Der Steuer- und Finanzbrief mit geldwerten Tipps und Informationen für den Handwerksmeister und seine Berater

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1 N MeisterPersönlich Der Steuer- und Finanzbrief mit geldwerten Tipps und Informationen für den Handwerksmeister und seine Berater Ausgabe 2/2013 Nutzen Sie auch unsere Info-Datenbank im Internet: Februar 2013 Liebe Leserin, lieber Leser, wenn man den Sonntagsreden der Bundeskanzlerin glaubt, dann hat sich die Bundesregierung den Klimaschutz als oberstes Ziel auf die Fahnen geschrieben. Wenn man allerdings die praktische Politik als Maßstab anlegt, kommt man ins Zweifeln. Denn nun hat das Bundesfinanzministerium auf die verstärkte Verbreitung von Diensträdern mit einem Erlass reagiert, der einem die Lust aufs emissionsfreie Radfahren austreiben kann. (BMF, ) Die Überlassung eines Fahrrads an einen Arbeitnehmer - egal ob mit oder ohne Elektro-Unterstützung - soll nun nach der Ein-Prozent-Regelung besteuert werden. Das schafft zwar Klarheit, was zu begrüßen ist. Fragwürdig ist aber, weshalb die Ein-Prozent-Regelung beim Fahrrad strenger gehandhabt wird als beim Auto. Denn ein Fahrtenbuch soll beim Rad nicht erlaubt sein. Warum? Auto-Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit gelten beim Selbständigen als betrieblich, beim Radlfahrer aber als privat. Aha! Die Anwendung der 44-Euro-Sachbezug-Ffreigrenze wird (ohne Begründung) verboten. Eine Bahnkarte für 44 Euro kann man also steuerfrei verbuchen, die Überlassung eines teuren Elektro-Rades im Wert von Euro (Ein-Prozent-Wert = 44 Euro) soll aber steuerpflichtig sein. Wurden die für diesen Erlass zuständigen Beamten gar von der Autolobby gesponsert? Beruhigend ist hingegen, dass das Ministerium in seiner Regelungswut Fahrrad-Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung nicht vergessen hat. Das kommt ja sehr häufig vor, dass der Papa von seiner Zweitwohnung am Beschäftigungsort in Hamburg am Wochenende zu seiner Familie in München heimradelt Herzliche Grüße aus München Rückstellung bilden für Kosten einer Betriebsprüfung Wie Sie 2013 mit Essens - marken Lohnsteuer sparen Wiederaufladbare Guthabenkarten vereinfachen Sach - bezüge Sagen Sie Ihrem Banker, warum Sie Geld brauchen Wie Sie geplante Anschaffungen richtig absetzen Wie Sie durch Factoring Ihr Bankkonto schonen Warum der Meister unbedingt ein Testament braucht Aus der Redaktions-Hotline: Neubau an Betrieb vermieten FAZ als Betriebsausgabe Unser Service für Sie Exklusiver Kundenbereich mit Checklisten, Musterverträgen, Archiv... Ihre Redaktions-Hotline Montag bis Freitag 10 Uhr bis 11 Uhr Telefon Ulrike Mattis Diplom-Volkswirtin Chefredaktion oder jederzeit per Fax oder Mail Ulrike Mattis

2 Rückstellung bilden für Kosten einer Betriebsprüfung Wie Sie 2013 mit Essensmarken Lohnsteuer sparen Rückstellung bilden für Kosten einer Betriebsprüfung Ist Ihr Handwerksbetrieb ein Großbetrieb, müssen Sie für voraussichtliche Betriebs - prüfungskosten eine Rück - stellung bilden. Das oberste Steuergericht hat entschieden, dass so genannte Großbetriebe im Sinne der Betriebsprüfungsordnung ( 3 BpO 2000) die voraussichtlichen Kosten einer Betriebsprüfung durch eine gewinnsenkende Rückstellung in der Bilanz abbilden MÜSSEN. Das gilt sogar dann, wenn noch gar keine Prüfungsanordnung vorliegt. (BFH, , I R 99/10, DStR 12, 1790) Wann gilt ein Handwerksbetrieb als Großbetrieb? In aller Regel (sofern nicht der Handel dominiert) gelten Handwerksbetriebe als Fertigungs - betriebe. Und solche gelten ab 1. Januar 2013 als Großbetrieb, wenn sie 4,3 Millionen Umsatz netto pro Jahr überschreiten. Ein steuerlicher Gewinn von Euro reicht aber bereits aus, um auch bei niedrigerem Umsatz als Großbetrieb eingestuft zu werden. So gehen Sie im Einzelnen vor: Falls der Prüfungszeitraum in der Vergangenheit bei Ihnen meistens drei Jahre umfasste, dividieren Sie die Kosten der letzten Betriebsprüfung durch drei, um die Kosten der nächsten Betriebs - prüfung zu schätzen. Tagesaktuelle Infos finden Sie auf unserer Website unter Beispiel: Die Autowerkstatt X (ohne Autohandel) hat fünf Millionen Umsatz und gilt somit als Großbetrieb. Die letzte Betriebsprüfung betraf die Jahre 2007 bis 2009 und fand im Jahre 2011 statt. Der Steuerberater hat damals Euro abgerechnet, zusätzlich fielen Euro für zuarbeitende Mitarbeiter an. Macht zusammen Euro. Der Betrieb bucht in der 2010er- Bilanz Euro Rückstellung ein, in der 2011er-Bilanz erhöht sie den Wert auf und in der 2012er auf Euro. Falls bis zur Aufstellung der 2013er-Bilanz immer noch keine Prüfungsanordnung gekommen ist, dürfte man den Wert wohl nicht noch weiter erhöhen, sondern müsste ihn wohl in dieser Höhe belassen. Wie Sie 2013 mit Essensmarken Lohnsteuer sparen Die Zuzahlung Ihrer Mitarbeiter für ein kostenloses Mittagessen beträgt seit unabhängig vom Wert der Mahlzeit - 2,93 Euro. Wenn Sie Ihren Mitarbeiter kostenloses Mittagessen anbieten, müssen diese eine Mahlzeit seit 1. Januar 2013 mit 2,93 Euro versteuern. Oder: Der Arbeitnehmer muss 2,93 Euro zahlen, dann entfällt die Lohnsteuerpflicht. Das gilt übrigens unabhängig davon, wie teuer das Essen ist. Theoretisch könnten Sie also auch einen Gourmetkoch engagieren Sie müssen trotzdem bloß 2 Meister Persönlich Ausgabe 2 - Februar 2013

3 Wiederaufladbare Guthabenkarten vereinfachen Sachbezüge Dafür fällt lediglich pauschale Lohnsteuer plus Soli an, keine Sozial abgaben. Dadurch können Sie Restaurantschecks und Essensmarken mit sehr niedrigen Lohnkosten ausgeben. Voraussetzung: Pro Tag darf auch wirklich nur ein Restaurantscheck eingelöst werden. Kann das nicht nachgewiesen werden, drohen Lohnsteuer- Nachzahlungen. Eine andere Möglichkeit, Mahlzeiten sogar komplett steuer- und sozialversicherungsfrei auszugeben, ist diese: 2,93 Euro kassieren. Pauschalsteuer: Anstatt den Sachbezugswert individuell zu versteuern, können Sie auch 25 Prozent Pauschalsteuer abführen, was gleichzeitig zur Sozialversicherungsfreiheit führt. Steuern sparen mit Restaurantschecks und Essensmarken: Wenn Sie Essensmarken oder Restaurantschecks ausgeben, dürfen die Gutscheine sogar 3,10 Euro über dem Sachbezugswert liegen, also 6,03 Euro je Scheck. Gleichwohl müssen Sie pro Scheck nur 2,93 Euro pauschal versteuern. Sie können maximal 15 Schecks pro Monat austeilen, wenn Sie nicht individuell Krankheits- oder sonstige Abwesenheitstage prüfen wollen. Mitarbeiter auf Auswärtstätigkeiten dürfen dann keine Schecks bekommen. Restaurantschecks im Wert von 90,45 Euro im Monat kosten Sie als Arbeitgeber also nur 10,99 Euro Pauschalsteuer plus Soli, aber keine Sozialabgaben. (R 8.1 Abs. 7 und 8 LStR) Hinweis: Die günstige Pauschalversteuerung ist nur dann möglich, wenn pro Arbeitstag tatsächlich eine Mahlzeit ausgegeben wird. Gefahr: Kaum eine Annahmestelle kontrolliert, ob wirklich jeder Arbeitnehmer pro Tag nur einen Scheck einreicht und diese Schecks auch wirklich zum Kauf einer sofort verzehrbaren Mahlzeit ausgegeben werden. Fazit: Restaurantschecks sind eine interessante Steuersparmöglichkeit, beinhalten aber ein gewisses Lohnsteuer-Haftungsrisiko für den Arbeit geber. Daher sollten Sie einmal diese Alternative prüfen: Wiederaufladbare Guthabenkarten vereinfachen Sachbezüge Steuerfreie Sachbezüge (bis 44 Euro brutto/monat und Mitarbeiter) können Sie jetzt auch über wiederaufladbare Guthabenkarten gewähren. Im Jahr 2010 wurden die Anforderungen an steuerfreie Sachbezüge stark gelockert. Viele Gestaltungen sind seitdem möglich, die zuvor noch undenkbar waren. Aber wie man es auch macht, so ist doch mit den Sachbezügen immer ein gewisser Aufwand verbunden. Man muss irgendwo Gutscheine kaufen oder Waren bestellen und verteilen oder Benzinrechnungen kontrollieren usw. usf. Das Aufladen geht ganz bequem von Ihrem Computer aus. Aufladbare Guthabenkarten vereinfachen das: Hier können Sie das Guthaben jeden Monat bequem von ihrem Rechner aus aufladen. Das läuft technisch so ab: Sie bestellen die Karten, verteilen sie an die Mitarbeiter und laden sie von Ihrem Rechner aus auf. Dann schicken Sie Ihren Mitarbeitern Ausgabe 2 - Februar 2013 Meister Persönlich 3

4 Sagen Sie Ihrem Banker genau, warum Sie Geld brauchen Ihr Vorteil: Ihr administrativer Aufwand wird wesentlich geringer. Und: Ihre Mitarbeiter können Guthaben ansammeln. eine zum Beispiel mit folgendem Inhalt: Ihr Guthaben für den Monat Januar in Höhe von 44 Euro wurde soeben überwiesen. Sie können das nun bei allen Vertragsunternehmen einlösen, eine Auszahlung in Bargeld ist ausgeschlossen.. Vorteile: Sie sind den lästigen Aufwand los, irgendwelche Belege kontrollieren zu müssen oder Gutscheine zu besorgen und zu verteilen, geschweige denn Waren zu bestellen und zu verteilen. Vorteil für den Mitarbeiter: Er kann das Guthaben auf der Karte sammeln und zum Beispiel, nachdem er für fünf Monate 44 Euro bekommen hat, dann für 220 Euro etwas bei Amazon bestellen. Anbieter: Edenred (einlösbar bei Media Markt, Amazon und vielen anderen), sowie zahlreiche Tankstellen-Ketten. Hinweis: Rein steuerlich entsteht der Zufluss im Monat des Aufladens der Karte, nicht im Monat der Verwendung (R 38.2 Absatz3 Satz 1 LStR 2011). Wenn der Arbeitnehmer das Guthaben über Monate hinweg sammelt, führt das also trotzdem nicht zum Überschreiten der 44-Euro-Grenze. Nachteil: Sie haben keinen Vorsteuer - abzug. Nachteil: Der Arbeitgeber hat keinen Vorsteuerabzug, weil die Aussteller der Guthabenkarten keine Mehrwertsteuer ausweisen. Denken Sie daran, dass Sachbezüge bis zu insgesamt 44 Euro brutto im Monat pro Mitarbeiter steuerfrei sind. Sagen Sie Ihrem Banker genau, warum Sie Geld brauchen Wenn Sie Geld von Ihrer Bank brauchen, sollten Sie Ihrem Banker immer genau erklären, wofür. Ein befreundeter Bankdirektor berichtete neulich, dass manche Unternehmer mit etwas naiven Wünschen in Kreditverhandlungen gehen und zum Beispiel vortragen: Wir brauchen Euro, weil uns sonst das Geld ausgeht.. Was einen Banker immer interessiert: Handelt es sich um: Investitionsfinanzierung, Verlustfinanzierung oder Umsatzspitzen-Finanzierung? 4 Meister Persönlich Ausgabe 2 - Februar 2013

5 Wie Sie geplante Anschaffungen richtig absetzen Brauchen Sie höhere Beträge für Investitionen, sollten Sie gleich über einen Kredit oder Leasing sprechen, nicht das Girokonto überziehen. Machen Sie Verluste, sollten Sie eine günstige Zukunftsprognose aufzeigen können. Und wenn Sie Umsatz - spitzen finanzieren möchten, dann überzeugen Sie Ihren Banker mit einer Erklärung, wie sich diese Investition später auszahlt. Fazit: Bereiten Sie Ihr Bankgespräch gut vor - dann haben Sie große Chancen, das Geld zu bekommen. Investitionsfinanzierung: Hier sollte man vorausplanen und eine große Maschine keinesfalls erst einmal vom laufenden Konto bezahlen, um einige Monate später mit Schrecken festzustellen, dass das Kreditlimit überschritten wird. Besser: Gleich bei Anschaffung der Maschine über ein Investitionsdarlehen oder über Leasing reden. Verlustfinanzierung: Verluste bedeuten, dass man mehr ausgibt als einnimmt. Wenn die Bank hier mitspielen soll, muss man gut erklären, warum der Verlust nur vorübergehend ist. Umsatzspitzen-Finanzierung: Steigende Umsätze erfordern erst einmal höheren Liquiditätseinsatz, denn man muss zunächst Materialeinkauf und Löhne vorfinanzieren. Mehr Umsatz bringt zwar auf lange Sicht mehr Liquidität, auf kurze Sicht aber weniger Liquidität. So etwas muss man dem Banker erklären, dann ist er viel eher gewillt, den Kredit zu gewähren. Fazit: Gut vorbereitet ins Bankgespräch und dem Banker gut begründet erklären, woraus der Geldbedarf herrührt. Wie Sie geplante Anschaffungen richtig absetzen Für geplante Anschaffungen können Sie bis zu drei Jahre vorher einen Investitionsabzugsbetrag bilden. Geplante Anschaffungen können Sie bis zu drei Jahre vorher schon mit 40 Prozent von Ihrem Gewinn abziehen (sog. Investitionsabzugsbetrag - IAB - nach 7 g EStG). Damit das Finanzamt nachprüfen kann, ob Sie auch wirklich kaufen, was Sie ursprünglich geplant haben, müssen Sie die geplante Investition hinsichtlich der betriebsinternen Bestimmung präzisieren. Ausgabe 2 - Februar 2013 Meister Persönlich 5

6 Wie Sie durch Factoring Ihr Bankkonto schonen Die betriebsinterne Bestimmung müssen Sie dem Finanzamt im Vorhinein durch eine Beschreibung der geplanten Anschaffungen darlegen. So geht es deshalb nicht: Wenn Sie dem Finanzamt schreiben, Sie würden alle möglichen Wirtschaftsgüter im Wert von Euro kaufen, reicht das nicht für den IAB. Es muss vielmehr die betriebsinterne Bestimmung stichwortartig dargelegt werden. Allgemeine Angaben wie Maschinen oder Fuhrpark sind auch nicht zulässig. Auch räumliche Betrachtungsweisen, zum Beispiel Investition im Büro 2. OG reichen nicht. Engen Sie Ihren Entscheidungsspielraum dabei nicht unnötig ein. Ausreichend ist beispielsweise: Werkzeug für die Herstellung eines Wirtschaftsgutes oder Vorrichtung für die Abfallbeseitigung oder Vorrichtung für die Verbesserung des Raumklimas in betrieblichen Räumen. (Viele weitere Beispiele finden Sie im BMF-Schreiben zum IAB vom , BStBl. I 09, 633/zum Download bereit unter Kundenbereich, Infothek) Engen Sie Ihren Entscheidungsspielraum aber nicht zu sehr ein: Wer schreibt: Investition geplant in Klimakompressor Marke Turbomax kann den IAB nachher nicht für Ventilatoren oder Lüftungen beanspruchen, obwohl diese eine ähnliche Funktion haben, nämlich positive Beeinflussung des Raumklimas. Besser ist es so: Wer angibt, Büro-Einrichtungsgegenstände für insgesamt 500 Euro erwerben zu wollen, der hat später relativ freie Hand. Wenn Sie aber beim IAB-Plan angeben fünf Bürostühle, können Sie nachher nicht steuerbegünstigt fünf Wandregale kaufen. Wie Sie durch Factoring Ihr Bankkonto schonen Durch Factoring können Sie Ihr Bankkonto um cirka einen Monatsumsatz aufstocken. Ihre Kunden erfahren davon nichts. Beim Factoring treten Sie Ihre offenen Forderungen an ein Factoringunternehmen ab, das Ihnen das Geld meist schon nach drei oder vier Tagen auf Ihr Konto überweist. Wenn man überlegt, dass viele Kunden regulär erst nach 30 Tagen zahlen müssen und sich manche gar noch länger Zeit lassen, bedeutet das, dass Sie Ihr Bankkonto um etwa einen Monatsumsatz nach oben bringen. Bei sechs Millionen Jahresumsatz bedeutet das zum Beispiel, dass Ihr Bankkonto um etwa eine halbe Million ansteigen wird. Erfahren Ihre Kunden davon? In aller Regel nicht, da man meistens so genanntes Stilles Factoring macht und die Forderungen an die Factoringgesellschaft abtritt, ohne den Kunden hierüber zu informieren. 6 Meister Persönlich Ausgabe 2 - Februar 2013

7 Warum der Meister unbedingt ein Testament braucht Auch ein etwaiges Ausfallrisiko übernimmt das Factoringunternehmen. Billig ist das Ganze zwar nicht, rechnen tut es sich in der Regel aber dennoch. Weiterer Vorteil: In aller Regel übernimmt das Factoringunternehmen auch das Ausfallrisiko, so dass Sie sich nicht einmal Sorgen machen müssen, falls Ihr Kunde pleitegeht. Was kostet das? In aller Regel fünf bis acht Prozent Zinsen plus Einrichtungs- und Bearbeitungsgebühren. Billig ist Factoring nicht unbedingt, aber es kann durchaus billiger sein als ein dauerhaft überzogenes Konto. Falls Sie selbst durch das zusätzliche Geld auf Ihrem Konto wieder bei Ihren Lieferanten Skonto ziehen können, lohnt es sich allemal. Und billiger als ein Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit ist Factoring ebenfalls. Factoring bieten alle namhaften Banken und Sparkassen an. Wo bekommen Sie nähere Informationen? Alle großen Banken und Sparkassen haben Factoring-Tochtergesellschaften. Geben Sie einfach Factoring in eine Internet-Suchmaschine ein und suchen Sie sich die für sich sympathischste Bank aus, um sich dort näher zu informieren. Warum der Meister unbedingt ein Testament braucht Handwerksmeister sollten unbedingt ein Testament verfassen. Stellen wir uns folgenden Fall vor: Der Handwerksmeister (50) stirbt bei einem Verkehrsunfall. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder. Ein Testament gibt es nicht. Der Mann lebte mit seiner Frau im gesetzlichen Güterstand, die beiden haben also keinen Ehevertrag gemacht, sondern es gilt die Zugewinngemeinschaft. Der Sohn ist ebenfalls Meister und arbeitet schon fleißig mit und sollte nach dem Wunsch des Vaters den Betrieb übernehmen. So sorgen sie vor, dass der Betrieb nicht in eine Erbengemeinschaft gerät und sichern dessen Fortbestehen. Was passiert nun nach diesem unerwarteten Todesfall? Da der Vater kein Testament gemacht hat, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Erben sind also die Ehefrau mit ½ (¼ gesetzliches Ehegatten-Erbrecht plus ¼ pauschaler Zugewinnausgleich). Die zwei Kinder erben je ¼. Der Betrieb ist also jetzt in der Erbengemeinschaft, und dort gilt das Einstimmigkeitsprinzip. Wenn die nicht im Betrieb mitarbeitende Tochter Veto einlegt, kann nichts entschieden werden. Gefahr: Dieses Einstimmigkeitsprinzip ist schwerfällig. Das Vetorecht jedes einzelnen in einer Erbengemeinschaft kann schnell zum Ende des Betriebs führen. Vielleicht ein Grund, rechtzeitig zusammen mit einem Experten über das Thema Testament nachzudenken. Ziel muss es sein, den Betrieb auf jeden Fall aus einer Erbengemeinschaft herauszuhalten. Ausgabe 2 - Februar 2013 Meister Persönlich 7

8 Aus der Redaktions-Hotline: Neubau an Betrieb vermieten FAZ als Betriebsausgabe von Birgit N. aus Nürnberg an die Redaktions-Hotline: Wir haben ein Grundstück für unseren Betrieb gefunden. Da es in einem Mischgebiet liegt, muss ein Teil zu Wohnzwecken genutzt werden. Wir werden Erd - geschoss plus zwei Obergeschosse bauen, das zweite Obergeschoss muss als Wohnung vermietet werden. Wie sieht es da mit dem Vorsteuerabzug aus?" IZW antwortet: Wenn Sie ein Gebäude bauen und vermieten, haben Sie den Vorsteuerabzug, sofern Sie es zu umsatzsteuerpflichtigen Zwecken nutzen bzw. bei der Vermietung zur Umsatzsteuer optieren. Dies ist allerdings nur möglich, wenn der Mieter Unternehmer ist und umsatzsteuerpflichtige Umsätze tätigt. Stellen wir uns einmal vor, Sie würden nur das Erdgeschoss für Ihren Meisterbetrieb nutzen, den ersten Stock aber an eine Versicherungsmakler-GmbH vermieten und den zweiten Stock als Wohnung: Vorsteuerabzug Erdgeschoss: Option zur Umsatzsteuer und damit Vor - steuer abzug möglich, weil Sie die Fläche zu umsatzsteuerpflichtigen Um - sätzen nutzen. Vorsteuerabzug erster Stock: Option zur Umsatzsteuer nicht möglich. Mieter ist zwar Unternehmer, ein Versicherungsmakler tätigt aber keine umsatzsteuerpflichtigen, sondern nur umsatzsteuerfreie Umsätze, welche den Vorsteuerabzug ausschließen. Damit kann hier nicht optiert werden. Vorsteuerabzug zweiter Stock: Option zur Umsatzsteuer und damit Vor - steuer abzug nicht möglich, weil der Wohnungsmieter kein Unternehmer ist. Impressum Meister Persönlich Der Steuer- und Finanzbrief mit geldwerten Tipps und Informationen für den Handwerksmeister und seine Berater Herausgeber: IZW InformationsZentrum für die Wirtschaft GmbH Heiliggeiststr München Telefon Telefax Geschäftsführerin: Ulrike Mattis, Dipl.-Volksw. (V.i.S.d.P.) Fachlicher Beirat: Dipl.-Kfm. Alfred Gesierich, Steuerberater Dr. jur. Ludwig Macher, Steuerberater Fazit: Von den bezahlten Vorsteuern könnten Sie also nur ein Drittel vom Finanzamt zurückholen. von Daniel K. aus Iserlohn an die Redaktions-Hotline: Ich möchte die Kosten für die Frankfurter Allgemeine als Betriebsausgabe absetzen? Geht das? IZW antwortet: Das dürfte nicht klappen. Das hessische Finanzgericht urteilte dazu, dass das Absetzen einer Tageszeitung nicht möglich ist, denn durch die Lektüre könnte man stets nicht nur berufliche, sondern auch private Interessen befriedigen. Hierzu zählen neben allgemein bildenden Inhalten auch lokale Nachrichten, die wertvolle Nachrichten über das nähere Wohn - umfeld enthalten. (Hessisches FG, , 13 K 3379/07, juris) Der Inhalt des Beratungsbriefs wurde mit größtmöglicher Sorgfalt nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt und geprüft. Haftung und Gewähr kann wegen der Komplexität und der ständigen Veränderungen der zugrundeliegenden Materie nicht übernommen werden. Wiedergabe - auch auszugsweise - nur mit schriftlicher Einwilligung des Herausgebers. Das Finanzamt wird also den Betriebsausgabenabzug nicht zulassen, falls es den Vorgang überhaupt näher untersucht by IZW München/ZKZ Meister Persönlich Ausgabe 2 - Februar 2013

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