GESCHÄFTSBERICHT 2002

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1 GESCHÄFTSBERICHT 2002 GESCHÄFTSBERICHT 2002 Mannheimer Konzern. Mannheimer AG Holding

2 Wir wollen unseren Aktionären - eine attraktive Rendite ihres investierten Kapitals bieten - die Werthaltigkeit des Investments dauerhaft sichern - die Ziele, Ergebnisse und Perspektiven ihres Unternehmens umfassend nahe bringen - die Vorteile ihres Engagements in einem von beherrschendem Aktionärseinfluss unabhängigen Unternehmen deutlich machen unseren Kunden - originelle, individuelle Konzepte für Risikoschutz bieten -ergänzende Dienstleistungsprogramme vermitteln - bestmöglichen Service leisten, sie lebenslang begleiten und dabei den Risiko schutz und die ergänzenden Dienstleistungen laufend anpassen - beweisen, dass sie sich auf uns verlassen können und wir ihr Vertrauen verdienen unseren Vertriebspartnern und Mitarbeitern - langfristig wettbewerbsfähige Arbeitsplätze und Existenzen sichern - durch neue Produkte und unterstützende Marketing- und Vertriebs aktivitäten Marktchancen eröffnen und dadurch neue Geschäfts- und Betätigungsmöglichkeiten bieten - unsere Unternehmensziele und unsere Unternehmenspolitik nahe bringen und sie an Entscheidungsprozessen beteiligen - ein hohes Maß an beruflicher Befriedigung ermöglichen und uns dabei an dem Leitbild eines selbstständigen, eigenverantwortlichen, leistungsmotivierten und unternehmerisch denkenden Mitarbeiters orientieren der Gesellschaft, in der wir leben, - nützlich sein, indem wir für Privat- und Firmenkunden Risiken durch Versichern beherrschbar machen und Wirtschaften so erst ermöglichen - nützlich sein, indem wir uns mit unserem Sachverstand aktiv an der Diskussion und der Meinungsbildung zu Themen der Wirtschafts- und Sozialpolitik beteiligen - nützlich sein durch das Erwirtschaften von Unternehmenserträgen Auf einen Blick Magazin

3 Auf einen Blick Konzern Gebuchte Bruttobeiträge in Mio A insgesamt (bereinigt) 1) 809,9 855,7 806,1 782,1 742,9 insgesamt 809,9 855,7 814,6 811,2 770,6 Schaden- und Unfallversicherung 340,0 339,4 340,8 351,0 346,0 Lebens- und Krankenversicherung 469,9 516,3 473,8 460,2 424,6 Konzern Inland 745,6 800,7 769,2 742,1 707,3 Konzern Ausland 64,3 55,0 45,4 69,1 63,4 Anzahl der Versicherungsverträge in Tausend 1 172, , , , ,8 Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung (f. e. R.) in Mio A Schaden- und Unfallversicherung 143,8 163,8 169,1 144,8 156,6 Lebens- und Krankenversicherung 479,2 394,9 247,5 286,8 175,1 Kapitalanlagen (ohne Depotforderungen) in Mio A 3 986, , , , ,9 Eigenkapital in Mio A 139,3 188,9 190,2 182,2 173,2 Versicherungstechnische Rückstellungen in Mio A 3 329, , , , ,7 Mitarbeiter Inland ) Direktion Zweigniederlassungen Ausland Ergebnisse in Mio A Versicherungstechnisches Ergebnis f. e. R. 40,1 3,7 21,9 32,2 18,4 Schaden- und Unfallversicherung 17,4 7,9 1,4 14,3 4,8 Lebens- und Krankenversicherung 57,5-4,2 20,6 17,8 13,6 Kapitalanlageergebnis 136,3 234,7 303,5 271,8 257,7 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 44,0 30,2 50,0 59,2 36,9 Jahresfehlbetrag/-überschuss 50,0 23,3 27,9 22,2 21,8 Ergebnis je Aktie nach DVFA/GDV in A 5,01 1,94 2,64 2,55 2,19 Return on Equity in % vor Steuern 27,01 15,10 13,27 16,19 10,77 nach Steuern 30,52 12,30 7,47 6,21 6,45 1) Die Anteile an der Société Anonyme de Défense et d Assurance, Nîmes, haben wir mit Wirkung vom 1. Januar 1998, die Anteile an der La Mannheim Assicurazioni e Riassicurazioni, S.p.A. mit Wirkung zum 1. Januar 2000 verkauft. Aus diesem Grund wurden die Vorjahreswerte bereinigt. Die Beitragseinnahmen des Geschäftsjahres 2000 wurden aus Vergleichbarkeitsgründen um Beiträge aus einem Rückversicherungsvertrag zwischen der Mannheimer AG Holding und der La Mannheim bereinigt, um eine aussagekräftigere Wachstumsrate zu zeigen. 2) In diesem Jahr ist erstmals die Dienstleistungsgesellschaft Carl C. Peiner GmbH konsolidiert, ohne diesen Sondereffekt wären es Mitarbeiter im Konzern. Mannheimer AG Holding Grundkapital in Mio A 25,8 25,8 25,8 25,8 25,8 Eigenkapital in Mio A 204,8 3) 189,7 184,7 184,7 179,7 Kapitalanlagen (ohne Depotforderungen) Bestand in Mio A 277,9 287,6 282,0 262,5 235,2 Mitarbeiter Ergebnisse in Mio A Versicherungstechnisches Ergebnis f. e. R. 0,3 4,4 0,2 2,1 0,5 Kapitalanlageergebnis 36,2 42,2 44,1 38,3 40,6 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 16,3 32,8 29,7 31,0 17,0 Jahresüberschuss 15,0 30,2 20,1 18,1 15,4 Bilanzgewinn 7,6 25,2 20,2 13,1 15,5 Return on Equity in % vor Steuern 7,52 17,46 16,04 16,21 9,31 nach Steuern 6,94 16,13 10,87 9,80 8,49 Gewinnverwendung Dividende in A je Aktie 2,00 1,50 1,3 1,28 Bonus in A je Aktie 0,50 0,50 0,26 Einstellung in Gewinnrücklagen in Mio A 7,5 5,0 5,1 3) Inklusive Bilanzgewinn

4 Mannheimer AG Holding Hans Schreiber Vorsitzender des Vorstands in den vergangenen Jahren konnten meine Vorstandskollegen und ich Ihnen an dieser Stelle, nicht ohne Stolz, immer gute Ergebnisse präsentieren und von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft berichten. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern haben wir die Mannheimer zu einem Spezialitäten- und Markenversicherer mit klarem Profil gemacht. Um so schwerer fällt es mir heute, Ihnen einen schlechten Jahresabschluss vorstellen zu müssen. Schuld daran ist nicht das Versicherungsgeschäft im eigentlichen Sinn, ganz im Gegenteil: Unsere operativen Tochtergesellschaften haben beim Underwriting im Vergleich zum Markt respektable und teilweise sogar sehr erfreuliche Ergebnisse erwirtschaftet. Was uns aber große Sorgen bereitet, sind unsere Kapitalanlagen, insbesondere bei der Mannheimer Lebensversicherung AG. Alle Versicherer leiden unter der anhaltenden Börsen-Baisse wir leider stärker, weil unsere Aktienportfolios vergleichsweise jung sind und nur geringe Bewertungsreserven enthielten, als die Talfahrt einsetzte. Deshalb mussten wir erhebliche Abschreibungen vornehmen und müssen 2003 voraussichtlich weitere verkraften. In den letzten beiden Jahren hat es in der Finanzwelt niemand für möglich gehalten, dass es zu einem derartigen Absturz der Aktienmärkte kommen könnte. Als Versicherungsunternehmen sind wir aber nicht nur als Kapitalanleger von den Kurseinbrüchen betroffen, sondern wir mussten in der Folge auch eine erhebliche Abwertung unserer Aktie hinnehmen. Die Mannheimer Aktie hat 2002 über 50 Prozent an Wert eingebüßt. Unsere Aktionäre wurden auf eine harte Probe gestellt. Die Kunden unserer Lebensversicherung müssen für 2003 einen Rückgang ihrer Überschussbeteiligung auf das gesetzliche Minimum verkraften. Unsere Vertriebspartner sehen sich vielen kritischen Fragen ausgesetzt und unsere Mitarbeiter beurteilen die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes skeptisch. Es ist bedauerlich während wir mit unverwechselbaren Markenprodukten sehr gut aufgestellt sind und gerade mit der mamax und mit MACURA auch in den Märkten der Zukunft strategische Positionen besetzt haben, bescheren uns die Aktienmärkte das schlimmste Geschäftsjahr seit über 50 Jahren. Zum ersten Mal seit Beginn meiner Tätigkeit bei der Mannheimer ist es dem Vorstand nicht möglich, der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung vorzuschlagen. Augustaanlage 66, Mannheim Telefon Telefax

5 Wie wir auf die geänderten Rahmenbedingungen in den Versicherungsmärkten reagieren, welche Schritte zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung bei gleichzeitiger Serviceverbesserung wir unternehmen, stellen wir Ihnen in diesem Geschäftsbericht vor. Der Konzern ist auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Mit der Fokussierung der Mannheimer Lebensversicherung AG auf biometrische Risiken stehen wir außerdem nicht mehr im unmittelbaren Zinswettbewerb und werden unabhängiger von zukünftigen negativen Einflüssen der Börsen. Eine nachhaltige Erholung an den Kapitalmärkten würde die Problematik der stillen Lasten bei unserer Lebensversicherungstochter von alleine lösen. Darauf können wir uns aber nicht verlassen. Daher sehen wir uns dazu verpflichtet, alle strategischen Optionen in Erwägung zu ziehen, die die Kapitalbasis unseres Konzerns sichern. Bei der Prüfung der Alternativen stehen die Stabilität des Unternehmens und das Wohl der Aktionäre, Kunden, Mitarbeiter und Vertriebspartner im Mittelpunkt. Wir treiben unsere Bemühungen mit Hochdruck voran und sind zuversichtlich, Ihnen zur Hauptversammlung Lösungen präsentieren zu können. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und setzen alles daran, es durch Erfolg zu rechtfertigen. Mit freundlichen Grüßen Hans Schreiber Vorsitzender des Vorstands

6 Inhalt 1 Unternehmensziele Magazin Auf einen Blick Brief des Vorstands 2 Konzernlagebericht 2 Die Mannheimer Aktie 7 Der Mannheimer Konzern 8 Strategie 11 Entwicklung der Märkte 16 Geschäftsverlauf 19 Segmentberichterstattung 47 Kapitalanlagen Konzern 50 Zusammenarbeit der Konzerngesellschaften 51 Übrige Gesellschaften des Konzerns 52 Investitionen, Forschung und Entwicklung 55 Mitarbeiter 58 Risiken der zukünftigen Entwicklung 65 Nachtragsbericht 66 Prognosebericht 74 Jahresabschluss Konzern 82 Segmentberichterstattung 91 Kapitalflussrechnung 92 Konzerneigenkapitalspiegel 93 Anhang Konzern 121 Mannheimer AG Holding 122 Aufsichtsrat 123 Vorstand 124 Lagebericht Mannheimer AG Holding 124 Führungsprozesse: Zielvereinbarung, Planung und Steuerung 125 Versicherungszweige und -arten 126 Geschäftsverlauf 131 Prognosebericht 132 Corporate Governance 135 Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands 136 Jahresabschluss Mannheimer AG Holding 142 Anhang Mannheimer AG Holding 153 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 154 Bericht des Aufsichtsrats 156 Beirat 158 Adressen 159 Kontakt 160 Impressum Schaubild Mannheimer Konzern Glossar Marken

7 2 Konzernlagebericht Die Mannheimer Aktie EIGENKAPITAL GESTÄRKT, DIVIDENDE ENTFÄLLT JAHRESÜBERSCHUSS DER HOLDING VON 15,0 MIO 2 KONZERN MIT JAHRESFEHLBETRAG VON 50,0 MIO 2 DURCH ANHALTENDE BÖRSEN-BAISSE BELASTET WERT DER MANNHEIMER AKTIE UM 54,5 % GESUNKEN AKTIONÄRSKREIS DEUTLICH ERWEITERT ZUM PRIME STANDARD ZUGELASSEN Jahresschlusskurs 2001 = % Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. Dax CDAX Insurance Mannheimer Aktie

8 Konzernlagebericht Die Mannheimer Aktie 3 Keine Dividende Noch im Juni 2002 teilten wir in der Hauptversammlung mit, dass wir für das Geschäftsjahr eine Dividende von 2 2 anpeilen. Unsere damaligen Erwartungen waren leider zu optimistisch, wir haben dieses Ziel weit verfehlt. Folgen die Aktionäre dem diesjährigen Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats, entfällt erstmals in der jüngeren Geschichte unseres Unternehmens die Dividende. Vom Jahresüberschuss wurden nach Beschluss des Vorstands und des Aufsichtsrats 7,5 Mio 2 in die Gewinnrücklagen der Mannheimer AG Holding eingestellt. Der Bilanzgewinn der Gesellschaft von 7,6 (i.v. 25,2) Mio 2 soll nahezu vollständig ebenfalls den Gewinnrücklagen zugeführt werden. Dadurch wird die Eigenkapitalbasis unserer Konzernobergesellschaft gestärkt. Diese Maßnahme ist vor allem deshalb notwendig, weil der Konzern zum Bilanzstichtag stille Lasten in den Kapitalanlagen in erheblicher Größenordnung ausweist. In den vergangenen Jahren konnte die Mannheimer AG Holding ihre Ausschüttungssumme kontinuierlich steigern. Für das Geschäftsjahr 2001 hatte sie eine Dividende von 2,00 2 und einen Bonus von 0,50 2 je Aktie gezahlt. Wir haben uns schon seit langem eine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik auf die Fahne geschrieben. Dementsprechend haben unsere Anteilseigner zeitnah und mit einer attraktiven Dividendenrendite an den stetig gesteigerten Ergebnissen der Holding partizipiert. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit war bei der Holding von 1992 bis 2001 fast um das Zehnfache, der Jahresüberschuss um mehr als das 13fache gestiegen. Jahresfehlbetrag im Konzern Im Geschäftsjahr 2002 halbierte sich der Jahresüberschuss der Holding auf 15,0 Mio 2. Im Konzern ergibt sich seit 1992 erstmals wieder ein Jahresfehlbetrag. Er beläuft sich auf 50 Mio 2 und ist weitgehend durch den Verlust der Mannheimer Lebensversicherung AG bedingt, der durch eine Entnahme aus ihren Kapitalrücklagen ausgeglichen wird. Die Mannheimer Leben ist von der katastrophalen Börsenentwicklung stark betroffen. Die Holding hatte ihrer Lebensversicherungstochter daher im Berichtsjahr eine Kapitalspritze von knapp 90 Mio 2 verabreicht. Dem größten Kapitalanleger im Konzern hat die anhaltende Börsen-Baisse von allen Konzerngesellschaften am meisten zugesetzt. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass wir wie viele Anleger, allen voran die Versicherer das Ausmaß des Einbruchs an den Kapitalmärkten nicht vorhergesehen haben. Darüber hinaus machte uns wie schon 2001 zu schaffen, dass wir relativ hoch in Aktien investiert hatten (die Aktienquote bei der Mannheimer Leben lag im Vorjahr noch bei 20 Prozent). Außerdem konnten wir aufgrund des überdurchschnittlichen Wachstums der Mannheimer Leben, vor allem in den neunziger Jahren, im Vergleich zu älteren Lebensversicherern nur geringe Reserven aufbauen. Dramatischer Kursverfall Unter den nunmehr seit drei Jahren fallenden Aktienkursen litten viele Versicherer doppelt: erstens als Kapitalanleger, zweitens als Aktienwert an der Börse. Mit ihren umfangreichen Aktienverkäufen haben die Versicherer die Talfahrt an den Börsen noch verstärkt. Dem Abwärtssog konnte sich kaum ein Dividendentitel entziehen. Maßgeblich bedingt durch den Wertverlust der DAX- Schwergewichte fiel das deutsche Börsenbarometer zum Jahresende auf Punkte. Der DAX gab damit innerhalb eines Jahres um 43,9 Prozent nach, der CDAX Insurance um 59,8 Prozent. Regelrechte Panikverkäufe, vor allem der Versicherer, waren am 24. Juli zu verzeichnen nach dem Insolvenzantrag von Worldcom brach der DAX allein an diesem Tag um 10,3 Prozent ein, der Kurs der Mannheimer Aktie stürzte um rund 11 Prozent ab. Nach einer kurzen Erholung im August verlor die Mannheimer Aktie weiter an Boden. Der Jahresschlusskurs der Aktie von 21,50 2 bedeutet ein Jahresminus in der Wertentwicklung von 54,5 Prozent. Der allgemeine Abwärtstrend, unter dem 2002 vorrangig Finanztitel litten, war für die erheblichen Wertverluste in den Kapitalanlagen unserer Lebensversicherungstochter ausschlaggebend. Konzernlagebericht

9 4 Konzernlagebericht Die Mannheimer Aktie Im September 2002 stieg die Mannheimer vom SDAX in den nächst höheren Aktienindex MDAX auf. Das bescherte uns mehr Aufmerksamkeit von Journalisten und Analysten. Leider konnten wir das gesteigerte Interesse aber nicht positiv für uns nutzen ab Jahresmitte dominierten negative Schlagzeilen und ungünstige Anlageurteile. Im August schwenkten die Empfehlungen der Analysten von Kaufen auf Halten, im September riet das erste Research-Haus den Anlegern Mannheimer AG Holding untergewichten. Im Oktober 2002 beschloss die Frankfurter Wertpapierbörse die Neueinteilung des Aktienmarktes; diese wurde am 24. März 2003 wirksam. Seitdem teilt sich der Markt in zwei Segmente: ein Standardsegment, in dem die Unternehmen lediglich die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllen müssen, und ein Premiumsegment, in dem höhere Anforderungen an die Transparenz gestellt werden. Die Mannheimer ist zum Prime Standard zugelassen, weil wir alle Kriterien, bis auf die Bilanzierung nach internationalen Rechnungslegungsstandards, erfüllen. Im Rahmen der Neustrukturierung wurde unter anderem der MDAX von 70 auf 50 Werte verkleinert, so dass wir wieder dem SDAX angehören. Hoher Streubesitz Das gezeichnete Kapital der Mannheimer AG Holding von 25,8 Mio 2 ist eingeteilt in nennwertlose Stückaktien; auf eine Aktie entfällt ein rechnerischer Anteil von 2,56 2 am Grundkapital. Die vinkulierten Namensaktien befinden sich im Streubesitz; keiner der Aktionäre kann einen beherrschenden Einfluss auf das Unternehmen ausüben. Die UNIQA hält einen Anteil von knapp 13 Prozent, der Anteil der Münchener Rück beträgt 10,0 Prozent. Einen geringeren Anteil als fünf Prozent besitzen einige Rückversicherer, wie die Swiss Re Germany, die GE Frankona Rück und die Gerling Globale Rück sowie die Versicherungsgruppen universa, Wüstenrot & Württembergische und Nürnberger. Die Zahl unserer Aktionäre ist auf rund (i.v ) gestiegen. Institutionelle Anleger aus dem Inland, zu denen auch die Kapitalanlagegesellschaften zählen, halten mit 73,2 (i.v. 73,0) Prozent den größten Anteil am Grundkapital, während ausländische institutionelle Anleger 15,3 (i.v. 16,6) Prozent besitzen. Im Besitz privater Investoren befinden sich 11,5 (i.v. 10,4) Prozent; darin enthalten ist der Anteil der Belegschaftsaktionäre von 2,1 (i.v. 2,1) Prozent. Starker Rückgang von ROE und Ergebnis je Aktie Da der Jahresüberschuss der Mannheimer AG Holding im Berichtsjahr um 50 Prozent zurück ging, verringerte sich auch die Eigenkapitalrendite. Der Return on Equity (ROE) nach Steuern reduzierte sich von 16,1 Prozent auf 6,9 Prozent. Der Konzern verzeichnet ein negatives Jahresergebnis und damit eine negative Verzinsung des Eigenkapitals. Aufgrund des Jahresfehlbetrags ergibt sich auch für das Ergebnis je Aktie, das nach dem Schema der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) und des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ermittelt wird, ein negativer Wert: Das Ergebnis sank von 1,94 2 auf 5,01 2. Kommunikation mit Investoren Wir wollen das Interesse von privaten und institutionellen Investoren, Finanzanalysten und Wirtschaftsjournalisten an unserem Unternehmen erhöhen und ihr Vertrauen in die Aktie stärken. Dabei setzen wir auf zeitnahe Information und regelmäßigen Dialog. In Zwischenberichten, Aktionärsbriefen und Pressemitteilungen informieren wir über die aktuellen Entwicklungen unseres Unternehmens. Wir stehen auf Veranstaltungen wie der Hauptversammlung, Analystenkonferenzen, Roadshows, der Bilanzpressekonferenz und dem Presseabend sowie in zahlreichen Einzelgesprächen Rede und Antwort. Ab diesem Jahr werden wir Quartalsberichte entsprechend den Deutschen Rechnungslegungsstandards veröffentlichen. Das wichtigste Instrument unserer Finanz-

10 Konzernlagebericht Die Mannheimer Aktie 5 kommunikation bleibt unser Geschäftsbericht. Auch im letzten Jahr erhielten wir dafür wieder Auszeichnungen: Beim traditionellen Wettbewerb des manager magazins konnten wir den Vergleich mit den SDAX-Unternehmen gewinnen, nachdem wir 2001 noch Platz zwei belegt hatten. Vom Versicherungsmagazin wurden wir mit Platz zwei (i.v. Platz drei) ausgezeichnet beurteilt wurden alle Versicherungsunternehmen. Die Zeitschrift Capital bewertete nicht nur den Geschäftsbericht, sondern die gesamte Investor-Relations-Arbeit in der Kategorie SDAX wurde die Mannheimer mit dem Investor-Relations-Preis in Gold bedacht. Einen besonderen Schwerpunkt haben wir auf die Erhöhung des Streubesitzes gelegt. Unter anderem haben wir in Kooperation mit vier anderen Mannheimer Aktiengesellschaften das Erste Mannheimer Kapitalmarktforum organisiert und gemeinsam vermögende Privatanleger in der Region angesprochen. Der Dialog mit uns ist auch über das Internet möglich: Alle, die an einem Investment in die Mannheimer interessiert sind, können sich auf unserem speziellen Unternehmensportal über den aktuellen Börsenkurs informieren, Charts erstellen und Kennzahlen abrufen. Auch dieses Jahr haben wir einen Online-Geschäftsbericht ins Netz gestellt. Der neueste Geschäftsbericht steht auch zum Download bereit; darüber hinaus lassen sich Quartalsberichte und Reden herunterladen. Wer Fragen und Anregungen hat, kann sie direkt über die Website an unser Investor-Relations-Team mailen.

11 6 Konzernlagebericht Die Mannheimer Aktie Kennzahlen zur Mannheimer Aktie Anzahl Aktien 1) Dividende je Aktie 2) A 2,00 1,50 1,30 1,28 Bonus je Aktie 2) A 0,50 0,50 0,26 Dividendensumme TA Ausschüttungsquote % 83,36 100,17 72,02 99,92 Höchster Börsenkurs 2) A 53,80 73,00 70,00 53,70 69,54 Tiefster Börsenkurs 2) A 17,95 46,00 49,00 44,00 45,25 Börsenkurs zum Jahresende 2) A 21,50 49,50 68,00 53,00 53,69 Marktkapitalisierung zum Jahresende TA Dividendenrendite % 5,05 2,94 2,45 2,86 Return on Equity Mannheimer AG Holding vor Steuern % 7,52 17,46 16,04 16,21 9,31 nach Steuern % 6,94 16,13 10,87 9,80 8,49 Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) 4,29 25,52 25,76 20,78 24,52 1) Am 11. Oktober 1999 wurde im Zusammenhang mit der Umstellung auf die Stückaktie ein Aktiensplit im Verhältnis 1:10 durchgeführt. 2) Die Werte beziehen sich auf die nennwertlose Stückaktie. Zur besseren Vergleichbarkeit sind die Daten von 1998 entsprechend angepasst. 3) Aufgrund der Änderung der Konzernstruktur im Jahr 1998 ist ein Vergleich mit dem ROE 1997 nicht sinnvoll. Herleitung des Ergebnisses je Aktie nach DVFA/GDV Konzernjahresergebnis (Überschuss/Fehlbetrag) TA Latente Steueranpassungen Abweichungen zwischen bilanziellem Ansatz von Rückstellungen und steuerlicher Berücksichtigung TA Latente Steuererträge auf Verlustvorträge TA 1) Zuführung/Auflösung von Schwankungsrückstellungen und ähnlichen Rückstellungen TA Bereinigung bei Kapitalanlagen TA Bereinigungspositionen nach dem allgemeinen DVFA/SG-Schema, soweit noch nicht berücksichtigt TA DVFA/GDV-Konzernergebnis für Aktionäre der Muttergesellschaft TA Anzahl der zugrunde liegenden Aktien Ergebnis nach DVFA/GDV je Aktie A 5,01 1,94 2,64 2,55 2,19 Adjustiertes Ergebnis nach DVFA/GDV je Aktie bei Veränderungen des gezeichneten Kapitals nach dem Bilanzstichtag A 5,01 1,94 2,64 2,55 2,19 1) Auf die Berücksichtigung von latenten Steuern auf die Verluste der Mannheimer Lebensversicherung AG und mamax Lebensversicherung AG wurde verzichtet.

12 Konzernlagebericht 7 Der Mannheimer Konzern Mittelgroße Versicherungsgruppe Unser Konzern im Internet Der Mannheimer Konzern ist als mittelgroße Versicherungsgruppe in der Personenversicherung, in der Schadenversicherung und in der Rückversicherung am Markt etabliert. Unsere Tochtergesellschaft mamax ist der erste reine Internet-Lebensversicherer in Deutschland. Besondere Dienstleistungen ergänzen den Versicherungsschutz. Alleinige Kapitalgeber des Konzerns sind die rund Aktionäre der Obergesellschaft Mannheimer AG Holding. Die Holding formuliert die Strategie des Konzerns und koordiniert die Ziele der Konzerngesellschaften. Die wesentlichen Gesellschaften unseres Konzerns sind im Schaubild am Ende dieses Berichts in der Umschlagseite dargestellt. Schwerpunkt in Deutschland In unserem neuen Unternehmensportal bieten wir Aktionären, Finanzanalysten, Pressevertretern und Bewerbern die Möglichkeit, sich aktuell über die Mannheimer zu informieren und interaktiv mit uns zu kommunizieren. Auf unserer Homepage werden Kunden und Interessenten über unsere Produkte und Dienstleistungen beraten. Online-Shopper finden unter ausgezeichnete Versicherungslösungen zu besonders günstigen Preisen. Außerdem sind unsere Kapitalanlagegesellschaft und auch die Mannheimer Versicherung AG (Schweiz) mit eigenen Webpages im Netz vertreten: unter und Wir konzentrieren uns auf den deutschen Markt. In der Schweiz sind wir mit einer eigenständigen Aktiengesellschaft als Markenversicherer für ausgewählte Zielgruppen positioniert. Dort zeichnen wir außerdem Rückversicherungsgeschäft. Bundesweit arbeiten selbstständige Ausschließlichkeitsvertreter unsere Exklusivorganisation und Maklerpartner für uns. Das Angebot der mamax Lebensversicherung AG steht hingegen ausschließlich über das Internet zur Verfügung. Unsere Direktion ist in Mannheim. Die Standorte der Zweigniederlassungen und die Zusammenarbeit der Konzerngesellschaften in Deutschland sind auf Seite 50 beschrieben.

13 8 Konzernlagebericht Strategie PERSONEN-, SCHADEN- UND RÜCKVERSICHERUNG ALS KERNGESCHÄFTSFELDER KONZENTRATION AUF DEN DEUTSCHEN MARKT POSITIONIERUNG ALS SPEZIALITÄTEN- UND MARKENVERSICHERER ERTRAGSORIENTIERTE ZEICHNUNGSPOLITIK NEUORIENTIERUNG DER LEBENSVERSICHERUNG AUF BIOMETRISCHE RISIKEN QUALIFIZIERTE MITARBEITER UND VERTRIEBSPARTNER OPTIMIERUNG VON GESCHÄFTSPROZESSEN DURCH INTERNET- TECHNOLOGIE

14 Konzernlagebericht Strategie 9 Konzentration auf den deutschen Markt Marken zur Orientierung Wir sind im Wesentlichen auf dem deutschen Markt tätig, bieten unsere Produkte aber auch in anderen EU-Ländern im Dienstleistungsverkehr an. In der Schweiz sind wir darüber hinaus mit einer Tochtergesellschaft vertreten. Unsere Kerngeschäftsfelder sind die Personenversicherung, also die Lebens-, Kranken- und Unfallversicherung, die Schadenversicherung sowie die Rückversicherung. Die Personenversicherung ist wegen der allseits bekannten Probleme der gesetzlichen Sozialversicherungssysteme mittel- und längerfristig ein Wachstumsmarkt. In der Lebensversicherung konzentrieren wir uns auf das Versichern der so genannten biometrischen Risiken Langlebigkeit, Tod und Berufsunfähigkeit. Außerdem sehen wir Wachstumschancen in der Schadenversicherung, insbesondere im Geschäft mit Privatkunden und dem Mittelstand. Für die einzelnen Segmente dieser Märkte haben wir außergewöhnliche Produkte entwickelt. Damit wollen wir unseren Umsatz weiter steigern. Wer individuelle Versicherungsprogramme unterscheidbar machen will, braucht Namen. Also entwickelten wir für unsere Produkte charakteristische, rechtlich geschützte Markennamen. Unser Programm für Juweliere, Uhrmacher und Gold- und Silberschmiede heißt zum Beispiel VALORIMA. Allein mit dieser Marketingstrategie unterscheiden wir uns von anderen Versicherern. Der Werbeslogan unseres Konzerns unterstreicht diese Philosophie: Mannheimer. Mit anderen Versicherungen nicht zu verwechseln. Wir passen unsere Produktpalette laufend den Anforderungen des Marktes an und erweitern sie durch intelligente Bausteine. Unserer Internet-Lebensversicherungstochter haben wir ebenfalls einen markenrechtlich geschützten Namen gegeben: Unter dem Slogan mamax.com. Eine Versicherung bewegt sich. hat sie ein unverwechselbares Markenprofil im Internet aufgebaut. Zielgruppenangebote Besonderer Service Als mittelständischer Versicherer spezialisieren wir uns auf Marktsegmente. Unseren Zielgruppen bieten wir individuelle Versicherungskonzepte mit Komponenten, die oft nur bei uns erhältlich sind. Kunden und Vertriebspartner schätzen uns als innovativen Versicherer mit wettbewerbsfähigen Produkten und Preisen. Unser Spezialwissen in einzelnen Marktsegmenten verschafft uns nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern bildet auch die Grundlage für eine ertragsorientierte Zeichnungspolitik. Dadurch erreichen wir im Branchenvergleich eine gute Qualität des Bestands und damit auch eine wichtige Voraussetzung für eine rentable Ertragssituation. Eine differenzierte Marktbearbeitung erfordert absolute Kundennähe. Daher verfolgen wir strikt das Prinzip, Entscheidungen und Verantwortung zu dezentralisieren: Jeder, der Kontakt zu Kunden hat, besitzt auch Entscheidungsbefugnisse. Unsere Exklusivagenten haben Schadenregulierungs-Vollmachten in erheblichem Umfang. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Risikobewältigung und -verhütung. Zusätzlich vermitteln wir ihnen ergänzende Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Sicherheits- und Qualitätsmanagement. Kunden können sich rund um die Uhr an unser ServiceCenter wenden und Fragen stellen, Aufträge erteilen und unsere Dienstleistungen abrufen. Beispielsweise werden Schadenmeldungen dort umgehend bearbeitet. Einfache Sachschäden regulieren unsere Mitarbeiter sofort am Telefon. Darüber hinaus sind wir für die Kunden unserer etablierten Gesellschaften über erreichbar: So können sie uns per Online-Formular über einen Schadenfall unterrichten oder eine Kfz-

15 10 Konzernlagebericht Strategie Doppelkarte anfordern. Für zahlreiche Produkte, zum Beispiel PRIMOS Basis, unsere private Rente, lassen sich sowohl die Beiträge als auch die staatlichen Zulagen online berechnen. Qualifizierte Mitarbeiter und Vertriebspartner Unsere etablierten Versicherungstöchter brauchen für den Vertrieb ihrer hochwertigen Zielgruppenprodukte kompetente Vermittler. Daher arbeiten sie mit selbstständigen hauptberuflichen Vermittlern und professionellen Maklern zusammen. Wir stützen uns auf entscheidungsfähige, eigenverantwortliche und motivierte Mitarbeiter. Nur so können wir unsere Marktposition als besonders anpassungsfähiges und innovatives Unternehmen auch weiterhin sichern und ausbauen. Dass unsere Mitarbeiter mit ihrer Aufgabe in der Mannheimer zufrieden sind, belegen unsere regelmäßigen Befragungen. Spezielle Lösungen für Online-Shopper E-Commerce ist auf dem Vormarsch immer mehr Menschen werden ihren Versicherungsbedarf künftig via Internet decken. Dabei verzichten die Kunden auf sonst übliche Serviceleistungen, wollen dafür aber erhebliche Preisvorteile erzielen. Um die wachsende Zielgruppe der Online-Shopper frühzeitig für uns zu gewinnen, haben wir als erstes deutsches Unternehmen eine Internet-Lebensversicherungsgesellschaft gegründet. Die mamax bietet ihre Produkte ausschließlich über Internet an. Wir stehen damit im unmittelbaren Wettbewerb zu Direktversicherern. Unter bieten wir derzeit Risikolebens-, Berufsunfähigkeits- und Rentenversicherungen an. Die mamax-kunden informieren sich selbstständig und erstellen ihren Versicherungsantrag online. So erhalten sie preiswerten Versicherungsschutz mit hervorragenden Leistungen. Internet zur Optimierung von Geschäftsprozessen Wir stellen unsere Geschäftsprozesse zunehmend auf das Medium Internet ab. Unsere Internetplattform vernetzt Agenturen und Makler mit unserer Datenwelt. Sie ermöglicht uns, flexibler und schneller auf die Wünsche unserer Kunden und Interessenten einzugehen. Unsere Vermittler und Maklerpartner haben die Vorteile dieser geschützten Kommunikationsplattform erkannt und nutzen die tagesaktuellen Informationen, zum Beispiel über Produktneuerungen und Änderungen in den Bedingungen. Mittelfristig werden wir auch unseren Kunden diese Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen. Neue Positionen Aufgrund des schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfelds haben wir weitreichende Maßnahmen ergriffen, damit die Mannheimer auch weiterhin wettbewerbsfähig bleibt. Unser Ziel ist, die Kosten im Konzern deutlich zu reduzieren, strategische Positionen in Zukunftsmärkten zu besetzen und die Servicequalität weiter zu steigern. Wir haben ein strenges Kostensenkungsprogramm gestartet, das bis Ende 2003 laufen wird. Kernpunkt ist der verstärkte Einsatz unserer internetbasierten IT. In diesem Zusammenhang zentralisieren und verschlanken wir unsere Verwaltung. So vereinfachen und beschleunigen wir nicht nur Bearbeitungsabläufe, sondern minimieren auch die Fehlerquote. Das führt zu einer erhöhten Ergebnisqualität. Die Zeitersparnis erlaubt es den Mitarbeitern, sich verstärkt um die Kundenberatung und -betreuung zu kümmern. Mit der Repositionierung der Mannheimer Lebensversicherung AG haben wir unseren Fokus weg von kapitalbildenden Lebensversicherungen hin zu Risikoprodukten verschoben. Dadurch koppeln wir uns weitgehend von künftigen negativen Einflüssen des Kapitalmarkts ab.

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