiBu, BeBu. Zusammenfassung. Copyright by Janik von Rotz Version: 01.00 Freigabe: 20.05.11. Janik von Rotz Hoheneich 4, 6064 Kerns JanikvonRotz Zusammenfassung Copyright by Janik von Rotz Version: 01.00 Freigabe: 20.05.11 Janik von Rotz Hoheneich 4, 6064 Kerns Internet www.janikvonrotz.ch Email contact@janikvonrotz.ch Inhaltsverzeichnis

Mehr

3.3 Buchung vongeschäftsfällen und Abschluss der Bestandskonten

3.3 Buchung vongeschäftsfällen und Abschluss der Bestandskonten 3.3 Buchung vonn und Abschluss der Bestandskonten Eröffnung der Aktiv- und Passivkonten. Die zum Abschluss eines Geschäftsjahres aufgrund des Inventars erstellte Bilanz heißt Schlussbilanz. Sie ist zugleich

Mehr

Tutorium Investition & Finanzierung Tutorium 5: Unternehmensfinanzierung und Außenfinanzierung in Form der Beteiligungsfinanzierung

Tutorium Investition & Finanzierung Tutorium 5: Unternehmensfinanzierung und Außenfinanzierung in Form der Beteiligungsfinanzierung Fachhochschule Schmalkalden Fakultät Informatik Professur Wirtschaftsinformatik, insb. Multimedia Marketing Prof. Dr. rer. pol. Thomas Urban Tutorium Investition & Tutorium 5: Unternehmensfinanzierung

Mehr

der Auftragnehmer Büro-Service Scriptomed Steven, Kaiserstr. 13, 42781 Haan.

der Auftragnehmer Büro-Service Scriptomed Steven, Kaiserstr. 13, 42781 Haan. Vertragspartner Partner dieses Vertrages sind der Auftraggeber und der Auftragnehmer Büro-Service Scriptomed Steven, Kaiserstr. 13, 42781 Haan. Bedient sich eine Partei bei der Durchführung dieses Vertrages

Mehr

Modul: Rechnungslegung (32781) WS 2012/13

Modul: Rechnungslegung (32781) WS 2012/13 Aufgabe 1: Grundlagen KLAUSUR ZUM KURS 42261 BILANZPOLITIK UND BILANZANALYSE, KURSEINHEIT I UND II Modul: Rechnungslegung (32781) WS 2012/13 (14 Punkte) a) Identifizieren Sie, welchen finanziellen Stromgrößen

Mehr

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN Übersetzungsbüro Translation 24 Inhaber Mag. Eva Kainbacher, im Folgenden Auftragnehmer (AN) genannt ERSTENS: Honorar / Mindesthonorar Die Honorare für Übersetzungen bestimmen

Mehr

8. Cash flow. Lernziele: Den Cash flow mit der Grundformel (Praktikerformel) berechnen können.

8. Cash flow. Lernziele: Den Cash flow mit der Grundformel (Praktikerformel) berechnen können. 8. Cash flow Lernziele: Den Begriff Cash flow definieren und erläutern können. Lernziele Den Cash flow mit der Grundformel (Praktikerformel) berechnen können. Der Cash flow gehört zweifelsfrei zu den am

Mehr

A N T R A G. auf Erteilung einer Genehmigung für einen Gelegenheitsverkehr nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG)

A N T R A G. auf Erteilung einer Genehmigung für einen Gelegenheitsverkehr nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) . An Kreis Lippe Der Landrat FG Straßenverkehr 32754 Detmold Beachten Sie bitte folgende Hinweise: Ihr Antrag wird in einfacher Ausfertigung benötigt. Reicht der vorgesehene Platz nicht aus, machen Sie

Mehr

AGBs. Werbung Beschriftung Internet

AGBs. Werbung Beschriftung Internet AGBs Werbung Beschriftung Internet Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der DesignFactory AG 1. Geltung der AGB Für alle Aufträge an uns, gelten ausschliesslich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der

Mehr

Dauer / Bewertung 50 Minuten / 52 Punkte

Dauer / Bewertung 50 Minuten / 52 Punkte RECHNUNGSWESEN LÖSUNGSVORSCHLAG Dauer / Bewertung 50 Minuten / 52 Punkte Zugelassene Hilfsmittel Nichtdruckender Taschenrechner mit ausschliesslich numerischer Anzeige. Weitere Informationen Bei den Rechenaufgaben

Mehr

Vertrag über die Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen. SiGeKo-Vertrag

Vertrag über die Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen. SiGeKo-Vertrag SiGeKo-Vertrag RifT-Muster L220 Land Fassung: August 2009 «Massnahme» «AktenzBez» «Aktenz» Vertrags-Nr.: «VertragNr» «SAPBez1» «SAP1» «SAPBez2» «SAP2» «SAPBez3» «SAP3» «SAPBez4» «SAP4» «SAPBez5» «SAP5»

Mehr

Eröffnungsbilanz. Passiva I. Eigenkapital 128.000. II. Fremdkapital 1. Hypotheken 2. Darlehen 3. Verbindlichkeiten aus L+L 60.000 16.000 8.

Eröffnungsbilanz. Passiva I. Eigenkapital 128.000. II. Fremdkapital 1. Hypotheken 2. Darlehen 3. Verbindlichkeiten aus L+L 60.000 16.000 8. Eröffnungsbilanz Aktiva I. Anlagevermögen 1. Grundstücke und Gebäude 2. Maschinen und Werkzeuge 3. Fuhrpark 4. BGA II. Umlaufvermögen 1. Rohstoffe 2. Hilfsstoffe 3. Betriebsstoffe 4. Unfertige Erzeugnisse

Mehr

Fahrplan: Ergebnisse berechnen

Fahrplan: Ergebnisse berechnen Fahrplan: Ergebnisse berechnen 2 Liebes Team, Entscheidungen zu planen, ist eine Herausforderung. Doch gewusst wie, können Sie schnell Planrechnungen für Ihre Entscheidungen erstellen. Um Ihnen den Weg

Mehr

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00 Blatt 1 ZWISCHENBILANZ zum 30. Juni 2015 AKTIVA A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen

Mehr

1.1 Für den Umfang der Leistung gelten, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist, die folgenden Bedingungen.

1.1 Für den Umfang der Leistung gelten, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist, die folgenden Bedingungen. Visa & Business Services Christine Orth Zeil 18a D-65719 Hofheim E-Mail: info@visa-business-services.com www.visa-business-services.com Tel. 06192-203872 Fax 06192-203871 Mobil 0170-9985511 Allgemeine

Mehr

Schema einer überschuldeten Bilanz 80 000, 230 000, 50 000, 180 000, 70 000, 1 200, Die wichtigsten Posten der Aktivseite einer Bilanz sind

Schema einer überschuldeten Bilanz 80 000, 230 000, 50 000, 180 000, 70 000, 1 200, Die wichtigsten Posten der Aktivseite einer Bilanz sind bilanzielle Überschuldung 3. Fall: Die Schulden sind größer als das Vermögen des Unternehmens. Das Eigenkapital steht jetzt auf der Aktivseite der Bilanz (Bild 1.3) Minderkapital (möglich wäre es auch,

Mehr

2013/14 2014/15 2015/16 Ist TEUR. 2. Erhöhung/Minderung des Bestandes an unfertigen Ausstattungen 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0

2013/14 2014/15 2015/16 Ist TEUR. 2. Erhöhung/Minderung des Bestandes an unfertigen Ausstattungen 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 2.1 Erfolgsplan 2015/2016 Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld 1. Umsatzerlöse 2013/14 2014/15 2015/16 Ist Plan Plan Einnahmen aus Spielbetrieb 3.227 3.148 3.155 Gastspiele 95 90 70 sonstige Umsatzerlöse

Mehr

Markt- und Kundenbeziehungen

Markt- und Kundenbeziehungen Fakturierung Fakturierung Zahlungsvorgänge Inhalte der Rechnung Mahnwesen 1 Fakturierung - Debitorenbuchhaltung Debitorenbuchhaltung wird jener Teil der Aufbauorganisation von Unternehmen genannt, der

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) I Geltungsbereich 1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Ferienwohnungen zur Beherbergung, sowie alle für den Kunden

Mehr

Allgemeine Bedingungen der beecom AG. (Stand 30. Juni 2014)

Allgemeine Bedingungen der beecom AG. (Stand 30. Juni 2014) Allgemeine Bedingungen der beecom AG (Stand 30. Juni 2014) 1. ANWENDUNGSBEREICH... 3 1.1. Anwendungsbereich... 3 1.2. Vertragshierarchie... 3 2. LEISTUNGEN VON BEECOM... 3 3. EDV SCHULUNG / KURSE... 3

Mehr

Das Rechnungswesen der Betriebe

Das Rechnungswesen der Betriebe Lerneinheit 3: Das Rechnungswesen der Betriebe Lerneinheit 3 Das Rechnungswesen der Betriebe Jeder Betrieb muss wissen ob er mit seinem Geld auskommt (diese Frage beantwortet die Finanz- oder Budgetrechnung),

Mehr

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGBs) (Google Places Eintrag, Suchmaschinenoptimierung SEO )

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGBs) (Google Places Eintrag, Suchmaschinenoptimierung SEO ) ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGBs) (Google Places Eintrag, Suchmaschinenoptimierung SEO ) Stand 1. Mai 2015 1. Geltungsbereich Die nachstehenden AGBs gelten für die Produkte Suchmaschinenoptimierung

Mehr

Betreuungsmandat mit spezifischen Vollmachten

Betreuungsmandat mit spezifischen Vollmachten Betreuungsmandat mit spezifischen Vollmachten in den Bereichen Immobilien-und Versicherungsconsulting exklusive Buchhaltung/Steuern zwischen Herrn / Frau / Eheleute / Firma Adresse.......... Email Tel...

Mehr

Inventur des. Anlagevermögens. Universität Hannover - Info Anlageninventur 1. uni2001 Projektgruppe

Inventur des. Anlagevermögens. Universität Hannover - Info Anlageninventur 1. uni2001 Projektgruppe Inventur des Anlagevermögens Universität Hannover - Info Anlageninventur 1 Inventur des Anlagevermögens 1. Rechtliche Grundlagen der Anlageninventur 2. Abgrenzung zwischen Anlage- und Umlaufvermögen 3.

Mehr

Commerz Business Consulting GmbH. Frankfurt am Main. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

Commerz Business Consulting GmbH. Frankfurt am Main. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 Commerz Business Consulting GmbH Frankfurt am Main Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 Commerz Business Consulting GmbH, Frankfurt am Main Bilanz zum 31. Dezember

Mehr

AGB Datum 03.03.2014. 1. Allgemeines

AGB Datum 03.03.2014. 1. Allgemeines AGB Datum 03.03.2014 1. Allgemeines Für alle unsere Angebote, Lieferungen und Leistungen gelten ausschließlich die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz AGB). AGB des jeweiligen Geschäftspartners

Mehr

PERSONALVERWALTUNG. für Mitarbeiter mit Wohnsitz in Österreich. von in Deutschland ansässigen deutschen Unternehmen

PERSONALVERWALTUNG. für Mitarbeiter mit Wohnsitz in Österreich. von in Deutschland ansässigen deutschen Unternehmen PERSONALVERWALTUNG für Mitarbeiter mit Wohnsitz in Österreich von in Deutschland ansässigen deutschen Unternehmen durch die Unsere Erfahrung zeigt: In den letzten Jahren gehen immer mehr deutsche Unternehmen

Mehr

Beratervertrag Finanzierung/Kreditsanierung

Beratervertrag Finanzierung/Kreditsanierung Zwischen vertreten durch im folgenden Auftraggeber genannt, und Dielmannstraße 65 D 63069 Offenbach am Main Amtsgericht Offenbach am Main vertreten durch im folgenden Auftragnehmer genannt, wird folgender

Mehr

INSPEKTIONSVERTRAG FÜR USV-ANLAGEN TYP-C. Zwischen. ONLINE USV-Systeme AG Dreimühlenstrasse 4 80469 München. nachfolgend ONLINE genannt.

INSPEKTIONSVERTRAG FÜR USV-ANLAGEN TYP-C. Zwischen. ONLINE USV-Systeme AG Dreimühlenstrasse 4 80469 München. nachfolgend ONLINE genannt. INSPEKTIONSVERTRAG FÜR USV-ANLAGEN TYP-C Zwischen ONLINE USV-Systeme AG nachfolgend ONLINE genannt und nachfolgend Betreiber genannt 1. Allgemeines 1.1 Dieser Vertrag regelt die Betreuung und Inspektion

Mehr

Kapitel 1 und 2. Die Doppelte Buchhaltung E i n f ü h r u n g Kreislaufbeispiel ohne USt.

Kapitel 1 und 2. Die Doppelte Buchhaltung E i n f ü h r u n g Kreislaufbeispiel ohne USt. Kapitel 1 und 2 Die Doppelte Buchhaltung E i n f ü h r u n g Kreislaufbeispiel ohne USt. Kap. 1 u. 2 / 1 / 22 Betriebliches Rechnungswesen Grundfragen 1 (Budget) Komme ich mit meinem Geld aus? º Wenn JA,

Mehr

White Paper WINLine "BilMoG"

White Paper WINLine BilMoG White Paper WINLine "BilMoG" Copyright 2011 Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1. WINLine "BilMoG"...3 1.1. Einführung...3 1.2. Formale Änderungen der Bilanzerstellung durch BilMoG...3 1.3. Wesentliche Änderungen

Mehr

Voraussichtliche Entwicklung des Eigenkapitals

Voraussichtliche Entwicklung des Eigenkapitals Anlagen Stadt Coesfeld Nachtragshaushaltsplan 2015 Voraussichtliche Entwicklung des Eigenkapitals Bilanzposten nach 41 Abs. 4 Nr. 1 GemHVO 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017

Mehr

Finanzordnung (1. CJJV e. V.)

Finanzordnung (1. CJJV e. V.) Finanzordnung (1. CJJV e. V.) 1 Grundsätze Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit 1. Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu führen, das heißt, die Aufwendungen müssen in einem wirtschaftlichen

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Allgemeine Geschäftsbedingungen REALIZE GmbH - Agentur für Live Marketing 1 Geltungsbereich 1.1. Den vertraglichen Leistungen der REALIZE GmbH liegen die nachfolgenden Geschäftsbedingungen zugrunde. 1.2.

Mehr

MANZ Verlag Schulbuch Rechnungswesen leicht verständlich Übungen. Name:

MANZ Verlag Schulbuch Rechnungswesen leicht verständlich Übungen. Name: MANZ Verlag Schulbuch Rechnungswesen leicht verständlich Übungen Übungsbeispiel 1: Geschäftsfälle, die die Bilanz verändern Datum: Name: Klasse: Vermögen Schlussbilanz zum 31.12.2005 Kapital Gebäude 650.000,00

Mehr

Konto Debitoren und Konto Kreditoren, Sammelkonten. a) Konto Debitoren und Konto Kreditoren

Konto Debitoren und Konto Kreditoren, Sammelkonten. a) Konto Debitoren und Konto Kreditoren Kapitel 11 Konto Debitoren und Konto Kreditoren, Sammelkonten a) Konto Debitoren und Konto Kreditoren Zweck Verbuchung von Guthaben und Schulden Einleitung Solange ein Verkauf oder Einkauf sofort bezahlt

Mehr

»venture» 2015 Einführung in das Finanzplan-Modell. September 2014

»venture» 2015 Einführung in das Finanzplan-Modell. September 2014 »venture» 2015 Einführung in das Finanzplan-Modell September 2014 ELEMENTE DES JAHRESABSCHLUSSES Das Finanzplanmodell unterstützt die Teilnehmer von»venture» 2015 bei der Erstellung der drei Hauptelemente

Mehr

Übungsaufgabe zur Buchführung und Bilanzerstellung

Übungsaufgabe zur Buchführung und Bilanzerstellung Übungsaufgabe zur Buchführung und Bilanzerstellung Anfangsbestände (alle Zahlen in Euro) Grundstück mit Fabrikgebäude 310.000 Technische Anlagen und Maschinen 170.000 Rohstoffe 30.000 Forderungen aus Lieferungen

Mehr

Grundzüge der Buchführung. Steuern

Grundzüge der Buchführung. Steuern Grundzüge der Buchführung Allgemeines Buchung Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Steuern BWL - VL 12 1 Buchführung - Vorbemerkungen Die Buchführung ist ein wesentlicher Teil des betrieblichen Rechnungswesens

Mehr