Klimawandel in Brandenburg

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1 lima MUGV Klimawa in Brandenburg Temperatur und Niederschlagsentwicklung in Brandenburg im 2. Jahrhundert Temperatur Niederschlag Ergebnisse ienz kehr Die Jahresdurchschnittstemperatur in Brandenburg ist im Betrachtungszeitraum um,7 gestiegen. Die Jahresdurchschnittstemperatur Der Anstieg erfolgte jedoch in nicht Brandenburg konstant, ist sondern im Betrachtungszeitraum hat sich besonders um seit,7 dem K gestiegen. Der (Zeitraum Anstieg von erfolgte 3 Jahren) jedoch 97/2 nicht konstant, entwickelt. sondern Zuvor entwickelte lagen die sich Mittelwerte besonders der Temperatur seit dem nur leicht (Zeitraum schwankend von zwischen 3 Jahren),97/2. C und,7 C. Zuvor Ab lagen dem genannten die Mittelwerte Zeitraum der begann Temperatur die deutliche nur leicht schwankend Erwärmung, die zwischen im letzten, C und,7 C. ein Ab Mittel dem genannten von 9,3 C Zeitraum erreicht. Der begann Verlauf die deutliche des gleitenden Erwärmung, Durchschnitts die im letzten zeigt die Zunahme ein der Mittel Jahrestemperatur von 9,3 C erreicht. in den letzten Der Verlauf 2 Jahren des gleitenden sehr deutlich. Durchschnitts zeigt die Zunahme der Jahrestemperatur in den Die letzten Tendenz 2 Jahren zu einer sehr deutlich. Erhöhung der Jahrestemperatur wird verstärkt sichtbar bei der Veränderung Die Tendenz der zu einer Maximalwerte. Erhöhung So der steigen Jahrestemperatur diese in der zweiten wird verstärkt Hälfte des sichtbar Jahrhunderts bei noch Veränderung an der als die Maximalwerte. Mittelwerte. So Im steigen letzten diese in der wurde zweiten ein Maximalwert Hälfte des Jahrhunderts von,4 C stärker erreicht, noch stärker der,2 an K als wärmer die Mittelwerte. als im ersten Im Zeitraum letzten ist. wurde ein Maximalwert von,4 C erreicht, der,2 K wärmer als im ersten Zeitraum ist. 9 7 Jahresmitteltemperatur für BrandenburgBerlin ( C) Tm_Jahr Per. Gleitender Durchschnitt (Tm_Jahr) Temperaturentwicklung von 92 Die Entwicklung des mittleren Jahresniederschlages in Brandenburg zeigt für die Tricennien 9/93 bis 9/2 keine eindeutige Tendenz. Die Niederschlagsmenge liegt in den ersten drei Zeiträumen bei etwa 7 mm, bis 97/2 sinkt sie um knapp 2 mm auf 3 mm, um im letzten sprunghaft auf mm anzusteigen. Das fünfjährige gleitende Mittel macht diesen Anstieg sichtbar. Die Schwankungen sind als die natürliche Variabilität des Niederschlages einzuschätzen. Auffällig ist dabei die starke Abnahme der Maximalwerte. Hier ist bis zur Hälfte des Jahrhunderts ein Rückgang des Niederschlages um fast mm, von 7 mm in 9/93 auf 9 mm in 94/97 zu erkennen. Anschließend schwanken die Werte um 7 mm. Die unterschiedlichen und zum Teil nicht eindeutigen Entwicklungen lassen darauf schließen, dass der Niederschlag kein geeigneter Parameter ist, um den Klimawa in Brandenburg im 2. Jahrhundert zu beschreiben. Temperatur in C /3 9/4 92/ 93/ 94/7 9/ 9/9 97/2 9/2 Minimum Mittel Maximum Jahresniederschlag für BrandenburgBerlin (mm) Niederschlagsentwicklung von 92 9/3 9/4 92/ 93/ 94/7 9/ 9/9 97/2 9/2 Minimum Mittel Maximum RR_Jahr Per. Gleitender Durchschnitt (RR_Jahr) Autoren: Stephanie Wenzel (HUB), MartheM. Bahnsen (HUB), Carsten Linke (LfU)

2 MUGV Klimawa in Brandenburg lima Entwicklung der jahreszeitlichen* Mitteltemperatur in Brandenburg im 2. Jahrhundert Ergebnisse Im ist ein Anstieg der Mitteltemperatur um, K zwischen den Tricennien 9/93 und 9/2 zu verzeichnen. Zwischen der kältesten Periode 9/ und der wärmsten 9/2 beträgt der Temperaturanstieg sogar, K. Auch im kam es im Beobachtungszeitraum zu einer Erwärmung. Die Mitteltemperatur stieg um, K von 7, C im ersten auf 7,9 C im letzten. Einen Anstieg der mittleren Temperatur im Gesamtzeitraum um, K ist im festzustellen. Die Erwärmung fand hier verstärkt in der ersten Hälfte des Jahrhunderts statt, von, C in Periode 9/93 bis 9,2 C in 94/7. Die Mitteltemperatur im steigt vom Beginn des Jahrhunderts bis zum Ende von,4 K auf, C. Auffälliger ist jedoch der starke Anstieg der Temperatur ab 9/9. Nach der mit durchschnittlich,4 C kältesten Periode 94/97 erfolgte eine Erwärmung um,2 K auf, C im Abschnitt 9/2. Änderung der jahreszeitlichen Mitteltemperatur von 92 ienz Änderung der Mitteltemperatur in K,,,4,2,2,4,, 9/3 9/4 92/ 93/ 94/7 9/ 9/9 97/2 9/2 kehr 9 99 In allen Jahreszeiten kam es im dargestellten Zeitraum zur Erwärmung. Diese erfolgte verstärkt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts, nachdem es zuvor, in allen vier Jahreszeiten unterschiedlich ausgeprägt, bis zur Mitte des Beobachtungszeitraums tendenziell kühler geworden ist. Die Periode 92 ist in allen Jahreszeiten die wärmste des gesamten Betrachtungszeitraumes Entwicklung der jahreszeitlichen Mitteltemperatur von Mitteltemperatur in C 9/3 9/4 92/ 93/ 94/7 9/ 9/9 97/2 9/2 * meteorologische Jahreszeiten: = MärzMai; =JuniAugust; =SeptemberNovember; = DezemberFebruar Autoren: Stephanie Wenzel (HUB), MartheM. Bahnsen (HUB), Carsten Linke (LfU)

3 lima MUGV Klimawa in Brandenburg Entwicklung des jahreszeitlichen* mittleren Niederschlages in Brandenburg im 2. Jahrhundert Ergebnisse ienz kehr Im sind nur geringe Veränderungen des mittleren Niederschlages festzustellen. Die Niederschläge nehmen im Verlauf des Betrachtungszeitraumes sehr leicht zu, insgesamt aber nur um 3 mm im Vergleich zwischen dem ersten und letzten (993 und 9 2). Die mittlere Niederschlagsmenge in der niederschlagsreichsten Jahreszeit war in der ersten Hälfte des Jahrhunderts mit Werten zwischen 93 und 2 mm sehr konstant. Ab dem 9/99 ist eine negative Entwicklung der Mengen festzustellen. So fielen in den letzten drei Perioden 7 bis 2 mm Niederschlag. Der wurde demnach zum Ende des Betrachtungszeitraumes trockener. Im sind keine deutlichen Veränderungen des Niederschlages erkennbar. Die mittlere Niederschlagsmenge variiert nur gering und liegt im Bereich von 3 mm. Die Niederschlagdaten im zeigen hingegen eine leichte Zunahme zum Ende des Jahrhunderts. Lagen die Mengen zu Beginn noch knapp über und im Verlauf sogar unter der 2 mmmarke, ist ab dem 94/97 ein relativ gleichmäßig verlaufender Anstieg bis auf 33 mm im letzten Abschnitt sichtbar. relative Änderung in % Relative Änderung der jahreszeitlichen Niederschlages bezogen auf das 9/3 9/3 9/4 92/ 93/ 94/7 9/ 9/9 97/2 9/2 Es zeigt sich, dass dass in in den den Jahreszeiten durchaus durchaus un unterschiedliche Entwicklungen stattgefunden haben, haben, die die jedoch jedoch aufgrund der der geringen Ausprägung nur nur eine eingeschränkte Aussagekraft besitzen. Insgesamt wird deutlich, dass der Niederschlag nur bedingt geeignet ist, ist, den Klimawa in in Brandenburg im im Jahrhundert zu beschreiben. zu können Entwicklung des jahreszeitlichen Niederschlages von /3 9/4 92/ 93/ 94/7 9/ 9/9 97/2 9/2 * meteorologische Jahreszeiten: = MärzMai; =JuniAugust; =SeptemberNovember; = DezemberFebruar Autoren: Stephanie Wenzel (HUB), MartheM. Bahnsen (HUB), Carsten Linke (LfU)

4 MUGV Klimawa in Brandenburg Klimaextreme Starkniederschlagsereignisse in der Gegenwart Klimaextreme Starkniederschlagereignisse in der Gegenwart Klima Starkniederschlag in Brandenburg Auch in Brandenburg sind Starkniederschlagsereignisse keine Seltenheit. In den Jahren 23 und 24 wurden an 2 Klima und Wetterstationen 73 (47 in 23; 2 in 24) Starkniederschlagsereignisse registriert, wobei der Schwellenwert bei 2 mm/d gesetzt wurde, da in Brandenburg mit durchschnittlich mm pro Jahr vergleichsweise wenig Niederschlag fällt. In den beiden ausgewählten Jahren sind an den 2 Stationen im Durchschnitt insgesamt etwa 7% (9% in 23; 4% in 24) der summierten Jahresniederschläge als Starkniederschlag gefallen rkehr 7:: :9: 9:2: 3 2 Manschnow Cottbus Lindenberg Angermünde Grünow Heckelberg DoberlugKirchhain Potsdam realtiver Anteil in % 4 Neuruppin :7: Wiesenburg zienz Wusterwitz :: Gesamt und Starkniederschlag 23/24 Lenzen a Starkniederschlag beschreibt das Auftreten einer großen Niederschlagsmenge pro bestimmter Zeiteinheit. Die Definition der Schwellenwerte kann auf festen Größen, Perzentilwerten und statistischen Werten basieren, sie muss jedoch an die geographisch bedingte charakteristische Niederschlagsmenge angepasst werden. Der Deutsche Wetterdienst definiert ein Starkniederschlagsereignis in Deutschland in zwei Stufen, eine markante Wetterwarnung wird bei einer zu erwartenden Regenmenge von > mm/h oder >2 mm/h ausgesprochen. Eine Unwetterwarnung besteht bei Regenmengen >2 mm/h oder >3 mm/h. Bei einem Starkniederschlagsereignis kann durchaus ein Mehrfaches des durchschnittlichen Monatsniederschlages fallen. So wurden beispielsweise am 2. und in der Region Münster (NRW) Tagesniederschläge > mm gemessen. An einer Messstation fielen 292 mm innerhalb von sieben Stunden, im Durchschnitt fallen in Münster im Juli etwa 7 mm Niederschlag. Die Folgen von Starkniederschlag sind z.b. Überschwemmungen, Bodenerosion, Nährstoffaustrag und Ernteverlust. Städtische Räume sind betroffen von der Überlastung der Kanalisation, Einschränkung der Verkehrsinfrastruktur und Gebäudeschäden. Mithilfe der Radardaten lassen sich die räumlichen und zeitlichen Ausprägungen der Starkniederschläge detailliert darstellen. Die Radardaten sind somit eine wichtige Ergänzung zu den Stationsdaten. zweijähriger a Gesamtniederschlag Starkniederschlag relativer Anteil :2: 2:3: Station Starkniederschlagsereignis am Am kam es deutschlandweit zu heftigen Starkniederschlagsereignissen. Auch in Brandenburg fielen große Mengen Niederschlag. Die Gewitterzellen entwickelten sich ab dem Nachmittag aus südwestlicher Richtung. An sieben Stationen wurde der Schwellenwert für Starkniederschlag an diesem Tag überschritten. Auffällig ist hier die Region um die Station in Wusterwitz im Westen Brandenburgs. Es ist zu erkennen, dass hier in 24 Stunden deutlich mehr als mm gefallen sind. An der Station selber wurden 73 mm gemessen. Auch im Nordwesten und im südlichen Brandenburg gab es schwere Starkniederschläge an diesem Tag. Starkniederschlagsereignis am Die Wetterlage, die in Münster für Niederschlagsrekorde sorgte, brachte auch in Brandenburg starke Niederschläge. Besonders über Potsdam lag ein Zentrum der zahlreichen Gewitterzellen, die im Laufe des Tages über Brandenburg gezogen sind. Besonders ab dem Nachmittag erreichten diese eine hohe Intensität. An der Station Potsdam wurden knapp mm Niederschlag gemessen, lokal sind innerhalb von 24 Stunden über 9 mm Niederschlag gefallen. 24h 2:2: Autoren: Belinda Sieg (Uni Potsdam), MartheM. Bahnsen (HUB), Carsten Linke (LfU) Autoren: Belinda Sieg (Uni Potsdam), MartheM. Bahnsen (HUB), Carsten Linke (LfU) 3:4: 4:: :: :7:

5 Klimawa in Brandenburg Temperatur und Niederschlagsentwicklung zum Ende des 2. Jahrhunderts Modellergebnisse Im Mittel projizieren die verwendeten Modelle für das Ende des 2. Jahrhunderts (272) eine Jahresdurchschnittstemperatur von, C. Diese ist 3,3 K wärmer als die berechnete Mitteltemperatur für die Periode zwischen 97 und 2. Alle Ensemblemitglieder berechnen eine positive Entwicklung, die Spannweite reicht von 2, bis 4, K. Der mittlere Jahresniederschlag wird für das Ende des 2.Jahrhunderts auf einen Wert von 3,3 mm modelliert und ist somit etwas geringer als in der Referenzperiode 972. Die große Spannweite der Ergebnisse aus den Modellen lässt auf eine größere Unsicherheit bezüglich der Niederschlagsentwicklung schließen. Das Ende des Jahrhunderts wird von einigen Ensemblemitgliedern deutlich trockener bzw. feuchter als die Referenzperiode modelliert. Entwicklung der Mitteltemperatur in Brandenburg Entwicklung des mittleren Niederschlages in Brandenburg Temperatur in C Änderung in % Relative Änderung Jahr Jahr Jahreszeitliche Differenzierung der Temperatur Temperaturanstiege werden auch für alle meteorologischen Jahreszeiten modelliert. Herausstechend sind sind dabei dabei die die Erwärmungen im im und und im. im. Am Am Ende Ende des des Jahrhunderts liegt liegt die die Durchschnittstemperatur nach nach EnsembleBerechnung im im bei 2,3 bei C 2,3 und C im und im bei 4, C. bei Es 4, C. ergeben Es ergeben sich Anstiege sich Anstiege im Vergleich im Vergleich zu 972 zu 972 um 3, () um 3, K bzw. () 3, K bzw. (). 3, K Die (). projizierten Die Veränderungen projizierten Veränderungen in und in fallen und etwas geringer fallen etwas aus. Im geringer aus. wird Im eine Mitteltemperatur wird eine Mitteltemperatur von,2 C, im von,2 C, 9, im C erwartet. von Die 9, Anstiege C erwartet. von 2, Die und Anstiege 2, K liegen von unter 2, K der und Temperaturerhöhung 2, K liegen unter der des Temperaturerhöhung Jahresdurchschnitts. des Jahresdurchschnitts. Jahreszeitliche Differenzierung des Niederschlages Die Ergebnisse für die Entwicklungen des Niederschlages im Projektionszeitraum 272 unterscheiden sich zwischen den meteorologischen Jahreszeiten zum Teil sehr stark. Im Frühjahr und im wird eine nicht signifikante Veränderung des mittleren Niederschlages von unter % im Vergleich zu 972 projiziert. Auffällig ist die große Variation innerhalb des Ensembles. Beide Jahreszeiten werden von einigen Modellen viel trockener bzw. feuchter berechnet. Die niederschläge werden vermutlich stark abnehmen. Im Mittel werden rund 23 % weniger Niederschläge erwartet. Mit einer Ausnahme wird vom Ensemble durchgängig eine negative Entwicklung simuliert, die jedoch unterschiedlich stark ausfällt. Für den kann ein gegensätzlicher Trend erwartet werden. Die Übereinstimmung innerhalb des Ensembles ist groß, beinahe alle Modelle berechnen eine Zunahme des Niederschlages, welche im Mittel bei 2% liegt. Der blau eingefärbte Bereich markiert die Signifikanzschwelle, gesetzt bei einer Änderung von %. Ensemble Den dargestellten Ergebnissen liegt ein MultimodellMultiszenarioEnsemble aus 2 Regionalmodellen zugrunde, von denen acht dem IPCC Szenario AB und vier dem RCP.Szenario zuzuordnen sind. Durch die Bildung eines Ensembles kann die Spannweite der möglichen Klimaänderungen erfasst werden. Die gleichzeitige Betrachtung ermöglicht die Visualisierung einer Gesamttendenz und des Grades der Übereinstimmung der Modelle. Datengrundlage: MultimodellMultiszenarioEnsemble, eigene Auswertung (IDPbasiert) Autoren: MartheM. Bahnsen (HUB), Carsten Linke (LfU)

6 Klimawa in Brandenburg Entwicklung ausgewählter Klimaextreme zum Ende des 2. Jahrhunderts Neben der Betrachtung der zukünftigen Durchschnittswerte von Temperatur und Niederschlag, sind für die regionalen Folgen des Klimawas die möglichen Veränderungen von Extremereignissen von besonderer Bedeutung. Die ausgewählten Parameter werden hinsichtlich der Entwicklung des kalendarischen Jahresdurchschnitts zum Ende des 2. Jahrhunderts (Projektionszeitraum 272) untersucht. Als Referenzperiode dienen die Jahre 972. Den Ergebnissen liegt ein MultimodellMultiszenarioEnsemble mit 2 Mitgliedern zugrunde. Modellergebnisse für ausgewählte Parameter EinTages und FünfTagesNiederschläge und aufeinander folgende Niederschlagstage Die maximalen EinTages und FünfTagesNiederschläge werden sich zum Ende des 2.Jahrhunderts voraussichtlich im Jahresdurchschnitt nur unbedeutend verändern. Das Ensemble projiziert eine mittlere Veränderung jeweils unter mm im Vergleich zum Zeitraum 972. Gleiches gilt auch für die aufeinanderfolgenden Niederschlagstage. Die Ensemblemitglieder zeigen bei allen drei Parametern kaum Unterschiede mit Ausnahme der jeweils verschiedenen Spannweiten. Starkniederschläge Der Starkniederschlagindex beschreibt die Niederschlagssumme, die oberhalb des 9%Perzentils % gefallen ist. Für den Zeitraum 272 projizieren die Modelle nur eine schwache positive Veränderung der totalen Starkniederschläge bezogen auf die Periode 972. Im Mittel steigt diese von 3 mm um weniger als 3 mm. TagesNiederschlag TagesNiederschlag aufeinander folgende Niederschlagstage Starkniederschläge Jahreszeitliche Differenzierung Bei jahreszeitlicher Differenzierung zeigen sich bei den aufeinander folgenden Niederschlagstagen sowie bei den Starkniederschlägen durchaus signifikante Veränderungen. Im wird eine Abnahme der Anzahl aufeinander folgender Niederschlagstage um etwa 2 Tage erwartet. Dies entspricht einem Rückgang um %. Die modellierte Zunahme der winterlichen Starkniederschläge beträgt,4 mm, sie erhöhen sich somit um rund 3 %. Tage,,,, 2 2, Mittlere Veränderung der Anzahl der aufeinander folgenden Niederschlagstage zwischen 972 und 272 Jahr met. met. mm Mittlere Veränderung der totalen Starkniederschläge zwischen 972 und 272 Aufeinander folgende Trockentage Die Anzahl der aufeinander folgenden Trockentage, an denen weniger als mm Niederschlag fällt, wird nach Modellierung im Mittel von derzeit 3 Tagen um sieben Tage zunehmen. Die Modellergebnisse sind insgesamt ähnlich, so dass die Verlängerung der Trockenheitsphase als gemeinsamer Trend erkennbar ist. Jahr met. met. Trockenperioden Für das Ende des 2. Jahrhunderts projiziert das Ensemble eine Zunahme der Anzahl der Trockenperioden mit mindestens elftägiger Dauer. Im Vergleich zum Zeitraum 972 werden,4 Trockenperioden mehr pro Jahr erwartet, das entspricht etwa einer Steigerung um Prozent. %. Hitzetage und Tropennächte Die Gesamttendenz der Modelle zeigt für die Entwicklung der Hitzetage (T 3 C) eine Zunahme zum Ende des 2. Jahrhunderts. Im Mittel steigt die Anzahl im Vergleich zu 972 um das Dreifache und erreicht einen Wert von etwa 2 Tagen. Die Übereinstimmung der Modelle ist hoch, alle Ensemblemitglieder erwarten eine derartige Veränderung. Auch eine Zunahme der Tropennächte (T 2 C) wird projiziert. Sie erhöht sich im Mittel sehr deutlich um etwa 4 Nächte auf Nächte pro Jahr! aufeinander folgende Trockentage Trockenperioden Hitzetage Tropennächte Datengrundlage: MultimodellMultiszenarioEnsemble, eigene Auswertung (IDPbasiert) Autoren: Meike Dorfner (HUB), MartheM. Bahnsen (HUB), Carsten Linke (LfU)

7 Klimawa in Brandenburg Ausmaß und Auswirkungen des Klimawas in Brandenburg Überblick Temperatur Die Auswertung der Klimadaten des 2. Jahrhunderts zeigen, dass sich Brandenburg bereits im Klimawa befindet. Im Vergleich zum Beginn des 2. Jahrhunderts hat sich die Jahresdurchschnittstemperatur bis heute bereits um,7 K auf ein Temperaturmittel von 9,3 C erhöht. In Zukunft wird sich der Anstieg weiter fortsetzen. Die Ergebnisse der Klimamodellierung für das 2. Jahrhundert projizieren eine weitere Erwärmung im Jahresmittel auf etwa 2 C. Besonders betroffen vom Temperaturanstieg werden der und der sein (s. Abb. rechts). Temperatur in C 3, 3 2, 2,, 9, 9, Entwicklung der Jahresdurchschnittstemperatur in Brandenburg Beobachtungszeitraum EnsembleMittel EnsembleMaximum EnsembleMinimum 7, 7 9/3 9/4 92/ 93/ 94/7 9/ 9/9 97/ 9/ 27/2 Monatssumme in mm Gebietsniederschlag Brandenburg Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Niederschläge Auch der Niederschlag ist einem Wa unterworfen. Zwar finden nur geringe Veränderungen bei der Jahresdurchschnittsmenge statt, es ist jedoch eine neue jahreszeitliche Verteilung erkennbar. Schon im letzten Jahrhundert haben die Niederschläge im ab und im hingegen zugenommen. Diese Entwicklung wird den Modellergebnissen nach zum Ende des 2. Jahrhunderts noch stärker ausgeprägt sein, es wird mit jeweiligen Veränderungen von etwa 2 % gerechnet. Bereits heute zeigt sich eine hohe Niederschlagsvariabilität mit Ausfällen im Frühjahr und Extremen im (s. Abb. links). Phänologie Auch am phänologischen Kalender sind die rezenten Änderungen des Klimas ablesbar. Es fand in den Jahren 992 eine zeitliche Verschiebung fast aller phänologischer Jahreszeiten im Vergleich zu den Jahren 999 statt. So setzte der bereits 9 Tage früher im Jahr ein, der hingegen etwa Tage später. Damit ist eine Verlängerung der Vegetationszeit verbunden. Auch eine Veränderung der mittleren Länge einzelner Jahreszeiten ist erkennbar. Die Dauer des es verlängerte sich um durchschnittlich 22 Tage, im Gegensatz dazu verkürzte sich der um 22 Tage. und bleiben relativ konstant, beginnen aber aktuell früher als 999 (s. Abb. rechts). Veränderungen im phänologischen Kalender 9/99 99/2 Extreme Neben den Änderungen der Durchschnittswerte wird es voraussichtlich zu einer Zunahme mehrerer Trockenheits und Hitzeextremen kommen. Sowohl aufeinander folgende Tage ohne Niederschlag als auch Trockenperioden werden vermutlich signifikant häufiger auftreten. Außerdem erhöht sich die Anzahl der Heißen Tage und Tropennächte deutlich. Dies kann zur allgemeinen Verschlechterung des Bioklimas führen. Lange Hitzeperioden stellen eine erhöhte Gesundheitsgefährdung dar, besonders wenn die Hitze über Nacht bleibt. Außerdem beeinflussen sie die Leistungs und Konzentrationsfähigkeit des Menschen. Eine Folge der zunehmenden Trockenheit bei etwa gleichbleibender Jahresniederschlagsmenge ist die Zunahme von Starkniederschlägen. Vor allem im ist der Anstieg um etwa 3 % bemerkenswert. Netzwerk Vulnerabilität Die Region BerlinBrandenburg gehört zu den am meisten vom Klimawa verwundbaren Regionen in Deutschland (s. Abb. links). Durch die Ausmaße der Veränderungen wird sich das schon trockene und warme Klima räumlich ausweiten und weiter verschärfen. Datengrundlage: LfU (T4; W4), HNEE, UBA Autoren: MartheM. Bahnsen (HUB), Carsten Linke (LfU)

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