Neuere Entwicklungen in der EU-Fusionskontrolle

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Neuere Entwicklungen in der EU-Fusionskontrolle"

Transkript

1 Neuere Entwicklungen in der EU-Fusionskontrolle Ulrich von Koppenfels Koordinierung der Fälle und Politik im Bereich der Fusionskontrolle GD Wettbewerb Brüsseler Informationstagung des FIW Brüssel, 6. November

2 Überblick Zahlen und Fakten Wichtige Fälle Zusagen Rechtsprechung Reformüberlegungen Internationale Zusammenarbeit Ergebnis 2

3 Angemeldete Zusammenschlüsse ( ) Fälle Jahr 3

4 Interventionen 4

5 Wichtige Fälle ( ) Untersagungen M.5830 OLYMPIC / AEGEAN AIRLINES M.6166 DEUTSCHE BÖRSE / NYSE EURONEXT Freigaben in Phase II mit Bedingungen/Auflagen (Art. 8 Abs. 2 FKVO) M.5675 SYNGENTA / MONSANTO SUNFLOWER SEED BUSINESS M.5658 UNILEVER / SARA LEE BODY CARE M.6203 WESTERN DIGITAL IRELAND / VIVITI TECHNOLOGIES M.6266 J&J / SYNTHES M.6458 UNIVERSAL MUSIC GROUP / EMI MUSIC M.6286 SÜDZUCKER / ED&F MAN M.6410 UTC / GOODRICH Freigaben in Phase II ohne Bedingungen/Auflagen (Art. 8 Abs. 1 FKVO) M.5907 VOTORANTIM / FISCHER / JV M.6101 UPM / MYLLYKOSKI AND RHEIN PAPIER M.6106 CATERPILLAR / MWM M.6214 SEAGATE TECHNOLOGY / SAMSUNG HDD BUSINESS M.6314 TELEFONICA UK / VODAFONE UK / EVERYTHING EVERYWHERE / JV Aufgabe des Zusammenschlusses in Phase II M.5969 SCJ / SARA LEE M CIN / TIRRENIA BUNISESS BRANCH Freigaben in Phase Imit Bedingungen/Auflagen (Art. 6 Abs. 2) M.5650 T MOBILE / ORANGE / UK JV M.5655 SNCF / LCR / EUROSTAR M.5669 CISCO / TANDBERG M.5721 OTTO / PRIMONDO M.5865 DB / ARRIVA M.5778 NOVARTIS / ALCON M.5661 ABBOTT / SOLVAY PHARMA M.5756 DFDS / NORFOLK M.5927 BASF / COGNIS M.5865 TEVA / RATIOPHARM M.5953 RECKITT BENCKISER / SSL M.5978 GDF / INTERNATIONAL POWER M.5984 INTEL / MCAFEE M.6093 BASF / INEOS / STYRENE JV M.6258 TEVA / CEPHALON M.6447 IAG / BMI M.6455 SCA / GEORGIA PACIFIC EUROPE M.6459 SONY u.a. / EMI MUSIC PUBLISHING M.6503 LA POSTE / SWISS POST / JV M.6512 DS SMITH / SCA PACKAGING M.6611 ARLA FOODS / MILK LINK

6 Untersagung: Deutsche Börse / NYSE Euronext (2012) Fusion der zwei führenden Plattformen für den Börsenhandel mit europäischen Finanzderivaten Zusammenschluss führt zu monopolartiger Stellung in durch hohe Eintrittsbarrieren gekennzeichneten Markt Effizienzgewinne nicht ausreichend, die wettbewerbsschädlichen Wirkungen zu kompensieren Angebotene Zusagen nicht ausreichend Ergebnis: Untersagung als ultima ratio 6

7 Sachlich relevanter Markt: Deutsche Börse / NYSE Euronext: Marktabgrenzung Schlüsselfrage: Einheitlicher Markt für an der Börse (ETD) und außerbörslich (OTC) gehandelte Derivate? NEIN, denn: Unterschiedliche Eigenschaften (voll standardisiert/individuell ausgehandelt) Unterschiedliche Zwecke (wenn auch z.t. parallel) Einsatz in komplementären Handelsstrategien (statt als Substitute) OTC-Handel ist im Allgemeinen kostspieliger als Handel mit liquiden ETDs Räumlich relevanter Markt: Konnte offen gelassen werden, weil DB und NYSE Euronext de facto die einzigen Plattformen mit einem glaubwürdigen margin pool europäischer Finanzderivate sind Ergebnis: drei relevante Märkte: Europäische Einzelaktienderivate (ggf. unterteilt nach unterlegten Aktien/Aktienbündeln) Europäische Zinsderivate (ggf. unterteilt nach kurzfristig/langfristig) Europäische Aktienindexderivate 7

8 Deutsche Börse / NYSE Euronext: wettbewerbliche Würdigung DB und NYSE Euronext sind füreinander die wettbewerblich nächststehenden aktuellen und potentiellen Wettbewerber ( closest competitors ) bei europäischen Finanzderivaten Überwältigende Beweise für Wettbewerb auf Augenhöhe ( head-to-head competition ) Gegenseitiger Wettbewerbsdruck bei Gebühren, Innovation und Serviceleistungen Extrem hohe Marktzutrittsschranken Margin pool stark korrelierter Kontrakte Frühere Versuche von Marktzutritten waren erfolglos oder hatten nur minimale Wirkung Monopolartige Stellung beim Handel und Clearing von europäischen Einzelaktienderivaten europäischen Zinsderivaten europäischen Aktienindexderivaten 8

9 Deutsche Börse / NYSE Euronext: Effizienzgewinne Geltend gemachte Effizienzgewinne: geringere Kosten für Sicherheitsleistungen Mehr Liquidität Einsparungen bei IT Schlüsselfrage: Sind die Effizienzgewinne nach Art und Umfang ausreichend, um die erheblichen wettbewerbsschädlichen Wirkungen der Fusion zu kompensieren? Test: überprüfbar, zusammenschlussspezifisch und den Verbrauchern zugute kommend Die Kommission hat anerkannt, dass gewisse Effizienzgewinne erzielt und an die Verbraucher weitergereicht werden Jedoch: Insgesamt war der Teil der geltend gemachten Effizienzgewinne, der die Kriterien des Tests erfüllte, nicht ausreichend, um die erheblichen schädlichen Auswirkungen des Zusammenschlusses auszugleichen 9

10 Universal / EMI Music (2012) Transaktion: Übernahme des Musikgeschäfts von EMI durch Marktführer Universal Zahl der Majors verringert sich von 4 auf 3; übrige Wettbewerber sind kleine unabhängige Plattenlabels Auswirkungen auf den Wettbewerb ( theory of harm ): Qualitative und quantitative Analyse Size matters : Sein Portfolio an von ihm vermarkteten Künstlern versetzt das fusionierte Unternehmen in die Lage, gegenüber digitalen Plattformen höhere Lizenzgebühren und vorteilhaftere Lizenzkonditionen zu erzwingen Nachteilige Effekte im EWR und in 26 EWR-Mitgliedstaaten SIEC in allen problematischen Märkten, insbesondere durch Entstehung einer marktbeherrschenden Stellung von Universal Freigabe auf Grund von Zusagen 10

11 Luftfahrtausrüstung UTC / Goodrich (2012) Wettbewerbliche Bedenken: Horizontal: Marktanteilsadditionen bei Flugzeuggeneratoren Effektanalyse auf Ausschreibungsmärkten Vertikal: Goodrich auf dem vorgelagerten Markt (wesentliche Komponenten für Motoren) UTC auf dem nachgelagerten Markt (Flugzeugmotoren) dynamische Analyse der Abschottung von Einsatzfaktoren ( input foreclosure ) Freigabe unter Bedingungen/Auflagen Gute Zusammenarbeit mit den Wettbewerbsbehörden der USA und Kanadas 11

12 Western Digital / Hitachi Storage (2011) Festplattenlaufwerke (HDD) Marktführer Western Digital übernimmt Hitachi (Nr. 3) Parallele Fusion Seagate/Samsung ohne Zusagen freigegeben (Prioritätsprinzip) Oligopol: 4 to 3 -Fusion in der Branche insgesamt 3 to 2 in besonders wichtigen 3,5-Zoll-Märkten Markt besonders stark konzentriert, weil Abnehmer von mehreren Herstellern kaufen ( multi-sourcing ) Wettbewerbsbedenken: Konzentration auf 2 Anbieter; Preiseffekte Freigabe mit Bedingungen und Auflagen 12

13 Britisches M-Commerce-Joint Venture (2012) Transaktion: GU der 3 größten Mobilfunkanbieter im VK: Telefónica, Vodafone & Everything Everywhere Märkte: mobile Zahlungsanwendungen ( mobile wallets ) und verbundene Dienstleistungen (mobile Werbung und verbundene Datenanalysedienste) Denkbare theory of harm : Abschottung gegen Wettbewerber durch: Blockierung des Zugangs zum Sicherheitselement ( secure element, SE) in der SIM-Karte (kontrolliert von Mobilfunkanbietern, die zusammen 90% des Endkundenmarktes für Mobilfunkdienste abdecken) Blockierung des Zugangs zu alternativen SE in der Telefon- Hardware (über die Beziehung der GU-Partner zu OEMs) 13

14 Britisches M-Commerce-Joint Venture (Forts.) Ergebnis: Möglichkeit der Blockierung des Zugangs zu SE in der SIM-Karte, jedoch nicht in der Telefon-Hardware: Wettbewerber wie Google, Apple u.a. haben alternative Zugangswege zum Markt Keine unilateralen/koordinierten Anreize zur Marktabschottung Neu entstehende Märkte, in denen verschiedene Wettbewerber (z.b. Visa, MasterCard, Google, PayPal) Markteintrittspläne haben Freigabe ohne Zusagen, keine Beschwerdepunkte 14

15 Zusagen Stabile Zusagenpolitik Fokus auf strukturellen Zusagen Veräußerung als benchmark für andere Abhilfemaßnahmen Effektivität als Leitprinzip Mitteilung zu Abhilfemaßnahmen (2008) und Policy Guide to Merger Remedies des DoJ (2010) folgen weitgehend den gleichen Grundsätzen 15

16 Veräußerungen: Universal / EMI Music: Zusagen Wichtige Labels von EMI und Universal Lokale Tochtergesellschaften von EMI und Universal Verträge mit einigen der meistverkauften Künstler von EMI im EWR Weltweite Rechte, für Tonträger und digital Ergänzende Zusage: Verbotvon Meistbegünstigungsklauseln in Verträgen mit digitalen Kunden im EWR für 10 Jahre Gesamtpaket etwa zwei Drittel von EMIs Umsatz im EWR 16

17 Western Digital / Hitachi Storage: Zusagen Strukturelle Zusagen: Veräußerung eines selbständigen ( stand-alone ) Geschäfts im Bereich der 3,5-Zoll-Märkte von ausreichender Größe (Desktop, Consumer Electronics, Business) Alle erforderlichen Faktoren für ein zukünftig lebensfähiges Geschäft Bereitstellung von Vorleistungen für eine Übergangszeit Auf den Käufer kommt es an: Strikte Erwerberkriterien Upfront buyer -Klausel Überwachungstreuhänder 17

18 Deutsche Börse / NYSE Euronext: Zusagen Angebotene Zusagen: Strukturell: Veräußerung des sich überschneidenden Einzelaktienderivatgeschäfts Marktzugang: Zugang zum Clearinghaus und margin pool des fusionierten Unternehmens für neue Zinsderivate (aber nicht für schon bestehende Kontrakte) Verhaltenszusage: Lizenz für die Software für Zinsderivathandel von Eurex Schlüsselfragen: Lebensfähigkeit: Die Veräußerung des Einzelaktienderivatgeschäfts wäre allein nicht lebensfähig auf einer stand-alone -Basis Durchführbarkeit: Zugang nur unter stringenten Bedingungen, äußerst komplexe Umsetzung der Zusage, Konflikte mit den Zugangsbegünstigten wahrscheinlich Effektivität: Die meisten Kontrakte waren von der Zugangszusage ausgenommen Kein Wettbewerber zeigte Interesse an der Zugangs- und Lizenzzusage Zusagen nicht ausreichend um die Wettbewerbsbedenken auszuräumen UNTERSAGUNG 18

19 Rechtsprechung: Odile Jacob Urteile des EuGH am (Rs. C-551/10 und verb. Rs. C-552/10 und C-553/10) Hintergrund: 2002: Lagardère kauft von Vivendi Universal deren Buchverlagssparte (VUP); für die Dauer des Fusionskontrollverfahrens wird die Beteiligung bei einer Bank geparkt ( warehousing ) 2004: Freigabe des Zusammenschlusses unter der Bedingung der Veräußerung von etwa 60% der VUP- Aktiva (Editis); Kommission genehmigt Verkauf von Editis an Wendel Unterlegener Bieter Odile Jacob klagt gegen Fusionsfreigabe und Käufergenehmigung 19

20 EuG (2010): Rechtsprechung: Odile Jacob (Forts.) bestätigt die Genehmigung des Zusammenschlusses mit Bedingungen/Auflagen (Rs. T-279/04) Stellungnahme (obiter dictum) des Gerichts zum Warehousing Entscheidung jedoch unabhängig von dieser Frage rechtmäßig, maßgeblich ist die wettbewerbliche Würdigung des Zusammenschlusses zur Zeit der Entscheidung hebt die Käufergenehmigung auf (Rs. T-452/04) Entscheidung der Kommission rechtswidrig, weil auf Grundlage des Berichts eines nicht hinreichend unabhängigen Treuhänders ergangen 20

21 Reformüberlegungen: Minderheitsbeteiligungen Minderheitsbeteiligungen können wettbewerbsschädliche Effekte haben, insbesondere unilaterale oder koordinierte aber Effizienzgewinne sind weniger wahrscheinlilch als bei echten Fusionen Art. 101 AEUV als Eingriffsinstrument unzureichend Möglicherweise Rechtsdurchsetzungslücke nach heutigem EU-Wettbewerbsrecht Reflexion und Analyse der gegenwärtigen Situation dauert noch an 21

22 Reformüberlegungen: Vereinfachung der Fusionskontrollverfahren Fragestellung: Kann das Fusionskontrollverfahren der Kommission weiter vereinfacht werden, insbesondere für Fälle, die keine Wettbewerbsbedenken aufwerfen? Begrenzte technische Reform im Rahmen des bestehenden Systems Überlegung dauert an, Dialog mit den interessierten Kreisen (Unternehmen, Anwaltschaft) 22

23 Internationale Zusammenarbeit Wachsende Zahl paralleler Anmeldungen bei mehreren Wettbewerbsbehörden Folge der Globalisierung und Einführung der Fusionskontrolle in immer mehr Ländern Zusammenarbeit von Fall zu Fall Bilaterale Abkommen (2012: EU/Schweiz) Exzellente Zusammenarbeit der Kommission mit den US- Behörden und anderen Industrieländern Zusammenarbeit mit Schwellenländern zunehmend wichtig (z.b. Antitrust-MoU mit China) 23

24 Ergebnis Stabiler und ausgereifter Rahmen der EU-Fusionskontrolle mit denkbaren Verbesserungen in bestimmten Bereichen: Minderheitsbeteiligungen Vereinfachung bei nicht problematischen Fällen Herausforderungen: Wie stets: Notwendigkeit, hochkomplexe Fälle innerhalb kurzer Fristen zu entscheiden Mehrere parallele Phase II-Verfahren Internationale Zusammenarbeit mit einer zunehmenden Zahl von Wettbewerbsbehörden auf der ganzen Welt 24

25 Neuere Entwicklungen in der EU-Fusionskontrolle Ulrich von Koppenfels Koordinierung der Fälle und Politik im Bereich der Fusionskontrolle GD Wettbewerb Brüsseler Informationstagung des FIW Brüssel, 6. November

EU Fusionskontrolle auf Technologiemärkten

EU Fusionskontrolle auf Technologiemärkten EU Fusionskontrolle auf Technologiemärkten Daniel Mes Koordinierung der Fälle und Politik im Bereich der Fusionskontrolle, GD Wettbewerb Brüsseler Informationstagug der FIW, Brüssel, 8. November 2013 Fünf

Mehr

Überlegungen der Europäischen Kommission zur Reform der Fusionskontrollverordnung

Überlegungen der Europäischen Kommission zur Reform der Fusionskontrollverordnung Überlegungen der Europäischen Kommission zur Reform der Fusionskontrollverordnung Ulrich von Koppenfels Koordinierung der Fälle und Politik im Bereich der Fusionskontrolle GD Wettbewerb BMWFJ-Workshop

Mehr

Entwicklungen in der europäischen Fusionskontrolle 2012-2014

Entwicklungen in der europäischen Fusionskontrolle 2012-2014 Entwicklungen in der europäischen Fusionskontrolle 2012-2014 Dr. Bernd Langeheine Stellvertretender Generaldirektor GD Wettbewerb Studienvereinigung Kartellrecht Brüssel, 4. April 2014 Inhalt 1. Verfahren

Mehr

Die Entscheidungen des BKartA und der britischen Kartellbehörden im Fall Akzo Nobel / Metlac

Die Entscheidungen des BKartA und der britischen Kartellbehörden im Fall Akzo Nobel / Metlac Die Entscheidungen des BKartA und der britischen Kartellbehörden im Fall Akzo Nobel / Metlac Gemeinsame Tagung von Studienvereinigung Kartellrecht und DIHT Düsseldorf, 17.02.2014 Dr. Andreas Hahn Seite

Mehr

In elektronischem Format auf der EUR-Lex Website unter der Dokumentennummer 32010M6023

In elektronischem Format auf der EUR-Lex Website unter der Dokumentennummer 32010M6023 DE Fall Nr. COMP/M.6023 - SCHWEIZERISCHE POST / ÖSTERREICHISCHE POST / JV Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EG) Nr. 139/2004 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b

Mehr

Einführung in das EG-Wettbewerbsrecht mit Vergleichen zum Wettbewerbsrecht der Schweiz (KG)

Einführung in das EG-Wettbewerbsrecht mit Vergleichen zum Wettbewerbsrecht der Schweiz (KG) Einführung in das EG-Wettbewerbsrecht mit Vergleichen zum Wettbewerbsrecht der Schweiz (KG) Nachdiplomstudium, Universität Zürich Prof. Dr. Roger Zäch, Universität Zürich 12. Januar 2007 Die materiellen

Mehr

Der SIEC Test aus ökonomischer Perspektive

Der SIEC Test aus ökonomischer Perspektive Der SIEC Test aus ökonomischer Perspektive Nutzen des UPP-Tests in der deutschen Fusionskontrollpraxis? Niels Frank L&A Wettbewerbstag 30. Januar 2013 2 Überblick Vom Marktbeherrschungstest zum SIEC-Test

Mehr

Fall Nr. COMP/M.2027 - DEUTSCHE BANK / SAP / JV. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN

Fall Nr. COMP/M.2027 - DEUTSCHE BANK / SAP / JV. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN DE Fall Nr. COMP/M.2027 - DEUTSCHE BANK / SAP / JV Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 13/07/2000

Mehr

Aktuelle Entwicklungen in der europäischen Fusionskontrolle

Aktuelle Entwicklungen in der europäischen Fusionskontrolle Aktuelle Entwicklungen in der europäischen Fusionskontrolle Julia Brockhoff Stellvertretende Referatsleiterin Koordinierung der Fälle und Politik im Bereich der Fusionskontrolle FIW Brüssel, 12. November

Mehr

Kartellrecht: Kommission bittet um Stellungnahme zu den Verpflichtungszusagen von Google zur Ausräumung wettbewerbsrechtlicher Bedenken

Kartellrecht: Kommission bittet um Stellungnahme zu den Verpflichtungszusagen von Google zur Ausräumung wettbewerbsrechtlicher Bedenken EUROPÄISCHE KOMMISSION PRESSEMITTEILUNG Brüssel, 25. April 2013 Kartellrecht: Kommission bittet um Stellungnahme zu den Verpflichtungszusagen von Google zur Ausräumung wettbewerbsrechtlicher Bedenken Die

Mehr

Die Beurteilung von Fusionen kollektiv marktbeherrschender Unternehmen im schweizerischen und europäischen Wettbewerbsrecht

Die Beurteilung von Fusionen kollektiv marktbeherrschender Unternehmen im schweizerischen und europäischen Wettbewerbsrecht Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht Herausgegeben von Prof. Dr. Peter Forstmoser Band 227 Die Beurteilung von Fusionen kollektiv marktbeherrschender Unternehmen im schweizerischen und

Mehr

FIW Brüsseler Informationstagung

FIW Brüsseler Informationstagung E.CA Economics Der SIEC-Test und quantitative Verfahren in der Fusionskontrolle am Beispiel Fusionsverfahren im Mobilfunksektor Brüssel, 6. November 2014 FIW Brüsseler Informationstagung Dr. Lars Wiethaus

Mehr

Fall Nr. COMP/M.2093 - AIRTOURS / FROSCH TOURISTIK (FTI) VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN

Fall Nr. COMP/M.2093 - AIRTOURS / FROSCH TOURISTIK (FTI) VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN DE Fall Nr. COMP/M.2093 - AIRTOURS / FROSCH TOURISTIK (FTI) Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE

Mehr

WETTBEWERBSPOLITIK RECHTSGRUNDLAGE ZIELE

WETTBEWERBSPOLITIK RECHTSGRUNDLAGE ZIELE WETTBEWERBSPOLITIK Der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) enthält in den Artikeln 101 bis 109 Regeln über den Wettbewerb im Binnenmarkt. Danach sind wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen

Mehr

In elektronischem Format auf der EUR-Lex Website unter der Dokumentennummer 32011M6183

In elektronischem Format auf der EUR-Lex Website unter der Dokumentennummer 32011M6183 DE Fall Nr. COMP/M.6183 - MAHLE / BEHR Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EG) Nr. 139/2004 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 23/06/2011 In

Mehr

Kartellrecht in Brasilien: ein Überblick

Kartellrecht in Brasilien: ein Überblick Kartellrecht in Brasilien: ein Überblick I. Einführung Das brasilianische Fusionskontrollverfahren ist in dem Gesetz Nr. 8884 vom 11. Juni 1994 (das Kartellgesetz) geregelt. Das Kartellgesetz dient dem

Mehr

Fall M.7037- ASA-BAU/ MIBAU HOLDING/ GAM. VERORDNUNG (EG) Nr. 139/2004 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 4(4) Datum: 20.11.2013

Fall M.7037- ASA-BAU/ MIBAU HOLDING/ GAM. VERORDNUNG (EG) Nr. 139/2004 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 4(4) Datum: 20.11.2013 DE Fall M.7037- ASA-BAU/ MIBAU HOLDING/ GAM Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EG) Nr. 139/2004 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 4(4) Datum: 20.11.2013 EUROPÄISCHE KOMMISSION

Mehr

Fall Nr. COMP/M.2172 - BABCOCK BORSIG / MG TECHNOLOGIES / SAP MARKETS / ec4ec. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN

Fall Nr. COMP/M.2172 - BABCOCK BORSIG / MG TECHNOLOGIES / SAP MARKETS / ec4ec. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN DE Fall Nr. COMP/M.2172 - BABCOCK BORSIG / MG TECHNOLOGIES / SAP MARKETS / ec4ec Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz

Mehr

Neuere Entwicklungen in der EU- Fusionskontrolle

Neuere Entwicklungen in der EU- Fusionskontrolle 20 Oktober 2010 Neuere Entwicklungen in der EU- Fusionskontrolle Thomas Deisenhofer Abteilung C-5 GD Wettbewerb Disclaimer Ich gebe meine persönliche Ansichten wieder. Was ich sage, kann nicht der Europäischen

Mehr

Fallbericht 5. August 2015. Erwerb der Online-Vergleichsplattform Verivox durch ProSiebenSat.1 freigegeben

Fallbericht 5. August 2015. Erwerb der Online-Vergleichsplattform Verivox durch ProSiebenSat.1 freigegeben Fallbericht 5. August 2015 Erwerb der Online-Vergleichsplattform Verivox durch ProSiebenSat.1 freigegeben Branche: Aktenzeichen: Online-Vergleichsplattformen B8-67/15 Datum der Entscheidung: 24. Juli 2015

Mehr

Kartellverfahren zwischen deutschem Systemdenken und europäischer Konvergenz. Das System der Kommission

Kartellverfahren zwischen deutschem Systemdenken und europäischer Konvergenz. Das System der Kommission Kartellverfahren zwischen deutschem Systemdenken und europäischer Konvergenz Das System der Kommission Dr. Johannes Lübking Referatsleiter Merger case support and policy GD Wettbewerb Arbeitskreis Kartellrecht

Mehr

Fall Nr. IV/M.539 - Allianz / Elvia / Lloyd Adriatico. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN

Fall Nr. IV/M.539 - Allianz / Elvia / Lloyd Adriatico. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN DE Fall Nr. IV/M.539 - Allianz / Elvia / Lloyd Adriatico Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum:

Mehr

Professor Dr. Peter Krebs

Professor Dr. Peter Krebs Professor Dr. Peter Krebs Arbeitsgliederung - Kartellrecht Gliederungsvorschlag Europäische Fusionskontrolle gemäß FKVO (VO 139/2004) Rechtsgrundlage der FKVO: Art. 103 AEUV i.v.m. Art. 352 Abs. 1 AEUV

Mehr

Fall Nr. IV/M.365 - THYSSEN / BALZER. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 30.09.

Fall Nr. IV/M.365 - THYSSEN / BALZER. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 30.09. DE Fall Nr. IV/M.365 - THYSSEN / BALZER Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 30.09.1993 Auch

Mehr

Unternehmenskooperation I - Prof. Dr. Theresia Theurl 5.Totale Kooperation von Unternehmen 0

Unternehmenskooperation I - Prof. Dr. Theresia Theurl 5.Totale Kooperation von Unternehmen 0 Unternehmenskooperation I - Prof. Dr. Theresia Theurl 5.Totale Kooperation von Unternehmen 0 5. Totale Kooperation von Unternehmen M oder A Übernahmen (Akquisitionen): Kapitalbeteiligungen oder Kauf von

Mehr

Fall Nr. COMP/M.1916 - RTL NEWMEDIA / PRIMUS-ONLINE. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN

Fall Nr. COMP/M.1916 - RTL NEWMEDIA / PRIMUS-ONLINE. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN DE Fall Nr. COMP/M.1916 - RTL NEWMEDIA / PRIMUS-ONLINE Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum:

Mehr

Merkblatt zum Anwendungsbereich der EU-Fusionskontrolle

Merkblatt zum Anwendungsbereich der EU-Fusionskontrolle BUNDESKARTELLAMT Stand: Juli 2004 GRUNDSATZABTEILUNG Merkblatt zum Anwendungsbereich der EU-Fusionskontrolle Dieses Merkblatt bietet eine Hilfe zum Verständnis der Kompetenzverteilung zwischen EU- Kommission

Mehr

Die Feststellung von Preismissbräuchen im Bereich der Trinkwasserversorgung

Die Feststellung von Preismissbräuchen im Bereich der Trinkwasserversorgung Die Feststellung von Preismissbräuchen im Bereich der Trinkwasserversorgung Berlin, 4. April 2011 Prof. Dr. Justus Haucap Heinrich-Heine Universität Düsseldorf 1 Bestandsaufnahme Hohe Anzahl von Wasserversorgern

Mehr

1.3.2014 Amtsblatt der Europäischen Union C 60/7

1.3.2014 Amtsblatt der Europäischen Union C 60/7 1.3.2014 Amtsblatt der Europäischen Union C 60/7 Zusammenfassung des Beschlusses der Kommission vom 29. Mai 2013 zur Erklärung der Vereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Binnenmarkt und dem EWR-

Mehr

Das Verhältnis zwischen Wettbewerbsrecht und Regulierungsrecht

Das Verhältnis zwischen Wettbewerbsrecht und Regulierungsrecht Umwelt- und Energierecht im chinesisch-deutschen Vergleich Workshop 24./25.2.2011 Nanjing Das Verhältnis zwischen Wettbewerbsrecht und Regulierungsrecht Prof. Dr. Torsten Körber, LL.M. (Berkeley) Georg-August-Universität

Mehr

Fall Nr. IV/M.1144 - WINTERTHUR / ARAG. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 14/04/1998

Fall Nr. IV/M.1144 - WINTERTHUR / ARAG. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 14/04/1998 DE Fall Nr. IV/M.1144 - WINTERTHUR / ARAG Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 14/04/1998

Mehr

Preisliste der Clearingdienstleistungen

Preisliste der Clearingdienstleistungen Preisliste der Clearingdienstleistungen Börsengehandelte und außerbörslich gehandelte Derivate September 2014 Inhaltsverzeichnis Seite 1. Einführung 3 2. Preisgestaltung 3 3. Preisstruktur 4 3.1. Transaktionsbezogene

Mehr

Fall Nr. COMP/M.2418 - ORF / NETWAY / ADWORX. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN

Fall Nr. COMP/M.2418 - ORF / NETWAY / ADWORX. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN DE Fall Nr. COMP/M.2418 - ORF / NETWAY / ADWORX Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 21/05/2001

Mehr

Club Deals. Private Equity mit ausgewählten privaten Investoren. Juni 2011

Club Deals. Private Equity mit ausgewählten privaten Investoren. Juni 2011 Club Deals Private Equity mit ausgewählten privaten Investoren Juni 2011 Club Deals Mehrheitliche Beteiligungen als Kauf (bis 100%) oder über eine Kapitalerhöhung durch eine Gruppe von unternehmerisch

Mehr

EMIR European Market Infrastructure Regulation Anforderungen an nicht-finanzielle Gegenparteien. Stand: Juli 2014

EMIR European Market Infrastructure Regulation Anforderungen an nicht-finanzielle Gegenparteien. Stand: Juli 2014 Anforderungen an nicht-finanzielle Gegenparteien Stand: Juli 2014 Überblick (1/2). Die EMIR-Verordnung beabsichtigt, die während der Finanzkrise erkannten (und zum Beispiel durch den Ausfall von Lehman

Mehr

Vielfältige Perspektiven, einzigartige Chancen

Vielfältige Perspektiven, einzigartige Chancen Vielfältige Perspektiven, einzigartige Chancen UCITS Alternatives Conference 2011 Datum: 19. & 20. September 2011 Ort: Kongresshaus Zürich 1 Die Dimensionen unseres Geschäfts! 400 Mitarbeiter! > 128 Mrd.

Mehr

Kapitel II Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen)

Kapitel II Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen) Clearing-Bedingungen der Eurex Clearing AG Seite 1 ********************************************************************************** ÄNDERUNGEN SIND WIE FOLGT KENNTLICH GEMACHT: ERGÄNZUNGEN SIND UNTERSTRICHEN

Mehr

I. Rolle der Suchmaschinen

I. Rolle der Suchmaschinen MaCCI, Mannheim, 29.11.2013 Die Wettbewerbspolitik des Internetsuchmaschinenmarktes Machtmissbrauch auf Suchmaschinenmärkten? Google als Gatekeeper des Internet? Prof. Dr. Torsten Körber, LL.M. (Berkeley)

Mehr

Beschreibung der Referatsthemen für das Seminar Finanzmarktberichterstattung im WS 09

Beschreibung der Referatsthemen für das Seminar Finanzmarktberichterstattung im WS 09 Anforderungen an die Referate: Power Point Präsentation Maximal 15 Minuten Verständlichkeit Graphiken Beschreibung der Referatsthemen für das Seminar Finanzmarktberichterstattung im WS 09 09.12.09: Unternehmensfinanzierung

Mehr

Die größten Aktienbörsen

Die größten Aktienbörsen Die größten Aktienbörsen Aktienhandel in in absoluten Zahlen, Umsatzanteile,, 1990 und 1990 2008 und 2008 Bill. US-Dollar 110 Aktienhandel: 113,6 Bill. US$ 100% 100 90 NASDAQ: 32,1% NYSE Euronext: 29,6%

Mehr

Veranstaltung 16. Mai 2013 Frankfurter Datenschutzkreis Internationaler Datentransfer

Veranstaltung 16. Mai 2013 Frankfurter Datenschutzkreis Internationaler Datentransfer Veranstaltung 16. Mai 2013 Frankfurter Datenschutzkreis Internationaler Datentransfer Zusammenfassung* Referenten: Herr Filip vom Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht Frau Lange vom Hessischen

Mehr

Online-Vertrieb. Welche kartellrechtlichen Eingriffe braucht es?

Online-Vertrieb. Welche kartellrechtlichen Eingriffe braucht es? Welche kartellrechtlichen Eingriffe braucht es? 1 Welche kartellrechtlichen Eingriffe braucht es? 2 Beschränkungen des Vertriebs 13. Juni 2013 3 Beschränkungen des Vertriebs In den letzten 10 Jahren haben

Mehr

Bankomatkarte Mobil Bezahlen mit dem Smartphone. Dr. Rainer Schamberger, CEO rainer.schamberger@psa.at iir Cashless 28.10.2015

Bankomatkarte Mobil Bezahlen mit dem Smartphone. Dr. Rainer Schamberger, CEO rainer.schamberger@psa.at iir Cashless 28.10.2015 Bankomatkarte Mobil Bezahlen mit dem Smartphone Dr. Rainer Schamberger, CEO rainer.schamberger@psa.at iir Cashless 28.10.2015 Was passiert gerade? Stehen wir vor einer Revolution? Sind wir mitten drin?

Mehr

1 Einleitung. 2 Geltungsbereich. 3 Grundlegende Auswahlkriterien. Ausführungsgrundsätze der Helaba Invest

1 Einleitung. 2 Geltungsbereich. 3 Grundlegende Auswahlkriterien. Ausführungsgrundsätze der Helaba Invest 1 Einleitung Diese Ausführungsgrundsätze (Best Execution Policy) regeln gemäß den gesetzlichen Vorgaben Grundsätze und Verfahren, die darauf abzielen, im Rahmen von Transaktionen für das Portfolio / den

Mehr

Unternehmerisch entscheiden heißt, den richtigen Zug zur richtigen Zeit zu machen.

Unternehmerisch entscheiden heißt, den richtigen Zug zur richtigen Zeit zu machen. Unternehmerisch entscheiden heißt, den richtigen Zug zur richtigen Zeit zu machen. Inhalt Über TRANSLINK AURIGA M & A Mergers & Acquisitions Typischer Projektverlauf International Partner Transaktionen

Mehr

Fall Nr. COMP/M.5840 - OTTO/ QUELLE SCHWEIZ ASSETS. VERORDNUNG (EG) Nr. 139/2004 ÜBER FUSIONSVERFAHREN

Fall Nr. COMP/M.5840 - OTTO/ QUELLE SCHWEIZ ASSETS. VERORDNUNG (EG) Nr. 139/2004 ÜBER FUSIONSVERFAHREN DE Fall Nr. COMP/M.5840 - OTTO/ QUELLE SCHWEIZ ASSETS Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EG) Nr. 139/2004 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum:

Mehr

Informationen über das neue Repo-Segment von SIX. Juli 2013

Informationen über das neue Repo-Segment von SIX. Juli 2013 Informationen über das neue Repo-Segment von SIX Agenda Bekanntmachung SNB vom 27. Mai 2013 Schritte zum Aufbau des neuen Repo-Segments von SIX Interimslösung Neue Repo Handelsplattform von SIX Integration

Mehr

Kapitel II Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen)

Kapitel II Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen) Seite 1 Kapitel II Geschäfte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen) Abschnitt 2 Clearing von Futures-Kontrakten 2.7 Teilabschnitt Clearing von Futures-Kontrakten auf Aktien 2.7.2

Mehr

Fall Nr. COMP/M.1922 - SIEMENS / BOSCH / ATECS. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN

Fall Nr. COMP/M.1922 - SIEMENS / BOSCH / ATECS. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN DE Fall Nr. COMP/M.1922 - SIEMENS / BOSCH / ATECS Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 11/08/2000

Mehr

Fallstudie. Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing

Fallstudie. Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing ABWL Organisation und Personal Teilgebiet Organisation 401316/3 Dr. Markus Wiesner Wintersemester 2004/05 Fallstudie Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing Tanja Hechberger (0105268) Nicole Ipsmiller

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 7 Abkürzungsverzeichnis... 15 Der Inhalt in Kürze... 17

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 7 Abkürzungsverzeichnis... 15 Der Inhalt in Kürze... 17 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 7 Abkürzungsverzeichnis... 15 Der Inhalt in Kürze... 17 1. Einführung... 19 1.1 Warum dieses Buch?... 19 1.2 Welche rechtlichen Risiken gibt es?... 19 1.3 Was genau ist bei

Mehr

Fall Nr. IV/M.813 - Allianz / Hermes. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 27/09/1996

Fall Nr. IV/M.813 - Allianz / Hermes. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 27/09/1996 DE Fall Nr. IV/M.813 - Allianz / Hermes Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 27/09/1996 Auch

Mehr

Unternehmen mit den höchsten FuE-Ausgaben mit Sitz in Europa* (Teil 1)

Unternehmen mit den höchsten FuE-Ausgaben mit Sitz in Europa* (Teil 1) Unternehmen mit den höchsten FuE-Ausgaben mit Sitz in Europa* (Teil 1) Unternehmen mit den höchsten FuE-Ausgaben mit Sitz in Europa* (Teil 1) Beschäftgte, in abs. Zahlen FuE-Ausgaben, in Mio. Euro 80.653

Mehr

ZUR ANHÖRUNG DER BNETZA ZUR IDENTIFIZIERUNG NEUER MÄRKTE IM BEREICH DER TELEKOMMUNIKATION SOWIE ZU DEREN REGULATORISCHER BEHANDLUNG

ZUR ANHÖRUNG DER BNETZA ZUR IDENTIFIZIERUNG NEUER MÄRKTE IM BEREICH DER TELEKOMMUNIKATION SOWIE ZU DEREN REGULATORISCHER BEHANDLUNG STELLUNGNAHME ZUR ANHÖRUNG DER BNETZA ZUR IDENTIFIZIERUNG NEUER MÄRKTE IM BEREICH DER TELEKOMMUNIKATION SOWIE ZU DEREN REGULATORISCHER BEHANDLUNG Die Bundesnetzagentur hat am 22. Februar 2006 eine Anhörung

Mehr

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften März 2015 Inhalt 1. Hintergrund 2 2. Geltungsbereich 3 3. Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften 4 3.1. Kriterien und

Mehr

Hauptversammlung 2012. Stuttgart, 22. Mai 2012

Hauptversammlung 2012. Stuttgart, 22. Mai 2012 Hauptversammlung 2012 Stuttgart, 22. Mai 2012 Hauptversammlung 2012 Ulrich Dietz, Vorsitzender des Vorstands Stuttgart, 22. Mai 2012 Hauptversammlung 2012 1 Geschäftsverlauf 2011 2 Positionierung 3 Ausblick

Mehr

Fall Nr. IV/JV.8 - DEUTSCHE TELEKOM / SPRINGER / HOLTZBRINK / INFOSEEK / WEBSEEK. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN

Fall Nr. IV/JV.8 - DEUTSCHE TELEKOM / SPRINGER / HOLTZBRINK / INFOSEEK / WEBSEEK. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN DE Fall Nr. IV/JV.8 - DEUTSCHE TELEKOM / SPRINGER / HOLTZBRINK / INFOSEEK / WEBSEEK Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz

Mehr

Corporate Responsibility 2013

Corporate Responsibility 2013 www.pwc.de/verantwortung Corporate Responsibility 2013 Ziele und Kennzahlen Markt Einführung Im Rahmen unseres Stakeholderdialogs definieren wir in regelmäßigen Abständen Ziele, die wir im Sinne einer

Mehr

EMPFEHLUNGEN. (Text von Bedeutung für den EWR) (2014/710/EU)

EMPFEHLUNGEN. (Text von Bedeutung für den EWR) (2014/710/EU) 11.10.2014 L 295/79 EMPFEHLUNGEN EMPFEHLUNG R KOMMISSION vom 9. Oktober 2014 über relevante Produkt- und Dienstmärkte des elektronischen Kommunikationssektors, die aufgrund der Richtlinie 2002/21/EG des

Mehr

Daniel Zimmer. Plattformmärkte und vertikale Beschränkungen. insbesondere: Meistbegünstigungsklauseln

Daniel Zimmer. Plattformmärkte und vertikale Beschränkungen. insbesondere: Meistbegünstigungsklauseln Daniel Zimmer Plattformmärkte und vertikale Beschränkungen insbesondere: Meistbegünstigungsklauseln I. Einführung: Besonderheiten zweiseitiger Märkte Positive indirekte Netzwerkeffekte: Aus Sicht einer

Mehr

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN DE Fall Nr. COMP/M.1114 - SAP / HEIDELBERGER Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 23/11/1998

Mehr

1 IMAP M&A Consultants AG Februar 2011. 9. Corporate M&A-Kongress 17./18. november 2011

1 IMAP M&A Consultants AG Februar 2011. 9. Corporate M&A-Kongress 17./18. november 2011 1 IMAP M&A Consultants AG Februar 2011 9. Corporate M&A-Kongress 17./18. november 2011 Karl Fesenmeyer, Vorstand IMAP Internationale Unternehmensberatung für Mergers & Acquisitions Spezialisiert auf mittelgroße

Mehr

Derivatisierung* Computerisierung und Wettbewerb

Derivatisierung* Computerisierung und Wettbewerb Lars O.Walter Derivatisierung* Computerisierung und Wettbewerb Die Entwicklung der Deutschen Terminbörse DTB/Eurex zwischen 1990 und 2001 im Kontext der europäischen Terminbörsen Mit einem Geleitwort von

Mehr

Wettbewerbsrecht der EU Ziel: Verwirklichung des Binnenmarktes mit den Grundsätzen einer offenen Marktwirtschaft und des freien Wettbewerbs

Wettbewerbsrecht der EU Ziel: Verwirklichung des Binnenmarktes mit den Grundsätzen einer offenen Marktwirtschaft und des freien Wettbewerbs Wettbewerbsrecht der EU Ziel: Verwirklichung des Binnenmarktes mit den Grundsätzen einer offenen Marktwirtschaft und des freien Wettbewerbs Kartellverbot Verbot des Missbrauchs einer marktbeherrschenden

Mehr

Fall Nr. COMP/M.3352 - VW / HAHN + LANG. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 16/02/2004

Fall Nr. COMP/M.3352 - VW / HAHN + LANG. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 16/02/2004 Fall Nr. COMP/M.3352 - VW / HAHN + LANG Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 16/02/2004 Auch

Mehr

Wettbewerbsprobleme beim E-Commerce: Eine ökonomische Perspektive. 47. FIW-Symposion Professor Dr. Justus Haucap Innsbruck, 6.

Wettbewerbsprobleme beim E-Commerce: Eine ökonomische Perspektive. 47. FIW-Symposion Professor Dr. Justus Haucap Innsbruck, 6. Wettbewerbsprobleme beim E-Commerce: Eine ökonomische Perspektive 47. FIW-Symposion Professor Dr. Justus Haucap Innsbruck, 6. März 2014 Worum geht es mir? 1. Wettbewerbsprobleme bei Suchmaschinen: Der

Mehr

Fall Nr. IV/M.417 - VIAG / BAYERNWERK. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 05.05.

Fall Nr. IV/M.417 - VIAG / BAYERNWERK. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN. Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 05.05. DE Fall Nr. IV/M.417 - VIAG / BAYERNWERK Nur der deutsche Text ist verfügbar und verbindlich. VERORDNUNG (EWG) Nr. 4064/89 ÜBER FUSIONSVERFAHREN Artikel 6, Absatz 1, b KEINE EINWÄNDE Datum: 05.05.1994

Mehr

Die Rechtsprechung der Instanzgerichte im Lichte der Entscheidung des EuGH Huawei/ZTE

Die Rechtsprechung der Instanzgerichte im Lichte der Entscheidung des EuGH Huawei/ZTE Die Rechtsprechung der Instanzgerichte im Lichte der Entscheidung des EuGH Huawei/ZTE Dr. Patricia Rombach Kartellsenat Oberlandesgericht Karlsruhe 11. Düsseldorfer Gesprächskreis Kartellrecht 20. Januar

Mehr

Die Umsetzung der "Verstärkten Zusammenarbeit" im Bereich der Finanztransaktionsteuer (FTS) 23 Januar 2014

Die Umsetzung der Verstärkten Zusammenarbeit im Bereich der Finanztransaktionsteuer (FTS) 23 Januar 2014 Die Umsetzung der "Verstärkten Zusammenarbeit" im Bereich der Finanztransaktionsteuer (FTS) 23 Januar 2014 Maßnahmen zur Vorbereitung und Verfahrensweise zwischen2010 und 2013 10.2010 Mitteilung zur "Besteuerung

Mehr

HERZLICH WILLKOMMEN! Ihr Geschäftsmodell im Mittelpunkt. Mein Name ist Günter Apel - Gründer und Geschäftsführer

HERZLICH WILLKOMMEN! Ihr Geschäftsmodell im Mittelpunkt. Mein Name ist Günter Apel - Gründer und Geschäftsführer HERZLICH WILLKOMMEN! Mein Name ist Günter Apel - Gründer und Geschäftsführer DAS HEUTIGE THEMA ERFOLGSKOMPONENTEN VERTRIEBSMODELL DER CLOUD Ihr Geschäftsmodell im Mittelpunkt ERFOLGSKOMPONENTEN VERTRIEBSMODELL

Mehr

Nomos. Kartellrecht in zweiseitigen Wirtschaftszweigen. Martin Blaschczok

Nomos. Kartellrecht in zweiseitigen Wirtschaftszweigen. Martin Blaschczok Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik 276 Martin Blaschczok Kartellrecht in zweiseitigen Wirtschaftszweigen Eine Untersuchung vor dem Hintergrund der ökonomischen Forschung zu two-sided markets Nomos

Mehr

Der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung von Internetsuchmaschinell, dargestellt am Beispiel von Google

Der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung von Internetsuchmaschinell, dargestellt am Beispiel von Google Alexander Hüpf Der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung von Internetsuchmaschinell, dargestellt am Beispiel von Google Verlag Dr. Kovac Hamburg 2014 Gliederung Abkürzungsverzeichnis xv KAPITEL

Mehr

Gregor M. Dangelmaier. Der Verkauf unter Einstandspreis im Spiegel des deutschen und europàischen Kartellrechts. Verlag Dr. Kovac

Gregor M. Dangelmaier. Der Verkauf unter Einstandspreis im Spiegel des deutschen und europàischen Kartellrechts. Verlag Dr. Kovac Gregor M. Dangelmaier Der Verkauf unter Einstandspreis im Spiegel des deutschen und europàischen Kartellrechts Verlag Dr. Kovac Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abkiirzungsverzeichnis II VI 1. Rapite!

Mehr

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 26: Februar 2013 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Außerbörslicher Handel immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

1 Spitzzeile Titel. Transparentere Märkte durch MiFID II. Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany

1 Spitzzeile Titel. Transparentere Märkte durch MiFID II. Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany 1 Spitzzeile Titel Transparentere Märkte durch MiFID II Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany 2 MiFID hat die Marktstruktur verändert MiFID beabsichtigte eine Harmonisierung der Rechtsvorschriften

Mehr

Industrie 4.0. Potenziale am Standort Hamburg. Prof. Dr. Henning Vöpel. Handelskammer Hamburg, 4. November 2015

Industrie 4.0. Potenziale am Standort Hamburg. Prof. Dr. Henning Vöpel. Handelskammer Hamburg, 4. November 2015 Industrie 4.0 Potenziale am Standort Hamburg Prof. Dr. Henning Vöpel Handelskammer Hamburg, 4. November 2015 Inhalt der Studie 1. Ökonomische Einordnung 2. Chancen und Herausforderungen für Hamburg 3.

Mehr

Europäisches Insolvenzrecht

Europäisches Insolvenzrecht Europäisches Insolvenzrecht Sommersemester 2014 16. April 2014 Wolfgang Zenker Übersicht A. Einführung: grenzüberschreitende Insolvenzen I. Szenarien, Fragestellungen und Grundprinzipien II. UNCITRAL Modellgesetz

Mehr

Aktuelle Trends im Zahlungsverkehr Haben Banken und Handel denselben Fokus? Hanno Bender Stv. Chefredakteur Redaktion Der Handel

Aktuelle Trends im Zahlungsverkehr Haben Banken und Handel denselben Fokus? Hanno Bender Stv. Chefredakteur Redaktion Der Handel Aktuelle Trends im Zahlungsverkehr Haben Banken und Handel denselben Fokus? Hanno Bender Stv. Chefredakteur Redaktion Der Handel 12. CIBI Innovationstag Vorstellung Wirtschaftsmagazin Der Handel Auflage

Mehr

Gewichtung der Kriterien für die Auswahl des Handelsplatzes

Gewichtung der Kriterien für die Auswahl des Handelsplatzes Handelsplatzliste Zur Erzielung des bestmöglichen Ergebnisses bei der Ausführung von Wertpapieraufträgen hat die (Bank) die nachfolgenden Kriterien zur Auswahl der Handelsplätze gemäß den gesetzlichen

Mehr

Europäische Kommission GD Wettbewerb Registratur Antitrust Ref.: HT. 1407 1049 Brüssel. Belgien. 25. Juni 2010 495/7 My/br

Europäische Kommission GD Wettbewerb Registratur Antitrust Ref.: HT. 1407 1049 Brüssel. Belgien. 25. Juni 2010 495/7 My/br Geschäft sfüh run g Europäische Kommission GD Wettbewerb Registratur Antitrust Ref.: HT. 1407 1049 Brüssel Belgien Postfach 51 10 40 50946 Köln Gustav-Heinemann-Ufer 74c 50968 Köln Telefon (0221) 9987-0

Mehr

Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH. Zahlen, Daten, Fakten

Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH. Zahlen, Daten, Fakten Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH Zahlen, Daten, Fakten Zahlen, Daten, Fakten 2 Umsatz 447,6 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013/14 Geschäftsführer - Johannes Bischof President Konica

Mehr

Best-Execution-Policy der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG

Best-Execution-Policy der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG Best-Execution-Policy der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG Dieses Dokument beinhaltet eine Zusammenfassung der von der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG (nachfolgend die Bank genannt)

Mehr

Währungsreserven und Devisenumsatz

Währungsreserven und Devisenumsatz Währungsreserven und Devisenumsatz In absoluten Zahlen, 1980 weltweit bis 2007 1980 bis 2007 Währungsreserven 3.500 3.250 3.000 3.210 3.543 Devisenumsatz 3.500 3.250 3.000 2.750 Devisenumsatz pro Handelstag,

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Kein Vertragsdokument - 10/2007 - www.epicea.com - Photos GettyImages - Corbis - Derichebourg

Kein Vertragsdokument - 10/2007 - www.epicea.com - Photos GettyImages - Corbis - Derichebourg DERICHEBOURG 119 avenue du Général Michel Bizot - 75579 Paris Cedex 12 - FRANCE Tél. : +33 (0)1 44 75 40 40 - Fax : +33 (0)1 44 75 43 22 www.derichebourg.com Kein Vertragsdokument - 10/2007 - www.epicea.com

Mehr

ecommerce - Millionengrab oder Investmentchance? Dr. Florian Heinemann München, 19. März 2013

ecommerce - Millionengrab oder Investmentchance? Dr. Florian Heinemann München, 19. März 2013 ecommerce - Millionengrab oder Investmentchance? Dr. Florian Heinemann München, 19. März 2013 ecommerce in Deutschland wächst kontinuierlich die Wachstumsrate ist sogar ansteigend Shift im Konsumentenverhalten,

Mehr

Kontrollierte Öffnung des Sportwettenmarktes: eine Bestandsaufnahme

Kontrollierte Öffnung des Sportwettenmarktes: eine Bestandsaufnahme Kontrollierte Öffnung des Sportwettenmarktes: eine Bestandsaufnahme A. Sicht der Vertragspartner (Werbeträger) I. Werbung/Sponsoring möglich, wenn Sportwettanbieter/Werbender legales Glücksspiel bewerben

Mehr

Inhaltsverzeichnis VII. Reidlinger/Hartung, Das österreichische Kartellrecht 3

Inhaltsverzeichnis VII. Reidlinger/Hartung, Das österreichische Kartellrecht 3 Inhaltsverzeichnis Vorwort... V Literaturverzeichnis... XVII Teil 1. Einführung: Kartellrecht und seine Bedeutung im österreichischen Wirtschaftsrecht... 1 Teil 2. Das KaWeRÄG 2012... 5 I. Allgemeines...

Mehr

Unternehmensstrategie

Unternehmensstrategie 20. September 2002, München Vorsitzender des Vorstands Infineon Technologies AG Seite 1 Never stop thinking. Ausgangsbasis der Langfristige Ausrichtung des Unternehmens Erfahrungen aus IMPACT und IMPACT²

Mehr

Der Schweizer Onlineund Versandhandel 2012

Der Schweizer Onlineund Versandhandel 2012 Der Schweizer Onlineund Versandhandel 2012 VSV - Verband des Schweizerischen Versandhandels Patrick Kessler GfK Switzerland Thomas Hochreutener Hergiswil, März 2013 GfK 2013 Der Schweizer Online- und Versandhandel

Mehr

Fallbericht 13. Juli 2011

Fallbericht 13. Juli 2011 Fallbericht 13. Juli 2011 Untersagung der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zwischen der RTL interactive GmbH und der ProSiebenSat.1 Media AG im Bereich Video on Demand Branche: Aktenzeichen: Video

Mehr

I. Suchmaschinen zwischen Informationsfreiheit und Meinungsmacht

I. Suchmaschinen zwischen Informationsfreiheit und Meinungsmacht GRUR Arbeitskreis Düsseldorf, 25.10.2012 Suchmaschinen und Kartellrecht im Spannungsfeld von Monopolisierung, Marktmachtransfer und Suchneutralität Prof. Dr. Torsten Körber, LL.M. (Berkeley) Georg-August-Universität

Mehr

Margin Trading bei der DAB bank. Kleiner Einsatz. Großer Hebel. Bis zu 200-facher Hebel! Das Beste für meine Geldanlage. www.dab-bank.

Margin Trading bei der DAB bank. Kleiner Einsatz. Großer Hebel. Bis zu 200-facher Hebel! Das Beste für meine Geldanlage. www.dab-bank. Werbemitteilung Bis zu 200-facher Hebel! Margin Trading bei der DAB bank. Kleiner Einsatz. Großer Hebel. Das Beste für meine Geldanlage. www.dab-bank.de Den Hebel in vielen Märkten ansetzen. Von einer

Mehr

1 CRD IV Themenschwerpunkte. 2 Eigenkapitalstruktur. 3 Leverage Ratio. 4 Liquiditätskennzahlen. 5 Kontrahentenausfallrisiko.

1 CRD IV Themenschwerpunkte. 2 Eigenkapitalstruktur. 3 Leverage Ratio. 4 Liquiditätskennzahlen. 5 Kontrahentenausfallrisiko. Agenda 1 CRD IV Themenschwerpunkte 2 Eigenkapitalstruktur 3 Leverage Ratio 4 Liquiditätskennzahlen 5 Kontrahentenausfallrisiko 6 Verbriefung 7 Meldewesenmodernisierung www.q-perior.com Seite 1 Im Zuge

Mehr

Innovatives Customer Analytics Uplift Modelling. Interview mit Customer Analytics Experte, Philipp Grunert

Innovatives Customer Analytics Uplift Modelling. Interview mit Customer Analytics Experte, Philipp Grunert Innovatives Customer Analytics Uplift Modelling Interview mit Customer Analytics Experte, Philipp Grunert Uplift Modelling Mehr Erfolg im Kampagnenmanagement Entscheidend für den Erfolg einer Marketing-Kampagne

Mehr

Vontobel Best Execution Policy

Vontobel Best Execution Policy Bank Vontobel AG Vontobel Best Execution Policy Dieses Dokument beinhaltet eine Zusammenfassung der von der Bank Vontobel (nachfolgend Bank genannt) getroffenen Vorkehrungen zur Erzielung des bestmöglichen

Mehr

FUJITSU Globale Storage-Lösungen

FUJITSU Globale Storage-Lösungen FUJITSU Globale Storage-Lösungen Dr. Helmut Beck Vice President Storage Fujitsu, 8. Juni 2009 0 Fujitsu auf einen Blick Hauptsitz: Tokio, Japan Präsident: Kuniaki Nozoe Gründung: Juni 1935 Nettoumsatz:

Mehr

Effiziente Couponing-Prozesse mit dem Coupon Data Pool

Effiziente Couponing-Prozesse mit dem Coupon Data Pool Effiziente Couponing-Prozesse mit dem Coupon Data Pool 1 Die acardo technologies AG wurde im August 2000 gegründet (10 Jahre Couponing Erfahrung) ist ein führendes Coupon Clearing Haus und besitzt eigene

Mehr

L&A-Wettbewerbstag 2016

L&A-Wettbewerbstag 2016 L&A-Wettbewerbstag 2016 1 Plattformverbote und Doppelpreissysteme aus Sicht des Bundeskartellamts 14. Januar 2016 Dr. Felix Engelsing Vorsitzender 2. Beschlussabteilung Übersicht 2 1. Einleitung 2. Doppelpreissysteme

Mehr

Der more economic approach in der EU-Fusionskontrolle eine kritische Einschätzung

Der more economic approach in der EU-Fusionskontrolle eine kritische Einschätzung Der more economic approach in der EU-Fusionskontrolle eine kritische Einschätzung Vortrag an der Universität Erfurt 3. Mai 2007 Motivation Der more economic approach als Kern der Reform der EU-Fusionskontrolle

Mehr