IHK-Journal. International: Chancen in Europa, Russland, und China. Konjunkturumfrage Frühsommer 2011: Wirtschaft weiter in Hochform S.

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1 Heft 0 6 Juni 2011 IHK-Journal D A S R E G I O N A L E W I R T S C H A F T S M A G A Z I N Konjunkturumfrage Frühsommer 2011: Wirtschaft weiter in Hochform S. 4 Das Jobticket: Öffentliche Verkehrsmittel geschickt nutzen S. 37 T H E M E N S C H W E R P U N K T 5061 Postvertriebsstück Gebühr bezahlt International: Chancen in Europa, Russland, und China

2 Mittelstand, Integration und Social Media In 25 Jahren hat RPR viel erreicht ANZEIGE RPR1.-Geschäftsführer Kristian Kropp im Interview zum 25-jährigen Bestehen der Rheinland- Pfälzischen Rundfunk GmbH & Co. KG RPR1. startete 1986 als erster landesweiter Privatsender in Deutschland. Viele sprachen damals von der Radio-Revolution. Was bedeutete das? Die 80er waren eine Wendezeit und unser Geburtsjahr 1986 ein historischer Wendepunkt der Welt. Michail Gorbatschow formte mit dem Wort Glasnost einen Begriff, der Weltgeschichte schreiben sollte. In dieser spannenden Wandlungsphase startete in Deutschland der private Rundfunk. Das Radiomonopol des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wurde gebrochen. RPR, die mutigen Eigentümer, haben damals in Deutschland ein neues Radiozeitalter eingeläutet. Unsere Headlines lauteten: Regionale Nachrichten auf die 1, Radio zum Anfassen, Musikauswahl auf Basis von Meinungsumfragen, lokale Radiowerbung. Wir waren wirklich voller Tatendrang und haben etwas Neues gemacht. Frei nach dem Motto des ersten RPR1-Songs von Billy Ocean When the going gets tough, the tough gets going. Wir wussten nicht, wer uns hört, wie viele uns hören. Wir konnten das nur an den Anrufen und der Hörerpost festmachen: Es waren ganz schön viele. Heute, 25 Jahre später, sind wir eine der großen deutschen Radiosendergruppen, exakt vermessen, 3,6 Millionen Menschen hören täglich die Programmangebote der RPR-Sendergruppe mit den Wellen RPR1., bigfm und Rockland Radio. Was ist das Erfolgsgeheimnis der Sendergruppe RPR? Wir verbinden Tradition mit Innovation, Heimat mit Social Media und guten Journalismus mit spannendem Entertainment. Wir können das, weil unsere Eigentümer das in ihren Unternehmen vorleben. Das Mediengeschäft ist knallhart. Ohne Differenzierung, ohne Profil und ohne Denkbeweglichkeit ist im Zeitalter der technologiegetriebenen Medien und Medienkonzerne wie Google und Facebook die Fahnenstange schnell erreicht. Unser Credo lautet: Wir müssen da sein, wo unsere Nutzer sind. Wenn sie uns über das UKW-Radio hören wollen, sind wir da. Wenn sie uns als Stream über das iphone nutzen wollen, sind wir dort. Wenn sie uns live erleben wollen, sind wir vor Ort. Und wenn sie Gemeinschaft suchen, können sie sich in unserer Online Community treffen. Das Spiel ist vielfältig geworden. Die Kunst ist es, den roten Faden zu behalten und immer vom Nutzer aus zu denken. So haben wir 2010 gesehen, dass RPR ein wichtiger Kommunikator für den rheinland-pfälzischen Mittelstand sein kann. Wir haben gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz eine Veranstaltungsreihe für den Mittelstand initiiert und dadurch im vergangenen Jahr mittelständische rheinland-pfälzische Unternehmer mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Medien zusammengebracht. Mehr als Gäste, haben die Veranstaltungen besucht, um zum Beispiel den Vorträgen des renommierten Wirtschaftsweisen Professor Wolfgang Wiegard zu folgen. Diese Allianz für den Mittelstand werden wir ausbauen und fortsetzen. Kristian Kropp: Vom Reporter zum Chef Kristian Kropps Karierre startete vor 25 Jahren genau bei jenem Sender, dessen Chef er im Juni 2009 geworden ist: beim rheinland-pfälzischen Radio RPR Zwischen 1988 und 1993 arbeitete er als Chefreporter und stellv. Chefredakteur bei Radio Regenbogen Mannheim Von 1993 bis 2000 war er Chefredakteur und stellv. Programmdirektor bei Hitradio Antenne Niedersachsen Mit dem Start im Jahr 2000 führte er als Geschäftsführer bigfm an die Spitze der erfolgreichsten Jugendradiosender in Deutschland. Im Sommer 2009 wurde er Geschäftsführer von RPR1., Marktführer unter den privaten Radiostationen in Rheinland-Pfalz. dium und werden das Heimatgefühl immer wieder neu interpretieren und zwar auf allen Plattformen. Unser Jugendprogramm bigfm wird immer Trendnavigator sein, wir spüren neue Musik auf, platzieren sie in der Community, diskutieren mit den Nutzern und bringen sie ins Massenmedium Radio. Deswegen ist uns nicht bange. Starke Marken setzen sich auf allen Plattformen durch. Denn das Internet ist nur ein Vertriebsweg, eine Autobahn. Entscheidend sind die Autos, deren Leistungsstärke, Strahlkraft und Geschwindigkeit. Die RPR-Sendergruppe steht nicht nur für innovative Entwicklungen und technologische Neuerungen. Sie übernimmt auch gesellschaftspolitisch Verantwortung. Wie geschieht das? Humanistische Grundwerte und unternehmerischer Erfolg sind kein Widerspruch. Im Gegenteil. Wir müssen wirtschaftlich stark sein, um teilen zu können. Unsere Mitarbeiter beweisen, dass hohe Leistungsbereitschaft und soziales Engagement zusammengehören. Wir haben im Jahr 1999 den Verein RPR hilft e.v. gegründet und seitdem über Euro an Spenden gesammelt und an Vereine, Organisationen und Bedürftige weitergegeben. Gesellschaftspolitische Verantwortung heißt auch, dass wir uns mit den Top-Themen der Gegenwart in unseren Programmen auseinandersetzen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Integration, Ausbildung und der Fachkräftemangel. Das heißt für unser Jugendprogramm bigfm, dass wir die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern samt ihrer Mitglieder medial dabei unterstützen, Ausbildungsberufe attraktiv in der Öffentlichkeit darzustellen. Bei RPR1. haben wir mit Tob Jobs eine Initiative gestartet, um den Mittelstand bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen haben wir den Wettbewerb Initiative für Integration ins Leben gerufen. Ein Radiowettbewerb der herausragende Integrationsprojekte in Rheinland-Pfalz auszeichnet. Wer so viele Menschen über Radio, online, Events oder das Handy erreicht, muss etwas bewegen. Das ist unsere feste Überzeugung. Soziale Netzwerke bestimmen die Überschriften der Medien-Blätter, kann da Radio noch mithalten? Durch unser Jugendprogramm bigfm haben wir in der RPR-Gruppe seit zehn Jahren einen tiefen und authentischen Einblick in diese Entwicklungen. Ja, die sozialen Netzwerke haben die Medienwelt verändert. Ja, die Segmentierung der Medien wird durch die Medien-Digitalisierung weiter zunehmen. Je komplexer die Welt wird, desto bedeutender werden starke Medienmarken. Marken, die eine Lotsenfunktion übernehmen, die auswählen, zusammenfassen und vermitteln. Hier hat ein modernes Heimatmedium wie RPR1. eine herausragende Rolle für die Rheinland-Pfalz Community. Wir sind das einzige landesweit operierende private Me-

3 standpunkt Neuer Rekord bei den Ausfuhren Waren im Wert von 98,3 Milliarden Euro haben deutsche Unternehmen im März 2011 im Ausland abgesetzt, so die Angaben des Statistischen Bundesamtes. Das bedeutet nicht nur ein Plus von 15,8 Prozent gegenüber März 2010, sondern übertrifft sogar die bisherige Bestmarke von April 2008 um knapp 10 Milliarden Euro. Dabei kommen die Impulse jetzt vor allem von unseren europäischen Nachbarn und nicht mehr nur aus boomenden Schwellenländern wie China oder Brasilien. Auch unsere mittelständischen Unternehmen in der Region sind vielfach exportstark und teilweise auch weltweit vertreten. Dabei sind die heimischen Firmen insgesamt noch stärker in die internationalen (Zu-) Liefer- und Dienstleistungsnetzwerke integriert als die Unternehmen im bundesdeutschen Durchschnitt. Fast jedes vierte auslandsaktive rheinland-pfälzische Unternehmen erwirtschaftet sogar über 80 Prozent und damit den wesentlichen Anteil seines Umsatzes im Ausland. Die IHK unterstützt die Unternehmen hierbei tatkräftig, bietet Fachseminare und berät zu außenwirtschaftlichen Fragestellungen. In diesem Jahr bieten wir eine Reihe von Länderveranstaltungen an, sowohl zu europäischen Märkten, aber auch zu neuen Entwicklungen in den Schwellenländern. So können neue Zielmärkte die Slowakei, Russland oder vielleicht auch Westchina sein. Gute Beispiele hierfür lesen Sie in dieser Ausgabe. Helmut W. Gehres ist Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz Mit großer Aufmerksamkeit verfolgen wir die Entwicklung in einigen Ländern Nordafrikas beziehungsweise des arabischen Raumes. Und auch der künftige Kursverlauf des Euro belastet durch einige hochverschuldete Euroländer und die hier laufenden Unterstützungsmaßnahmen ist von großer Bedeutung für unsere Unternehmen. Mit der Exportberatung ist die IHK nah bei den Unternehmen. Im Arbeitskreis Außenwirtschaft engagieren sich rund 30 Unternehmen, und tauschen sich intensiv zu aktuellen Themen der Außenwirtschaft aus. Unternehmen, die bislang noch keinen Kontakt mit uns hatten, lade ich herzlichst ein, unseren Service zu nutzen. Juni 2011 IHK-Journal 1

4 Inhalt THEMENSCHWERPUNKT TITEL: Freundliche, farbenfrohe Matrjuschka -Puppen ein BILD für die Chancen auf den MÄrkten im Osten Foto: victoria P. - Fotolia.com AKTUELLES 3 Kurz und kompakt 4 Wirtschaft weiter in Hochform 5 IHK zu den Koalitionsentscheidungen 6 Hochschulpreis der Wirtschaft vergeben 7 Wirtschaftliche Selbstverwaltung ist bürokratiearm 23 IHK-Veranstaltungen Verbraucherpreisindex termine der Wirtschaftsjunioren 24 IHK-Vollversammlungswahl Konfliktkultur in unseren Unternehmen NEUES AUS Berlin und Brüssel Tourismus 27 Social-Web-Strategie für Tourismus 28 Qualitätsoffensive EIFEL in der Osteifel 29 Aktion Fit für die Zukunft für tourismusstrategie Weintourismus an der Mosel International 8 Euro-Rettungsschirm: Ein Fass ohne Boden? 9 Der Bekannte Versender in der Luftfracht 10 Arbeitskreis Außenwirtschaft 11 Chongqing: Attraktiver Standort 12 Wachsender Gesundheitssektor in China 14 Slowakei: Deutschland wichtigster Handelspartner 15 Slowakei: Zugpferd ist Automobilindustrie 16 Führungskräfte-Training für Russlandgeschäft 18 Zollunion Russland-Weißrussland-Kasachstan: das Für und Wider 21 Leitfaden für das Italiengeschäft RECHT 33 kostenerstattung bei Dienstfahrt mit Privatwagen AUS DEN UNTERNEHMEN 22 Namen sind Nachrichten 34 Firmenjubiläen 35 Betriebsjubiläen ENERGIE 36 Energie-optimierte Bürogebäude VERKEHR 37 Das Jobticket: Öffentliche Verkehrsmittel geschickt nutzen AUS- UND WEITERBILDUNG Fahrplan für Weiterbildung RUBRIk EN 48 Vorschau, Impressum 2 IHK-Journal Juni 2011

5 Kurz und kompakt Anz Bouhs 4_2010:Layout Kurz und kompakt Steuerberatersprechtag für Existenzgründer Gemeinsam mit der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz bieten das Starterzentrum Koblenz und seine Geschäftsstellen Steuerberatersprechtage für Existenzgründer an. Existenzgründer können ein kurzes Gespräch von maximal 60 Minuten mit einem Steuerberater führen und sich über steuerliche Fragen rund um die Existenzgründung informieren. Diese Erstinformation ist kostenlos. Hilfreich zur Terminvorbereitung ist das vorherige Einreichen einer Kurzbeschreibung des Vorhabens und einer steuerlichen Fragenliste. Termine Koblenz: Koblenz: jeder 1. Donnerstag im Juni, August, Oktober und Dezember; Anmeldung: Birgit Lohn, Telefon 0261/ oder per an Neuwied: jeder 2. Donnerstag im Monat; Anmeldung: Hiltrud Bendels, Telefon 02631/ oder per an Altenkirchen: jeder 1. Donnerstag im Monat; Anmeldung: Doris Burmester, Telefon 02681/ oder per an Bad Neuenahr-Ahrweiler: nach vorheriger Vereinbarung; Anmeldung: Therese Seul, Telefon 02641/ oder per an Montabaur: jeder 3. Donnerstag im Monat; Anmeldung: Ingrid Wiegard, Telefon 02602/ oder per an Idar-Oberstein: am 28. Oktober 2011; Anmeldung: Thomas Wild, Telefon 06781/ oder per an Simmern: jeder erste Mittwoch im Monat, Anmeldung: Eberhard Noll, Telefon 06761/ oder per an anzeige Ihre Halle Ihr Büro Neuer Vorsitzender des IHK-Beirats Montabaur: Heuchemer folgt Zorn nach Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Koblenz, Manfred ttler, hat auf Vorschlag des Beirats der IHK-Geschäftsstelle Montabaur Christoph Heuchemer zum Beiratsvorsitzenden ernannt. Der Unternehmer aus Bad Ems/ Miehlen (Heuchemer Verpackung GmbH & Co. KG) tritt damit die Nachfolge von Bernhold Zorn an, der nach zehn Jahren als Mitglied der Vollversammlung, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des Geschäftsstellenbeirats wegen des Rückzugs aus dem Unternehmer- ins Privatleben seine Ämter niedergelegt hat. Präsident ttler dankte Zorn für sein ehrenamtliches Engagement im letzten Jahrzehnt und hob insbesondere seinen unermüdlichen Einsatz für den Bau der Mittelrheinbrücke und die generelle Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Rhein-Lahn-Kreis und im Westerwaldkreis hervor. Nachfolger Heuchemer ist seit 1995 Mitglied der IHK-Vollversammlung und des Beirats der Geschäftsstelle Montabaur. Der Beirat der IHK-Geschäftsstelle Montabaur tagt mindestens zweimal im Jahr. Er setzt sich aus den Mitgliedern der Vollversammlung zusammen, die im Rhein- Lahn-Kreis oder Westerwaldkreis ihren Unternehmenssitz haben. Der oder die Beiratsvorsitzende wird vom Präsidenten auf Vorschlag des Beirats berufen. Der Beirat begleitet die Geschäftsstelle in ihrer Aufgabe als Vertretung der gesamtwirtschaftlichen Interessen in der Region. Zudem beobachtet und berät er über die wirtschaftliche Lage im Geschäftsstellenbereich, setzt Zeichen und gibt Impulse auch in Richtung Öffentlichkeit. Chrsitoph Heuchemer ist neuer Vorsitzender des IHK-Beirates Montabaur. Ihr Haus Wilhelm Bouhs Hoch-, Tief-, Ingenieurbau GmbH Frankenbachstraße Bad Breisig Tel.: / Fax: / Hallen + Bausysteme Juni 2011 IHK-Journal 3

6 aktuelles Konjunkturumfrage Frühsommer 2011 der IHK-Koblenz Wirtschaft weiter in Hochform Die Wirtschaft im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz befindet sich auch im Frühsommer 2011 in äußerst starker Verfassung. Aktuell bewerten 51 Prozent aller Unternehmen ihre Geschäftslage als gut. Der Anteil der negativen Lagebeurteilungen ist bereits seit zwei Jahren kontinuierlich rückläufig. Die Wirtschaft im Norden von Rheinland-Pfalz blickt zudem weiterhin zuversichtlich in die Zukunft: 90 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Geschäfte in den kommenden zwölf Monaten mindestens auf dem aktuellen Niveau, wenn nicht sogar besser laufen werden. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der repräsentativen Frühsommer-Konjunkturumfrage unter Mitgliedsunternehmen IHK-Präsident Manfred ttler (re.) und der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Edelbert Dold päsentierten das Umfrage-Ergebnis. der Industrie- und Handelskammer Koblenz, die IHK-Präsident Manfred ttler, der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Edelbert Dold sowie IHK-Volkswirt Robert Lippmann der Öffentlichkeit in einem K Foto: Juraschek Pressegespräch vorstellten. Durch die ausgesprochen gute Geschäftssituation der Unternehmen und die weiterhin günstigen Aussichten hält der Konjunkturklima-Indikator das sehr hohe Niveau vom Jahresbe- Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung [Unternehmensantworten in Prozent] Energie- und Rohstoffpreise 69 (+26) Arbeitskosten 38 (+2) Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen 33 (k. A.)* Inlandsnachfrage 33 (-40) Fachkräftemangel 32 (+17) Auslandsnachfrage 14 (-9) Finanzierung 12 (-13) Wechselkurse 10 (-1) ( ) Veränderung in Prozentpunkten gegenüber Jahresbeginn 2010; * in Vergleichsumfrage nicht erhoben 4 IHK-Journal Juni 2011

7 aktuelles ginn. Dass wir mit 131 Punkten schon zum zweiten Mal in Folge ein so deutlich expansives Niveau erreichen, zeigt, wie stark die Wirtschaft unserer Region mittlerweile wieder ist, erläutert ttler. IHK-Konjunkturklima hält hohes Niveau Gleichzeitig behalten die Unternehmen aber auch die Risiken für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung im Blick. Dabei scheint die anhaltende Diskussion um die künftige Verfügbarkeit von Fachkräften eine erhöhte Sensibilität für dieses Thema zu bewirken. Unternehmen sehen auch Risiken; Energie- und Rohstoffversorgung macht Sorgen Aktuell sieht fast jedes dritte Unternehmen hierin ein potenzielles Risiko für die eigene Entwicklung; zu Jahresbeginn 2010 äußerten sich in diese Richtung nur 15 Prozent. Die größte Gefahr für ein anhaltendes Wirtschaftswachstum sehen die Unternehmen branchenübergreifend in der Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise. Fast 70 Prozent der Firmen befürchten hierdurch eine Beeinträchtigung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Wirtschaft fordert Verlässlichkeit Dold: Der Ende letzter Woche erfolgte Preissturz bei Rohstoffen und Energie ändert nichts an der grundsätzlichen Problematik, dass dem begrenzten Angebot eine stetig wachsende weltweite Nachfrage gegenübersteht. Insbesondere unser industrieller Mittelstand muss sich noch intensiver um eine ressourcen- und energieeffiziente Produktion bemühen, wenn er dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben will. Gleichzeitig stehe aber auch die Politik in der Verantwortung, gerade den Umbau der Energieversorgung mit Augenmaß voranzutreiben. Die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft darf nicht durch einseitige Orientierung der Politik ausschließlich an Nachhaltigkeitszielen gefährdet werden. Es ist notwendig, zügig die Weichen für einen europäischen Stromverbund zu stellen, um auch Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit für unsere Unternehmen zu verbessern, ergänzte ttler. Als mögliches Risiko beurteilt aktuell jedes dritte Unternehmen die weitere Entwicklung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Allgemeinen. Hier haben neben der unstetigen Bundespolitik auch der Landtagswahlkampf und die Koalitionsverhandlungen negative Spuren hinterlassen. Die eindeutige Botschaft ist: Die Unternehmen erwarten von der Politik Verlässlichkeit. Nur dann besteht Planungssicherheit für Investitionen und nur dann kann auch langfristig erfolgreich gewirtschaftet werden, so ttler abschließend zu den Ergebnissen. Informationen Die komplette Studie (DIN A4, 13 Seiten) kann bei der IHK Koblenz, Telefon 0261/ , angefordert werden. Eine Download-Version steht im Internet unter der Adresse Dokumentennummer 2403, zum Herunterladen bereit. IHK begrüßt Koalitionsentscheidungen zu Flughafen Hahn und Hochmoselübergang Unverständnis für Entscheidung gegen Mittelrheinbrücke Mit der Entscheidung, Nachtflüge am Flughafen Frankfurt-Hahn weiterhin zuzulassen und den Hochmoselübergang fertigzustellen, hat sich die neue Koalition zu wichtigen Infrastrukturprojekten bekannt. Diesen Weitblick hätte sich die IHK Koblenz auch bei der Entscheidung zur Mittelrheinbrücke gewünscht. IHK-Präsident Manfred ttler: Hier wird mit der Zukunft einer ganzen Region gespielt. Seit über einem Jahrzehnt warten die Menschen und die Wirtschaft auf die Brücke. Bei unserer letzten Umfrage unter ansässigen Unternehmen haben sich mehr als 80 Prozent dafür ausgesprochen. Vermutlich sähe das Votum der Bürgerinnen und Bürger in der Region ähnlich aus, wenn man sie nur fragen würde, denn schließlich geht es hier um andernorts ganz selbstverständliche Dinge, wie zum Beispiel darum, problemlos auf der rechten Rheinseite wohnen und auf der linken Rheinseite arbeiten zu können. Insbesondere auf der rechten Rheinseite machen der Rückgang der Einwohnerzahlen und der Arbeitsplätze sowie das im Vergleich zur linken Rheinseite geringere Wachstum der Gästezahlen deutlich, dass eine feste Querung wichtiger ist denn je, um das Unesco-Welterbe auf beiden Rheinseiten lebendig zu halten. ttler: Die Politik in der Region und die bisherige Landesregierung haben sich jahrelang um das Grüne Licht der Unesco bemüht und waren dann 2010 endlich erfolgreich. Will man diese Chance tatsächlich ungenutzt verstreichen lassen? Außerdem hatte die Unesco von der Landesregierung einen Masterplan mit einer Zukunftsvision für die Entwicklung des Mittelrheintals gefordert, in der die Brücke ein elementarer Bestandteil sein sollte. Was aus diesem Plan werden soll, ist wohl noch völlig offen. Firmen werden sich fragen, ob sie in der Region noch weiter investieren, Neuansiedlungen werden vermutlich erst gar nicht in Erwägung gezogen. Die für den Mittelstand so enorm wichtige Möglichkeit von Expansion und Fachkräftebeschaffung wird in weite Ferne geschoben. Und wie ist generell die Position zu großräumigen Verkehrsverbindungen, wie zum Beispiel dem Lückenschluss der A 1? Dies sind alles Fragen, die schnellstens beantwortet werden müssen. Die Region braucht eine zukunftsfähige Perspektive und zwar jetzt und nicht in fünf Jahren!, so ttler. Juni 2011 IHK-Journal 5

8 aktuelles Industrie braucht wettbewerbsfähige und verlässliche Energieversorgung Eine bezahlbare und verlässliche Energieversorgung ist Grundlage für eine international wettbewerbsfähige Industrieproduktion in Deutschland. Die Energiepolitik muss deshalb konsistent und verlässlich sein und die ökonomisch-soziale sowie die ökologische Dimension gleichrangig beachten, so Thomas Hähn, Vorsitzender des Industrieausschusses und Mitglied der Vollversammlung der IHK Koblenz. Die Unternehmer im Industrieausschuss der IHK Koblenz haben auf ihrer jüngsten Sitzung zur Kenntnis genommen, dass die Katastrophe von Fukushima eine Zäsur in der deutschen Energiepolitik bedeutet. Eine Verkürzung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke darf die sichere Energieversorgung zu bezahlbaren Preisen nicht gefährden, sagte Hähn. Zudem sei an das äußerst ambitionierte Klimaschutzziel der Bundesregierung, 40 Prozent der Treibhausgase bis 2020 gegenüber dem Basisjahr 1990 einzusparen, zu erinnern. Die Mitglieder des Industrieausschusses werden auch weiterhin in Energieeffizienzmaßnahmen investieren und ihre Anstrengungen ausweiten, um ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, so Hähn. Wir werben dafür, dass alle Industriebetriebe ihr Engagement im Bereich Energieeffizienz ebenfalls ausbauen. An die Politik richten die Unternehmer des Industrieausschusses folgende Forderungen: Der Atomausstieg und der Umbau der Stromerzeugung sind mit Augenmaß durchzuführen. Die Steuer- und Abgabenlast auf die Energie sollte tendenziell gesenkt werden, damit die im internationalen Wettbewerb stehende Industrie nicht mit zusätzlichen Kosten belastet wird. Die Netze für einen funktionierenden europäischen Strommarkt müssen jetzt geschaffen werden. Informationen Ralf Lawaczeck, Telefon 0261/ , Volker Schwarzmeier, Telefon 0261/ , Hochschulpreis der Wirtschaft 2011 vergeben Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen in der Region steht im Mittelpunkt des Hochschulpreises der Wirtschaft. Dabei setzen sich Studenten in wissenschaftlichen Arbeiten mit Themen der betrieblichen Praxis in Unternehmen der Region auseinander. Die besten Ergebnisse des Know-how- Transfers speziell für den Mittelstand werden durch die Handwerkskammer (HwK) Koblenz und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz jährlich mit dem Hochschulpreis der Wirtschaft ausgezeichnet. Mit dem Preis werden die besten Praxis-, Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen honoriert, die in Kooperation mit einem Unternehmen der Region entstanden sind. Im Rahmen der feierlichen Vergabe in der Galerie Handwerk der HwK Koblenz wurden insgesamt vier Preisträger ausgezeichnet, außerdem wurden vier Anerkennungen verliehen. Nutzwert für Unternehmen und Studierende Es geht um die Optimierung von betrieblichen Abläufen. Bei einer Ist-Analyse durch die Studenten wurden Schwächen in den Abläufen erkannt und neue technologische, wissenschaftliche oder betriebswirtschaftliche Ansätze erschlossen, die über die bisherige Praxis hinausgehen. Gemeinsam mit den begleitenden Unternehmen wurde an Verbesserungsmöglichkeiten gearbeitet und diese schließlich in der Praxis umgesetzt. Die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und betrieblichen Abläufen in mittelständischen Unternehmen zeichnet diesen Hochschulpreis aus, machen die Präsidenten Werner Wittlich (HwK) und Manfred ttler (IHK) deutlich. Besonderer Wert, so die beiden Kammern, die zum zweiten Mal gemeinsam den Preis verleihen, wird bei der Auszeichnung darauf gelegt, dass die wissenschaftlichen Ansätze unmittelbar Einzug in die Abläufe 6 IHK-Journal Juni 2011

9 aktuelles der unternehmen halten. Hier wird nicht an Verbesserungen gearbeitet, die anschließend in einer schublade verschwinden, so IHk und Hwk. der nutzwert besteht nicht nur für die unternehmen auch die studierenden erfahren einen wichtigen praxisbezug, von dem sie profitieren. die stärkung des Hochschulstandortes am Mittelrhein und der Wissenstransfer sind weitere zentrale anliegen des Hochschulpreises. technologieexperten der kammern betreuen die auseinandersetzung mit den arbeitsvorgängen in den unternehmen. da wir parallel mit den Hochschulen zusammenarbeiten, kommt unsere ausrichtung zu Wirtschaft und Wissenschaft allen Beteiligten zugute und wir verstehen uns auch beim Hochschulpreis als wichtiges Bindeglied, beschreiben alexander Baden, Hauptgeschäftsführer der Hwk, und dr. Edelbert dold, kommissarischer IHk-Hauptgeschäftsführer, die Rolle der kammern, kommt unsere ausrichtung zu Wirtschaft und Wissenschaft allen Beteiligten zugute und wir verstehen uns auch beim Hochschulpreis als wichtiges Bindeglied. Preisträger und Belobigte Die mit insgesamt Euro dotierten Hochschulpreise wurden verliehen an Marcus Schumacher (FH Koblenz, Betriebswirtschaft), André Steimers (FH Koblenz RheinAhrCampus, Mathematik und Technik), Daniel Schaaf (Universität Koblenz, Informatik) und Marc Schaus (FH Koblenz, Ingenieurwesen). Die mit insgesamt Euro dotierten Lobenden Anerkennungen gingen an Raphael Yves Jahn (FH Koblenz, Ingenieurwesen), Matthias Wolters (FH Koblenz, Betriebswirtschaft), Mohamed Benali (FH Koblenz RheinAhrCampus, Betriebs- und Sozialwissenschaft) sowie Andrej Müller (FH Koblenz, Ingenieurwesen). Wirtschaftliche Selbstverwaltung ist bürokratiearm Wirtschaftliche selbstverwaltung ist bürokratiearm das hat die Bürokratiekostenmessung durch das statistische Bundesamt bei IHks ergeben. die Ergebnisse zeigen, dass die Bürokratiekosten mit rund elf Euro pro unternehmen und Jahr gering sind. Zudem stammt fast die Hälfte davon aus bundes- oder Eu-rechtlichen Vorgaben, die die IHks selbst nicht beeinflussen können. der Bericht wurde am 17. Mai der Bundesregierung überreicht. Ein Jahr lang hat das statistische Bundesamt die Bürokratiekosten bei hoheitlichen aufgaben der IHks untersucht. die IHk-organisation zeigt damit, dass sie Bürokratieabbau nicht nur bei anderen im Blick hat, sondern sich selbst unter die Lupe nehmen lässt. dazu wurden mehr als 500 Interviews mit unternehmen und Experten geführt. untersucht wurden Belastungen, die zum Beispiel bei der Beantragung der jährlich über 1,1 Millionen ursprungszeugnisse für den internationalen Warenverkehr oder bei sachverständigen entstehen, die in rund Fällen etwa für Gerichte als Gutachter tätig sind. die Ergebnisse zeigen, dass die Bürokratiekosten mit durchschnittlich rund elf Euro pro unternehmen und Jahr gering sind. Zudem resultiert fast die Hälfte dieser Bürokratiekosten aus bundes- oder Eu-rechtlichen Vorgaben, die die IHks selbst nicht beeinflussen können. die IHks übernehmen im Rahmen der selbstverwaltung der Wirtschaft zahlreiche öffentlich-rechtliche aufgaben, die ansonsten der staat erledigen müsste und das wäre bedeutend teurer. Ein Grund für die bürokratiearme aufgabenerfüllung ist, dass in den Vollversammlungen der IHks die unternehmer selbst darauf achten, dass keine unnötige Bürokratie entsteht. um noch weitere mögliche Vereinfachungspotenziale im sinne der unternehmen zu heben, haben die IHks konkrete Vorschläge erarbeitet. dazu zählt insbesondere die digitalisierung von Verfahren, beispielsweise bei der Beantragung von ursprungszeugnissen oder der aufbewahrung von sachverständigengutachten. Hintergrund der aktuellen Messung durch das statistische Bundesamt ist das Regierungsprogramm Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung. dieses hat die IHkorganisation von Beginn an mit weit über 100 konkreten Vorschlägen zum abbau bürokratischer Hemmnisse durch Bundesgesetze unterstützt. so konnten die ursprünglich 50 Milliarden Euro pro Jahr an Bürokratiebelastungen der Wirtschaft von 2006 bis 2009 um 6,4 Milliarden Euro reduziert werden. Weitere abbaumaßnahmen in einem Volumen von über vier Milliarden Euro sind bereits beschlossen. damit die Bundesregierung ihr Bürokratieabbauziel von minus 25 prozent erreichen kann, sind allerdings weitere Maßnahmen notwendig: der elektronische Entgeltnachweis ELEna muss konsequent eingeführt und Betriebsprüfungen spätestens fünf Jahre nach Informationen Die komplette Publikation finden Sie im Internet unter der Adresse de unter der Dokumentennummer Veranlagungsjahr abgeschlossen werden. Zudem muss Bürokratieaufbau, zum Beispiel bei der E-Bilanz, verhindert werden. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Wirtschaftliche Selbstverwaltung Messung der Bürokratiekosten bei hoheitlichen Aufgaben der Industrie- und Handelskammern Juni 2011 IHK-Journal 7

10 IntERnatIonaL Euro-Rettungsschirm: Ein Fass ohne Boden? die 2008 in den usa verschärfte Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich längst zu einer weltweiten schuldenkrise entwickelt. die ohnehin bereits angespannte Haushaltslage der europäischen staaten hat sich zum teil drastisch verschärft. die Besorgnis erregenden schuldenstandsquoten das heißt die Verschuldung der staaten, gemessen an der jeweiligen Wirtschaftsleistung sind in allen großen Volkswirtschaften der Eurozone deutlich angestiegen. Je höher die Verschuldung eines staates, desto schwieriger ist es, sich über den kapitalmarkt zu günstigen Zinsen mit Finanzmitteln zu versorgen. nach Griechenland und Irland sah anfang april 2011 auch portugal keinen ausweg mehr und musste aufgrund deutlich gestiegener Finanzierungszinsen und zur Wahrung der Zahlungsfähigkeit auf die Hilfe der europäischen staaten setzen. Zwar ist die Höhe der erforderlichen Finanzmittel noch offen, Experten gehen aber von einem Bedarf portugals von rund 80 Milliarden Euro aus. konnte Griechenland im Frühjahr 2010 noch auf gemeinsame Hilfen der Europäischen kommission, der EZB und des Internationalen Währungsfonds hoffen, so ist portugal das zweite Euroland nach Irland, das ausschließlich Mittel des Europäischen Rettungsfonds (EFsF) in anspruch nimmt. ab 2013 tritt der Europäische stabilisierungsmechanismus (EsM) an die stelle des EFsF. kern dieses neuen Rettungsschirmes ist eine auf dauer angelegte ausrichtung durch Bürgschaften, abrufbares kapital und Bareinlagen. Finanziert durch einen umverteilungsschlüssel entsprechend ihrer Wirtschaftskraft, leisten die Eurostaaten somit Garantien, um ihre europäischen nachbarn bei schwerwiegenden Finanzproblemen zu unterstützen. Ökonomen weisen jedoch auf eine eklatante Fehlkonstruktion des EsM hin und befürchten einen großen schritt in Richtung transferunion. Es wird kaum bei einmaligen Hilfestellungen bleiben. der anreiz der staaten, ihre Überschuldung vor Inanspruchnahme des Rettungsschirms zu reduzieren, wird aufgrund des sicherungsnetzes EsM kaum zunehmen. Zwar sieht die Inanspruchnahme von Mitteln aus dem EsM die umsetzung von strukturreformen und Haushaltskonsolidierungen vor, dies aber erst nachdem bereits Finanzmittel geflossen sind. Ein staat würde diese Mittel schlicht verschenken, wenn er bereits zuvor sparen würde. der EsM erzeugt faktisch Fehlanreize. staaten können sich auf die Mittel dritter verlassen. Im bestehenden system besteht die Gefahr, zum trittbrettfahren einzuladen. die Folgen einer schlechten, unter umständen verschwenderischen Haushaltsführung werden nicht verursachungsgerecht zugeordnet, sondern sozialisiert. die Gemeinschaft bürgt für ein etwaiges Fehlverhalten Einzelner. professor Hans-Werner sinn, präsident des ifo-instituts, stellt zu Recht die Frage, wo die Grenzen des umfanges der Hilfsmittel liegen, besonders dann, wenn der nächste staat hinzu komme, beispielsweise Italien. Mit einer prognostizierten Verschuldungsquote von 120,2 prozent für 2011 ist die Lage in Italien beispielsweise deutlich prekärer als in Irland (107 prozent), portugal (88,8 prozent) oder spanien (67,9 prozent). ungeahnte domino-effekte verhindern Jedoch warnen Experten davor, allzu nationalistisch zu denken und die unterstützungsleistungen grundsätzlich infrage zu stellen. sollte ein staat zahlungsunfähig werden, hätte dies ungeahnte dominoeffekte auf andere staaten. deutsche Banken und Versicherungen sind zum Beispiel in dreistelliger Milliardenhöhe in Griechenland, Irland und portugal beteiligt. Ein ausfall dieser Forderungen würde enorme Folgen haben. die stabilität des Eurosystems sollte aber nicht nur deswegen einen enormen stellenwert hierzulande haben: Wie kein anderes Land profitiert deutschland vom Euro. Einen Großteil seiner Waren und dienstleistungen liefert die Exportnation ins europäische ausland (Eu-anteil am deutschen Export 2010: 60 prozent). ohne Gemeinschaftswährung würde der standort deutschland deutlich schlechter dastehen kommt der Europäische stabilisierungsmechanismus Einerseits hat deutschland ein begründetes Interesse an einer gesunden und wirtschaftsstarken Eurozone. andererseits zählt das Land sowohl heute als auch im ab 2013 vorliegenden EsM zu den größten Geldgebern. Rund 27 prozent des Gesamtvolumens dieses Rettungsschirmes in Höhe von 700 Milliarden Euro finanziert deutschland (190 Milliarden Euro), entsprechend seinem wirtschaftlichen Gewicht. daher sollte deutschland daran gelegen sein, dass diese Mittel zielorientiert und effizient verwendet werden. deutschland profitiert von Euro-Zone Fazit: deutschland profitiert von der Eurozone und sollte ein nachhaltiges Interesse an einer funktionsfähigen Gemeinschaft und einer soliden Gemeinschaftswährung haben. diesen Vorteilen sind etwaige kosten aus Hilfestellungen egal, ob es sich hierbei um Bürgschaften handelt, deren letztlich notwendige Inanspruchnahme durch ein Land nicht sicher ist, oder um Bareinzahlungen gegenüber zustellen. Im Bedarfsfalle sind die Hilfestellungen definitiv zu erbringen. aufgrund der Vorteile deutschlands und seiner Wirtschaftsstärke sollte das Land seinen solidariätsverpflichtungen auch nachkommen. nationale Interessen sollten gegenüber europäischen Interessen nachrangig eingeordnet werden. Ein Missbrauch der Leistungen oder mögliche potenziale zum Missbrauch sollten aber verhindert werden. Ähnlich dem in deutschland in den sozialsystemen verankerten prinzip des Förderns und Fordern sollte dies auch im EsM geschehen; versehen mit einer strikten Vermeidung von Fehlanreizen in der ausgestaltung des Rettungsschirmes. dr. sascha GEndERs Der Autor Dr. scha Genders arbeitet für die IHK Würzburg-Schweinfurt. 8 IHK-Journal Juni 2011

11 international Der Standpunkt des DIHK: Die Eurozone hat die Chance, aus der Schuldenkrise gestärkt hervorzugehen. Voraussetzung hierfür ist, dass jetzt die Weichen klar in Richtung Wettbewerbsfähigkeit gestellt werden. Eine stärkere wirtschaftspolitische Koordinierung ist sicher notwendig. Sie muss sich aber an den finanzpolitisch soliden Ländern und nicht am Durchschnitt orientieren. Gleichzeitig müssen die nktionsmechanismen im Stabilitäts- und Wachstumspakt ebenso rechtzeitig wie quasi-automatisch greifen und in ihrer Wirkung spürbar sein. Die Beschlüsse des Euro-Gipfels zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Euro-Länder (Euro-Pakt) und der Einrichtung eines dauerhaften Krisenmechanismus (ESM) sind wichtige Bestandteile einer neuen europäischen Stabilitätspolitik. Die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit der Euro-Länder gewinnt eine neue Qualität und mit dem ESM liegen klare Regeln für eine Notfallhilfe ab 2013 vor. Das erhöht die Planungssicherheit und nimmt Druck von den Märkten. Private Gläubiger wissen nun zumindest, dass sie im schlimmsten Fall auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen. Eine Aktivierung des Hilfspaketes kann nur Ultima Ratio zur Rettung des Euro- Währungsgebietes sein. Wir müssen daher früher ansetzen, damit es gar nicht erst zum Ernstfall kommt: Hierfür ist die Schärfung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes mit einer stärkeren Berücksichtigung der 60-Prozent-Verschuldungsgrenze ein wichtiger Schritt. Denn die Gesamtverschuldung besitzt aufgrund ihrer längerfristigen Orientierung eine größere Aussagekraft als die Drei-Prozent-Hürde. So wichtig wie die Stabilität des Euro ist Europa darf keinesfalls zu einer Transferunion werden. In den letzten Monaten ist auf politischer Ebene bereits einiges erreicht worden. Das Bewusstsein, dass wir als Eurozone eng miteinander verbunden sind und jedes Mitgliedsland seinen Beitrag zum Erfolg des Euro beitragen muss, ist weiter gewachsen. In den am stärksten verschuldeten Ländern sind schmerzhafte, aber notwendige Anpassungsprozesse auf den Weg gebracht worden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Eine unsolide Haushaltspolitik und falsche wirtschaftspolitische Entscheidungen einzelner Mitgliedstaaten schwächen nicht nur deren eigene Wettbewerbsfähigkeit, sondern sie gefährden auch die Stabilität des Euro und der Währungsunion insgesamt. Das wiederum belastet letztlich die Unternehmen in allen Euro-Staaten. Die Einführung nationaler Schuldenbremsen muss daher die Mitgliedstaaten zu einer soliden Finanzpolitik bringen. Dabei ist es wichtig, den Rotstift im Staatskonsum anzusetzen und nicht bei den Investitionen. Der Bekannte Versender in der Luftfracht was ist bis zum 25. März 2013 zu tun? Vor etwas mehr als rund zwölf Monaten sind zwei neue EU-Verordnungen, die VO (EG) 300/2008 und die VO (EG) 185/2010, für viele Unternehmen fast unbemerkt in Kraft getreten. Nach und nach registrieren die ersten Firmen, dass auf Speditionsrechnungen plötzlich Gebühren für die Sicherung von Luftfracht auftauchen doch noch immer findet das Thema nur wenig Gehör. Was ist in den noch verbleibenden 23 Monaten zu tun? Hintergrund: Mit dem 11. September 2001 ist weltweit ein neues Sicherheitsbedürfnis geweckt worden nie wieder sollen solche Anschläge möglich werden. Die EU hat darauf reagiert und zwei neue Verordnungen zum Schutz der zivilen Luftfahrt im Rahmen der sicheren Lieferkette erlassen. Anforderungen: Wesentliche Änderung: konnten Unternehmen bisher Luftfracht als sichere Fracht in die Lieferkette einbringen, indem gegenüber dem zuverlässigen Spediteur als Reglementiertem Beauftragten (RegB) eine Sicherheitserklärung als Bekannter Versender (BV) gezeichnet wurde, ist dies ab dem 25. März 2013 nur noch möglich, wenn das Unternehmen zuvor durch das Luftfahrtbundesamt kontrolliert und auditiert wurde. Deutliche Engpässe drohen Liegt diese behördliche Prüfung und Zulassung nicht vor, muss das Unternehmen die Fracht als unsicher = unsecured in die Lieferkette einbringen. Unsichere Fracht darf jedoch erst dann in ein Luftfahrzeug verladen werden, wenn diese zuvor durch einen RegB gesichert wurde. Die Sicherung erfolgt in der Regel durch das Röntgen der Fracht, sofern dies möglich ist. Kann die Ware aufgrund ihrer Größe/Beschaffenheit nicht geröntgt werden, muss eine manuelle Prüfung durch Auspacken, Kontrolle und Einpacken der Ware erfolgen. Konsequenzen: Verliert ein Unternehmen aufgrund der fehlenden Prüfung durch die Behörde den Status als BV, können bei der erforderlichen Sicherheitsüberprüfung folgende Komponenten zum Tragen kommen: - Kosten: Für das Röntgen der Fracht fallen Juni 2011 IHK-Journal 9

12 International aktuell im Stückgutbereich Gebühren zwischen zehn und 50 Cent pro Kilogramm. Im Paketbereich liegen die Pauschalen zwischen fünf und 900 Euro pro Paket. - Zeit: Die Sicherheitsüberprüfung durch Röntgen oder manuelle Prüfung nimmt Zeit in Anspruch es kann vorkommen, dass dadurch der Flug verpasst wird oder weitere Kosten entstehen. - Qualität: Das Aus- und Einpacken durch fremde Dritte kollidiert gegebenenfalls mit den Qualitätsansprüchen und -anforderungen der Kunden. Handlungsempfehlung: Ausgehend von rund Bekannten Versendern in Deutschland bieten die verbleibenden 23 Monate wenig Luft, das Thema noch länger zu verschieben. Allerhöchste Zeit! K Foto: k Günter Menzl, Fotolia.com Es wird zum Ende der Übergangsfrist zu deutlichen Engpässen kommen. Die Unternehmen müssen, wenn sie nicht rechtzeitig reagiert haben, damit rechnen, den Status als behördlich anerkannter Bekannter Versender zu verlieren bzw. nicht neu zu bekommen. In dem Fall sind die genannten Konsequenzen zu tragen. Zur behördlichen Anerkennung benötigt ein Unternehmen unter anderem: mindestens einen Luftsicherheitsbeauftragten nebst Stellvertreter, geschultes Betriebspersonal, ein BV-Sicherheitsprogramm, manipulationssichere Verpackungen, sichere Lagerräume für Luftfracht. Die Umsetzung nimmt in der Regel drei bis zwölf Monate in Anspruch allerhöchste Zeit, sich damit zu beschäftigen! Marcus Hellmann Der Autor Marcus Hellmann, Luftfahrtsicherheits beauftragter und Sicherheitsexperte verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Unternehmensorganisation im Umfeld Zoll, Außenhandel und Sicherheit. Er ist Geschäftsführer der AOB Außenwirt schafts- und Organisationsberatung GmbH und der EUWISA Europäische Wirtschafts- und Sicherheitsakademie GmbH mit Sitz in Soest. Arbeitskreis Außenwirtschaft Goldgräberstimmung in Westchina so könnte man die Präsentation der Delegierten der Deutschen Wirtschaft in Guanghzou, Alexandra Voss, zusammenfassen. Frau Voss stellte den Teilnehmern des Arbeitskreises Außenwirtschaft Westchina als Region vor, die bislang wenig Beachtung fand, aber nun seitens der Regierung industrialisiert werden soll. Investoren werden mit besonders günstigen Goldgräberstimmung in Westchina Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel Steuererleichterungen gelockt. Interesse hat man insbesondere an Hochtechnologie-Branchen. Dr. Florian Kessler, General- Manager und Jurist der AHK Peking, ging in seinem Beitrag gezielt auf die zahlreichen rechtlichen Änderungen in China ein, die für ausländische Investoren bedeutungsvoll sind. Lebhaft diskutiert wurden Fragen wie Schutz des geistigen Eigentums, Kündigungsrecht und andere Fragen, die sich aus der Geschäftstätigkeit mit China ergeben. Zur aktuellen Entwicklung in Nordafrika referierte Frau Katrin Laskowski, Regional- Managerin Nordafrika des Afrika-Vereins. In ihrem Beitrag ging sie auf die politische Situation in den Ländern der Region ein. Viele Teilnehmer des Arbeitskreises schilderten ihre Erfahrungen, die auch sehr unterschiedlich waren. Der Arbeitskreis Außenwirtschaft trifft sich drei- bis viermal im Jahr und bietet Unternehmen die Möglichkeit, Themen des Außenwirtschaftsrechts oder auch Länderinformationen in einem kleinen Kreis mit ausgewählten Referenten zu diskutieren. Ziel des Arbeitskreises ist es auch, den Erfahrungsaustausch der Exportunternehmen untereinander zu fördern. Denn jeder im Auslandsgeschäft Tätige weiß: Fehler passieren schnell im Ausland. Daher profitieren die Teilnehmer des Arbeitskreises auch sehr stark vom Erfahrungsaustausch. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, stehen wir Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns über weitere Teilnehmer. Ihre Ansprechpartnerin Andrea Wedig, Telefon 0261/ , 10 IHK-Journal Juni 2011

13 International Rubriktitel Chongqing: Attraktiver Standort für deutsche Unternehmen Für deutsche Investoren ist es an der Zeit, ihre Strategien für ihren Markteintritt in China zu überdenken: Die Küstengebiete Ost- und Südchinas werden zunehmend teurer und die Personalkosten steigen. Zugleich schrumpft der Pool an verfügbaren Arbeitnehmern. Eine Standortverlagerung nach Westchina könnte der richtige Schritt sein. Einer der Standorte, der bisher aufgrund seiner geografischen Lage als potenzielles Zentrum für Investitionen ignoriert wurde, ist Chonqging. Mit einer Größe, die in etwa der Fläche Österreichs entspricht, ist die Stadt Chongqing die Heimat von etwa 30 Millionen Einwohnern. Chongqing verdankt den raschen Fortschritt der Strategie Chinas, die westlichen Regionen auszubauen. Vor zehn Jahren setzte sich die Zentralregierung zum Ziel, ein ausgewogenes Wirtschaftswachstum zwischen West- und Ostchina zu schaffen. Im vergangenen Jahrzehnt wurden daher 100 Milliarden US-Dollar in 23 große Infrastrukturprojekte in die westliche Region investiert, die das jährlich durchschnittliche Wirtschaftswachstum von 11,9 Prozent substantiell unterstützt haben. Dabei stehen die Schlüsselindustrien IT, Automobil sowie Anlagen- und Maschinenbau im Zentrum. Für ausländische Investoren wird diese westchinesische Stadt durch den Aufbau der Liangjiang New Area die neueste Errungenschaft Chongqings einiges an Attraktivität hinzugewinnen. Die industrielle Entwicklung des C H I N A Chongqing Gebiets wird sich vorerst auf fünf strategische Sektoren konzentrieren: Schienenverkehr, Antriebsausrüstung, E-Mobilität, Verteidigungsindustrie und elektronische Datenverarbeitung. Mehrere Unternehmen, da runter auch einige multinationale Konzerne, haben den Betrieb in der Zone bereits aufgenommen. Darüber hinaus verfügt diese Region über die erste Zollverschlusszone inklusive Flussbinnenhafen und Flughafen in China. Die Vorteile für deutsche Unternehmen: Ein großer Vorteil ist sicherlich die bevorzugte Behandlung für in Westchina investierende Unternehmen hinsichtlich der anfallenden Steuern. Für Chongqing gilt eine Körperschaftssteuer in Höhe von 15 Prozent (zehn Prozent für High-Tech-Unternehmen) anstelle der üblichen 25 Prozent sowie Vorzugsregelungen für ausländische Investoren in Bezug auf Darlehen und Stammkapital. Der zweite Vorteil sind die Lohnkosten in Chongqing, die gegenüber den Küstengebieten wettbewerbsfähiger sind. Der Mindestlohn der Stadt liegt beispielsweise bei rund 70 Prozent des in Shenzhen geltenden Mindestlohns. Nicht zuletzt wird auch der Transport zu Logistikdrehscheiben in Süd- und Ostchina oder im Ausland schneller und kosteneffizienter werden. Die größte Veränderung bezüglich der Logistik wird sich durch das Drei-Schluchten-Projekt 300 Kilometer den Yangtze-Fluss stromaufwärts vollziehen. Das Projekt bringt dank des Staudamms mit seinem Wasserkraftwerk viele Vorteile, wie beispielsweise den Anstieg des Wasserspiegels, mit sich. Dadurch wird Chongqings Hafen auch für große Lastenschiffe erreichbar. Frachter von bis zu Tonnen werden dann Chongqings Hafen ganzjährig anfahren können. Der Transport von der westchinesischen Metropole bis nach Shanghai wird nur noch rund fünf Tage dauern und die Transportkosten werden auf zwei Drittel des Schienentransports sinken. Was den Lufttransport betrifft, bietet der Hauptflughafen der Stadt, Jiangbei International Airport, gegenwärtig annähernd 70 nationale und internationale Flugverbindungen. Für Unternehmen, die Westchina als Absatzmarkt in Betracht ziehen, könnte Liangjiang New Area genau der richtige Ort sein. Jens Hildebrandt Der Autor Informationen Jens Hildebrandt, arbeitet für die AHK Greater China - Guangzhou (Kanton) Für Informationen über Westchina (insbesondere Sichuan und Chongqing) und Unterstützung bei Aktivitäten in der Region wenden Sie sich bitte an Jens Hildebrandt von der AHK Greater China Guangzhou (Kanton). Juni 2011 IHK-Journal 11

14 International Wachsender Gesundheitssektor in China Der chinesische Markt für Medizintechnik wächst weiterhin mit hohen Steigerungsraten. Auch 2010 könnte das Volumen nach Schätzungen von Analysten im Vergleich zum Vorjahr wieder um ein Fünftel zulegen. Wesentliche Trends dürften sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Hierzu gehören die Zunahme der Lebenserwartung, steigende Einkommen sowie die Verlagerung des Bedarfs in das aufholende Zentral- und Westchina. Für ausländische Lieferanten bleibt das Land daher überaus attraktiv. Der chinesische Markt für Medizintechnik dürfte auch 2010 im zweistelligen Prozentbereich wachsen, Beobachtern zufolge um mindestens 20 Prozent. In den ersten drei Quartalen lagen Produktion, Import und Export bereits um jeweils ein Fünftel über den Vorjahreswerten. Dem nationalen Statistikbüro zufolge stiegen die Investitionen im Gesundheitssektor zeitgleich um 14 Prozent auf 116,2 Milliarden Renminbi Yuan (RMB; knapp 12,9 Milliarden Euro; durchschnittlicher Devisenkurs Januar bis November 2010: 1 Euro = 9,02 RMB). In die Arzneimittelherstellung flossen mit 133,7 Milliarden RMB sogar 31,1 Prozent mehr Gelder. Analysten sind überzeugt, dass das kontinuierliche Wachstum im chinesischen Gesundheitssektor ein Langzeit-Trend ist. Marktbeobachter rechnen mittelfristig mit einer jährlichen Zunahme von 20 Prozent, die grob gerechnet etwa doppelt so hoch ausfallen dürfte wie der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Unterversorgtes Hinterland im Blickfeld Zunehmend rückt das bislang medizinisch unterversorgte Hinterland in den Fokus der Regierung. Ein 850-Millarden-RMB-Programm für das Gesundheitswesen kommt in erster Linie den Zentral- und Westprovinzen zugute. Das Gesundheitsministerium MOH hat zudem im November 2010 bekanntgegeben, die Qualität der ländlichen Krankenhäuser verbessern zu wollen. Für drei Jahre wurden insgesamt 36 Milliarden RMB zugesagt, mit denen die mehr als Kliniken auf ein überdurchschnittliches Niveau gebracht werden sollen. Ein Plan des Finanzministeriums sieht zudem vor, die Krankenhausreformen auf dem Lande mit rund zwölf Milliarden RMB zu unterstützen. Nach Angaben des MOH stiegen 2009 die Öffentliche Ausschreibungen im Netz gesamten Gesundheitsausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 18,4 Prozent auf Milliarden RMB. Erstmals in der Geschichte wurden damit 5,1 Prozent des BIP erreicht. Die Ausgaben der Zentralregierung wuchsen um 30,6 Prozent auf 469 Milliarden RMB und die Sozialversicherungen steuerten 595 Milliarden RMB bei (+17,4 Prozent). Rund 657 Milliarden RMB (+11,7 Prozent) brachten Patienten auf, die medizinische Leistungen in Anspruch nahmen. Bis 2015 sollen die Ausgaben auf 6 Prozent des BIP steigen und der private Anteil daran unter 30 Prozent betragen. Folglich dürften staatliche Zuschüsse im Gesundheitswesen stark ausgeweitet werden. Immer mehr Chinesen besitzen eine Krankenversicherung. Etwa 833 Millionen Menschen zahlten 2009 in das System New Rural Cooperative Medical System (NCMS) ein. Demnach sind mittlerweile 94 Prozent der Landbevölkerung versichert. Das Prämienaufkommen belief sich auf 94 Milliarden RMB, was pro Kopf jedoch nur 113 RMB entsprach. Weitere 200 Millionen Stadtbewohner waren 2008 in die Basis Medical Insurance of Residents integriert, zahlten aber mit rund RMB pro Person deutlich mehr ein als die NCMS-Mitglieder. Für die kommenden fünf Jahre sind die Marktaussichten nach Meinung des Branchenverbandes CAMDI insbesondere in der Elektromedizin vielversprechend. Bis 2015 sollen etwa die Umsätze von Multiparameter-Überwachungsgeräten um 115 Prozent hochschnellen. Eine ähnliche Zuwachsrate wird beim Patienten-Monitoring in der Gynäkologie erwartet. Bei Elektrokardiographen soll die Steigerung gar bei 140 Prozent liegen. Das MOH sieht den Anteil ausländischer Fabrikate am Markt für elektromedizinische Geräte insgesamt bei mindestens 80 Prozent, in einigen Sparten davon sogar bei etwa 90 Prozent. Für ausländische Lieferanten von Medizintechnik bleibt die Importsituation günstig. Die Marktdominanz der Branchenführer ist groß. Produktion/Branchenstruktur: Ende 2009 gab es in der VR China laut dem CEI Medizintechnikunternehmen mit Mitarbeitern. Bei einem Durchschnittsumsatz von nur 68 Millionen RMB ist der Sektor jedoch stark fragmentiert. Nur etwa 130 Betriebe setzen mehr als 100 Millionen RMB um. Davon sind die Hälfte Joint Ventures oder hundertprozentige Töchter ausländischer Firmen. Das Zentrum der chinesischen Medizintechnikfertigung ist das Yangzi-Delta, das etwa 35 Prozent der gesamten Produktion stellt. Weitere 16 Prozent entfallen auf die Südprovinz Guangdong, die Provinz Shandong (elf Prozent) sowie Beijing (neun Prozent). Die Bruttoproduktion des Sektors zieht kräftig an. Laut dem CEI stieg sie in den ersten acht Monaten 2010 gegenüber der Vergleichsperiode 2009 um 23,9 Prozent auf knapp 69 Milliarden RMB. Die größten Segmente sind chirurgische Geräte mit etwa 36 Prozent der Gesamtumsätze und elektromedizinische Erzeugnisse mit 33 Prozent. Öffentliche Ausschreibungen werden im Netz für Ausschreibungen der chinesischen Medizintechnik veröffentlicht, das dem Gesundheitsministerium untersteht. Der Internet-Auftritt unter der Adresse wird täglich aktualisiert. Interessierte können nach Produktkategorien sowie Provinzen recherchieren. Auch Dentaltechnik-Ausschreibungen werden dort publiziert. 12 IHK-Journal Juni 2011

15 International Erfolgreicher Workshop Medizintechnik Herr Dr. Kessler, General-Manager und Jurist der AHK Peking, stellte in dem branchenbezogenen Workshop am 24. März den boomenden Gesundheitsmarkt in China vor. Nicht nur für Medizintechniker ist dies demnach ein dynamischer Markt, sondern auch für Bauunternehmen, Hygieneartikelhersteller und andere. Für die Medizintechniker ist die Erschließung des chinesischen Marktes aufgrund der Zertifizierungspflichten nicht grade ein einfaches und schnell zu realisierendes Vorhaben. Aber das vorhandene Marktpotenzial ungenutzt zu lassen, ist keine Lösung. Gemeinsam mit guten Partnern vor Ort kann man diesen Markt für sich erschließen. Die IHK Koblenz will das Thema Gesundheitsmarkt in China weiter verfolgen und wird in Kürze über weitere Veranstaltungen informieren. Ansprechpartnerin: Frauke Gutmann, Telefon 0261/ , Für Januar bis November 2009 werden die Gewinne der Unternehmen mit Millionen RMB angegeben. Dies entspricht einem Wachstum von 31,9 Prozent und einer Umsatzrendite von rund elf Prozent. Außenhandel: Die VR China erreichte 2009 bei den Medizintechnikimporten (ohne Orthopädie) bereits Weltrang acht. Gemessen an der Einfuhr pro Kopf (3,5 US-Dollar) liegt das Land aber weit hinter Russland (18,5 US-Dollar) oder Brasilien (5,9 US-Dollar) zurück. Diese Zahlen verdeutlichen, welches Potenzial die Volksrepublik China mittelund langfristig bietet. Deutsche Hersteller genießen den Ruf, mit die beste Qualität liefern zu können Deutsche Hersteller genießen den Ruf, mit die beste Qualität liefern zu können. Ihre Medizintechniklieferungen in die VR China dürften 2010 erstmals die Eine-Milliarde- US-Dollar-Marke überschreiten. Allein in den ersten neun Monaten stiegen die Bezüge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31,1 Prozent auf 912 Millionen US-Dollar. Wichtigstes Lieferland waren 2009 jedoch die USA, gefolgt von Deutschland und Japan. Zusammen stellten diese drei Länder zwei Drittel der chinesischen Importe. Geschäftspraxis: Lokale Importeure sind für den Einstieg in den chinesischen Markt von großer Bedeutung. Ferner bietet der Besuch von Fachmessen wichtige Einblicke in das aktuelle Branchengeschehen. Durch das Auslandsmesseprogramm des Bundes wer- den 2011 die China Med (März/Beijing), die China International Medicinal Equipment Fair CMEF (Oktober/noch offen) sowie die China Pharm (Oktober/Shanghai) gefördert. Medizinprodukte benötigen eine Zulassung der chinesischen Gesundheitsbehörden. Zum Teil besteht Zertifizierungspflicht (China Compulsory Certification). Zentrale Anlaufstelle der Branche für Zertifizierungen ist das Center for Medical Device Evaluation (CMDE), das zur State Food and Drug Administration (SFDA) gehört. Die Importtarife für Medizintechnikprodukte sind relativ niedrig und bis auf wenige Ausnahmen wie Massagegeräte, zwischen 0 und maximal 8 Prozent angesiedelt. Sämtliche Medizinmöbel sind beispielsweise zollfrei, die Mehrzahl der Produkte dürfte bei einem tz von vier Prozent liegen. Hinzu kommt bei allen Erzeugnissen die Mehrwertsteuer von 17 Prozent. Bernd Schaaf Der Autor Herausgeber ist Germany Trade and Investment-Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing in Bonn. Autor: Bernd Schaaf, Shanghai anzeige Nachfolgeregelung: Jetzt beraten lassen! Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Ihr Lebenswerk sollten Sie immer in besten Händen wissen. Stellen Sie jetzt die Weichen für die Zukunft Ihres Unternehmens gemeinsam mit uns. Wir helfen Ihnen bei der Vorbereitung und Durchführung der Unternehmensübergabe. Ganzheitlich. Verlässlich. Nachhaltig. Sprechen Sie einfach persönlich mit einem unserer Berater ganz in Ihrer Nähe oder gehen Sie online auf vr-rheinlandpfalz.de Volksbanken Raiffeisenbanken

16 IntERnatIonaL Slowakei im Aufschwung: Deutschland wichtigster Handelspartner die slowakei ist spitzenreiter beim europäischen Wirtschaftswachstum. Getragen von einer erstarkten Exportnachfrage legte die slowakische Wirtschaft im vergangenen Jahr um vier prozent zu. der wichtigste Handelspartner ist dabei deutschland. Die slowakei konnte im vergangenen Jahrzehnt ihr reales Bruttoinlandsprodukt um sechzig prozent gegenüber dem Basisjahr 2000 steigern. das schaffte sonst kein anderes Land in Europa. die Verfügbarkeit leistungsbereiter arbeitskräfte zu niedrigen Lohnkosten in kombination mit umfassenden strukturreformen, die unter anderem einen einheitlichen steuersatz von 19 prozent sowie eine Flexibilisierung des arbeitsrechts mit sich brachten, läuteten einen langjährigen Investitionsboom in der Industrie ein. Erst die internationale Wirtschaftskrise setzte dem vorübergehend ein Ende. aktuell sind die Wachstumsaussichten wieder blendend: 2011 ist mit einer Wachstumsrate von 3 bis 3,5 prozent zu rechnen. aktuell blendende Wachstumsaussichten weiterer Wachstumsfaktor in der slowakischen Wirtschaft ist die Elektronikindustrie: dank Großinvestitionen von samsung und Foxconn haben sich die westslowakischen städte Galanta und nitra zu einem Cluster für unterhaltungselektronik entwickelt. Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftszweigen wurde die Branche von der krise kaum in Mitleidenschaft gezogen. In diesem Marktumfeld sind die Geschäftschancen für deutsche unternehmen gut. Bereits am Markt vertreten sind Branchenriesen wie allianz, deutsche telekom, Leoni, schaeffler oder siemens sowie zahlreiche kleinere und mittelständische Firmen. Während die slowakei in der Vergangenheit vor allem als verlängerte Werkbank für ausländische produktionsbetriebe diente, gewinnt sie heutzutage immer mehr als absatzmarkt an Bedeutung, auf dem deutschland traditionell der wichtigste Handelspartner ist. der Handel mit deutschland trägt zu knapp einem Fünftel am slowakischen außenhandelsvolumen bei summierten sich die deutschen Exporte in die slowakei auf ein Volumen von 9,4 Milliarden Euro. Geliefert werden vor allem kfz-teile, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. In der jährlichen stimmungsumfrage der ahk slowakei zeigten sich auch die deutschen Investoren im Land wieder zuversichtlicher. Rund zwei drittel der befragten unternehmen rechnen in diesem Jahr mit besseren Geschäften. 83 prozent würden ihre Investition in der Region heute wiederholen. Besonders zufrieden sind die Firmen mit der europäischen Integration und der Zugehörigkeit zur Eurozone. Gleichwohl sehen die deutschen Investoren auf verschiedenen Feldern nachholbedarf. Mit dem aufschwung verteuerten sich allerdings die arbeitskosten erheblich auf Euro-Basis hat sich das Bruttolohnniveau mit einem anstieg von rund 400 Euro im Jahr 2004 auf 770 Euro im vergangenen Jahr beinahe verdoppelt. dafür kann das Land heute auf eine ausgeprägte Industriekultur blicken, die sich insbesondere in der westlichen Landeshälfte auf eine gut ausgebaute Infrastruktur stützt. allen voran stehen die automobilindustrie und deren Zuliefererzweige. Mit Volkswagen, psa peugeot Citroën und kia Motors sind drei namhafte Hersteller im Land vertreten. Zusammen produzieren sie, pro Einwohner gerechnet, mehr Fahrzeuge als jedes andere Land der Welt. Hersteller von Fahrzeugteilen und elektrotechnischen komponenten sowie Metall verarbeitende Betriebe und Maschinenbauer profitieren so nach der krise wieder kräftig vom Höhenflug der automobilkonzerne. Ein Wichtigstes standbein: die automobilindustrie. Foto: FF 14 IHK-Journal Juni 2011

17 IntERnatIonaL Hierzu gehören eine ausbaubedürftige Infrastruktur im osten, probleme bei der Einklagbarkeit von Rechtsansprüchen, fehlende praxisnähe im ausbildungssystem sowie korruption und Wirtschaftskriminalität. MaRkus HaLt Der Autor Markus Halt arbeitet für die AHK Slowakei. Die IHks haben als besonderen service für die Mitgliedsunternehmen ein Länderschwerpunktsystem entwickelt. demnach behandeln einzelne IHks vertieft ausgewählte Länder, das heißt, unternehmen auch aus anderen kammerbezirken können sich bei diesen IHks intensiv zu diesen Ländern informieren. Mittlerweile umfasst das netzwerk 37 Industrie- und Handelskammern, die insgesamt 68 Länderschwerpunkte bearbeiten. Eine Übersicht finden sie unter der Internet-adresse die IHk koblenz betreut als schwerpunktländer australien und seit einigen Monaten das Euroland slowakei. ansprechpartnerin: karina szwede, Leiterin der abteilung standortpolitik, International, Slowakei: Zugpferd Nummer eins ist die Automobilindustrie Interview mit dr. Guido Glania, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der ahk slowakei. IHK: Herr Glania, hat die slowakei die Wirtschaftskrise hinter sich gelassen? Glania: der konjunkturmotor brummt wieder, vor allem die Industrie hat sich schnell von dem schock erholt. die unternehmen investieren wieder kräftig, gleichwohl sollte nicht übersehen werden, dass der aufschwung momentan fast ausschließlich von den Exporten getragen wird. Im Gegensatz zu den krisenvorjahren stockt der private konsum noch. kein Wunder, bei über 14 prozent arbeitslosigkeit. IHK: In welchen Branchen sehen sie konkrete Geschäftschancen für deutsche unternehmen? Glania: das Zugpferd nummer eins ist nach wie vor die automobilindustrie. die Branche befindet sich derzeit auf einem steilen Expansionskurs und eröffnet damit absatzpotenziale für Zulieferfirmen. selbiges gilt für den Maschinen- und anlagenbau: viele produktionsanlagen im Land sind nicht mehr up-to-date und bedürfen der Modernisierung. auch der Markt für umwelttechnik kommt dank umsetzung von Eu-auflagen langsam in Bewegung. aufgrund ihrer natürlichen Gegebenheiten bestehen in der slowakei zudem günstige Es bewegt sich was in dem Land mit der Hauptstadt Bratislava: In der slowakei geht es wirtschaftlich bergauf. Foto: FF Voraussetzungen für die nutzung erneuerbarer Energien, besonders bei Biomasse und Biogas. IHK: Was ist bei einem wirtschaftlichen Engagement in der slowakei zu beachten? Glania: das a und o sind persönliche kontakte, ohne die bleibt der Geschäftserfolg in der Region aus. Beim aufbau eines netzwerks kann die ahk slowakei behilflich sein. auf dem arbeitsmarkt gilt, dass die Fluktuation vergleichsweise hoch ist und die Rekrutierung bei technischen Berufen schwieriger ausfällt. Wer auf den Rechtsweg angewiesen ist, sollte sich im klaren sein, dass sich die Verfahren stark in die Länge ziehen können. auf Bestechungen sollte sich grundsätzlich kein unternehmer einlassen, da es in der slowakei auch ohne geht. Zur Person Dr. Guido Glania, geboren 1970; Studium und Promotion der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Köln und Nürnberg; 1993 bis 2003 Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in Berlin, handelspolitischer Referent; 2003 bis 2008 Büro des BDI in Brüssel, Bereichsleiter Außenwirtschaft und Entwicklungspolitik; Alliance for Rural Electrification in Brüssel, Generalsekretär. Seit März 2011 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Slowakischen Industrie- und Handelskammer in Bratislava. Juni 2011 IHK-Journal 15

18 international Fit für das Russlandgeschäft: Training für Führungskräfte deutscher Unternehmen in Russland Seit 2006 haben auf Einladung der russischen Regierung Führungskräfte aus GESCHÄFTSADRESSEN Esch+Pickel_2010_04:Esch+Pickel IM INTERNET deutschen Unternehmen ein Training zur Geschäftsanbahnung in russischen Regionen wie zum Beispiel St. Petersburg, Nischni Nowgorod, mara, Kasan und Westsibirien absolviert. Mehr als 75 Prozent der Teilnehmer wurden von kleinen und mittelständischen Unternehmen für die zweiwöchige Fortbildung nach Russland entsandt. Rund die Hälfte der Teilnehmer repräsentierte Unternehmen der Dienstleistungsbranche, insbesondere Beratungsund Handelsunternehmen. Bis Ende 2011 werden drei weitere Fortbildungen im Süden Russlands (19. Juni bis anzeigen 2. Juli), Westsibirien (18. September bis 1. Oktober) und in mara sowie Kasan (16. bis 29. Oktober) stattfinden. Das Training in Russland vermittelt ein tieferes Verständnis der Geschäftspraktiken russischer Unternehmen und der russischen Geschäftskultur. Gleichzeitig wird den Teilnehmern die Gelegenheit gegeben, vor Mayen Ort Kontakte zu russischen Unternehmen, Kammern und Verbänden aufzubauen. Dies Andre -Michels.de ist eine gute Grundlage für erfolgreiche Geschäftsaktivitäten in Russland. Caspers Mock :28 Uhr Seite 1 Im Einzelnen beinhaltet das zweiwöchige Programm in Russland: caspers mock Anwälte Gruppen- und Individualbesuche in Unternehmen und Sonderwirtschaftzonen, Koblenz - Frankfurt - Bonn - arbrücken Rechtsanwälte: Ihren Die Anwälte beraten und Dr. jur. Jochem Anwälte Caspers Fachanwalt für: vertreten zudem in weiteren Hans-Dieter Mock Arbeitsrecht Rechtsgebieten: Dieter Kessler Bank- und Kapitalmarktrecht Abfallrecht, AGB-Recht, Bankrecht, Peter Sprengart Bau- und Architektenrecht Workshops und Trainings zu Themen wie Börsenrecht, Bußgeldrecht, Marion Bachmann-Borsalino Erbrecht Prof. Dr. jur. Hans Rudolf ngenstedt Compliance Dorothea Wagner 5 Standorte Familienrecht Forderungseinzug Horst-Walter Bodenbach Gewerblicher Rechtsschutz Immobilienrecht, Inkasso regionale Wirtschaftspolitik und struktur, Dr. jur. Wolfgang Weller Informationstechnologierecht Insolvenzrecht, Internetrecht, Arno Schubach Handels- und Gesellschaftsrecht Krankenhausrecht, Medienrecht, Ralf Georg 41 Rechtsanwälte Insolvenzrecht Public Private Partnership, Markus Schmuck I.T.-Recht Umweltrecht, Verwaltungsrecht, Marktlage, regionale Außenwirtschaftsförderung und interkulturelle Kommunikation, Dirk Waldorf Medizinrecht Wettbewerbsrecht, Dr. jur. Gerhard Wolter Miet- und Wohnungseigentumsrecht Zivilrecht, u.v.m. Elmar Kloss16 Fachanwaltschaften Karin Thillmann Steuerrecht Dr. jur. Angela Trapanotto Stahlhallenbau und Strafrecht Joachim Vogt Transport- und Speditionsrecht JUVE, Handbuch Wirtschaftskanzleien, 2006/2007: breites wirtschafts- Dr. jur. Dirk Lindloff Dr. jur. Ingo Fromm Verkehrsrecht Roland Schmidt Versicherungsrecht rechtliches Spektrum mit Schwerpunkten in IT und Medien, Arbeits- und Anette Vorpahl Verwaltungsrecht Christian Becker führende finden Sie unter und Immobilienrecht.. größte Daneben Wirtschaftsstraf- ebenso Transportrecht und Nach- Eva Wehmeyer Christoph Kulenkampff folgeregelungen. Michael Jans Dr. jur. Jan-Peter Psczolla JUVE, Handbuch Wirtschaftskanzleien, bewertet Elmar Pung uns in 2007/2008 und 2008/2009 als: eine führende Eckard Finke Simon Lüders LL. M. und weiterhin auch die größte Kanzlei (JUVE 2010) Elisabeth Schmücker in der Region Rheinland-Pfalz/arland. Gerrit Diesinger Christoph Seavecke Christoph Steinbach Dominik Huber Lars Christian Nerbel Rudolf-Virchow-Str. 11 Bleidenstr. 1 (Neue Kräme) Wachsbleiche 26 Ursulinenstr Koblenz Frankfurt am Main Bonn arbrücken Tel. 0261/ , Fax -37 Tel. 069/ , Fax -102 Tel. 0228/ Tel. 0681/ , Fax -11 Fax. 0228/ Kanzlei in Rheinland-Pfalz. Besondere Konstruktionen. Kooperationsbörse mit russischen Unternehmen aus der Region, Runder Tisch mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik, Treffen mit verantwortlichen Mitarbeitern der Deutschen Auslandsvertretung und/oder der Außenhandelskammer. Das Programm basiert auf der gemeinsamen Erklärung zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Russischen Föderation über die Zusammenarbeit bei der Fortbildung von Führungskräften der Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation vom 15. Juli Es wird vom russischen Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung gefördert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt. Informationen Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet unter inwent.org/mp. Kontakt: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Bonn, Ronald Schulz und Andrea Eles, Telefon 0228/ und -1219, und Kreuzstr Bad Kreuznach Telefon: 0671 / 2088 Telefax: 0671 / 2085 International Business Michael Wiesner, LL.M. in International Business Rechtsanwalt Dipl.-Betriebswirt (FH) 16 IHK-Journal Juni 2011

19 international Kontakt aufgebaut: Erfahrungen vom Training Hans Krempl jun., Geschäftsführer der Hans Krempl Haustechnik GmbH in Koblenz, hat an einem GIZ Präsidentenprogramm in Russland teilgenommen. Das Programm heißt Präsidentenprogramm, weil es bereits1997 vom Präsidenten der Russischen Föderation ins Leben gerufen worden war. Im Gespräch mit der IHK-Journal-Redaktion beschreibt er seine Erfahrungen. IHK: Herr Krempl, Sie wollten mit Ihrer Teilnahme an diesem Programm, Kontakte auf dem russischen Markt knüpfen sowie auch gleich interkulturelle Fehler vermeiden. Was haben Sie erlebt? Wir haben mit unserer Gruppe Unternehmen aus verschiedenen Branchen aus ganz Deutschland die Regionen mara und St. Petersburg besucht. Neben den Unterrichten bei den regionalen Ressourcenzentren von mara und St. Petersburg gab es Seminare zum Beispiel über Verhaltensweisen oder Arbeitsrecht bis hin zum Marketing und Antikrisenmanagement. Untermauert wurden die Seminare mit Gruppenarbeit und praktischen Beispielen, des Weiteren wurden Praxisunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen besucht. Weiterhin hatten wir die Möglichkeit, über ein Management-Meeting am Anfang des Besuchs in St. Petersburg einer deutsch-norwegische Kontaktbörse beizuwohnen. Vorteilhaft in beiden Regionen waren die Besuche von Unternehmen der gewünschten Branche im Beisein eines Studenten als Dolmetscher. In der Praxis in mara geschah dies in Form von eingeladenen Unternehmen der Branche ins Ressourcenzentrum bei einem Round- Table-Gespräch, in St. Petersburg über das Aufsuchen von Unternehmen, die auf das Profil passten. Außerdem wurden verschiedene Unternehmen auch aus der öffentlichen Hand besucht, zum Beispiel die Wasserversorgung oder das Wassermuseum. Ein weiterer Vorteil waren die Kontakte innerhalb der Gruppe. So konnten wir zu anderen Kollegen bis hin zum Russland-Experten-Consulting weitere Netzwerkunterstützungen erfahren, die auch weiterverfolgt werden, wie die konkrete Erweiterung der Datenbankabfrage und die Erweiterung der Kontaktbasis. Wir konnten aufgrund des Kontakts vor Ort und der Unterstützung der Russland-Experten erneut Kontakt mit einem bekannten Unternehmen aufnehmen und einen Gesprächstermin innerhalb der eigenen Firma vereinbaren. Hier haben wir den Grundstein der Zusammenarbeit mit dieser russischen Firma gelegt. In diesem Fall geht es um Ersatz- und Zubehörteile für Russland. Hierzu muss man wissen, dass dieser Bereich sehr speziell ist und sich in Russland erst im Aufbau befindet. Die anderen besuchten Firmen haben keine Ansatzmöglichkeiten ergeben. Parallel haben wir über ein in der Nähe befindliches Logistikunternehmen den Export von Küchen in Angriff genommen. IHK: Wie beurteilen Sie dieses Programm und könnten Sie anderen Unternehmen eine Teilnahme empfehlen? Neben dem Beziehungsnetzwerk und der Unterstützung für den Beginn der Zusammenarbeit mit einem größeren Service- Koblenz Hans Krempl. K Foto: FF und Ersatzteil-Zubehör-Unternehmens in Moskau befinden wir uns in der Erweiterung der Datenbankinformationen über Russland-Experten. Somit ergeben sich in der Summe vielversprechende Ansätze für den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Die Ergebnisse muss man langfristig abwarten, da die Geschäftsbeziehungen mit Russland sehr viel Vorbereitungs-, Umsetzungs- und Ausführungszeit benötigen. Beispielsweise sind die Zollformalitäten sehr umfangreich. Hinzu kommt, dass es von Vorteil ist, nur gegen Vorkasse oder abgesichert mit den jeweiligen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Ich kann anderen Unternehmen, die sich langfristig mit Russland beschäftigen, eine Teilnahme an diesem Programm unbedingt empfehlen. Es erfordert einen gewissen Zeiteinsatz, aber hierdurch startet man gut vorbereitet und das ist gerade in Russland ein großer Vorteil. St. Petersburg mara

20 Rubriktitel International Veranstaltung Russland Chancen für den Mittelstand : Zollkomitee der AHK Russland besucht IHK Koblenz Die neue Zollunion Russland-Weißrussland-Kasachstan stellt immer neue Anforderungen an deutsche Exporteure. Trotzdem ist Russland Deutschlands zweitwichtigster Handelspartner in Osteuropa. Die Bundesrepublik ist nach China sogar der größte Exporteur auf dem russischen Markt. Zusammen ergibt dies ein Spannungsfeld von Chancen und Hindernissen, zu dem die IHK Koblenz in einer Veranstaltung informieren möchte. Die Arbeitsgruppe Zoll der AHK Russland berichtet unter Leitung von Michael Harms, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, von ihrer Arbeit und referiert unter anderem zum Thema Zollunion, die Verlegung der Zollabwicklung an die Grenze, neue russische Gesetzgebung und Zollbroker. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Gelegenheit, sich mit den russischen Fachleuten auszutauschen und so wichtige Erkenntnisse für Exporte nach Russland zu gewinnen. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden Teilnehmer über Zertifizierungspflichten, aber auch Finanzierungsfragen informiert. Auch hierbei stehen die Fachleute der AHK für die Anliegen der Teilnehmer zur Verfügung. Russland Chancen für den Mittelstand eine kostenfreie Veranstaltung Ihrer IHK am Montag, 29. August, 10 bis 16 Uhr. Anmeldung Andrea Wedig, Telefon 0261/ , Zollunion Russland-Weißrussland- Kasachstan: Das Für und Wider Die Zollunion Russland-Weißrussland-Kasachstan hat sich von einer politischen Initiative zur historischen Realität entwickelt bereits seit einem Jahr gelten in den drei Ländern einheitliche Zollregeln. Nachstehend ein Überblick über Erfolge, Probleme und Aussichten der Entwicklung der Union. Seit einem Jahr gilt für die drei Länder ein einheitlicher Zollkodex. Auch Zollregulierungen und Zollsätze werden auf einen Nenner gebracht, die internationalen Grenzen innerhalb der Dreier-Union werden abgeschafft. Die Erfolge der Zollunion zeigen sich auch in der Statistik. So hat zum Beispiel Weißrussland 2010 den Export nach Russland um 46,1 Prozent erhöht, der Umfang der durch Kasachstan nach Russland gelieferten Ware ist im Vergleich zum Vorjahr um fünf Milliarden US-Dollar gestiegen. Der Import aus dem fernen Ausland, der bis zu 90 Prozent des Gesamtvolumens aller nach Russland eingeführten Ware ausmacht, nimmt ebenfalls zu: Laut Angaben des russischen Föderalzolldienstes ist der Import allein innerhalb der ersten drei Monate 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 41 Prozent (50,4 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Diese Zahlen machen deutlich, dass der von Experten prophezeite Zusammenbruch der Zollsysteme nicht eingetreten ist. Die Geschichte der Zollunion beginnt offiziell am 1. Juli 2010 mit Inkrafttreten des einheitlichen Zollkodex. Die Anfänge gehen allerdings auf das Jahr 1995 zurück, als Russland aktiv für eine wirtschaftliche Integration der GUS-Staaten plädierte und ein Zollabkommen mit Weißrussland unterschrieb. Später traten dem Abkommen Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan bei erkannte man, dass einer Integration lediglich die Wirtschaft von Weißrussland, Russland und Kasachstan gewachsen wäre. In sehr kurzer Zeit legten diese Länder die grundlegenden Normen der Union fest. Es wurde eine ständig fungierende Institution zur Regelung gegründet: Die Kommission der Zollunion. Russland verfügt über 57 Prozent der Stimmen, Weißrussland und Kasachstan jeweils über 21,5 Prozent. Zum 1. Januar 2010 unterzeichneten die drei Mitglieder den Großteil der allgemeinen einheitlichen Rechtsunterlagen für die Arbeit der Zollunion. Außerdem wurden eine einheitlicher Zolltarif und nichttarifliche Regulierungen eingeführt. Ab Juli 2010 begann dann die Vereinigung von Weißrussland, Kasachstan und Russland zu einer einheitlichen Zollzone mit einem einheitlichen Zollkodex. Die Vereinheitlichung der Zolltarife und Anpassung von Zollverfahren ist in vollem Gange. Die Import- und Exportkontrolle wird auf die Außengrenzen der Zollunion verlegt dieser Prozess soll 2011 abgeschlossen werden. Die Einfuhrzölle werden auf ein gemeinsames Konto gezahlt und anschließend an die staatlichen Budgets der drei Länder verteilt. Russland erhält 87,97 Prozent, Kasachstan 7,33 und Weißrussland 4,70 Prozent. Bis Juli 2011 soll der Integrationsprozess abgeschlossen sein. Die internationalen Grenzen innerhalb der Dreier-Union werden geöffnet, der freie Warenverkehr tritt in Kraft und die Wirtschaft der Staaten unterliegt den einheitlichen internen Grundregeln. Die Schaffung eines einheitlichen Wirtschaftsraumes soll bis zum 1. Januar 2012 komplett vollzogen werden. Für die nächste Zukunft sind die Vereinheitlichung der technischen Normvorschriften und die Anerkennung der (lesen Sie weiter auf Seite 20) 18 IHK-Journal Juni 2011

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