Richard Strauss DIE FRAU OHNE SCHATTEN

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1 Richard Strauss DIE FRAU OHNE SCHATTEN

2 Richard Strauss die frau ohne schatten

3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsangabe 4 Die Frau ohne Schatten, Oper in drei Aufzügen 8 Über den heutigen Abend 10 Richard Strauss Biografie 12 Richard Strauss Musikdramatisches Schaffen 18 Hugo von Hofmannsthal Biografie 20 Zur Entstehungsgeschichte Hugo von Hofmannsthal 24 Die Frau ohne Schatten Richard Strauss 26 Reflexion aus dem Nachlass Hugo von Hofmannsthal 28 Unsere schönste, erhabenste Arbeit Martha Handlos 30 Anna Nikolaus Lenau 46 Uraufführungskritik zu Die Frau ohne Schatten Julius Korngold Die letzte romantische Oper Christian Wildhagen 54 Der Preis von Verwandlungen Heinz Irrgeher 60 Farbe, färben, Färberin Johanna Doderer 66 Träume und Geschichte Ian Burton 74 Barak Färber und Psychotherapeut Erwin Ringel 82 Ein Geschenk an die Wiener Andreas Láng 86 Wichtige Interpreten an der Wiener Staatsoper vor GMD Franz Welser-Möst Interview 96 Fremdsprachige Inhaltsangaben 102

4 Inhaltsangabe Inhaltsangabe Inhaltsangabe Eines Tages erlegte der Kaiser auf der Jagd eine weiße Gazelle. Als sein Pfeil das Tier traf, verwandelte es sich in eine schöne Frau. Der Kaiser heiratete sie und hält sie seitdem vor der äußeren Welt verborgen. Ihr Vater Keikobad, der Geisterfürst, sendet jeden Monat einen Boten, um herauszufinden, ob die Kaiserin einen Schatten wirft als Zeichen dafür, dass sie ein Mensch geworden und fähig ist, Kinder zu bekommen. Erster Akt 1. Szene Die Amme wacht über die schlafende Kaiserin, als Keikobads Bote abermals erscheint. Als sie dem Geisterboten mitteilt, dass die Kaiserin immer noch keinen Schatten wirft, verkündet er Keikobads Urteilsspruch: Wenn sie innerhalb von drei Tagen keinen Schatten hat, wird ihr Vater sie wieder in Besitz nehmen und der Kaiser zu Stein erstarren. Der Kaiser bricht zu einer dreitägigen Jagd auf, in der Hoffnung, seinen verlorenen Falken wiederzufinden. Als die Kaiserin erwacht, hört sie die Stimme des Falken und kann seine Sprache verstehen: Die Frau wirft keinen Schatten! Der Kaiser muss versteinen! Verzweifelt bittet sie die Amme, ihr bei der Erwerbung eines Schattens zu helfen. Sie könne einen solchen nur auf der Erde, unter menschlichen Wesen finden, erklärt ihr die Amme. Die Kaiserin überwindet ihre anfängliche Furcht und mit Hilfe der Amme macht sie sich zur Reise in das Land der Schatten auf. 2. Szene Der Färber Barak und seine Frau leben in Armut, zusammen mit Baraks drei Brüdern. Er arbeitet hart, um die Familie zu erhalten. Doch seine Frau ist tief unglücklich und weigert sich, ihrem Manne die Kinder zu schenken, nach denen er sich sehnt. Als Barak zum Markt aufbricht, betreten Kaiserin und Amme das Färberhaus... Die Färbersfrau geht einen Handel mit der Amme ein: Innerhalb der nächsten drei Tage wird sie ihren Schatten und damit ihre ungeborenen Kinder preisgeben im Tausch für Reichtümer, kostbare Kleider und Liebhaber. Die Amme bereitet durch Zauberkraft dem Färber sein Abendessen zu und spaltet das Ehebett entzwei. Allein, hört die Färberin die Rufe ihrer ungeborenen Kinder. Barak kehrt heim und erfährt von seiner Frau, dass sie nicht länger mit ihm schlafen werde. Traurig lauscht er den Wächtern der Stadt, die in der Ferne das Lob der Ehe und der Kinder singen. Zweiter Akt 1. Szene Am ersten der von Färberin und Amme ausgemachten Frist von drei Tagen: Kaum ist Barak aus dem Haus, zaubert die Amme einen schönen jungen Mann herbei, den sie der Frau als Verkörperung ihrer unbewussten Sehnsucht einredet. Als Barak unerwartet früh zurückkehrt, lässt die Amme den jungen Mann wieder verschwinden. Der Färber kehrt mit Essen und Wein für seine Familie und Freunde heim. Nur sein Weib weigert sich, an dem Fest teilzunehmen und bricht schließlich in Tränen der Verzweiflung aus. 2. Szene Der Kaiser hat seinen Falken wiedergefunden, der ihn zum Falknerhaus führt. Die Kaiserin hatte ihrem Gatten geschrieben, dass sie ihn hier erwarten würde. Doch er findet das Haus leer und als er seine Frau heimlich zurückkehren sieht, ist der Kaiser überzeugt, betrogen worden zu sein. Verzweifelt beschließt er, die Kaiserin zu töten, doch er vermag es nicht auszuführen. 3. Szene Am folgenden Tag wartet die Färberin ungeduldig darauf, dass ihr Mann zum Markt gehe. Als er zu trinken verlangt, mischt ihm die Amme einen Schlaftrunk. Der Zauberjüngling erscheint von neuem und versucht die Färbersfrau. Ihr Verlangen erschreckt sie, und sie weckt ihren Gatten. Barak begreift die 4 5

5 Inhaltsangabe Inhaltsangabe Ängste seiner Frau nur langsam. Voller Enttäuschung verlässt sie mit der Amme das Haus. Die Kaiserin bleibt allein mit dem verstörten Mann zurück. 4. Szene In dieser Nacht liegt die Kaiserin in unruhigem Schlaf. Sie fühlt den gequälten Blick Baraks auf sich, träumt, dass der Kaiser hinter einer großen Türe eingesperrt ist und langsam zu Stein wird. Stimmen drängen sie, die Schwelle des Todes zu überschreiten und das Lebenswasser zu trinken. Sie fühlt, dass ihr Versuch, den Schatten zu rauben, alle ins Unglück stürzt. 5. Szene Der dritte Tag: Dunkelheit herrscht mitten am Tage, Baraks Brüder sind voller Angst. Baraks Weib verhöhnt ihn, gesteht einen Ehebruch und dass sie ihren Schatten (und damit ihre ungeborenen Kinder) von sich gegeben habe. Barak befiehlt seinen Brüdern, das Feuer zu schüren; diese rufen, dass die Frau keinen Schatten wirft. Jetzt müsste die Kaiserin diesen an sich reißen, doch aus Mitleid vermag sie es nicht. Barak will seine Frau umbringen, da gesteht sie, dass sie sich nur in Gedanken schuldig gemacht hat, und fleht um Vergebung. Das Haus versinkt im Erdboden, und die Amme zerrt die Kaiserin von den Trümmern der Menschenwelt zurück. hindern will. Die Kaiserin sagt ihr, dass sie ihre Hilfe nicht länger benötigt. Verzweifelt versucht die Amme, ihrer Herrin zu folgen; doch der Geisterbote erscheint und verurteilt die Amme, unter den Menschen umherzuirren. 3. Szene Die Kaiserin steht vor ihrem Vater und rechtfertigt sich für ihre Taten. Eine Stimme lockt sie, das Wasser des Lebens zu trinken und so den Schatten der anderen zu erwerben. Doch die Kaiserin weigert sich, das Glück der Färber um ihrer Bedürfnisse willen zu zerstören. Dadurch gewinnt sie ihren eigenen Schatten und befreit sich und den Kaiser von der Macht des Keikobad. 4. Szene Barak ist neuerlich mit seiner Frau vereint, die ebenfalls ihren Schatten wieder gewonnen hat. Beide Paare jubeln, und aus der Ferne stimmen die ungeborenen Kinder ein. Robert Carsen DRITTER Akt 1. Szene Barak und seine Frau sind getrennt worden. Sie sehnen sich nach einander und nach Vergebung für die Fehler der Vergangenheit. Eine Stimme ruft sie ans Licht. 2. Szene Ein Boot führt Kaiserin und Amme zum Reich des Keikobad. Die Kaiserin erkennt die Türe aus ihrem Traum wieder, die zu durchschreiten die Amme sie 6 7

6 Die Frau ohne Schatten Die Frau ohne Schatten Personen der Handlung: Der Kaiser (Tenor) Die Kaiserin (hoher dram. Sopran) Die Amme (dram. Mezzosopran) Der Geisterbote (hoher Bariton) Ein Hüter der Schwelle des Tempels (Sopran oder besonders begabter Falsettsänger) Erscheinung eines Jünglings (hoher Tenor) Die Stimme des Falken (Sopran) Eine Stimme von oben (Alt) Barak der Färber (Bassbariton) Sein Weib (hoher dram. Sopran) Der Einäugige, Bruder Baraks (hoher Bass) Der Einarmige, Bruder Baraks (Bass) Der Bucklige, Bruder Baraks (hoher Tenor) Stimmen der Ungeborenen, Stimmen der Wächter der Stadt (drei hohe Bässe) Dienerinnen, Solostimmen Die frau ohne Schatten Oper in drei Aufzügen, op. 65 Autoren der Oper Musik: Richard Strauss Libretto: Hugo von Hofmannsthal Originalsprache Deutsch Schauplatz der Handlung 1. Aufzug: Auf einer Terrasse über den kaiserlichen Gärten / Färberhaus 2. Aufzug: Färberhaus / Wald vor dem Pavillon des Falkners / Färberhaus / Schlafgemach der Kaiserin / Färberhaus 3. Aufzug: Unterirdischer Kerker / Geistertempel / Landschaft im Geisterreich Orchesterbesetzung 2 Piccoloflöten, 2 Flöten, 2 Oboen, 1 Englischhorn, 3 Klarinetten, 1 Bassklarinette, 1 Bassetthorn, 3 Fagotte, 1 Kontrafagott, 4 Hörner, 4 Tenortuben, 6 Trompeten, 4 Posaunen, 1 Basstuba, Schlagwerk, 2 Harfen, 2 Celestas, 1 Glasharmonika, Violine I, Violine II, Viola, Violoncello, Kontrabass Bühnenmusik: 2 Flöten, 1 Oboe, 2 Klarinetten, 1 Fagott, 1 Horn, 6 Trompeten, 6 Posaunen, 1 Windmaschine, 1 Donnermaschine, Orgel, 4 Tamtams Spieldauer 4 Stunde inkl. zwei Pausen Entstehung Ab 1910 diskutieren Strauss und Hofmannsthal über einen neuen Opernstoff, und spätestens ab 1911 existierte bereits der Titel Frau ohne Schatten. Am 28. Dezember 1913 übersandte Hofmannsthal das Libretto eines Teiles des 1. Aufzuges an Strauss. Im Juni 1914 war die Komposition des 1. Aufzuges praktisch fertig. Wenig später erhielt Strauss von Hofmannsthal das Libretto des 2. Aufzuges, 1915 bekam er schließlich das Libretto des 3. Aufzuges. September 1916 konnte Strauss die Komposition der gesamten Oper abschließen, Juni 1917 die Instrumentierung. Obwohl sich Hofmannsthal zunächst gegen Wien als Uraufführungsort aussprach, gelangte das Werk dennoch 1919 an der Wiener Staatsoper zur Weltpremiere. Autograf Richard-Strauss-Archiv Garmisch-Partenkirchen Uraufführung 10. Oktober 1919, Wiener Staatsoper Weitere Premieren des Werkes an der Wiener Staatsoper 25. Februar 1931 Dirigent: Clemens Krauss 18. November 1943 Dirigent: Karl Böhm 9. November 1955 Dirigent: Karl Böhm 11. und 17. Juni 1964 Dirigent: Herbert von Karajan (Doppelpremiere) 11. Dezember 1999 Dirigent: Giuseppe Sinopoli Besetzung der Uraufführung Dirigent: Franz Schalk Der Kaiser: Karl Aagard-Oestvig Die Kaiserin: Maria Jeritza Die Amme: Lucy Weidt Der Geisterbote: Josef Manowarda Stimme des Falken: Felice Hüni-Mihacsek Barak, der Färber: Richard Mayr Sein Weib: Lotte Lehmann Der Einäugige: Viktor Madin Der Einarmige: Julius Betetto Der Bucklige: Anton Arnold Besetzung der Premiere der aktuellen Produktion Dirigent: Giuseppe Sinopoli Der Kaiser: Johan Botha Die Kaiserin: Deborah Voigt Die Amme: Marjana Lipovšek Der Geisterbote: Wolfgang Bankl Stimme des Falken: Rachel Harnisch Barak, der Färber: Falk Struckmann Sein Weib: Gabriele Schnaut Der Einäugige: Geert Smits Der Einarmige: Péter Köves Der Bucklige: Herwig Pecoraro Weitere gemeinsame Opern von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal Elektra, Der Rosenkavalier, Ariadne auf Naxos, Die ägyptische Helena, Arabella 8 9

7 Über den heutigen Abend über den heutigen abend Im Haus am Ring wurden nicht allzu viele wirkliche Meisterwerk zur Uraufführung gebracht: Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal s vierte gemeinsame Oper Die Frau ohne Schatten bildet aber eine der wenigen Ausnahmen. Am 10. Oktober 1919 erblickte das Werk im Haus am Ring in exquisiter Besetzung das Licht der Welt und gehört seither zum fixen Bestand der internationalen Spielpläne. Schon während der gemeinsamen Arbeit schwärmte der Komponist vom Libretto: Unglaublich edel, großartig, reif und interessant, mit prachtvollen dramatischen, sittlichen Problemen, herrliche scenische Vorgänge. Vor der aktuellen Produktion brachten auch noch Clemens Krauss, Karl Böhm und Herbert von Karajan erfolgreiche Premieren des Werkes an der Wiener Staatsoper heraus. Die derzeit zu erlebende Inszenierung stammt von Robert Carsen (der im Haus am Ring noch Verdis Jérusalem und Puccinis Manon Lescaut herausgebracht hat) und gelangte unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli am 11. Dezember 1999 zur Premiere. Carsen erzählt das symbolträchtige Märchen um Mutterschaft und Gattenglück aus der Perspektive von Freuds Psychoanalyse: Ein aus der Kindheit herrührendes Schuldgefühl gegenüber ihrem Vater macht die Kaiserin unfruchtbar. Sie wirft dies ist Symbol dafür keinen Schatten. In dem Bemühen, sich diesen Schatten zu verschaffen, hat sie ihre schweren Prüfungen zu bestehen. Bis November 2003 war die Produktion 24 Mal zu erleben. Am 17. März 2012 kam es unter Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst unter anderem mit Robert Dean Smith (Kaiser), KS Adrianne Pieczonka (Kaiserin), Birgit Remmert (Amme), Wolfgang Koch (Barak) und Evelyn Herlitzius (Färberin) zur Wiederaufnahme. Autografseite der Frau ohne Schatten 10 11

8 Biografie Richard Strauss Biografie 1864 Am 11. Juni wird Richard Georg Strauss als Sohn von Franz Joseph Strauss und seiner Ehefrau Josephine, geb. Pschorr, in München geboren. Franz Joseph Strauss war ein anerkannter Hofmusiker, die Mutter stammt aus der bekannten Münchner Brauersfamilie Erster Klavierunterricht bei August Tombo Besuch der Grundschule in München. Die ersten Kompositionen entstehen Violinunterricht bei Cousin Benno Walter Neben dem Klavierunterricht erhält Strauss Unterweisungen in Theorie, Komposition und Instrumentation Richard Strauss komponiert sein Opus 1: Festmarsch für großes Orchester Strauss besteht die Matura. Er besucht Vorlesungen der Philosophie, Ästhetik und der Kunstgeschichte an der Münchner Universität. Die Bläserserenade op. 7 wird in Dresden, das Violinkonzert op. 8 in Wien uraufgeführt Richard Strauss tritt erstmals als Dirigent in Erscheinung. In New York wird seine Symphonie in f-moll (op. 12) aufgeführt. Richard Strauss 1885 Richard Strauss wird Hofmusikdirektor in Meiningen. Freundschaft mit Alexander Ritter, erste Begegnung mit Johannes Brahms

9 Biografie Biografie 1886 Strauss wird 3. Kapellmeister an der Münchner Hofoper. Erste Italienreise Der Rosenkavalier in Dresden uraufgeführt. Erste Richard- Strauss-Biografie erscheint Begegnung mit Gustav Mahler in Leipzig Uraufführung von Guntram in Weimar. Heirat mit der Sängerin Pauline de Ahna Strauss wird 1. Kapellmeister in München. Uraufführung von Also sprach Zarathustra in Frankfurt. Konzertreisen nach Russland und Belgien Uraufführung der ersten Fassung von Ariadne auf Naxos in Stuttgart Das Ballett Josephslegende in Paris uraufgeführt. Strauss erhält die Ehrendoktorwürde von Oxford Uraufführung der zweiten Fassung von Ariadne auf Naxos in Wien Strauss wird 1. Kgl. Preußischer Hofkapellmeister an der Berliner Hofoper. Uraufführung von Don Quixote in Köln Erste Begegnung mit Hugo von Hofmannsthal (dem späteren Librettisten von Elektra, Der Rosenkavalier, Ariadne auf Naxos, Die Frau ohne Schatten, Die ägyptische Helena, Arabella) in Paris In Dresden wird die zweite Oper Richard Strauss, Feuersnot, uraufgeführt Strauss ist Mitbegründer der Salzburger Festspielgemeinde Strauss übernimmt kurzzeitig die Leitung der Berliner Hofoper Richard Strauss wird gemeinsam mit Franz Schalk Direktor der Wiener Staatsoper. Uraufführung von Die Frau ohne Schatten an der Wiener Staatsoper Strauss unternimmt eine Südamerika-Tournee mit den Wiener Philharmonikern Uraufführung von Salome in Dresden. Der Vater von Richard Strauss stirbt Strauss wird Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker und der Salzburger Festspielgemeinde Strauss wird Generalmusikdirektor der Berliner Hofoper Strauss erhält den Maximilian-Orden und löst den Opernvertrag mit Berlin. Die Mutter des Komponisten stirbt Uraufführung des Balletts Schlagobers in Wien. Strauss verlässt die Wiener Staatsoper. Uraufführung von Intermezzo in Dresden Hugo von Hofmannsthal stirbt

10 Biografie 1933 Arabella wird in Dresden unter dem Dirigat von Clemens Krauss uraufgeführt. Richard Strauss wird Präsident der Reichsmusikkammer Strauss wird Präsident des Ständigen Rats für die internationale Zusammenarbeit der Komponisten Strauss tritt als Präsident der Reichsmusikkammer zurück. Trotz Differenzen mit den Nationalsozialisten wird Die schweigsame Frau nach einem Libretto von Stefan Zweig in Dresden uraufgeführt Die 11. Olympischen Spiele werden in Berlin mit der Olympischen Hymne von Strauss eröffnet. Der Komponist erhält die Goldmedaille der Royal Philharmonic Society Uraufführung von Friedenstag in München und Daphne in Dresden Generalprobe von Die Liebe der Danae in Salzburg. Die Uraufführung wird wegen des totalen Krieges abgesagt Tod von Richard Strauss am 8. September in Garmisch-Partenkirchen. Richard Strauss 16 17

11 Musikdramatisches Schaffen Musikdramatisches Schaffen RICHARD Strauss Musikdramatisches Schaffen GUNTRAM, Text: Richard Strauss, Handlung in drei Aufzügen; , Uraufführung: 1894 in Weimar bearbeitet, Erstaufführung der bearbeiteten Fassung: 1940 in Weimar FEUERSNOT, Text: Ernst von Wolzogen, Singgedicht in einem Akt; , Uraufführung: 1901 in Dresden SALOME, Text: Oscar Wilde, übersetzt von Hedwig Lachmann, Musikdrama in einem Akt; , Uraufführung: 1905 in Dresden ELEKTRA, Text: Hugo von Hofmannsthal, Tragödie in einem Akt; , Uraufführung: 1909 in Dresden DER ROSENKAVALIER, Text: Hugo von Hofmannsthal, Komödie für Musik in drei Aufzügen; , Uraufführung: 1911 in Dresden ARIADNE AUF NAXOS, Text: Hugo von Hofmannsthal, Oper in einem Aufzug; , Uraufführung: 1912 in Stuttgart ARIADNE AUF NAXOS, zweite Fassung: Text: Hugo von Hofmannsthal, Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel; Uraufführung: 1916 in Wien JOSEPHSLEGENDE, Ballett nach einer Handlung von Harry Graf Kessler und Hugo von Hofmannsthal; 1914, Uraufführung: 1914 in Paris DIE FRAU OHNE SCHATTEN, Text: Hugo von Hofmannsthal, Oper in drei Aufzügen; , Uraufführung: 1919 in Wien SCHLAGOBERS, heiteres Wiener Ballett in zwei Aufzügen; 1921, Uraufführung: 1924 in Wien INTERMEZZO, Text: Richard Strauss, bürgerliche Komödie mit sinfonischen Zwischenspielen in zwei Akten; , Uraufführung: 1924 in Dresden DIE ÄGYPTISCHE HELENA, Text: Hugo von Hofmannsthal, Oper in zwei Akten; , Uraufführung: 1928 in Dresden; revidierte Fassung: 1933 in Salzburg ARABELLA, Text: Hugo von Hofmannsthal, lyrische Komödie in drei Akten; , Uraufführung: 1933 in Dresden DIE SCHWEIGSAME FRAU, Text: Stefan Zweig, komische Oper in drei Akten; , Uraufführung: 1935 in Dresden FRIEDENSTAG, Text: Joseph Gregor, Oper in einem Akt; , Uraufführung: 1938 in München DAPHNE, Text: Joseph Gregor, bukolische Tragödie in einem Akt; , Uraufführung: 1938 in Dresden DIE LIEBE DER DANAE, Text: Joseph Gregor, heitere Mythologie in drei Akten; , Generalprobe für die erste geplante Premiere: 1944 in Salzburg, Uraufführung: 1952 in Salzburg CAPRICCIO, Text: Richard Strauss und Clemens Krauss, Konversationsstück für Musik in einem Akt; , Uraufführung: 1942 in München 18 19

12 Biografie hugo von hofmannsthal Biografie 1874 Am 1. Februar wird Hugo Laurenz August Hofmann, Edler von Hofmannsthal, in Wien, im dritten Gemeindebezirk, geboren. Die Eltern sind Dr. Hugo von Hofmannsthal und seine Frau Anna, geborene Fohleutner Erste Veröffentlichung unter einem Pseudonym: Frage, ein Sonett Unter dem Pseudonym Loris veröffentlicht Hofmannsthal aufsehenerregende Werke Hofmannsthal beginnt ein Jus-Studium an der Universität Wien, das erste Staatsexamen legt er 1894 ab Beginn seines Freiwilligenjahres beim k.u.k. Dragonerregiment in Göding Beginn eines Studiums der romanischen Philologie Erste Aufführung eines Stücks von Hofmannsthals: Die Frau im Fenster. Bekanntschaft mit Harry Graf Kessler Erste Begegnung mit Richard Strauss Beginn der Habilitationsschrift über Victor Hugo. Hugo von Hofmannsthal 1901 Heirat mit Gertrud Schlesinger

13 Biografie 1903 Zusammentreffen mit Max Reinhardt im Mai; dieser inszeniert im Oktober die Uraufführung von Hofmannsthals Elektra im Kleinen Theater in Berlin Die Oper Elektra (Komponist: Richard Strauss) wird uraufgeführt. Arbeit am Rosenkavalier Am 26. Jänner wird der Rosenkavalier in Dresden uraufgeführt Einberufung begründen Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss die Salzburger Festspielgemeinde Aufführung des Rosenkavalier in Dresden Die Frau ohne Schatten wird am 10. Oktober an der Wiener Staatsoper uraufgeführt Am 13. Juli begeht sein Sohn Franz Selbstmord. Zwei Tage später, am 15. Juli, stirbt Hugo von Hofmannsthal an den Folgen eines Schlaganfalls. Hugo von Hofmannsthal 22 23

14 Zur Entstehungsgeschichte Hugo von Hofmannsthal Zur Entstehungsgeschichte der Frau ohne Schatten In einem alten Notizbuch finde ich die folgende Eintragung des ersten Einfalles unterm 26. Februar Die Frau ohne Schatten, ein phantastisches Schauspiel. Die Kaiserin, einer Fee Tochter, ist kinderlos. man verschafft ihr das fremde Kind. Schließlich gibt sie es der rechten Mutter zurück. ( Wer sich überwindet. ) Das zweite Paar (zu Kaiser und Kaiserin) sind Arlekin und Smeraldine. Sie will schön bleiben. Er täppisch und gut. Sie gibt ihr Kind her, einer als Fischhändlerin verkleideten bösen Fee; der Schatten als Zugabe. Dies ist der eigentliche Kern des Stoffes. Für Arlekin und Smeraldine traten bald in meine Phantasie zwei Wiener Volksfiguren. Ich wollte das Ganze als Volksstück, mit bescheidener begleitender Musik, machen, zwei Welten gegeneinanderstehend, die Figuren der unteren Sphäre im Dialekt. Lucy Weidt, die Amme der Uraufführung, Wiener Staatsoper, 1919 Nachdem sich das Ganze etwas ausgeformt hatte, erzählte ich es einigen Freunden, darunter auch Strauss. Ich fragte ihn, ob er sich diese Handlung als Oper denken könne, oder er selber, scheint mir, fasste sie gleich als Opernhandlung auf. Das Musikalische des Prüfungs- und Läuterungsmotives, die Verwandtschaft mit dem Grundmotiv der Zauberflöte fiel uns beiden auf. Damit war es entschieden, dass beide Figurengruppen im gleichen Stil, in höherer Sprache zu behandeln wären: an Stelle von Arlekin und Smeraldine, oder dem Wiener Flickschneider und seiner schönen unzufriedenen Frau, waren der Färber und die Färberin getreten schrieb ich dann den ersten und zweiten Akt und Strauss fing gleich zu komponieren an. Im Juli 1914, wenige Tage vor der Mobilisierung, hatte ich den dritten beendet war die Komposition fertig, dann lag die Oper vier Jahre in Strauss Schreibtisch. Wir konnten uns nicht entschließen, sie während des Krieges spielen zu lassen. Zu einer Gestaltung des gleichen Stoffes in erzählerischer Form, die demnächst erscheint, habe ich die Feder erst angesetzt, nachdem die dramatische, das heißt die Opernform fertig vorlag

15 Die Frau ohne Schatten Richard Strauss Die Frau ohne Schatten Richard Strauss Die Frau ohne Schatten, das Schmerzenskind, wurde in Kummer und Sorgen während des Krieges vollendet, nachdem durch die menschliche Güte eines bayrischen Majors Distler eine vorzeitige Einstellung meines Sohnes, dessen Herz mit seinem großen Wachstum nicht Schritt gehalten hatte, verhindert worden war. Ich hatte Franz bereits bei der Fußartillerie in Mainz als Offiziersanwärter angemeldet, aber die Einsicht des bayrischen Stabsarztes hat die Einberufung nicht zugelassen. Diese Kriegssorgen haben wohl auch der Partitur, besonders gegen die Mitte des 3. Aktes, eine gewisse nervöse Überreiztheit eingetragen, die sich schließlich im Melodram entspannte! Im Sommer 1918 kam in der Aschau, wo wir bei lieben Freunden, Kammersänger Franz Steiner (später vortrefflicher Interpret meiner Lieder auf vielen gemeinsamen Konzertreisen bis Bukarest, Stockholm etc.) und Frau Nossal im Salzkammergut zu Gast waren, an mich durch Baron Andrian der Antrag nach Wien, wo Oktober 1919 unter der Leitung von Franz Schalk (Dekorationen: A. Roller, Regie: Wymetal) Fr-o-sch zur ersten, sehr glanzvollen Aufführung in großartiger Besetzung (Kaiser: Oestvig, Kaiserin: Jeritza, Amme: Weidt, Färberin: Lehmann, Barak: Mayr) kam, um von diesem ersten großen Erfolg ab einen längeren Leidensweg über die deutschen Bühnen anzutreten. In Wien selbst wegen anstrengenden Rollen und Dekorations-Schwierigkeiten öfter abgesagt als gegeben, strauchelte das Werk schon an der zweiten Bühne [Dresden], wo es szenisch so unvollkommen vorbereitet war die gute Eva von der Osten hatte sich inzwischen an hoch dramatischen Partien die Stimme arg lädiert, dass ich nach der Generalprobe den Grafen Seebach um eine Premierenverschiebung um mehrere Tage bitten musste. Trotz des vortrefflichen Orchesters unter Fritz Reiner litt der Abend sehr unter der unzureichenden Färberin es war keine reine Freude! Es war ein schwerer Fehler, dieses schwer zu besetzende und szenisch so anspruchsvolle Werk unmittelbar nach dem Krieg mittleren und kleineren Theatern anzuvertrauen. Als ich später nur einmal die Stuttgarter Nachkriegsausstattung ( auf billig ) sah, begriff ich, dass das Werk nur wenig Erfolg haben konnte. Schließlich hat es sich aber doch durchgesetzt, und besonders in der Wiener-Salzburger Aufführung (Krauss-Wallerstein) und zuletzt in München (Krauss-Hartmann- Sievert) tiefen Eindruck gemacht, und gerade künstlerische Menschen halten es für mein bedeutendstes Werk

16 Reflexion aus dem Nachlass Hugo von Hofmannsthal Reflexion aus dem Nachlass Nicht das leuchtende durch Furcht verdunkeln, nicht dem wunderbaren Vogel die Flügel binden! Mut ist das innere Licht in jedem Märchen, darum ist die Kaiserin so leuchtend und mutig und wirft sich, wo ihr schaudert, mit erhobenen Flügeln, wie ein Schwan, dem Fremden und Geheimnisvollen entgegen. Fremd und geheimnisvoll sind solche Nächte, wie alle Geschenke des Himmels, aber darum sind sie heilig, und sie durchleben ist ein heiliger Dienst in dem darf man nicht zittern. Das Erschütternde ist da, der dunkle schauerlich süße Abgrund ist da aber du darfst nicht hineinstürzen seine Nähe ist nur eine Heiligung mehr. Alles ist heilig und schön jede Sekunde: küsse die Augen und heilige sie und dann lass sie alles in sich trinken, das Oben und das Unten und die wunderbare Mitte, die süßen bewegten Arme und die süßen ruhenden Brüste, die Lippen und das Haar. Verbirg nichts wo das Verbergen ist, da ist die Hast und die Glut der Jagd, da ist der Kaiser und der tödliche Pfeil und die Gazelle; wo alles sich darbringt, da ist die nächtliche Feier, der Tempel und die Sterne. Gib dich sanft und festlich, du Süße, und erschüttere den, der selig wird durch dich, mit deinen zarten Händen wie du eine Harfe erschütterst, dann ist die Erschütterung von dir genommen, und was du empfängst, ist die Musik. Zittere nicht, denn was wird aus dem Tempel, wenn die Priesterin zittert! Wirf dich in den Abgrund, aber nur weil unten die goldene Treppe ist, die zu den Sternen führt. Sei die süße Herrin und nicht das scheue Mädchen, gieß dich aus in Augen, Hände und Mund, behalte nichts von dir in dir, dann wirst du leicht sein und schweben, Zauberin auf ihrem Zauberbette Verwandlerin, selber verwandelt, unfindbar allen außer dem einen, den du verzauberst. den 27. X Birgit Nilsson als Färberin, Wiener Staatsoper,

17 Unsere schönste, erhabenste Arbeit Martha Handlos UNSERE SCHÖNSTE, ERHABENSTE ARBEIT Zur Entstehung der Frau ohne Schatten 1911 Im Februar erster Beleg über Hugo von Hofmannsthals Plan zu einem Märchen Die Frau ohne Schatten in einer Eintragung in einem Notizbuch (siehe Seite 25). Einen Monat später erwähnt Hofmannsthal zum ersten Mal Strauss gegenüber den Stoff zu dieser neuen Oper. Hofmannsthal an Strauss 20. März also wenn man wieder etwas Großes zusammen machen wollte, so müsste es eine bunte und starke Handlung sein, und das Detail des Textes minder wichtig. Mir schwebt da etwas ganz Bestimmtes vor, etwas, das mich sehr fasziniert, und das ich ganz sicher ausführen werde, ob für Musik oder nur als Ausstattungsstück mit begleitender Musik, das werden wir uns ja entscheiden können, es ist ein Zaubermärchen, worin zwei Männer und zwei Frauen einander gegenüberstehen, und zu einer dieser Frauen könnte man sehr wohl Ihre Gattin mit aller Diskretion Modell stehen lassen dies aber ganz unter uns gesagt, es ist auch nur halbwichtig, es ist halt eine bizarre Frau mit einer sehr guten Seele im Grund, unbegreiflich, launisch, herrisch, und dabei doch sympathisch... das Ganze schwebt mir wirklich mit Gewalt vor Augen und stört mich sogar im Arbeiten und hat den andern Plan, das steinerne Herz ganz zurückgedrängt, weil es um so viel heller und freudiger ist. Das Ganze, wie ich es da in der Luft hängen sehe (aber es ist noch unfertig, noch fehlen mir wichtige Zwischenglieder), verhielte sich, beiläufig gesagt, zur Zauberflöte so wie sich der Rosenkavalier zum Figaro verhält: das heißt, es bestände hier wie dort keine Nachahmung, aber eine gewisse Analogie... KS Leonie Rysanek als Kaiserin und Hans Hopf als Kaiser, Wiener Staatsoper, 1955 Gleichzeitig arbeitet Hofmannsthal an seinem Jedermann, der am 1. Dezember in Berlin uraufgeführt wird, und an dem Libretto der Ariadne auf Naxos, die ihm als kleine Zwischenarbeit Gelegenheit geben soll, Strauss Musik noch besser kennenzulernen

18 Unsere schönste, erhabenste Arbeit Martha Handlos Unsere schönste, erhabenste Arbeit Martha Handlos Ende März, Anfang April treffen sich Strauss und Hofmannsthal in Wien zu einer Besprechung des neuen Werkes. Strauss ist begeistert und schreibt am 4. April an seine Frau Pauline:... Soeben verlässt mich Hofmannsthal, der mir einen wunderschönen neuen Stoff unterbreitet hat, das Schönste vom Schönen, edel, fantastisch, Du wirst entzückt sein... Hofmannsthal erinnert sich später in einem kurzen Aufsatz (siehe Seite 29). Im April und Mai beschäftigt sich Hofmannsthal hauptsächlich mit dem Libretto der Ariadne. Mit Straussens Brief vom 15. Mai 1911 beginnt der beschwerliche, dornenreiche, Höhen und Tiefen durchschreitende Weg in der Entstehung dieses Werkes, des umfangreichsten und nach beider Meinung bedeutendsten ihres gemeinsamen Schaffens. Strauss fragt immer wieder nach dem Vorschreiten des Librettos, Hofmannsthal bittet um Geduld. Strauss an Hofmannsthal 15. Mai 1911 Lieber Dichter! Ich möchte mich erkundigen, was die Frau ohne Schatten macht, ob ich nicht bald einmal einen fertigen Entwurf oder gar einen ersten Akt zu sehen kriege... Hofmannsthal an Strauss 15. Mai 1911 An einem schönen Stoff, wie die Frau ohne Schatten es ist, das reiche Geschenk einer glücklichen Stunde, an einem solchen Stoff, so fähig, Träger schöner Poesie und schöner Musik zu werden, an einem solchen Stoff wäre es ein Frevel, wollte man hasten, wollte man sich forcieren. Da muss alles Detail fest und unverrückbar, knapp und präzis und wahr vor der Phantasie stehen, da muss im Stillen, unter der Schwelle des Bewußtseins, das Verhältnis der Gestalten zueinander sich ausbilden und ungezwungen in buntes Geschehen von ungezwungener Symbolik sich hinüberleben, da muss Tiefes zur Oberfläche, da darf nichts leer bleiben, nichts abstrakt, nichts bloß gewollt und bloß gemeint dann wird der Musik so vorgewaltet sein, dass sie nichts braucht, als in das Bette einzuströmen und Erde und Himmel im Strömen abzuspiegeln... Schon jetzt befasst sich Hofmannsthal mit der Möglichkeit einer Prosafassung dieses Werkes: Hofmannsthal an Strauss 15. Mai Hätten Sie mich vor die Wahl gestellt, es gleich zu machen oder auf Ihre Musik dafür zu verzichten, so hätte ich letzteres gewählt. Sechs Jahre soll es noch dauern, bis dieses Werk beendet wird. Die lange Entstehungszeit ist teilweise durch die besondere Arbeitsweise Hofmannsthals bedingt, die, wie er selbst einmal sagt, nur zu gewissen, vom Jahreslauf abhängigen Zeiten gute Ergebnisse hervorbrachte, zum Teil auch durch die Schwierigkeit des Themas. Im November erwähnt Hofmannsthal einmal kurz den sehr schwierigen Mittelakt, verspricht Strauss jedoch den ersten Akt für den nächsten Sommer. Unstimmigkeiten bezüglich der Uraufführung der Ariadne lassen aber die Arbeit an der Frau ohne Schatten gegen Jahresende wieder ins Stocken geraten. Hofmannsthal an Strauss 18. Dezember Wie soll ich nur einen Strich an der Frau ohne Schatten schreiben, wenn Sie mir in dieser Angelegenheit mein eigenes Verhältnis zu Max Reinhardt... trüben wer kommt in der erregten Welt des Theaters über eine derartige Enttäuschung hinweg? (Max Reinhardt, Leiter des Deutschen Theaters in Berlin, hatte bei der Uraufführung des Rosenkavaliers Regie geführt, wofür ihm Strauss und Hofmannsthal das Werk Ariadne auf Naxos widmeten.) 1912 Richard Strauss ist hauptsächlich mit der Ausführung der Partitur der Ariadne auf Naxos beschäftigt. Hugo von Hofmannsthal entwirft gemeinsam mit Harry Graf Kessler den Plan eines Ballettes für die Ballets russes des Diaghilew in Paris: Joseph in Ägypten. Erst im September kommt Hofmannsthal wieder auf die Frau ohne Schatten zu sprechen

19 Unsere schönste, erhabenste Arbeit Martha Handlos Hofmannsthal an Strauss 8. September 1912 Ich schreibe Ihnen dies, weil ich weiß, daß es Ihnen Freude machen wird: dass mir seit einer Woche die Frau ohne Schatten mit Gewalt vor die Seele getreten ist und dass ich nun, erst nun diesen Stoff wirklich besitze, Glied für Glied, Bild für Bild, jeder Übergang, jede Steigerung, alles im großen Ganzen und zugleich im Einzelnsten, so dass ich mir wohl sagen kann: dies ist gerettet, möge es uns beiden vergönnt sein, es auszuführen, so wie es jetzt vor mir schwebt... Jedoch die Vorfreude und kolossale Spannung, die Strauss darüber empfindet, werden sehr bald wieder gedämpft, denn im übernächsten Brief (9. Oktober) verspricht ihm Hofmannsthal für November erst ein genaues Szenarium aller drei Akte mit seinen acht Bildern, und im Frühjahr, sobald Sie wollen, haben Sie den ersten Akt. 25. Oktober: Premiere der Ariadne auf Naxos in Stuttgart Hofmannsthal beschäftigt sich sehr intensiv mit dem 1912 in München erschienenen Buch Goethe von Houston Stewart Chamberlain, dessen Abhandlung über den Begriff des Opernhaften bei Goethe entscheidenden Einfluss auf die weitere Gestaltung der Frau ohne Schatten nimmt. Hofmannsthal an Strauss 20. Jänner 1913 Wie er (Goethe) sich den Begriff des Opernhaften klarzumachen sucht, ihn vom bloß Theatralischen einerseits, vom rein Dramatischen andrerseits abscheidet, das war das Resultat jahre-, jahrzehntelanger innerer Bemühung um die Form, die er vielleicht die günstigste aller dramatischen Formen nennt. Bedeutende Situationen in einer künstlichen Folge : dieses Wort, in dem er sich das für die Oper zu Erstrebende zusammenfasst, hat mich für die Frau ohne Schatten unendlich ermutigt. Ja, es ist, als zielte dieses Wort geradezu auf einen Stoff, wie den ich das Glück hatte zu finden, und eine Behandlungsweise, wie sie bei mir von Erfahrung und Instinkt diktiert wurde. Es sind elf bedeutende, fast pantomimisch präg- KS Leonie Rysanek als Kaiserin und Jess Thomas als Kaiser, Wiener Staatsoper,

20 Unsere schönste, erhabenste Arbeit Martha Handlos Unsere schönste, erhabenste Arbeit Martha Handlos nante Situationen durch ihre Verbindung aber indem in ihnen zwei Welten, zwei Menschenpaare, zwei Konflikte einander wechselweise ablösen, einander spiegeln, einander steigern und schließlich einander aufheben, ist ein Ganzes hergestellt, das an sich, als Schauspiel, schon merkwürdig und reizend genug wäre, durch die Musik aber, die alles in alles schlingen, eines ins andere spiegeln, ja eines ins andere hinüberführen kann, wie der Alchemist die Elemente, erst seine letzte Vollendung und Weihe erhält. Höhere und niedere Welt, Geisterreich und Menschendasein, das Land der sieben Mondberge und die volkreichste Stadt der südöstlichen Inseln, zwei Paare Kaiser und Kaiserin und der Färber mit seiner Frau stehen gegeneinander. Aber im Kontrast gehören sie eine von Hofmannsthal oft gewählte Form der Konfiguration zusammen. Der dramatische Konflikt zwischen dem Färberpaar ist völlig parallel zum Geschehen zwischen Kaiser und Kaiserin geführt. In der epischen Fassung der Frau ohne Schatten gebraucht der Dichter für Barak wie für den Kaiser die gleiche Wendung: beiden ist es nicht gelungen, in der Ehe den Herzensknoten der Frau zu lösen. Diese Wendung kehrt auch im Libretto wieder. Erst als sich durch die Selbstüberwindung der Kaiserin wie der Färberin das Gefühl löst, der Herzensknoten also gelöst wurde, ist die Tragödie beendet und die Möglichkeit zum schönen in Hofmannsthals Sinne opernhaften Fest gegeben, das den Abschluss bildet. Zwischen diesen vier Menschen steht die Amme der Kaiserin, Hexe und Kupplerin, dämonisches Geschöpf zwischen Menschen- und Geisterwelt, ein Wesen mephistophelischer Art. Von März bis April unternehmen Strauss und Hofmannsthal gemeinsam eine Reise nach Italien, bei der alle Einzelheiten des Werkes besprochen werden. Strauss an seine Frau 5. April 1913 Ich habe Dir an Hocherfreulichem zu melden, dass mir Hofmannsthal heute nachmittag lange den ganz fertigen Entwurf der Frau ohne Schatten vorerzählt hat; unglaublich edel, großartig, reif und interessant, mit prachtvollen dramatischen, sittlichen Problemen, herrliche scenische Vorgänge. Wenn mir die Kraft und Gesundheit bleibt, dieses Werk noch zu vollenden, wird es unsere schönste, erhabenste Arbeit werden. Ich kann wirklich von Glück sagen, solch einen Mitarbeiter gefunden zu haben, der voll dramatischer Begabung, sittlicher Reife und voll der genialsten, ergreifendsten Einfälle ist. Ich bin außerordentlich glücklich und beeile mich, Dir von dem großen und entscheidenden Ereignis getreulich Kunde zu geben... Jedoch die Realisierung des Entwurfs der Dialoge bereitet Hofmannsthal größere Mühe, als er sich vorgestellt hat. Hofmannsthal an Strauss 3. Juni Es ist eine furchtbar heikle, unendlich schwierige Sache mehrmals war ich tief verzweifelt, den ersten Akt, erste Hälfte, habe ich nun dreimal vom ersten bis zum letzten Wort umgeschrieben ist auch jetzt noch nicht ganz definitiv; I b (erster Akt, zweite Hälfte) schreitet gut fort manches aus Akt II ist ganz fixiert, sogar anscheinend definitiv... Der Vorschlag Strauss, die zwei verschiedenen Sphären auch musikalisch zu trennen, wird von Hofmannsthal begeistert aufgenommen. Hofmannsthal an Strauss 3. Juni 1913 Prächtig war Ihr Gedanke (im Mondschein zwischen San Michele und Bozen), die obere Welt mit dem Ariadne-Orchester zu begleiten, die dichtere, buntere Erdenatmosphäre mit dem großen Orchester. An dieser stilistisch kostbaren Idee hat sich meine Phantasie ganz festgeankert entsprechend ist auch der poetische Ton oben wird es immer heroischer Sprechgesang (wenn auch viel rascher fließend als bei Wagner) unten ist es wahrhafte Konversation, wie nur der Meister des Rosenkavaliers sie komponieren kann. Wundervolle Übergänge ergeben sich ungesucht, von einem Orchester zum andern,... Wieder bleibt die Arbeit einige Monate liegen Strauss instrumentiert inzwischen Josephslegende. Erst im Herbst setzt Hofmannsthal die Arbeit an der Frau ohne Schatten fort und beginnt gleichzeitig auch die erzählende Version 36 37

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