Konstruktionsseminar

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Konstruktionsseminar"

Transkript

1 Geld und Spiele Konstruktionsseminar Konstruieren Sie ein Spiel mit Zentralbank (wie EZB oder FED) Prof. Klaus Bastian Prof. Hans-Ulrich Niemitz 1

2 Diskussion

3 EVE online Herrschaft zwischen den Allianzen Kooperation (Zusammenschluss) gesellschaftlich+herrschaftlich+gemeinschaftlich abschießen Erweiterter Markt: Verträge im Menü vorgegeben, Sicherheiten können frei festgesetzt werden Vertragsverstöße werden dokumentiert 3

4 WoW Gilden operieren gemeinschaftlich Spielebetreiber bleibt im Hintergrund Die Ökonomie ist ein Teil des Märchens WoW Stückweise wird Gesellschaft gespielt (helfen) Bei Betrug Anzeige beim Game-Master Verträge lassen sich besichern, praktisch ist das aber eine Illusion 4

5 OGame Herrschaft/Machtkampf zwischen Allianzen Betreiber fungiert als Herrscher Innerhalb der Allianzen Mix aus Gemeinschaft und Gesellschaft Rechtsgeschäfte (?) zwischen den Allianzen: Naturaltausch, Mondschuss Verträge nur mündlich zwischen Spielern/Allianzen: Kredit, Kauf, Dienstleistung Keine Vertragssicherheit es droht nur ein schlechter Leumund durch verpetzen 5

6 Civilization Wettbewerb um Herrschaft zwischen Zivilisationen Zwischen Zivilisationen zum Teil Rechtsgeschäfte wie Kredit, Kauf Absicherung durch das Spiel, kein Versagen der Verträge möglich NPC-Institutionen als Weltregierung 6

7 Heute: Geld und die Banken Privatgeld im Kreditgeschäft schöpfen Allgesellschafter-Bank Zentralbanken emittieren Geld gegen Finanztitel Wechsel und Wertpapierpensionsgeschäfte Konstruktion von Zentralbanken 7

8 (Privat-) Geld Geldemission (als Gläubiger für die Schuldner Geld als Schuldenzahlungsmittel emittieren) ist das wichtigste Rechtsgeschäft nach Miete und Kredit. Es gelingt durch eine neue Art des Kollateralisierens. Es gibt zwei Varianten. Immer werden dabei Rechtstitel emittiert und akzeptiert. Beim Geldemissionsgeschäft emittiert der geldemittierende Gläubiger sein AbrufKollateralEigentum als Geld. Dieses kann jederzeit und sofort AbrufKollateralBesitz des Geldemittenten fordern. Der Geldschuldner akzeptiert dieses Geld. Er ist der erste Geldakzeptant und als Schuldner seinem Gläubiger verpflichtet. Der Verkäufer akzeptiert das Geld des Schuldners. Er ist dem Geldemittenten nicht verpflichtet. 8

9 Geldemission Das ist das Geld! (KollateralProprietas) Geldschuldner Abruf Koll Eig Geldemission/-akzeptanz Univers Obj Nat Bes Nat Eig Termin Koll Bes Kredit NaturalProprietas Abruf Koll Bes Nat Eig Nat Bes Univers Obj Termin Koll Eig Geldgläubiger Privat emittiertes Geld kann nur in die Welt kommen, indem sich zweimal auf Universalobjekte bezogen wird. Zum ersten auf das des Gläubigers, zum zweiten auf das des Schuldners! 9

10 Allgesellschafter Bank Nehmen wir ein fünftes ETHISCHES Prinzip Geld darf nur die Gesellschaft vermittels ihrer A-Bank emittieren. Sie emittiert das Geld wie ein Privatemittent, nämlich als AbrufKollateralEigentum, d. h. mit Gläubigersicherheit Der geforderte Zins wird zusätzlich emittiert und kann vom Staat für Verwaltung und Infrastruktur verwendet werden. Am Ende der Kreditlaufzeit verschwindet mit der Valuta und dem Zins das Geld wieder aus der Welt. 10

11 Zentralbanken (Wikipedia) Notenbanken waren ursprünglich Geschäftsbanken, die Banknoten herausgaben. Dies waren Quittungen für Münzgeld, das die Notenbanken in Verwahrung nahmen. Die Quittungen wurden als Zahlungsmittel verwendet. Sie gaben ihren Inhabern das Recht, von einer dazu verpflichteten Bank jederzeit die Herausgabe der entsprechenden Menge Münzgeld zu verlangen. Daraus entwickelte sich das Erfordernis für die Notenbanken, die von ihnen ausgegebenen Banknoten durch Bestände zunächst an Münzen, später an Edelmetallen (Gold, Silber) abzusichern, zu decken (Deckungspflicht). Mit der Zeit überstieg die Menge an Papiergeld die Menge an Münzen und Edelmetallen deutlich (s. Geldschöpfung). Deshalb müssen Notenbanken heute in vielen Ländern Banknoten nicht mehr durch Goldbestände abdecken (Aufhebung der Golddeckungspflicht). Etwa seit Ende des 19. Jahrhunderts gingen die Staaten dazu über, das Recht zur Ausgabe von Banknoten den verschiedenen Notenbanken ihres Landes zu entziehen und einer zentralen Notenbank, der Zentralbank des Landes, zu übertragen. Diese versorgt ihrerseits die Geschäftsbanken über Kredite mit Banknoten. Ein erster Versuch fand schon im 18. Jahrhundert in England und dann in Frankreich statt. 11

12 Begriffe (Wikipedia) Eine Zentralbank (Notenbank, oder zentrale Notenbank) ist eine für die Währungspolitik zuständige Institution. Eine Geschäftsbank ist ein Unternehmen, das monetäre Problemlösungen für den Zahlungs- und Kredit- und Kapitalverkehr anbietet. Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die ein privates Recht, beispielsweise eine Forderung oder eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft, verbrieft. 12

13 (Zentralbank)-Geld Zentralbanken emittieren kein AbrufKollateralEigentum Es besteht weder eine Einlösungsverpflichtung noch muss die Zentralbank auf Abruf kollateralisieren Zentralbanken geben gegen (schuldnergesichertes) TerminKollateralEigentum von Geschäftsbanken Zentralbankgeld aus ( Refinanzierung ) Zentralbanken haben Eigenkapital, welches im Fall des Versagens von Geschäftsbanksicherheit und Terminkollateralbesitzer das überschüssige Geld zurückholen kann. Die EZB verfügt z. B. über 6% der Euros Eigenkapital 13

14 Zweigliedriges Bankensystem GBank ZBank Anspruch auf ZB-Geld ZB-Geld Kunde Schuldner GBank Gläubiger TerKolEig TerKolBes Titel müssen finanzmarkttauglich sein Wo ist das AbrufKollateralEigentum? TerKolEig TerKolEig TerKolBes 14

15 Geld im Spiel Wir wollen, dass Spieler Geld emittieren, das heißt, sich (als Privatbank) oder als Zentralbank im Spiel organisieren. Voraussetzung ist das Vorhandensein kollateralisierbarer Proprietas, wie in unserer WoW-Erweiterung modelliert und im Naturalkredit erprobt (Kiste). Erforderlich ist ein Rechtssystem, welches Rechtstitel akzeptieren und die dazu erforderlichen Operationen (Vollstreckung) prozessieren lässt. Hoheitliche Handlungen benötigen Institutionen! Zentralbanken erfordern einen Wertpapiermarkt 15

16 Wechsel (Wikipedia) 16

17 Wechsel (Wikipedia) Ein Wechsel ist ein Wertpapier, das eine unbedingte Zahlungsanweisung des Ausstellers (Gläubiger) an den Bezogenen (Schuldner) enthält, an ihn {oder einen Dritten (Begünstiger, Remittent)} zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort eine bestimmte Geldsumme zu zahlen. Der Wechsel ist eine Urkunde und ein geborenes Orderpapier. Er wird daher nur mittels Indossament übertragen. Das Recht aus einem Wechsel kann nur durch Vorlage des Wechsels geltend gemacht werden. Das Bestehen, die Fälligkeit und die Durchsetzbarkeit der Verpflichtungen aus einem Wechsel, die nach Annahme durch den Bezogenen entstehen, sind losgelöst von der Forderung aus dem Grundgeschäft, wegen dessen der Wechsel geleistet wird (abstraktes Wertpapier). 17

18 Wertpapierpensionsgeschäft Wikipedia Beim Wertpapierpensionsgeschäft handelt es sich um einen Vertrag, bei dem der Besitzer von Wertpapieren (Pensionsgeber) diese an einen Dritten (Pensionsnehmer) für eine begrenzte Zeit unter Übernahme der Rückkaufverpflichtung veräußert. Der Zeitpunkt der Rückgabe kann von vornherein vereinbart oder später festgelegt werden. Bei einem echten Wertpapierpensionsgeschäft ist der Pensionsnehmer verpflichtet, die Wertpapiere wieder zurückzuverkaufen. Bei einem unechten Wertpapierpensionsgeschäft ist der Pensionsnehmer berechtigt (aber nicht verpflichtet), die Wertpapiere wieder zurückzuverkaufen. An der Rückkaufverpflichtung des Pensionsgebers ändert dies jedoch nichts. Wertpapierpensionsgeschäfte dienen auch Geschäftsbanken zur Refinanzierung (Offenmarktpolitik). 18

19 Ende 19

Geld und Spiele. Geld (2) Privatgeld, Zentralbankgeld, Konto und Buchen

Geld und Spiele. Geld (2) Privatgeld, Zentralbankgeld, Konto und Buchen Geld und Spiele Geld (2) Privatgeld, Zentralbankgeld, Konto und Buchen Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de} 1 Geld und die Banken Privatgeld

Mehr

Konstruktionsseminar

Konstruktionsseminar Banken Spiele Konstruktionsseminar Spielgesellschaften und Banken erfinden Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de} 1 Geld und Banken spielen

Mehr

Ethik, Ökonomik und Gesellschaft mit neuen Begriffen erklärt

Ethik, Ökonomik und Gesellschaft mit neuen Begriffen erklärt Querdenker Ethik, Ökonomik und Gesellschaft mit neuen Begriffen erklärt Zehnte Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung im Sommersemester 2011 Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de} 8. 6. 2011

Mehr

Geld regiert die Welt

Geld regiert die Welt Geld regiert die Welt Gegenstand und Problemstellung: Ethik als Kulturprinzip verstanden erklärt Ökonomie Fragen zur ersten Ringvorlesung im Wintersemester 08/09 Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de},

Mehr

Ethik, Ökonomik und Spiele

Ethik, Ökonomik und Spiele Ethik, Ökonomik und Spiele Fragen zur dritten Ringvorlesung im Wintersemester 08/09: Wie die Neuzeit das Geld erfand Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de}

Mehr

Spieleklassifikation

Spieleklassifikation Insolvenz-Spiele Spieleklassifikation und Fragebögen zur Langen Nacht der Computerspiele Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de} 1 Geld

Mehr

Markt- und Kundenbeziehungen

Markt- und Kundenbeziehungen Angebotserstellung Angebotserstellung Möglichkeiten der Finanzierung Kauf-, Service-, und Leasingverträge Allgemeine Geschäftsbedingungen 1 Angebotserstellung 2 Angebot 3 Freizeichnungsklauseln Freizeichnungsklausel

Mehr

Rechtssicherheit im Netz Vier Vorlesungen zum Thema: Ethik, Recht, Gesellschaft und Geld (und Wirtschaften )

Rechtssicherheit im Netz Vier Vorlesungen zum Thema: Ethik, Recht, Gesellschaft und Geld (und Wirtschaften ) Rechtssicherheit im Netz Vier Vorlesungen zum Thema: Ethik, Recht, Gesellschaft und Geld (und Wirtschaften ) Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz (HTWK Leipzig) 1. Warum gibt es Zivilisation und andere grundlegende

Mehr

Ethik setzen, Gesellschaft begründen Zwei Vorlesungen zum Thema Ethik, Recht und Gesellschaft in Realität, e-welt und Computerspiel

Ethik setzen, Gesellschaft begründen Zwei Vorlesungen zum Thema Ethik, Recht und Gesellschaft in Realität, e-welt und Computerspiel Ethik setzen, Gesellschaft begründen Zwei Vorlesungen zum Thema Ethik, Recht und Gesellschaft in Realität, e-welt und Computerspiel Hans-Ulrich Niemitz HTWK Leipzig Studium generale (mit Unterstützung

Mehr

Fragen zu den Vorlesungen von Ulf Heinsohn am 19. 5. 2010

Fragen zu den Vorlesungen von Ulf Heinsohn am 19. 5. 2010 Insolvenz - Spiele Fragen zu den Vorlesungen von Ulf Heinsohn am 19. 5. 2010 Geldemissionstheorien und die Stabilität des Geldsystems Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich

Mehr

Ethik, Ökonomik und Spiele

Ethik, Ökonomik und Spiele Ethik, Ökonomik und Spiele Der Kredit in der neuzeitlichen Geldschöpfung Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de} 1 Gliederung Die antiken

Mehr

Wem aber gehört die deutsche Zentralbank mit dem Namen Bundesbank?

Wem aber gehört die deutsche Zentralbank mit dem Namen Bundesbank? Diese zwei Fragen sind eng miteinander verknüpft. Geld wird aus dem Nichts erschaffen, und zwar von zwei unterschiedlichen Parteien: den Notenbanken und den Geschäftsbanken. Geld entsteht ausschließlich

Mehr

Wertpapierrecht. Pflicht zur Vorweisung des Wertpapiers. Recht auf Vorweisung des Wertpapiers. Berechtigter

Wertpapierrecht. Pflicht zur Vorweisung des Wertpapiers. Recht auf Vorweisung des Wertpapiers. Berechtigter Wertpapierrecht OR 965: Wertpapier ist jede Urkunde, mit der ein Recht derart verknüpft ist, dass es ohne die Urkunde weder geltend gemacht noch auf andere übertragen werden kann. Pflicht zur Vorweisung

Mehr

Geld (1) Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de}

Geld (1) Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de} Geld und Spiele Geld (1) Warum es ohne Ethik kein Geld geben kann Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de} 1 Ohne Ethik kein Geld Handfeste

Mehr

Was ist Geld? Betrachtung des Weltfinanzsystems. Dr. Dirk Solte 25. Mai 2009 FAW/n, Lehrstuhl für Informatik. solte@faw-neu-ulm.de

Was ist Geld? Betrachtung des Weltfinanzsystems. Dr. Dirk Solte 25. Mai 2009 FAW/n, Lehrstuhl für Informatik. solte@faw-neu-ulm.de Dr. Dirk Solte 25. Mai 2009 FAW/n, Lehrstuhl für Informatik Was ist Geld? Betrachtung des Weltfinanzsystems solte@faw-neu-ulm.de Seite 2 Bretton Woods (1) Benannt nach einem Ort in New Hampshire Währungssystem

Mehr

Auswertung. Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de}

Auswertung. Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de} Geld und Spiele Auswertung der Fragebögen von der Langen Nacht der Computerspiele Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de} 1 Geld und Proprietasanspruch

Mehr

20. 6. 2012 Ethik als Konstruktionsprinzip von Gesellschaften Bastian

20. 6. 2012 Ethik als Konstruktionsprinzip von Gesellschaften Bastian Ethik als Konstruktionsprinzip von Gesellschaften Zur Gesellschaftstheorie von Hans-Ulrich Niemitz 12. Ringvorlesung im Studium generale Sommersemester 2012 Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}

Mehr

Das Geldangebot. 2.1 Wichtige Begriffe. 2.2 Geldschöpfung und -vernichtung. 2.3 Das Multiplikatormodell. 2.4 Die endogen bestimmte Geldmenge

Das Geldangebot. 2.1 Wichtige Begriffe. 2.2 Geldschöpfung und -vernichtung. 2.3 Das Multiplikatormodell. 2.4 Die endogen bestimmte Geldmenge Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl-WiWi Sabrina Böck Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Wintersemester 2007/2008

Mehr

MoneyPoli. Prof. Klaus Bastian Prof. Hans-Ulrich Niemitz

MoneyPoli. Prof. Klaus Bastian Prof. Hans-Ulrich Niemitz Banken Spiele MoneyPoli - ein Computerspiel mit echtem Spielgeld und einer Allgesellschafterbank Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de}

Mehr

Lieferantenkredit. Tage] Skontosatz[%]

Lieferantenkredit. Tage] Skontosatz[%] Fremdfinanzierung kurzfristige Lieferantenkredit Unternehmen erhält Leistung ohne sie sofort zu bezahlen Zinssatz[%] Tage Zins = Kreditbetrag * * 100 360 Skontosatz[%] Jahresprozentsatz[%] = * 360 Zahlungsziel[

Mehr

Nach dem Euro: Wie muss eine Währungsverfassung aussehen. Ulf Heinsohn, HTWK Leipzig, 22. Juni 2011

Nach dem Euro: Wie muss eine Währungsverfassung aussehen. Ulf Heinsohn, HTWK Leipzig, 22. Juni 2011 Nach dem Euro: Wie muss eine Währungsverfassung aussehen Ulf Heinsohn, HTWK Leipzig, 22. Juni 2011 Geld ist: Abruf-Kollateraleingentums-Eigentum ein Instrument, um alle Verbindlichkeiten zu erfüllen von

Mehr

DG-Verlag -Muster- Betrag/Währungseinheit. Betrag/Währungseinheit. Betrag/Währungseinheit

DG-Verlag -Muster- Betrag/Währungseinheit. Betrag/Währungseinheit. Betrag/Währungseinheit Bürgschaft Ausfallbürgschaft (enge Zweckerklärung) Für bankinterne Bearbeitung, bitte bei Schriftwechsel angeben. Bürge (Name, Anschrift, Geburtsdatum) Bank Der Bürge übernimmt gegenüber der Bank folgende

Mehr

Übungen Teil 1: Geld, Kredit, Umlaufgeschwindigkeit, Bankbilanz, Liquidität & Solvabilität

Übungen Teil 1: Geld, Kredit, Umlaufgeschwindigkeit, Bankbilanz, Liquidität & Solvabilität Übungen Teil 1: Geld, Kredit, Umlaufgeschwindigkeit, Bankbilanz, Liquidität & Solvabilität Allgemeine Informationen Die Übungen finden in 14-tägigem Rhythmus statt abweichende Termine werden in der Vorlesung

Mehr

Zinssätze. Elisabeth Köhl. 14. Jänner 2009. Technische Universität Graz

Zinssätze. Elisabeth Köhl. 14. Jänner 2009. Technische Universität Graz Technische Universität Graz 14. Jänner 2009 Inhalt der Präsentation: 1 Allgemeines 1 Zinsen und Zinsesrechnung 2 Zinssatz 1 Effektiver Zinssatz 2 Nomineller Zinssatz 2 Verschiedene 1 Schatzzins 2 LIBOR/EURIBOR

Mehr

Ethik, Ökonomik und Spiele. Ethische Spiele

Ethik, Ökonomik und Spiele. Ethische Spiele Ethik, Ökonomik und Spiele Ethische Spiele zur experimentellen Erforschung von Geschichte antiker und neuzeitlicher Gesellschaft Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz

Mehr

Problemdimensionen im Weltfinanzsystem. Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw.

Problemdimensionen im Weltfinanzsystem. Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw. - 1 - Problemdimensionen im Weltfinanzsystem Dirk Solte Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw. Instabilität des Weltfinanzsystems? Das erste Kriterium ist die Liquidität, also die

Mehr

Geld ist ein Anspruch auf Geld

Geld ist ein Anspruch auf Geld Geld ist ein Anspruch auf Geld Arne Pfeilsticker, 4.1.2013 Vorbemerkungen Geld wird in der Regel ü ber seine Funktionen innerhalb der Volkswirtschaft definiert, aber nicht ü ber das, was Geld ist. Hier

Mehr

Das fünfte ethische Prinzip wie sich Gesellschaften entwickeln

Das fünfte ethische Prinzip wie sich Gesellschaften entwickeln Querdenker Das fünfte ethische Prinzip wie sich Gesellschaften entwickeln Zwölfte Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung im Sommersemester 2011 Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de} 29.

Mehr

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DAS BANKENSYSTEM IN DEUTSCHLAND

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DAS BANKENSYSTEM IN DEUTSCHLAND E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DAS BANKENSYSTEM IN DEUTSCHLAND Mit der Entstehung des Geldes in seinen drei Funktionen: Recheneinheit, Wertaufbe-wahrung und Zahlungsmittel entstand auch die Notwendigkeit,

Mehr

Geld, Geldschöpfung, Preise und die Rolle der Nationalbank

Geld, Geldschöpfung, Preise und die Rolle der Nationalbank Geld, Geldschöpfung, Preise und die Rolle der Nationalbank iconomix-fachtagung Bern, 7. September 2013 Carlos Lenz, Leiter Inflationsprognosen, SNB Zürich Was ist Geld? Wer schöpft Geld? Was hat Geldschöpfung

Mehr

Niemitz / 01.06.07. Es gibt zwei Klassen von Proprietas: L als Lebensenergie und K als Unzerstörbares ( Kiste ).

Niemitz / 01.06.07. Es gibt zwei Klassen von Proprietas: L als Lebensenergie und K als Unzerstörbares ( Kiste ). KreditGeldemissionimComputerspiel070601-1bastnieKL.rtf 1 Die Geldemission als Münzemission im Computerspiel auf der Basis von abstrakter verfallender, zu vernichtender (aufzuessender) und zu vermehrender

Mehr

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 1: Geld DIDAKTIK

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 1: Geld DIDAKTIK OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK Kapitel 1: Geld DIDAKTIK Wiederholungsfragen: 1. Was ist die Funktion des Geldes als Wertaufbewahrungsmittel? 2. Welche

Mehr

Ethik, Ökonomik, Spiele

Ethik, Ökonomik, Spiele Ethik, Ökonomik, Spiele Spiele-Konstruktionen und Proprietas Vom unspielbaren Brettspiel zum spielbaren Computerspiel Sechste Vorlesung der Ringvorlesung im Wintersemester 08/09 Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de},

Mehr

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell GELD- UND FISKALPOLITIK

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell GELD- UND FISKALPOLITIK E-Lehrbuch BWL einfach und schnell GELD- UND FISKALPOLITIK In einer arbeitsteiligen Wirtschaft ist das Geld als allgemeines Äquivalent eine Voraussetzung dafür, dass Kauf und Verkauf räumlich und zeitlich

Mehr

Makroökonomie I: Vorlesung # 13. Geldangebot und Geldpolitik II

Makroökonomie I: Vorlesung # 13. Geldangebot und Geldpolitik II Makroökonomie I: Vorlesung # 13 Geldangebot und Geldpolitik II 1 Vorlesung # 13 1. Zusammenfassung 2. Der Geldschöpfungsprozeß (Wiederholung) 3. Logik der Geldpolitik 4. Details: Wie steuert die Zentralbank

Mehr

Geld, Währung und Zahlungsverkehr

Geld, Währung und Zahlungsverkehr Geld, Währung und Zahlungsverkehr 1 Die Bedeutung des Geldes 1.1 Die Arten des Geldes 1.) Die Geschichte des Geldes Als das erste und einfachste Geld gilt der Tauschgegenstand: Gib mir zwei Ziegen und

Mehr

Kapitalbeschaffung, Kapitalsicherung. Kreditsicherung, Hypotheken, Bürgschaften

Kapitalbeschaffung, Kapitalsicherung. Kreditsicherung, Hypotheken, Bürgschaften Kapitalbeschaffung, Kapitalsicherung Kreditsicherung, Hypotheken, Bürgschaften Themenübersicht (2) 8. Kapitalbeschaffung, Kapitalabsicherung: Kreditsicherung, Bürgschaften, Hypotheken 9. Geistiges Eigentum:

Mehr

Die SNB (Schweizerische Nationalbank)

Die SNB (Schweizerische Nationalbank) Zu welchem Wirtschaftssektor zählt man die Banken? Zum tertiären Wirtschaftssektor, das es ein Dienstleistungsbetrieb ist - Abwicklung des Zahlungsverkehrs Welches sind die drei wesentlichen Aufgaben einer

Mehr

Löse Dich von dem Ding Geld Bild.

Löse Dich von dem Ding Geld Bild. Löse Dich von dem Ding Geld Bild. Die Zahl selbst ist dein Geld, eine Zahl ist kein Ding, es ist eine Information. Drei Teilnehmer, zwei Geld Kreisläufe. Ein Kredit wird vergeben (Geldschöpfung) Bei der

Mehr

Ethisch korrekte Konstruktion von Gesellschaft in massiven Mehrpersonencomputerspielen

Ethisch korrekte Konstruktion von Gesellschaft in massiven Mehrpersonencomputerspielen Ethisch korrekte Konstruktion von Gesellschaft in massiven Mehrpersonencomputerspielen Hans-Ulrich Niemitz Studium generale Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig Karl-Liebknecht-Straße

Mehr

D. Forderungsabtretung (Zession) VO Schuldrecht AT - Lukas

D. Forderungsabtretung (Zession) VO Schuldrecht AT - Lukas D. Forderungsabtretung (Zession) 161 Allgemeines 162 Zession = Übertragung einer Forderung auf andere Person ( 1392 1399) Forderung als solche = Vermögenswert, über den der Berechtigte grds verfügen kann

Mehr

VO Bankvertragsrecht VI

VO Bankvertragsrecht VI VO Bankvertragsrecht VI PD Dr. Florian Schuhmacher, LL.M. (Columbia) Gegenstand: Die Annahme fremder Gelder als Einlagen oder anderer unbedingt rückzahlbarer Gelder des Kunden, sofern der Rückzahlungsanspruch

Mehr

Abtretung von Rückgewähransprüchen und Eigentümergrundschulden (enge Zweckerklärung) Im Grundbuch von Band Blatt/Nr.

Abtretung von Rückgewähransprüchen und Eigentümergrundschulden (enge Zweckerklärung) Im Grundbuch von Band Blatt/Nr. Grundschuld Abtretung von Rückgewähransprüchen und Eigentümergrundschulden (enge Zweckerklärung) Für bankinterne Bearbeitung, bitte bei Schriftwechsel angeben. Nr. Im Grundbuch von Band Blatt/Nr. Eigentümer

Mehr

Das Welt- Währungssystem

Das Welt- Währungssystem Das Welt- Währungssystem Helga Wieser & Corina Wallensteiner Überblick Bimetall-Standard Gold Standard (1870-1914) Zwischenkriegszeit (1918-1939) Warum funktionierte Bretton Woods nicht? Wie sieht es heute

Mehr

Über das Wesen, die Entstehung und den Nutzen von Geld

Über das Wesen, die Entstehung und den Nutzen von Geld Über das Wesen, die Entstehung und den Nutzen von Geld von Michael von Prollius Der Staat sorgt für eine stabile Währung. Diese Behauptung ist ungefähr so aussagekräftig wie die Feststellung: Strom kommt

Mehr

Struktur des Geldangebots-/ Kreditangebotsprozesses

Struktur des Geldangebots-/ Kreditangebotsprozesses Makro II, Prof. Dr. T. Wollmershäuser Kapitel 1 Bankensystem: ein preistheoretisches Geldangebotsmodell Version: 12.1.212 Die Rolle von Banken Struktur des Geldangebots-/ Kreditangebotsprozesses Geldnachfrage

Mehr

Neo-Institutionalistischer Finanzierungsbegriff

Neo-Institutionalistischer Finanzierungsbegriff Finanzierung: (1) Beschaffung (Zufluss) finanzieller Mittel... (2)... welche in der Folge einen Abfluss liquider Mittel zur Folge Hat/haben kann... Neo-Institutionalistischer Finanzierungsbegriff (3)...unter

Mehr

Brauchen wir eine Geldreform?

Brauchen wir eine Geldreform? Ein paar elementare Fragen Was ist Geld? Wie entsteht Geld? Brauchen wir eine Geldreform? Thomas Mayer Gründungsdirektor - Flossbach von Storch Research Institute Gibt es ein stabiles Geldsystem? Wie geht

Mehr

HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER. Wirtschaft

HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER. Wirtschaft Seite 1 von 5 http://www.faz.net/-gqq-6xfsx HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER Wirtschaft Aktuell Wirtschaft Wirtschaftswissen

Mehr

Geld, Preise und die EZB

Geld, Preise und die EZB Geld, Preise und die EZB MB Gebrauch von Geld Funktionen von Geld Tauschmittel Ohne Geld müssten Transaktionen durch Tauschhandel (Naturaltausch) durchgeführt werden Problem der Doppelkoinzidenz der Wünsche

Mehr

O. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schuhmacher. VL: Wertpapier- und Kapitalmarktrecht. Übersicht. Securities and Capital Market Law 1 st./1,5 cr.

O. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schuhmacher. VL: Wertpapier- und Kapitalmarktrecht. Übersicht. Securities and Capital Market Law 1 st./1,5 cr. O. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schuhmacher VL: Wertpapier- und Kapitalmarktrecht Securities and Capital Market Law 1 st./1,5 cr. Übersicht I. ALLGEMEINER TEIL A. EINFÜHRUNG 1. Wertpapierrecht und Unternehmensrecht

Mehr

LE 5: Die institutionelle Arbeitsteilung Deutsche Bundesbank / EZB

LE 5: Die institutionelle Arbeitsteilung Deutsche Bundesbank / EZB LE 5: Die institutionelle Arbeitsteilung Deutsche Bundesbank / EZB 5.1 Einführung 5.2 Die Umsetzung der Politik des ESZB 5.3 Die Rechtsstellung der DBbk 5.4 Die Aufgaben der Deutschen Bundesbank im ESZB

Mehr

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de

Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen. downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de Prof. Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de SS 2014 Die Europäische Zentralbank (EZB) in der Grauzone zwischen Geld- und Fiskalpolitik (monetärer

Mehr

3 Finanzwirtschaft und Investitionen. 3.1 Eigenkapital und Fremdkapital. -Mittelstand Deutschland: Finanzierung im engeren Sinne:

3 Finanzwirtschaft und Investitionen. 3.1 Eigenkapital und Fremdkapital. -Mittelstand Deutschland: Finanzierung im engeren Sinne: 1 3 Finanzwirtschaft und Investitionen Finanzierung im engeren Sinne: Finanzierung im weiteren Sinne: 3.1 Eigenkapital und Fremdkapital Vermögen im betriebswirtschaftlichen Sinn = Gesamtheit aller Güter,

Mehr

Wie wird die Sicherheit sicher gestellt?

Wie wird die Sicherheit sicher gestellt? Vier Fragen 1. Wie wird die Sicherheit sicher gestellt? 2. Welches sind außer die anderen drei Eigentum-Rechtstitel? 3. Wenn alle Schulden bezahlt sind - wieviel Geld gibt es dann noch in der Welt? 4.

Mehr

Merkblatt. Steuerliche Behandlung von Konsortialdarlehen, Schuldscheindarlehen, Wechseln und Unterbeteiligungen (Januar 2000)

Merkblatt. Steuerliche Behandlung von Konsortialdarlehen, Schuldscheindarlehen, Wechseln und Unterbeteiligungen (Januar 2000) Eidgenössische Steuerverwaltung Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben http://www.estv.admin.ch Merkblatt Steuerliche Behandlung von Konsortialdarlehen, Schuldscheindarlehen,

Mehr

Inhalt. Money makes the world go round 5. Die Banken 17. Was Geldmärkte ausmacht 31

Inhalt. Money makes the world go round 5. Die Banken 17. Was Geldmärkte ausmacht 31 2 Inhalt Money makes the world go round 5 Warum es ohne Geld nicht geht 6 Geld ist nicht gleich Geld 7 ede Menge Geld: die Geldmengen M1, M2 und M3 8 Gebundene und freie Währungen 10 Warum es deneuro gibt

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 12

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 12 Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 12 Robert Poppe robert.poppe@uni-mannheim.de Universität Mannheim 3. Dezember 2010 Überblick 1 Das monetäre System (Kapitel 29): Aufgabe 1 und Aufgabe 3

Mehr

Wirtschaftspolitik. Aufgabe der Zentralbank ist die Versorgung der Wirtschaft mit Geld:

Wirtschaftspolitik. Aufgabe der Zentralbank ist die Versorgung der Wirtschaft mit Geld: Wirtschaftspolitik Staatliche Wirtschaftspolitik(=Fiskalpolitik) Ziele des StaBG Zentralbankpolitik (Geldpolitik) Primäres Ziel: Geldwertstabilität Wenn diese erreicht ist: Unterstützung der Wipol der

Mehr

Lerneinheit Kreditgeldschöpfung

Lerneinheit Kreditgeldschöpfung Lerneinheit Kreditgeldschöpfung Name: Wenn ich diese Lerneinheit durchgearbeitet habe kann ich...... erklären, wie die englischen Goldschmiede Kredite vergaben.... nachvollziehen, wie Papiergeld in England

Mehr

Zusammenfassung Geldangebot Geldtheorie und Geldpolitik Wintersemester, 2011/12

Zusammenfassung Geldangebot Geldtheorie und Geldpolitik Wintersemester, 2011/12 Zusammenfassung Geldangebot Geldtheorie und Geldpolitik Wintersemester, 2011/12 1 Geldangebot Geldangebot: Wie entsteht Geld? Die ZB druckt Geld und verleiht es an Geschäftsbanken oder kauft damit Assets.

Mehr

Geld, Zins, Geldangebot und Geldnachfrage. 1 Geldmengenaggregate (EZB)

Geld, Zins, Geldangebot und Geldnachfrage. 1 Geldmengenaggregate (EZB) Geld, Zins, Geldangebot und Geldnachfrage 0 Was ist Geld und warum ist es für die Funktionalität einer entwickelten Volkswirtschaft unerläßlich? 0.1 Definition erfolgt über die Funktionen von Geld Transaktionsmittel

Mehr

Art. 128 AEUV (ex-artikel 106 EGV) Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union

Art. 128 AEUV (ex-artikel 106 EGV) Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union Begründung des gesetzlichen Annahmezwangs für Schuldscheine Finde Deinen Frieden mit dem System Vortrag am 9.2.2016 Arne Freiherr von Hinkelbein ****************************************** Rechtssachverständiger

Mehr

Erlöschen von Schuldverhältnissen

Erlöschen von Schuldverhältnissen Erlöschen von Schuldverhältnissen Erfüllung 362 BGB Hinterlegung 372 BGB Weitere Erlöschensgründe z. B. Unmöglichkeit 275 BGB z. B. Erlass 397 BGB z. B. Fristablauf bei Dauerschuldverhältnissen (z. B.

Mehr

Geld, Zins, Geldangebot und Geldnachfrage. 0 Was ist Geld und warum ist es für die Funktionalität einer entwickelten Volkswirtschaft unerläßlich?

Geld, Zins, Geldangebot und Geldnachfrage. 0 Was ist Geld und warum ist es für die Funktionalität einer entwickelten Volkswirtschaft unerläßlich? Geld, Zins, Geldangebot und Geldnachfrage 0 Was ist Geld und warum ist es für die Funktionalität einer entwickelten Volkswirtschaft unerläßlich? 0.1 Definition erfolgt über die Funktionen von Geld Transaktionsmittel

Mehr

Auswertung. Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de}

Auswertung. Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de} Insolvenz-Spiele Auswertung des Brettspieltests und der Langen Nacht der Computerspiele Prof. Klaus Bastian {bastian@imn.htwk-leipzig.de}, Prof. Hans-Ulrich Niemitz {niemitz@r.htwk-leipzig.de} 1 24. 4.

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hostelaufnahmevertrag des RE4Hostel in Erfurt.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hostelaufnahmevertrag des RE4Hostel in Erfurt. Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hostelaufnahmevertrag des RE4Hostel in Erfurt. 1 (1)Geltungsbereich (2)Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die mietweise Überlassung von Hostelzimmern

Mehr

Kauf- und Übernahmevertrag

Kauf- und Übernahmevertrag Hinweis: Bitte beachten Sie im Zusammenhang mit dem Übergabevertrag werden erbrechtliche und steuerrechtliche Fragen berührt. Hierzu ist unbedingt eine Einzelberatung notwendig! Kauf- und Übernahmevertrag

Mehr

Steuerliche Aspekte des Forderungsverkaufs

Steuerliche Aspekte des Forderungsverkaufs www.pwc.com Steuerliche Aspekte des Forderungsverkaufs 8. Mag. Daniela Stastny Agenda Steuerliche Aspekte des Forderungsverkaufs Funktionen des Factorings Ertragssteuerrecht Umsatzsteuerrecht Gebührenrecht

Mehr

FAQs Bürgschaft für private Mietkaution

FAQs Bürgschaft für private Mietkaution Wer ist der Bürgschaftsgeber? FAQs Bürgschaft für private Mietkaution Bürgschaftsgeber ist die R+V Allgemeine Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, 65189 Wiesbaden. Die R+V Versicherung ist größter deutscher

Mehr

Immobilieninvestitionen: Ausgewählten Aspekten der Grunderwerbsteuer

Immobilieninvestitionen: Ausgewählten Aspekten der Grunderwerbsteuer Immobilieninvestitionen: Ausgewählten Aspekten der Grunderwerbsteuer Agenda - 1 GrEStG A. Was sind Erwerbstatbestände nach 1 GrEStG? B. Ausgewählte Aspekte der Grunderwerbsteuer 1. Verkaufs- und Verwertungsvollmacht

Mehr

Brauchen wir eine neue Geldordnung?

Brauchen wir eine neue Geldordnung? Brauchen wir eine neue Geldordnung? Thomas Mayer Gründungsdirektor - Flossbach von Storch Research Institute www.fvsag-ri.com Ein paar elementare Fragen Was ist Geld? Wie entsteht Geld? Gibt es ein stabiles

Mehr

Kredit und Darlehen. Kreditsicherung

Kredit und Darlehen. Kreditsicherung Kredit und Darlehen Kredit Unter Kredit versteht man die Überlassung von Geld oder anderen vertretbaren Sachen mit der Vereinbarung, dass der am Ende der vereinbarten vertraglichen Frist den Geldbetrag

Mehr

DG-Verlag -Muster- aus Termineinlagen-/Tagesgeldkonto Nr.

DG-Verlag -Muster- aus Termineinlagen-/Tagesgeldkonto Nr. von Guthabenforderungen gegen eine andere 1 Abtretung (enge Zweckerklärung) Für bankinterne Bearbeitung, bitte bei Schriftwechsel angeben. Nr. Sicherungsgeber (Name, Anschrift) Sicherungsgeber und schließen

Mehr

Anweisung. Anweisungsempfänger. Anweisender. Angewiesener. Empfangsermächtigung. Leistungsermächtigung. Annahmeermächtigung

Anweisung. Anweisungsempfänger. Anweisender. Angewiesener. Empfangsermächtigung. Leistungsermächtigung. Annahmeermächtigung Anweisung Anweisender Anweisungsempfänger Leistungsermächtigung Empfangsermächtigung Annahmeermächtigung Angewiesener Typenbestimmung der Anweisung Anweisung Ermächtigung an Angewiesenen Zur Leistung von

Mehr

Eine andere unsichtbare Hand des Marktes

Eine andere unsichtbare Hand des Marktes Eine andere unsichtbare Hand des Marktes Prof. Dr. Jürgen Kremer 2012 Die Polarisierung der Gesellschaft Ursachen und Reformvorschläge Prof. Dr. Jürgen Kremer (2012) Eine andere unsichtbare Hand Polarisierung

Mehr

Notwendigkeit einer Vollgeldreform

Notwendigkeit einer Vollgeldreform 1 Notwendigkeit einer Vollgeldreform Über uns Die Monetative e.v. gemeinnütziger Verein mit Gründung 2012 Ca. 80 Mitglieder: Professoren, Lehrer, Unternehmens- und Steuerberater, Künstler, Politikwissenschaftler,

Mehr

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM FERNABSATZGESETZ

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM FERNABSATZGESETZ WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM FERNABSATZGESETZ Stand: 04/2015 Diese Information gilt bis auf weiteres und steht nur in deutscher Sprache zur Verfügung. II. Informationen zum Förderkredit (Ratenkredit) Wesentliche

Mehr

Kreditsicherheiten Allgemeines

Kreditsicherheiten Allgemeines Kreditsicherheiten Allgemeines Schuldner ist zur Leistung verpflichtet und haftet unbeschränkt mit seinem ganzen Vermögen Bedürfnis nach zusätzlicher Absicherung Persönliche Sicherheiten/dingliche Sicherheiten

Mehr

Muster des Monats: Belastungsvollmacht. 3 Belastungsvollmacht ( 1 )

Muster des Monats: Belastungsvollmacht. 3 Belastungsvollmacht ( 1 ) Muster des Monats: Belastungsvollmacht 3 Belastungsvollmacht ( 1 ) Um dem Käufer die Möglichkeit der Fremdfinanzierung des Kaufpreises zu geben, erteilt Verkäufer dem Käufer V o l l m a c h t, den verkauften

Mehr

Geld und Währung. Übungsfragen. Geld

Geld und Währung. Übungsfragen. Geld Universität Ulm 89069 Ulm Germany Prof. Dr. Werner Smolny Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Institutsdirektor Geld und

Mehr

Ethik setzen, Gesellschaft begründen Zwei Vorlesungen zum Thema Ethik, Recht und Gesellschaft in Realität, e-welt und Computerspiel

Ethik setzen, Gesellschaft begründen Zwei Vorlesungen zum Thema Ethik, Recht und Gesellschaft in Realität, e-welt und Computerspiel Ethik setzen, Gesellschaft begründen Zwei Vorlesungen zum Thema Ethik, Recht und Gesellschaft in Realität, e-welt und Computerspiel Hans-Ulrich Niemitz HTWK Leipzig Studium generale (mit Unterstützung

Mehr

5. GELD- UND FINANZMÄRKTE

5. GELD- UND FINANZMÄRKTE 5. GELD- UND FINANZMÄRKTE 1 LERNZIELE KAPITEL 5 1. Was ist Geld und woran erkennt man es? 2. Was versteht man unter einem makroökonomischen Geldmarkt? 3. Was versteht man unter Geldangebot und Geldnachfrage?

Mehr

Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie

Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie Makroökonomie I/Grundzüge der Makroökonomie Page 1 1 Makroökonomie I/Grundlagen der Makroökonomie Kapitel 4: Geld- und Finanzmärkte Günter W. Beck 1 Makroökonomie I/Grundzüge der Makroökonomie Page 2 2

Mehr

Wichtig für das bezogene Kreditinstitut (für die Zuordnung und Abwicklung):

Wichtig für das bezogene Kreditinstitut (für die Zuordnung und Abwicklung): Der Scheck Muß in Papierform (in Form einer Urkunde) sein Die Bezeichnung Scheck im Texte der Urkunde muß in der Sprache geschrieben sein, in dem der Scheck ausgestellt worden ist Es gilt das Scheckrecht

Mehr

Was tun bei ausstehendem Lohn?

Was tun bei ausstehendem Lohn? Was tun bei ausstehendem Lohn? 1 Grundsätze zur Ausrichtung des Lohnes Gemäss Art. 323 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn jeweils am Ende jeden Monats

Mehr

unternehmensrecht III :

unternehmensrecht III : unternehmensrecht III :.unternehmensbezogene Geschäfte.sonderregelungen V.-Ass. Mag. Dr. Wolfram Proksch Technische Universität Wien proksch@law.tuwien.ac.at 2009 (C) wolfram proksch 1 .allgemeines unternehmensbezogene

Mehr

Wer darf Bank spielen? Wozu das ganze? Fazit. World of Warcraft. Stefan Schulz. 27. Mai 2009

Wer darf Bank spielen? Wozu das ganze? Fazit. World of Warcraft. Stefan Schulz. 27. Mai 2009 27. Mai 2009 Gliederung Wer darf Bank spielen? 1 Wer darf Bank spielen? Die Gilden Die Gildenbank Das Kreditgeschäft 2 Das Geld Das Auktionshaus 3 Was wird aus dem Gold? Kann das funktionieren? Gilden

Mehr

E. Anweisung (Assignation) VO Schuldrecht AT - Lukas

E. Anweisung (Assignation) VO Schuldrecht AT - Lukas (Assignation) 205 Anweisung begründet (wie Zession) Dreiecksbeziehung auch Anweisender will wie der Zedent, dass Schuldner an Dritten leistet; aber dem Dritten wird Forderung nicht übertragen Beispiel:

Mehr

PROF. DR. HANS CHRISTOPH BINSWANGER Money matters! - Goethes Faust und das Prinzip der Geldschöpfung

PROF. DR. HANS CHRISTOPH BINSWANGER Money matters! - Goethes Faust und das Prinzip der Geldschöpfung PROF. DR. HANS CHRISTOPH BINSWANGER Money matters! - Goethes Faust und das Prinzip der Geldschöpfung Money matters! Auf das Geld, auf die Vermehrung des Geldes, auf die Geldschöpfung kommt es in der modernen

Mehr

CASH UND KARTE BARE UND UNBARE ZAHLUNGSMITTEL

CASH UND KARTE BARE UND UNBARE ZAHLUNGSMITTEL THEMENBLATT 9 DIDAKTIK CASH UND KARTE BARE UND UNBARE ZAHLUNGSMITTEL SchülerInnen Oberstufe Stand: 2015 1 THEMENBLATT-DIDAKTIK 9, CASH UND KARTE - BARE UND UNBARE ZAHLUNGSMITTEL Aufgabe 1 FRAGE 1.1 Eine

Mehr

Wir müssen im Detail verstehen, wie unser Finanzsektor funktioniert.

Wir müssen im Detail verstehen, wie unser Finanzsektor funktioniert. Kredite entstehen aus Einlagen, Kreditvergabe der Banken durch Geldschöpfung oder Kundeneinlagen? Stellungnahme zur GLS Bank Studie: Kredite entstehen aus Einlagen Arne Pfeilsticker 5.2016 19:00-22:00

Mehr

Aktien. Ronald Lübbeke

Aktien. Ronald Lübbeke Ronald Lübbeke Inhalt: I. Grundlagen II. Überblick III. Unterteilung 1. nach dem Umfang der Rechte 2. nach der Übertragbarkeit 3. nach der Kapitalzerlegung IV. Sonstige Aktien (Sonderformen) V. Aktienqualität

Mehr

Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen

Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen Mathias Binswanger Geld aus dem Nichts Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen WlLEY WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung: Warum wir den Prozess der Geldschöpfung

Mehr

Endogen bestimmte Geldmenge

Endogen bestimmte Geldmenge apitel 3 Endogen bestimmte Geldmenge Annahmen: ˆ reditangebot wird durch Rentabilitätsverhalten der Banken erklärt. ˆ Geschäftsbanken können sich bei der Zentralbank renanzieren. ˆ Realisierte Geldmenge

Mehr

Zuerst eine Warnung! Nichts außer der Liebe, hat so viele Leute verrückt gemacht wie das Grübeln über das Wesen des Geldes (Benjamin Disraeli,

Zuerst eine Warnung! Nichts außer der Liebe, hat so viele Leute verrückt gemacht wie das Grübeln über das Wesen des Geldes (Benjamin Disraeli, Zuerst eine Warnung! Nichts außer der Liebe, hat so viele Leute verrückt gemacht wie das Grübeln über das Wesen des Geldes (Benjamin Disraeli, 1804-1881) Frühes Geld (1) «Ursprünglich soll der Wert eines

Mehr

»Wie die Schulden eines Lesers verschwanden«von Antonio M. Dorado

»Wie die Schulden eines Lesers verschwanden«von Antonio M. Dorado Nachdem ein Leser das Kapitel»Das Märchen vom Euro«in meinem Buch»Das Märchen vom gerechten und freien Staat«(erscheint in Ende Mai / Anfang Juni 2008 beim Argo Verlag in einer überarbeitet, gebundenen

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Beherbergungsvertrag

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Beherbergungsvertrag Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Beherbergungsvertrag 1. Geltungsbereich Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Überlassung von Hotelzimmern zur Beherbergung, sowie alle

Mehr

Modul 2 Nur eine Unterschrift, nur ein Klick?! Verträge- Rechte und Pflichten

Modul 2 Nur eine Unterschrift, nur ein Klick?! Verträge- Rechte und Pflichten Modul 2 Nur eine Unterschrift, nur ein Klick?! Verträge- Rechte und Pflichten Baustein: V14 Raten ohne Ende? Ziel: Sensibilisierung für die Folgen der Nichteinhaltung von Verträgen und die daraus entstehenden

Mehr

Das Insolvenzverfahren aus Gläubigersicht. Zweck und Ablauf des Insolvenzverfahrens sowie wesentliche rechtliche Rahmenbedingungen 08.

Das Insolvenzverfahren aus Gläubigersicht. Zweck und Ablauf des Insolvenzverfahrens sowie wesentliche rechtliche Rahmenbedingungen 08. Das Insolvenzverfahren aus Gläubigersicht Zweck und Ablauf des Insolvenzverfahrens sowie wesentliche rechtliche Rahmenbedingungen 08. April 2010 Einführung Begriff und Zweck des Insolvenzverfahrens 1 Insolvenzordnung

Mehr