J. W. von Goethe

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1 J. W. von Goethe STURM UND DRANG KLASSIK ROMANTIK

2 Zeitraum 1767: Beginn des Sturm und Drang Herder veröffentlicht das Werk: Fragmente über die neuere deutsche Literatur Der Autor plädiert für eine eigenständige Nationalliteratur, frei von den damals vorherrschenden französischen und englischen Vorbildern. 1785: Ende des Sturm und Drang Goethe erlebt in Weimar seine vorklassische Phase

3 Woher kommt die Bezeichnung? Die Bezeichnung Sturm und Drang bezieht sich auf das Drama von Friedrich Maximilian Klinger. Sein Werk hieß zuerst Der Wirrwarr (1776) und wurde dann in Sturm und Drang umgetitelt. Es handelt sich um eine sehr komplizierte Geschichte, die an Shakespeares Comedy of errors erinnert. Drei Freunde leiden gemeinsam an der "grässlichen Unbehaglichkeit und Unbestimmtheit der Umwelt, mehr noch an ihrer eigenen Zerrissenheit. "Unser Unglück kommt aus unserer eigenen Stimmung des Herzens, die Welt hat dabei getan, aber weniger als wir". Das Drama zeigt den Drang ohne Ziel, den Sturm der Leidenschaften um ihrer selbst willen, in dem sie sich verwirren.

4 Sturm und Drang Eigenschaften Bewegung von Jugendlichen gegen die Herrschaft der Vernunft. Überwindung der Aufklärung, Rückkehr zur Natur, zum Gefühl, zur Phantasie, zu den Gemütskräften als neue dichterische Grundhaltung. Ideal der Freiheit. Die Aufklärung strebte nach Freiheit. Aber diese war durch Regeln (auch in der Dichtkunst) eingeschränkt. Selbständigkeit und Verherrlichung des Originalgenies als Urbild des höheren Menschen und Künstlers. Vorbild: spontane und volkstümliche Schöpfungen, die die Natürlichkeit und die Einfalt des Herzens zeigen.

5 Die Autoren Johann Gottfried Herder ( ) Protest gegen die herrschenden Moralvorstellungen: die Entscheidungen sind vom Herzen und nicht von der Moral abhängig. Die Stimme des Herzens ist ausschlaggebend für die vernünftige Entscheidung. Ursprung der Kunst ist nicht die Vernunft, sondern das Gefühl und die Leidenschaft. Solche Natürlichkeit findet Herder in den Volksliedern, die er in einer Sammlung Stimmen der Völker in Liedern herausgab.

6 Die Autoren Werke von J. W. von Goethe Wetzlar / Weimar Prometheus (Hymne 1773) Die Leiden des jungen Werthers (Briefroman 1774) Urfaust ( ) Faust ein Fragment (1788). Es fehlt noch der Teufelspakt. Neben der Liebestragödie um Gretchen wird die Tragödie des zweifelnden und scheiternden Wissenschaftlers sichtbar.

7 Klassik Im Mittelpunkt steht das Humanitätsideal der Renaissance, sowie das Ebenmaß, die edle Einfalt und stille Größe der antiken Kunst. Winckelmann ( ) legt die Grundlagen einer neuen Ästhetik: Kunst ist die Darstellung des Schönen. Johann Joachim Winckelmann

8 Klassik In seinem Hauptwerk Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in Malerei und Bildhauerkunst (1755) nimmt Winckelmann die Kunstauffassung der Antiken wieder auf: Der einzige Weg für uns groß, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten. Warum wird das Schöne der antiken griechischen Kunst zum Modell? Die Griechen wurden als Volk gesehen, das im Einklang mit der Natur lebte. Diesem geistigen Gleichgewicht des Menschen entsprach ein Ebenmaß der Formen. Äußerliche und innerliche Schönheit trafen zusammen.

9 Klassik Nicht nur ein ästhetisches Prinzip, sondern auch eine Lebensweise: ideal ist der vollständige Mensch, der durch die Kultur nach edlen Idealen strebt und sich als bewusster ausgewogener Bürger entwickelt. Es behauptet sich wieder ein Humanitätsideal, das in Italien mit dem Humanismus entstanden war und durch die Aufklärung eine rationale Komponente bekommen hatte. Französische Revolution: Verkündung der Menschenrechte unter dem Motto liberté, egalité, fraternité. Sturz des Absolutismus. Französische Revolution 1789 Erklärung der Menschenrechte

10 Vom Sturm und Drang zur Klassik Goethes Italienische Reise von 1786 bis 1788 bringt ihn zur entscheidenden Wendung vom Sturm und Drang zur Klassik. Goethe in der römischen Campagna Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1787

11 Klassik Werke von J. W. von Goethe Italien / Weimar Iphigenie auf Tauris (1786) Italienische Reise ( ) Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795) Die Wahlverwandschaften (1809)

12 Romantik Frühromantik / Jenaer Kreis Brüder Schlegel, Novalis, Tieck, Schelling: philosophisch-theoretische Grundlagen Hochromantik / Heidelberger Kreis Brentano, Eichendorff, Brüder Grimm: Förderung der Volkspoesie (Sagen, Märchen) Spätromantik / Berliner Kreis Tieck, Hoffmann: nationalistischer Charakter Wortführer: August Wilhelm und Friedrich Schlegel Programmatische Zeitschrift: Athenäum (1798 gegründet)

13 Entstehung Die Romantik entstand als Reaktion auf das Monopol der vernunftorientierten Philosophie der Aufklärung. die Strenge des durch die Antike inspirierten Klassizismus.

14 Kontaktpunkte zum Sturm und Drang Irrationalität, Streben, Phantasie, Natur, Sinnlichkeit Anders als im Sturm und Drang: Keine rebellische anarchische Haltung. Im Vordergrund ist das GEFÜHL, die SEHNSUCHT nach etwas Fernem, Unerreichbarem, Unendlichem.

15 Was ist die Sehnsucht? Aus dem Streben entwickelt sich die Grundhaltung der Romantik: die Sehnsucht. Sehnsucht ist das Streben nach etwas Unbekanntem und Unerreichbarem. Zentral wird das Interesse am Exotischen, Abenteuerlichen, Wunderbaren, am Mysterium und an fernen Ländern oder Zeiten. Caspar David Friedrich

16 Kontaktpunkte zur Klassik Treibende Kraft der deutschen Romantik ist eine ins Unendliche gerichtete Sehnsucht nach Heilung der Welt, nach der Zusammenführung von Gegensätzen zu einem harmonischen Ganzen. C. David Friedrich

17 Die Autoren Friedrich Schlegel ( ) Poesie soll progressiv (Methode) und universal (Ziel) sein. Progressiv: Streben nach dem Unendlichen und Unbestimmten, nach dem Vollkommenen. Aber die Vollkommenheit wird nie erreicht: Poesie ist etwas im Werden. Universal: In der Form: alle Gattungen sollen sich verschmelzen (Theater, Prosa, Lyrik, Musik, Poesie) und auf ein Gesamtkunstwerk abzielen, wo die Realität poetisch und die Poesie lebendig und konkret wird und in dem Genialität (Künstler) und Kritik (Publikum) gemeinsam Platz finden. Im Inhalt: die Geschichte der Protagonisten soll stellvertretend für eine ganze Generation und Epoche sein.

18 Aufgabe des Künstlers Aufgabe der Dichter der Weimarer Klassik sowie von Sturm und Drang und Aufklärung: Erziehung des Volkes durch Literatur. Aufgabe der Dichter der Romantik: Heilung des Risses, der durch die Welt und damit durch die Individuen geht Figur des Dichterpriesters. Die Funktion der Poesie ist die Harmonisierung, d.h. die Poetisierung der Gesellschaft. Poetische Individuen sind harmonische Individuen, die auf Liebe und Freundschaft (das Ideal der zwischenmenschlichen Beziehungen) eingehen können.

19 Romantisierung und Ironie Gegenüber den Gegensätzen der gespalteten Realität versucht also der Autor die Welt mit der Phantasie zu romantisieren, d.h. dem Bekannten (Alltäglichem) einen Schein von Unendlichem und Unbekanntem zu verleihen. Er schöpft bewusst eine illusorische Welt. Der Romantiker bewahrt aber das Bewusstsein der Realität: durch die Technik der Ironie demaskiert er die Romantisierung als künstliche Operation und schafft Distanz zum Erzählten. So beschreibt F. Schlegel das Verhältnis von Autor und Kunstwerk: Ironie ist der stete Wechsel aus Selbstschöpfung und Selbstvernichtung.

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