Der Austausch mit Sancerre aus Sicht der Schülerinnen und Schüler

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1 Der Austausch mit Sancerre aus Sicht der Schülerinnen und Schüler Allgemein Bei dem Frankreichaustausch haben wir viel erlebt, neue Erfahrungen gesammelt und eine andere Kultur kennengelernt. Die Gastfamilien waren alle sehr freundlich und haben sich sehr bemüht, mit uns eine schöne Zeit zu verbringen. Schon nach ein paar Tagen hatte man neue Freundschaften geknüpft. Es war nicht immer einfach, sich zu verständigen, doch irgendwie hat man es immer hinbekommen. Nach der kurzen Zeit, in der man sich eingelebt hat, war es umso trauriger, Abschied zu nehmen. Viele waren den Tränen nahe, der einzige Trost war, zu wissen, dass man sich wiedersieht, wenn die französischen Austauschschüler nach Pinneberg kommen. Darauf freuen wir uns schon alle! (Natalie) Donnerstag Unser Austausch nach Sancerre war sehr spannend. Während der Zugfahrt konnte man draußen die sich immer verändernde Landschaft beobachten. Das Umsteigen in Paris war aufregend. (Johanna)

2 Alles begann am um 6:30 h am Bahnhof in Pinneberg. Trotz der frühen Uhrzeit und der eisigen Kälte waren dennoch alle sehr gespannt auf die Woche in Sancerre. Nach der dreizehnstündigen Zugfahrt, inklusive der chaotischen Fahrt mit der Pariser Metro sowie dem anschließenden Durcheinander am Bahnhof (Die Haltestelle Cosne kam doch schneller als erwartet: Wir mussten unsere Koffer aus dem Zug werfen ), waren wir dann endlich da. (Buket + Franzi) Nach der vierzehnstündigen Zugfahrt hätte man meinen können, dass alle sehr müde waren, doch davon war keine Spur. Alle wollten ihre Correspondants kennenlernen. Der Ausstieg kam unerwartet. Plötzlich kam die Haltestelle Cosne und alle mussten abrupt aussteigen. Alle rannten den Gang entlang und nahmen die Koffer entgegen. Nach diesem turbulenten Ereignis kam uns schließlich eine lautstark schreiende Menschenmenge entgegen: unsere sehnlichst erwarteten Austauschschüler. Danach ging alles ganz schnell. Madame Rasle rief die Namen der französischen Schüler und die Namen der deutschen Austauschpartner und wir wurden zum Haus der Gastfamilien gebracht. (Bennett, Annabel, Lucca)

3 Am Donnerstagabend kommen wir nach einer 12 Stunden langen und anstrengenden Fahrt am Bahnhof in Cosne an. Von den französischen Austauschpartnern ist aber nichts zu sehen. Erst nach ein paar Minuten treffen die beiden Gruppen aufeinander. Nach gegenseitigem Angestarre und großer Aufregung sind alle Deutschen auf die richtigen Familien aufgeteilt und schon geht es los in das neue Zuhause. Mit der Verständigung klappt es anfänglich noch nicht so gut, aber das wird sich im Laufe der Woche stetig verbessern. (Jannis + Jascha) Freitag Am nächsten Morgen wurde ich um 6:45 h aufgeweckt und war noch sehr müde. Als wir um 8 Uhr vor dem Schulgebäude versammelt standen, erzählten wir alle erst einmal wie der erste Abend, die Nacht und der Morgen waren. Danach wurden wir vom Schulleiter und den Vertretern begrüßt. (Caro) Am Mittag sind wir nach Sancerre gelaufen und haben in kleinen Gruppen eine Rallye gelöst. Am Ende wurden wir herzlich im Rathaus begrüßt. (Alicia)

4 Wochenende Am Wochenende sind wir in den Familien geblieben und haben etwas mit ihnen unternommen, z. B einen Ausflug in eine andere Stadt oder ein anderes Dorf. Manche sind auch bowlen gegangen. (Liv + Zoë)

5 Am Wochenende sind die Familien von Zoë, Alicia und mir nach Paris gefahren. Es war ein unglaubliches Erlebnis, nach Paris zu fahren. Ich würde jedem empfehlen, nach Paris zu fahren. (Johanna) Montag Am Montag war es vielerorts so verschneit und vereist, dass einige Schüler nicht zur Schule fahren konnten und das Programm für diesen Nachmittag ausfiel. Die spannende Frage, die wir uns stellten, war: Können wir morgen nach Bourges fahren? Die Antwort lautete: Ja! (Franzi)

6 Dienstag Alle zusammen haben wir einen Tag in Bourges verbracht. Wir können wirklich sagen, dass Bourges sich sehr gelohnt hat, denn wir glauben, dass keiner diesen Ausflug vergessen wird. Wir sind alle gemeinsam mit dem Bus losgefahren und brauchten ca. 45 Minuten, bis wir in Bourges waren. Dort angekommen wurden wir in Gruppen aufgeteilt (jeweils 3 Franzosen und 3 Deutsche). Mit großen Erwartungen haben wir eine Rallye gestartet mit vielen kniffligen aber natürlich lösbaren Fragen. Quer durch Bourges waren die Antworten auf unsere Fragen versteckt. Nachdem wir die Rallye beendet hatten, hatten wir Freizeit und durften uns in Gruppen von mindestens 3 Schülern durch Bourges bewegen. Das erste Ziel der Mädchen war es natürlich, gute Klamottenläden zum Shoppen zu finden. Mit vollen Tüten haben wir den Rückweg angetreten und haben den Tag alle gut überstanden und natürlich wurde auch viel gelacht wie sehr oft auf diesem Austausch. (Liv + Zoë) Am nächsten Tag wartete der Bus vor dem Collège auf uns. Nach der etwa einstündigen Fahrt waren wir da und bekamen unsere Rallye-Zettel. Nachdem wir das Haus von Jacques Coeur besucht hatten, durften wir alleine mit unseren Austauschschülern in 6er-Gruppen losziehen, um die Rallye zu lösen und das Lösungswort zu finden. Danach hatten wir noch ein bisschen Zeit zum Bummeln. (Franzi)

7 Das Highlight für viele kam am Dienstag. Wir sind nach Bourges gefahren und haben dort mit einer Rallye begonnen. Wir sind den Spuren von Jacques Coeur gefolgt. Bei der Rallye hatten alle viel Spaß und man konnte die Austauschschüler der anderen näher kennenlernen so weit man das am Wochenende nicht schon getan hatte. Danach hatten wir 2 Stunden Freizeit, in der wir shoppen waren. In Bourges war gerade Sale! (Lara + Maria)

8 Mittwoch Um ca. 18 Uhr ging dann unser Abschiedsfest los! Wir hatten alle riesigen Hunger und beachteten nichts anderes als das mühsam vorbereitete Buffet der Eltern. Nach den Vorstellungen unserer Bilder aßen wir alle gemeinsam und feierten zusammen. (Buket)

9 Donnerstag Der Abschied fiel uns sehr, sehr schwer und die ersten Tränen liefen. Es war sehr rührend, denn niemand wollte gerne von den neuen Freunden weg. Die Zeit verging viel zu schnell und als der Zug einlief wurden alle immer trauriger. Am liebsten wären wir noch eine Woche geblieben, aber mit der Perspektive, dass die Franzosen im Mai zu uns kommen, sind wir dann schweren Herzens in den Zug gestiegen. Wir konnten es einfach nicht glauben, dass wir zu diesem Zeitpunkt los mussten. (Lara + Maria) Der Abschied am Donnerstag fiel allen sehr, sehr schwer und die ersten Tränen flossen. Niemand wollte gerne jetzt schon fahren, sondern lieber noch eine Woche bleiben. Wir haben sie als Freunde gewonnen und wollten noch mehr erleben. Die Fahrt verlief eigentlich gut, aber alle waren müde und erschöpft. (Caro)

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