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1 Ein Mitglied der HVB Group berichtet über 2003 das Geschäftsjahr Erfolg ohne Grenzen im Herzen Europas

2 Zum ersten Mal bietet die Bank Austria Creditanstalt eine interaktive Online-Version des Geschäftsberichtes an. Die Leserin/der Leser profitiert dabei neben der benutzerfreundlichen Aufbereitung des gesamten Inhalts von zusätzlichen Servicetools wie Themensuche, integriertem Glossar, Sitemap oder auch der Download-Möglichkeit wichtiger Finanzinformationen. Deutsch: Englisch:

3 Die Bank Austria Creditanstalt im Überblick Erfolgszahlen (in Mio ) 2003 Veränderung 2002 Veränderung 2001 Zinsüberschuss nach Kreditrisiko ,4% ,1% Provisionsüberschuss ,4% ,4% Handelsergebnis 220 4,7% ,4% 261 Verwaltungsaufwand ,0% ,7% Betriebsergebnis (operatives Ergebnis) ,3% ,7% 552 Ergebnis vor Steuern ,5% ,0% 655 Jahresüberschuss ohne Fremdanteile ,0% ,0% 483 Bilanzzahlen (in Mio ) 2003 Veränderung 2002 Veränderung 2001 Bilanzsumme ,4% ,3% Forderungen an Kunden nach Risikovorsorge ,4% ,3% Primärmittel ,7% ,2% Eigenkapital ,2% ,4% Kennzahlen (in %) Eigenkapitalrendite nach Steuern (ROE) 8,7 6,5 10,2 Gesamtkapitalrendite (ROA) 0,31 0,20 0,30 CEE-Anteil am Ergebnis vor Steuern 23,3 29,4 24,7 Aufwand/Ertrag-Koeffizient (C/I-Ratio) 69,9 69,3 68,8 Zinsüberschuss/Ø risikogewichtete Aktiva 3,28 3,32 3,52 Kreditrisiko/Zinsüberschuss (Risk/Earn.-Ratio) 21,5 23,3 26,3 Kreditrisikovorsorge/Ø risikogewichtete Aktiva 0,70 0,77 0,93 Gesamtkapitalquote 13,1 11,2 13,0 Kernkapitalquote 7,8 6,8 7,8 Personal 2003 Veränderung 2002 Veränderung 2001 Bank Austria Creditanstalt (Personenjahre) ,0% ,5% Österreich (BA-CA AG und Funktionstöchter) ,2% ,7% CEE und andere Tochtergesellschaften ,3% ,6% davon: Polen ,1% ,0% Geschäftsstellen 2003 Veränderung 2002 Veränderung 2001 Bank Austria Creditanstalt ,5% ,8% Österreich 413 8,0% ,8% 527 CEE-Länder und Rest der Welt ,2% ,4% 757 davon: Polen 519 7,5% ,6% 649

4 Die Bank Austria Creditanstalt-Aktie Kennzahlen zur Aktie Kurs zum ,50 Höchster/tiefster Kurs (Intraday ) 40,79 / 26,80 Durchschnittlicher Tagesumsatz an der Wiener Börse (Einzelzählung) Stück IAS-Ergebnis je Aktie 3,40 Kurs/ Gewinn-Verhältnis 11,9 Total Shareholder Return ( gegenüber Emissionskurs, ohne Dividende) 39,7% Marktkapitalisierung zum ,0 Mrd Informationen zur Aktie Börse Wien Börse Warschau Anzahl der begebenen Aktien Trading Symbol BACA BCA Free Float (Streubesitz) 22,47% Reuters RIC BACA.VI BACA.WA ISIN AT Bloomberg Ticker Code BACA AV BCA PW Ratings Langfristig Nachrangige Verbindlichkeiten Kurzfristig Moody s A2* A3* P-1 Standard & Poor s A-* BBB+ A-2 *) Outlook: stable Coverage Citigroup, CSFB, Deutsche Bank, Erste Bank, Goldman Sachs, ING, JP Morgan, Merrill Lynch, Raiffeisen Centro Bank, UBS Kursentwicklung der Bank Austria Creditanstalt-Aktie Schlusskurse an der Wiener Börse Tsd. Stück Emissionskurs EUR Juli/03 Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. Jän. /04 Feb. März BA-CA Schlusskurs in DJ EuroStoxx/Banken (umbasiert auf 29 ) Tagesumsätze (Tsd. Stück, linke Skala)

5 Geschäftsbericht der Bank Austria Creditanstalt 2003 Ein Mitglied der HVB Group

6 Zu den Literaturseiten Das Zusammenwachsen Europas in seiner Vielfalt ist das Leitmotiv unseres Geschäftsberichts Der wechselseitige wirtschaftliche Austausch ist auch ein kulturelles Geben und Nehmen. Wir wollen das kreative Potenzial der Völker und Regionen ausschöpfen, und das bedeutet, voneinander lernen. Wir teilen in Europa gemeinsame Grundlagen und wahren zugleich unsere Identitäten. Dieser Gedanke kommt besonders in den Sprachen zum Ausdruck, in den Mentalitäten und Emotionen, in der Geschichte, in der Dichtung. Daher haben wir unseren Geschäftsbericht durch Literatur-Zitate illustriert, die der Verleger Lojze Wieser mit uns ausgewählt hat. Lojze Wieser: Europa am Beginn des 21. Jahrhunderts braucht eine Form des Zusammenlebens, in der sich Kulturen, Sprachen und Menschen unabhängig von Staatsgrenzen und politischen Notwendigkeiten entwickeln können, ihr Tun und Wollen aufeinander abstimmen, frei von der Stigmatisierung Minderheit oder Mehrheit, frei von Attributen wie fremd oder bedrohlich, unabhängig davon, Immigrant oder Emigrant zu sein. Es ist hoch an der Zeit, die friedliche Koexistenz auf Menschen zu beziehen und nicht den Kampf der Kulturen zu beschwören. Um es mit Horaz zu sagen: Die Bienen suchen fremde Säfte, um diese in eigenen Honig zu verwandeln. Informationen zu den Autoren finden Sie auf Seite 238.

7 Erfolg ohne Grenzen im Herzen Europas Als internationale Bank verantworten wir von Österreich aus die Betreuung von 5,8 Millionen Kunden in zwölf Ländern. Wir sehen unsere Mission darin, zum Zusammenwachsen Europas in Frieden und Wohlstand beizutragen, einem Gebiet von über 200 Millionen Menschen im Herzen Europas. Auf unseren Kernmärkten Österreich sowie Zentral- und Osteuropa sind wir mit unserem flächendeckenden Netzwerk die führende internationale Bank eingebunden in den grenzüberschreitenden Verbund der HVB Group. Indem wir einen Zukunftsmarkt mit einem reifen Markt kombinieren, können wir überdurchschnittlich wachsen und zugleich unsere Effizienz steigern. Wir profitieren von dem regionalen Wissen unserer dezentralen Standorte und schöpfen aus den vielfältigen Talenten des größeren Europa. Getreu unserem Motto Bank Austria Creditanstalt, die Bank zum Erfolg ist es das Ziel unserer täglichen Arbeit, unseren Kunden, ob Unternehmen oder Privatpersonen, zum Erfolg zu verhelfen. Mit dem so verstandenen Kundengeschäft wollen wir als Universalbank nachhaltig Wert schaffen und die vom Kapitalmarkt geforderte Rendite auf unser Eigenkapital erbringen. Daher arbeiten wir permanent daran, unser Angebot genau am Bedarf auszurichten, die Professionalität und Effizienz unserer Dienstleistung nach industriellen Vorbildern zu steigern und die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu erhöhen. Der Kundennutzen kommt so mit dem Interesse unserer Aktionäre zur Deckung. Unser eigener Erfolg liegt im Erfolg unserer Kunden.

8 Highlights Jänner Anleihe über 320 Millionen US-Dollar für rumänischen Stromversorger Termoelectrica strukturiert. 5. März Global Finance kürt BA-CA zur besten Trade Finance Bank in CEE. 10. März Repräsentanz in der Hauptstadt Mazedoniens, Skopje, eröffnet. 17. März Gerhard Randa übernimmt mit 1. April den Aufsichtsratsvorsitz der BA-CA; Karl Samstag wird neuer Vorstandsvorsitzender der BA-CA. 9. April Unternehmensanleihe über 200 Mio für die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) platziert BA-CA als Joint-Lead Manager and Sole Bookrunner. 7. Mai Syndizierter Kredit in Höhe von 500 Mio für Papierproduzent Sappi arrangiert BA-CA als Mandated Lead Arranger. 20. Mai Global Finance zeichnet BA-CA als Best Bank in CEE aus. 30. Mai Erste fünfjährige auf Kuna lautende kroatische Staatsanleihe mit einem Volumen von 1 Milliarde Kuna erfolgreich begeben. 2. Juni e-rechnung in Österreich als Standard für Zahlungen im Internet. 27. Juni Die 24h-ServiceLine der BA-CA ist der beste Telefon- und -Service einer Bank in Österreich. 30. Juni 250 Millionen Unternehmensanleihe der OMV von der BA-CA als Sole Lead Manager and Bookrunner erfolgreich platziert. 1. Juli Die neue Splitska banka startet. Die Integration von Splitska banka und HVB Croatia ist abgeschlossen. 4. Juli Kauf der CAC Leasing in Tschechien und der Slowakei. 9. Juli Die Aktie der Bank Austria Creditanstalt notiert an der Wiener Börse. 11. Juli Das Finanzmagazin Euromoney zeichnet die BA-CA zum 4. Mal in Folge als Best Bank in CEE und zum 11. Mal in Folge als Best Bank in Austria aus Best Bank in Poland sowie weitere Awards für CEE-Tochterbanken. 4. August Immobilieninvestments in der neuen BA-CA Immotrust gebündelt. 10. September Das britische Finanzmagazin The Banker vergibt die Auszeichnung Bank of the Year in Central and Eastern Europe an die BA-CA. 30. September Verkauf der BA-CA Asset Finance Ltd., einer britischen Leasing-Gesellschaft der BA-CA, an Fortis Lease. 7. Oktober Akquisition der Central profit banka abgeschlossen. BA-CA nun drittgrößte Bank in Bosnien-Herzegowina. 14. Oktober Bank Austria Creditanstalt als erstes ausländisches Unternehmen mit Zweitnotiz an der Warschauer Börse. 15. Oktober Verkauf von Anteilen an der UNION und der CA-Versicherung AG an die Wiener Städtische Versicherung. Strategische Beteiligung von 10 % an beiden Versicherungen. 21. November Erster Offener Immobilienfonds Real Invest Austria gemäß dem neuen Immobilieninvestmentfondsgesetz aufgelegt. 3. Dezember Übertragung der restlichen Anteile der HVB an der BPH PBK an die BA-CA abgeschlossen. Die BA-CA hält nun 71,03 % an der BPH PBK. 17. Dezember Die BA-CA erhält als erste österreichische Bank das europäische E-Commerce Gütezeichen. 26. Jänner 2004 Vorstandsumbildung Erich Hampel neuer Vorstandsvorsitzender.

9 Inhalt Mission Statement 1 Highlights Vorwort An unsere Aktionäre, Kunden und Geschäftspartner 4 Geschäftspolitik Unternehmensprofil Unsere Identität und Strategie 14 Aufbauorganisation der Bank Austria Creditanstalt 26 Aktie Bank Austria Creditanstalt an der Börse 28 Entwicklung und Perspektiven Umfeld der Bankbranche des Konzerns Konzernlagebericht (mit Ausblick) 42 der Geschäftsfelder Privatkunden 58 Firmenkunden 72 International Markets 88 Zentral- und Osteuropa (CEE) 98 Corporate Center 118 des Kreditengagements Risikovolumen in der BA-CA Gruppe 120 Ressourcen und Services Kostenmanagement 128 Organisation/IT und interne Dienstleistungen 131 Human Resources 140 Kommunikation 144 Nachhaltigkeit 148 Konzernabschluss nach IFRS/IAS Inhalt 154 G&V, Bilanz, Eigenkapital, Geldflussrechnung 156 Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss Details G&V, Details Bilanz, zusätzl. IFRS/IAS-Informationen 160 Risikobericht, Informationen aufgrund österreichischen Rechts 195 Schlussbemerkung des Vorstands der Bank Austria Creditanstalt 217 Bericht der Abschlussprüfer 218 Bericht des Aufsichtsrates 220 Ergänzende Angaben Organe der Bank Austria Creditanstalt 222 G&V und Bilanz G&V der CEE-Tochterbanken Glossar 228 Geschäftsstellen 234 Impressum, Hinweise 238 Investor Relations 240 Bestandteil des Konzernabschlusses nach IFRS/IAS

10 Erich Hampel Vorsitzender des Vorstands seit 27. Januar 2004 Gerhard Randa Vorsitzender des Vorstands bis 31. März 2003 Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 1. April 2003 Karl Samstag Vorsitzender des Vorstands vom 1. April 2003 bis 26. Januar Vorwort

11 An unsere Aktionäre, Kunden und Geschäftspartner Sehr geehrte Damen und Herren, 2003 war für den europäischen Bankensektor ein Jahr des Umschwungs: In einem trägen Konjunkturumfeld mussten die europäischen Banken teilweise zu harten Sanierungsmaßnahmen greifen. Die Bank Austria Creditanstalt hat sich in diesem Umfeld vergleichsweise gut gehalten. Wir haben unsere Entwicklung der letzten Jahre auch 2003 stetig und konsequent vorangetrieben. So konnten wir das operative Ergebnis seit 2001 also in unserer heutigen Struktur kontinuierlich steigern. Und 2003 lag der Jahresüberschuss ohne Fremdanteile um 43 % über dem Vorjahresresultat. Vor allem aber stehen die Chancen gut, unsere Positionierung als Bank im Herzen Europas in Erfolg umzusetzen: Am 1. Mai 2004 setzt Europa mit der Aufnahme von zehn neuen EU-Mitgliedern einen gewaltigen Meilenstein. Damit wird weithin sichtbar ein Binnenmarkt von mehr als 500 Millionen Menschen geschaffen, davon leben 200 Millionen Einwohner in unseren Kernmärkten für uns in der BA-CA ein ganz besonderer Tag! Darauf haben wir seit mehr als zehn Jahren hingearbeitet, damit sind wir als Mitglied der HVB Group und mit dem flächendeckend dichtesten Netzwerk in CEE in einer exzeptionellen Situation: Nummer 1 in Österreich, Nummer 2 in Deutschland, Nummer 3 in Polen. Unsere Ausgangslage ist hervorragend. Und um sie kraftvoll zu nutzen, sind wir 2003 an die Börse gegangen. Die Erlöse aus der Kapitalerhöhung sind voll und ganz der BA-CA zugute gekommen und die gute Grundlage für unsere weitere Expansion. Zusammen mit dem erwirtschafteten Gewinn konnten wir unsere Kapitalbasis allein 2003 um 1,2 Milliarden Euro aufstocken. Mit 5,8 Milliarden Euro verfügen wir jetzt über fast so viel Eigenkapital wie die drei nachfolgenden österreichischen Mitbewerber zusammen. Vorwort 5

12 Der Börsengang unterstreicht den Stellenwert der BA-CA in der HVB Group. Auch die Zweitnotiz der BA-CA Aktie in Warschau ist ein Zeichen für den internationalen Anspruch unserer Gruppe. Unsere Perspektiven, wie auch unsere Leistung, werden transparent, wir erhalten eine Rückmeldung vom Markt, die uns Richtschnur für die weitere Entwicklung ist. Diese Rückmeldung des Marktes hat uns bestätigt. Der Börsengang war ein voller Erfolg, für uns wie für unsere Anleger. Seit der Emission Anfang Juli 2003 sie war die erste Neuemission des Jahres und fand noch in einem schwierigen Börseumfeld statt ist der Kurs bis zuletzt um mehr als 50 % gestiegen. Und das ist die BA-CA Geschäftsidee: Wir bieten die Vernetzung zwischen den reifen Märkten mit großem Know-how in Österreich und Deutschland mit den dynamischen Wachstumsmärkten in CEE. Diese Märkte, die sich heute noch ergänzen, werden in absehbarer Zukunft verschmelzen. Und wir bringen die Kunden auf diesem Markt zusammen. Das bedeutet: CEE verbreitert unsere Geschäftsbasis, macht uns eindeutig zum Wachstumswert. Umgekehrt gilt für Österreich: Wir steigern unsere Leistungsfähigkeit in der Kundenbetreuung durch einen bedürfnisgerechten Mix aus standardisierten Dienstleistungen, vorstrukturierten Anlageprodukten und individueller Beratung. Wir werden die Effizienz der Prozesse und Abwicklung hinter dem Kundengeschäft durchaus nach industriellen Vorbildern durch Arbeitsteilung weiter verbessern und dabei sämtliche Standortvorteile in der gesamten HVB Group zu nutzen wissen. Die versprochene Wertsteigerung hat somit zwei Komponenten: Wachstum und Effizienzfortschritt. 6 Vorwort

13 Es ist für uns keine Leerformel, sondern Verpflichtung: Unser Erfolg ist untrennbar mit dem Erfolg unserer Kunden verknüpft. Am Point of Sale fällt die maßgebliche Entscheidung über den Erfolg einer Bank. Dafür wollen wir flexibler werden. Mehr Zeit für die Kunden, näher an seinen Wünschen und Präferenzen, mehr interne Mobilität, mehr Motivation und Leistungsgerechtigkeit. Der durchschlagende Erfolg unserer mobilen Verkaufseinheiten weist in diese Richtung. Sehr geehrte Damen und Herren, das ist der Weg, auf dem wir unsere finanziellen Ziele realisieren werden, die wir uns bis 2006 gesetzt haben: Rentabilität: ROE über 13 % nach Steuern Wachstum: CEE-Anteil auf 38 % Kosteneffizienz: Cost/Income-Ratio unter 63 % Risikogehalt: Risk/Earnings-Ratio unter 20 % Kapitalausstattung: Eigenmittelquote mindestens 7 % Wir werden diese Ziele mit einem Vorstandsteam umsetzen, das alle notwendigen Voraussetzungen mitbringt: Erfahrung und Zielstrebigkeit, Fachwissen und Internationalität, Flexibilität und den Willen zum Erfolg. Wir sind mit Elan und Freude in das Jahr 2004 gegangen. Ihr Gerhard Randa Erich Hampel Karl Samstag Vorwort 7

14 Ly rik, (gr.-lat.-fr.) die; -: Dichtungsgattung, in der subjektives Erleben, Gefühle, Stimmungen usw. od. Reflexionen mit den Formmitteln von Reim, Rhythmus, Metrik, Takt, Vers, Strophe u.a. ausgedrückt werden. als Re fle xi on, [lat.(fr.)] die; -, -en: das Nachdenken; Überlegung, Betrachtung, vergleichendes u. prüfendes Denken; Vertiefung in einen Gedankengang. auf die In teg ra ti on, [lat. integratio = Wiederherstellung eines Ganzen]: die; -, -en: 1. [Wieder]herstellung einer Einheit [aus Differenziertem]; Vervollständigung: die politische I. Europas. 2. Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes. 3. (Soziol.) Verbindung einer Vielheit von einzelnen Personen od. Gruppen zu einer gesellschaftlichen u. kulturellen Einheit.

15 auf die als Vielheit von einzelnen Personen od. Gruppen zu einer gesellschaftlichen u. kulturellen Einheit. Eingliederung in ein größeres Ganzes. 3. (Soziol.) Verbindung einer die; -, -en: 1. [Wieder]herstellung einer Einheit [aus Differenziertem]; Vervollständigung: die politische I. Europas. 2. Einbeziehung, In teg ra ti on, [lat. integratio = Wiederherstellung eines Ganzen]: einen Gedankengang. Betrachtung, vergleichendes u. prüfendes Denken; Vertiefung in Re fle xi on, [lat.(fr.)] die; -, -en: das Nachdenken; Überlegung, ausgedrückt werden. Formmitteln von Reim, Rhythmus, Metrik, Takt, Vers, Strophe u.a. Erleben, Gefühle, Stimmungen usw. od. Reflexionen mit den Ly rik, (gr.-lat.-fr.) die; -: Dichtungsgattung, in der subjektives

16 Slowenien/France Prešeren jedermann, nicht Feind, nur Nachbar mehr fortan! dem alten Streit entsag! Frei sei dann daß unter dieser Sonne die Welt Es leben alle Völker, die sehnend warten auf den Tag,

17 Es leben alle Völker, die sehnend warten auf den Tag, daß unter dieser Sonne die Welt dem alten Streit entsag! Frei sei dann jedermann, nicht Feind, nur Nachbar mehr fortan! Slowenien/France Prešeren Žive naj vsi narodi, ki hrepene dočakať dan, da, koder sonce hodi, prepir iz sveta bo pregnan! ko rojak prost bo vsak, ne vrag, le sosed bo mejak!

18 Serbien/Vasko Popa Wie soll man da die Welt finden In der in sich selbst verliebten kleinen Schachtel Ist die letzte Der kleinen Schachtel sein Doch keine der kleinen Schachteln Die ganze Welt aus der kleinen Schachtel Sollte in der letzten Schachtel Noch eine kleine Schachtel Und so ging es unendlich weiter Verliebte sich auch in sich selbst Und zeugte in sich Noch eine kleine Schachtel Die kleine Schachtel der kleinen Schachtel Verliebte sich in sich selbst Und zeugte in sich Die letzte Nachricht von der kleinen Schachtel Die kleine Schachtel, in der die ganze Welt steckt

19 Die letzte Nachricht von der kleinen Schachtel Die kleine Schachtel, in der die ganze Welt steckt Verliebte sich in sich selbst Und zeugte in sich Noch eine kleine Schachtel Die kleine Schachtel der kleinen Schachtel Verliebte sich auch in sich selbst Und zeugte in sich Noch eine kleine Schachtel Und so ging es unendlich weiter Die ganze Welt aus der kleinen Schachtel Sollte in der letzten Schachtel Der kleinen Schachtel sein Doch keine der kleinen Schachteln In der in sich selbst verliebten kleinen Schachtel Ist die letzte Wie soll man da die Welt finden Serbien/Vasko Popa Poslednja vest o maloj kutiji Mala kutija u kojoj je ceo svet Zaljubila se u sebe I začela je u sebi Još jednu malu kutiju Mala kutija male kutije Zaljubila se i ona u sebe I začela je u sebi Još jednu malu kutiju I tako je to u beskraj išlo Ceo svet iz male kutije Trebalo bi da bude U poslednjoj kutiji male kutije Ni jedna od malih kutija U maloj kutiji zaljubljenoj u sebe Nije psolednja Nad - ite sada svet

20 Unternehmensprofil Unsere Identität und Strategie Führend im Herzen Europas 5,8 Millionen Kunden bei 200 Mio Einwohnern 137 Mrd Bilanzsumme 6,5 Mrd Marktkapitalisierung Nr. 1 in Österreich 1,8 Millionen Kunden bei 8,1 Mio Einwohnern 111 Mrd Bilanzsumme Beschäftigte, 413 Geschäftsstellen Kundenanteil in Österreich bei 18 % Kundenanteil in der Region Wien größer 50 % Kundenanteil bei Großbetrieben 81% 14,9 Mrd Assets under Management Nr. 3 in Polen 2,9 Millionen Kunden bei 39 Mio Einwohnern 10 Mrd Bilanzsumme, Marktanteil 9,5 % Beschäftigte, 518 Geschäftsstellen Nr. 2 im Retail-Hypothekargeschäft, 1,1 Mrd Volumen Dichtes Netzwerk in weiteren CEE-Ländern aktiv in weiteren 10 CEE-Ländern 1,1 Millionen Kunden bei 78 Mio Einwohnern 12,8 Mrd Aktiva, Top 5 in Schlüsselmärkten Beschäftigte in 379 Geschäftsstellen Führend im internationalen Geschäft Syndizierungsvolumen CEE 1,1 Mrd Anteil am OeKB-Exportkreditvolumen 60 % spezialisiert auf Corporate-Finance, Handel und Investment-Banking für A+CEE Tor zu den Weltfinanzplätzen Drehscheibe für CEE-Geschäft der HVB-Kunden Erfolg ohne Grenzen im Herzen Europas Als internationale Bank verantworten wir von Österreich aus die Betreuung von 5,8 Millionen Kunden in zwölf Ländern. Wir sehen unsere Mission darin, zum Zusammenwachsen Europas in Frieden und Wohlstand beizutragen, einem Gebiet von über 200 Millionen Menschen im Herzen Europas. Auf unseren Kernmärkten Österreich sowie Zentralund Osteuropa sind wir mit unserem flächendeckenden Netzwerk die führende internationale Bank eingebunden in den grenzüberschreitenden Verbund der HVB Group. Indem wir einen Zukunftsmarkt mit einem reifen Markt kombinieren, können wir überdurchschnittlich wachsen und zugleich unsere Effizienz steigern. Wir profitieren von dem regionalen Wissen unserer dezentralen Standorte und schöpfen aus den vielfältigen Talenten des größeren Europa. Getreu unserem Motto Bank Austria Creditanstalt, die Bank zum Erfolg ist es das Ziel unserer täglichen Arbeit, unseren Kunden, ob Unternehmen oder Privatpersonen, zum Erfolg zu verhelfen. Mit dem so verstandenen Kundengeschäft wollen wir als Universalbank nachhaltig Wert schaffen und die vom Kapitalmarkt geforderte Rendite auf unser Eigenkapital erbringen. Daher arbeiten wir permanent daran, unser Angebot genau am Bedarf auszurichten, die Professionalität und Effizienz unserer Dienstleistung nach industriellen Vorbildern zu steigern und die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu erhöhen. Der Kundennutzen kommt so mit dem Interesse unserer Aktionäre zur Deckung. Unser eigener Erfolg liegt im Erfolg unserer Kunden. 14 Unternehmensprofil

21 Die Logik unserer Unternehmensziele Getreu unserem Motto BA-CA, die Bank zum Erfolg besteht das unmittelbare Ziel unserer täglichen Arbeit darin, den Erfolg unserer Kunden durch unsere Finanzprodukte und Dienstleistungen zu unterstützen. Aus dem so verstandenen Geschäft als Dienstleister streben wir eine Festigung unserer Marktstellung und eine nachhaltige Wertsteigerung unseres Unternehmens an. Unser eigener Erfolg liegt also im Erfolg unserer Kunden. Und wir können unseren Kunden auch etwas bieten, sei es als internationale Bank, die in jeder Region ihrer Kernmärkte an der Seite der Kunden steht, sei es als lokaler Partner mit dem Know-how nach internationalen Maßstäben. Egal ob Privatpersonen oder Unternehmen, egal, ob mit standardisiertem Tagesgeschäft oder mit individuellen Problemlösungen: Wir betrachten unsere Kunden als Menschen, nicht als Zielgruppen, und setzten uns das Ziel, unsere Leistungen effizient, nach Maßgabe der Benchmarks zu erbringen. Nur durch diese permanente Anpassung können wir auf Dauer Kundenzufriedenheit generieren. Das ist unser Business, und damit wollen wir auch verdienen. Auf gleicher Höhe damit steht daher unser zweites Ziel, eine marktgerechte Rendite auf das Eigenkapital zu erwirtschaften, das die BA-CA-Aktionäre in unser Unternehmen investieren. Dies liegt voll und ganz in unserem eigenen Interesse: Rentabilität ist Maßstab unserer Leistungsfähigkeit, Rückkoppelung vom Markt und somit Richtschnur unserer Weiterentwicklung. Daher denken und handeln wir in jedem Geschäftsfeld, in jeder Tochtergesellschaft und auf allen Unternehmensebenen rentabilitätsorientiert. Wir sind davon überzeugt, dass die Qualität unseres Kundenservice nur durch eine Marktbearbeitung nach industriellen Vorbildern, durch eine arbeitsteilige Leistungskette und effizienten Ressourcen-Einsatz gesteigert werden kann. Permanente Anpassung sehen wir als Voraussetzung für dauerhaften Erfolg. Unser drittes Ziel besteht im Aufbau und in der Pflege unseres Humankapitals. Wir wollen unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch Training, Personalentwicklung und Anerkennung ihrer Leistung in die Lage versetzen, sowohl unsere Unternehmensziele als auch ihre persönlichen Ziele zu verwirklichen. Zu diesem Zweck werden wir in unserem Haus Schritt für Schritt ein einheitliches Regelwerk schaffen, das Flexibilität, Mobilität und Leistungskultur, somit Raum zur individuellen Entfaltung, bietet. Mit der Zeit wollen wir von der Bankengruppe zu einem Unternehmen ohne Grenzen zusammenwachsen. Wir sind so stark wie nie zuvor das verdanken wir dem Vertrauen unserer Kunden und dem Engagement unserer Mitarbeiter! Wir haben die Kapitalgrundlage für weiteres Wachstum gemeinsam mit unseren Kunden. Wir wollen die Effizienz unserer Dienstleistung und die Rentabilität weiter steigern. Denn Erfolg ist, Erwartungen zu übertreffen. Erich Hampel begann seine Laufbahn in der Citibank und wechselte dann in die PSK-Gruppe, der er ab 1996 als Gouverneur vorstand übernahm er die Position des Vorstandsvorsitzenden der Creditanstalt. Dem Vorstand der Bank Austria gehört Erich Hampel seit November 2000 an, er war für das Geschäftsfeld CEE sowie das Risikomanagement zuständig. Im Jänner 2004 wurde er zum Vorsitzenden des Vorstandes der Bank Austria Creditanstalt AG bestellt. Im Geist der Nachhaltigkeit arbeiten wir, viertens, nicht nur auf kurzfristigen Erfolg, sondern auf eine dauerhafte Wertsteigerung und qualitatives Wachstum hin. Als internationale Bank ist uns der offene kulturelle Austausch der Menschen in Erhaltung ihrer kreativen Vielfalt (Diversity) nicht nur hausintern ein Anliegen. Mit unseren Dienstleistungen und als verantwortlicher Bürger in zwölf Staaten wollen wir zur Angleichung der Lebens-Chancen in unseren Märkten beitragen. Unternehmensprofil 15

22 Unsere finanzielle Ziele 2003 bis 2006 Die BA-CA hat sich im Zuge ihres Börsenganges 2003 in der mittelfristigen Planung bis 2006 finanzielle Ziele gesetzt und diese auch dem Kapitalmarkt mitgeteilt. In diesen anspruchsvollen Vorgaben kommt die Rolle der BA-CA in der HVB Group zum Ausdruck: Sie ist für das gesamte Gebiet Österreich und CEE verantwortlich. Aus dem Zusammenspiel eines reifen Bankenmarktes mit einem Wachstumsmarkt werden sowohl Wachstum als auch Ertragssynergien und Produktivitätsfortschritte erwartet. Mit der Kapitalerhöhung um 923 Mio wurden die Grundlagen für diese Expansion geschaffen. Eigenkapitalrendite (ROE nach Steuern) ROE Jahresüberschuss nach Steuern in Mio 14% 12% 10% 8% 6% 4% 2% 0% 10,2% 483 6,5% 309 8,7% % p.a. 13,0% CEE-Beitrag zum Ergebnis vor Steuern Unser Ziel, 2006 einen ROE von 13 % nach Steuern zu erreichen, bedeutet ausgehend von 2003 eine jährliche Gewinnsteigerung um gut 20 % per annum. Den wichtigsten Beitrag in regionaler Hinsicht soll plangemäß das Geschäftsfeld CEE als Wachstumsmarkt erbringen. Für 2006 peilen wir einen Anteil am Ergebnis vor Steuern von 38 % an. Das Wachstum und die damit verbundenen Risiken sind ausreichend mit Eigenmitteln unterlegt. Die BA-CA ist die bestkapitalisierte Bank Österreichs. Zudem wollen wir die risikogewichteten Aktiva in der Bilanz und damit die Eigenmittelbindung in Östereich unabhängig vom Kundengeschäft weiter reduzieren und die Kreditnachfrage in CEE eigenkapitalschonend darstellen (Syndizierungen, Kapitalmarktinstrumente). Die Kernkapitalquote wird im Zuge der geplanten Expansion von derzeit 7,8 % abnehmen, sie soll aber aufgrund der Gewinnthesaurierung bei knapp über 7 % stabil bleiben. In Zusammenhang damit steht das Ziel, die laufende Kreditrisikovorsorge gemessen am Zinsüberschuss weiter zurückzuführen Ziel unter 20 %. Einen wesentlichen Beitrag zu dem Ergebnispfad kommt der weiteren Rationalisierung des Geschäfts zu. Die Cost/Income-Ratio (Verwaltungsaufwand gemessen an den Betriebserträgen) soll von zuletzt knapp 70 % auf 63 % (2006) gesenkt werden. CEE-Anteil CEE-Ergebnis vor Steuern in Mio Cost/Income-Ratio Risk/Earnings-Ratio Tier-1-Ratio 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% 70% 65% 60% 25% ,3% 29% % ,3% 21,5% 7,8% 6,8% 7,8% +45% p.a. 38% ,8% 69,3% 69,9% 63,0% < 20% > 7% % 20% 15% 10% 5% % 16 Unternehmensprofil

23 Strategische Entwicklungsphasen Die finanziellen Ziele stecken als Messlatte den Entwicklungspfad für die kommenden Jahre ab. In ihrer jüngeren Geschichte hat die BA-CA zwei große Abschnitte durchlaufen und steht jetzt vor dem dritten: nämlich dem Weg von der Bankengruppe zur internationalen Bank auf ihren Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa. Rückblickend war das eine logische Entwicklung im permanenten Wandel, und die zahlreichen Weichenstellungen entsprachen jeweils den strategischen Anforderungen der Zeit. So konnten gravierende Umbrüche und Ad-hoc-Einschnitte vermieden werden bis 2000: Konsolidierung Die erste Phase etwa 1997 bis 2000, eingeleitet durch die Übernahme der Creditanstalt-Bankverein durch die Bank Austria lässt sich mit Konsolidierung übertiteln. Sie war von dem zuvor erfolgten EU-Beitritt Schrittmacher der Österreichs und den in der Folge Konsolidierung mit Blick auf den EU-Binnenmarkt veränderten ordnungspolitischen Rahmenbedingungen bestimmt. Der Zusammenschluss der beiden führenden Banken Österreichs war zum einen mit der Konzentration auf das Kerngeschäft einer Universalbank verbunden. Die neue Bankengruppe hat sich auf das Kundengeschäft konzentriert und dabei auch ihre CEE- Netzwerke vereint. Sie hat sich darüber hinaus von den umfangreichen historisch gewachsenen Industriebeteiligungen getrennt, und zwar schonend, das heißt im Laufe der Zeit sowie unter Wahrung der Interessen der betroffenen Unternehmen. Zum anderen war der Integrationsprozess der beiden Banken auch Anlass für einen deutlichen Modernisierungsschub, was vor allem die betriebswirtschaftlichen Steuerungsinstrumente betraf, Stichworte: Übergang auf IAS, transparentes Controlling, durchgängiges Rentabilitätsbewusstsein, Beseitigung von Quersubventionen und die Auslagerung des Großteils der betrieblichen Altersversorgung. Das Resultat war eine Produktivitätssteigerung um mehr als ein Drittel (Betriebsergebnis je Mitarbeiter 2001 gegenüber 1996). Die Eingliederung in die HVB Group nach nahezu einhelligem Beschluss der damaligen Aktionäre der Bank markiert das Ende dieser Phase und einen der wichtigsten Meilensteine in der regionalen Bankgeschichte. Damals ihrer Zeit voraus, ist das bis heute eine der wenigen grenzüberschreitenden Fusionen von benachbarten marktführenden Großbanken in Europa geblieben. Der Zusammenschluss erfolgte nach der Grundidee einer Bank der Regionen, die unverändert Gültigkeit und Überzeugungskraft hat: dezentrale Kundenverantwortung in den Regionen, regionale Entwicklung entlang den Leitplanken einer gemeinsamen Strategie, abgestimmter Auftritt auf dem internationalen Kapitalmarkt und pragmatische Hinarbeit auf eine gemeinsame Infrastruktur bis 2003: Arrondierung und Synergien Der darauf folgende zweite Abschnitt etwa von 2000 bis 2003 stand unter der Devise Arrondierung und Synergien : Aus der zuvor geschaffenen Gruppe von Banken haben wir mit der HVB eine wirtschaftliche Bankengruppe geschmiedet, die von einer klaren Arbeitsteilung geprägt war. Ein Teil betraf die zügige Umsetzung des vereinbarten Abgleichs der Regionen und die Ausrichtung der BA-CA auf die Kernkompetenz A+CEE. Binnen nur eines Jahres nach dem formellen Zusammenschluss waren Fokussierung des Geschäftsportefeuilles auf Kernmärkte die BA-CA-Beteiligungen außerhalb des Kernmarktes sowie die im Verbund der HVB Group Auslandsfilialen (bis auf wenige Ausnahmen) in das internationale Netz der HVB integriert. Das verbesserte die Risikotragfähigkeit der BA-CA entscheidend. Umgekehrt brachte die HVB ihre CEE-Töchter (auf dem Weg von Verkäufen at arm s length) in die BA-CA ein, das CEE-Netz verdoppelte sich dadurch mit einem Schlag. Damit erreichten wir die endgültige Fokussierung auf unser Kerngeschäft. Der zweite Teil der Agenda betraf den Innenausbau der neuen Strukturen zu schlagkräftigen Kundenbetreuungseinheiten. Die CEE-Töchter wurden Land für Land verschmolzen. Ebenso schritt die Integration in Österreich voran: Nach der Harmonisierung der Unternehmensprofil 17

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