Ostern Paten für Lehrer statt für Kinder gesucht. Jesuiten fordern gerechten Bergbau

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1 Ostern 2011 I N D I E N Paten für Lehrer statt für Kinder gesucht K O N G O Jesuiten fordern gerechten Bergbau

2 j e s u i t e n m i s s i o n a k t u e l l Stephan Rothlin zu Gast in der Schweiz Auch 2011 wieder ist Pater Stephan Rothlin SJ von seinem Einsatzort in China aus auf Heimatbesuch. Sie können ihm bei folgenden Gelegenheiten begegnen: Freitag, 15. April, Uhr Vortrag «Gerechtigkeit im Kontext Chinas» im AKI Bern, Alpeneggstrasse, beim Berner Bahnhof Sonntag, 17. April, Uhr Gottesdienst, Predigt und anschliessendes Gespräch in Zürich Altstetten, Pfarrei Heilig Kreuz Sonntag, 17. April, Uhr Gottesdienst und Predigt in der Liebfrauen Kirche, Zürich mit anschliessendem Gespräch im AKI Zürich, Hirschengraben 86 Dienstag, 21. Juni, Uhr Vortrag über die vorrangige Option für und mit den Armen am Beispiel Xu Guangqi im Kontext Chinas im AKI Zürich, Hirschengraben 86 Zusätzlich: Dienstag, 17. Mai, Uhr Vortrag von Petra Kolonko, Redaktorin bei der FAZ und Autorin des Buches «Maos Enkel» aki Zürich, Hirschengraben 86 Begegnungsreise Indonesien mit Bali Vom Juli 2011 lädt Sie in guter tradition die Jesuitenmission zusammen mit dem Lassalle-Haus Bad Schönbrunn zu einer Begegnungsreise ein. Ziel ist diesmal Indonesien, ein Land, mit dem wir durch vielfältige Kontakte von Schweizer Missionaren verbunden sind. Indonesien ist nicht nur das bevölkerungsreichste islamische Land, sondern auch religionsgeschichtlich und landschaftlich äusserst vielfältig. Die bedeutsamen Bauten Javas zeugen von vergangenen grossen Kulturphasen. Jakarta zeigt koloniale Spuren und die hinduistisch geprägte Götterinsel Bali mit ihren berühmten Sandstränden ist reich an Naturschönheiten. Ein Abstecher auf die abgelegene Insel Sumba führt in die Welt der traditionellen Religionen. P. Johannes Müller SJ und Thomas Würtz eröffnen interessante Aspekte beim Vorbereitungswochenende: Auch Interessierte, die nicht mitreisen wollen, sind willkommen. Reise: Anmeldung & Info: Ostergottesdienste mit Pater Hotz im slawisch-byzantinischen Ritus mit Solisten der Oper in Lemberg/Westukraine unter Leitung von Z.S. Demcjuch. Gründonnerstag, 21. April, Uhr Wangen im Allgäu DE Evang. Stadtkirche a. Bhf., Basiliusliturgie Fr, 22. April, Uhr, Kreuzlingen Kirche St. Stephan Karfreitagsliturgie Sa, 23. April, Uhr, Zürich aki, Hirschengraben 86, Osterliturgie So, 24. April, Uhr, Root LU Kirche St. Martin westl. Ostermesse mit slawischen Gesängen Mo, 25. April, 9.30 Uhr, Wangs SG Kath. Kirche St. Antonius Ostermontagsliturgie Di, 26. April, Uhr, Egg ZH Kath. Kirche Osterdienstagliturgie Zelebranten: Prof. Dr. Robert Hotz SJ, Pfr. Taras Kotsyuba, Protopresbyter Petro Kostjuk; Diakone: Prof. Dr. Johannes Strätz, Daniel Blättler. Editorial Liebe Freundinnen und Freunde unserer Missionare und unserer Partner weltweit! P. Ferdinand Muhigirwa SJ aus dem Kongo besuchte uns in Zürich und berichtete in der Hochschulseelsorge von seinem Engagement für klare Rahmenbedingungen für den Abbau von Rohmaterialien in seiner Heimat. Zurzeit ist er auf Einladung des Fastenopfers in der Schweiz und spricht in Pfar- reien und Schulen in direktem Kontakt mit den Menschen hier über die Herausforderungen des industriellen Bergbaus für die Menschen in seiner Heimat. Ich selber war zu Besuch in Darjeeling, wo mir der Provinzial P. Pappu SJ das Stipendienprogramm für seine Lehrer erklärt hat. Es zeigt sich bereits, dass sich für alle Schüler bessere Bedingungen ergeben. So unterschiedlich die Herausforderungen im Kongo oder in Nordindien sind: mich beeindruckt, wie beide die Situation der Menschen bei ihnen zu verstehen und darauf eine Antwort zu geben versuchen. Sie suchen nach realisierbaren Möglichkeiten, damit auch marginalisierte Menschen sowohl vom globalen Bergbau wie auch von Schulbildung profitieren können. Genau diese Zusammenarbeit mit unseren Mitbrüdern und Partnern weltweit ist unser Prinzip. Es geht um eine solidarische Hilfe von Menschen für Menschen. Wir sind sicher nicht das grösste Hilfswerk in der Schweiz. Doch mit Ihrer Unterstützung leis ten wir gerne auch weiterhin unseren Beitrag. Ihnen wünschen wir frohe Ostern! Ihr P. Toni Kurmann SJ

3 I n d i e n 2 3 Patenlehrer statt Patenkinder Pater Peter Pappu startet ein Pilotprojekt in Darjeeling Die Provinz Darjeeling unterhält mehrere Schulen. Provinzial Peter Pappu SJ schlägt, um seine Lehrer zu unterstützen, eine eigenwillige Brücke: Anstelle der in Europa beliebten, aber fragwürdigen Kinderpatenschaften sucht er Paten für seine Lehrer und will so alle Kinder in der Klasse gleichmässig fördern. Im Dialog mit Toni Kurmann SJ von der Jesuitenmission in Zürich entstand ein Pilotprojekt. Das Schweizer Fernsehen zeigte vor kurzem die Reportage «Mein Patenkind in Mali vom Geschäft mit den grossen Kinderaugen». Aufgerüttelt vom plötzlichen Tod ihres Patenkindes Hawa reist Reporterin Andrea Pfalzgraf nach Mali, will wissen, was da geschehen ist. Hawa starb an Malaria. Kein Einzelfall. Aber sie hatte doch eine Patin in der Schweiz? Andrea Pfalzgraf stellt sich einer fremden Kultur, spricht mit den Eltern, erkundet das Dorfleben, hinterfragt die Praxis der Kinderpatenschaften und ihre eigenen Vorstellungen. Aber die Reportage erzählt auch eine Geschichte über die Bereitschaft zu helfen und den Wunsch, Gutes zu tun. Persönliche Kinderpatenschaften sind ein gängiges Modell, um Spenden zu akquirieren. Dabei warnt die Schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige, Spenden sammelnde Organisationen (ZEWO) schon seit Jahren eindringlich vor dieser Form der Hilfe. «Kinder werden oft ohne Wahlmöglichkeit während der Dauer der Patenschaft zu Werbezwecken instrumentalisiert», heisst es im ZEWO-Info und: «Die Sozialverträglichkeit der Hilfe ist nicht gewährleistet.» «Warum wollen sie Paten sein?» Auch in Indien gibt es viele tausend Kinder mit Paten im Westen. P. Peter Pappu SJ ist Provinzial der Jesuiten im Distrikt Darjeeling. Er kennt die Geschichten dieser Kinder. Aber er ist auch Jesuit, das heisst von seiner Prägung her ein Brückenbauer zwischen den Kulturen. «Ich weiss, dass diese Patenschaften für unsere Kinder nicht gut sind. Einzelne werden nach unverständlichen Kriterien, ohne Rücksicht auf ihr soziales Netz, ausgewählt. Das kann zu Neid in der Gruppe und zu Überforderung für die Familien führen. Doch ich will nicht einfach den Stab brechen. Warum wollen die Menschen in Europa Paten sein? Ich versuche das zu verstehen. Nur so können wir eine wirkliche Brücke bauen, über die Hilfe fliessen kann.» Pater Pappu macht sich Gedanken Über seine Welt und die unsere. Seine Welt ist die Jesuitenprovinz Darjeeling. Viele Menschen verdienen ihr Geld hauptsächlich auf den Teeplantagen. Auch bei uns in der Schweiz kennt man den Namen Darjeeling aus dem Teeladen. Auf den Plantagen verdienen die Arbeiter das Notwendigste. Die Jesuiten in der Region sind vor allem in der Schulbildung engagiert. Nicht für die Reichen und Wohlhabenden, sondern vor allem für die armen Teepflückerfamilien. «80 Prozent unserer Kinder kommen aus den marginalisierten Gruppen der Gesellschaft», berichtet Pappu. Für die Schulen der Jesuiten muss man bezahlen. Wenig, aber selbst dieses Wenige ist für die Familien eine grosse Investition. Sie leisten sie gern. «Die Ausbildung der Kinder ist unsere Zukunft», sagen sie. Obwohl die staatlichen Schulen gratis wären, schicken die Leute ihre Kinder lieber zu den Jesuiten. Denn dort findet der Unterricht regelmässig statt. In der Tradition Gemeinsames Pläneschmieden für die Lehrer-Patenschaften: Provinzial Peter Pappu SJ (rechts) und Missionsprokurator Toni Kurmann SJ (links) begegnen bei ihrem Besuch in der Jesuitenschule von Kalabari Anil Toppo (Mitte). Seit Gründung der schule unterrichtet er dort als Lehrer.

4 i n d i e n Pushpa Xaxa «In der Loyola- Schule von Kalabari herrscht eine gute Wachstumsatmosphäre. Hier können die Kinder gedeihen», schmunzelt Pushpa Xaxa. Aber nicht nur die Kinder fühlen sich wohl an der Schule, auch die Lehrerinnen und Lehrer schätzen das freundliche Klima zwischen Unterrichtenden, Schülern und der Schulleitung. «Man sorgt sich umeinander, fragt nach, teilt Freuden und Sorgen», sagt Pushpa Xaxa. Seit 2000 unterrichtet sie Hindi, Sozialwissenschaften, Geschichte, Geo grafie und Naturwissenschaften. Ihre Schüler sollen gute Entwicklungschancen haben, denn Pushpa Xaxa möchte «eine positive Veränderung in ihr Leben im Kleinen und in die Gesellschaft im Grossen bringen». Dass auch die Schule wächst und nun den höheren Abschluss anbieten kann, passt in das Konzept der engagierten Lehrerin. der Schulbildung haben die Jesuiten schon immer ausserschulische kreative Aktivitäten angeboten wie Tanzen und Theater. Das alles gibt den Kindern eine wirkliche Chance für die Zukunft. Verbunden ein Leben lang P. Pappu ist in Tamil Nadu aufgewachsen. Da er unbedingt «Missionar» werden und in ärmeren Landesteilen helfen wollte, trat er 1969 in der Provinz Darjeeling in den Jesuitenorden ein. Heute leitet er sie und kann seinen ganzen missionarischen Eifer in die Unterstützung der Mitbrüder und in neue Ideen stecken. Auch in die Auseinandersetzung mit den Kinderpatenschaften. Die Frage, was der Westen will, lässt ihn nicht los, und auch die Suche nach stimmigeren Antworten beschäftigt ihn. Er sucht den Dialog mit P. Toni Kurmann SJ, dem Leiter der Schweizer Jesuitenmission. Dieser versucht zu erklären. «Wir leben in einer sehr individualistischen Gesellschaft. Es ist völlig normal, einzelne Personen zu fördern.» Ursprünglich ist das Patenamt mit der Aufgabe verbunden, ein Kind auf seinem Glaubensweg zu begleiten. Heute suchen Eltern vor allem nach Menschen, die sich individuell an das Schicksal ihres Kindes binden und für sein Wohl Sorge tragen. Mit kleinen Dingen wie Geburtstagsgeschenken und Besuchen. Wichtig ist der Aufbau einer Beziehung. Es kann bis zur Zusage reichen, falls den Eltern etwas zustiesse, für das Kind zu sorgen. Eine weitreichende Verpflichtung also, die man sich reiflich überlegt und mit Engagement eingeht. Auch Andrea Pfalzgraf, selbst Patin von vier Kindern, betont: «Bei einer Patenschaft hier in der Schweiz geht es um Beziehung. Das ist mit Patenkindern im Süden gar nicht möglich. Trotzdem fühlt man sich verpflichtet. Eine Patenschaft kündigt man nicht so leicht wie einen Spendenauftrag.» In der Gruppe sind alle gleich Hanspeter Reichmuth ist Teehändler. Bevor er sich diesem Geschäft widmete, hat er acht Jahre Entwicklungsarbeit in Westafrika geleistet. Er weiss aus Erfahrung: «Wenn wir das Beste aus unserer Kultur übertragen, ohne zu fragen, wie und wohin, ist es nicht immer zum Besten der Empfänger.» Dies wird deutlich, wenn P. Pappu erzählt: «Die Psychologie Indiens ist eine Gruppenpsychologie. Innerhalb einer Gruppe möchten alle gleich behandelt werden.» Schwierig wird es, wenn einer bevorzugt wird und eine andere För- links: Die Teepflückerinnen in Darjeeling verrichten harte Arbeit. Im Akkord wird der Tee abgeliefert. mitte: Dank der Lehrer-Patenschaften kann die Schule nun die vom Staat geforderten Löhne zahlen. Dieser übernimmt ab sofort die Kosten für die Mittagsverpflegung der Schüler. rechts: Provinzial Pappu und Schulleiter Dabhi Pramod Anton SJ engagiert für das Wohl der Kinder von Kalabari.

5 4 5 D A R J E E L I N G Kalabari I N D I E N Anil Toppo Anil Toppo gehört zur Stammesbevölkerung der Adivasi, wie ein Grossteil seiner Schüler. Es freut ihn besonders, dass in der Loyola-Schule Kinder aus armen Familien besonders gefördert werden. Er wünscht ihnen ein gutes Leben und dass sie zu mündigen, kreativen und produktiven Bürgern werden. In Kalabari unterrichtet Anil Toppo Hindi, Geografie und Naturwissenschaften. Er ist ein begeisterter Musiker und Geschichtenerzähler. Auch in den eher wissenschaftlichen Fächern gelingt es ihm immer wieder, seine Schülerinnen und Schüler in den Bann zu ziehen. Sie lernen gerne bei Lehrer Toppo. Wenn er sich für sich selbst ein «einfaches leben mit harter Arbeit wünscht, das hilfreich ist für andere», klingt es in unseren westlichen Ohren bescheiden, doch wer Anil Toppo erlebt hat, weiss, dass dieser Wunsch aus einem ehrlichen Herzen kommt. derung bekommt. Das zu verstehen, fällt Westlern schwer. Gelten doch individuelle Förderung und Wettbewerb als höchste Werte und sind alltägliche Motivation. In Indien löst genau dies Konflikte aus. Pappus Idee eine Alternative! Und wenn schon Patenschaften: Welches Kind braucht welche Hilfe? Wie kann gerecht verteilt werden? Wie stärkt man die Gruppe? P. Pappu schlägt eine andere Lösung vor: Patenschaften für Lehrerinnen und Lehrer. Als ehemaliger Schulleiter kennt er die Situation genau: Schlecht bezahlte Lehrerjobs in entlegenen Orten. Bei allem Anreiz des jesuitischen Bildungssystems viele gehen doch lieber in die Stadt. Jene, die bleiben, haben hohe Ideale. Diese Menschen möchte P. Pappu fördern. «Wer einem Lehrer hilft, hilft einer ganzen Klasse. Die Unterstützung wird gerecht verteilt, die Gruppe bleibt intakt.» Pappus Augen strahlen, wenn er von der Schule in Kalabari erzählt. Er hat sie selbst vor zwölf Jahren aufgebaut. Man spürt bis heute, wie viel Herzblut darin steckt. Pappu wird mit grossem Hallo begrüsst und hat für alle Sorgen und Freuden ein offenes Ohr. «Diese Lehrer engagieren sich. Sie sind eingebunden in die weltweite Bildungsarbeit des Jesuitenordens. Das macht sie stolz und zu guten Pädagogen. Aber wir können sie nur schlecht bezahlen. Mit Unterstützung von Paten aus der Schweiz könnte sich dies ändern.» Pappu und Kurmann schmieden Pläne Im September 2010 folgt Missionsprokurator Toni Kurmann SJ der Einladung Pappus nach Darjeeling. Er spricht mit dem Schulleiter Dabhi Pramod Anton SJ und trifft die Lehrerschaft. Zusammen tüfteln sie am Für und Wider des Konzepts. Die Vorschläge von P. Pappu überzeugen, Kurmann sagt zu: «Wir starten ein Pilotprojekt. Die Schweizer Missionsprokur übernimmt die ersten 25 Lehrer-Patenschaften für Kalabari.» Damit wird das Gehalt bestritten: 1250 Schweizer Franken pro Jahr. Das macht im Monat etwas mehr als 100 Franken. Die Schüler zahlen weiterhin ein Schulgeld, das nun für Infrastruktur, Weiterbildung und Schulentwicklung ein gesetzt werden kann. Ein erster Erfolg kommt prompt ein paar Monate später: Dank den höheren Löhnen erteilt der Staat die Erlaubnis zur Einführung des neunten und zehnten Schuljahres. So müssen die Schülerinnen und Schüler nun für den Abschluss nicht mehr die Schule wechseln.

6 i n d i e n Asunta Kujur «Lehrerin zu werden, das war schon immer mein grösster Traum», gesteht Asunta Kujur lachend. «Es macht mir viel Freude, mit den Kindern zu arbeiten.» Das spüren die Schüler am Feuereifer, mit dem Asunta Kujur ihren Unterricht gestaltet. Sie liebt es, sich spannende Aktivitäten auszudenken, mit denen das Lernen spielerisch leicht gelingt. Asunta Kujur gehört auch zu den Adivasi. Sie kommt auch aus einer Teepflückerfamilie und kennt also das Umfeld ihrer Schützlinge. Nicht zuletzt deshalb hat sie immer ein Ohr und Hilfe für die schwächern Schüler und trägt Sorge, dass sie den Anschluss nicht verlieren. Sie hat ein grosses Herz und nutzt es für ihre Pädagogik. «Ich möchte, dass meine Schülerinnen und Schüler grosse träume haben und ich möchte, dass sie ihre Ziele erreichen», sagt sie. Ein Teehändler als Pate Einer der ersten Paten ist Teehändler Reichmuth bzw. seine Firma Reichmuth von Reding in Schwyz (www.rvrtee.ch). Schon 1994 gründete er die Stiftung Gayaganga zugunsten von Frauen und Töchtern von Teearbeitern im Distrikt, um «aus dem Verkauf von Tee etwas zurückzugeben an den Ort seiner Herkunft». Er brauchte einen Partner vor Ort und fand ihn in den Jesuiten. «Zu oft zerstört Hilfe Strukturen, weil von aussen Kommende sich nicht in das Leben an der Basis einfühlen können», meint er. «Das können nur Ortsansässige.» Damit unterstreicht er ein Prinzip, das die Arbeit der Jesuitenmission prägt. «Unsere Mitbrüder leben und arbeiten mit den Menschen und wollen so von innen heraus helfen», erklärt Toni Kurmann. Auch die Lehrer-Patenschaften sind ein Vorschlag, der von den indischen Mitbrüdern stammt. Er wächst aus den Schulen vor Ort heraus, dem Bedürfnis der Spender verbunden, aber nicht davon gesteuert. Reichmuth vertraut der Erfahrung der Jesuiten. «Seit 1994 arbeite ich schon mit dem vierten Provinzial zusammen. Allesamt sind sie einheimische, intelligente Menschen mit klarem Einblick in die kulturellen und wirtschaftlichen Strukturen. So können sie Veränderungen anstossen.» Echte Brücken bauen «Wir betreten Neuland», sagt Kurmann. Er trägt den Namen des Prokurators, des «für andere Sorgenden», nicht umsonst. «Ob die Lehrer der direkten Kommunikation mit den Paten gewachsen sind, da bin ich nicht sicher. Allein schon bei meinen Besuchen spüre ich grosse Scheu mir, dem fremden Gast, gegenüber.» Darum wird zunächst Schulleiter P. Dabhi Pramod anton SJ die Briefe koordinieren und die Patenlehrer in ihrer neuen Rolle unterstützen. Die Jesuitenmission begleitet die Paten in der Schweiz, berichtet regelmässig über die Schule und über Hintergründe. «Der Erfolg muss sich zeigen», meint Toni Kurmann SJ. «Wir sind gespannt, Pappu auch. In jedem Fall sollen diese Patenschaften echte Brücken bauen, wirkliche Begegnung ermöglichen, geschwisterliches Miteinander, mit klarem Blick und offenem Herzen für den je Anderen.» Andrea Zwicknagl Regelmässig aktuelle Neuigkeiten auf: Schon 1599 legte die Ratio Studiorum die massgeblichen Ziele und Formen jesuitischer Erziehung und Ausbildung fest. Was über Jahrhunderte die Jesuitenschulen in Europa prägte, gibt heute auch den Rahmen für die Schulen in Indien.

7 6 7 Unsere Spendenbitte Übernehmen Sie eine Lehrer-Patenschaft Pater Pappus Triebfeder für die Idee der Lehrer- Patenschaften ist der Wunsch, beide Kulturen, die unsere wie die seine, zu verstehen und eine tragfähige Brücke zu bauen, über die die Hilfe fliessen und Beziehung entstehen kann. Deshalb hat er das Konzept entwickelt und will nun mit Ihrer Hilfe die Pilotphase starten. Werden Sie Pate, gehen Sie mit uns den ersten Schritt in eine neue Richtung. In der Loyola School in Kalabari arbeiten 25 Lehrpersonen, deren Patin oder Pate Sie werden können. Eine Patenschaft umfasst für ein Jahr Unterstützung von Fr für eine Lehrperson für drei Jahre Unterstützung von Fr für eine Lehrperson. Die Patenschaft für die gesamte Schule kostet Fr pro Jahr. Auch andere Schulen in der Provinz Darjeeling warten und hoffen, dass sich die Idee von Provinzial Pappu für sie auswirkt. Die Schule St. Peter in Gayaganga hat 25 Patenschaften, die Schule St. Vincent in Hatighisa 20 Patenschaften zu vergeben. Wenn das Konzept sich bewährt, gibt es noch viele Entwicklungsmöglichkeiten in Indien und anderswo. Aber auch kleinere Spenden sind sehr willkommen, die dann zusammen einen Lehrer unterstützen. Oder Sie suchen in Ihrem Freundes- oder Familienkreis Spendenwillige, die mit Ihnen zusammen eine Patenschaft übernehmen. So kann eine Gruppe in der Schweiz eine Gruppe dort unterstützen. Das finde ich auch eine schöne Initiative. Wenn Sie als Paten Kontakt mit der Schule aufnehmen möchten, leiten wir Ihre Post gern weiter an den Schulleiter P. Dabhi Pramod Anton SJ. Er wird sie in die Lehrerschaft der Schule einbringen. Auch dort geht es uns darum, dass die Gruppe der Lehrer als Ganze Anteil nimmt und keine Vereinzelung stattfindet. Umgekehrt erhalten auch Sie regelmässig Informationen über Ihre Patenschaft und aus der Klasse des Paten-Lehrers von P. Dabhi Pramod Anton SJ. Provinzial Peter Pappu SJ wird das Projekt im Sinne einer Supervision begleiten. Wir danken Ihnen herzlich für die Patenfreundschaft, die Sie schliessen. Etwas Gutes wird daraus erwachsen. Ihr Toni Kurmann SJ Missionsprokurator «Damit ihr nicht trauert wie die anderen» (1 Thess 4,13) Wenn ein lieber Mensch stirbt, geht eine Lebensgeschichte zu Ende, verändern sich Beziehungen, wird Leben und Verbundenheit neu erfahren. «Wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben». schreibt Paulus in seinem Brief an die Gemeinde. Ja, wir fragen nach den Toten und wir wollen sie geborgen wissen. Wir trauern um die, die wir verloren haben und hoffen für sie auf ein neues Leben bei Gott. Das ist uns zugesagt. Es gibt verschiedene Rituale, Abschied zu nehmen: Reden werden gehalten, Blu- men gestreut, noch einmal die alten Geschichten erzählt. Gute Tradition hat auch die Trauerspende. Statt Kränze und Schmuckgebinde schlägt sie noch einmal die Brücke zu einem Engagement, das auch dem Verstorbenen wichtig war und bittet die Trauergäste um eine Spende für ein Projekt, z.b. der Jesuitenmission. Schon die Traueranzeige kann darauf hinweisen. Wir teilen Ihnen mit, wer gespendet hat, sodass Sie sich bedanken können. Gerne senden wir Ihnen dafür unsere Kreuze aus Kambodscha, als leibhaftes Zeichen für die Hoffnung, die uns Christus geschenkt hat.

8 d e u t s c h l a n d Ö S T E R R E I C H s c h w e i z «Wir beten in der Christmette für Euch!» Jesuitenmissionen: Zusammenarbeit über Grenzen hinweg Redaktionssitzung für das Magazin der Jesuitenmission. Toni Kurmann SJ hat das Wort: «All die Leute, die immer wieder in unserem Heft schreiben: Klaus Väthröder SJ, Judith Behnen, Hans Tschiggerl SJ. Wer kennt sie? Es wird Zeit, unseren Lesern ausführlicher vom Engagement zusammen mit Deutschland und Österreich für unsere Partner weltweit zu erzählen.» Also: Vorstellungsrunde. Gebete, Geld, Geschichten Beginnen wir mit Judith Behnen. Von ihr haben Sie gelesen: Die Geschichte der Winterschulen für die Hazaras in Afghanistan, den Beitrag «Wie im bösen Märchen» über Sr. Daphne und das Leben der Frauen im indischen Ashankur und die ergreifende Begegnung mit Ambuya Sende im hungergeschüttelten Simbabwe. Als Redaktorin von «weltweit», dem Magazin der deutschen Jesuitenmission, war Judith Behnen vor Ort mit offenen Augen und wachem Herzen, um einen Eindruck mit nach Hause zu bringen von den Sorgen unserer Partner und um Ihre Hilfe zu bitten. «Von all meinen Aufgaben in der Jesuitenmission sind mir das Reisen und Schreiben die liebsten», gesteht die 39-jährige. «Eine Reise bietet so viele Eindrücke: Begrüssungsrituale, Gespräche, der Staub in der Nase, fünf Stunden Auto fahren ohne Federung. Zurück am Schreibtisch habe ich nur Worte, um all das auszudrücken.» Stimmt, geschriebene Wörter, die tönen nicht. Die riechen nicht. Die haben keine Farbe. Sattes Grün, rote Erde, schwarze Haut. Doch wenn das Schreiben gelingt, schafft es ein Bild, rührt an, über tausende Kilometer hinweg, hier mitten in der Schweiz. «Wenn ich für die Jesuitenmission reise», sagt Judith Behnen, «komme ich nicht als Journalistin, ich komme als Freundin.» Sie verspricht Geld und Gebete und bekommt Geschichten und Gegengebete. «Sag den Menschen in deinem Land, dass», so beginnen oft die Bitten der Leute. Was Judith Behnen vergangene Weihnacht besonders rührte, waren zwei s von Sr. Daphne aus Indien und Pater Stan von den Winterschulen in Afghanistan: «Beide schrieben mir: Wir beten in der Christmette für Euch. Ist das nicht schön, wenn Weihnachten so um den ganzen Erdball geht?» Jesuitenmission im Wandel Viele der Geschichten, die Judith Behnen mit nach Hause bringt, erscheinen nicht nur im Heft der deutschen Jesuitenmission, sondern auch bei uns in der Schweiz. Wie es dazu kommt, erklärt P. Klaus Väthröder SJ, Missionsprokurator in Deutschland: «Die Aufgaben der Jesuitenmissionen sind im Wandel. Früher waren wir Heimatstation für die Missionare. Für die Schweizer in Zürich, für die Österreicher in Wien, für die Deutschen in Nürnberg. Missionare gibt es immer weniger. Und so werden wir zu einer Zwitterorganisation zwischen Missionsprokur und einer NGO, die internationale Projekte fördert, die von Jesuiten geleitet werden oder mit Jesuiten verbunden sind.» Das ermöglicht viele Synergien zwischen den Büros in Zürich, Wien und Nürnberg. Die Partner im Süden können gemeinsam unterstützt werden. Ideen für Fundraising können ausgetauscht werden. Das Internet macht sowieso nicht an der Landesgrenze halt. Jeder bringt seine Schwerpunkte und Kompetenzen ein und macht sie für alle nutzbar. links: Die Missionsprokuratoren P. Hans Tschiggerl SJ, P. Klaus Väthröder SJ und P. Toni Kurmann SJ (von re.) auf ihrer Projektreise in China vor der Statue von Matteo Ricci SJ. rechts: «Ich komme nicht als Journalistin, ich komme als Freundin», sagt Judith Behnen. Sie sitzt mit den menschen auf dem Boden. Sie teilt den roten Punkt auf der Stirn. Begegnung auf gleicher Augenhöhe.

9 8 9 Beispiel Matteo-Ricci-Jubiläum Die österreichischen Jesuiten sind seit vielen Jahren in China engagiert. Hier konnte Prokurator Hans Tschiggerl SJ wertvolle Impulse setzen. Schon 2009 lud er seine beiden Kollegen zu einer gemeinsamen Projektreise nach China ein. Man besuchte den Österreicher Luis Gutheinz SJ in Taipeh und den Schweizer Stephan Rothlin SJ in Peking. Darüber hinaus gab es Begegnungen mit einheimischen Jesuiten, Ordensleuten und Kirchenvertretern. Sie liessen die komplexe Situation der katholischen Kirche im Reich der Mitte erahnen. Im Jubiläumsjahr 2010 ergaben sich daraus diverse Veröffentlichungen in den einzelnen Jesuitenmissionen. Auch das Buch «Matteo Ricci und der Kaiser von China» wurde publiziert. Geschrieben von einem Schweizer und einer Deutschen, mit einem Ausblick von Hans Tschiggerl SJ, der die Geschichte der Chinamission von Ricci bis heute skizziert. Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres war die Reise mit Medienverterter, die Judith Behnen leitete. Interessierte aus allen drei Ländern fuhren nach China. Auf den Spuren Matteo Riccis, konfrontiert mit allen Herausforderungen des Heute, brachten sie viele Geschichten mit nach Hause. Koordinierte Hilfe Besonders wichtig ist die koordinierte Zusammenarbeit dann, wenn schnell gehandelt werden muss: in der Katastrophenhilfe. So wurden z.b. die die deutsche, die österreichische und die schweizerische Hilfe für Haiti von Klaus Väthröder koordiniert. Er ist zudem Mitglied im europäischjesuitischen Verbund Red Xavier. Ein urgency-protokoll legte fest, wer welche Aufgaben übernehmen sollte. «Das ermöglicht uns, mit grösster Effektivität zu handeln», erklärt Väthröder. Für die Wiederaufbauhilfe nach der Flut in Pakistan laufen die Fäden in Zürich zusammen. Von hier aus gibt es langjährige Kontakte zu den Jesuiten in Lahore, und P. Toni Kurmann SJ war schon in früheren Jahren regelmässig dort zu Gast. Auch über die akute Notfallhilfe hinaus ist es den deutschsprachigen Prokuratoren wichtig, den Projektpartnern gegenüber als zusammengehörige Gruppe aufzutreten. Hans Tschiggerl: «So wissen die Partner, dass sie nicht mit jedem einzeln verhandeln müssen. Wir stimmen die Hilfe ab und ergänzen uns bei der Spendenwerbung.» Gelegenheit zum gemeinsamen Gespräch geben jeweils die Projektreisen. Seit dem Amtsantritt von Hans Tschiggerl 2008 ist es zu einer guten Praxis geworden, dass die drei Prokuratoren einmal im Jahr zusammen eine Reise machen. Je einer stellt seine Expertise für eine Region vor und erweitert so das Netzwerk der anderen. Wenn Begegnung gelingt Zur Arbeit in den Heimatländern erklärt Klaus Väthröder die besondere Situation der drei deutschsprachigen Jesuitenmissionen: «Die europäischen Kollegen akquirieren oft vielfältige Mittel aus staat lichen Förderprogrammen. Bei uns ist das nicht so. Wir sprechen vor allem Privatspenderinnen und -spender an.» Gerade deshalb hat Judith Behnen folgende Erfahrung gemacht: «Es ist die grösste Freude, wenn unsere Projektpartner und Spender sich persönlich begegnen können. Sei es bei Besuchen der Partner in Europa, sei es bei Reisen, wie sie zum Beispiel die Schweizer Jesuitenmission dieses Jahr nach Indonesien anbietet. Der direkte Kontakt ist nicht zu übertreffen.» So danken wir Ihnen für Ihre Teilnahme an der Vorstellungsrunde. Mögen die Worte Bilder malen. Andrea Zwicknagl Pakistan nach der Flut 2010: Noch viel Hilfe nötig! dern aus der Schweiz. Pater Renato Zecchin SJ berichtet von fleissigen Bauarbeiten im Kot Aadu Gebiet im Distrikt Musaffargarh. 150 Häuser sollen dort entstehen. Die ersten sind schon fertig gestellt. In Rangpur wurden Düngemittel und Saatweizen an 210 Familien verteilt. Zusammen mit den Kleinen Schwestern von Jesus in Multan und den Schwestern vom guten Hirten gaben die Jesuiten Gelder für den Einkauf. Laut Caritas International ist «Pakistan zwar aus den Schlagzeilen verschwunden, doch das Land ist durch die Flut schwer geschädigt und noch weit von der Normalität ent- Seit rund 50 Jahren verbindet uns eine enge Freundschaft mit den Jesuiten in Pakis tan, grundgelegt im Engagement P. Robert Bütlers SJ. Ich war regelmässig zu Gast in lahore, um am Leben der Brüder und Patres dort Anteil zu nehmen. Die Flut letzten Sommer hat das Land zutiefst erschüttert. Die kleine Kommunität der Jesuiten versucht zu helfen, wo es möglich ist. Zunächst mit spontanen Hilfsfahrten in die betroffenen Gebiete, inzwischen mit systematisch organisierter Unterstützung beim Wiederaufbau der zerstörten Dörfer. Der Dank gilt auch vielen Spenfernt. Es wird noch viel Aufbauhilfe nötig sein.» Ich selbst werde im Mai zu einem Besuch ins Land reisen. Solidarität braucht Begegnung. Ich möchte, dass die Mitbrüder wissen, dass wir ihnen beistehen. Denn auch die Situation der Christen im Land ist weiterhin schwierig. Die Ermordung von Shahbaz Bhatti hat Erschütterung ausgelöst. Als minister für religiöse Minderheiten war er der einzige Katholik im Kabinett. Die christlichen Gemeinschaften brauchen jetzt unsere Unterstützung und unser Gebet. Toni Kurmann SJ

10 k o n g o Kongolesischer Jesuit Kampagnengast Fastenopfer lädt Ferdinand Muhigirwa SJ ein in die Schweiz Die Demokratische Republik Kongo ist reich gemessen an den Bodenschätzen. Aber die Bevölkerung lebt in bitterer Armut. Das jesuitische Sozialinstitut CEPAS kämpft für eine gerechtere Verteilung. Dessen Leiter und Gast der Ökumenischen Kampagne 2011, P. Ferdinand Muhigirwa SJ, besuchte zusammen mit Urs Brunner, dem Kampagnenleiter des Fastenopfers, die Jesuitenmission in Zürich. P. Muhigirwa, was sind die zentralen Anliegen von CEPAS? Ein Drittel der bekannten Kobaltreserven, 10 Prozent des weltweiten Kupfers und 80 Prozent des Coltans liegen in der DR Kongo. Diese Mineralien sind auf dem internationalen Markt sehr gefragt. Doch die Kongolesen selber profitieren kaum davon. Das ist ein Skandal. CEPAS bemüht sich als Forschungsinstitut verlässliche Daten zu sammeln und auf die verschiedenen beteiligten Interessensgruppen einzuwirken. Wir kämpfen für mehr soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde beim Abbau und Handel der Rohstoffe. Mit wem arbeiten Sie zusammen? CEPAS ist sehr breit vernetzt. Wir machen Trainings für die Minenarbeiter, um sie über ihre Rechte zu informieren und sie zu stärken, diese einzufordern. Wir beraten die Bischofskonferenz, die 2009 eine eigene Kommission für natürliche Ressourcen eingerichtet hat. Wir sind offizielle Beobachter bei der staatlichen Kommission, die die Verträge zwischen den Minenbesitzern und der kongolesischen Regierung überprüft. Wir vernetzen die Forschung. Wie viele Leute arbeiten bei CEPAS? 14 Teilzeitkräfte, davon sind drei Jesuiten. Welchen Stellenwert hat Ihr Engagement innerhalb der Jesuitenprovinz? CEPAS hat eine sehr hohe Reputation, wir sind das einzige Institut, in dem der Provinzial Vorsitzender des Vorstands ist. Auf Provinzebene führen wir regelmässig «Sozialwochen» durch. Daran nehmen Jesuiten aus allen Bereichen teil: Schule, Gemeindeleitung, Exerzitienarbeit etc. Hier debattieren wir auch über die gerechte Verteilung der Rohstoffe. Ganz konkret: In unserem Land, auf Grundlage unserer Verfassung. Über die Grenzen der Provinz hinaus hilft uns das jesuitische Netzwerk sehr bei unserer Arbeit: Wir arbeiten zusammen mit den europäischen (www. ocipe.info) und amerikanischen Jesuiten (www.jesuit.org), aber auch den Mitbrüdern im Tschad und in Simbabwe, die selbst intensiv mit der Rohstofffrage konfrontiert sind. Urs Brunner, wie kam die Kooperation zwischen P. Muhigirwa und dem Fastenopfer zustande? Die DR Kongo ist eines der Schwerpunktländer des Fastenopfers. Für 2011 war klar, dass die Kampagne auf die Themen Bolinks: Erz aus der Kupfer- und Kobaltmine von Kamatanda (bei Likasi, Provinz Katanga) rechts: Ein Schürfer steigt in sein Loch, welches 30 bis 40 Meter in die Tiefe führt. Der Abstieg erfolgt ohne Leiter oder Seil mit reiner Muskelkraft. Bilder: Fastenopfer

11 10 11 D. R. C O N G O Kinshasa denschätze und Menschenrechte fokussieren soll. Diese Frage brennt im Kongo. Unser Länderreferent wurde bei einem Besuch auf einen ausgezeichneten Beitrag von P. Muhigirwa aufmerksam. Die monatliche Zeitschrift von CEPAS (www. congoafrique.com) ist eines der landesweiten Standardwerke zu sozialen Fragen. Nach dem ersten Kennenlernen war klar: Diesen Jesuiten hätten wir gern als Kampagnengast in der Schweiz. Warum unterstützen Sie die Arbeit von CEPAS? Wir wollen den Menschen helfen, dass sie selbst in ihrem Land die Lebensumstände verbessern können. CEPAS leistet hier hervorragende Arbeit. Das Institut verfügt über ein grosses Know-how, ist verankert in der Zivilgesellschaft, aber auch verbunden mit der Regierung, den Minenbetreibern, der Kirche. Mit den Workshops für die Schürfer sind sie direkt an der Basis engagiert. Das hat uns überzeugt. Es kommt dem Anliegen der Jesuitenmission sehr nahe, die Arbeit der Mitbrüder vor Ort zu unterstützen. Ja, unbedingt. Gute Ideen sind nicht unsere Ideen aus der Schweiz. Gute Ideen kommen von den Menschen im Land. Sie können sie umsetzen, sie haben das Netzwerk, sie kennen die Kultur. Wir unterstützen nur dabei. Anders als von innen heraus kann keine Veränderung wachsen. P. Muhigirwa, was erwarten Sie sich von Ihrem Besuch in der Schweiz? Was können Sie hier erreichen? Die Menschen, denen ich begegnet bin, waren offen und wollten informiert werden. Das ist ein wichtiger Anfang. Nur wer Wissen hat, kann handeln. Die Brücke zu meinem Land ist sehr einfach geschlagen. Das Coltan, das bei uns abgebaut wird, hat jeder Schweizer in seinem Handy, seinem Computer, seiner Digitalkamera. Wieso sollte er nicht auch fragen, wo es herkommt, unter welchen Bedingungen es abgebaut wurde, wer daran verdient hat und wer nicht. Es sind auch Schweizer Firmen, die im Kongo Rohstoffe abbauen. Die Regierung kann Einfluss nehmen. Die Kirchen können zusammen einstehen für Gerechtigkeit. Es gibt viele Verbindungen zwischen Ihnen und uns. Urs Brunner, Fastenopfer und Brot für alle lancieren eine Petition an den Bundesrat, was ist deren Zielsetzung? Mindestens 50 Milliarden US-Dollar jährlich verlieren Entwicklungsländer durch Steuerflucht. Es braucht dringend mehr Transparenz bei den Finanzflüssen. Per Gesetz kann der Bundesrat die Unternehmen verpflichten die Finanzergebnisse nach Land offenzulegen. Die USA haben ein solches Gesetz bereits verabschiedet, die EU diskutiert darüber. Und das zweite Anliegen? Wir fordern zudem, dass die Schweiz nach Möglichkeiten in der Gesetzgebung sucht, wie Unternehmen und ihre Tochtergesellschaften in Drittländern verpflichtet werden können, für die Einhaltung der Menschenrechte in ihren Produktionsabläufen und Handelsbeziehungen Sorge zu tragen. Wirtschaftsinteressen und menschenrechte sind in der Bundesverfassung gleich gewichtet. Es wird Zeit, dass dieses Gleichgewicht sich auch in gesetzlichen Verfügungen widerspiegelt. Interview: Andrea Zwicknagl Weitere Informationen zur Kampagne und die Petition als Download finden Sie auf

12 b e l i z e Eintauchen in die Welt der Mayas in Belize Exposurereise der KUG Basel nach Zentralamerika Im Sommer 2010 waren neun junge Erwachsene mit P. Jörg Alt SJ in Belize (Zentralamerika) unterwegs. Auf zwei verschiedene Dörfer aufgeteilt, liessen sie sich auf die Lebensrealität der Maya- Indios ein und halfen lokalen Jugendgruppen bei einem Kinderlager, der Erweiterung der Schulbibliothek und dem Kirchenbau. Die Jesuitenmission unterstützte dieses interkulturelle Lernexperiment. Zwei Wochen lang in der Hängematte in einem Dschungeldorf ohne Strom und fliessendes Wasser übernachten: Ein Abenteuer? Ja, auch. Aber vor allem eine einmalige Gelegenheit, den Alltag von Menschen auf einem anderen Kontinent mitzuerleben. Jeder teilte ein einräumiges Holzhaus mit Bananenblätterdach mit bis zu zwölf anderen Familienmitgliedern und durfte bei den täglichen Aktivitäten beteiligt sein: Abwaschen, baden und schwimmen im Fluss, Tortilla backen, Schweine schlachten, fischen, Häuser bauen, Hochzeiten feiern und vieles mehr. Bei den sozialen Projekten in der zweiten Woche konnten wir interkulturelle Zusammenarbeit konkret erproben. Wir waren vor allem auch beeindruckt, wie rapide die Globalisierung diese Dörfer beeinflusst. Durch belizeanische Verantwortliche aus Kirche, Schulen und lokalen NGOs bekamen wir eine solide Einführung in den gesellschaftlichen, kulturellen und Jetzt anmelden! MAGIS 2011: Ignatianische Experimente zum Weltjugendtag beten feiern experimentieren August 2011 in Spanien oder Info und Anmeldung CH: reli giösen Kontext des Landes. Unserer Exposure-Reise war methodisch die ignatianische Pädagogik mit dem Dreischritt Erfahrung Reflexion Aktion zugrunde gelegt. Emilia (25), eine polnische Teilnehmerin und Studentin in Basel, fasste es so zusammen: «Obwohl ich bereits vorher Reisen als die beste Art zu lernen schätzen gelernt hatte, stellte sich diese Erfahrung noch als viel bedeutsamer heraus, als ich erwartet hatte. Die Anleitung zu den täglichen Meditationen und zum Tagebuchschreiben halfen mir, alles bewusster zu erleben und viele Dinge nicht zu vergessen. Jetzt versuche ich, diese Methoden auch in meinem täglichen Leben anzuwenden.» Beim Nachbereitungswochenende wurde uns allen klar: Wir wollen die Jesuitenpfarrei unterstützen, damit sie ihr erprobtes Armutsbekämpfungs- und Schulstipendienprogramm auf «unsere» Dörfer ausdehnen kann. Damit unsere Freunde hoffnungsvoll ihre Zukunft gestalten können. Janique Behman, Katholische Universitätsgemeinde Basel Globale Freundschaft soll weitergehen Unterstützen Sie das Projekt «Help the Maya» (Internet: helpthemaya.info) via Jesuitenmission mit Vermerk: «High School Belize» Weitere Informationen zu Exposurereisen und längeren Volunteer- Einsätzen. Internet: jesuitenmission.ch/ volunteers

13 s c h w e i z e r j e s u i t e n «NDR soll einen Erfahrungsraum öffnen» Beat Altenbach SJ ist der neue Direktor von Notre-Dame de la Route P. Beat Altenbach SJ hat im August 2010 die Leitung des Bildungshauses Notre-Dame de la Route in Fribourg übernommen. Im Gespräch mit der Jesuitenmission verdeutlichte er die Ausrichtung des Hauses und seine Visionen für die Zukunft. Unterstützt wird er seit Januar von Mirjam Schwegler als Geschäftsführerin. Sie hat zuvor das Bildungshaus Hertenstein der Baldegger Schwestern geleitet. P. Altenbach, mit welchem Auftrag haben Sie die Leitung von Notre-Dame de la Route übernommen? Notre-Dame befindet sich in einer Umbruchphase. Diese Herausforderung gilt es anzunehmen und das Haus sorgsam in die Zukunft zu führen. Der Orden möchte die Präsenz an der Grenze zur Französisch sprechenden Schweiz aufrecht erhalten. Das Haus soll weiterhin bilingue in beide Sprachregionen hineinwirken. Was qualifiziert gerade Sie für diese Aufgabe? Als erstes genau das, die Vertrautheit mit beiden Sprachen. Dann ist Notre-Dame ein Exerzitienhaus und soll es auch bleiben. Ich bin seit Jahren in diesem Bereich engagiert, sowohl im aki als auch schon seit 2003 hier in Fribourg. Aber es geht nicht nur um eine inhaltliche Qualifikation. Das Haus braucht ein Gesicht. Man muss wissen, wer der Direktor ist. Und man muss ihm begegnen können. Das Haus lag mir schon immer am Herzen. Deshalb will ich auch gerne einen Beitrag zu seinem Fortbestehen leisten. Ich schätze mich selbst als eine eher integrierende Persönlichkeit ein. Ich denke, das ist eine Qualifikation, die dem Provinzial geeignet erschien für die Arbeit im Notre-Dame. Neben dem Lassalle-Haus ist Notre- Dame das zweite Bildungshaus der Schweizer Jesuiten. Was sind seine Besonderheiten? Das Haus wurde 1975 von der Fraternité um Jean Rotzetter SJ gegründet. Drei Jahrzehnte lang hat die Gemeinschaft den Ort getragen. Hier wurde gemeinsam Evangelium gelebt: Alltag geteilt, Gäste eingeladen, Orientierung gegeben. Die Menschen, die kamen, wussten, wer hier lebt und warum. Als Gast war man Teil dieser «Familie». Während der letzten vier, fünf Jahre hat sich einiges geändert. Viele Mitglieder der Fraternité sind in den Ruhestand getreten und haben sich andere Lebensorte gesucht. Geblieben ist der familiäre Charakter von Notre-Dame. Wer hierher kommt, sucht einen bergenden Ort. Dieses gemeinschaftliche, Heimat gebende Element von Notre-Dame möchte ich erhalten. Neue Formen sind nötig und eine neue Weise sich auszudrücken, aber in der Tiefe soll es ein Ort bleiben, wo man nach Hause kommt. Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Notre-Dame? Ich denke, es ist wichtig, dass hier immer auch Menschen leben, nicht nur Angestellte ihre Aufgaben erfüllen. Das äussert sich in so kleinen Dingen, wie den gelegentlichen Jassrunden am Kaminfeuer, zu denen immer alle eingeladen sind, die gerade im Haus sind. Momentan leben bei uns eine junge Frau, die in Fribourg auf Wohnungssuche ist, einige Krankenschwestern aus Frankreich, die hier in der Schweiz auf temporären Stellen arbeiten, sowie eine Ordensfrau in einer Sabbatzeit. Beat Altenbach SJ und Mirjam Schwegler leiten zusammen das Exerzitienhaus Notre-Dame de la Route. «Es ist wichtig, dass hier immer auch Menschen leben, nicht nur Angestellte ihre Aufgaben erfüllen», erklärt der neue Direktor.

14 s c h w e i z e r j e s u i t e n Sie bilden zusammen mit den Jesuiten und den anderen festen Bewohnern die Tischgemeinschaft und eben auch immer wieder mal die Jassgemeinschaft. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich auch für die Aufgaben, die noch anstehen wie Werbung, Empfang etc. Menschen finden würden, die für eine Zeit lang Anstellung und Leben im Haus miteinander verbinden. Ich glaube, wir sind noch nicht so weit, ein eigenes Konzept für Langzeitgäste wie im Lassalle-Haus zu entwickeln, aber wenn jemand zupacken kann, sich engagieren und mit uns leben möchte, ist sicher vieles möglich. Da haben Sie ja mit Mirjam Schwegler einen Glücksgriff getan Ja, sie wohnt seit Januar bei uns im Haus und hat die Stelle der Geschäftsführerin übernommen. Sie wird mich in vielen organisatorischen Dingen unterstützen, das Personalwesen ordnen, Empfang, Sekretariat und Werbung organisieren, aber auch mit ihrem analytischen Sachverstand auf das Ganze schauen und mit mir zusammen die Zielvorgaben entwickeln. Ihre Erfahrung im Bildungshaus Hertenstein kommt uns da vielfach zu Gute. Sie übernimmt in allen Belangen meine Stellvertretung. Damit bleibt mir mehr Zeit für Kursplanung, Liturgie, Seelsorge und Exerzitienarbeit. Auch die Vernetzung mit anderen Institutionen und kirchlichen Organisationen im Raum Fribourg ist mir ein Anliegen. Dass Mirjam Schwegler nicht nur hier arbeitet, sondern auch mit uns lebt, bereichert das Haus. Das ist genau das, was ich mir für Notre-Dame wünsche. Welches Profil möchten Sie dem Haus auf dem Markt geben? Viele Bildungshäuser kämpfen um ein Profil. Aber mir geht es nicht in erster Linie darum, Produkte zu verkaufen, sondern einen Erfahrungsraum zu ermöglichen: Mit sich. Mit Gott. Deshalb werden wir die Kombination von Exerzitien und Persönlichkeitsbildung sicher weiterverfolgen. Und dabei immer wieder versuchen, eine neue Sprache zu finden. Wir konnten zum Beispiel den Philosophen Alexandre Jollien gewinnen. Seine Bücher sind Bestseller im französischen Sprachraum. Er ist 35 Jahre alt, körperlich behindert und Familienvater. Seine ureigene Art, Antworten auf die existenziellen Fragen des Lebens zu suchen, überzeugt viele, ge rade junge Menschen. Das passt gut in unser Haus. Wir suchen den Dialog zwischen den Disziplinen. Rosette Poletti verbindet schon länger mit ihren Kursen zwei andere Fächer: Spiritualität und Psychologie. Zu meiner grossen Freude hat sich der Freunde-Verein entschlossen, einen Fonds für Studierende einzurichten, der es diesen ermöglicht, zu sehr günstigen Preisen bei uns Exerzitien zu machen. Erstes Ziel des Hauses ist eben nicht Profit, sondern dass so viele Menschen wie möglich hier Exerzitien machen, ja einen Erfahrungsraum betreten können. Und die Kirche? Wie stehen Sie zu der? In den 80er-Jahren war Notre-Dame ein Ort, wo man Alternativkirche erleben konnte. Viele, denen das klassische Leben und Feiern in den Pfarreien fremd geworden war, durften hier freiere Formen von Spiritualität erproben und leben. Das war damals wichtig. Heute steht anderes im Vordergrund. Die Ortskirche zerbröckelt und kämpft ums Überleben. Wir müssen nicht mehr Alternativen anbieten, sondern Unterstützung füreinander. Die Frage, welchen Beitrag wir als Exerzitienhaus für die Ortskirche leisten können, fordert mich heraus. Wie können wir die Gemeinden unterstützen? Wie können Menschen das, was sie hier erleben, einbringen in Kursangebote im Notre-Dame de la Route Mai 2011 Ignatianische Wanderexerzitien für aktive Seniorinnen und Senioren «Das Tun des Wartens wird euch selig machen.» Ja 1,21 mit Karl Mattmüller (Theologe), zusammen mit Jean Rotzetter SJ Mai 2011 Ignatianische Einzelexerzitien mit Pater Beat Altenbach SJ Mai 2011 Exerzitien für alle mit Impulsen Biblische Schöpfungstexte als Lebensermutigung mit Pater Johannes Gesthuisen SJ und Sr. Patricia Abgottspon Mai 2011 Begegnungsfest der Freundinnen und Freunde von NDR mit Rosette Poletti und Jesuiten von NDR Juni 2011 Besinnliche Wandertage mit Pater Hans Schaller SJ 26. Juni 3. Juli 2011 Licht für meinen Weg Ignatianische Einzelexerzitien mit Pater Andreas Schalbetter SJ und Doris Fischer Weitere Angebote:

15 14 15 Kirche und Gesellschaft? In all diesen Anliegen würde ich gerne den Dialog suchen mit den Verantwortlichen in Fribourg und in der Schweiz, um gemeinsam neue Wege zu suchen. Programm, Flyer und Website von Notre-Dame sind jetzt mit Bildern von Jakob Thür gestaltet. Was verbinden Sie damit? Ich hatte die Bilder von Jakob Thür SJ schon ins Katholische Akademikerhaus aki nach Zürich geholt. Sie hier in Fribourg wieder zu finden, hat mich sehr gefreut. In ihnen leuchten mir Farben, Offenheit, Freude, Hoffnung und Schönheit förmlich entgegen. Es ist mein tiefstes Anliegen in der Exerzitienbegleitung, die Menschen zu mehr Lebendigkeit zu führen. Etty Hillesum, eine meiner Lieblingsautorinnen, beschriebt es so: «Ich möchte mitwirken, Gott in den gequälten Herzen der Menschen auferstehen zu lassen.» Diese Auferstehung steckt zutiefst in den Bildern von Bruder Jakob Thür SJ. Den zum Leben befreienden Gott erfahrbar machen das sollen diese Fotografien, das soll unser Apostolat hier in Notre-Dame de la Route. Andrea Zwicknagl Nachklang zur Feier der letzten Gelübde von Christoph Albrecht SJ: Allen, die mich in den vergangenen Jahren begleitet, mir zu den Letzten Gelübden geschrieben, mit mir an jenem Morgen gebetet haben oder sogar bei der Feier waren, möchte ich von Herzen danken. Ich bin ja nicht Jesuit geworden, um allein zu sein, sondern um mit vielen anderen für andere dazusein. Besonders froh bin ich um alle, mit denen ich die Option und den Einsatz teilen kann, Wege mit den von Armut und Ausgrenzung Betroffenen zu gehen. Beat Altenbach SJ: Als ich vor 15 Jahren mein Single-Dasein aufgab, um mein Leben mit anderen und für andere in der Gesellschaft Jesu einzusetzen, konnte ich mir nicht vorstellen, wie reich ich beschenkt würde durch die vielfältigen Ausbildungen und Aufgaben im Orden, besonders aber durch einen Reichtum an Beziehungen und Freundschaften. Die Dankbarkeit für die empfangenen Gaben ist die Quelle meines Dienstes für Gott und die Menschen. Bruno Brantschen SJ: Die Gelübde legten zeichenhaft offen, wo mein Platz ist: vor Christus, dem lebendigen Brot für mich wird gesorgt; ich kann mich angstfrei um diejenigen sorgen, die mich brauchen. Die Gesellschaft Jesu sagt ja zu mir, wie ich bin. Das ist mutig von ihr! Viele Menschen standen hinter mir bei der Feier und beteten meine Gelübde stehen im Dienst der ganzen Kirche. Hier wächst ein Baum. Ich hoffe, die Vögel bauen mit Freude ihr Nest darin. Nachruf: Pater Jean Nicod SJ ( ) Am 4. Juni 2010 ist Pater Jean Nicod SJ im Alter von 97 Jahren gestorben. Jean Nicod wurde am 27. August 1913 als Sohn eines Universitätsprofessors für Medizin in Lausanne geboren. Sehr früh fühlte er sich als Priester berufen. Im Alter von 17 Jahren trat er ins Séminaire des Carmes in Paris ein, studierte am Institut catholique und entschied schliesslich, sich der Gesellschaft Jesu anzuschliessen. Da die Jesuiten in der Schweiz verboten waren, begann er 1934 das Noviziat in Frankreich. Nach seiner Priesterweihe 1941 meldete er sich als Arbeiterpriester, um die jungen Franzosen im Rahmen der STO (Service de Travail Obligatoire) nach Deutschland zu begleiten. In Hamburg, wo er in einer Fabrik tätig war, hat ihn ein Kollege bei der Gestapo angezeigt. Er wurde am 23. November 1943 inhaftiert und blieb in strenger Isolationshaft bis zu seiner Befreiung am 8. Februar Pater Jean Nicod SJ war schon immer seiner Zeit voraus. Alles, was er tat, tat er mit Leidenschaft. In der Schweiz gründete er in Biel ein kulturelles Zentrum, um für eine neue Generation von Künstlern und Literaten eine Bühne aufzubauen. Auch als Gründer der Zeitschrift Choisir gehörte Pater Jean Nicod SJ zu den Pionieren der Gesellschaft Jesu in der Westschweiz. P. Pierre Emonet SJ

16 AZB 8001 Zürich Adressberichtigung melden 3 I N D I E N Paten für Lehrer statt für Kinder 10 K O N G O 13 S C H W E I Z Jesuit Gast bei Fastenopfer Neuer Direktor von Notre-Dame Das Magazin der Jesuitenmission Schweiz Erscheint viermal im Jahr Abonnementsverwaltung: Jesuitenmission, Hirschengraben 74, 8001 Zürich, Telefon , Postcheck: Zürich Abonnementspreis: Fr. 8. Redaktion: Andrea Zwicknagl, Toni Kurmann SJ Gestaltung, Druck und Versand: Cavelti AG, Druck und Media, 9201 Gossau SG Bildnachweis: Kurmann 9: Titel Lehrerin in Kalabari, 4 7, 16. Fastenopfer 3: 10,11. Jesuitenmission CH 7: 3, 13, 15. KUG Basel 2: 12. Jesuitenmission DE 2: 8. Baumberger 2: 2, 7. Thür 1: 14. Wider 1: 16.

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