Ernesto Grassi. Die Theorie des Schönen in der Antike. DuMont Buchverlag Köln

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1 Ernesto Grassi Die Theorie des Schönen in der Antike DuMont Buchverlag Köln

2 Inhalt Vorwort zur zweiten Ausgabe 11 Vorwort 17 Einleitung 1 Sind die Gebiete des Schönen und der Kunst identisch? 25 Die Aufgabe 25 Aktualität der Kunst 26 Kunst in existentieller Bedeutung, als Gestaltung der Lebenswirkitchkett 27 Ist Kunst etwas Selbstverständliches? 28 Theorie der Kunst und Ästhetik 30 Existentielle Deutung der Kunst und Reaktion gegen den Ästhetizismus 31 2 Das Ende der Dichtung als >Literatur< Baudelaire: Der Dichter als Zeuge der Transzendenz 32 Rimbaud; Die Verlagerung der poetischen Tat vom literarischen Werk in die Existenz Lautreamont: Die Selbstverleugnung der Dichtung 35 Surrealismus als Anti-Literatur und Anti-Kunst.. 36 Gegenwartsprobleme als Ausgangspunkt für die Befragung antiker Texte 40 Verwirrung historischer Kategorien. Notwendigkeit der Tradition 41 3 Neuzeitliche und gegenwärtige Kunst Die neuzeitliche Kunst als Weltentdeckung Wandlung von Ort und Aufgabe der Kunst Das Problem der Bedeutung gegenwärtiger Kunst 46

3 I Das Schöne als Glanz und Macht der Urwirklichkeit. Die ontologische Bedeutung des Schönen 1 Die frühesten Äußetungen über das Schöne und die Kunst 48 Werden ästhetische Kategorien den >schönen< Werken der Antike gerecht? 48 Zur vorplatonischen Auffassung des Schönen und derkunst 49 Das Schöne und das Gute. Hesiod 50 Die ontologische Bedeutung des Schönen bei Homer 52 Heraklit. Empedokles 59 D i e Pythagoreer. D e r K a n o n des Polyklet Interptetation zweier Stellen aus Xenophons»Symposion«67 Das Problem 67 Die Macht des Schönen 68 Gliederung des Textes 69 Schönheit als das Herrschende und Richtunggebende 70 Der transzendentale Charakter des Schönen Der erotische Charakter des Schönen 73 Das Schöne ist nicht subjektive Schöpfung eines Individuums, sondern ontologische Realität.. 74 Die Pantofnime von Ariadne und Dionysos Die Macht des Schönen als Grund der historischen?nenschlichen Gemeinschaft 76 Der Text 76 Gliederung des Textes 79 Unmittelbare W i r k u n g der S c h ö n h e i t Die Schönheit und ihre Macht Eros als Quelle der Fähigkeiten des Menschen 80

4 Kunst und Künstler 81 Die umfassende ontologische Bedeutung des Schönen 83 3 Schönheit der Natur und Schönheit der menschlichen Werke. Das Problem der Kunst bei Xenophon 85 D i e s i n n l i c h e Voraussetzung des S c h ö n e n Die Schönheit als Eigenschaft der Dinge Schönheit, Größe, Gestalt, Ordnung 87 Die Schönheit menschlicher Werke 89 Das Problem der Kalokagathie 91 Kunst als Mimesis 92 4 Aktuelle Betrachtungen 95 Die ästhetische Einstellung 95 Das Museum als Ausdruck der ästhetischen Einstellung 97 Ontologische Auffassung des Schönen innerhalb der gegenwärtigen Kunst 100 II Die Verurteilung der Kunst. Piaton 1 Die ontologische Bedeutung des Schönen ikunst jenseits der Kunst< 108 Schönheit als In-Grenzen-Treten; äußere und innere Schönheit 110 Ontologische Bedeutung. Beziehung zum Eros Das Schöne und seine Macht 113 Eros, Drang und Erzeugung im Schönen Platonisch-ontologische Züge der christlich-byzantinischen Kunst 116 Mißverständnisse der modernen ästhetischen Einstellung 118 Piatons Urformen und Mondrians universelles Gleichgewicht 120

5 2 Die Bestimmung der Kunst 121 Der göttlicheursprung der Dichtung 121 Die ursprüngliche Bedeutung der >Mimesis< Gegenstand der Nachahmung. Drei Stufen der Wirklichkeit 126 Hervorbringende und nachahmende Kunst Die menschliche Praxis als Gegenstand der Dichtung und der Musik 129 Piatons Kritik der Kunst 130 Die verpflichtende Wirklichkeit als würdiger Gegenstand der Kunst 133 Piatons Ablehnung jeglichen Ästhetizismus' isuprematismus<. Gegenstandslosigkeit als Urwirklichkeit 137 III Die Entstehung der Ästhetik. Aristoteles 1 Techne und Poiesis 157 Die Problemstellung 157 Umfassende Bedeutung des Begriffs >Poetik< Unterschied und Bezogenheit von Techne und Poiesis 159 Die Dualität von Materie und Form 160 Wesen der Kunst: das Zusammensetzen der Mythen und die Mimesis Mimesis, Mythos und Praxis 162 Ursprüngliche Bedeutung der Begriffe >Mythos< und ' Mimesis'- 162 Der Gegenstand der künstlerischen Mimesis: die menschliche Praxis 165 Klärung des Begriffs >Praxis<- 166 Kunst als Mimesis der Praxis 167 Gegenstand der Kunst: die menschlichen Möglichkeiten 169

6 Der Tanz als künstlerisches Phänomen Das Schöne als erfüllte Praxis in der vorplatonischen Tradition; Mythos als sakrale sinngebende Ganzheit 172 Der Mythos als Hauptelement der Tragödie Kunst und Leben 177 Kritik der lehrhaften Poetiken 179 Ton, Laut, Sprache. Das Wort als Mimesis Der künstlerische Mythos 181 Die Trennung des >Schönen< vom >Sein< Anwendung des Schönheitsbegriffs auf ontologische Gebiete 183 Ordnung, Symmetrie und Einheit 184 Das Problem des poetischen Universalen Kunst als Bezeugung der menschlichen Fähigkeit des Transzendierens 187 Die Wandlung des Begriffs der Kunst IV Hellenismus und Spätantike 1 Allgemeiner ontologischer Grundzug der antiken Theorie des Schönen Die pädagogische Rechtfertigung der Kunst. Plutarch, Quintilian Der Stoizismus 196 Der ontologische Begriff des Schönen bei Seneca 196 Senecas Theorie der Kunst Cicero 203 DerBegriffdes ^natürlichen Gefühls'für dasschöne 203 Schönheit und Nützlichkeit Philostratos. Theorie der künstlerischen Phantasie 207

7 6 Vitruv Horaz 212 Dichtung und Phantasie am Ursprung der menschlichen Gemeinschaft Die letzte ontologische Deutung der Kunst in der Antike 216 Plotin 216 Die Aufgabe des Dichters. Die Schrift»Über das Erhabene«' Schluß Ontologisches Denken und Technik des Dichtens 222 Vom Schein zur Wirklichkeit. Dadaismus und Surrealismus 226 Die Einheit der Künste und das Leben. Bauhaus 227 Die Überwindung der Scheinwelt. Der Blaue Reiter, Kandinsky 229 Text-Dokumente 235 Xenophon Piaton Cicero Horaz Vitruv Seneca Plutarch Pseudo-Longinus Lukian Philostratos Plotin 315 Chronologie 325 Anmerkungen 326 Bibliographie 331 Fotonachweis 344 Personenregister 345 Sachregister 349

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