All about. Sourcing. Lieferanten Logistik Länder. Erfolgsgarant. Die Lebenszyklen von Produkten

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1 April/Mai ,60 Fachzeitung für Entscheider im Einkauf Tagesaktuell im Internet: International: Lieferanten Logistik Länder in India Kostendetektive Erfolgsgarant Gehaltsreport Der deutsche Botschafter in Indien spricht am 25. Mai im Plenum des Kongresses "Einkauf & Beschaffung 2011 den Einkauf aktiv gestalten". hatte die Gelegenheit, ein Interview zum Thema in India mit Thomas Matussek zu führen. Seite 6 Die Herstellung von Waren findet heute in einer komplexen Lieferkette statt, Bauteile kommen aus allen Regionen der Welt. Da geht rasch die Transparenz verloren, welche Kosten wirklich anfallen und vor allem, welche Kosten anfallen dürfen. Seite 13 Die Lebenszyklen von Produkten werden kürzer, die Kundenanforderungen steigen. Für Unternehmen wird es zunehmend schwieriger, sich von anderen abzuheben. Im globalen Wettbewerb ist der zufriedenstellende Anlauf ein Weg, um sich vom Wettbewerber abzuheben. Seite 14 Mit zunehmender Berufserfahrung erhöht sich im Einkauf das Gehalt. Während Einkäufer mit einer Erfahrung von weniger als fünf Jahren durchschnittlich Euro verdienen, erhalten die Einkäufer mit Jahren Berufserfahrung im Schnitt bereits Euro. Seite 23 Gefährdungsgrad unbekannt Anzeige Die Regierung von Japan schätzt die Schäden durch Erdbeben und Tsunami in Japan auf 200 Milliarden Euro. 373 Naturkatastrophen haben laut UN- Sekretariat für Katastrophenvorsorge (UNISDR) im vergangenen Jahr einen wirtschaftlichen Schaden von über 100 Milliarden Dollar verursacht. Regional besonders betroffen waren China und Indien. Doch trotz immer komplexer und internationaler werdender Lieferketten wird der Gefährdungsgrad von Schlüssellieferanten gegenüber Sachschäden in vielen Unternehmen noch immer nicht systematisch erfasst. Das Thema Risikomanagement hat für Einkäufer in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Häufig werden Softwarelösungen eingesetzt und bei Abweichungen von Normwerten warnen Früherkennungssysteme vor drohenden Lieferanteninsolvenzen. Damit werden jedoch längst nicht alle Problemfelder erfasst. Klassische Sachschadenrisiken wie der Ausfall einer wichtigen Maschine oder die Überschwemmung einer Fabrikhalle eines Lieferanten werden oft als unveränderlich betrach- Das Risiko von Sachschäden wird bei der Zulieferauswahl unterschätzt Der Gefährdungsgrad von Schlüssellieferanten wird unterschätzt tet. Eine Fehleinschätzung, meint Achim Hillgraf, Hauptbevollmächtigter des Industrieversicherers FM Global in Deutschland. Denn durch geeignete Maßnahmen können sowohl Schadenausmaß als auch -häufigkeit deutlich verringert werden und damit die Gefahr eines Neue Version Lieferengpasses. Selbst wenn ein Unternehmen unter dem eigenen Firmendach für ein hohes Sicherheitsniveau sorgt, spielt die Sicherheitskomponente bei Vertragsverhandlungen mit Zulieferern häufig immer noch eine untergeordnete Rolle, so Hillgraf. Microsoft Dynamics AX 2012 deckt Prozesse vollständig ab Die aktuellen UN-Zahlen zeigen, dass China überproportional von Überschwemmungen betroffen ist. Wenn ich um diese Gefahr weiß, so Hillgraf, dann sollte es in meinem eigenen Interesse liegen, dass wichtige Schlüssellieferanten ihre Produktionsstätten effektiv vor Hochwasser und Starkregen schützen. Am Besten macht man sich vor Ort ein Bild über die Sicherheitsvorkehrungen und entwickelt mit dem Lieferanten Maßnahmen zur Schadenminimierung. Hillgraf propagiert, die Risiken eines Sachschadens bei einem Zulieferbetrieb aufgrund von Feuer oder Naturgefahren nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Im schlimmsten Fall kommt es infolge von Lieferausfällen zu einer Betriebsunterbrechung im eigenen Unternehmen, Kunden wandern zu Wettbewerbern ab und das Image leidet. Damit es nicht soweit kommt, sollten Unternehmen schon bei der Auswahl eines Zulieferers Sicherheitsaspekte wie bestehende Brandschutzmaßnahmen, Wartungspläne oder das Vorhandensein von betrieblichen Notfallplänen berücksichtigen. Atomwolke Japan Deutsche Einkäufer befürchten, dass eine japanische Atomwolke Waren und Rohstoffe aus Asien kontaminieren könnte. Der Wechsel in andere Beschaffungsregionen wäre bei zwei Drittel der Einkäufer mit Risiken verbunden. Drei von vier Einkäufern würden auf Westeuropa als Beschaffungsregion ausweichen. Rohstoffe Kasachstan Ein Delegation unter Leitung des Bundeswirtschaftsministeriums hat ihre ersten Gespräche mit hochrangigen kasachischen Gesprächspartnern zu einem Regierungsabkommen über eine Rohstoffpartnerschaft erfolgreich beendet. Das Abkommen soll noch in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Aufschwung Zahlungsmoral Der D&B-Zahlungsindex legte im März auf 86,46 (Februar: 86,06) Prozent zu. Der Index sagt aus, dass im März fast 3,9 Millionen der rund 4,5 Millionen Unternehmen ihre Rechnungen pünktlich bezahlten. Das sind fast Firmen mehr als zum Höhepunkt der Krise. Nach der Krise Bücher voll S.12 Microsoft hat mit Dynamics AX 2012 die neue Version seines ERP- Angebotes für die Fertigungsindustrie vorgestellt. Die Lösung deckt Prozesse aus der diskreten Fertigung und der Prozessfertigung sowie Lean Production innerhalb eines Systems vollständig ab und bietet u.a. eine verbesserte Nutzeroberfläche, zusätzliche Funktionalitäten im Environmental Sustainability Dashboard, Kanban-Visualisierungen sowie eine vertraute Microsoft Office-Oberfläche. Vorteile sind vereinfachte Geschäftsabläufe sowie eine höhere Flexibilität bei der Implementierung von Änderungen in der Ablauforganisation sowie der Aufbauorganisation. Vorteile, die dem Einkauf zugute kommen, sind die Kanban-Steuerung, die Replenishment-Prozesse automatisiert, sowie das Fremdfertigungsmodul, das den Einkauf von Fremdfertigungsleistungen ermöglicht. Durch das zusätzliche Katalogmanagement-Modul kann der Einkäufer direkt auf das Produktangebot zugreifen und somit die Anforderungen von Mitarbeitern schnell und unkompliziert bearbeiten. Der Einkauf ist also vollständig als End-to-End-Prozess von der Anforderung bis zur Bestellung in den Workflow integriert. Network Press Germany GmbH Kemptener Straße 2F Augsburg Postvertriebsstück DPAG, Entgelt bezahlt

2 2 Techpilot Lieferantenportale News 29. April 2011 Inverto Rohstoffkostenrechner Zulieferer- und Angebotsmanagement für den Mittelstand Techpilot, das Portal für die Auftragsfertigung der technischen Industrie, verstärkt sein Angebot für Einkaufsorganisationen im Mittelstand. Mit Hilfe unternehmensspezifischer Lieferantenportale ermöglicht Techpilot seinen Kunden das standortübergreifende Zulieferer- und Angebotsmanagement für sämtliche Beschaffungsvorgänge. Dazu wurde die Funktionalität der zugrunde liegenden Marktplatz-Software um wesentliche Funktionen erweitert. Das beginnt bei der Gestaltung nach den CI-Richtlinien des Unternehmens und reicht über individuelle Angebotsvorlagen bis zur 1:1-Abbildung der Organisationsstruktur seiner Niederlassungen und Tochtergesellschaften. Die Standortverwaltung von einem Account aus wurde optimiert und die Benutzerverwaltung erweitert. Anfragevorlagen lassen sich nun in vollem Umfang frei erstellen und flexibel einsetzen. Im operativen Geschäft profitieren Einkäufer dabei von klar strukturierten Beschaffungsabläufen, die jeder Standort für sich nutzen kann. Angebote lassen sich so schneller einholen, bewerten und vergleichen. Das spart Arbeitszeit. Zusätzlich zahlt sich die Tatsache aus, dass Konstrukteure mit Hilfe des strukturierten Anfrage- und Ausschreibungsverfahrens bereits in der Entwicklungsphase eingebunden werden können. Durch die Anbindung an die europaweite Techpilot Lieferantendatenbank haben strategische Einkäufer zusätzlich zum eigenen Lieferantenpool direkten Zugriff auf mehr als qualifizierte Zulieferprofile. Die Auswertung nach verschiedensten Kriterien erleichtert den Überblick, zum Beispiel beim Lieferantenvergleich. Sämtliche Kommunikation mit Zulieferern und alle Angebote sind auch im Nachhinein jederzeit nachvollziehbar, denn das Lieferantenportal von Techpilot übernimmt die lückenlose Dokumentation und Archivierung aller Aktivitäten. News Oliver Wyman Von den Besten lernen Deutsche Einkaufsleiter sehen klare Defizite in ihrer Abteilung Rund 35 Milliarden Euro haben produzierende Unternehmen in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten mangels leistungsfähiger Einkaufsorganisationen verschenkt. In vielen deutschen Unternehmen wird die Bedeutung des Einkaufs nach wie vor unterschätzt. Oftmals suboptimal aufgestellt, bleibt ein hohes Maß an Einsparungen ungenutzt. Für die nachhaltige Steigerung der Leistungsfähigkeit von Einkaufsabteilungen müssen neben der ganzheitlichen Betrachtung aller relevanten Dimensionen vor allem diejenigen Parameter identifiziert werden, die das Softell heißt ein neues Kunststoffgranulat von Basell Polyolefine. Der Werkstoff zeichnet sich durch sehr gute Eigenschaften bei der Aushärtung vom weichen Material zum starren modifizierten Produkt aus, ist preiswert, umweltverträglich, temperaturbeständig und kratzfest. Bisher kommt der Werkstoff hauptsächlich in der Automobilindustrie für Fertigteile wie Armaturen, Innenausstattung oder Stoßstangen zum Einsatz. Mit dem Granulat könnten aber auch Protektoren oder Hartschalenverpackungen gefertigt werden. Basell Polyolefine Smarter Kunststoff Schnell und einfach passende Zulieferer finden höchste Verbesserungspotenzial aufweisen. Darüber hinaus sollte der Einkauf auf Vorstands- beziehungsweise Geschäftsführungsebene angesiedelt sein. Oliver Wyman hat im Rahmen der Studie Purchasing Best Practice Benchmarking ermittelt, was unterentwickelte Einkaufsorganisationen von den Besten lernen können. Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse auf zwei Seiten stellt Oliver Wyman zum Download (pdf) bereit. Techpilot: Lieferantenportale 2 Inverto: Rohstoffkostenrechner 2 Oliver Wyman: Von den Besten lernen 2 H.P. Kaysser: Innovationspreis 2 Basell Polyolefine: Smarter Kunststoff 2 Healy Hudson: Der ProcurementServer HSM: ProfiPacks 4 Fiege: Joachim Hunold verstärkt Beirat 4 Bessere CO2-Bilanz durch Biokunststoffe 4 Beschaffungsprozess Den Einkauf aktiv gestalten 5 Interview: in India 6 Veenion: impact ordering 8 Effektives Rohstoffkostenmanagement per Mausklick Sparpotenziale im Einkauf hängen zunehmend von starken Schwankungen der internationalen Rohstoffmärkte ab. Ein aktives Management der Rohstoffkosten vermindert die Abhängigkeit vom vermeintlich unkalkulierbaren Auf und Ab an den Rohstoffmärkten, sichert Sparpotenziale und Gewinne. Leistungsumfang e-contor Rohstoffkostenrechner Mit dem Mo- dul Rohstoffkostenrechner bietet die webbasierte gebenen Zeitspannen. Einkäufer werden so bei e-contor Suite von INVERTO Preisverhandlungen und strategischen Entgebenen effektives Rohstoffkostenmanagement per scheidungen über das Warensortiment sowie Mausklick. So werden im Produktpass wesentliche bei der Planung von Ausschreibungen unterliche Bestandteile eines Produktes und zusätzstützt. Parameter wie Logistik, Verpackung und Der Simulationsrechner zeigt die Auswirkungen Herstellkosten online hinterlegt und direkt mit von Rohstoffpreisschwankungen auf den verwendeten Rohstoffen verknüpft. das Gesamtprodukt. Betroffene Produkte und Eine Übersicht über die Preisentwicklungen Warengruppen werden so identifiziert. einzelner Rohstoffe steht dem Einkäufer jederzeit zur Verfügung. Dabei errechnet die Software die Wertänderung während der einge /2011 Geschäftsreisen: Transparente Mobilität 9 eprocurement in der Automobilindustrie 10 Zuliefermarkt Auftragsbücher voll Lager auch 12 Die Kostendetektive 13 Erfolgsfaktor: Anlaufmanagement 14 Logistik H.P. Kaysser Innovationspreis transport logistic: Grüne Logistik 16 Vorfahrt für die Schiene 17 Group7: Zollzertifikat AEO-F in der Praxis 17 Cloud Computing: Wolken für die Logistik 18 Schnittstelle Einkauf Weltweit erstes Festkörperlaser-Netzwerk Die besondere Herausforderung der Lasertechnologie besteht im hohen Energiebedarf und in der aufwendigen Kühltechnik. Mit dem weltweit ersten komplexen Festkörperlaser- Netzwerk erhielt H.P.Kaysser den Innovationspreis Rems-Murr. Über ein komplexes, bisher weltweit einzigartiges Netzwerk werden zwei Lasergeneratoren mit vier Bearbeitungsmaschinen kombiniert. Insgesamt sind eine Kombimaschine für Laserstanzen und schneiden, ein Laserschneider und zwei Laserschweißmaschinen in das Netzwerk eingebunden. Der Wirkungsgrad Wettbewerbsvorteil Sourcineering 20 der Energieeffizienz steigt von weniger als 10% auf über 60%. Desweiteren verrringert sich die Kühlleistung. Insgesamt reduziert sich der Energiebedarf um 70%. Diese Energieeinsparung führt zusammen mit einem geringeren Wartungsund Instandhaltungsaufwand sowie reduziertem Platzbedarf zu einer Produktivitätssteigerung von 25%, die sich in entsprechend geringeren Stückkosten für Laserteile niederschlägt. Management Das sichere Social Network für Einkäufer 22 Service Umfrage: Einkäufer-Gehaltsreport Logistikkonjunktur auf hohem Niveau 23 BVSE: Schrottmarkt hat sich erholt 23 Rubriken Messekalender 17 Kongress- und Seminarverzeichnis 17 Stellenangebote 18 Anbieterverzeichnis 21 Impressum 23

3 News 29. April Healy Hudson Der ProcurementServer2011 Produktivität im Beschaffungsmanagement Die Workflow Engine erstellt Aufgaben und überwacht Termine Schnelle und effektive Prozesse sind das Rückgrat eines innovativen Einkaufs sie gelten als wertvolle strategische Aktiva einer Einkaufsorganisation, die kontinuierlich gestaltet werden müssen. Mit der neuen Softwarelösung ProcurementServer2011 von Healy Hudson kann man nicht nur die Qualität und Kosteneffizienz, sondern auch gleichzeitig die Produktivität im Beschaffungsmanagement nachhaltig steigern. Integrierte Prozesse, Self-Service-Procurement oder End-To-End Prozesse werden von einer Workflow Engine gesteuert. Gemäß der definierten Prozesse und Regeln erstellt diese Aufgaben, steuert die Kommunikation und überwacht Termine. Daneben werden in die serviceorientierte Architektur der Workflow Engine Applikationen und Schnittstellen eingebunden, die zur Erledigung der Aufgaben benötigt werden. Mit dem integrierten Workflow-Designer können Prozesse, Zuständigkeiten und Regeln für den Einkauf von Gütern und Dienstleistungen nach individuellen Vorstellungen grafisch erstellt, erweitert oder flexibel verändert werden - ohne Softwareanpassungen. Anders als in starren Anwendungen ist es hier bei bestimmten Anfragen oder Bestellungen möglich, alle am Beschaffungsprozess beteiligten Mitarbeiter inklusive Lieferanten zu orchestrieren und mit einzubeziehen. Mithilfe eines Rechte- und Rollensystems können die Prozesse auch bestimmten Usergruppen bereitgestellt werden. Eine effizientere Steuerung interner Einkaufsprozesse kommt ohne eine erhöhte Transparenz und Compliance nicht aus. Zusätzlich zu den aktuellen Kennzahlen, wie z.b. Bestellumsätze oder -mengen, erhält man detaillierte Aussagen zu Durchlaufzeiten sowie den Status aktueller Beschaffungsprozesse oder Informationen zu kritischen Prozesspfaden. Überdies lassen sich im Rahmen eines Change-Managements die Prozesse analysieren und optimieren. Das Katalog- und Sortiment-Management ist eine wichtige Säule des E-Procurement. Über eine anwenderfreundliche Catalog- Engine mit Volltextsuche finden die Bedarfsträger die passenden Artikel intelligente Merkmalsfilter erleichtern die Auswahl. Des Weiteren lassen sich mithilfe eines katalogbasierten Konfigurators auch komplexe Artikel, wie beispielsweise Server, Dienstleistungen oder Automatisierungstechnik bestellen; alternativ steht ein Formularassistent unterstützend zur Seite, um Bestellformulare zur Verfügung zu stellen. So vermag beispielsweise das Freitext-Formular, beliebige Bedarfe zu spezifizieren, welche anschließend mit dem entsprechenden Prozess abgeglichen und qualifiziert werden. Die Healy Hudson Staging Area bietet ebenfalls umfassende Funktionen für das Katalogmanagement. Über automatisierte Prozesse werden Kataloge von Lieferanten bereitgestellt, qualitätsüberprüft und schließlich durch den Einkauf freigegeben. Zu den bereits vorhandenen Lieferanten auf der Plattform können zusätzliche Lieferanten eingebunden werden. Der ProcurementServer2011 ist modular in drei verschiedenen Editionen aufgebaut und richtet sich an alle interessierten Unternehmen aus der Industrie, Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung. Neben der standardisierten Marktplatz-Lösung, die alle Basisfunktionen beinhaltet, weist die Standard- Lösung alle im alltäglichen Einkaufsprozess notwendigen Funktionen auf. Die Enterprise- Lösung wird speziell auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten und rundet das Produktportfolio ab. Alle Editionen werden als SaaS (Software as a Service) angeboten. Die ganze Branche im Blick. Neue Lösungen. Neue Impulse. Neue Wege. Dienstleistungen und Produkte für die gesamte Wertschöpfungskette Innovationen und Trends auf Weltniveau Präsenz internationaler Marktführer und Newcomer Einzigartiges Rahmenprogramm mit Foren, Konferenzen und Länder-Specials Fühlen Sie den Puls der Branche. Auf der internationalen Weltleitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management. FACING THE LOGISTICS CHALLENGE Jetzt online Ihr Ticket buchen: Kontakt Messe München GmbH München Tel. (+49 89)

4 4 News 29. April 2011 Editorial Herausforderung Risikomanagement Der Umgang mit Risiken ist in den meisten deutschen Unternehmen mangelhaft HSM ProfiPacks Ulrich Abele, Geschäftsführer Network Press Germany Die Auftragseingänge in der Industrie stiegen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auch im Februar. Nach dem bereits deutlichen Auftragsplus des Vormonats setzt sich der klare Aufwärtstrend der Industriebestellungen im neuen Jahr weiter fort. Dabei kommen die stärkeren Impulse derzeit aus dem Inland. Die Perspektiven für die Industrieproduktion bleiben damit günstig. Eigentlich könnte es so weitergehen, wäre da nicht die Katastrophe in Japan. Die Produktion in der Region Fukushima stockt. Dauer und Entwicklung der Störung sind unkalkulierbar und, je länger das Atomdesaster und die Folgen des Erdbebens die Unternehmen zum Stillstand zwingen, desto häufiger werden irgendwo auf der Welt Teile fehlen. Die komplexen Lieferketten rund um den Globus werden die Engpässe wohl Der Beirat der Fiege Gruppe, Greven, wurde erweitert: Joachim Hunold, Chief Executive Officer Air Berlin PLC, wurde in den Beirat des Logistikdienstleisters berufen. Joachim Hunold wird als Unternehmerpersönlichkeit in Deutschland die Tätigkeiten des Beirats der Fiege Gruppe deutlich verstärken, so Dr. Hugo Fiege, Vorstandsvorsitzender der Fiege Stiftung & Co. KG. Als Chef der zweitgrößten deutschen Airline, die Joachim Hunold mitbegründet und zu ihrer heutigen Spitzenposition geführt hat, wird er seine in vielen Bereichen der Unternehmensführung gemachten Erfahrungen in die Fiege Gruppe einbringen und diese auch hier erfolgreich umsetzen. Wir sind sicher, mit diesem Schritt die Grundlage für eine weitere erfolgreiche Arbeit des Beirats geschaffen zu haben. Joachim Hunold gründete im April 1991 die Air Berlin GmbH & Co. Luftverkehrs KG und übernahm damit die amerikanische Air Berlin Inc.. Seitdem leitet Hunold das Unternehmen. Zunächst als geschäftsführender Gesellschafter, seit der Schaffung der neuen Holdingstruktur mit Wirkung zum 1. Januar 2006 als Direktor der Air Berlin PLC in der Funktion Chief Executive Officer (CEO). Die Fiege Gruppe mit Stammsitz in Greven, erst richtig in den nächsten Monaten zu spüren bekommen. Da laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach nur 29 Prozent der deutschen Unternehmen über ein umfassendes Risikomanagement verfügen, dürften als kurzfristige Maßnahme bald Task-Force-Einheiten untersuchen, wo fehlende Teile zu einem Stillstand der Fließbänder führen könnten. Aber auch langfristig muss sich das Risikomanagement verändern: Ziel muss sein, Probleme über Abteilungsgrenzen hinweg zu durchdenken und gemeinsam zu lösen. Diesen Ansatz bringen wir mit unserer neuen Heftrubrik Schnittstelle Einkauf zum Ausdruck. Daneben geht die Debatte um den Atomausstieg weiter. Nach der Laufzeitverlängerung für die Atommeiler im Herbst wollen Merkel und Co. jetzt schnellstens ins Zeitalter der erneuerbaren Energien kommen. Das Hin und Her verunsichert und wirft viele Fragen auf. Tatsache ist, dass ein Ausstieg aus der Atomkraft enorme Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitsmarkt und Alltag hat. Auch wenn die stillgelegten sieben ältesten Atommeiler dauerhaft vom Netz gehen, wird Strom praktisch jederzeit verfügbar sein. Aber wäre das auch der Fall, wenn die verbleibenden Meiler vom Netz gingen? Und wohin bewegen sich dann die Preise? Nach Expertenschätzungen werden sich die Elektrizitätskosten je kwh bei einem grünen Komplettumstieg um 3,5 Cent erhöhen, was Fiege Gruppe Joachim Hunold verstärkt Beirat Joachim Hunold, Chief Executive Officer Air Berlin PLC Westfalen, zählt zu den führenden Logistikanbietern in Europa. Ihre Kompetenz besteht insbesondere in der Entwicklung und Realisierung integrierter, ganzheitlicher Logistiksysteme. Die Gruppe beschäftigt weltweit Mitarbeiter. Im Jahr 2009 betrug ihr Umsatz 1,5 Milliarden Euro. für Industrie und Haushalte Mehrkosten von 15 Milliarden Euro pro Jahr bedeutet. Unternehmen und Einkauf sollten sich deshalb auf ein entsprechendes Szenario einstellen und ihr Risikomanagement darauf abstimmen. Vielleicht haben Sie es bereits bemerkt: Ab dieser Ausgabe wird der Fokus der Inhalte von noch stärker auf den Bereichen Beschaffungsprozess, Zuliefermarkt und Logistik liegen, mit besonderem Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Energiereduzierung. Inhalte sollen weiterhin die tägliche Praxis und strategische Fragen entlang der Lieferkette sein. Im Fokus stehen Lieferanten, Logistik, Länder, Beschaffung, Märkte, neue Produkte, Geschäftsstrategien rund um Einkauf, Logistik, Materialwirtschaft. Der Einkauf muss seinen Stellenwert im Unternehmen deutlich steigern, deshalb gibt es ab dieser Ausgabe die neue Rubrik Schnittstelle Einkauf. Hier finden Sie Ansätze für abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. Außerdem wollen wir den Lesernutzen noch stärker herausarbeiten. Als Fachzeitung vom Einkauf für den Einkauf ist es unser Ziel, unsere Leser bei ihrer Arbeit mit relevanten Informationen zu unterstützen. Dabei sind wir auch auf Ihre Hilfe angewiesen. Schreiben Sie uns, was Ihnen gut oder weniger gut gefällt oder senden Sie uns gerne auch Fallbeispiele aus der Praxis. Aus Altkartonagen werden Verpackungspolster Wo immer sich Altkartonagen türmen, lohnt sich der Einsatz der ProfiPacks von HSM. Das kompakte Schneidegerät verwandelt diese Abfälle in Kartonmatten, die sich als Verpackungspolster vielseitig verwenden lassen. Der Anwender macht damit einen zweifach guten Schnitt: Er spart sich den Zukauf von Packmitteln und senkt die Entsorgungskosten. Die Handhabung des Schneidegeräts ist einfach: die ausgedienten Kartonagen werden in den Einführschlitz geschoben, von den Messerwalzen eingezogen und zu einer Kartonmatte mit luftiger Maschenstruktur verarbeitet. Dabei wird die Wellpappe nicht nur perforiert, sondern durch die Spezialschneidwellen auch aufgepolstert und im gleichen Arbeitsgang auf die gewünschte Breite zugeschnitten. Das Ergebnis ist ein vielseitig verwendbares Verpackungsmaterial, mit dem sich empfindliche Produkte sicher einbetten und vor Beschädigungen auf dem Transportweg schützen lassen. Mit dem Gerät wird nicht nur die Ökobilanz des Unternehmens aufgebessert, sondern es lassen sich auch die Kosten für den Einkauf von Packmitteln nachhaltig reduzieren. K-Profile AG Bessere CO2-Bilanz durch Biokunststoffe Biokunststoffe zu Profilen verarbeitet Der K-Profile AG ist es gelungen, verschiedene Biokunststoffe im Extrusionsverfahren zu Profilen zu verarbeiten. Als Biokunststoffe werden Kunststoffe bezeichnet, die auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen erzeugt werden. Biokunststoffe nehmen den Stoffkreislauf der Natur zum Vorbild und ermöglichen eine intelligente Nutzung der Ressourcen unserer Natur ohne Abfälle und ohne Emissionen von Treibhausgasen. Die Endprodukte sind teilweise kompostierbar. Die CO2- Bilanz der Biokunststoffe fällt erheblich besser aus als die von konventionellen Materialien auf Mineralölbasis. Unterschieden werden die Biokunststoffarten in Stärke & Stärkeblends (thermoplastische Stärke ist der zurzeit wichtigste Vertreter der Biokunststoffe), Polymilchsäure (PLA & PLA- Blends; das transparente Material besitzt ähnliche Eigenschaften wie herkömmliche thermoplastische Massenkunststoffe), Polyhydroxybuttersäure (PHB; ist ein aus erneuerbaren Rohstoffen herstellbarer Polyester, mit Eigenschaften ähnlich denen des Kunststoffs Polypropylen) und Wood Plastic Composites (WPC; ist ein thermoplastisch verarbeitbarer Verbundwerkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen bzw. Naturfasern, synthetischen Kunststoffen z.b. PP und Additiven). Zum Einsatz kommen Biokunststoffe bereits in der Automobilindustrie als Türinnenverkleidungen, Hutablagen, Reserveradabdeckung, Verkleidung des Gepäckraums. Im technischen Bereich als Profile zur elektrischen Isolation, im Baugewerbe als Bodenprofile für Terrassen, Schwimmbäder, Fassaden. Im Medizinbereich als Implantate oder in der Möbelindustrie als Ersatzwerkstoff für Tropenhölzer. Weitere Anwendungen sind Schreibgeräte, Urnen oder Haushaltsgeräte.

5 29. April 2011 Beschaffungsprozess 5 e_procure & supply Den Einkauf aktiv gestalten Fachmesse mit Kongress Neue Veranstaltungsformate Fachgespräche während der e_procure & supply Vom 25. bis 26. Mai 2011 lassen sich Einkäufer und Entscheidungsträger aus dem Supplier Relationship Management in Nürnberg vom neuen Konzept der e_procure & supply überraschen: Die Fachmesse mit Kongress für Einkauf und Beschaffung hält von Speed Datings über Round Tables und Guided Tours bis hin zur Messeakademie neue Veranstaltungsformate für das Buying Center bereit. Der Kongress steht 2011 ganz im Zeichen von globalen wirtschaftlichen Herausforderungen, die zu neuen Strategien in Einkauf und Beschaffung führen. Unter dem Motto Den Einkauf aktiv gestalten referieren Hochkaräter aus Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft. Thomas Matussek, Deutscher Botschafter in Indien und ehemaliger UNO-Repräsentant, spricht über Politische Rahmenbedingungen globaler wirtschaftlicher Zusammenarbeit am Beispiel Indien (Mi., , 10:10 10:40 Uhr). Gregor Kovacic, Fachprozesse Beschaffung, BMW Group, widmet sich am gleichen Tag dem Thema Integrierte E-- Lösungen in der Automobilindustrie (Mi., , 11:00 11:30 Uhr). Weiterhin beschäftigt sich der erste Kongresstag mit der Frage Global versus local sind lokale Anbieter immer die schlechtesten? In der zweiten Vortragsreihe stehen Strategien und erfolgversprechende Ansätze in Einkauf, Lieferantenentwicklung und Supply Chain Management im Vordergrund. Den Fokus des zweiten Kongresstages bilden Themen wie Optimierung der Finanzströme und Kostensenkung versus Prozessoptimierung Erfolgspotentiale in Einkauf und Supply Chain Management und Effiziente Lieferantenanbindung, die Vielfalt an Dienstleisterkonzepten und Outsourcing in Einkauf und Beschaffung: Studien, Trends und Erfolgsstories. Das Abschlussplenum beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld Kostenreduzierung und Ethik: Fairness und Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktoren im Einkauf. Auch das Messegeschehen hält viel Spannendes bereit: Bereits zum fünften Mal wird während der Messe der Award für BestPractice- Lösungen in der Beschaffung vergeben zeichnet die unabhängige Experten-Jury Innovative Praxislösungen in Einkauf und Supply Management aus. Bewertungskriterien sind die Innovation sowie der Nutzen und der Mehrwert der innovativen Praxislösung. Wie in den Vorjahren bewerben sich Lösungsanbieter gemeinsam mit dem Anwender der realisierten Lösung. Eine attraktive Präsentationsfläche für Beratungsfirmen bietet zum dritten Mal in Folge die Consulting Area auf der e_procure & supply. Hier präsentieren Consulting-Unternehmen ihre Dienstleistungen und knüpfen Kontakte zu Geschäftsführern und Entscheidern aus Einkauf und IT. Außerhalb des Kongress- und Messegeschehens macht eine neu ins Leben gerufene Online-Plattform auf sich aufmerksam. Die Planung des Messebesuchs wird mit dem neuen Online-Service unter zum Kinderspiel. Mit Hilfe der Aussteller- und Produktplattform erhalten Fachbesucher das ganze Jahr über einen Überblick der Branche und ausstellenden Unternehmen. Ausstellerliste, Unternehmensprofile und bebilderte Produktneuheiten helfen dabei, einen ersten Eindruck zu gewinnen und vorab den Messebesuch zu planen. INTEGRATION veenion ist ein erfahrener Lösungsanbieter rund um das digitale Beschaffungs- und Handelswesen. Wir kennen die Anforderungen des Marktes genau und wissen, was erfolgreiches E-Procurement heute und morgen leisten muss. Unsere multifunktionalen impact ordering Online-Plattformen passen sich problemlos jeder Anforderung an. Vom automatisierten Rechnungsclearing über das integrierte Katalogmanagement und dynamische Preisanfragen bis hin zu individuellen Lieferanten- und Handelspartnerportalen decken wir die gesamte Wertschöpfungskette ab auch Ihre! Besuchen Sie uns! Halle 9 Stand 9-106

6 6 Beschaffungsprozess 29. April 2011 Interview in India Interview mit dem Deutschen Botschafter in Indien Thomas Matussek Für die Beschaffung deutscher Unternehmen ist Indien eines der reizvollsten Zielländer für Global. Aus diesem Grund hält der Deutsche Botschafter in Indien Thomas Matussek einen Vortrag im Plenum des Kongresses "Einkauf & Beschaffung den Einkauf aktiv gestalten" am 25. Mai (begleitend zur Fachmesse eprocure & Supply in Nürnberg). Thomas Matussek ist als langjähriger ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York bekannt. Seit 2009 ist er Deutscher Botschafter in Indien, Neu-Delhi. Der renommierte Einkaufsspezialist und Fachbuchautor Philipp Dickmann hatte die Gelegenheit, für ein Interview zum Thema " in India" mit Thomas Matussek zu führen. Thomas Matussek, deutscher Botschafter in Indien : Bei einem Gespräch mit Ihnen konnte ich feststellen, dass Sie sich sehr auf diese Aufgabe gefreut haben. Warum haben Sie sich gerade für Indien entschieden? Matussek: Die Entscheidung für Indien fiel mir sehr leicht. Seit meinem ersten Posten in New Delhi von 1983 bis 1986 hat mich dieses Land in seinen Bann geschlagen. Der Subkontinent mit einer uralten Hochkultur, mit den unterschiedlichsten Ethnien, Sprachen, Religionen war damals noch ein schlafender Gigant. Dieser ist seither erwacht und strebt mit einer ungeheuren Dynamik auf eine globale wirtschaftliche und politische Rolle zu. Für uns ist die größte Demokratie der Welt ein unverzichtbarer strategischer Partner, ein Stabilitätsanker in Süd-Asien, in dieser sehr instabilen Nachbarschaft. Im Wettstreit der Systeme können wir auf Indien in allen wichtigen Fragen bauen, von der globalen Terrorbekämpfung bis zum Klimaschutz, von der Reform der Vereinten Nationen bis zur Gestaltung einer gerechteren Weltfinanz- und -wirtschaftsordnung, um nur einige Bereiche zu nennen. : Wie beurteilen Sie die Entwicklung und die Bedeutung deutscher Firmen in Indien? Matussek: Die Reformpolitik, die Premierminister Manmohan Singh damals noch als Finanzminster in den 90er Jahren eingeführt hat, hat in Indien viel bewegt und das Land für ausländische Unternehmen interessant gemacht. Indien hat sich mit einer Wachstumsrate von fast 9 % zu einer dynamischen Volkswirtschaft entwickelt. Das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Indien beträgt ungefähr 15 Mrd. Euro. Bundeskanzlerin Merkel und Premierminister Singh haben für das Jahr 2012 die Messlatte auf ambitionierte 20 Mrd. Euro gelegt. Der für dieses Jahr erwartete Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Indien eröffnet viele weitere Potentiale. In Indien gibt es mehr als deutsche Unternehmen und Firmen mit deutscher Beteiligung. Die Bandbreite reicht dabei vom Weltunternehmen bis zum Mittelstand. Das Engagement deutscher Unternehmen in Indien Teilnahmegebühr Lieferantenrating und -controlling Tage Wie kann sich der Einkauf auf die gestiegenen internationalen Anforderungen einstellen? Welche Herausforderungen und Möglichkeiten gibt es für die Lieferanten? 249, Euro Frankfurt am Main, 09. Juni 2011 Düsseldorf, 21. Juni 2011 München, 28. Juni 2011 Arvid Brackrogge Bisnode Scoring Group René Donko SOPLEX Consult GmbH Dr. Oliver Everling RATING EVIDENCE GmbH Sascha Henning D&B Deutschland GmbH Anton Ross Coface Rating GmbH Dipl.-Oec. Jörg Wildgrube Wacus Delkredere Management GmbH» Effiziente Prozesse im Lieferantenmanagement» Lieferantenbewertung / -scoring zur Verhinderung von Lieferengpässen und Ausfällen» Optimierung von Lieferbedingungen, Risiko, Quantität und Qualität Wir beraten Sie gerne. Telefon +49 (0) 69 / VERANSTALTER In Zusammenarbeit mit Mit freundlicher Unterstützung von Medienpartner

7 Beschaffungsprozess 29. April Indien Für die Beschaffung deutscher Unternehmen ist Indien eines der reizvollsten Zielländer für Global. Mittlerweile hat sich Indien zur drittgrößten Volkswirtschaft entwickelt. Der multiethnische Staat mit seinen über 1,2 Milliarden Einwohnern und einer Wachstumsprognose von jährlich 6 % wird sich zu einem der weltweit wichtigsten Zukunftsmärkte entwickeln. Neben Kostenvorteilen bestehen im Vergleich zu anderen prosperierenden asiatischen Märkten insbesondere China rechtliche, logistische und soziale Vorteile. hat lange Tradition. Siemens zum Beispiel hat 1870 die erste Telegrafenleitung von Kalkutta über Berlin nach London verlegt. Deutsche Unternehmen sind in Indien in fast allen Wirtschaftssektoren präsent, angefangen vom Maschinenbau und der Automobilindustrie bis hin zu Chemiekonzernen und Architekturbüros. Es existieren zahlreiche erfolgreiche Partnerschaften, wie zum Beispiel beim Kleinstwagen Nano der Tata-Gruppe, der von zahlreichen deutschen Zulieferern mit ausgestattet wurde. Deutsche Unternehmen machen in Indien glänzende Geschäfte. Sie genießen in Indien aber vor allem auch deshalb hohes Ansehen, weil sie ein langfristiges Engagement pflegen. Berufsbildung, Technologietransfer und CSR (Anm. der Red.: Corporate Social Responsibility) sind nur einige Begriffe, in denen dies zum Ausdruck kommt. : Indien gilt als eines der interessantesten Länder für Kooperationen. Welchen Stellenwert hat die Zulieferindustrie in Indien für Deutschland? Matussek: Indien steht in dieser Hinsicht im Wettbewerb mit anderen asiatischen Ländern wie China oder Vietnam. Hier muss sich Indien strategisch günstig positionieren. Für deutsche Firmen ist selbstverständlich der Kostenvorteil sehr interessant. Fragen der Qualitätssicherung und des Projektmanagements spielen eine große Rolle bei der Zusammenarbeit mit indischen Zulieferunternehmen. Zwar bedient die Zulieferindustrie in Indien gegenwärtig noch den einheimischen Markt, doch wird Indien zunehmend eine globale Rolle als sourcing country spielen. Bereits heute besitzen große deutsche Unternehmen wie ZF, Bosch oder Continental Tochtergesellschaften als Zulieferer in Indien. Ich sehe hier für deutsche Unternehmen gute Aussichten. : Wie kann man das Interesse an Kooperationen mit deutschen Unternehmen in Indien bewerten? Was macht deutsche Unternehmen als Kooperationspartner oder auch als Kunde besonders interessant? Matussek: Das Interesse an Kooperationen mit deutschen Firmen ist sehr hoch. Besonders als Know-How Partner sind deutsche Unternehmen sehr begehrt. Die indische Seite verspricht sich von solchen Kooperationen oft einen Technologietransfer, der ihnen zu Gute kommt. Deutsche Unternehmen sind umworbene Kunden bei IT-gestützten Dienstleistungen und der Auslagerung interner Geschäftsprozesse, dem Business Process Outsourcing. : Welche typischen Probleme treten in der Zusammenarbeit mit Indien häufig auf und welche Lösungsansätze können helfen? Matussek: Indien ist kein Land, das den Marktzugang besonders einfach macht. Infrastrukturdefizit, Rekrutierung qualifizierter indischer Mitarbeiter, Bürokratie und starke Regulierung sind nur einige Schlagwörter. Der Eintritt in den indischen Markt ist daher bei weitem kein Selbstläufer. Deutsche Unternehmen können aber auf ein großes Angebot an Einrichtungen vor Ort zurückgreifen, die in der ersten Zeit zur Seite stehen können. Besonders möchte ich hier die Botschaft, die deutsch-indische Handelskammer, die Investitionsagentur der Bundesregierung Germany Trade and Invest und das German House in Gurgaon nennen. Deutsche Firmen können sich an diese wenden, wenn sie in den indischen Markt einsteigen wollen. : Mittelständische, deutsche Unternehmen sind vielfach gerade dabei, Indien als Kooperationsland, als Vertriebsmarkt oder auch als Zulieferland zu erkunden. Viele sind auf der Suche nach einem Einstieg. Welche Tipps können Sie diesen Unternehmen hier geben und wie können sie über die Botschaft Unterstützung bekommen? Matussek: Deutschen Unternehmen stehen in Indien die drei Säulen der Außenwirtschaftsförderung zur Verfügung: die Botschaft, die Außenhandelskammer und Germany Trade and Invest. Die Botschaft ist häufig die erste Anlaufstelle für Unternehmer. Die Botschaft verfügt über wirtschaftspolitische Einschätzungen, Kontakte und Netzwerke, über die sie Unternehmen gerne informiert. Die Deutsch- Indische Handelskammer ist die weltweit größte Außenhandelskammer, mit mehr als 7000 Mitgliedern und Niederlassungen in Neu-Delhi, Kalkutta, Bangalore, Pune, Chennai und Düsseldorf. Die Außenhandelskammer und Germany Trade and Invest stehen den Unternehmen mit vielfältigen und maßgeschneiderten Dienstleistungsangeboten zur Verfügung. Philipp Dickmann

8 8 Beschaffungsprozess 29. April 2011 veenion impact ordering Ist die Einbindung der gesamten Wertschöpfungskette die Zukunft des E-Procurement Maßgeschneiderte Softwarelösungen: die damit verbundene Einbindung in die gesamten Finanzprozesse per Knopfdruck aufrufen zu Produkte und Dienstleistungen in 31 Beschaffungsgruppen, Nutzer, Anbieter, Bestellungen aus 300 unterschiedlichen Katalogen pro Quartal, eine komplette Abwicklung aller Geschäftsprozesse von der Ausschreibung bis hin zum Rechnungs- Clearing, so liest sich die Leistungsbeschreibung von veenion, nach eigenen Angaben Europas größtem e-shop im Bereich der öffentlichen Hand. Die Standardsoftwarelösung impact ordering der Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG) in Österreich kommt aus diesem Hause. Mit impact ordering verfügt die veenion GmbH über eine Softwarelösung, die das moderne impact ordering bindet kundenspezifische Anforderungen und Vorgaben individuell ein können. Security & Compliance sind wesentliche Gesichtspunkte, die durch impact ordering berücksichtigt werden. Unsere Softwarelösung bietet auf allen Prozessebenen höchste Sicherheit. Über Genehmigungsregelungen kann das Vier-Augen-Prinzip abgebildet werden. Alle Vorgänge werden erfasst und protokolliert. Ein umfangreiches System von Rollen und Zugriffsrechten sorgt dafür, dass nur berechtigte Personen auf Daten zugreifen können, so Dieter Jagodzinska. impact ordering ist der Sammelbegriff, Beschaffungswesen abdeckt und dabei vor al- lem die kundenspezifischen Anforderungen und Vorgaben individuell einbindet. impact ordering ist modular aufgebaut, bietet eine Vielzahl von Erweiterungsmöglichkeiten und passt sich jeder vorhandenen Softwareumgebung an. Standardisierte Schnittstellen und die Datenübertragung über die plattformneutrale Beschreibungssprache XML ermöglichen eine Bündelung der Warenwirtschafts-, Finanzbuchhaltungs- und Haushaltssysteme eines Unternehmens. Das gilt E-Procurement hat sich in den letzten Jahren in der deutschen und internationalen Unternehmenslandschaft einen festen Platz schaffen können. Doch längst sind die technischen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft, so Dieter Jagodzinska, Geschäftsführer der veenion GmbH. Nach wie vor konzentriere sich E-Procurement in Unternehmen auf die klassischen Bereiche Kataloge, Ausschreibungen und Auktionen. Die Zukunft von flexiblen E-Procurement-Lösungen wird zwangsläufig darin liegen, alle Bestandteile noch höhere Transparenz und Sicherheit zu garantieren. Dies ist auch heute noch nicht auf allen Plattformen eine Selbstverständlichkeit, so der Experte. In zwei bis drei Jahren kann es sich kein Unternehmen mehr erlauben, zum Beispiel ohne Rechnungs-Clearing auszukommen. Studien und Untersuchungen belegen, dass kleine und mittelständische Unternehmen vor der Nutzung von E-Procurement-Lösungen zurückschrecken. Unternehmen ab einem gewissen Umsatzvolumen müssen aber zukünftig lernen, unter dem die Healy Hudson GmbH bereits seit 1998 erfolgreich Softwarelösungen für das Beschaffungswesen und Handelsplattformen anbietet. Das Gesamtpaket impact ordering wird seit August 2010 bei veenion kontinuierlich weiterentwickelt. Zielgruppen sind die Bereiche der bisherigen privaten und öffentlichen Auftraggeber sowie Einkaufs- und Handelsgesellschaften. veenion will sich verstärkt auf internationale Märkte konzentrieren. dass es enorm wichtig ist, Informationen auch für die Einbindung von Lieferanten und der Wertschöpfungskette zu berücksichtigen und Handelspartnern. insbesondere für das Financial Controlling eine über Wareneinkauf, Warenhaltung, Logistik und Die e-contor Suite ist ein einfach zu bedienendes Werkzeug, das strategische Einkäufer im Tagesgeschäft unterstützt. Mit den vier Modulen e-contor Tender Management, e-contor Contract Management, e-contor Calendar und e-contor Rohstoffkostenrechner wird die Schlagkraft des Einkaufs erhöht. Zusätzlich sorgen die Standardisierung, Teilautomatisierung und Archivierung von Verträgen, Zeitplänen und Ausschreibungen für eine erhebliche Zeitersparnis. Ein weiterer, entscheidender Vorteil: Alle Einkäufer arbeiten nach einem einheitlichen Schema. Damit ist eine hohe Transparenz gegeben. Die Einkaufsleitung kann die Prozesse dadurch leichter koordinieren und steuern. Über INVERTO AG INVERTO ist eine international tätige Unternehmensberatung, die sich konsequent auf Einkauf spezialisiert hat. Mit über 100 Mitarbeitern an neun Standorten weltweit zählen wir zu den führenden, auf Einkauf spezialisierten Unternehmensberatungen in Europa. INVERTO wurde im Juli 2000 von ehemaligen Einkaufsmanagern aus Handel und Industrie sowie Unternehmensberatern gegründet. Wo immer Einkaufsorganisationen neu ausgerichtet, Make-or-buy Entscheidungen getroffen, Global- -Prozesse umgesetzt oder Preis- und Advertorial Inverto Effiziente Einkaufssoftware Unterstützung für strategische Einkäufer im Tagesgeschäft e-contor Suite unterstützt den strategischen Beschaffungsprozess Konditionenoptimierungen realisiert werden müssen, stehen wir mit unserem Know-how und unserer Expertise zur Verfügung. Zudem tragen wir mit selbst entwickelten Softwarelösungen dazu bei, die Effizienz der Einkaufsprozesse nachhaltig zu steigern. Zu unseren Kunden zählen marktführende Mittelständler, Konzerne aus Industrie, Handel und Pharma sowie die weltweit größten Private- Equity-Firmen. INVERTO AG Ina Fliegner Manager Software Services Lichtstraße 43 i Köln Telefon: Telefax : Internet: Basware Knebels Welt Carsten Knebel, Business Manager Procurement bei Basware Ich hoffe, Sie hatten eine schöne Osterzeit und konnten das ein oder andere Ei finden. Versteckte Kostbarkeiten entdecken das macht nicht nur Kindern Spaß. Auch ich bin ja in gewissem Maße ein Jäger verlorener Schätze in Firmen. Wenn Unternehmen durch ineffiziente oder falsche Prozesse ihr Geld verpulvern, lässt sich das leicht abstellen, und die Verantwortlichen freuen sich über die zusätzlichen finanziellen Mittel in der Kasse. Nötig hätten dies aber auch die gebeutelten Kommunen. Sie verpulvern mindestens zehn Milliarden Euro pro Jahr durch veraltete Einkaufsprozesse. Ermittelt hat diese Zahl das Beratungsunternehmen Booz & Compa- Advertorial ny. Für eine Studie wurden die Einkäufer von 184 öffentlichen Einrichtungen befragt. Die Einkäufe der öffentlichen Hand machen übrigens rund 200 Milliarden Euro im Jahr aus das sind immerhin rund zehn Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Statt beim Einkauf auf den Markt zu gucken, zu vergleichen, zu verhandeln, wird einfach munter eingekauft. Der billigste Anbieter bekommt dann den Zuschlag. Laut Stichprobe der Booz & Company-Experten werden so zwischen fünf und 15 Prozent höhere Beträge als in der Privatwirtschaft gezahlt, auch die Kosten des Einkaufsprozesses sind höher. Außerdem analysieren gerade 15 Prozent der Verwaltungen ihre Einkaufsdaten nach Kosten und Mengen. Nicht nur Kommunen, auch Unternehmen in der freien Wirtschaft täten deshalb gut daran, in Purchaseto-Pay-Lösungen zu investieren. Mit dem gesparten Geld könnten sie Kunden, Mitarbeitern und Bürgern etwas Gutes tun. Über solche Aufmerksamkeiten freuen die sich bestimmt nicht nur zur Osterzeit. Manchmal kann das Leben so einfach sein ;-) Ihr Carsten Knebel

9 Beschaffungsprozess 29. April Geschäftsreisen Transparente Mobilität So unübersichtlich wie heute war das Arbeitsumfeld der Geschäftsreiseplaner noch nie. Globalisierung, Zusatzgebühren, neue Ratenmodelle und Mobile Services sind die Stichworte. In unserer modernen Welt wachsen Märkte immer schneller zusammen und die Globalisierung führt zu Innovationen und technischem Fortschritt. In diese augenscheinlich positive Entwicklung, kombiniert mit den Effekten der fortschreitenden Digitalisierung, schleichen sich Produkte, Dienstleistungen und Phänomene ein, die für die Geschäftsreisebranche große Bedeutung haben werden, so VDR-Präsident Dirk Gerdom. Business-Kunden erwarten heute eine professionelle Betreuung ihrer Dienst- und Geschäftsreisen, von der Planung, Buchung und Abrechnung bis hin zur Analyse und Optimierung des Reisemanagements. FCm Travel Solutions hat das Produkt FCm Mobile Assistant entwickelt, eine mobile App(likation) für BlackBerries und iphones, für Travel Manager und Reisende. So können Geschäftsreisende alle reiserelevanten Informationen über ihr mobiles Endgerät abrufen, zum Beispiel Reisepläne, Verspätungsverfolgung oder der mobile Check-In. Einzigartig bei unserem Produkt ist, dass sämtliche Reiseinformationen gebündelt werden, egal über welche Kanäle die Buchung ins System gekommen ist, so Thomas Jauernig, Head of eprocurement bei FCm. Mit einer integrierten Lokalisierungsfunktion können Travel Manager im Krisenfall alle Reisenden sofort lokalisieren und mit diesen in Kontakt treten. Push-Dienste ermöglichen die Kommunikation mit den Reisenden und die Übermittlung notwendiger Informationen. Weil immer mehr Gäste ihre Hotels online buchen und bei der Auswahl der Unterkunft gute Gästebewertungen im Internet eine wichtige Entscheidungshilfe sind, bietet das Hotelportal HRS angeschlossenen Hotels ab sofort sowohl Das Angebot für Mobile Services steigt ein Buchungs- als auch ein Bewertungsmodul für ihre Websites an. Hotels, die bisher keine eigene Online-Buchungsmaschine auf ihren Internet-Seiten integriert haben, können das HRS Buchungs-Widget einbinden und Besuchern der Website damit die Möglichkeit geben, direkt online zu reservieren. Nach Angabe der gewünschten Reisedaten gelangen Nutzer direkt zu der HRS-Hoteldetailseite mit den aktuell verfügbaren Zimmerangeboten und Konditionen. Immer mehr Reisende möchten ihr Hotelzimmer heute direkt online buchen und die Meinung anderer Gäste spielt bei der Hotelauswahl eine entscheidende Rolle. Mit den beiden innovativen Modulen möchten wir unseren Hotelpartnern die Möglichkeit geben, bestmöglich von dieser Entwicklung zu profitieren und ihre Website noch attraktiver zu gestalten. Mit den Neue Tools für Geschäftsreisende beiden Widgets können die an HRS angeschlossenen Hotels ihren Gästen schnell und einfach zwei zusätzliche Services anbieten und so ihre Zimmerauslastung erhöhen, beschreibt Tobias Ragge, HRS Geschäftsführer, die Vorteile für die teilnehmenden Hotels. Die Abrechnung von Geschäftsreisen im Inund Ausland können Unternehmen jetzt durch die Atlatos Expense Engine, einer webbasierten Reisekostenabrechnung der Atlatos GmbH vereinfachen, weil diese eigene Reise- und Spesenarten, unternehmensspezifische Kontierungen und eine individuelle Prozessgestaltung zulässt. Hierbei werden automatisiert aus den gebuchten Reiseleistungen Reisekostenabrechnungen vorgefertigt, die um die vor Ort entstandenen Reiseleistungen von dem Reisenden ergänzt oder angepasst werden. Link-Tipps FCm Travel Solutions gehört zu den TOP-Five der Business Travel Ketten mit über 70 Standorten in Deutschland. HRS betreibt ein weltweites Hotelportal für Privat- und Geschäftsreisende mit über Hotels. Mit dem Atlatos Profi Traveller wurde ein neues Travel Management System für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt, um Reisekosten zu senken.

10 10 Beschaffungsprozess On demand Supplier Relationship Management Vielschichtige Zulieferketten eprocurement in der Automobilindustrie Gregor Kovacic, Leiter der BMW Group Supply Chain Academy im Interview Durchgängige Beschaffungslösung für A-, B-, C-Güter und Dienstleistungen 24 / 7 internationale Verfügbarkeit Schnelle Integration in SAP Projektlaufzeit ab 2 Wochen Typischer ROI 3-6 Monate In der Automobilindustrie existieren sehr vielschichtige Zulieferketten, detaillierte Kostenanalysen der Herstellund Abwicklungsprozesse, sowie genaue Ausschreibungs- und Auswahlverfahren. Der Beschaffungsprozess ist also eine sehr komplexe Aufgabe und je nach Materialgruppen oder zu beschaffenden Leistungen (Material, Dienstleistung, Baugewerke) eine sehr unterschiedliche, aber auch äußerst individuelle Aufgabe. Die Unterstützung der operativen Abwicklung mit Softwareprodukten, die individuell optimal angepasst wurden, ist entsprechend anspruchsvoll. Jeder Anwender soll möglichst einfach und umfassend alle Sonderfälle lösen können. Dadurch entstehen im Konzernumfeld extrem viele Varianten, welche Software-Tools fehlerfrei und effizient darstellen müssen. Die Zukunft des Einkaufs wird in der Automobilindustrie entwickelt und gelebt. Die Einkaufsprozesse im Automobilsektor sind weit ausgereift, aber andererseits auch sehr anspruchsvoll. Es bestehen extreme Anforderungen, für die auf einem hohen Level Lösungen erarbeitet werden. Gregor Kovacic, Leiter der BMW Group Supply Chain Academy im Interview mit Philipp Dickmann, über die Initiative der BMW Group, in Zukunft alle Ausschreibungen verpflichtend elektronisch durchzuführen. Gregor Kovacic wird im Plenum des Kongresses Einkauf & Beschaffung 2011 auf der eprocure & Supply 2011 die aktuellen Entwicklungen dieses Projekts vorstellen. ONVENTIS: Lösungsanbieter des BME Innovationspreisträgers 2010 (SCHOTT AG) Besuchen Sie uns: e_procure & supply Messe Nürnberg Termine & Eintrittskarten unter: 0711 / Sprechen Sie uns an: ONVENTIS GmbH, Untere Waldplätze 21, D Stuttgart Tel. +49 (0)711 / , : Welchen Anforderungen muss die Beschaffung durch eprocurement gewachsen sein? Kovacic: Basisanforderung an eprocurement ist, den unternehmensübergreifenden Austausch von Daten und Informationen in den Bereichen Einkauf, Logistik, Qualität und Finanzen optimal zu unterstützen. Ziel ist die transparente, zuverlässige und kostengünstige Abwicklung von Geschäftsprozessen mit Partnern und Lieferanten. Dies gilt bei so unterschiedlichen Geschäftsvorfällen wie einerseits der Entwicklung und Zulieferung komplexer Fahrzeugteile und andererseits der Katalogbestellung von Büromaterial. Die nächste Ausbaustufe findet zusätzlich zu diesen Basisanforderungen statt nämlich, wenn wir es schaffen, mit ebusiness unsere langfristigen Strategien zu unterstützen. Im Ressort Einkauf und Lieferantennetzwerk haben wir die Prozesskette Teile hinsichtlich Qualität, Liefertreue, Kosten und Innovationen zu untersuchen. Eines unserer strategischen Ziele ist es, Materialkosten zu senken und die Qualität weiter zu verbessern. Die Kosten eines Fahrzeugs werden zu einem hohen Anteil in den frühen Phasen des Entwicklungsprozesses festgelegt hier entsteht in der Kommunikation zwischen Lieferanten, Einkäufern und Entwicklern wirkliche Wertschöpfung. : Welche Vorteile bietet das eprocurement, damit diese Anforderungen erfüllt werden können? Kovacic: Unser Partner Portal bildet den einheitlichen Kommunikationszugang für die Zusammenarbeit externer Partner mit der BMW Group. Zielgruppen sind sowohl interessierte potenzielle Geschäftspartner als auch aktuelle Lieferanten, die bereits mit uns in einer Geschäftsbeziehung stehen. Ein gutes Beispiel für das nächste Level, sprich wie eprocurement gleichzeitig unsere Ziele Kostensenkung und Qualitätssteigerung unterstützt, ist die Applikation LPKM (Lieferantenperformance- und Kompetenzmanagement). Im Partner Portal erfahren unsere Zulieferer, wie wir im Rahmen von langfristigen Commodity-Strategien das Lieferantenportfolio gemäß Kategorien wie Technologiekompetenz, Kostenattraktivität, Gregor Kovacic, Leiter der BMW Group Supply Chain Academy Produktionskompetenz und Qualitätsperformance gestalten möchten. Gleichzeitig sehen die Lieferanten in LPKM, wie unsere internen Mitarbeiter die aktuelle Lieferantenperformance beurteilen und wer Einzelbeurteilungen abgegeben hat. Uns selbst ermöglicht dies eine objektive Lieferantenauswahl. Andererseits werden die Lieferanten zu kontinuierlicher Verbesserung motiviert. : Ein wesentliches Standbein der modernen Ansätze im eprocurement Bereich ist der e Prozess. Um die Ausschreibungen und Anfragen effizient zu unterstützen, müssen hier die verschiedensten Lieferanten und Dienstleister in vergleichbaren, aber auch vielschichtigen Kriterien geleitet werden. Wie betreiben Sie dies und welche Potentiale sehen Sie darin? Kovacic: Wenn wir über e sprechen, hat jeder ein anderes Bild im Kopf. Es gibt Ausschreibungen, bei denen wir mehrere Jahre vor Start der Serienproduktion einen innovationsstarken Partner suchen, der Funktionen am Gesamtfahrzeug mitgestaltet und von dem wir lernen können. Andererseits suchen wir Lieferanten für nach Zeichnung gefertigte Teile von diesen erwarten wir, dass sie die Teile nach weltweitem Best Practice mit den richtigen Faktorkosten und der richtigen Qualität abliefern. Und beim indirekten Material kommt es vor, dass wir Transportleistungen oder Catering in einzelnen Ländern ausschreiben unter Berücksichtigung potenzieller Lieferanten, die noch nie mit e-applikationen gearbeitet

11 Beschaffungsprozess 11 Das neue BMW 6er Coupé haben. So müssen e-applikationen ganz unterschiedliche Lieferantenauswahlprozesse und Lieferantenanbindungen abbilden können. Hilfreiche Funktionen bei der Suche von Entwicklungspartnern sind z.b. Workflows für Geheimhaltungsvereinbarungen zu einem Zeitpunkt bevor Spezifikationen eingesehen werden können. Weiterhin möchten wir bei der geforderten Angebotsdetaillierung durch die Lieferanten und automatisierten Angebotsvergleichen variieren können im einfachen Fall werden Dokumente bereitgestellt, in einem komplizierten Fall für ganze Teilefamilien einzelne Preisbestandteile abgefragt und Angebote über Kapitalwertrechnungen verglichen. Applikationen zum e müssen solche Wahlmöglichkeiten intuitiv für die Anwender bieten: dies ist der Standard zu Variabilität und Usability. In der Automobilindustrie existieren sehr vielschichtige Zulieferketten : Anfangs haben Sie nicht nur von Basisanforderungen, sondern auch von darauf aufbauenden Funktionen gesprochen gibt es solche zusätzlichen Anforderungen auch im e? Kovacic: Die nächste Leistungsstufe beginnt für mich, wenn wir nicht nur den Ausschreibungsprozess, sondern auch unsere Verhandlungsstrategien durch e unterstützen können. Letztlich geht es in der Lieferantenauswahl darum, den richtigen Partner mit dem richtigen Preis zu finden. Preise kann man auf sehr unterschiedliche Arten verhandeln. Denken Sie z.b. an One-Bid-Best-Bid Verfahren, wie sie z.b. bei Bauausschreibungen verwendet werden. Hier kommt ein guter Preis dadurch zustande, dass es für die Bieter nur eine Möglichkeit gibt, vor der Entscheidungsfindung ihren besten Preis abzugeben und zusätzlich das Wettbewerbsumfeld intransparent bleibt. Genau gegenteilig verhält es sich bei eauctions hier erhält der Lieferant in Realtime Feedback zur Wettbewerbsposition und es gibt unzählige Möglichkeiten zur Überarbeitung des Preises. Somit führen Transparenz und die Möglichkeit zur Angebotsverbesserung zum besten Preis. Irgendwo zwischen diesen beiden Preisfindungs-Methoden liegt der Ausschreibungsprozess mit Face-to- Face Verhandlungsrunden. Diese nutzen wir, um sicherzustellen, dass Lieferanten die Anforderungen verstanden haben und um Ideen zu erhalten, wie sich Funktionen technisch einfacher umsetzen lassen. Stellen Sie sich nun bitte vor, wie e idealerweise alle diese Verfahren zur Preisfindung unterstützen kann und dies sogar glaubwürdig in einem einzigen Vorgang! So führt z.b. One-Bid- Best-Bid zum Einstieg in wettbewerbsfähige Preise. Nur mit den besten drei Anbietern gehen wir in persönliche Gespräche. In der Folge muss e flexible Rundenlaufzeiten und Teilnehmerkreise ermöglichen und optional die finale Entscheidungsfindung mit einer Auktion unter Berücksichtigung von Bonus, Malus und Kapitalwert unterstützen. : Welche Eigenschaften muss eine Software bezüglich ihrer Integrationsfähigkeit mitbringen und welche Vorteile ergeben sich dadurch? Kovacic: Aus Sicht des Einkäufers ist insbesondere die Integration von Dokumenten und Daten in den internen Workflow eine große Arbeitserleichterung. Das steigert die Akzeptanz von e ungemein. Für den Einkäufer startet der Ausschreibungsprozess mit der Abstimmung des Bieterkreises, dem Sammeln der Ausschreibungsunterlagen und der Einbindung der internen Kalkulation. Hierzu gibt es Systeme zur Steuerung des internen Prozesses. Ziel ist es, mit einem Knopfdruck das e zum Lieferanten hin komplett mit internen Beteiligten, den richtigen Lieferantenansprechpartnern und dem aktuellen Stand der Ausschreibungsunterlagen vorbefüllen zu können. Vom Lieferanten hochgeladene Informationen und Dokumente müssen dann auf einfache Art und Weise rollenbasiert den internen Ansprechpartnern zur Verfügung stehen. Oder, im Fall detaillierter Preisinformationen, bewusst auch nicht für jeden Beteiligten sichtbar sein. Große Arbeitserleichterung lässt sich zudem mit einer revisionssicheren Dokumentation des Einkaufsvorgangs, mit pragmatischen Vertreterregelungen und Strukturen zur leicht verständlichen Übergabe von Vorgängen bei Einkäuferwechsel erreichen. : Wir bedanken uns für das Gespräch. Philipp Dickmann

12 12 Zuliefermarkt 29. April 2011 Materialwirtschaft nach der Krise Auftragsbücher voll Lager auch Die Stimmung in den Unternehmen ist umgeschlagen und die Problemstellungen haben sich verändert Gestern Wirtschaftskrise heute volle Auftragsbücher. Die Stimmung in den Unternehmen ist schnell umgeschlagen und die Problemstellungen haben sich verändert. Galt es noch vor wenigen Monaten, Liquidität zu sichern, müssen heute Prozesse und Strukturen möglichst schnell auf das Wachstum ausgerichtet werden, damit die überlebensnotwendigen Einsparungen in der Vergangenheit nicht zur Wachstumsbremse werden. Besonders stark von diesem extremen Umschwung betroffen ist die Materialwirtschaft: Sie ist nicht nur gefordert, einen Spagat zwischen Versorgungssicherheit und Kosteneffizienz zu vollbringen, sondern muss sich auch grundsätzlichen Herausforderungen globaler Märkte Volatilität, Versorgungsengpässe, wachsende Komplexität, abnehmende Planungssicherheit stellen. Zur Weichenstellung auf Wachstum müssen Unternehmen zunächst bremsende Faktoren identifizieren. Mit welchen materialwirtschaftlichen Problemen waren Unternehmen in den letzten Monaten konfrontiert? An welchen Stellen wird der größte Handlungsbedarf gesehen? Welche Trends werden die Materialwirtschaft in naher Zukunft prägen? Die Studie Materialwirtschaft nach der Krise Bestandsaufnahme und Ausblick vom INFORM Institut für Operations Research und Management GmbH in Zusammenarbeit mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen soll Unternehmen zeigen, wo sie ansetzen müssen, um Defizite in ihrer Materialwirtschaft zu beseitigen und diese zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor in einem dynamischen Marktumfeld zu machen. Das Waterloo der Planung Die Wirtschaftskrise hat eine Reihe strategischer Fragestellungen aufgeworfen. Gleichzeitig hat aber ihre beispiellose Dynamik die Unternehmen gezwungen, zunächst auf operativer Ebene zu reagieren. Die besonderen Herausforderungen lagen dabei in der mangelnden Planungssicherheit im gesamten Krisenverlauf. Sowohl im Hinblick auf die Bedarfs- und Absatzplanung als auch die Wiederbeschaffungszeiten und die Verlässlichkeit der Lieferanten herrschte bei acht von zehn Unternehmen größte Unsicherheit. Die Auftragsbücher füllen sich die Lager auch? Die Situation wurde zusätzlich durch eine intransparente Versorgungssituation und volatile Rohstoffpreise verschärft. Auch ein präzises Monitoring der Planerfüllung erwies sich als schwierig. Der Konjunktureinbruch brachte viele Planungsinstrumente und -systeme an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und zeigte die Schwachstellen in der SCM-Organisation deutlich auf. Auf strategischer Ebene zeigte die Krise, dass im Bereich der Lieferantenentwicklung und des Lieferantenmanagements Defizite bestehen: Kritsch zu bewerten ist auch die Tatsache, dass für acht von zehn Unternehmen die Termintreue ihrer Lieferanten zum Problem wurde und jedes zweite Unternehmen sich um die Qualität und die Liefermenge der Vorprodukte sorgen musste. Offensichtlich hat die Mehrheit der auf die Wertschöpfungsketten gerichteten Planungs- und Risikomanagementsysteme den Härtetest nicht bestanden. Dies ist gerade für die Fertigungsindustrie mit ihrer geringen Wertschöpfungstiefe ein alarmierendes Ergebnis. Zukunftsthemen Die Basis für die langfristigen Trends in der Materialwirtschaft bilden sowohl die Erfahrungen aus dem operativen Management der Krisenmonate als auch die allgemeinen gepolitischen und ökonomischen Entwicklungen. Als mit Abstand wichtigster Trend erweist sich die Notwendigkeit einer konsequenten Bestands- und Sortimentsoptimierung unter Wahrung der Versorgungssicherheit. Dies ist zugleich das wichtigste strategische Dilemma der Materialwirtschaft. Auf der einen Seite muss die Kapitalbindung durch vorgehaltene Güter verringert werden: Freie Liquidität, optimiertes Working Capital und die Fähigkeit zur flexiblen Bestandsanpassung haben sich gerade in der Krise häufig als unternehmenskritisch erwiesen. Gleichzeitig haben die letzten Monate aber auch deutlich die Grenzen der Lean -Philosophie aufgezeigt: Bei einer zunehmend prekären Versorgung mit Rohstoffen und Vorprodukten sowie der Zusammenarbeit mit instabilen Lieferanten wird die Gewährleistung der Versorgungssicherheit zu einem essentiellen Thema. Denn fehlende Bestände behindern das Wachstum. Hinzu kommen geopolitische Faktoren bei der Sicherung von Rohstoffen. Als rohstoffarmes Land ist Deutschland gegenüber Ländern, die über reiche Vorkommen verfügen und eine aggressive Rohstoffpolitik betreiben, deutlich benachteiligt. Vor diesem Hintergrund gewinnen Dispositionsmethoden wie Vendor Managed Inventory oder Konsignationslager an Bedeutung, die eine niedrige Kapitalbindung mit ausreichender Bevorratung verbinden. Starkes Interesse zeigen die Unternehmen aber auch an Planungsansätzen, die eine Optimierung nach beiden Kriterien ermöglichen. Neben den rund um das Bestandsmanagement angeordneten Themen erhöhen vor allem veränderte Kundenanforderungen die operative Komplexität in der Materialwirtschaft. Wesentliche Faktoren sind hier die zunehmende Individualisierung beziehungsweise wachsende Variantenvielfalt bei abnehmenden Losgrößen sowie steigende Anforderungen an Qualität, Servicestandards und Reaktionszeiten. Viele Unternehmen sehen deshalb einen dringenden Bedarf an leistungsstarken Methoden und Instrumenten zur Planung und Steuerung und diagnostizieren teilweise eklatante Schwächen in ihren SCM-Organisationen. Hier geht es in erster Linie um die Erhöhung der Transparenz in der Wertschöpfungskette, einen integrierten, medienbruchfreien Informationsfluss sowie die Standardisierung und Automatisierung von Prozessen. Gleichzeitig nimmt eine weitreichende Optimierung der Planungsmethoden einen wichtigen Platz auf der Agenda ein: Die Erkenntnis, dass die Wirtschaftskrise nicht zuletzt eine Planungskrise war, stellt das bislang eingesetzte Instrumentarium zur Disposition. 83 Prozent der Befragten glauben, dass Softwarelösungen zur Prognose und Szenarioplanung wichtiger werden, um der abnehmenden Prognostizierbarkeit der Märkte zu begegnen und immerhin 71 Prozent zeigen sich überzeugt, dass mathematische Simulationsverfahren notwendig sind, um die damit verbundene Umweltkomplexität effektiv handhaben zu können. Die Studie zeigt klar, dass derzeit vor allem operative Aspekte die Agenden der Befragten bestimmen. Dennoch gibt es auch auf strategischer Ebene eine Reihe von Herausforderungen, denen sich die Materialwirtschaft stellen muss. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung und Stabilisierung der Lieferanten, die Globalisierung der Wertschöpfung und damit verbunden die verstärkte Berücksichtigung ökologischer Aspekte. Eine der wesentlichen Lehren der Krise ist somit die Erkenntnis, dass nur die Schaffung von Strukturen, die eine Win-Win-Situation zwischen Kunden, Lieferanten und Umwelt ermöglichen, zu einer nachhaltigen Wertschöpfung beitragen kann. Ludger Schuh Top-Themen in der Materialwirtschaft Wirtschaftskrise als Planungskrise Operatives Management hat Priorität Lieferantenmanagement als Schwachstelle Bestandsoptimierung Wachstumsbremse Bestände Kundenanforderungen steigern Komplexität Defizite im Supply Chain Management Neue Planungs- und Prognose- Instrumente erforderlich

13 Zuliefermarkt 29. April costdata Cost Engineering Die Kostendetektive Welche Marge macht der Lieferant wirklich Die Herstellung von Waren findet heute in einer komplexen Lieferkette statt. Bauteile kommen aus allen Regionen der Welt, werden mit unterschiedlichen Mitteln transportiert und an verschiedenen Orten vormontiert. Da geht rasch die Transparenz verloren, welche Kosten wirklich anfallen und vor allem, welche Kosten anfallen dürfen. Hier helfen die Fertigungs- und Kostenprofis der Düsseldorfer Beratung costdata Cost Engineering. Mit Säge, Zange und Lötkolben nehmen die Mitarbeiter von Geschäftsführer Frank Weinert den Verstellmotor Stück für Stück auseinander. Weinert ist Gründer von costdata Cost Engineering und erklärt: Wir sollen im Auftrag unseres Kunden herausfinden, was der Motor in der Produktion kostet. Er will wissen, welche Marge sein Lieferant wirklich macht. Dazu zerlegen Weinert und sein Team den Motor in seine Einzelteile, die Einzelteile wiederum in ihre Einzelteile - bis der Motor vollständig demontiert ist. Dann berechnet costdata Cost Engineering die Kosten jedes dieser Teile, die sich aus unterschiedlichen Kostenparametern ergeben: Materialkosten, Personalkosten, Logistikkosten, Marketingkosten, Produktionskosten und viele mehr. Nur wenn wir den Motor in sehr viele verschiedene Preiskategorien zerlegen, bekommen wir einen realistischen Eindruck über seinen Wert, sagt Weinert. Die Preise entnimmt costdata Cost Engineering aus einer Datenbank, in die Weinert und sein Team seit 15 Jahren Daten aus über 20 Branchen in Regionen weltweit einpflegen und alle drei Monate aktualisieren. Der rheinische Ingenieur war langjähriger Einkäufer beim Automobilhersteller Ford und hat sich dann mit seiner Geschäftsidee selbständig gemacht. Die Automobilzulieferer haben damals Phantasiepreise aufgerufen. Als Einkäufer war ich frustriert, wenn ich keine echten Argumente in Preisverhandlungen hatte, sagt Weinert. Darum hat er das Modell der Produktkostenanalyse entworfen. Wenn Einkäufer genau wissen, was Produkte in der Herstellung kosten, haben sie eine exzellente Basis für die Verhandlungen mit den Lieferanten. Ansonsten feilschen sie nur über Marktpreise, argumentieren häufig im luftleeren Raum oder müssen sich auf Schätzungen verlassen. In der Arbeit des Düsseldorfer Unternehmens geht es aber nicht grundsätzlich darum, die Lieferanten schlechter zu stellen. Vielmehr ermöglicht die gemeinsame Suche nach Kostentreibern in einem Produkt auch die gemeinsame Kostensenkung. So erzielen Abnehmer und Lieferant gemeinsam Wettbewerbsvorteile, erklärt Weinert. Mithilfe der Datenbank kann costdata Cost Engineering noch weitere Transparenz schaffen. Auf Knopfdruck zeigt diese an, wie sich Mit Säge, Zange und Lötkolben wird ein Verstellmotor Stück für Stück zerlegt die Lohnkosten verändern, wenn die Produktion in ein anderes Land verlegt wird. Weiterhin können die Düsseldorfer Berater genau kalkulieren, ob die Eigenmontage des Motors teurer ist, als den Sublieferanten zu beauftragen, die Montage vorzunehmen. Weinert: Ob man es glaubt oder nicht: Viele Firmen können nicht genau sagen, was ein Eigenprodukt in der Produktion wirklich kostet. Da helfen wir weiter. Frank Weinert, Geschäftsführer costdata Cost Engineering Sie bieten Unternehmen an, die genauen Kosten für Produkte zu ermitteln. Können die Unternehmen dies nicht selbst aufschlüsseln? Weinert: Im Grunde kann jedes Unternehmen eine Produktkostenkalkulation selbst durchführen. Es hapert aber dann meistens Es gibt kein Produkt, das wir nicht kalkulieren können. costdata Cost Engineering ist in allen Branchen tätig: So hat das Unternehmen Führerkabinen für einen Nutzfahrzeughersteller, Bügeltische für einen Haushaltswarenfabrikanten oder den Preis für eine Tafel Schokolade eines Süßwarenproduzenten kalkuliert. Die Einkaufs- und Supply-Chain-Beratung Kerkhoff Consulting hat sich im vergangenen Interview daran, dass nur wenige über die entsprechenden Datensätze verfügen. Um den genauen Preis eines Produkts zu berechnen, sind Angaben über Material-, Personal-, Produktions-, Marketing-, Transportoder Gemeinkosten vonnöten um einmal die wichtigsten Parameter zu nennen. Die Beschaffung dieser Daten erfordert natürlich die Abstellung von Personal das können nur wenige Unternehmen leisten, besonders im Mittelstand. Sie haben auch Kunden, für die Sie ermitteln, was deren eigene Produkte kosten. Wieso haben die Unternehmen darüber keine Transparenz? Weinert: Ein Produkt mit all seinen Vor- und Zwischenprodukten muss in viele verschiedene Kostenparameter aufgeschlüsselt werden, um die genauen Produktionskosten zu bestimmen. Die Herstellung von Waren findet heute in einer komplexen Lieferkette statt: Bauteile Jahr an costdata Cost Engineering beteiligt. Geschäftsführer Gerd Kerkhoff sagt: Als ich das Vorgehen der Fertigungsspezialisten und ihre Software zum ersten Mal gesehen habe, war ich begeistert. Genau das hat unseren Beratern bisher gefehlt: In Verhandlungen mit Lieferanten können sie nun auf Fakten basierend argumentieren und müssen keine Schätzungen mehr anstellen. werden in der ganzen Welt beschafft und mit unterschiedlichen Mitteln transportiert. Die meisten Unternehmen haben gar nicht die Mittel, um die gesamte Supply Chain aufzuschlüsseln. Die Einkaufs- und Supply-Chain- Beratung Kerkhoff Consulting hat sich im letzten Jahr mehrheitlich an costdata Cost Engineering beteiligt. Wie kam es dazu? Weinert: Die Berater von Kerkhoff Consulting sind ausgewiesene Kostenspezialisten, die aber häufig auch nur über Schätzungen die wirklichen Einkaufspreise und damit die Marge ableiten können. Wir sorgen jetzt dafür, dass diese Schätzungen zu 95 Prozent genau sind. Berater wie auch Kunden profitieren davon, dass sie den Lieferanten nun mit echten Argumenten gegenübersitzen. So können sie in Verhandlungen auf klaren Fakten basierend argumentieren.

14 14 Zuliefermarkt 29. April 2011 Erfolgsfaktor Anlaufmanagement Systematische, effektive und effiziente Produktionsanläufe führen zu Kosteneinsparungen und Kundenzufriedenheit Aufwand bzw. Ertrag Verkürzung der Entwicklungszeit Quelle: in Anlehnung an Wildemann (2008) Die Tatsache, dass optimierte, verschwendungsfreie und kundenorientierte Produktionsanläufe zur erheblichen Steigerung der Produktionseffizienz, zur Kostenreduzierung und zu zufriedenen Kunden führen, ist nicht neu. Es ist jedoch schwierig, Leben in diese Feststellung zu bringen. Im globalen Wettbewerb ist der zufriedenstellende Anlauf, neben der Innovationskraft eines Unternehmens, häufig der einzige Weg, um sich vom Wettbewerber abzuheben. Gerade in Zeiten, in denen die Lebenszyklen von Produkten immer kürzer werden, die Kundenanforderungen stetig steigen und die Innovationszeiten immer schneller werden, wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, sich über die Erfolgsfaktoren Preis und Qualität gegenüber der Konkurrenz zu unterscheiden. So ermöglicht ein klar strukturiertes und definiertes Anlaufmanagement Vorteile gegenüber Wettbewerbern. Nur Unternehmen die es schaffen, Produkte schnell an den Markt und zur Serienreife zu bringen, können langfristig im Wettstreit um Marktanteile bestehen. Nach Expertenmeinung aus der Automobilindustrie liegt das Potential durch effizientes Anlaufmanagement bei bis zu 5% Punkten der Modellrendite, die bezogen auf die Gesamtlaufzeit erschlossen werden können. Im Vergleich dazu werden derzeit rund 2% bis 15% Modellrendite erzielt. Der ständigen Beschleunigung ist Rechnung zu tragen. Nicht nur in der Entwicklung sind veränderte Handlungsweisen gefragt (Stichworte heute früher Verkürzung des Produktlebenszyklus Entwicklung Einführung Wachstum Reife Sättigung Abbau Zeit sind z.b. Rapid Prototyping, Simultaneous Engineering, Simulation), sondern auch in den danach folgenden Phasen der Produktion und Beschaffung. Der gesamte Lebenszyklus ist im Vergleich zu früheren Zeiten verkürzt und der entstehende Aufwand in den Anläufen der Herstellung enorm gestiegen. Die Modellzyklen haben sich zum Beispiel im Automobilbau von durchschnittlich 10,6 Jahre in den 1980er Jahren auf im Schnitt 6 Jahre von heute verkürzt. In der Pharmaindustrie lag der Produktlebenszyklus um 1960 noch bei 24 Jahren, heute gelten 8 Jahre schon als viel. Ähnliche Beispiele findet man in der Lebensmittelindustrie, dem Anlagen- und Maschinenbau und der Chemiebranche sowie anderen Branchen. Die Schwierigkeit liegt nun darin, die Vielzahl an Produktneuanläufen und die Anzahl der einzelnen Varianten zu koordinieren. Am Beispiel eines neuen Autos bedeutet das, dass ca. 800 Neuanläufe von Teilen oder Komponenten zu bewältigen sind. Anlauf als Erfolgsgarant Ein durch Anlaufprobleme nur um wenige Monate verschobener Verkaufsstart entscheidet nicht selten über Erfolg oder Misserfolg eines Produkts. Maßgeblich ist somit, das Management des Serienanlaufs unter Berücksichtigung von Kosten, Qualität und Produktkomplexität sowie vor dem Hintergrund von Time-to- Market und Time-to-Volume zu beherrschen. Die Realität sieht anders aus: beispielsweise verfehlen 60% der Serienanläufe in der euro- Mehr Erfolg im Einkauf April/Mai ,60 Fachzeitung für Entscheider im Einkauf Tagesaktuell im Internet: International: in India Der deutsche Botschafter in Indien spricht am 25. Mai im Plenum des Kongresses "Einkauf & Beschaffung 2011 den Einkauf aktiv gestalten". hatte die Gelegenheit, ein Interview zum Thema in India mit Thomas Matussek zu führen. D Seite 6 ie Regierung von Japan schätzt die Schäden durch Erdbeben und Tsunami in Japan auf 200 Milliarden Euro. 373 Naturkatastrophen haben laut UN- Sekretariat für Katastrophenvorsorge (UNISDR) im vergangenen Jahr einen wirtschaftlichen Schaden von über 100 Milliarden Dollar verursacht. Regional besonders betroffen waren China und Indien. Doch trotz immer komplexer und internationaler werdender Lieferketten wird der Gefährdungsgrad von Schlüssellieferanten gegenüber Sachschäden in vielen Unternehmen noch immer nicht systematisch erfasst. Das Thema Risikomanagement hat für Einkäufer in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Häufig werden Softwarelösungen eingesetzt und bei Abweichungen von Normwerten warnen Früherkennungssysteme vor drohenden Lieferanteninsolvenzen. Damit werden jedoch längst nicht alle Problemfelder erfasst. Klassische Sachschadenrisiken wie der Ausfall einer wichtigen Maschine oder die Überschwemmung einer Fabrikhalle eines Lieferanten werden oft als unveränderlich betrach- Lieferanten Logistik Länder Kostendetektive Die Herstellung von Waren findet heute in einer komplexen Lieferkette statt, Bauteile kommen aus allen Regionen der Welt. Da geht rasch die Transparenz verloren, welche Kosten wirklich anfallen und vor allem, welche Kosten anfallen dürfen. Seite 13 tet. Eine Fehleinschätzung, meint Achim Hillgraf, Hauptbevollmächtigter des Industrieversicherers FM Global in Deutschland. Denn durch geeignete Maßnahmen können sowohl Schadenausmaß als auch -häufigkeit deutlich verringert werden und damit die Gefahr eines Neue Version Erfolgsgarant Die Lebenszyklen von Produkten werden kürzer, die Kundenanforderungen steigen. Für Unternehmen wird es zunehmend schwieriger, sich von anderen abzuheben. Im globalen Wettbewerb ist der zufriedenstellende Anlauf ein Weg, um sich vom Wettbewerber abzuheben. Seite 14 Lieferengpasses. Selbst wenn ein Unternehmen unter dem eigenen Firmendach für ein hohes Sicherheitsniveau sorgt, spielt die Sicherheitskomponente bei Vertragsverhandlungen mit Zulieferern häufig immer noch eine untergeordnete Rolle, so Hillgraf. Microsoft Dynamics AX 2012 deckt Prozesse vollständig ab icrosoft hat mit Dynamics AX 2012 die neue sierungen sowie eine vertraute Fremdfertigungsleistungen ermögability Dashboard, Kanban-Visualitigungsmodul, das den Einkauf von MVersion seines ERP- Microsoft Office-Oberfläche. Vorteile sind vereinfachte Geschäftsablogmanagement-Modul kann der licht. Durch das zusätzliche Kata- Angebotes für die Fertigungsindustrie vorgestellt. Die Lösung deckt läufe sowie eine höhere Flexibilität Einkäufer direkt auf das Produktangebot zugreifen und somit die Prozesse aus der diskreten Fertigung und der Prozessfertigung soderungen in der Ablauforganisation Anforderungen von Mitarbeitern bei der Implementierung von Änwie Lean Production innerhalb sowie der Aufbauorganisation. schnell und unkompliziert bearbeiten. Der Einkauf ist also vollständig eines Systems vollständig ab und Vorteile, die dem Einkauf zugute bietet u.a. eine verbesserte Nutzeroberfläche, zusätzliche Funktionarung, die Replenishment-Prozesse Anforderung bis zur Bestellung in kommen, sind die Kanban-Steue- als End-to-End-Prozess von der litäten im Environmental Sustain- automatisiert, sowie das Fremdfer- den Workflow integriert. Gehaltsreport Mit zunehmender Berufserfahrung erhöht sich im Einkauf das Gehalt. Während Einkäufer mit einer Erfahrung von weniger als fünf Jahren durchschnittlich Euro verdienen, erhalten die Einkäufer mit Jahren Berufserfahrung im Schnitt bereits Euro. Seite 23 Gefährdungsgrad unbekannt Das Risiko von Sachschäden wird bei der Zulieferauswahl unterschätzt Der Gefährdungsgrad von Schlüssellieferanten wird unterschätzt Die aktuellen UN-Zahlen zeigen, dass China überproportional von Überschwemmungen betroffen ist. Wenn ich um diese Gefahr weiß, so Hillgraf, dann sollte es in meinem eigenen Interesse liegen, dass wichtige Schlüssellieferanten ihre Produktionsstätten effektiv vor Hochwasser und Starkregen schützen. Am Besten macht man sich vor Ort ein Bild über die Sicherheitsvorkehrungen und entwickelt mit dem Lieferanten Maßnahmen zur Schadenminimierung. Hillgraf propagiert, die Risiken eines Sachschadens bei einem Zulieferbetrieb aufgrund von Feuer oder Naturgefahren nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Im schlimmsten Fall kommt es infolge von Lieferausfällen zu einer Betriebsunterbrechung im eigenen Unternehmen, Kunden wandern zu Wettbewerbern ab und das Image leidet. Damit es nicht soweit kommt, sollten Unternehmen schon bei der Auswahl eines Zulieferers Sicherheitsaspekte wie bestehende Brandschutzmaßnahmen, Wartungspläne oder das Vorhandensein von betrieblichen Notfallplänen berücksichtigen. Anzeige Atomwolke Japan Deutsche Einkäufer befürchten, dass eine japanische Atomwolke Waren und Rohstoffe aus Asien kontaminieren könnte. Der Wechsel in andere Beschaffungsregionen wäre bei zwei Drittel der Einkäufer mit Risiken verbunden. Drei von vier Einkäufern würden auf Westeuropa als Beschaffungsregion ausweichen. Rohstoffe Kasachstan Ein Delegation unter Leitung des Bundeswirtschaftsministeriums hat ihre ersten Gespräche mit hochrangigen kasachischen Gesprächspartnern zu einem Regierungsabkommen über eine Rohstoffpartnerschaft erfolgreich beendet. Das Abkommen soll noch in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Aufschwung Zahlungsmoral Der D&B-Zahlungsindex legte im März auf 86,46 (Februar: 86,06) Prozent zu. Der Index sagt aus, dass im März fast 3,9 Millionen der rund 4,5 Millionen Unternehmen ihre Rechnungen pünktlich bezahlten. Das sind fast Firmen mehr als zum Höhepunkt der Krise. Nach der Krise Bücher voll S.12 Network Press Germany GmbH Kemptener Straße 2F Augsburg Postvertriebsstück DPAG, Entgelt bezahlt Bestellen Sie jetzt unter: Network Press Germany GmbH Aboservice Kemptener Str. 2F Augsburg bietet Ihnen: - News aus Einkauf und Beschaffung - Strategien, Methoden und Infoquellen - Tipps für die Weiterentwicklung - Trend-Reports und Marktanalysen - hilft Einkaufsprozesse zu optimieren - zeigt das Beste aus der Praxis ich will die nächsten 2 Ausgaben kostenlos kennen lernen. Hören Sie innerhalb zwei Wochen nach Erhalt des 2. Heftes nichts von mir, erhalte ich 9-mal im Jahr zum Heftpreis von 3,60 frei Haus. (Ausland zzgl. Versandkosten). Ich kann das Jahresabonnement jederzeit stoppen, spätestens jedoch 6 Wochen zum Ende des Bezugsjahres, ansonsten verlängert sich das Abonnement um ein weiteres Jahr. Entscheider im Bereich Einkauf, Logistik, Materialwirtschaft können sich mit dem Fragebogen auf S. 24 für den kostenlosen Bezug der Zeitung qualifizieren. Vorname, Name Firma Straße PLZ/Ort Tel./Fax 2 Ausgaben gratis zum Kennenlernen!* * für Entscheider kostenlos! Bestellcoupon per Fax an 0821/ Ja, Internet: Datum, Unterschrift AAS1105

15 Zuliefermarkt 29. April päischen Automobilindustrie ihre technischen und/oder wirtschaftlichen Ziele. Untersuchungen und Umfragen zeigen deutlich, dass dem Thema Anlaufmanagement nicht genügend Aufmerksamkeit zuteil wird. Ein hoher Aufwand im Anlauf und damit verbundene Kosten werden von vielen Unternehmen gescheut und teilweise damit begründet, dass die Betriebe aus Klein- und Mittelstand kommen und sich entsprechende Aufwände nicht leisten können oder wollen. Die spätere Amortisation dieser Leistungen und somit auch der Kosten in der Serienphase werden häufig nicht gesehen. Schlüsselfaktoren Die Verfahren in Produktionsbetrieben sind so individuell wie die Wünsche der Kunden. Die Realität in vielen Unternehmen ist jedoch: gleichzeitig mehrere Anläufe für unterschiedliche Kunden mit schwierigen technischen Abläufen zu bewältigen, und gleichzeitig eine Serienproduktion, die möglicherweise Kunden aus anderen Branchen bedient. Es zeigt sich, dass es erforderlich ist, Systematiken einzuführen, die dieser Komplexität Rechnung tragen. Als wesentliche Säulen für den Erfolg können genannt werden: Eine eigenständige Anlauforganisation mit definierten Kennzahlen und Zielerreichungsvorgaben, ein für die Anforderungen eines Produktanlaufs entwickeltes Qualitätsmanagement, standardisierte, schlanke sowie solide Produktions- und Logistikprozesse, anlaufbegleitende Simulationstechniken, ein kundennahes und schnelles Änderungsmanagement sowie eine integrierende Lieferantenbetreuung. Technik und Infrastruktur sollten gleichzeitig mit dem Personal und den Zulieferern entwickelt werden. Die Ansprüche stiegen in den letzten Jahren schnell und durch die Anforderungen des internationalen Marktes ist in den nächsten Jahren noch mehr Schärfe zu erwarten. Bausteine Aufbauend auf einer anlaufgerechten Entwicklung ist ein systematisches, effektives und effizientes Anlaufmanagement in jedem Unternehmen zu implementieren. Denn in komplexen Supply Chain-Strukturen bestehen Unternehmen heute langfristig nur, wenn sie sich durch Kompetenz (bei gleichzeitig guter Preisgestaltung) vom Wettbewerber differenzieren. Ein dichtes Miteinander von unterschiedlichen Methoden und Konzepten, die stetig ineinander Sandra Brischwein Dipl.-Betriebswirtin (FH) Sandra Brischwein war lange Jahre als Führungskraft im Automotivbereich tätig. Seit 2006 ist sie als selbstständige Unternehmensberaterin aktiv. Ihr Unternehmen Unlimited Solutions bietet Klein- und Mittelstandsunternehmen Unterstützung in den Bereichen Einkauf, Logistik, Qualitätswesen und Instandhaltung. Der Serienanlauf entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg eines Produkts greifen, ist notwendig. Natürlich richtet sich die jeweilige Ausprägungstiefe nach dem Bedarf des Kunden, den Möglichkeiten der eigenen Organisation und der Fähigkeit der Lieferanten. Auswahl und Integration Lieferanten müssen früh in den Produktentstehungsprozess integriert werden. Fachwissen und Erfahrung, Innovation und Standardangebote müssen vom Zulieferer abgefragt und eingefordert werden. Dies gilt für den Produktund Produktionsbereich, aber auch für die Prozess- und Ablaufgestaltung. Um eine Einbeziehung zu ermöglichen, ist eine Harmonisierung der Anläufe in allen Wertschöpfungsstufen erforderlich. Das wiederum setzt eine Koordination der unternehmensübergreifenden Anlaufaktivitäten voraus. Dabei sind die Lieferantenauswahl und der Vergabezeitpunkt signifikant für eine erfolgreiche Lieferantenintegration. In den meisten Fällen erfolgt eine zu späte Einbindung der Lieferanten in den Produktentstehungsprozess. Eine Roadmap erleichtert das rechtzeitige Erschließen des Lieferanten Know-how, denn sie legt Zeitpunkt, Zeitraum sowie Intensität der Integration von Lieferanten fest. Eine wesentliche Voraussetzung für das positive Gestalten der Integration ist die Synchronisierung von Datenflüssen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Optimierung unternehmensübergreifender Prozesse. Auditierung und Auswahl Die Bewertung und Auditierung der Lieferanten ist ein weiterer wichtiger Bestandteil eines effektiven Anlaufmanagements. Die Lieferantenbewertung erfolgt nach unternehmenseinheitlichen Bewertungskriterien und Lieferantenklassifizierungen oder nach zertifizierungsfähigen Standards. Bedarfsorientiertes Handeln ist hier gefragt. Wichtig ist, dass die Bewertungen für jeden Anlauf separat erfolgen, was eine anlaufspezifische Definition der Subkriterien und der Kriteriengewichtung erfordert. Bei der Lieferantenauswahl ist es von Vorteil, wenn ein weitgehend einheitlicher Auswahlprozess in einem Unternehmen definiert wurde, der auf die anlaufspezifischen Kriterien zugeschnitten ist. Auf Basis der Bewertungen werden Lieferantenentwicklungsmaßnahmen definiert und umgesetzt. Ziel ist die Suche nach Ansatzpunkten zur Verbesserung der Produkte, Strukturen und Abläufe. Anliefer- und Lagerkonzepte Der Trend in der Beschaffungslogistik geht immer mehr zu wandelbaren und flexiblen Netzwerkstrukturen. Null-Bestands-Konzepte und Monitoringtools sowie ein organisiertes Engpassmanagement sind nicht nur Schlagworte, sondern helfen bei der Organisation der Strukturen. Die effiziente Gestaltung der Anlieferkonzepte dient der Reduzierung der Lieferengpässe und der Kostenoptimierung. Lieferantenmonitoring Durch die steigende Komplexität des Anlaufmanagements, geht man immer häufiger dazu über, ein ganzheitliches Lieferantenmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu implementieren. Ziel ist es, einen kompletten Überblick über die Aktivitäten eines Unternehmens zu bekommen, um somit fundierte Aussagen über den Unternehmenserfolg treffen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt man die entsprechenden Kennzahlen. Eine Methode, um diese Kennzahlen zu strukturieren und aus ihnen die richtigen Maßnahmen abzuleiten, bietet die in Unternehmen inzwischen weit verbreitete Balance Scorecard, die auch im Supply-Chain-Kontext sehr gute Dienste leisten kann. Sie dient als Kontrollinstrument: mit ihrer Hilfe kann ein Unternehmen z.b. die Leistungsfähigkeit der Lieferanten verfolgen, die Absicherung der Produktionskette gewährleisten, die Visualisierung der Leistungserbringung und Kapazitätsfähigkeit sicherstellen sowie die Verfolgung der Qualitätsentwicklung vornehmen. Realisierung Die Bedeutung des Anlaufmanagements steigt und es bedarf robuster Anlaufstrategien und methoden. Um für das einzelne Unternehmen, seine Kunden und Zulieferer, herauszufinden, auf welcher Entwicklungsstufe sie mit ihrem Anlaufmanagement stehen, welche Defizite vorhanden sind und wie diese behoben werden können, ist es sinnvoll in Schritten vorzugehen und einen Anlauf-Check durchzuführen, der zunächst Schwachstellen der Schlüsselfaktoren aufzeigt und diese idealerweise an einem in Kürze anstehenden oder aktuell stattfindenden Anlauf verbessert. Dabei können sofort Handhabungen eingeübt bzw. auch verworfen werden. Die nachhaltige Implementierung sollte jedoch das Ziel einer solchen Vorgehensweise in Unternehmen sein. Sandra Brischwein Link-Tipps u.a. Einkaufs-, Logistik und Anlaufmanagemet sowie Interimsmanagement Das WZL der RWTH Aachen, das KLOG und das TECTEM der Universität St. Gallen haben im Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit einem Industriekonsortium ein Benchmarking-Projekt zu dem Thema Anlaufmanagement für Automobilzulieferer durchgeführt. Buchtipps zum Anlaufmanagement Raphael Bischoff: Anlaufmanagement, Schnittstelle zwischen Projekt und Serie; Konstanzer Managementschriften; Konstanz; 2007 Horst Wildemann: Anlaufmanagement. Leitfaden zur Optimierung der Anlaufphasen von Produkten, Anlagen und Dienstleistungen; TCW Transfer-Centrum GmbH & Co. KG; München; 2008

16 16 Logistik 29. April 2011 transport logistic Grüne Logistik IT-Lösungen sind Treiber der grünen Logistik Die Messe München erwartet zur transport logistic und der integrierten Air Cargo Europe vom 10. bis 13. Mai 2011 in München mehr als Aussteller aus aller Welt, die den globalen, intermodalen Warenfluss zu Straße, Schiene, Wasser und in der Luft abbilden. Die Internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management verbucht bei Ausstellern erneut eine gestiegene Nachfrage. Aussteller, die 2009 krisenbedingt nicht teilnehmen konnten, sind dieses Jahr zurückgekehrt. Vor allem die Nutzfahrzeug-Hersteller verspüren wieder Aufwind. Eine sehr positive Entwicklung beobachten wir auch bei der maritimen Logistik. Generell werden alle Formen der Dienstleistung dieses Jahr stärker vertreten sein, wenngleich man auch berücksichtigen muss, dass der Aufschwung noch nicht überall auf der Welt angekommen ist und sich global zeitversetzt auf die Branche auswirken wird, sagt Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München. Grüne Logistik Wesentliches Thema auf der Messe wird die Grüne Logistik sein. Zwischen Ökogewissen und Ökonomiezwang - wie viel Grün kann (sich) die Logistik leisten?" lautet das Thema der Auftaktveranstaltung am 10. Mai 2011, Uhr. Besuchen Sie uns auf der Halle B5 Stand 217/318 und auf dem Freigelände Gleis 3/5 DIE KUNST, LOGISTIK ANDERS ZU SEHEN Grüne Logistik schafft Wettbewerbsvorteile Bundesverkehrsminister Ramsauer diskutiert mit Bahn-Chef Grube, Lufthansa Cargo Vorstandsvorsitzenden Garnadt und weiteren Branchenexperten. Grüne Logistik schafft Wettbewerbsvorteile. Hierin sind sich Politik und Wirtschaft einig: Die Bundesregierung ermöglicht den reibungslosen Transport von Waren und schafft damit die Voraussetzung für Wachstum und Beschäftigung, gleichzeitig haben wir Umweltund Klimaschutzbelange im Blick. Wir setzen dabei nicht auf Zwangsmaßnahmen, sondern vielmehr darauf, dass alle Akteure selbst ein Ökogewissen entwickeln, sagt Andreas Scheuer, Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Denn wer langfristig bei den Transport- und Logistikprozessen Kosten minimieren will, muss auch die Umweltkosten berücksichtigen. Wichtige Schritte in diese Richtung wurden bereits getan, etwa durch die Optimierung der Auslastung und der Touren. Das führt zu weniger CO2-Emissionen. Wie der Staatssekretär betont, haben viele Unternehmen die grüne Logistik als Wettbewerbsvorteil erkannt. Sie profitieren auch von dem steigenden Umweltbewusstsein der Bevölkerung und der Kunden. Unser Aktionsplan Güterverkehr und Logistik leistet zudem einen wichtigen Beitrag, vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir fördern den Kombinierten Verkehr, standardisieren CO2-Berechnungsverfahren oder kümmern uns um den städtischen Verkehr für eine bessere Vereinbarkeit von Wirtschaft und Ökologie, so Scheuer. Wer ein ökologisches Gewissen für sich beansprucht, ist in erster Linie zum Handeln verpflichtet, lautet das Credo von Klemens Rethmann, Vorstandsvorsitzender der Rhenus AG, der ebenfalls an der Auftaktdiskussion teilnimmt. Unser Ziel ist es, dass Worte wie Nachhaltigkeit oder Ökobilanz nicht zu Floskeln verkommen, sondern in der Arbeit für den Kunden umgesetzt werden. Aus unserer Sicht ist oft der ökonomischste Weg gleichzeitig auch der umweltbewussteste, betont Rethmann. In der Praxis bedeutet dies die Ein ökologisches Gewissen ist zum Handeln verpflichtet Bündelung von Güterströmen, die multimodale Verknüpfung von Verkehren und die hohe Auslastung der Logistikanlagen. Zudem bemesse sich der ökologische Fußabdruck nicht allein am Einsatz von schadstoffärmeren Fahrzeugen oder dem Bau nachhaltig konzipierter Gebäude, was wir als Rhenus ebenfalls forcieren, sondern auch am effizienten Gebrauch der vorhandenen Strukturen. So leiste Rhenus beispielsweise mit Contargo Pionierarbeit bezüglich von CO2-Verbrauchsmessungen in der Binnenschifffahrt, die wie die Schiene erhebliche Potentiale für wirtschaftlich rentable und Ressourcen schonende Transportleistungen bietet. Rethmann ist überzeugt: Für,Grüne Logistik gilt es aus unserer Sicht, nicht nur Populismus zu vermeiden, sondern die Situation für das einzelne Projekt gründlich zu analysieren und zu diskutieren. IT-Lösungen IT-Lösungen sind ein wichtiger Treiber der grünen Logistik und bringen Effizienz in Lager, Transport, Produktion und Vertrieb. Deshalb nehmen diese Logistik-Lösungen auf der transport logistic eine immer größere Rolle ein. Die Messe präsentiert die ganze Palette dieser Anwendungen in einer Halle. Mit dabei sind namhafte Anbieter wie die Fraunhofer Gesellschaft, SAP, Telekom und TomTom. Der ökonomischste Weg ist auch der umweltbewussteste Auch 2011 wird die transport logistic neben dem breit gefächerten Ausstellungsangebot in den Hallen gemeinsam mit fachlichen Trägern ein fundiertes Konferenzprogramm anbieten. Themen werden neben Grüner Logistik auch europaweite Telematiklösungen, grenzüberschreitender Schienengüterverkehr, Cool Logistics, Karriere und Weiterbildung sowie Länderspecials zu Afrika, Frankreich, Österreich und der Türkei sein. Zudem finden im Rahmen der transport logistic die 5. Air Cargo Europe -Konferenz für die Luftfrachtbranche und die 6. marilog -Konferenz für die maritime Logistik statt. Für den letzten Messetag (Freitag, 13. Mai) ruft die transport logistic erstmals den Chef-Tag aus. Mehr als 150 Aussteller haben bereits ihre Teilnahme zugesagt, deren Geschäftsführungen am Stand vertreten sein werden und für Gespräche zur Verfügung stehen. Mit dem Chef-Tag wollen wir erreichen, dass am Freitag möglichst viele Vertreter des Top-Managements am Messestand für Gespräche zur Verfügung stehen, so Eugen Egetenmeir.

17 Logistik 29. April Europäische Kommission Vorfahrt für die Schiene Es gibt Prognosen der Europäischen Kommission, die nahezu eine Verdopplung, nämlich plus 80 Prozent, des Güterverkehrs in Europa für die nächsten 15 Jahre vorhersagen. Siim Kallas, Vize-Präsident der Europäischen Kommission und EU-Kommissar für Verkehr, gibt zudem klare Ziele vor: Der Anteil des Schienengüterverkehrs und der Binnenschifffahrt auf Entfernungen von mehr als 300 Kilometer soll bis 2050 auf mindestens 50 Prozent steigen, also im Vergleich zu heute sich nahezu verdoppeln, damit die von der Europäischen Kommission gesteckten Ziele zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes im Transportsektor erreicht werden können. Daraus ergibt sich in etwa eine Verdreifachung der Nachfrage nach Transportleistungen im Schienengüterverkehr bis Dies wird sich nicht allein durch Effizienzsteigerungen erreichen lassen. Erhebliche Investitionen in die Schieneninfrastruktur werden nötig sein, sagt Johannes Ludewig, Executive Director der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen und Infrastrukturgesellschaften (CER) aus Brüssel, der sich an der Podiumsdiskussion Europäische Schienenverkehrskorridore: Wohin soll das Geld fließen? am 10. Mai, 13:00-14:30 h, GROUP7, ein weltweit tätiger Logistikdienstleister mit Hauptsitz am Flughafen München, erhielt 2010 das AEO-Zertifikat (Authorized Economic Operator). Mit diesem besonderen Status ist GROUP7 berechtigt, Prozessvereinfachungen gemäß den Zollvorschriften umzusetzen und Vergünstigungen bei sicherheitsrelevanten Zollkontrollen geltend zu machen. In den letzten Monaten sammelte das Unternehmen Erfahrungen als zugelassener Wirtschaftsbeteiligter. Besonders vorteilhaft hat sich unser AEO-Status bei der Abfertigung von Versandscheinen bemerkbar gemacht. Wir organisieren für unsere Textilgroßkunden, die meistens Selbstverzoller sind, täglich Dutzende von T1-Abfertigungen für internationale Textilimporte. Ohne AEO- Zertifikat wurde regelmäßig alle vier Wochen eine Zollbeschau durchgeführt. Jetzt, mit AEO-Zertifikat, gibt es erheblich weniger Schienengüterverkehr und Binnenschifffahrt sollen sich nahezu verdoppeln Transportleistungen im Schienengüterverkehr sollen sich bis 2050 verdreifachen Forum Halle B3 auf der transport logistic beteiligen wird. Nicht zuletzt die Anpassung der Infrastruktur an längere Güterzüge scheint in diesem Zusammenhang ein vielversprechender Weg zu sein. Vor allem sei es wichtig, diese Investitionen entlang der wichtigsten trans-europäischen Achsen voranzutreiben. Dazu gehören dann Das AEO-Zertifikat vereinfacht die Zollkontrollen und Bewilligungsverfahren verkürzen sich Logistikdienstleister zieht Bilanz auch geeignete Rangierbahnhöfe, damit längere Güterzüge zusammengestellt beziehungsweise unterteilt werden können, um den Endkunden zu erreichen, so Ludewig. Bislang investierten Regierungen in Mittelund Osteuropa durchgängig noch mehr Geld in die Straßeninfrastruktur. Als aktuelles Beispiel nennt Ludewig Polen, wo die Regierung sogar beabsichtigt, 1,2 Milliarden Euro der für den Ausbau von Schieneninfrastruktur vorgesehenen EU-Mittel zurückzuholen und der Straße zugute kommen zu lassen. Unter solchen Umständen ist es seiner Meinung nach für Bahnunternehmen nahezu unmöglich, wettbewerbsfähig zu arbeiten. Dafür müssten zunächst faire Bedingungen und Chancen für alle Verkehrsträger auf dem Markt sichergestellt werden. Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einem Weißbuch Verkehr, das in Kürze veröffentlicht werden soll: Die dort vorgesehene Anlastung externer Kosten nach dem Verursacherprinzip wird helfen, dass die Preise für die einzelnen Verkehrsträger in Zukunft tatsächlich die von ihnen verursachten Kosten widerpiegeln, erklärt Ludewig. Dann könne man zum ersten Mal von einem fairen Wettbewerb zwischen Straße und Schiene sprechen. Entsprechend relevant ist die Schiene als Transportweg auch auf der transport logistic Mehr als 100 staatliche und private Bahngesellschaften repräsentieren nahezu das komplette europäische Bahnnetz. GROUP7 Zollzertifikat AEO-F in der Praxis Zollkontrollen, so Günther Jocher, Vorstand GROUP7. Auch für ihre Kunden in der Hightech- Industrie kann GROUP7 als AEO-F-Inhaber Vorteile erreichen. Seit wir über den AEO- Status verfügen, sparen wir bei der Importverzollung von Hightechgütern sehr viel Zeit. Das honorieren die Kunden, so Klaus Spielmann, verantwortlich für den Bereich Zoll/ Recht/Versicherungen bei GROUP7. Bei der Implementierung von Neukunden kann GROUP7 ebenfalls die Vorteile des Zertifikats nutzen. Gerade bei den Sonderzollverfahren wie dem Einrichten eines Zolllagers verkürzen sich die Bewilligungsverfahren um die Hälfte der Zeit. Früher dauerte die Genehmigung eines Zolllagers bis zu sieben Wochen. Das Zollamt investierte viel Zeit in die Bonitätsprüfung, die Absicherung durch Bürgschaftsbescheinigungen und verlangte detaillierte Pläne des zukünftigen Zolllagers. Für das Zolllager unseres Neukunden kann die Genehmigung schon nach drei Wochen erteilt werden, so Klaus Spielmann weiter. Denn die Bewilligung des AEO-Status ist an umfangreiche Voraussetzungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit, der Zahlungsfähigkeit, der bisherigen Einhaltung der einschlägigen Rechtsvorschriften sowie der Erfüllung bestimmter Sicherheitsstandards geknüpft. Die AEO-Bilanz von GROUP7 sieht insgesamt sehr positiv aus. Wir haben sehr viel Zeit und Know-how in den Zertifizierungsprozess investiert. Das Ziel, unseren Kunden einen Vorteil in den Zollprozessen einzuräumen, haben wir erreicht, kommentiert Günther Jocher. Anke Nowicki Kongress- und Seminarverzeichnis Messekalender Veranstalter Global Competence Forum lepros Messe- Akademie Haufe Akademie Haufe Akademie Thema Strategischer Einkauf Wie Sie Ihren Einkauf auf strategische Erfolgspotentiale ausrichten Einkauf & Beschaffung 2011 den Einkauf aktiv gestalten Einkaufscontrolling Preisanalyse in der Einkaufspraxis Termin Ort Frankfurt Nürnberg Berlin Hamburg Info 3zp9yvb 3rz2zyt Veranstaltung Wasser Berlin CeMAT Control Transport Logistic Metpack Interpack waste to energy + recycling LASER World of Photonics e_procure & supply Termin Ort Berlin Hannover Stuttgart München Essen Düsseldorf Bremen München Nürnberg Info

18 April/Mai ,60 Tagesaktuell im Internet: International: Der deutsche Botschafter in Indien spricht am 25. Mai im Plenum des Kongresses "Einkauf & Beschaffung 2011 den Einkauf aktiv gestalten". hatte die Gelegenheit, ein Interview zum Thema in India mit Thomas Matussek zu führen. Die Herstellung von Waren findet heute in einer komplexen Lieferkette statt, Bauteile kommen aus allen Regionen der Welt. Da geht rasch die Transparenz verloren, welche Kosten wirklich anfallen und vor allem, welche Kosten anfallen dürfen. Die Lebenszyklen von Produkten werden kürzer, die Kundenanforderungen steigen. Für Unternehmen wird es zunehmend schwieriger, sich von anderen abzuheben. Im globalen Wettbewerb ist der zufriedenstellende Anlauf ein Weg, um sich vom Wettbewerber abzuheben. Das Risiko von Sachschäden wird bei der Zulieferauswahl unterschätzt Die aktuellen UN-Zahlen zeigen, dass China überproportional von Überschwemmungen betroffen ist. Wenn ich um diese Gefahr weiß, Naturkatastrophen haben laut UN- so Hillgraf, dann sollte es in meinem eigenen Interesse liegen, dass Sekretariat für Katastrophenvorsorge (UNISDR) im vergangenen Jahr wichtige Schlüssellieferanten ihre einen wirtschaftlichen Schaden von Produktionsstätten effektiv vor über 100 Milliarden Dollar verursacht. Regional besonders betroffen zen. Am Besten macht man sich vor Hochwasser und Starkregen schüt- waren China und Indien. Doch trotz Ort ein Bild über die Sicherheitsvorkehrungen und entwickelt mit immer komplexer und internationaler werdender Lieferketten wird der dem Lieferanten Maßnahmen zur Gefährdungsgrad von Schlüssellieferanten gegenüber Sachschäden in Hillgraf propagiert, die Risiken Schadenminimierung. vielen Unternehmen noch immer eines Sachschadens bei einem nicht systematisch erfasst. Zulieferbetrieb aufgrund von Das Thema Risikomanagement Feuer oder Naturgefahren nicht hat für Einkäufer in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonmen: Im schlimmsten Fall kommt auf die leichte Schulter zu nehnen. Häufig werden Softwarelösungen eingesetzt und bei Abwei- einer Betriebsunterbrechung im es infolge von Lieferausfällen zu chungen von Normwerten warnen Der Gefährdungsgrad von Schlüssellieferanten wird unterschätzt eigenen Unternehmen, Kunden Früherkennungssysteme vor drohenden Lieferanteninsolvenzen. tet. Eine Fehleinschätzung, meint Lieferengpasses. Selbst wenn ein das Image leidet. Damit es nicht wandern zu Wettbewerbern ab und Damit werden jedoch längst nicht Achim Hillgraf, Hauptbevollmächtigter des Industrieversicherers FM Firmendach für ein hohes Sichermen schon bei der Auswahl eines Unternehmen unter dem eigenen soweit kommt, sollten Unterneh- alle Problemfelder erfasst. Klassische Sachschadenrisiken wie der Global in Deutschland. Denn durch heitsniveau sorgt, spielt die Sicherheitskomponente bei Vertragsver- bestehende Brandschutzmaßnah- Zulieferers Sicherheitsaspekte wie Ausfall einer wichtigen Maschine geeignete Maßnahmen können oder die Überschwemmung einer sowohl Schadenausmaß als auch handlungen mit Zulieferern häufig men, Wartungspläne oder das Vorhandensein von betrieblichen Not- Fabrikhalle eines Lieferanten werden oft als unveränderlich betrachden und damit die Gefahr eines Rolle, so Hillgraf. fallplänen -häufigkeit deutlich verringert wer- immer noch eine untergeordnete berücksichtigen. icrosoft hat mit Dynamics AX 2012 die neue MVersion seines ERP- Angebotes für die Fertigungsindus- Microsoft Dynamics AX 2012 deckt Prozesse vollständig ab ability Dashboard, Kanban-Visualisierungen sowie eine vertraute Fremdfertigungsleistungen ermögtigungsmodul, das den Einkauf von Microsoft Office-Oberfläche. Vorteile sind vereinfachte Geschäftsablogmanagement-Modul kann der licht. Durch das zusätzliche Katatrie vorgestellt. Die Lösung deckt läufe sowie eine höhere Flexibilität Einkäufer direkt auf das Produktangebot zugreifen und somit die Prozesse aus der diskreten Fertigung und der Prozessfertigung soderungen in der Ablauforganisation Anforderungen von Mitarbeitern bei der Implementierung von Änwie Lean Production innerhalb sowie der Aufbauorganisation. schnell und unkompliziert bearbeiten. Der Einkauf ist also vollständig eines Systems vollständig ab und Vorteile, die dem Einkauf zugute bietet u.a. eine verbesserte Nutzeroberfläche, zusätzliche Funktionarung, die Replenishment-Prozesse Anforderung bis zur Bestellung in kommen, sind die Kanban-Steue- als End-to-End-Prozess von der litäten im Environmental Sustain- automatisiert, sowie das Fremdfer- den Workflow integriert. Mit zunehmender Berufserfahrung erhöht sich im Einkauf das Gehalt. Während Einkäufer mit einer Erfahrung von weniger als fünf Jahren durchschnittlich Euro verdienen, erhalten die Einkäufer mit Jahren Berufserfahrung im Schnitt bereits Euro. Japan Deutsche Einkäufer befürchten, dass eine japanische Atomwolke Waren und Rohstoffe aus Asien kontaminieren könnte. Der Wechsel in andere Beschaffungsregionen wäre bei zwei Drittel der Einkäufer mit Risiken verbunden. Drei von vier Einkäufern würden auf Westeuropa als Beschaffungsregion ausweichen. Kasachstan Ein Delegation unter Leitung des Bundeswirtschaftsministeriums hat ihre ersten Gespräche mit hochrangigen kasachischen Gesprächspartnern zu einem Regierungsabkommen über eine Rohstoffpartnerschaft erfolgreich beendet. Das Abkommen soll noch in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Zahlungsmoral Der D&B-Zahlungsindex legte im März auf 86,46 (Februar: 86,06) Prozent zu. Der Index sagt aus, dass im März fast 3,9 Millionen der rund 4,5 Millionen Unternehmen ihre Rechnungen pünktlich bezahlten. Das sind fast Firmen mehr als zum Höhepunkt der Krise. 18 Logistik/Stellenmarkt 29. April 2011 Cloud Computing Wolken für die Logistik Cloud Computing ist ohne Zweifel ein IT- Trend. Auch für die Logistik-Branche entstehen zahlreiche Angebote. Zwar können sich Unternehmen mit dem Gang in die Cloud ein klares Plus an Flexibilität schaffen und auch ihre Kosten im Griff halten, aber andererseits stellt sich für viele die Frage der Datensicherheit, gerade mit Blick auf die Hoheit über die Daten. Leiten lassen kann man sich dabei von einem einfachen Fragenkatalog: Welche Folgen würde es nach sich ziehen, wenn die Cloud-Daten öffentlich würden? Welche Auswirkungen hätte es, wenn Daten oder Anwendungen in der Cloud verändert würden? Käme es zu Beeinträchtigungen, wenn die Daten vorübergehend nicht zur Verfügung stünden? Welche gesetzlichen Vorgaben existieren im Hinblick auf den Aufbewahrungsort der Daten? Cloud Computing ist mehr als ein bisschen Servervirtualisierung, meint etwa Thomas Oberländer, Geschäftsführer beim Softwareanbieter bk Beratung + Kommunikation. Wenn Anwendungen in der Wolke zum Beispiel mit anderen Programmen zusammenspielen sollen, müssen sie auch bestimmte technologische Voraussetzungen erfüllen. Und da nehmen es Flexibilität und Kostenvorteile gegen Datensicherheit Cloud Computing bietet auch für die Logistik-Branche Anwendungen manche Anbieter nicht so genau, weil sie glauben, jetzt dem Trend folgen zu müssen. So würden viele ein Cloud-Angebot mit heißer Nadel stricken, letztlich aber doch nur eine alte Oma in die Wolke setzen. Selbst verzichte man so Oberländer weiter noch auf ein Cloud-Angebot, weil man für die eigene Stichprobeninventurlösung momentan keinerlei Marktdruck verspüre. Trotzdem werden wir natürlich die Entwicklung weiterverfolgen und reagieren, wenn es Sinn ergibt. Sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten sind durchaus vorhanden, gerade für die Logistik. Willy Leichter, Director Product und Solutions Marketing beim Softwareanbieter Axway, nimmt das Hub-and-Spoke-Modell ins Visier: Hub and Spoke ist für viele der heutigen Geschäftsbeziehungen einfach nicht mehr passend. Oft schreiben große Unternehmen kleineren Firmen in solchen zentralisierten Stern-Topologien die Konditionen vor. Tatsächlich agierten die meisten Prozessbeteiligten je nach Kontext jedoch sowohl als Nabe wie auch als Speiche. Und so müssten sie mit unterschiedlichen Akteuren kommunizieren, die ihrerseits wieder Teil eines eigenen Systems seien. Deshalb müssten sie ihren Informationsfluss kontrollieren, ohne sich auf die bestehenden Naben verlassen zu müssen, die ihr Profil in vielen unterschiedlichen, meist getrennten Standorten verwalten würden. Und genau diesen Ansatz kann man mit Cloud-basierten Lösungen sehr gut unterstützen. Dies ist sicherlich nicht die einzig denkbare Anwendung. Ein weiteres Angebot kommt vom Fraunhofer-Innovationscluster Logistics Mall Cloud Computing für die Logistik. Dahinter steht ein virtuelles Einkaufszentrum, in dem Software-Anbieter und -Anwender sowie Logistik- Dienstleister zusammenkommen. Zum Software- Angebot gehören hier aber nicht mehr vollständige Module, sondern nur einzelne, kleine Bausteine, die mitunter nur einen geringen Funktionsumfang aufweisen. Dies soll den Nutzern mehr Auswahlmöglichkeiten geben. So können sie etwa verschiedene Bausteine mehrerer Anbieter kombinieren, um ihren Bedarf exakt abzudecken. Bislang befindet sich das Projekt jedoch noch in der Anfangsphase, wenngleich die gesteckten Ziele hoch sind. Auf der Website heißt es: Bis 2012 sollen die Visionen des Fraunhofer-Innovationsclusters umgesetzt werden und die Logistik revolutionieren. Axel Schmidt MÜPRO Hessenstraße Hofheim Müpro ist eine wachstumsstarke, international aktive Unternehmensgruppe mit mehreren Tochtergesellschaften in Europa und Vertriebspartnern weltweit. Wir sind führend bei Innovationen im Bereich der Befestigungs- und Schallschutztechnik und verkaufen im Direktvertrieb an das installierende Handwerk. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt je einen Mitarbeiter strategischer Einkauf (m/w) und einen Mitarbeiter Projekteinkauf (m/w) Ihre Aufgaben lungskonditionen Ihr Profil Studium bevorzugt mit Spezialisierung im Bereich Einkauf/Beschaffung erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus verfügen Sie über mindestens Sie kommunizieren verhandlungssicher in Englisch (Wort und Schrift) und professionellem Verhandlungsgeschick geprägt. Wenn Sie über Branchen- Sie suchen eine Herausforderung mit interessanten, verantwortungsvollen kommensvorstellung und Ihrer Verfügbarkeit. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: MA EK MA PE an. Ein Begriff für Fortschritt und Qualität und das Online- Portal für Einkäufer in Industrie, Handel und Dienstleistung suchen zur Verstärkung ihres Teams Lieferanten Logistik Länder Einkaufsexperten für Vorträge Mediaberater/in Anzeigenverkäufer/in Wir bieten Ihnen die Mitarbeit in einem motivierten Team wahlweise freiberuflich oder in Festanstellung, Vollzeit oder Teilzeit und eine angemessene erfolgsbezogene Vergütung. Ihre Bewerbung mit Gehaltsvorstellung und Eintrittstermin senden Sie bitte per an: Network Press Germany GmbH Kemptener Str. 2 F Augsburg Fachzeitung für Entscheider im Einkauf Lieferanten Logistik Länder in India Seite 6 ie Regierung von Japan schätzt die Schäden durch DErdbeben und Tsunami in Japan auf 200 Milliarden Euro. 373 Kostendetektive Seite 13 Neue Version Erfolgsgarant Seite 14 Gehaltsreport Seite 23 Gefährdungsgrad unbekannt Anzeige Nach der Krise Bücher voll Atomwolke Rohstoffe Aufschwung S.12 Network Press Germany GmbH Kemptener Straße 2F Augsburg Postvertriebsstück DPAG, Entgelt bezahlt

19 Stellenmarkt 29. April

20 20 Schnittstelle Einkauf 29. April 2011 Einkauf und Konstruktion Wettbewerbsvorteil Sourcineering Schlagkräftige Teams um und Engineering sorgen für Innovation und geringere Kosten Einsparpotentiale im Einkauf dürfen nicht ausschließlich in operativen Bereichen gesucht werden. Die Low hanging fruits sind zumeist schon geerntet. Der Einkauf muss sich zunehmend zu einem aktiveren Element der Wertschöpfungskette im Unternehmen entwickeln. Die Optimierung der Zusammenarbeit der beiden Bereiche Engineering und Beschaffung, das Sourcineering, würde den Unternehmen einen beachtlichen Wettbewerbsvorteil sichern. Diese enge Verzahnung zwischen Einkauf und Konstruktion/Entwicklung führt zu innovativen Produkten, die kostenoptimiert an den technischen Möglichkeiten ausgerichtet werden. Produkte werden so konstruiert, dass sie konsistentes Technologiemanagement und stringentes Lieferantenmanagement ermöglichen. So entfalten sich die größten Einsparungspotentiale. Der strategische Einkauf muss sich an den wichtigsten Erfolgsfaktoren unserer Zeit ausrichten: Marketing und Innovation. Einkaufsfunktionen können hervorragend dazu beitragen aufzuzeigen, welche technischen Möglichkeiten bestehen, und wie diese Technologien am besten umgesetzt werden. Bereits in der Produktentstehungsphase kann sichergestellt werden, dass der Einkauf rechtzeitig die notwendigen Hebel zur Kostensenkung nutzen kann. Wichtige Fertigkeiten In der letzten Ausgabe der jährlichen Studie The Global Innovation 1000 von Booz&Company, in der die Eigenschaften der innovativsten Unternehmen der Welt untersucht werden, bestätigen Barry Jaruzelski und Kevin Dehoff die Bedeutung des Einkaufs. Bei zwei der drei typischen Profile erfolgreicher innovativer Unternehmen spielt die frühzeitige Einbeziehung des Einkaufs in die Produktentwicklung eine wesentliche Rolle. Die Kernkompetenzen der Innovation entstehen im Sourcineering. Technologiemanagement Wenn Innovationen auf Technologien beruhen, ist es erforderlich zu verstehen, welche Technologien wann und zu welchen Kosten verfügbar sein werden. In Zeiten der kurzen und disruptiven Innovationszyklen müssen Sourcineering Einkauf und Engineering arbeiten Hand in Hand Märkte kontinuierlich beobachtet werden, um Einkaufs- und Produktstrategien stets in Einklang zu bringen. Kernfunktion des Einkaufs ist deshalb eine enge Abstimmung mit der Entwicklung. In der Phase der Marktbeobachtung werden Technologien bewertet, die Marktposition von Lieferanten ermittelt, die Lieferanten klassifiziert und im Einzelfall auch Technologien zugekauft. Eine Funktions- und Kostenanalyse der Konkurrenzprodukte liefert zusätzlich wichtige Impulse für die eigene Produktstrategie. Ein häufiges Problem in deutschen Firmen ist das Not-Invented-Here -Syndrom (Abkürzung NIH, deutsch nicht hier erfunden ). Technologien, die nicht selbst entwickelt wurden, werden ignoriert oder zu wenig geschätzt. Auch hier kann der Einkauf Abhilfe schaffen, und als Korrektiv dienen. Lieferantenmanagement Lieferanten sollen zu guten Preisen anbieten, Risiken übernehmen und schnell auf geänderte Anforderungen reagieren. Mangelndes Kostenverständnis und unausgewogene Prozesse führen oft zu einer Art Hassliebe gegenüber den Lieferanten. In beiden Richtungen verspricht eine frühzeitige und professionale Einbindung von Lieferanten Vorteile. So können wertvolle Ideen und Anregungen für die Konstruktion und spätere Produktion gewonnen werden. Die partnerschaftliche Einbindung strategischer Lieferanten für Zukunftsprojekte hilft Kerntechnologien zeitnah in eigene Produktfeatures umzusetzen. Alfredo Herrera, Entwicklungsingenieur bei Boeing in Mesa, Arizona, führt aus, dass Boeing eine gute Kommunikation mit seinen Lieferanten pflegt. Herrera sagt Wir mögen es, Lieferanten frühzeitig im Entwicklungsprozess an Bord zu bringen. So verstehen wir die Fertigkeiten unserer Lieferanten besser, und diese verstehen, was unsere Kunden wollen. Auch wenn Boeing wegen seiner hohen Lieferantenquote kritisiert wird und heute Tätigkeiten, die an Lieferanten ausgelagert waren, wieder selbst ausführt, hat dieser Prozess doch dazu geführt, im frühen Entwicklungsstadium bestimmte technische Optionen besser zu verstehen. Anforderungsmanagement Neben den Lieferanten müssen auch die Märkte analysiert werden. Wichtig ist zu verstehen, was Kunden begehren. Für Vertrieb und Marketing ist es schwierig, die Verkaufseinheiten eines Produkts abzuschätzen. Deshalb sollten alle beteiligten Abteilungen Einblick in die Anforderungen der Kunden und des Marktes haben und wissen, wie gut eigene Produktdetails im Markt aufgenommen werden. Durch eine interdisziplinäre und regelmäßige Bedarfsanalyse können kurzfristige Bestellvolumina besser abgestimmt werden. So profitiert der Einkauf symbiotisch von einem gut funktionierenden Anforderungsmanagement. Umstellungen der Arbeitsweise Um eine strategisch wichtigere Bedeutung zu erlangen muss der Einkauf aktiver werden. Erwähnt werden sollen hier vor allem Interdisziplinarität, iteratives Vorgehen und hohe Geschwindigkeit. Jürgen Stäudtner Definition Sourcineering SOURCINEERING setzt sich aus den englischen Begriffen Engineering und zusammen und zielt auf die Zusammenarbeit von Einkauf und Konstruktion/Entwicklung ab. Die Anwendung der formalen Methoden für die Planung (planning), die Analyse (analysis), den Entwurf (design) und die Realisierung (construction) von Informationssystemen auf unternehmensweiter Basis, die aufeinander aufbauen und in gewisser Weise voneinander abhängig sind, wird um die Beschaffung (sourcing) für operative und strategische Aufgaben im Unternehmen ergänzt. Eintrag im Anbieterverzeichnis Print und Online Lieferanten Logistik Länder Inklusive Suchmaschinen-Optimierung! Neben der Präsenz in diesem attraktiven Umfeld bietet Ihnen die Teilnahme am Anbieterverzeichnis einen weiteren großen Vorteil: die erhöhte Auffindbarkeit in Suchmaschinen, speziell Google. Damit werden Sie auch für alle Entscheider im Bereich Einkauf, Logistik, Materialwirtschaft sichtbar, die nicht direkt über allaboutsourcing.de kommen, sondern die die klassische Internetsuche bevorzugen! Leistungen und Vorteile Basic Premium Sponsor Eintrag in Zeitung 46 mm x 43 mm 46 mm x 43 mm 46 mm x 86 mm Mit Logo X X X Beschreibung zum Unternehmen kurz kurz lang Eintrag in allaboutsourcing.de X X X Mit Logo (in Pixeln: 200 breit x 150 hoch) X X X Beschreibung zum Unternehmen kurz lang lang Zuordnung zu Rubriken 1 max. 2 max. 3 Suchmaschinenoptimierter Link X X Themensponsor X Preis/Monat* 69,- 99,- 148,- * Preisangaben in zzgl. MwSt.

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