Voransicht. Von Tierrechten und Menschenpflichten eine Einführung in die Tierethik. Marc Alexander Hietel, Hagen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Voransicht. Von Tierrechten und Menschenpflichten eine Einführung in die Tierethik. Marc Alexander Hietel, Hagen"

Transkript

1 1 Von Tierrechten und Menschenpflichten eine Einführung in die Marc Alexander Hietel, Hagen Bilder: dpa/picture-alliance. Klasse: 9 und 10 Dauer: 9 bis 10 Stunden Arbeitsbereich: Moralphilosophie / Sind Tierversuche gerechtfertigt? Ist die industrialisierte Nutztierhaltung in der Landwirtschaft Tierquälerei? Oder besitzen Tiere keinen moralischen Status, weil sie über kein Bewusstsein verfügen? ist in unserer Gesellschaft unterrepräsentiert. Weder in der Politik noch in unserem Rechtssystem finden sich Richtlinien, die uns sagen, wie ein moralisch gerechtfertigter Umgang mit Tieren aussieht. Tiere gelten rechtlich immer noch als Gegenstände und nicht als eigenständige Rechtssubjekte, obwohl dies in einem radikalen Widerspruch zum Empfinden weiter Teile der Gesellschaft steht. Diese Unterrichtsreihe befasst sich mit den Anfängen der bis hin zur Gegenwart. Sie sensibilisiert die Schüler für einen moralisch gerechtfertigten Umgang mit Tieren.Exemplarisch wird den Lernenden der Pathozentrismus als ein Bereich der vorgestellt.

2 4 C Problemfelder der Moral Beitrag 19 S I Materialübersicht Stunde 1 M 11 (Bd) M 12 (St) Wie gehen wir mit Tieren um? Wie leben Tiere in unserer Gesellschaft? Sind Tierversuche notwendig? Stunde 2 M 13 (Tx) Das Verhältnis Mensch und Tier in der Philosophie die Antike Haben Tiere Rechte? Der Umgang mit Tieren in der Antike Stunde 3 M 14 (Tx) Das Verhältnis Mensch und Tier in der Philosophie der Rationalismus René Descartes: Tiere sind Maschinen! Stunde 4 Das Verhältnis Mensch und Tier in der Philosophie heute M 15 (Tx) Stunde 5 M 16 (Tx) Stunde 6 M 17 (Tx) Stunde 7 M 18 (Tx) Milan Kundera: Wer gab dem Menschen das Recht, über die Tiere zu herrschen? Wie könnte eine philosophisch begründete aussehen? Der praktische Syllogismus Regeln für den Umgang mit Tieren formulieren Pathozentrismus eine Lösung des Problems? Was ist Pathozentrismus? Arthur Schopenhauer: Mitleid mit Tieren Käfighaltung ist entwürdigend! Menschen im Gefängnis Tiere im Käfig? Stunde 8 Fleischesser vor Gericht! Ein Rollenspiel M 19 (Ab/Sp) Vegetarier oder nicht? Ein Rollenspiel Stunde 9 M 10 (Ab) Vorschlag für eine Lernerfolgskontrolle Was weißt du über den moralischen Umgang mit Tieren?

3 5 M 1 Wie leben Tiere in unserer Gesellschaft? Bilder: dpa/picture-alliance. Aufgaben (M 1) 1. Beschreibt, was ihr auf den Bildern seht. 2. Sammelt an der Tafel erste Eindrücke zu den Bildern. 3. Erläutert, welche Beziehungen des Menschen zum Tier in diesen Bildern sichtbar werden. 4. Benennt Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang mit Tieren. 5. Erörtert die moralischen Konflikte, welche sich aus unserem Umgang mit Tieren ergeben.

4 14 C Problemfelder der Moral Beitrag 19 S I M 7 Was ist Pathozentrismus? Arthur Schopenhauer: Mitleid mit Tieren Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer ( ) begründete im Gegensatz zu Immanuel Kant seine Ethik nicht in der Vernunft und im Sittengesetz. Er sieht das Mitleid als grundlegende Basis des moralischen Handelns. [...] Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein. Auch zeigt dieses Mitleid sich als aus derselben Quelle mit der gegen Menschen zu übenden Tugend entsprungen So z. B. werden fein fühlende Personen, bei der Erinnerung, dass sie, in übler Laune, im Zorn, oder vom Wein erhitzt, ihren Hund, ihr Pferd, ihren Affen [...] über die Gebühr gemisshandelt haben, dieselbe Reue [...] mit sich selbst empfinden, welche bei der Erinnerung an gegen Menschen verübtes Unrecht empfunden wird [...]. Ich erinnere mich, gelesen zu haben, dass ein Engländer, der in Indien, auf der Jagd, einen Affen geschossen hatte, den Blick, welchen dieser im Sterben auf ihn warf, nicht vergessen gekonnt und seitdem nie mehr auf Affen geschossen hat. Ebenso Wilhelm Harris, [...] der, bloß um das Vergnügen der Jagd zu genießen, [...] tief in das innere Afrika reiste. In seiner 1838 zu Bombay erschienenen Reise 1 erzählt er, dass, nachdem er den ersten Elefanten, welcher ein weiblicher war, erlegt hatte und am folgenden Morgen das gefallene Tier aufsuchte, alle andern Elefanten aus der Gegend entflohen waren: Bloß das Junge des Gefallenen hatte die Nacht bei der toten Mutter zugebracht, kam jetzt, alle Furcht vergessend, den Jägern mit den lebhaftesten und deutlichsten Bezeugungen seines trostlosen Jammers entgegen und umschlang sie mit seinem kleinen Rüssel, um ihre Hülfe anzurufen. Da, sagt Harris, habe ihn eine wahre Reue über seine Tat ergriffen und sei ihm zu Mute gewesen, als hätte er einen Mord begangen. [...] Dass übrigens das Mitleid mit Tieren nicht so weit führen muss, dass wir [...] uns der tierischen Nahrung zu enthalten hätten, beruht darauf, dass in der Natur die Fähigkeit zum Leiden gleichen Schritt hält mit der Intelligenz; weshalb der Mensch durch Entbehrung der tierischen Nahrung, zumal im Norden, mehr leiden würde als das Tier durch einen schnellen und stets unvorhergesehenen Tod, welchen man jedoch mittelst Chloroform noch mehr erleichtern sollte. [...] Text: Schopenhauer, Arthur: Preisschrift über die Grundlage der Moral. In: Ebeling, Hans (Hrsg.): Die beiden Grundprobleme der Ethik. Arthur Schopenhauer, Band 2. Meiner Verlag, Hamburg 1979, S. 46. Anmerkung 1 Gemeint ist: in seinem Reisebericht. Aufgaben (M 7) 1. Stelle den Inhalt des Textes in Form einer These dar. 2. Wie rechtfertigt Arthur Schopenhauer Mitleid mit Tieren? Skizziere schriftlich, welche Lösungsmöglichkeiten Schopenhauer für unser Problem anbietet. 3. Erläutere, wie Schopenhauer seine Position in diesem Textauszug begründet. 4. Versetze dich in die Situation des Engländers und verfasse einen Tagebucheintrag. 5. Hälst du Schopenhauers Ansicht für zutreffend? Wäge die Vor- und Nachteile sorgfältig ab und begründe deine Meinung.

5 7 M 2 Sind Tierversuche notwendig? Aufgaben (M 2) 1. Interpretiere die Grafik. Wie viele Tiere werden jährlich zu Forschungszwecken verwendet? 2. Benenne die Gründe für Tierexperimente. 3. Erläutere, inwiefern sich Tierexperimente auf unseren Umgang mit Tieren auswirken. Halte deine Schlussfolgerungen so fest, dass du sie zusammenhängend vortragen kannst. Erläuterungen (M 2) Grafik: dpa Infografik. Zu 1: Jährlich werden 1,81 Millionen Tiere zu Forschungszwecken verwendet. Zu 2:Tiere dienen 1. zur biologischen Grundlagenforschung, 2. der Erforschung und Entwicklung von Produkten und Geräten für die Human-, Zahn- und Veterinärmedizin, 3. der Herstellung von oder Qualitätskontrolle bei Produkten oder Geräten für die Humanmedizin, 4. zu toxikologischen Untersuchungen oder anderen Sicherheitsprüfungen, 5. bei der Diagnose von Krankheiten, 6. in der Aus- und Weiterbildung und zu 7. sonstigen Zwecken. Zu 3: Diese Frage ermöglicht ein hohes Maß an Schülerorientierung. Die Assoziationen der Lernenden stehen im Vordergrund. Obwohl es keine Musterantwort gibt, sollte herausgestellt werden, dass die jährliche Verwendung und Tötung von Tieren ein erschreckendes Ausmaß erreicht hat. Fraglich ist, ob alle diese Tierversuche wirklich notwendig sind. Die zweitgrößte Spalte sonstige Zwecke z. B. geht über den Bereich der medizinischen Grundversorgung hinaus.

Tierversuche in der Forschung

Tierversuche in der Forschung Wintersemester 2016/17 Vorlesung Ethik in der Medizin Tierversuche in der Forschung Prof. Dr. Alfred Simon Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Kontroverse um Tierversuche von Andreas

Mehr

Voransicht. Bilder: Optische Täuschungen.

Voransicht. Bilder: Optische Täuschungen. S II A Anthropologie Beitrag 5 1 Eine Einführung in die Erkenntnistheorie Juliane Mönnig, Konstanz Bilder: Optische Täuschungen. Klasse: 11/12 Dauer: 12 Stunden Arbeitsbereich: Anthropologie / Erkenntnistheorie

Mehr

Lehrplan für Ethik Jahrgangsstufe: 11-12

Lehrplan für Ethik Jahrgangsstufe: 11-12 Lehrplan für Ethik Jahrgangsstufe: 11-12 Die vorliegenden Lehrpläne der Deutschen Internationalen Schule Doha basieren auf den Lehrplänen des Bundeslandes Thüringen, berücksichtigen jedoch zugleich regionale

Mehr

Modul Ethik in der Biologie

Modul Ethik in der Biologie Modul Ethik in der Biologie Wintersemester 2016/17 Dozentinnen: Doreen Grusenick & Karin Kunde, CAU Kiel, Lehrstuhl für Philosophie und Ethik der Umwelt. Ethik in der Biologie Ablauf 1. Kurze Wiederholung

Mehr

Wissenschaftliche Lehrveranstaltungen

Wissenschaftliche Lehrveranstaltungen Universität Potsdam: Wissenschaftliche Lehrveranstaltungen SS 2015/16 1. Seminar Was darf man mit welchen Tieren machen? 2. Vorlesung mit Seminar-Anteilen Wie löst man moralische Konflikte? 3. Lektürekurs

Mehr

Von Sokrates argumentieren lernen Platons Apologie des Sokrates

Von Sokrates argumentieren lernen Platons Apologie des Sokrates S I B Moralphilosophie Beitrag 9 Apologie des Sokrates 1 Von Sokrates argumentieren lernen Platons Apologie des Sokrates Dr. Uwe Rose, Homberg/Efze Thinkstock/Hemera. Sokrates: Während ich, der ich nichts

Mehr

1.1 Die Disziplinen der Philosophie Der Begriff Ethik Der Aufgabenbereich der Ethik... 3

1.1 Die Disziplinen der Philosophie Der Begriff Ethik Der Aufgabenbereich der Ethik... 3 Inhalt Vorwort Einführung... 1 1 Philosophie und Ethik... 1 1.1 Die Disziplinen der Philosophie... 1 1.2 Der Begriff Ethik... 2 1.3 Der Aufgabenbereich der Ethik... 3 2 Moralische Urteile ethische Reflexion...

Mehr

Anzahl der für Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Wirbeltiere

Anzahl der für Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Wirbeltiere Stand: 01.12.2014 Anzahl der für Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Wirbeltiere 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Mäuse 975.885 1.024.413 1.151.053

Mehr

Internes Curriculum Praktische Philosophie

Internes Curriculum Praktische Philosophie Internes Curriculum Praktische Philosophie Klassenstufen 5 und 6 (Insgesamt 9 Fragekreise) Fragenkreis 1: Folgende Themen sind obligatorisch: Klassenstufen 7 und 8 (Insgesamt 7 Fragekreise) Fragenkreis

Mehr

Schulcurriculum Gymnasium Korntal-Münchingen

Schulcurriculum Gymnasium Korntal-Münchingen Klasse: 9+10 Seite 1 Minimalanforderungskatalog; Themen des Schuljahres gegliedert nach Arbeitsbereichen Themen, die dem Motto der jeweiligen Klassenstufe entsprechen und den Stoff des s vertiefen, üben,

Mehr

Voransicht. Des Lebens müde Suizid bei Jugendlichen. Dr. Ute Flink, Barcelona

Voransicht. Des Lebens müde Suizid bei Jugendlichen. Dr. Ute Flink, Barcelona S I A Anthropologie Beitrag 18 Suizid 1 Des Lebens müde Suizid bei Jugendlichen Dr. Ute Flink, Barcelona Bild: BilderBox. Klasse: 9 und 10 Dauer: 8 Stunden Arbeitsbereich: Anthropologie / Individualität

Mehr

Die Kodifikation des Tierschutzrechts

Die Kodifikation des Tierschutzrechts Sabine Lennkh Die Kodifikation des Tierschutzrechts Modellvorstellungen Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 13 I. Einleitung 17 II. Tierschutz im sozialen, philosophischen und historischen Kontext

Mehr

FACHGEBIET PHILOSOPHIE

FACHGEBIET PHILOSOPHIE FACHGEBIET PHILOSOPHIE Veranstaltungen im Sommersemester 1996 83-401 Philosophie der Gegenwart. Von Kant bis heute. NEUSER 2 Std. Vorlesung Mi. 11.45-13.15 h, 52-207 Beginn: 24.4.96 83-402 Kant: Kritik

Mehr

1 Immanuel Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Erster Abschnittäus ders.: Kritik

1 Immanuel Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Erster Abschnittäus ders.: Kritik In diesem Essay werde ich die Argumente Kants aus seinem Text Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Erster Abschnitt 1 auf Plausibilität hinsichtlich seiner Kritik an der antiken Ethik überprüfen (Diese

Mehr

Inhaltsverzeichnis. David Hume Ein Traktat über die menschliche Natur

Inhaltsverzeichnis. David Hume Ein Traktat über die menschliche Natur Einführung. Von Reinhard Brandt I. Humes skeptischer Empirismus.... XI II. Der Ursprung der Humeschen Philosophie XVIII III. Über den Verstand XXV IV. Über die Affekte XXXV V. Über Moral XL Anmerkungen

Mehr

Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie

Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie 1 Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie Einführungsphase EPH.1: Einführung in die Philosophie Was ist Philosophie? (Die offene Formulierung der Lehrpläne der EPH.1 lässt hier die Möglichkeit,

Mehr

Voransicht. Richtig diskutieren ein Leitfaden mit Rollenspielen. Richtiges Diskutieren will gelernt sein.

Voransicht. Richtig diskutieren ein Leitfaden mit Rollenspielen. Richtiges Diskutieren will gelernt sein. Diskutieren üben 1 von 24 Richtig diskutieren ein Leitfaden mit Rollenspielen Richtiges Diskutieren will gelernt sein. Thinkstock Von Petra Schappert, Stuttgart Sowohl in der Schule als auch im Betrieb

Mehr

Traktat über die menschliche Natur

Traktat über die menschliche Natur David Hume Traktat über die menschliche Natur Ein Versuch, die Methode der Erfahrung in die Geisteswissenschaft einzuführen. 1. bis 3. Buch t. Buch: Über den Verstand Einleitung. Erster Teil. Von den Vorstellungen,

Mehr

Klassenstufe 9. Modul 1: Grundzüge fernöstlicher Religionen Zeitordnungen Taoismus und Konfuzianismus Hinduismus und Buddhismus

Klassenstufe 9. Modul 1: Grundzüge fernöstlicher Religionen Zeitordnungen Taoismus und Konfuzianismus Hinduismus und Buddhismus Klassenstufe 9 Eigene Urteile begründet formulieren Interesse und Akzeptanzfähigkeit für das Fremde aufbauen Selbstvertrauen und Chancenbewusstsein entfalten Wissensbildungsprozesse verstehen und reflektieren

Mehr

Das radikal Böse bei Immanuel Kant und die Banalität des Bösen bei Hannah Arendt

Das radikal Böse bei Immanuel Kant und die Banalität des Bösen bei Hannah Arendt Geisteswissenschaft Monika Skolud Das radikal Böse bei Immanuel Kant und die Banalität des Bösen bei Hannah Arendt Studienarbeit Freie Universität Berlin Institut für Philosophie Sommersemester 2008 Masterkolloquium

Mehr

Schopenhauers Kritik an Kants Kategorischem Imperativ

Schopenhauers Kritik an Kants Kategorischem Imperativ Geisteswissenschaft Emre Yildiz Schopenhauers Kritik an Kants Kategorischem Imperativ Wie gerechtfertigt ist die Kritik Schopenhauers? Essay Universität Potsdam Philosophische Fakultät Basismodul: Grundlagen

Mehr

Philosophie und Ethik

Philosophie und Ethik Kantonsschule Ausserschwyz Philosophie und Ethik Bildungsziele sind in der Lage, philosophische Gedankengänge verstehend nachzuvollziehen und anderen mitzuteilen. Sie sollen sich begrifflich klar und präzise

Mehr

Zu Immanuel Kant: Die Metaphysik beruht im Wesentlichen auf Behauptungen a priori

Zu Immanuel Kant: Die Metaphysik beruht im Wesentlichen auf Behauptungen a priori Geisteswissenschaft Pola Sarah Zu Immanuel Kant: Die Metaphysik beruht im Wesentlichen auf Behauptungen a priori Essay Essay zu Immanuel Kant: Die Metaphysik beruht im Wesentlichen auf Behauptungen a

Mehr

INHALT. David Hume Ein Traktat über die menschliche Natur. Über die Affekte. [Vorwort] 336. ERSTER TEIL 337 Über Stolz und Niedergedrücktheit

INHALT. David Hume Ein Traktat über die menschliche Natur. Über die Affekte. [Vorwort] 336. ERSTER TEIL 337 Über Stolz und Niedergedrücktheit INHALT David Hume Ein Traktat über die menschliche Natur BUCH II Über die Affekte [Vorwort] 336 ERSTER TEIL 337 Über Stolz und Niedergedrücktheit Erster Abschnitt. Einteilung des Gegenstandes 337 Zweiter

Mehr

Teil I Was ist überhaupt Philosophie? 25. Kapitel 1 Große Denker, tiefe Gedanken 27

Teil I Was ist überhaupt Philosophie? 25. Kapitel 1 Große Denker, tiefe Gedanken 27 Inhaltsverzeichnis Einführung 17 Über dieses Buch 18 Konventionen in diesem Buch 20 Was Sie nicht lesen müssen 20 Törichte Annahmen über den Leser 21 Wie dieses Buch aufgebaut ist 21 Teil I: Was ist überhaupt

Mehr

Tafelbild 1: Schüler äußern sich zu dem Sachverhalt ohne Beachtung der sokratischen Methode

Tafelbild 1: Schüler äußern sich zu dem Sachverhalt ohne Beachtung der sokratischen Methode Tafelbild 1: Schüler äußern sich zu dem Sachverhalt ohne Beachtung der sokratischen Methode Täter Opfer weniger Mitleid mehr Mitleid mit Strafe ohne Strafe mehr Mitleid weniger Mitleid Tafelbild 2: Schüler

Mehr

Das Subjekt als historischer Gegenstand. Abbildungen und Textfragmente zum Vortrag

Das Subjekt als historischer Gegenstand. Abbildungen und Textfragmente zum Vortrag Das Subjekt als historischer Gegenstand Abbildungen und Textfragmente zum Vortrag Über einen unhistorischen Naturbegriff "Will man nicht in Mutmaßungen schwärmen, so muß der Anfang von dem gemacht werden,

Mehr

Philosophische Untersuchung über den Ursprung unserer Ideen vom Erhabenen und Schönen

Philosophische Untersuchung über den Ursprung unserer Ideen vom Erhabenen und Schönen EDMUND BURKE Philosophische Untersuchung über den Ursprung unserer Ideen vom Erhabenen und Schönen Übersetzt von FRIEDRICH BASSENGE Neu eingeleitet und herausgegeben von WERNER STRUBE FELIX MEINER VERLAG

Mehr

Ethik heute. Bernhard Schleißheimer. Eine Antwort auf die Frage nach dem guten Leben. Königshausen & Neumann

Ethik heute. Bernhard Schleißheimer. Eine Antwort auf die Frage nach dem guten Leben. Königshausen & Neumann 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Bernhard Schleißheimer Ethik heute Eine Antwort auf die Frage nach

Mehr

Freiheit eine Illusion? Eine Unterrichtseinheit zur Kontroverse zwischen Hirnforschung und Philosophie. Voransicht

Freiheit eine Illusion? Eine Unterrichtseinheit zur Kontroverse zwischen Hirnforschung und Philosophie. Voransicht S II A Anthropologie Beitrag 10 Freiheit eine Illusion? 1 Freiheit eine Illusion? Eine Unterrichtseinheit zur Kontroverse zwischen Hirnforschung und Philosophie Matthias Bauer, Köln Lässt sich Freiheit

Mehr

Tierethik. Angelika Pfannenschmid Elke Sedlak Kommentar: Jenny Klein

Tierethik. Angelika Pfannenschmid Elke Sedlak Kommentar: Jenny Klein Tierethik Angelika Pfannenschmid Elke Sedlak Kommentar: Jenny Klein Peter Singer Alle Tiere sind gleich Vorurteile: Unterdrücker vs. Unterdrückte Bewusstwerden der Vorurteile ist die erste Stufe auf dem

Mehr

Nicht alles Leben ist heilig Peter Singers präferenzutilitaristische Antworten zur Bioethik. Voransicht

Nicht alles Leben ist heilig Peter Singers präferenzutilitaristische Antworten zur Bioethik. Voransicht 1 Nicht alles Leben ist heilig Peter Singers präferenzutilitaristische Antworten zur Bioethik David Sandmaier, Neuhausen Bild: Peter Singer. dpa/picture-alliance. Klasse: 12 Dauer: 8 Stunden Arbeitsbereich:

Mehr

Voransicht. Immanuel Kant ( )

Voransicht. Immanuel Kant ( ) Kants Ethik 1 Du willst es du KANnsT es! Eine Einführung in Kants Ethik Vera Fischer, Neukirch Immanuel Kant (1724 1804) picture-alliance / dpa. Klasse: Jahrgangsstufe 11/12 Dauer: 7 Doppelstunden + 2

Mehr

Analytische Charaktertheorie

Analytische Charaktertheorie Erich Fromm Analytische Charaktertheorie BAND II Deutsche Verlags- Anstalt INHALT Psychoanalyse und Ethik. Bausteine zu einer humanistischen Charakterologie (1947a).... 1 Vorwort... 1 Die Fragestellung...

Mehr

Ethik Zusammenfassung JII.1 #1

Ethik Zusammenfassung JII.1 #1 Ethik Zusammenfassung JII.1 #1 Immanuel Kant der kategorische Imperativ Aufklärung Immanuel Kant wurde in der Zeit der Aufklärung geboren und war damals der Vorzeigephilosoph der Bewegung. Von ihm stammt

Mehr

Das Böse bei Harry Potter und Kant

Das Böse bei Harry Potter und Kant Geisteswissenschaft Britta W. Das Böse bei Harry Potter und Kant Unterrichtsanregungen für Jahrgang 9 Studienarbeit Fakultät IV Human- und Gesellschaftswissenschaften Institut für Philosophie SoSe 2012

Mehr

Grundfragen der Tierethik oder: Hat Ferdinand Recht?

Grundfragen der Tierethik oder: Hat Ferdinand Recht? Modul III: Ethische Probleme im Umgang mit dem Lebendigen Grundfragen der Tierethik oder: Hat Ferdinand Recht? Weiterbildungsstudiengang Angewandte Ethik 3. Februar 2007 Auf Hoggets Farm Fly bellte entschlossen:

Mehr

Der metaethische Relativismus

Der metaethische Relativismus Geisteswissenschaft Julia Pech Der metaethische Relativismus Was spricht für/gegen eine relativistische Position in der Moral? Essay Julia Pech 8.5.2011 Universität Stuttgart Proseminar: Einführung in

Mehr

Es war einmal vor langer Zeit, da lebte eine Königin das Präteritum als Erzähltempus kennenlernen VORANSICHT

Es war einmal vor langer Zeit, da lebte eine Königin das Präteritum als Erzähltempus kennenlernen VORANSICHT V Sprachbewusstsein entwickeln Beitrag 11 Das Präteritum als Erzähltempus 1 von 30 Es war einmal vor langer Zeit, da lebte eine Königin das Präteritum als Erzähltempus kennenlernen Christiane Hochstadt,

Mehr

die Klärung philosophischer Sachfragen und Geschichte der Philosophie

die Klärung philosophischer Sachfragen und Geschichte der Philosophie Programm Christian Nimtz www.nimtz.net // christian.nimtz@phil.uni erlangen.de Theoretische Philosophie der Gegenwart 1 2 3 Unser Programm in diesem Semester Einführung Man unterscheidet in der Philosophie

Mehr

Fach: Evangelische Religion Jahrgangsstufe: 9 Inhalt: Die Frage nach Gott

Fach: Evangelische Religion Jahrgangsstufe: 9 Inhalt: Die Frage nach Gott Fach: Evangelische Religion Jahrgangsstufe: 9 Inhalt: Die Frage nach Gott Leitperspektive Inhaltsfeld Kompetenzen/ Abstufungen Inhaltsbezogene Kompetenzen* Zeit Fächerübergreifend/ - verbindend Christliche

Mehr

Voransicht. Immanuel Kant. Holzstich von J. L. Raab nach dem Gemälde von G. Doebler.

Voransicht. Immanuel Kant. Holzstich von J. L. Raab nach dem Gemälde von G. Doebler. Kategorischer Imperativ 1 Der Kategorische Imperativ ethische Grundnorm der Philosophie Kants Franziska Göckeritz, Remscheid Immanuel Kant. Holzstich von J. L. Raab nach dem Gemälde von G. Doebler. Klasse:

Mehr

Zitate-Steckbrief. Arthur Schopenhauer ( ), deutscher Philosoph.

Zitate-Steckbrief. Arthur Schopenhauer ( ), deutscher Philosoph. Zitate-Steckbrief Wenn Dein Leben schwer geworden ist, denk nur einen Tag in Ruhe über Dich nach. Das wird Dir mehr einbringen, als ein ganzes Jahr einfach nur weiterzumachen. Arthur Schopenhauer (1788

Mehr

Foucaults "Was ist ein Autor" und "Subjekt und Macht"

Foucaults Was ist ein Autor und Subjekt und Macht Geisteswissenschaft Nicole Friedrich Foucaults "Was ist ein Autor" und "Subjekt und Macht" Eine Annäherung Essay Friedrich Alexander Universität Erlangen Nürnberg Lektürekurs Foucault Sommersemester 2011

Mehr

Das Böse. Prof. Dr. Detlef Horster

Das Böse. Prof. Dr. Detlef Horster Das Böse Prof. Dr. Detlef Horster 1 Immanuel Kant war der Auffassung, dass es ein irdisches Geschöpf nie dazu bringen könne, vollkommen moralisch zu sein. (Kritik der praktischen Vernunft, A 149) Gott

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Abiturwissen Evangelische Religion. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Abiturwissen Evangelische Religion. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Abiturwissen Evangelische Religion Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Inhalt Gebrauchsanweisung.....................................

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Erkenntnistheorie - Rationalismus. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Erkenntnistheorie - Rationalismus. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Erkenntnistheorie - Rationalismus Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Thema: Einführung in die Philosophie Unterrichtsreihe

Mehr

Mobilität philosophisch betrachtet

Mobilität philosophisch betrachtet Vortrag am 6.5.2015 im Rahmen der Tagung Moralische Aspekte der Verkehrsmittelwahl (mark.dahlhoff@li-hamburg.de) "Die Philosophie kann nicht so viele Fragen beantworten, wie wir gern möchten, aber sie

Mehr

Gegenstände / Themen / Inhalte Arbeitstechniken / Arbeitsmethoden Kompetenzen. - philosophisches Gespräch

Gegenstände / Themen / Inhalte Arbeitstechniken / Arbeitsmethoden Kompetenzen. - philosophisches Gespräch Gymnasium Sedanstr. Lehrpläne S II Fach: Philosophie Jahrgang: 11/I Unterrichtsvorhaben : Einführung in die Philosophie Einführung in die Philosophie 1. Traum und Realität 2. Staunen und Wissen 3. Die

Mehr

Sterben zulassen. Ernst Ankermann. Selbstbestimmung und ärztliche Hilfe am Ende des Lebens. Ernst Reinhardt Verlag München Basel

Sterben zulassen. Ernst Ankermann. Selbstbestimmung und ärztliche Hilfe am Ende des Lebens. Ernst Reinhardt Verlag München Basel Ernst Ankermann Sterben zulassen Selbstbestimmung und ärztliche Hilfe am Ende des Lebens Mit einem Geleitwort von Ernst Gottfried Mahrenholz Ernst Reinhardt Verlag München Basel Inhalt Abkürzungen 12 Geleitwort

Mehr

Was kann man hoffen? Philosophische Perspektiven Stephan Sellmaier

Was kann man hoffen? Philosophische Perspektiven Stephan Sellmaier Was kann man hoffen? Philosophische Perspektiven Stephan Sellmaier Begriffliches Hoffen: wünschen, dass etwas in Erfüllung geht Hoffnung: Erwartung, dass etwas Gewünschtes in Erfüllung geht richtet sich

Mehr

Fachcurriculum Ethik Klassenstufe 9 / 10

Fachcurriculum Ethik Klassenstufe 9 / 10 1 Fachcurriculum Ethik Klassenstufe 9 / 10 Schönbuch-Gymnasium Holzgerlingen Stand: 08/2009 Anthropologie Der Mensch als Individuum - ihre eigene Entwicklung und Sozialisation reflektieren - Grundlagen

Mehr

DOWNLOAD. Lernstation inklusiv: Psalmen 4. Psalmen. Differenzierte Materialien zum Thema Psalm 31,16a Menschen trauern und finden Trost.

DOWNLOAD. Lernstation inklusiv: Psalmen 4. Psalmen. Differenzierte Materialien zum Thema Psalm 31,16a Menschen trauern und finden Trost. DOWNLOAD Nina Hensel Lernstation inklusiv: Psalmen 4 Differenzierte Materialien zum Thema Psalm 31,16a Menschen trauern und finden Trost Nina Hensel Bergedorfer Unterrichtsideen Downloadauszug aus dem

Mehr

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Deutscher Bundestag Drucksache 18/5077 18. Wahlperiode 08.06.2015 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Nicole Maisch, Kai Gehring, Harald Ebner, Friedrich Ostendorff und

Mehr

1. Grundzüge der Diskursethik

1. Grundzüge der Diskursethik Die Diskursethik 1. Grundzüge der Diskursethik Interpretiere das oben gezeigte Bild: Moralische Kontroversen können letztlich nicht mit Gründen entschieden werden, weil die Wertprämissen, aus denen wir

Mehr

и verlag moderne industrie Recht, Gesetzgebung und Freiheit Band 2: Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit Prof. Dr. F. A.

и verlag moderne industrie Recht, Gesetzgebung und Freiheit Band 2: Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit Prof. Dr. F. A. Prof. Dr. F. A. von Hayek Recht, Gesetzgebung und Freiheit Band 2: Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit Eine neue Darstellung der liberalen Prinzipien der Gerechtigkeit und der politischen Ökonomie

Mehr

Voransicht. Der Utilitarismus oder: Ist alles Nützliche auch gut? Martina Peters M. A. und Dr. Jörg Peters

Voransicht. Der Utilitarismus oder: Ist alles Nützliche auch gut? Martina Peters M. A. und Dr. Jörg Peters 1 Der oder: Ist alles Nützliche auch gut? Martina Peters M. A. und Dr. Jörg Peters Aus: Amend, Bill: Foxtrot 1996, www.members.aol.com/lshauser/foxtrot.html. Andrews Mc Meel Publishing, Cansas City. Übersetzt

Mehr

Aua, das tut weh! 2015 Alexander Schwab

Aua, das tut weh! 2015 Alexander Schwab Aua, das tut weh! 2015 Alexander Schwab Der Fischschmerz ist vermutlich sehr anders, aber das heisst eben noch lange nicht, dass es nicht weh tut. Der erhobene Zeigefinger und mit ihm Prof. Dr. Markus

Mehr

Grundlagen der Philosophie

Grundlagen der Philosophie 1 Grundlagen der Philosophie Was ist ein Philosoph? Nennen Sie zwei Bedeutungen. Elenktik? Maieutik? Charakterisieren Sie den Begriff des Staunens. Stellen Sie fünf typische philosophische Fragen. Erklären

Mehr

Die Kontinuität von Bewusstsein

Die Kontinuität von Bewusstsein GUTHMANNßf PETERSON und Vwiegef / Wien und Mülheim on der Ruhr Martin Balluch Die Kontinuität von Bewusstsein Das naturwissenschaftliche Argument für Tierrechte Inhaltsverzeichnis Kurzdarstellung 13 Vorwort

Mehr

Dr. Frank Witzleben THEMENVORSCHLÄGE FÜR DEN MITTLEREN SCHULABSCHLUSS ETHIK (4. Prüfungskomponente) Fachmoderator Ethik Bezirk Neukölln

Dr. Frank Witzleben THEMENVORSCHLÄGE FÜR DEN MITTLEREN SCHULABSCHLUSS ETHIK (4. Prüfungskomponente) Fachmoderator Ethik Bezirk Neukölln Themenbereiche Die Religionen und der Glaube Themen 1. Was sucht der Mensch im Glauben? 2. Der einzige und wahre Gott? Gottesbilder im Vergleich. 3. Können Osten und Westen zusammenkommen? 4. Woher kommt

Mehr

TIERETHIK. Sinn-und Wertfragen

TIERETHIK. Sinn-und Wertfragen TIERETHIK Sinn-und Wertfragen Umfrage Was ist Tierethik überhaupt? Ethik im Duden: Lehre vom sittlichen Wollen und Handeln des Menschen in verschiedenen Lebenssituationen...(allgemeingültig) Normen und

Mehr

Immanuel Kant. *22. April 1724 in Königsberg +12. Februar 1804 in Königsberg

Immanuel Kant. *22. April 1724 in Königsberg +12. Februar 1804 in Königsberg Immanuel Kant *22. April 1724 in Königsberg +12. Februar 1804 in Königsberg ab 1770 ordentlicher Professor für Metaphysik und Logik an der Universität Königsberg Neben Hegel wohl der bedeutendste deutsche

Mehr

Aristoteles über die Arten der Freundschaft.

Aristoteles über die Arten der Freundschaft. 1 Andre Schuchardt präsentiert Aristoteles über die Arten der Freundschaft. Inhaltsverzeichnis Aristoteles über die Freundschaft...1 1. Einleitung...1 2. Allgemeines...2 3. Nutzenfreundschaft...3 4. Lustfreundschaft...4

Mehr

Die Nikomachische Ethik 1. Buch ( v. Chr.)

Die Nikomachische Ethik 1. Buch ( v. Chr.) ARISTOTELES 1 Aristoteles 1 : Die eigentliche Bestimmung des Menschen Die Nikomachische Ethik 1. Buch (335-323 v. Chr.) 1 5 10 15 Darüber nun, dass die Glückseligkeit als das höchste Gut 2 zu bezeichnen

Mehr

FACHGEBIET PHILOSOPHIE

FACHGEBIET PHILOSOPHIE FACHGEBIET PHILOSOPHIE Lehrveranstaltungen im Wintersemester 1997/98 83-401 Englischer Empirismus: John Locke. NEUSER Di. 19.00-20.30 Uhr, Geb. 36-265 83-402 Universität - Geschichte einer Idee. NEUSER

Mehr

Einführung in die (Medizin-)Ethik

Einführung in die (Medizin-)Ethik Wintersemester 2017/18 Vorlesung Ethik in der Medizin Einführung in die (Medizin-)Ethik Prof. Dr. Alfred Simon Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Fallbeispiel: Sterbefasten Ein 90-jähriger

Mehr

Erörterung. Hauptteil Zweck: Themafrage erörtern; Möglichkeiten des Hauptteils:

Erörterung. Hauptteil Zweck: Themafrage erörtern; Möglichkeiten des Hauptteils: Erörterung Ausgangsfrage Einleitung Zweck: Interesse wecken, Hinführung zum Thema; Einleitungsmöglichkeiten: geschichtlicher Bezug, Definition des Themabegriffs, aktuelles Ereignis, Statistik/Daten, Zitat/Sprichwort/Spruch;

Mehr

Ethik Stufe 5. Religion Wahrheit und Erkenntnis. Erkenntnis Würde des Menschen. Analysieren und Reflektieren Argumentieren und Urteilen

Ethik Stufe 5. Religion Wahrheit und Erkenntnis. Erkenntnis Würde des Menschen. Analysieren und Reflektieren Argumentieren und Urteilen Ethik Stufe 5 Ethik wird in der Stufe 5 einstündig (1 x 60 Minuten) unterrichtet. Sich-Mitteilen Die Schüler können Situationen, z.b. anhand von Fallgeschichten, aus verschiedenen Perspektiven wahrnehmen

Mehr

Jeden Morgen liest Hegel Zeitung

Jeden Morgen liest Hegel Zeitung Jeden Morgen liest Hegel Zeitung Der Philosoph las außer den Berliner Blättern täglich die Edinburgh Review. Er war auf das Detail kapriziert. Das findet sich im Rohmaterial der Nachricht, nicht in der

Mehr

Making Sense of Surrogate Decision-Making

Making Sense of Surrogate Decision-Making Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät Philosophisches Seminar Philosophisches Kolloquium FS 2016 Dienstag, 15. März 2016, 17.15 Uhr Was ist Introspektion? Dr. Alexander Staudacher (Universität Magdeburg)

Mehr

Philosophie Ergänzungsfach

Philosophie Ergänzungsfach Philosophie Ergänzungsfach A. Stundendotation Klasse 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse Wochenlektion 0 0 0 4 B. Didaktische Konzeption Überfachliche Kompetenzen Das Ergänzungsfach Philosophie fördert

Mehr

Inhalt. Einleitung 13

Inhalt. Einleitung 13 Inhalt Einleitung 13 Kapitel 1 Eine kurze Geschichte der Beziehungen zwischen Mensch und Tier 19 Die Veränderung unserer Einstellung gegenüber Tieren 23 Die Rechtfertigung der Ausbeutung von Tieren: Das

Mehr

Fach: Religion Jahrgang: 6

Fach: Religion Jahrgang: 6 In jeder Unterrichtseinheit muss bei den überfachlichen Kompetenzen an je mindestens einer Selbst-, sozialen und lernmethodischen Kompetenz gearbeitet werden, ebenso muss in jeder Einheit mindestens eine

Mehr

Jan Delay Für Immer und Dich

Jan Delay Für Immer und Dich Mathias Bothor / Universal Music Jan Delay Für Immer und Dich Niveau: Untere Mittelstufe (B1) Copyright Goethe-Institut San Francisco Alle Rechte vorbehalten www.goethe.de/stepintogerman www.jandelay.de

Mehr

Beschreibe die Hauptfigur. Inwiefern empfindest du diese Figur als wirklich?

Beschreibe die Hauptfigur. Inwiefern empfindest du diese Figur als wirklich? Wie würdest du die Figur im Buch beschreiben? Wo zeigt die Figur eine bestimmte Eigenschaft? Wie verändert sich eine Figur im Laufe der In welcher Weise trägt die Persönlichkeit einer Figur zu deren Erfolg

Mehr

Schopenhauers Begriff des Mitleids in dessen Preisschrift Über die Grundlage der Moral

Schopenhauers Begriff des Mitleids in dessen Preisschrift Über die Grundlage der Moral Johannes Gutenberg-Universität Mainz FB 05: Philosophie und Philologie Philosophisches Seminar Veranstaltung: Schopenhauer - Die beiden Grundprobleme der Ethik Leitung: Frank Brosow Studiengang: Philosophie

Mehr

Bibel-online HA II Schulen, Hochschulen und Bildung,

Bibel-online HA II Schulen, Hochschulen und Bildung, Das achte Gebot Lehrerhinweise Die Bibelstelle: Ex 20, 16 Das achte Gebot "Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen" bezog sich ursprünglich auf das Gerichtswesen. Zur Entstehungszeit der

Mehr

Philosophie/Praktische Philosophie Gymnasium/Gesamtschule WS 2006/07

Philosophie/Praktische Philosophie Gymnasium/Gesamtschule WS 2006/07 Modul 1: Einführung in die Philosophie/Praktische Philosophie 015040 Einführung in die Philosophie/Praktische Philosophie S2: Di 9.00-11.00; PP(GHR):1.1; PP(GymGes):1.1 C4.224 Ghin 015130 Einführung in

Mehr

Ethik als philosophische Disziplin und Einführung in die Urteilsbildung

Ethik als philosophische Disziplin und Einführung in die Urteilsbildung Ethische Urteilsbildung Ethik als philosophische Disziplin und Einführung in die Urteilsbildung 8. bis 10. Februar 2013 Daniel Gregorowius Gemeinsamer Workshop vom Institut TTN und STUBE Bayern Daniel

Mehr

Philosophie der Gefühle

Philosophie der Gefühle Philosophie der Gefühle Von Achtung bis Zorn Bearbeitet von Christoph Demmerling, Hilge Landweer 1. Auflage 2007. Taschenbuch. xiii, 338 S. Paperback ISBN 978 3 476 01767 3 Format (B x L): 15,5 x 23,5

Mehr

Methoden des Wissenschaftlichen Arbeitens Vorlesung im Sommersemester VL 2: Was ist Wissenschaft?

Methoden des Wissenschaftlichen Arbeitens Vorlesung im Sommersemester VL 2: Was ist Wissenschaft? Methoden des Wissenschaftlichen Arbeitens Vorlesung im Sommersemester 2017 04.05.17 VL 2: Was ist Wissenschaft? Prof. Dr. Riklef Rambow Fachgebiet Architekturkommunikation Institut Entwerfen, Kunst und

Mehr

Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame (ab Klasse 8) Reihe 10 S 6. Verlauf Material LEK Glossar Literatur

Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame (ab Klasse 8) Reihe 10 S 6. Verlauf Material LEK Glossar Literatur Reihe 10 S 6 Verlauf Material LEK Glossar Literatur Schematische Verlaufsübersicht Ich gebe euch eine Milliarde und kaufe mir dafür die Gerechtigkeit. Ethische Motive in Der Besuch der alten Dame von Friedrich

Mehr

Grundprobleme der Moralphilosophie

Grundprobleme der Moralphilosophie Grundpositionen der Ethik im historisch-systematischen Zusammenhang Grundprobleme der Moralphilosophie Aufbau der Vorlesung I. Grundbegriffe der Moralphilosophie II. Zur Entwicklung ethischer Argumentationsfiguren

Mehr

Deontologie Die Bausteine der Kantischen Ethik

Deontologie Die Bausteine der Kantischen Ethik Deontologie Die Bausteine der Kantischen Ethik Der gute Wille Ohne Einschränkungen gut ist allein der gute Wille. Alle anderen Dinge wie Talente oder Tugenden sind nicht an sich, sondern nur relativ gut

Mehr

Einführung in die Praktische Philosophie I

Einführung in die Praktische Philosophie I Einführung in die Praktische Philosophie I Vorlesung 9 (15.12.2011). Die Würde des Menschen achten. Kants Moralphilosophie (II) Claus Beisbart Wintersemester 2011/12 Themen 1. Die Naturgesetz-/Universalisierungsformel

Mehr

Philosophische und anthropologische Grundlagen der Beratungsarbeit

Philosophische und anthropologische Grundlagen der Beratungsarbeit Philosophische und anthropologische Grundlagen der Beratungsarbeit 1 Menschenbild ist ein in der philosophischen Anthropologie gebräuchlicher Begriff für die Vorstellung, die jemand vom Wesen des Menschen

Mehr

Einige Begriffe und Konzepte aus der Lehre Gurdjieffs.

Einige Begriffe und Konzepte aus der Lehre Gurdjieffs. Einige Begriffe und Konzepte aus der Lehre Gurdjieffs 1 handelnde Personen Gregor Iwanowitsch Gurdjieff armenischer Philosoph und Tanzlehrer, starb 1949 in Paris, wo er das Institut für die harmonische

Mehr

Bundesamt für Veterinärwesen (BVET)

Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) Inhaltsverzeichnis Hunde richtig halten...1/3 Der Hund an sich...2/3 Mensch und Hund...3/3 i Hunde richtig halten Fast eine halbe Million Hunde leben in der Schweiz.

Mehr

Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft

Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft Joachim Stiller Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft Eine Untersuchung Alle Rechte vorbehalten Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft Was ist der Unterschied zwischen Verstand und Vernunft? Zunächst

Mehr

These der Erklärungslücke: In einem zu klärenden Sinne von Erklärung ist eine solche Erklärung im Fall von Bewusstseinsphänomenen

These der Erklärungslücke: In einem zu klärenden Sinne von Erklärung ist eine solche Erklärung im Fall von Bewusstseinsphänomenen 1 Worum es geht: Erklärung der Eigenschaften eines Gegenstandes (Makrogegenstand) aufgrund seiner internen Struktur (Mirkostruktur). Voraussetzung: Es ist in gewöhnlichen Fällen im Prinzip möglich, die

Mehr

Übersicht der Niveaus

Übersicht der Niveaus LEHRPLAN FRANZÖSISCH KURZEITGYMNASIUM Stundendotation GF 3. KLASSE 1. SEM. 4 2. SEM. 4 4. KLASSE 1. SEM. 3 2. SEM. 3 5. KLASSE 1. SEM. 3 2. SEM. 3 6. KLASSE 1. SEM. 3 2. SEM. 3 Übersicht der Niveaus Stundendotation

Mehr

Philosophische Grundpositionen zu Sterben und Tod von Platon bis Schopenhauer und ihr Bezug zur Medizin heute

Philosophische Grundpositionen zu Sterben und Tod von Platon bis Schopenhauer und ihr Bezug zur Medizin heute Philosophische Grundpositionen zu Sterben und Tod von Platon bis Schopenhauer und ihr Bezug zur Medizin heute Symposium Podium am roten Fels Rothenfels, 21.10.2016 Thomas Bohrer Einleitung besonderes Verhältnis

Mehr

1 Wissenswertes über die Seele in Religion, Philosophie und Naturwissenschaft

1 Wissenswertes über die Seele in Religion, Philosophie und Naturwissenschaft Inhaltsverzeichnis Vorwort 11 1 Wissenswertes über die Seele in Religion, Philosophie und Naturwissenschaft Philosophische Auffassung der Antike 16 Christliche Auffassung in Antike und Mittelalter 17 Die

Mehr

Verlauf Material Klausuren Glossar Literatur. Ritter, Burgen und höfische Kultur. Eine Unterrichtseinheit zum Leben der Ritter im Mittelalter

Verlauf Material Klausuren Glossar Literatur. Ritter, Burgen und höfische Kultur. Eine Unterrichtseinheit zum Leben der Ritter im Mittelalter Reihe 7 S 1 Verlauf Material Klausuren Glossar Literatur Ritter, Burgen und höfische Kultur Eine Unterrichtseinheit zum Leben der Ritter im Mittelalter Eine Unterrichtseinheit für die Sekundarstufe I Barbara

Mehr

Prüfungsprogramm aus Philosophie für externe Kandidatinnen und Kandidaten

Prüfungsprogramm aus Philosophie für externe Kandidatinnen und Kandidaten Prüfungsprogramm aus Philosophie für externe Kandidatinnen und Kandidaten Dieses von den Lehrpersonen der Fachgruppe Philosophie heraus gegebene Prüfungsprogramm stellt eine Konkretisierung des Fachcurriculums

Mehr

I. Probleme und Desiderate der Technikbewertung im Philosophieunterricht der Gegenwart. 1. Die Ambivalenz der Moderne: Krise oder Herausforderung?

I. Probleme und Desiderate der Technikbewertung im Philosophieunterricht der Gegenwart. 1. Die Ambivalenz der Moderne: Krise oder Herausforderung? Vorbemerkung 7 Einleitung 16 I. Probleme und Desiderate der Technikbewertung im Philosophieunterricht der Gegenwart 1. Die Ambivalenz der Moderne: Krise oder Herausforderung? 24 1.1 Die Ambivalenz des

Mehr

Themenvorschläge Philosophie

Themenvorschläge Philosophie Themenvorschläge Philosophie Der Philosophieunterricht: Wie wurde in den vergangenen Jahrhunderten an den Gymnasien des Kantons Luzern Philosophie unterrichtet? Welche Lehrbücher wurden verwendet? Was

Mehr

Die Philosophie der Tierrechtsbewegung

Die Philosophie der Tierrechtsbewegung Die Philosophie der Tierrechtsbewegung [1] In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts kam es zu einer historischen Wende in der Philosophie: Während bis dahin unser Umgang mit Tieren, wenn überhaupt,

Mehr