Die Soziologie und das Soziale

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1 Geisteswissenschaft Holger Michaelis Die Soziologie und das Soziale Eine Erklärung der bislang vergeblichen Versuche einer adäquaten Bestimmung des Gegenstandes der Soziologie

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3 Dr. Holger Michaelis Die Soziologie und das Soziale Eine Erklärung der bislang vergeblichen Versuche einer adäquaten Bestimmung des Gegenstandes der Soziologie Berlin 2009

4 Michaelis Die Soziologie und das Soziale - I - GLIEDERUNG A. Zur Problemstellung...1 I. Webers Ansicht zur Analyse sozialer Erscheinungen...4 II. Webers Ansicht zur Qualität eines Vorganges...6 B. Zur begrifflichen Bestimmung des Sozialen...9 I. Zum Sachstand...9 II. Die Notwendigkeit des neuen Begriffs der Soziologie am Beispiel der sozialen Schichten a. allgemeine Betrachtung b. soziale Schichten die logische Klasse der sozialen Erscheinungen der soziale Konflikt das Soziale als durch die Gesellschaft bedingt? a. Ansicht Webers b. Ansicht Comtes c. zur Begriffsentstehung d. kritische Betrachtung e. Ansicht Tönnies f. Ergebnis C. Die Gegenstandsbestimmung der Soziologie durch Simmel...34 I. die praktische Notwendigkeit des menschlichen Erkennens II. Simmels Gegenstandsbestimmung der Soziologie Simmels Bestimmung der disziplinären Spezifik der Soziologie a. die Abstraktion des Gesellschaftsbegriffs b. das von Simmel gefasste Soziale c. Simmels Begriff der Vergesellschaftung aa. Ideologische Grundlagen bb. Wesen der Vergesellschaftung d. Simmels Prozess der Vergesellschaftung e. Simmels Formen der Vergesellschaftung D. Die bloße Umetikettierung der Gesellschaftswissenschaft zur Soziologie durch Weber...62 I. Webers Begriff des Sozialen...62 II. zur Wissenschaftsbezeichnung Soziologie...67

5 Michaelis Die Soziologie und das Soziale - II - E. Die Herausarbeitung des Gesellschaftlichen durch Durkheim...75 I. zum Bedeutungsunterschied...76 II. zur fehlerhaften Übersetzung Königs...78 III. Durkheims Wesensbestimmung des Gesellschaftlichen Durkheims gesellschaftliche Tatbestände zum Problem der Zwänge die gesellschaftlichen Tatbestände als Verhaltensbedingungen die gesellschaftlichen Tatbestände als Bestandteile der objektiven Realität das äußere gesellschaftliche Milieu IV. Webers Wesensbestimmung der Soziologie...98

6 Michaelis Die Soziologie und das Soziale - III - VORWORT Für die unermüdliche Hilfe und die konstruktive Unterstützung möchte ich an dieser Stelle sowohl Frau Dr. Angela Michaelis als auch meinem Sohn Oliver Michaelis ganz herzlich danken. Berlin, den Dr. Holger Michaelis

7 Michaelis Die Soziologie und das Soziale - IV - LITERATURVERZEICHNIS Comte, August Die Soziologie Die positive Philosophie, Leipzig 1933 Durkheim, Émile Die Regeln der soziologischen Methode = Les Règles de la méthode sociologique, Neuwied 1961 Esser, Hartmut Soziologie allgemeine Grundlagen, Frankfurt am Main u.a., 1993 Georges, Karl Ernst Kleines lateinisch-deutsches und deutschlateinisches Handwörterbuch, 4. Auflage, Leipzig 1880 Simmel, Georg Soziologie Untersuchung über die Formen der Vergesellschaftung, 3. Auflage, München u.a Tönnies, Ferdinand Einführung in die Soziologie, Stuttgart 1931 Tönnies, Ferdinand Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe, Band 15, ( ) innere Kolonisation in Preußen, soziologische Studien und Kritiken, Berlin 2000 Tönnies, Ferdinand Das Wesen der Soziologie in: Tönnies, Ferdinand (Hrsg.), Soziologische Studien und Kritiken, Band 1, Jena 1924 Tönnies, Ferdinand Soziologie und Universitätsstudium, in: Tönnies, Ferdinand (Hrsg.), Soziologische Studien und Kritiken, Band 2, Jena 1926 Weber, Max Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, in: Weber, Max/ Winckelmann, Johannes (Hrsg.), Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, 7. Auflage, Tübingen 1988

8 Michaelis Die Soziologie und das Soziale - V - Weber, Max Max Weber Brief an Robert Liefmann, in: Weber, Max/ Stammer, Otto/ Ebbighausen, Rolf (Hrsg.), Max Weber und die Soziologie heute Verhandlungen des 15. Deutschen Soziologentages vom in Heidelberg, Tübingen 1965 Weber, Max Soziologische Grundbegriffe, 6. Auflage, Tübingen 1984

9 Michaelis Die Soziologie und das Soziale A. Zur Problemstellung Die Wissenschaftsbezeichnung Soziologie wurde erstmals 1839 von Auguste Comte 1 zur eindeutigen Bezeichnung jener Wissenschaft eingeführt, die sich auf das positive Studium der sämtlichen sozialen Erscheinungen zugrundeliegenden Gesetze bezieht. 2 Ausgehend von dieser Kennzeichnung der Wissenschaft als Soziologie, also als Sociologie, d.h. Wissenschaft des Sozialen zu sein, muss es nicht wenigen Studenten der Soziologie als ebenso kurios wie fragwürdig erscheinen, wenn einer ihrer heutigen Professoren als Verfasser eines Lehrbuches der Soziologie die Frage Was ist Soziologie? wie folgt zu beantworten beginnt: Die Soziologie ist ein schwieriges Fach und Soziologen sind gewöhnlich nur in wenigen Dingen einer Meinung. Aber die in der Überschrift dieses Kapitels (Was ist Soziologie?) gestellte Frage dürften die meisten von ihnen einhellig beantworten: Sie dürften, wie Raymond Boudon 3 unter Berufung auf Raymond Aron 4 vermutet in einem Punkt übereinstimmen: in der Schwierigkeit, die Soziologie zu definieren. 5 Dieses tatsächlich allen Soziologen bekannte Problem ist kein Zufall, sondern die unausweichliche Folge des den Soziologen eige- 1 Auguste Comte, eigentlich Isidore Marie Auguste François Xavier Comte (* in Montpellier, Frankreich; in Paris, Frankreich) war ein bedeutender Mathematiker, Philosoph und Religionskritiker. Vor allem trat er jedoch als einer der Begründer der Soziologie hervor. 2 Comte, Soziologie, Band 1, S.184 f. 3 Raymond Boudon (* in Paris, Frankreich) ist ein französischer Soziologe und Philosoph. 4 Raymond Aron (* in Paris, Frankreich; 17. Oktober 1983 in Paris, Frankreich) war ein französischer Philosoph und Soziologe. 5 Esser, Soziologie Allgemeine Grundlagen, S. 3.

10 Michaelis Die Soziologie und das Soziale nen Unvermögens, das Wesen der sozialen Erscheinungen und damit auch das des Sozialen zu erfassen. Weniger provokant formulierte dagegen Max Weber 6 letztere Feststellung so: Es ist nun kein Zufall, dass der Begriff des Sozialen, der einen ganz allgemeinen Sinn zu haben scheint, sobald man ihn auf seine Verwendung hin kontrolliert, stets eine durchaus spezifisch gefärbte Bedeutung in sich trägt; das allgemeine beruht bei ihm tatsächlich in nichts anderem als eben in seiner Unbestimmtheit. Er bietet eben, wenn man ihn in seiner allgemeinen Bedeutung nimmt, keinerlei spezifische Gesichtspunkte, unter denen man die Bedeutung bestimmter Kulturelemente beleuchten könnte. 7 Webers Feststellung, dass der Begriff des Sozialen stets eine durchaus spezifisch gefärbte Bedeutung in sich trägt, besagt zunächst einmal nur, dass der Begriff des Sozialen sozial mehrdeutig, also nicht eindeutig und in diesem Sinn unbestimmt ist. Diese Unbestimmtheit aber kann nur zwei Gründe haben. Einerseits den, dass der Begriff des Sozialen bislang immer nur probleminadäquat zu bestimmen versucht wurde. Und andererseits den, dass der als Soziales bezeichnete Sachverhalt selbst nichts Objektives ist, wodurch er auch keiner objektiven Bestimmung und Analyse sowie Erkenntnis zugänglich sein kann. Letzteres unterstellt Weber, wenn er zum Ausdruck bringt: Es gibt keine schlechthin objektive wissenschaftliche Analyse der sozialen Erscheinungen unabhängig von speziellen und einseitigen Gesichtspunkten, nach denen sie ausdrücklich oder still- 6 Maximilian Carl Emil Weber (* in Erfurt, Deutschland; in München, Deutschland) war ein deutscher Jurist, Nationalökonom und Mitbegründer der Soziologie. 7 Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 166.

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