Nationale Plattform Zukunftsstadt

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1 1 Agendaprozess zur Entwicklung der Deutschen Städte in Richtung CO 2 -Neutralität Ideenstudio : Lebensraum Mobilität - Gesundheit am 22. Juli 2015 Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung Technische Universität Dresden Jens Libbe Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Berlin

2 2 Gestaltung der Städte als Herausforderung Die Weltbevölkerung entwickelt sich regional stark differenziert. Der Urbanisierungsgrad steigt in globaler Betrachtung. Deutschland ist städtisch geprägt (Urbanisierungsgrad rd. 75%). Hoher Anteil klimarelevanter Emissionen entsteht in Städten. Klimawandel wirkt sich in den Städten vielfach aus. Der Bedarf an Mobilität steigt. Die Energiewende verändert gewachsene Infrastrukturen grundlegend. Die Energiewende erfordert einen Umgang mit gewachsenen baulichen Strukturen. Neue Governanceformen gewinnen weiter an Bedeutung - Kommunen gelten als Schule der Demokratie. Umbau unter den Prämissen ökonomischer Tragfähigkeit und Erhalt sozialen Zusammenhalts.

3 3 Die Forschungsinitiative Hightech-Strategie der Bundesregierung; Aktionsplan zur Umsetzung von Zukunftsprojekten, u.a. Die CO2- neutrale, energieeffiziente und klimaangepasste Stadt im Bedarfsfeld Klima/Energie Anwendungsorientierte Systemlösungen Wunsch nach einer sektorübergreifenden und kohärenten Roadmap Zukünftige Forschungsprogramme sollen sektorübergreifend entwickelt und umgesetzt werden

4 4 Die Idee s Agenda Setting und Initiierung eines nationalen Diskurses über die Zukunft der Städte. Ressortübergreifende Entwicklung und Umsetzung von Forschungsaktivitäten (BMBF, BMUB, BMWi, BMVI). Vernetzung mit anderen zentralen en wie Dialogforum Forschungsplattform Energiewende, Elektromobilität. Berücksichtigung aktueller Forschungsfördermaßnahmen wie Energieeffizientes Bauen, Energiesparendes Sanieren, Energetische Stadtsanierung, Forschungsinitiative Zukunft Bau, Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität.

5 5 Übergeordnete Ziele Erstellung einer übergreifenden strategischen Forschungs- und Umsetzungsagenda hin zur Vision der CO 2 -neutralen, energieeffizienten und klimaangepassten Identifizierung von Forschungs- und Innovationsbedarfen sowie Forschungsfeldern Synergien zwischen den laufenden Forschungsprogrammen/Fördermaßnahmen schaffen Integrale Betrachtung technologischer Möglichkeiten, sozialer Prozesse, ökonomischer Tragfähigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und kultureller Differenzen Beispielhafte Problemlösungen und deren Erprobung anstoßen Ideen für den Praxistransfer entwickeln

6 6 Der Agendaprozess Laufzeit von März 2013 Februar Stakeholder aus Wissenschaft, Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Mehr als 100 Experten aus Wissenschaft, Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft

7 7 Aufbau und Struktur Geschäftsstelle Difu, FhG (Projektmanagement und inhaltliche Koordination) Fraunhofer, Difu Städte/ Kommunen Arbeitskreis 1: Energieeffizienz Lenkungsausschuss Ressorts (BMBF, BMUB, BMWi) + Geschäftsstelle und Sprecher der Stakeholder-Forum für gesellschaftliche Akzeptanz/Transformation (ca. 35 Institutionen und Organisation als Treiber der ) Länder Wirtschaft Arbeitskreis 2: Forschung/ Wissenschaft Klimaanpassung Versorger Verbände Arbeitskreis 3: Transformations- Management Sozialpartner NGO Arbeitskreis 4: Systemforschung

8 8 Mitwirkende Institutionen (Ministerien, Bundesämter, Kommunen, Kommunalwirtschaft, Nicht-Regierungsorganisationen, Verbände) Fraunhofer, Difu

9 9 Teilnehmende Institutionen (Forschung) Fraunhofer, Difu

10 10 Teilnehmende Institutionen (Wirtschaft) Fraunhofer, Difu

11 11 Geschäftsstelle Die Geschäftsstelle unterstützte die und deren Arbeitskreise in der fachlichen und organisatorischen Koordination über die gesamte Laufzeit. Sie setzte sich zusammen aus Vertretern der Fraunhofer- Gesellschaft (FhG) und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu).

12 12 Arbeitskreise Vier Themenfelder 1. Mit geringerem Energie- und Ressourcenverbrauch zur CO 2 -neutralen Stadt 2. Die klimaangepasste und resiliente Stadt 3. Transformationsmanagement und Governance 4. Systemforschung Die Leitung der Arbeitskreise erfolgte durch einen Anwender und einen Vertreter der Wirtschaft bzw. Wissenschaft. Die inhaltliche und organisatorische Koordination erfolgte durch einen Vertreter der Geschäftsstelle. Fraunhofer, Difu

13 13 Arbeitskreise

14 14 Identifizierte Leitthemen 1. Soziokulturelle Qualität und urbane Gemeinschaften (z.b. Förderung urbaner Teilhabe, Soziale Innovationen, Akzeptanz neuer Technologien) 2. Städtisches Transformationsmanagement (z.b. Stärkung der Rolle der Kommunen, Kommunales Transformationsmanagement, Neue Governanceformen, Förderung von Transformationspiloten, Integrierte Stadt- und Quartierskonzepte) 3. Stadt-Quartier-Gebäude (z.b. Innovationen im Bauwesen, Nutzerorientierte Sanierungsstrategien) 4. Resilienz und Klimaanpassung (z.b. räumlich differenzierte Vulnerabilitätsanalysen, Grüne- und blaue Infrastrukturen, Stadt- Landbeziehungen) 5. Energie, Ressourcen, Infrastruktursysteme (Intelligente Infrastrukturen, Energie- und ressourceneffiziente Lösungen in der Siedlungswasserwirtschaft, Stoffströme und Urban Mining)

15 15 Identifizierte Leitthemen 6. Mobilität und Warenströme (z.b.neue Angebotsformen und Mobilitätstechnologien, Mobilitätsdaten- und plattformen, Mobilitätsverhalten, Urbane Warenströme) 7. Schnittstellentechnologien für die (z.b. IKT- en und IKT-Dienste, Smart Urban Services) 8. Stadtökonomie für die (z.b. Grundlagen der Stadt- und Regionalökonomie, Finanzierungsmodelle, Kommunale Tragfähigkeitsanalysen, Neue Geschäfts- und Betreibermodelle) 9. Daten, Informationsgrundlagen und Wissensvermittlung (z.b. Daten-Governance, Datenmodelle und Simulation, Wissensvermittlung)

16 16 Prioritäre Inovationsfelder 1. Zivilgesellschaftliche Akteure als Treiber urbaner Transformation 2. Stärkung und Unterstützung kommunaler Transformation 3. Nachhaltiger Umbau urbaner Siedlungs- und Raumstrukturen 4. Pionierprojekte für urbane Infrastrukturen 5. Werkzeuge und Verfahren für Planung und Wissensmanagement 6. Neue Rahmenbedingungen für urbane Innovationen 7. Strategisches Finanzmanagement und Geschäftsmodelle

17 17 Implementierung I: Neue Formate für Forschung und Innovation Transdisziplinäre Forschungsvorhaben Experimentierfelder für Innovationen ( Living Labs ) Prozessbegleitung, Qualitätssicherung und Verstetigung von Initiativen und Lösungswegen

18 18 Implementierung II: Etablierung und Ausbau strategischer Kapazitäten und Institutionen Einrichtung einer nationalen Service- und Beratungsstelle Leitstelle für urbane Transformation zur Identifizierung von Querbezügen und Synergien Wissens- und Erfahrungsaustausch unterstützen Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und wissenschaftlichen Einrichtungen Flankierung durch programmübergreifende Begleitforschung Institutionelle Stärkung transdisziplinärer Stadtforschung Stärkung internationaler Vernetzung

19 19 Aktuell Präsentation der Forschungs- und Innovationsagenda am 19. Februar 2015 in Berlin Beschluss des Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung vom : Schaffung der `Innovationsplattform bis Ende 2015 mit dem Ziel, priorisierte Themen der Agenda aufzugreifen, forschungs- und innovationspolitische Initiativen von Ressorts, Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aufeinander abzustimmen, sowie den besseren Transfer von Wissen und Technologien in kommunale Praxis zu ermöglichen. (Foto: Jens Libbe)

20 20 Aktuell BMBF - als eine von drei Förderprioritäten in FONA 3 (neben sozial-ökologischer Forschung und Megacities) - Ausschreibungen des BMBF bereits unter Thema BMUB/BBSR - Ausschreibungen zu Smart City

21 21 Kontakt Jens Libbe Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) Zimmerstrasse Berlin Tel. 030/

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