Altersbilder: Jung und Alt zwei Perspektiven?

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1 Altersbilder: Jung und Alt zwei Perspektiven? Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Anwesende Im deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel wird diese Woche über eine Studie zu hochaltrigen Menschen berichtet, die unter der Leitung des deutschen Altersforschers Andreas Kruse durchgeführt worden ist. Ein Zitat von Kruse lautet: «Die über 80-Jährigen sind das, was früher mal die über 60-Jährigen waren». 1 Gemeint ist ihr gesundheitliches Befinden, aber auch ihre Beteiligung am gesellschaftlichen Leben. Es findet also, wie François Höpflinger immer wieder betont, eine «Verjüngung des Alters» statt. Dies wird an der Generation jener Menschen, die jetzt ins Rentenalter kommen, ganz augenfällig. In ihrer Jugend wurden sie von einer Kultur geprägt, welche die Jugendlichkeit betonte. «Forever young» lautete die Parole der Popkultur, die mit der Achtundsechziger-Bewegung zusammen beziehungsweise diese vorbereitend entstand. Diese Menschen wollen sich nicht einfach als «die Alten» ansprechen lassen. Das bekommt eine Altersorganisation wie Pro Senectute, für die ich arbeite, sehr deutlich zu spüren. Wie nennen wir unsere Zielgruppe: «Seniorinnen und Senioren»? Im Sport gehört man bereits mit Mitte 30 zu diesem Segment. «Ältere Frauen und Männer?» «Älter» ist bekanntlich die Steigerungsform von «alt». Also: Welche Sprache finden wir für eine Entwicklung, die sich vor unseren Augen entrollt und an der wir alle teilhaben? Ein Blick zurück in die Geschichte Die Gründerväter von Pro Senectute der Kreis der Initianten der Stiftung bestand tatsächlich nur aus Männern hatten es da noch einfacher. Sie sprachen von den «betagten Greisen beiderlei Geschlechts» und die dazu passenden Bilder zeigten gebeugte, vom Leben gezeichnete Menschen. Wir dürfen nicht vergessen, dass es damals noch keine gesetzliche Altersvorsorge 1 Gerald Traufetter, Fritz Zimmermann: Das vierte Alter, in: Der Spiegel, Nr. 12, 17. März 2014, S. 70 f.; Zitat S / Kurt Seifert 1

2 gab und das Alter tatsächlich für viele Frauen und Männer eine äusserst prekäre Lebensphase darstellte. Weil das Thema Ihrer Tagung die «Soziale Arbeit im Alpenraum» ist, zitiere ich aus der Chronik von Pro Senectute. Es geht um Antworten der Altersstiftung auf die Folgen der Weltwirtschaftskrise in den frühen Dreissigerjahren des 20. Jahrhunderts. In der Chronik ist zu lesen: «Überall in der Schweiz leiden ältere Menschen Not. Grosser Mangel herrscht auch in abgelegenen Berggebieten. Ein Spezialfonds soll ein wenig Abhilfe schaffen. Aus den vielen Gesuchen werden hier zwei Beispiele genannt: Eine 71-jährge, ledige Frau, kann im Sommer mit Heuen noch etwas Geld verdienen. Im Winter ist sie ganz ohne Unterstützung und leidet bei grosser Kälte Hunger. Unterstützungsfähige Verwandte sind keine vorhanden. Ein 82-jähriger, alleinstehender Mann, gänzlich arbeitsunfähig, erhält von der Armenpflege 100 Franken jährlich für den Hauszins. Er wehrt sich aufs Äusserste gegen eine Unterbringung im Armenhaus.» 2 Alt zu werden bedeutete für viele Menschen bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein, drohender Verarmung ausgesetzt zu sein. Heute verbreiten interessierte Kreise mancherlei Bilder einer idyllischen Vergangenheit der Schweiz beispielsweise über das vermeintlich harmonische Zusammenleben mehrerer Generationen unter einem Dach. Wir vergessen gerne, dass dieses Zusammenleben allzu oft durch die Not bedingt und deshalb in vielen Fällen stark konfliktbeladen war: Weil noch keine gesetzliche Altersvorsorge bestand, mussten sich die nicht mehr arbeitsfähigen Männer und Frauen auf die Unterstützung ihrer Angehörigen verlassen sofern es überhaupt nahe Familienmitglieder gab. Das «Gnadenbrot», das die alt gewordenen und nicht mehr für sich selbst sorgen könnenden Menschen von ihren Verwandten erhielten, war zumeist ziemlich hart. 2 Kurt Seifert: Chronik Pro Senectute. Von der Alterspflege zur umfassenden Unterstützung im Alter. Zürich (Pro Senectute) 2007, S / Kurt Seifert 2

3 Für die armen Alten hiess es ich zitiere aus einem Artikel der Zürcher Historikerin Heidi Witzig, «sich möglichst pflegeleicht zu verhalten, möglichst wenig zu essen und sich auf den Tod vorzubereiten, der für die Angehörigen eine materielle Erleichterung bedeuten würde». 3 Witzig beschreibt damit die Situation im 19. Jahrhundert, doch im Prinzip galt das auch noch im beginnenden 20. Jahrhundert, bis zur Zeit des Aufbaus eines schweizerischen Sozialstaates. Ein erstes Resümee könnte deshalb lauten, dass in der Epoche vor dem Auf- und Ausbau der AHV und dem Obligatorium der beruflichen Vorsorge die Formel «alt gleich arm» das Bild des Alter(n)s bestimmte. Alt zu werden galt deshalb nicht als Privileg zumindest nicht bei der Mehrheit jener Menschen, die sich das Alt-sein kaum leisten konnten. Dieses Bild hat sich mit der Entwicklung des Sozialstaates glücklicherweise grundlegend gewandelt. Prozess der Polarisierung Heute begegnet uns viel eher die Vorstellung, alle «Alten» seien «reich». Unter der Schlagwort der «Generationengerechtigkeit» polemisieren manche Jungpolitikerinnen und -politiker wie beispielsweise gestern an einer Medienkonferenz in Bern zum Thema «Altersvorsorge 2020» gegen eine Generation, die den Wohlstand für sich gepachtet habe, während sich die Jungen um ihre Zukunft Sorgen machen müssten. So werden soziale Ungleichheiten zu einem Problem von Altersgruppen gemacht. Dies entspricht selbstverständlich nicht der Wirklichkeit: Das private Vermögen in der Schweiz befindet sich wohl vorwiegend in den Händen von über 60-Jährigen, doch dieses Vermögen ist höchst ungleich verteilt. Altersarmut ist in der Schweiz kein Massenphänomen mehr, trotzdem sind ältere Menschen in der Schweiz auch heute noch überdurchschnittlich von Armut betroffen beziehungsweise bedroht. Gemäss Angaben des Bundesamtes für Statistik betrug die Armutsquote für die Gesamtbevölkerung 7,8 Prozent, bei Personen ab 65 Jahren allerdings 16,0 Prozent. Noch 3 Heidi Witzig: Einsamkeitserfahrungen von armen Kindern, Frauen und Männern im 19. Jahrhundert, in: Caritas Schweiz (Hrsg.): Sozialalmanach Schwerpunkt: Einsamkeit. Luzern (Caritas-Verlag) 2004, S ; Zitat S / Kurt Seifert 3

4 höher liegt die Quote bei Einpersonenhaushalten. Dort sind sogar 28,5 Prozent aller Personen ab 65 Jahren von Armut betroffen. Dabei handelt es sich vorwiegend um Frauen. 4 Das Bild des Alters in der öffentlichen beziehungsweise veröffentlichten Wahrnehmung stellt sich gegenwärtig in einer doppelten Weise dar: Auf der einen Seite stehen die fitten, aktiven und in gewisser Weise auch attraktiven «jungen Alten», die über gesicherte materielle Grundlagen verfügen und eine relativ gute Gesundheit aufweisen. Sie sind insbesondere als Konsumenten und Konsumentinnen von Waren und Dienstleistungen von Interesse. Auch als engagierte Grossmütter und Grossväter sowie als freiwillig Tätige in Vereinen, sozialen Organisationen und Kirchen werden sie gebraucht. In der immer noch gültigen Strategie für eine schweizerische Alterspolitik aus dem Jahr 2007 hält der Bundesrat fest, dass es darum gehe, die «Ressourcen und Leistungspotenziale» der älteren Menschen zu nutzen. Die Strategie legt einen Schwerpunkt «auf die Anerkennung dessen, was die älteren Menschen für sich selbst, ihre Angehörigen und die Gesellschaft sind, haben und tun, sowie auf die Förderung ihrer Potenziale». 5 Im Zentrum steht also das Konzept des «aktiven Alter(n)s», zu dem ich später noch etwas sagen werde. Auf der anderen Seite der Wahrnehmung des Alters stehen dann die «richtig Alten», die durch abnehmende Kräfte, Krankheit und Behinderung gekennzeichnet sind. Von dieser Seite des Alter(n)s spricht man nicht so gerne, denn sie gilt als problematisch. Wenn sie zum öffentlichen Thema wird, dann vor allem im Zusammenhang mit den Kosten, die sie verursacht. Es findet also eine Polarisierung in ein positives und ein negatives Alter(n) statt. Als positiv wird jenes Alter(n) wahrgenommen, das Autonomie, Aktivität und Konsum ermöglicht. 4 Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Armut in der Schweiz. Einkommensarmut der Schweizer Wohnbevölkerung von 2008 bis Neuchâtel (BFS) 2012; Daten siehe S Schweizerischer Bundesrat: Strategie für eine schweizerische Alterspolitik. Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulates Leutenegger Oberholzer ( ) vom 3. Oktober Bern, 29. August 2007, S / Kurt Seifert 4

5 Negativ beladen sind hingegen Begriffe wie «Abhängigkeit» und «Angewiesen-sein». Hier findet, so meine ich, Verleugnung und Verdrängung statt. Menschliches Leben bewegt sich bekanntlich zwischen den Polen von Abhängigkeit und Autonomie. Dieses Leben kommt nicht in «reiner» Form vor, sondern ist immer gemischt aus Elementen der Abhängigkeit und jenen der Autonomie. Das Mischungsverhältnis ist jeweils ein spezifisches: So bewegt sich das Kleinkind von weitgehender Abhängigkeit hin zur Autonomie, während im Alter eher ein gegenläufiger Prozess das Geschehen bestimmt. Doch auch ein sehr alter und hinfälliger Mensch bewahrt sich Bereiche autonomen Handelns. Die von mir bloss knapp skizzierte Polarisierung der Altersbilder prägt die Wahrnehmung von jungen wie von älteren Menschen. Aus der Altersforschung wissen wir, dass auch Menschen im Pensionierungsalter negative Altersbilder transportieren. Diese beziehen sich auf «die Anderen», die älter und abhängiger erscheinen als man selbst. Die empirische Sozialforschung (beispielsweise der «European Social Survey» [ESS]) kann allerdings auch belegen, dass bei Befragungen die Einstellungen gegenüber den Älteren positiver eingeschätzt werden als jene gegenüber den Jüngeren. So kommt der Sozialbericht 2012 zum Ergebnis, dass die Bevölkerung in der Schweiz den Älteren «deutlich respektvoller» begegnen würde als den Jüngeren. 6 Für unser Thema der Altersbilder ist noch ein Ergebnis der erwähnten Studie bemerkenswert: In der Schweiz werden Personen ab 70 Jahren «deutlich stärker als Belastung für das Gesundheitswesen gesehen [ ] als in anderen europäischen Ländern». 7 Das hat vermutlich etwas mit dem System der Finanzierung des Gesundheitswesens in der Schweiz zu tun: Der Anteil der Eigenfinanzierung durch Franchisen, Selbstbehalte, weitgehend fehlenden Versicherungsschutz für zahnärztliche Behandlungen, etc., ist vergleichsweise hoch. Steigende Kosten, beispielsweise für die Langzeitpflege, machen sich bei den Versicherten durch steigende Prämien direkt bemerkbar. 6 Walter Rehberg, Benjamin Moser: Altersdiskriminierung in Europa und der Schweiz: Die Sicht der Betroffenen, in: Felix Bühlmann, Céline Schmid Botkine et al. (Hrsg.): Sozialbericht 2012: Fokus Generationen. Zürich (Seismo Verlag) 2012, S ; Zitat S Ebd., S / Kurt Seifert 5

6 Ein zweites Resümee meines Beitrags besteht darin, dass wir es heute mit einer stark polarisierten Wahrnehmung des Alters und damit auch mit einer Konkurrenz von Altersbildern zu tun haben. Dem positiven Bild von aktiven und lebenslustigen Seniorinnen und Senioren steht ein negatives Bild vom Alter als einer zunehmenden Last für die Betroffenen wie auch für die ganze Gesellschaft gegenüber. Ich will noch einmal unterstreichen, dass diese gegensätzlichen Bilder nicht bzw. nicht in erster Linie etwas mit unterschiedlichen Perspektiven von Jungen und Alten zu tun haben. Positive wie negative Altersbilder gibt es sowohl bei Jung als auch bei Alt. Vom Traum zum Alptraum? Seit der Einführung der AHV und dem Ausbau des Drei-Säulen-Systems der Altersvorsorge haben sich in der Schweiz die Lebensbedingungen im Alter deutlich verbessert und dies für eine Mehrheit der Bevölkerung. Man kann also durchaus von einer «Demokratisierung» des Alters sprechen, und zwar in dem Sinne, dass heute mehr Menschen als noch vor ein bis zwei Generationen ein materiell gesichertes nachberufliches Leben führen können. Dies muss als ein entscheidender zivilisatorischer Fortschritt begriffen werden ein Fortschritt, der uns selbstverständlich erscheint, doch ein Fortschritt, der über Jahrzehnte hinweg erkämpft werden musste, wie dies die Geschichte der AHV zeigt. Im schweizerischen Diskussionsbeitrag zur Zweiten Weltversammlung zur Frage des Alterns 2002 in Madrid ist über diesen Fortschritt zu lesen: «Der Menschheitstraum vom langen Leben in würdigen Verhältnissen wird immer mehr zur Wirklichkeit.» Der Text geht dann mit einer Einschränkung weiter: «Dies trifft allerdings nur für die reichen Gesellschaften zu. Und selbst dort muss die Entwicklung differenziert betrachtet werden: Angehörige schlechter gestellter Berufsgruppen nehmen am Prozess zunehmender Lebenserwartung weniger stark teil als solche aus höher eingestuften Berufsgruppen.» 8 8 Fachstelle Altersfragen des Bundesamtes für Sozialversicherung in Zusammenarbeit mit der AG UN- Weltkonferenz Altern (Hrsg.): Langlebigkeit gesellschaftliche Herausforderung und kulturelle Chance / Kurt Seifert 6

7 Manches Mal hat man den Eindruck, dass aus dem Menschheitstraum ein Alptraum geworden ist. In vielen Diskursen von Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft taucht die demografische Alterung als das zentrale Problem unserer näheren Zukunft auf. Auch das Feuilleton nimmt diesen Problem-Sound gerne auf. Gerade gestern ist im Kulturteil des Zürcher Tages-Anzeiger ein Beitrag erschienen, der wohl in ironischem Ton, aber im Inhalt doch ziemlich klar die Ängste vor der «demografischen Zeitbombe» zum Ausdruck bringt. Ein Auszug daraus: «[ ] warum muss an jedem Provinzbahnhof eine Gruppe Jungmänner stehen, die nichts tut ausser laut sein und auf den Boden spucken. Je lauter sie sind, desto einleuchtender der Verdacht, dass Pubertät eine temporäre Hirnkrankheit ist. Und dabei immer das ungute Wissen: Die werden deine AHV nie finanzieren.» 9 Trotz allen gesellschaftlichen Wandels und mancher positiven Wahrnehmungen scheint das Alter(n) in seinen Grundzügen immer noch so negativ besetzt zu sein wie vor bald einem halben Jahrhundert, als die französische Schriftstellerin Simone de Beauvoir ihren annähernd 800 Seiten umfassenden «Versuch» über Das Alter verfasste. In ihrem 1970 veröffentlichten Werk, das 1972 erstmals auf deutsch erschien, kam die damals 62-jährige Autorin nach einer detaillierten Auseinandersetzung mit der geschichtlichen wie der aktuellen Rolle des Alters und der alten Menschen in der Gesellschaft zum Schluss: «Das Schicksal, das sie ihren nicht mehr arbeitsfähigen Mitgliedern bereitet, enthüllt den wahren Charakter der Gesellschaft; sie hat sie immer als Material betrachtet.» Oder kurz gesagt: In der miserablen Lage der Alten offenbare sich das «Scheitern unserer Zivilisation». 10 Die Kritik von Simone de Beauvoir am Umgang mit den alten Menschen war für sie auch Gesellschaftskritik konkreter: Kritik am kapitalistischen System. Ihr schwebte eine andere Gesellschaft vor, in der das Alter «gewissermassen» gar nicht existiert: «Der Mensch würde, wie es bei manchen Privilegierten vorkommt, durch Alterserscheinungen unauffällig ge- Ein Diskussionsbeitrag aus der Schweiz zur Zweiten Weltversammlung zur Frage des Alterns. Bern (BSV) 2002, S Jürg Rohrer: 50 Nuancen in Grau, in: Tages-Anzeiger, 20. März 2014, S Simone de Beauvoir: Das Alter. Essay. Reinbek bei Hamburg (Rowohlt Taschenbuch Verlag) 1977, S / Kurt Seifert 7

8 schwächt, aber nicht offenkundig vermindert, und eines Tages einer Krankheit erliegen; er stürbe also, ohne zuvor Herabwürdigung erfahren zu haben. Das letzte Lebensalter entspräche dann wirklich dem, als was es gewisse bürgerliche Ideologien definieren: eine Existenzphase, die sich von der Jugend und dem Erwachsenenalter unterscheidet, aber ihr eigenes Gleichgewicht besitzt und dem Menschen eine weite Skala von Möglichkeiten offen lässt.» 11 Gutes Leben im Alter In diesen Worten scheint etwas von dem auf, was ich unter dem Begriff des «guten Altern» fassen möchte in Abgrenzung zum Konzept eines «aktiven Alterns», das allzu leicht dazu verführt, die tatsächliche oder bloss vermeintliche Produktivität eines Lebens zu verherrlichen und andere Aspekte menschlicher Existenz gering zu achten. Das Leitbild des «aktiven Alterns», wie es beispielsweise im erwähnten Europäischen Jahr 2012 propagiert worden ist, betont die Kontinuität im Lebenslauf und verhindert den Blick auf Bruchlinien, die immer auch Neues ermöglichen. Dieses Neue zeigt sich beispielsweise in einer veränderten Bedeutung der Langsamkeit und des Gemächlichen. Darauf neugierig zu sein, kann eine Bereicherung des Alters darstellen. Vorstellungen von einem guten Alter(n) gehen über einseitige Betrachtungsweisen hinaus. Gemeint ist eine ganzheitliche Sicht, die das Alter in seiner Vielfalt wahrnimmt und die Bedingungen deutlich macht, die ein gutes Leben im Alter überhaupt erst ermöglichen. In einer ganzheitlichen Sicht, wie ich sie hier zu skizzieren versuche, sollten wir zu einer Integration der unterschiedlichen Bilder kommen, die wir vom Alter(n) haben. Was heisst das? Ich meine, dass das Alter(n) weder beschönigt noch verteufelt werden muss! Es trägt Aspekte in sich, die uns als negativ erscheinen: Verluste an Fähigkeiten und Kräften, Einschränkungen des Lebensradius, möglicherweise auch schwere Krankheiten und Behinderungen. All dies erinnert uns an die Endlichkeit des Lebens, nicht zuletzt unseres eigenen Lebens. Doch auch anderes ist möglich, das unsere Existenz zu transzendieren vermag. Selbst im hohen und höchsten Alter können Menschen teilhaben an einem Leben, das über sie 11 Ebd., S / Kurt Seifert 8

9 hinausgeht. Oder um es mit den Worten von Simone de Beauvoir zu sagen: «Das Leben behält einen Wert, solange man durch Liebe, Freundschaft, Empörung oder Mitgefühl am Leben der anderen teilnimmt. Dann bleiben auch Gründe, zu handeln oder zu sprechen.» 12 Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit! 12 Ebd., S / Kurt Seifert 9

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