Qualitätssiegel Lebensqualität durch IT Kriterien für ein Qualitätssiegels der Integrata Stiftung

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1 Qualitätssiegel Lebensqualität durch IT Kriterien für ein Qualitätssiegels der Integrata Stiftung Stuttgart, 25 September 2014, Dr. Bertram Lohmüller, Prof. Dr. Rolf Pfeiffer 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der 2011 Bertram Lohmüller, Lotus Field Wolga Delta, Page Russia 1

2 Merkmale eines Qualitätssiegels der Integrata Stiftung 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 2

3 Ziele eins Qualitätssiegels Das Qualitätssiegel Lebensqualität durch IT zeichnet Unternehmen aus, die beim Einsatz von Informationstechnologie und bei der Interaktion Mensch-Technik, den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Kriterien sind u.a., Flexibilisierung der Arbeitszeit, Worklife-Balance, Integration privater mobiler Endgeräte in das Unternehmensumfeld (bring your own device), Gesundheit und Ergonomie. Oder anders gesagt: Wie gestalte ich eine Humane IT 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 3

4 Kriterien für ein Qualitätssiegel Basis für ein Qualitätssiegel sind die zehn Thesen zur Lebensqualität der Integrata Stiftung, ergänzt durch weitere Kriterien wie: Unternehmenskultur Projektmanagement Änderungsmanagement Kundenbeziehungsprozesse Unterstützungsprozesse IT Service Management Prozesse / Funktionsbereich Unterstützungsprozesse Zehn Thesen zur Lebensqualität Gesundheit Sicherheit Freizügigkeit Kommunikation Bildung Arbeit Führung Partizipation Natur und Umwelt Kultur 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 4

5 Kriterien für das Qualitätssiegel Die zehn Thesen zur Lebensqualität (Auszug 1/3) Gesundheit Arbeitsplatzgestaltung Ergonomie Work Life Balance Bildung Anzahl der Weiterbildungstage Informelles Lernen am Arbeitsplatz Nutzung von web-basierten Trainings Sicherheit Datenschutz Sicherheit Intranet Bring your own device 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 5

6 Kriterien für das Qualitätssiegel Unternehmensfaktoren (Auszug 2/3) Unternehmenskultur Work Life Balance Arbeitsplatzgestaltung Ergonomie Projektmanagement Infrastuktur für Viedeokonferenzenn Nutzung einer gemeinsamem Kommunikationsplattformmit geschütztenbereichen Änderungsmanagement Einbindung der Mitarbeiter in IT Change Projekte Transparente IT- und Kommunikationsstuktren 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 6

7 Kriterien für das Qualitätssiegel Unternehmensfaktoren (Auszug 3/3) CRM-Prozesse Datenschutz Kundendaten Transparente Prozesse intern und zum Kunden IT Service Management Zugriffszeiten Sicherheit Intranet Bring your own device Prozesse/ Funktionsbereiche Definierte IT-Schittstellen und Prozesse 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 7

8 Verifizierung der Kriterien/KPI mit Benchmarking 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 8

9 Was meint Benchmarking? Definition des Benchmarking...die kontinuierliche Suche nach Lösungen, die auf den besten Methoden und Verfahren der Industrie, den best practices, basieren und ein Unternehmen zu Spitzenleistungen führen. R.C.Camp, 1994, S Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 9

10 Was meint Benchmarking? Der Begriff Benchmarking In der Definition von Camp sind enthalten: Vergleich der Prozesse mit Methoden und Verfahren aus der gesamten Industrie Kontinuierlicher Vergleich (Zeitverlauf der Werte) Suche nach Lösungen, um an die Spitze zu kommen Der Vergleich nur mit dem Wettbewerb ist also zu eng, der Vergleich nur mit Geldwerten aus dem Finanz- und Rechnungswesen zu oberflächlich. Ziel: Das lernende Unternehmen Robert C.Camp: Benchmarking, 1994, S Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 10

11 Ablauf des Benchmarkings 1. Basis für das Benchmarking ist ein Fragebogen mit den definierten Kriterien/KPI, der von den Unternehmen/Organisationen ausgefüllt wird 2. Die Fragebögen werden anonymisiert und vom SGIT ausgewertet sowie ein Benchmarking-Report erstellt 3. Ausgewählte Unternehmen werden von einem Team bestehend aus Experten der Integrata Stiftung und des SGIT auditiert und die Kriterien/KPI reflektiert 4. Anpassung/Überarbeitung des Fragenkatalogs und der Kriterien/KPI für das Qualitätssiegel der Integrata-Stiftung 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 11

12 Benchmarking Fragebogen (Beispiel) E. PRODUKTINNOVATION E1 Wie lange dauert es im Regelfall, eine wesentliche Produktinnovation auf den Markt zu bringen (Vom Start der Detailkonstruktion bis zur Markteinführung)? Monate (21) E2 Wieviele Hauptprodukte haben sie in Ihrem Produktportfolio? Anzahl (22) Wieviel Hauptprodukte (keine Material- oder Detailänderungen berücksichtigt) haben sie in den letzten 3 Jahren in den Markt eingeführt? Anzahl (23) Wie hat sich die Innovationsrate über die letzten 5 Jahre geändert? Gleichbleibend (1) Fallend (2) Steigend (3) (24) E3 Welchen Anteil am Gesamtumsatz hatten diese Neuprodukte im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr? % (25) E4 Welche Strategie verfolgen Sie mit Ihren Produkten (bitte nur das wichtigste Kriterum ankreuzen) Marktführerschaft (1) Preisführerschaft (2) Innovationsführerschaft (3) (26) E5 Wie hoch ist der prozentuale Anteil des Umsatzes, der jährlich in die Entwicklung neuer Produkte investiert wird? % (27) 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 12

13 Value Added per Produktion Employee Benchmarking Report Beispiel Performance Matrix Value Added per Production Employee All Respondants in Sector Company Position in Matrix Performance Index Median Linie (Horizontal) Wertschöpfung Median Linie (Vertikal) Performance Index 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 13

14 Wertschöpfung je Produktionsbeschäftigten Benchmarking Report Beispiel Performance Matrix (Berechnung) 300 Wertschöpfung je Produktionsbeschäftigten ,0 0,1 All Respondants 0,2 in Sector 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 Company Position in Matrix Performance Index Median Linie (Horizontal) Performance Index Wertschöpfung Median Linie (Vertikal) Zehn Thesen zur Lebensqualität Unternehmenskultur IT-Service Management Projektmanagement Kundenbeziehungsprozesse Änderungsmanagement Unterstützungsprozesse 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 14

15 Innovationsrate (%) Innovationsrate (%) Benchmarking Report Beispiel Prozessanalyse Tabelle : 20 Momentane Innovationsrate (in den letzten 3 Jahren) Units: Prozent Responses: 63 Non-Responses: 6 Decile Innovationsrate Innovationsrate Lower 140% 1st 0.0% % 2nd 0.2% 120% rd 5.0% 100% th 14.3% 80% th 24.6% % 50.0% 42.3% 7th 42.3% 40% % 24.6% 8th 50.0% % % 9th 63.9% 0.0% 0.2% th 33.3% 60% % 10th 133.3% st 2nd 3rd 4th 5th Higher 6th 7th 8th 9th 10th Mean Average: 29.6% Median Average: 24.6% Table: 22 Momentane Innovationsrate (in letzten 3 Jahren) für neue Produkte / Sortimente Units: Prozent Responses: 32 Non-responses: 5 Decile Innovationsrate Niedriger Innovationsrate nach Unternehmensklassen 1 9,0 80,0 0,00 900% 2 13,0 70,0 0, % 65,9 69,0 3 16,0 60,0 0, % 4 20,6 0, % 46,6 50,0 40,0 5 25,0 25, % 40,0 6 29,7 0, % 29,7 30,0 25,0 7 40,0 0, % 20,6 20,0 16,0 13,0 8 46,6 0,00 9,0 4664% 9 65,9 10,0 0, % 10 69,0 0,0 0, % Höher Case Data: 24,0 Mean Average: 29,8 Median Average: 25, Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 15

16 KPI in Innovation (Production) Number of training days (external trainings) per employee and year IBFA Database 2011, Datenquelle 747Unternehmen Data Rolf Pfeiffer, Bertram Lohmüller, Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 16

17 Nutzen für die Unternehmen 1. Klare Definition der Zielsetzung und des Ablaufs eines Benchmarking-Prozesses 2. Vorbereitung für das Qualitätsaudit 2. Fragebogen gibt viele Hinweise auf die Steuerungsmöglichkeiten der Prozesse für eine humane IT 3. Eigene Stärken und Schwächen im Vergleich zu den Teilnehmern 4. Realistische Einschätzung der eigenen Position 5. Anregungen zur Verbesserung der Prozesse für eine humane IT 6. Gewinnung eines Benchmarking-Partners 7. Wie machen es andere, um besser zu werden? 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 17

18 Weitere Schritte 2014 Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 18

19 Weitere Schritte Definition von Kriterien und Key Performance Indikatoren (KPI) Überprüfung der festgelegten Kriterien und KPI im Rahmen eines Benchmarking Okt März 2015 April - Mai 2015 Auswertung Juni-Juli 2015 Vorstellung der Ergebnisse und weitere Konkretisierung des Qualitätssiegels Integrata Kongress Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 19

20 1 good idea a day keeps your competitors away Integrata Stiftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Steinbeis Waldhörnlestraße 18 D Tübingen Phone +49 (0) Fax +49 (0) Integrata Siftung & Steinbeis Global Institute Tübingen der Page 20

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