DER HAUPTMANN VON KÖPENICK

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "DER HAUPTMANN VON KÖPENICK"

Transkript

1 für Lehrkräfte und Schulklassen Ein deutsches Märchen Von Carl Zuckmayer Theater&Philharmonie Thüringen 1

2 Inhaltsverzeichnis Einleitung 3 Besetzung 4 Inhalt 5 Textauszug 6 Der Autor und der echte Hauptmann 7 Der historische Hintergrund 8 Zeitgenössische Resonanz 9 Checkliste 10 Geschichte und Bedeutung der Uniform 11 Leben und Nachleben eines Kleidungsstücks 12 Beiträge der Patenklasse: Das zweite Leben der Dinge 13 Bekannte enttarnte Hochstapler und Betrüger 14 Verbrecher als Vorbilder 15 Was ist ein Mensch wert? 16 Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis 17 Weiterführende Texte 18 Quellen und Impressum 19 2

3 Einleitung VOIGT: Erst kommt de Wanze, und denn die Wanzenordnung. Erst der Mensch, Friedrich! Und dann de Menschenordnung! WABSCHKE: `n Kunstwerk, Herr Hauptmann. Det is keen Rock mehr, det is de bessere Haut sozusagen. Da reißt der Spiegel de Knochen zusammen. Zwei widersprüchliche Wertvorstellungen prallen in gnadenlos aufeinander und verkehren sich in ihr Gegenteil. Menschen werden von Amtswegen zu Dingen herabgesetzt und ohne jedes Mitgefühl abgefertigt. Bestimmte Dinge hingegen werden mit Ehre und Ehrfurcht betrachtet und mit Respekt und Stolz überhäuft. In dieser verkehrten Welt ist für Menschen, die dieses Spiel nicht mitspielen können, kein Platz. Die preußische Bürokratie und der bedingungslose Gehorsam gegenüber der Position des deutschen Kaisers und dem Militär, beides scheint von innen heraus total logisch zu sein von außen betrachtet ist es ein Widerspruch in sich. Diese Erkenntnis um das Wesen der Deutschen erlaubt es Wilhelm Voigt, sich allein durch eine Uniform eine neue und einflussreiche Identität zuzulegen. Er verwandelt sich nicht nur in einen Hauptmann, er tarnt mit dieser Verkleidung sein eigenes Wesen er macht sich quasi unsichtbar. Solche genialen Ideen hatten schon viele Menschen vor ihm allerdings nur selten jene Personen, denen wir es wünschen würden. Ein fieser Typ, der durch miese Tricks reich wird, erhält durch so eine Aktion keine Sympathiepunkte. Aber wenn die Schwachen und Ohnmächtigen es schaffen, das System zu überlisten und Fehler aufzuzeigen, freuen wir uns über den Sieg über die Gerechtigkeit. Hundert Jahre nach dem historischen Hauptmann von Köpenick hat sich die Welt nur scheinbar zum Guten gewendet. Immer noch hören und lesen wir von Menschen, die am Bollwerk der Gerechtigkeit zugrunde gehen. Verfolgte Menschen bitten vergeblich um Asyl; Arbeitslose müssen komplizierte Anträge ausfüllen, um eine Existenzsicherung zugesprochen zu bekommen; in vielen Familien reicht ein Gehalt allein nicht mehr zum Überleben. Und gleichzeitig messen wir Handys, Autos und anderen Statussymbolen einen fast übermenschlichen Wert zu. Diese Mappe möchte zum Weiterdenken anregen und Verbindungen zu aktuellen Themen herstellen. Ich wünsche Ihnen und Euch nun viel Freude beim Lesen und Entdecken. David Schönherr PS: Senden Sie Kritik, Anmerkungen oder Workshopanfragen bitte an: 3

4 Besetzung Der Hauptmann von Köpenick Ein deutsches Märchen von Carl Zuckmayer in 3 Akten Premiere am , 18:00 Uhr Landestheater Altenburg, Großes Haus Premiere am , 19:30 Uhr Bühnen der Stadt Gera, Großes Haus Regie: Bernhard Stengele Ausstattung: Hilke Förster Musik: Olav Kröger Dramaturgie: Svea Haugwitz Regieassistenz: Mandy Röhr Produktionsassistenz: Yasin Baig Inspizient: Joachim Striberny Theaterpädagogik: David Schönherr Wilhelm Voigt - Ouelgo Téné Hoprecht / Grenadier - Thorsten Dara Marie Hoprecht / Fanny / Wäscherin - Mechthild Scrobanita Schlettow / Leutnant / Schleinitz / Wachtmeister - Bruno Beeke Obermüller / Oberwachtmeister - Manuel Kressin Wormser / Kilian - Ulrich Milde Kalle / Passkommissar - Ioachim Zarculea Frau Obermüller / Auguste - Anne Diemer Wabschke / Gefreiter / Erster - Johannes Emmrich Jellinek / Krakauer / Inspektor / Polizist - Manuel Struffolino Plörösenmieze / Krankes Mädchen - Katerina Papandreou Willy / Zweiter - Yasin Baig 4

5 Inhalt Im Berlin der Jahrhundertwende wird der Schuster Wilhelm Voigt nach Verbüßung einer mehrjährigen Haftstrafe aus dem Gefängnis Plötzensee entlassen. Als junger Mann war er wegen Posturkundenfälschung bereits zu mehreren Jahren Zuchthaus verurteilt worden, nach seiner Entlassung in Rumänien untergetaucht, jedoch aus Heimweh nach Berlin zurückgekehrt. Als Vorbestrafter fand er keine Arbeit und lebte daher unter falschem Namen, wurde aber entdeckt und zum zweiten Mal in Gefängnis gesteckt. Jetzt will er ein ordentlicher Bürger in seinem alten Beruf werden. Doch die polizeiliche Aufenthaltsgenehmigung, die er zur Aufnahme einer Arbeit braucht, wird ihm ebenso versagt wie ein Auslandspass, der ihm die Ausreise gestatten würde: nur bei Nachweis einer Arbeitsstelle kann er die begehrten Papiere erhalten. Um aus diesem Dilemma zu entkommen, bricht er mit seinem Gefängnisbruder Kalle in das Potsdamer Passamt ein, um Stempel und Passformulare zu stehlen. Wieder wird er gefasst und diesmal für zehn Jahre eingesperrt. In der Zuchthauskapelle des Gefängnisses Sonnenburg findet eine Sedansfeier statt. Bei diesem Anlass zeigt Voigt, dass er sich in dem nach strengen Kommißregeln geführten Zuchthaus zu einem Kenner und Experten im militärischen Bereich entwickelt hat. Nach seiner Haftentlassung findet Voigt Aufnahme bei seiner Schwester Marie und seinem Schwager Friedrich Hoprecht. Doch die Paragraphenwand des bürokratischen Apparats verweigert ihm erneut einen Anfang: Wieder gerät Voigt in den wohlbekannten Teufelskreis und erhält schließlich den Ausweisungsbefehl. Daraufhin fasst er einen Entschluss: Er kauft beim Kleidertrödler Krakauer eine alte Hauptmannsuniform, die er im Abort des Schlesischen Bahnhofs anzieht. Als Hauptmann hat er nun Autorität, und bedingungslos wird ihm Respekt und Unterwürfigkeit entgegengebracht. Er hält einen Trupp Soldaten an, lässt das Köpenicker Rathaus umstellen, verhaftet den Bürgermeister Obermüller und beschlagnahmt die Stadtkasse. Dabei reicht die Hauptmannsuniform als Legitimität vollständig aus. Die erhoffte Passstelle aber gibt es in Köpenick nicht. Voigt stellt sich der Polizei, nachdem ihm der begehrte Pass versprochen wurde und nimmt die neue Zuchthausstrafe gelassen auf sich. Vor dem Hintergrund des Berliner Miljöh der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, dem Kontrast von sozialem Elend und straffem Preußentum, siedelt Zuckmayer sein Drama an, das auf einer wahren Begebenheit vom 16. Oktober 1906 basiert. Er schrieb sein Stück auf Anregung Fritz Kortners; es enthält eine ironische Umkehrung des Märchenmotivs von Des Kaisers neue Kleider und stellt so eine bitter-ironische Parabel auf die Uniform- und Obrigkeitshörigkeit der wilhelminischen Zeit dar. Andererseits zeichnet es die Tragödie des kleinen Mannes, der durch diese Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist und seine Lebenstragik nur ein einziges Mal durch die eulenspiegelhaftverzweifelte Köpenickiade zu durchbrechen vermag, die ihn aber schließlich doch in seine Verzweiflung zurückwirft. Quelle: Der große Schauspielführer, Bassermann, Gütersloh 2000 Was ist eine Sedansfeier? Was sind Kommißregeln? Nach welchem System funktioniert das Militär? Lest das Märchen Des Kaisers neue Kleider und spielt es nach. Worin besteht die Verbindung? Zuckmayer nennt sein Stück ein deutsches Märchen. Warum? 5

6 Textauszug OBERWACHTMEISTER. Haben Sie sich denn schon nach Arbeit umgesehen? VOIGT. Det mach ick `n janzen Tach. Aber iberall wollense Meldepapiere sehn. OBERWACHTMEISTER. Also kommense wieder, wennse Arbeit haben. Dann können wir weiter sehen. VOIGT. Ick bekomme ja keine Arbeit ohne de Anmeldung. Ick muss ja nu erst die Aufenthaltserlaubnis OBERWACHTMEISTER. Das schlagense sich mal ausm Kopp. Einem stellungslosen Zuchthäusler können wir keine Aufenthaltserlaubnis geben. Nachher denken Sie ja gar nicht mehr dran, zu arbeiten und treiben sich hier rum. VOIGT. Ick muss doch arbeeten. Wovon soll ick denn leben? OBERWACHTMEISTER. Das ist Ihre Sache. Wenn einer arbeiten will denn kriegt er auch Arbeit. VOIGT. Nee, nee, det is nu `n Karrussell. Wenn ick nich jemeldet bin, krieg ick keene Arbeet, und wenn ick keene Arbeet habe, da darf ick mir nich melden. - Denn will ick wieder raus. Denn jebense mir `n Pass mit n Grenzvisum, det ick rieber kann. OBERWACHTMEISTER. Dafür sind wir hier nicht zuständig. Wennse `n Pass wollen, müssense sich an Ihre Heimatbehörde wenden. VOIGT. Da war ick jrade. Du bist bei uns abjehängt, habense jesacht. Hier kenn wa dich nich mehr, die Heimat schämt sich deiner, habense jesacht. Nee, nee, da jeh ick nich mehr hin. Jebense mir doch n Pass, det ick raus kann. Ick will ja wieder raus. Ick komme ooch so bald nich wieder, da kennse janz ruhig sind. Ick weiß ja nu Bescheid. OBERWACHTMEISTER. Sie haben immer noch unklare Vorstellungen über die Zuständigkeitsgrenzen. Für Ihre Passangelegenheiten sind wir hier nicht zuständig. Ihr Gesuch um Aufenthaltserlaubnis geb ich weiter, aber befürworten kann ich s nicht, dafür ist Ihr Vorleben zu fragwürdig. Wir haben genug unsichere Elemente in der Stadt. VOIGT. Da mecht ick Ihnen `n Vorschlag machen: schickense mir doch jleich express zurück in de Plötze! OBERWACHTMEISTER. Jetzt wird er auch noch frech! Raus hier! VOIGT. Ick geh ja schon. Jesegnete Mahlzeit. OBERWACHTMEISTER. Dummer Kerl! Stiehlt mir ne Viertelstunde von mein Mittach. Und zum Schluss schimpft er noch! Kennt ihr das Kinderlied: Ein Loch ist im Eimer? Was hat das mit Wilhelm Voigts Situation zu tun? Überlegt euch Mittel und Wege, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Findet aktuelle Beispiele. Was ist typisch für Behörden? Warum verzweifeln viele Menschen an der dort vorherrschenden Bürokratie? 6

7 Der Autor und der echte Hauptmann Wilhelm Voigt der echte Hauptmann Wilhelm Voigt wurde am 13. Februar 1849 in Tilsit geboren. Ab 1864 wurde er mehrmals verhaftet, verbrachte mehr als 15 Jahre im Zuchthaus und erhielt darüber hinaus Aufenthaltsverbote für die Regionen Schwerin und den Großraum Berlin. In der Verkleidung eines Hauptmanns unterstellte er am 16. Oktober 1906 einen Trupp Soldaten seinem Kommando. Mit ihnen fuhr er nach Köpenick, ließ das Rathaus besetzen und verhaftete Oberstadtsekretär Rosenkranz und Bürgermeister Georg Langerhans. Er beschlagnahmte die Stadtkasse, ließ das Rathaus eine Stunde besetzt halten und verließ Köpenick Richtung Berlin. Zehn Tage später wurde er verhaftet. Das Landgericht Berlin verurteilte ihn zu vier Jahren Gefängnis wegen unbefugten Tragens einer Uniform, Vergehens gegen die öffentliche Ordnung, Freiheitsberaubung, Betruges und schwerer Urkundenfälschung, doch wurde er von Kaiser Wilhelm II. begnadigt und vorzeitig aus der Haft entlassen. Die so genannte Köpenickiade machte ihn weltbekannt. Am Tag nach seiner Entlassung verewigte er seine Stimme auf Schallplatte. Danach reiste er durch ganz Deutschland, spielte in Sälen den Hauptmann von Köpenick und verkaufte Für Kreative: Schreibt eine Biografie über die Uniform, die Wilhelm Voigt für seine Aktion benutzt. Autogrammkarten mit Bildern, die ihn in Uniform zeigten erschien seine Autobiografie Wie ich Hauptmann von Köpenick wurde. Mein Lebensbild / Von Wilhelm Voigt, genannt Hauptmann von Köpenick. Am 1. Mai 1910 erhielt er einen luxemburgischen Ausweis und siedelte nach Luxemburg über. Am 3. Januar 1922 starb er im Alter von 72 Jahren. Mit seiner dreisten Tat machte der falsche Hauptmann den deutschen Untertanengeist in der ganzen Welt lächerlich. Wilhelm Ruprecht Frieling über Wilhelm Voigt Der Autor des Stücks Carl Zuckmayer Staatsbürgerschaft: deutsch, ab 1946 US- Amerikaner, ab 1966 Schweizer Staatsbürger Geboren: 27.Dezember 1896 (Nackenheim, Rheinland-Pfalz) Sternzeichen: Steinbock Gestorben: 18. Januar 1977 (Visp, Schweiz) Studium: Jura, Literaturgeschichte, Soziologie (Frankfurt a.m., Heidelberg) Verheiratet: : Annemarie Graz, ab 1925: Alice Frank Kinder: Michaela (angenommenes Kind), 1926: Maria Winnetou Berufsbezeichnung: Schriftsteller (Drama, Prosa, Drehbuch) Anstellungen: Bis 1922 Gelegenheitsarbeiten (Bänkelsänger, Statist, Für Clevere: Schreibt in Stichworten eine Charakterisierung über das große Monster BÜROKRATIE. Anreißer, Drogendealer), ab Anstellung Theater Kiel, danach Arbeiten als Dramaturg in München und am Deutschen Theater Berlin (mit Bertolt Brecht), zwischen 1939 und 1940: Drehbuchautor, Dozent, ab 1941 Landwirt, 1943: amerikanischer Geheimdienst OSS, ab 1946 Kulturbeauftragter des amerikanischen Kriegsministeriums Erste Aufführung: Kreuzweg (1920), Staatstheater Berlin (nach 3 Aufführungen abgesetzt) Hauptwerk: Der fröhliche Weinberg (1925), Der blaue Engel (1930), Der Hauptmann von Köpenick (1931), Des Teufels General (1945) Auszeichnungen: 1925: Kleist-Preis, 1929: Georg-Büchner-Preis, 1952: Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, : Ehrenbürger (Nackenheim, Göttingen, Saas Fee, Mainz, Wien), 1955: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern, 1955: Deutscher Weinkulturpreis, : Ehrendoktor der Universität Bonn und Heidelberg, 1960: Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur, 1967: Pour le mérite für Wissenschaften und Künste, 1968: Österreichisches Ehrenzeichen, 1972: Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf, 1975: Ring des Landes Salzburg Wohnorte: Mainz, Kiel, Frankfurt, Heidelberg, Henndorf am Wallersee (bei Salzburg), Zürich, Paris, Hollywood, New York, Windsor County und Woodstock (USA), Saas-Fee (Schweiz) Brieffreundschaften: Karl Barth, Tankred Dorst Autobiografie: Als wär s ein Stück von mir Für die Kritik galt er oft als zu volkstümlich und für das Volk bisweilen als zu kritisch. Die Linken hielten ihn für konservativ und die Konservativen für allzu links. So saß er oft zwischen allen Stühlen. Das jedoch ist für einen Schriftsteller kein schlechter Platz. Marcel Reich-Ranicki über Carl Zuckmayer 7

8 Der historische Hintergrund Die Deutschen, so notiert ein aufmerksamer Beobachter, leben um 1900 in einem "Zeitalter der Reizbarkeit" - in einer Epoche der tausend neuen Impulse und Anregungen, die Begeisterung auslösen und Schaudern, Sehnsucht und Verwirrung. Nichts, so scheint es, ist noch stabil und verlässlich in diesem Land. Kein Wunder: Allein zwischen 1890 und 1913 nimmt die Bevölkerungszahl von 49,4 auf 66,9 Millionen Menschen zu - um ein Drittel in nicht einmal einer Generation. Aber es leben nicht bloß mehr Menschen im Kaiserreich - sie durchwandern es auch, ruhelos und sprunghaft. Fast jeder zweite Deutsche lebt 1907 nicht mehr an dem Ort, an dem er einst geboren wurde. Die Fabriken und die Mietskasernen der Metropolen saugen die Bürger förmlich ein. Vor allem aus dem Osten, aus Ostpreußen und Posen, strömen Menschen fort - Auswanderer im eigenen Land. Es zieht sie nach Berlin sowie in die Industriezentren Schlesiens und des Ruhrgebiets. Berlin bläht sich zur Zwei- Millionen-Metropole, und selbst ein Provinznest wie Hamborn, das 1890 nur 4260 Bürger zählte, hat zwei Jahrzehnte später mehr als Einwohner. Bei der Reichsgründung 1871 lebten noch zwei von drei Untertanen des Kaisers auf dem Land wohnen dagegen bereits zwei Drittel der Bevölkerung in der Stadt. Und die Arbeiter brauchen länger, um in der Stadt anzukommen. Sehr viele von ihnen, arm und jung, wechseln oft mehrmals im Jahr die Bleibe und ziehen gar ganz fort, auf der ruhelosen Suche nach dem Glück in der nächsten Stadt, der nächsten Fabrik, dem Erstellt einen detaillierten Plan, wie ihr täglich eure Zeit verbringt: z.b.: in der Schule, Pausen, zuhause, unterwegs, was macht ihr im Unterricht, wie viel Zeit am Handy, usw. Seid ehrlich zu euch selbst: Habt ihr mehr Freizeit oder mehr Pflichtzeit? Wie sieht das bei euren Eltern aus? nächsten Gewerbe. Der Anblick von Familien, die mit Handkarren und Leiterwagen ihre Habe durch die Straßen schleppen, ist fast alltäglich. Das Bürgertum ist eine heterogene Gruppe: vom Unternehmer über den Oberlehrer bis hin zum Gastwirt, vielleicht 15 Prozent der Bevölkerung. Eine Schicht auch der Neureichen, die ihren Wohlstand präsentieren, vor dem Adel buckeln und das Proletariat fürchten. Arbeiten die Menschen im Jahr 1871 in der Regel noch zwölf Stunden an sechs Tagen in der Woche, so wird um 1900 in einigen Branchen der freie Samstagnachmittag üblich, die Arbeitszeit sinkt auf manchmal bloß noch zehn Stunden am Tag. Die Arbeitslosenquote liegt 1890 bei unter drei Prozent, die Wirtschaft hat Hochkonjunktur, es sind gute Zeiten auf dem Arbeitsmarkt. Nun erschließt sich den Angestellten und Arbeitern eine völlig neue Domäne: die Freizeit. Zigaretten werden vom Luxusaccessoire zum Allgemeingut. Die freie Zeit verbringen die Menschen jetzt im Varieté, im Tanzlokal oder Kino: 1914 gibt es schon 2000 "Lichtspielhäuser" im Reich. Immer rascher pulst das Leben, immer hektischer müht sich der Bürger. Fast scheint es, als sei in all der rasenden Bewegung der innere Kompass verloren gegangen, als staue sich hinter den Neorenaissance-Fassaden der wilhelminischen Ära eine aggressive Geschäftigkeit an, der nur noch Ziel und Anlass fehlt, um hervorzubrechen gegen die Welt. Die Zeit", notiert der bekannte Kulturkritiker Alfred Kerr in einem Fazit am letzten Tag des Jahres 1899, ist aus den Fugen." Quelle: GEO EPOCHE PANORAMA Nr /13, Deutschland zur Kaiserzeit 8

9 Zeitgenössische Resonanz auf den echten Hauptmann von Köpenick Wir merken, dass unsere Vorliebe für militärisches Gepränge und Gepräge, die jedem Preußen im Blute steckt, in den letzten Jahren allzu reichliche Nahrung erhalten hat. Deshalb müssen wir fortan unsern Respekt etwas schweigen lassen. Berliner Tageblatt Daß ein ganzes Gemeinwesen mit allen seinen öffentlichen Funktionen, ja daß eine Abteilung Soldaten selbst auf so überwältigend komische und dabei doch völlig gelungene Art von einem einzigen Menschen düpiert wurde, das hat in unserem Lande der unbegrenzten Uniform- Ehrfurcht ein militärisches Gewand getan, mit dem sich ein altes, krummbeiniges Individuum notdürftig behängt hatte. Berliner Morgenpost Zum Prozess gegen Voigt reisten Journalisten aus aller Welt an. Während seiner Haft wurden die Behörden mit Nachfragen, Grußbotschaften, Autogrammwünschen und Ersuchen um Begnadigung des Übeltäters aus dem In- und Ausland überschüttet. Voigt selbst wurden schon während seiner Zeit in der Haftanstalt Tegel hohe Summen für eine exklusive Vermarktung seiner Geschichte geboten. Ab seiner vorzeitigen Haftentlassung wurde er endgültig zum Objekt der Unterhaltungsindustrie. Neben Belustigung und Schadenfreude machte sich in der Öffentlichkeit aber schon unmittelbar nach dem Ereignis auch Nachdenklichkeit bemerkbar. Viele sahen in diesem Vorfall ein Symptom für die bedenkliche Rolle des Militärs im Kaiserreich. Schreibt einen Artikel zu: Falscher Polizist verhaftet den Oberbürgermeister! Beobachtet euch selbst! Seid ihr dafür oder dagegen? Stellt die Szene nach und spielt die ganze Situation. Ein unerhörter Gaunerstreich, der stark an die russischen Banküberfälle erinnert und gleichzeitig wie ein lustiger Operettenstoff anmutet, hat gestern Nachmittag die Stadt Köpenick in Aufregung versetzt. Vossische Zeitung Da kann man sehen, was Disziplin heißt. Kein Volk der Erde macht uns das nach! angeblich Kaiser Wilhelm II. Seit Jahren flößt der Kaiser seinem Volk Ehrfurcht vor der Allmacht des Militarismus ein, dessen heiligstes Symbol die deutsche Uniform ist. The Illustrated London News So unsagbar komisch, so unbeschreiblich lächerlich diese Geschichte ist, eine so beschämend ernste Seite hat sie. Das Köpenicker Gaunerstückchen stellt sich dar als der glänzendste Sieg, den jemals der militaristische Gedanke in seiner äußersten Zuspitzung davongetragen hat. Das gestrige Intermezzo lehrt klipp und klar: Umkleide dich in Preußen-Deutschland mit einer Uniform, und du bist allmächtig. [ ] In der Tat: Der Held von Köpenick, er hat den Zeitgeist richtig erfasst. Er steht auf der Höhe intelligentester Würdigung moderner Machtfaktoren. Der Mann ist ein Realpolitiker allerersten Ranges. [ ] Der Sieg des militärischen Kadavergehorsams über die gesunde Vernunft, über die Staatsordnung, über die Persönlichkeit des einzelnen, das ist es, was sich gestern in der Köpenicker Komödie in grotesk-entsetzlicher Art offenbart hat. Berliner Volks-Zeitung 9

10 Checkliste: Was man braucht, um einen Hauptmann darstellen zu können Mut, weil man jederzeit enttarnt werden könnte. Uniform, Stiefel und Auftreten verleihen innere Sicherheit und den nötigen Respekt der Soldaten. Man muss die Soldatensprache beherrschen: Befehlsformen, Dienstgrade, Verhaltensregeln. Man braucht Durchhaltevermögen und darf bei Schwierigkeiten nicht aus der Rolle fallen. Man braucht Glück, dass einem kein Hauptmann oder höher gestellter Offizier begegnet. Man braucht innere Ruhe und Selbstbewusstsein, damit niemand bemerkt, dass man nur spielt. Man muss verzweifelt genug sein, um das Risiko einzugehen, erwischt und verhaftet zu werden. Man braucht die richtige Körperhaltung und großes schauspielerisches Können. Man braucht das richtige Alter und Aussehen. Man muss wissen, wie Leute auf jemanden in dieser Uniform reagieren werden. Man braucht ein Ziel, einen Plan, wie man ans Ziel kommt und genug Zeit, um alles vorzubereiten und durchzuführen. EXKURS: Unsichtbares Theater Beim Unsichtbaren Theater kann jeder beliebige Schauplatz zur Bühne werden. Die Zuschauer wissen nicht, dass sie Zuschauer sind und dass eine Szene gespielt wird sie erleben das Geschehen als normale Alltagssituation. Allein die Schauspieler wissen Bescheid, die Zuschauer werden als Akteure in das Stück miteinbezogen - ohne ihr Wissen. Gleichermaßen werden die Schauspieler zu Zuschauern, welche die Aktionen des eigentlichen Publikums beobachten. Für die Schauspieler ist die Konfliktsituation von vornherein klar und bis ins letzte Detail geplant, nicht nur was die Szene und die Mitwirkenden betrifft; auch die möglichen Reaktionen der Zuschauer müssen vorweggenommen und eingeplant werden, damit die Darsteller gut vorbereitet sind und das Schauspiel schnell und authentisch fortführen können. Als Aufführungsort werden in der Regel öffentliche Orte mit vielen Menschen gewählt. Zweck dieser Theaterform ist es, Zuschauer auf bestimmte Themen aufmerksam zu machen. Quelle: Weitere Infos dazu: Augusto Boal, Kommunikationsguerilla, Theater der Unterdrückten Menschenkenntnis und Fachwissen sind Voraussetzungen, ohne die kommt man nicht auf diese wahnwitzige Idee. Man muss klare Aussagen machen, um Fragen der Soldaten oder anderer Beteiligte zu verhindern. Man muss die Bedürfnisse, Rechte und Pflichten der Soldaten kennen. Das kann doch nicht alles sein! Oder etwa doch? Übrigens: Wilhelm Voigt hatte keine passende Mütze auf warum ist das niemanden aufgefallen? Aufgabe für Mutige: Überlegt euch Situationen, um Unsichtbares Theater mit nicht eingeweihten Menschen zu spielen. Einfache Stufe: Fragt jemanden nach dem Weg, obwohl ihr den Weg wisst. Mittlere Stufe: Erfindet eine gemeinsame glaubwürdige Ausrede, warum ihr alle (scheinbar) etwas vergessen habt. Eine extrem schwere Form findet ihr als Beispiel beim Wikipedia-Artikel zum Unsichtbaren Theater. 10

11 Geschichte und Bedeutung der Uniform Uniformen sind Kleidungsstücke, die viel stärker als Alltagskleidung bestimmte Aussagen treffen. Sie kommunizieren. Der Träger einer Uniform zeigt durch seine Kleidung nicht nur, dass er einer bestimmten Gruppe angehört. Genauso wesentlich ist es, zu zeigen, dass andere nicht zur Gruppe gehören. Die Abgrenzung von Außenstehenden ist ihre wichtigste Funktion beim Militär sogar eine lebenswichtige. Denn die Verwechselung von Mitkämpfern und Gegnern kann fatale Folgen haben. Neben dieser pragmatischen Abgrenzungsfunktion stehen weitere Unterfunktionen. Gemeinsam können sie Erklärungsansätze dafür liefern, wie mithilfe einer Uniform die Köpenickiade möglich war. Die Uniform als Gruppenemblem. Die Uniform scheint eine vom Träger unabhängige Existenz zu haben, die den Ruhm und den Respekt der Gruppe symbolisiert. Man salutiert vor der Uniform, nicht vor dem Mann. Die Uniform als Zeichen der Legitimität. Die Gruppe hat das Individuum als Vertreter anerkannt, der Träger der Uniform unterwirft sich seinerseits den Regeln der Gruppe. Die Uniform informiert den Betrachter über dieses Verhältnis und zeigt, dass der Träger bestimmte Befugnisse hat. Die Uniform enthüllt und verbirgt den Status. Die Rolle des Uniformträgers wird eindeutig klar gemacht, um die Verwechslungsgefahr von Mitgliedern und Gegnern zu minimieren. Gleichzeitig wird durch diese Eindeutigkeit aber auch die Nachahmung erleichtert dann wird der eigentliche Status der Person durch die Uniform verhüllt. Die Uniform unterdrückt Individualität. Eine Uniform unterdrückt bzw. überformt individuelle Merkmale. Individualität wird als potenzieller Störfaktor wahrgenommen. Die Uniform als Kontrollinstrument. Sowohl die Gruppenmitglieder als auch die Öffentlichkeit kontrollieren, ob der/die Uniformierte sich den Regeln der Gruppe unterwirft. In Der Hauptmann von Köpenick werden all diese Funktionen der Uniform deutlich: Wilhelm Voigt erhält durch die Uniform den Respekt eines Hauptmanns. Sie legitimiert ihn (scheinbar) dazu, Soldaten Befehle zu geben, und verbirgt seinen eigentlichen Status als ehemaliger Sträfling. Die Individualität des Menschen Wilhelm Voigt wird hinter der Uniform nicht mehr wahrgenommen. Auch der Kontrollaspekt kommt in der Geschichte zum Tragen: Offizier Schlettow zieht seine Uniform aus, um der sozialen Kontrolle zu entgehen. Quelle: Stella Donata Haag: Der geborgte Spiegel, Kadmos Verlag Berlin2015 Der Begriff Uniform stammt vom lateinischen vestitura uniformes und bezeichnet Kleidung von einer Form, d.h. etwas Gleichmäßiges, Einheitliches, das nach festen Regeln gestaltet und getragen werden muss. Die moderne Uniform entstand so erst im 17. Jahrhundert zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Welche Uniformen kennt ihr? In welchem Berufen ist sie wichtig, welche Berufe kommen ohne aus? Wie groß und umfangreich oder klein und unscheinbar kann eine Uniform sein? Sammelt Beispiele. Wenn Gruppen keine Uniform tragen, woran kann man trotzdem ihre Verbundenheit erkennen? 11

12 Leben und Nachleben eines Kleidungsstücks In Der Hauptmann von Köpenick spielt das Leben einer ganz bestimmten Uniform eine bedeutende Rolle. Vor allem, wie sie im Laufe ihres Daseins eine Reise unternimmt: sie wird von Hand zu Hand weitergegeben, bis sie schließlich bei Wilhelm Voigt, der Hauptperson des Stückes landet. Doch wie ist das heute? Was passiert mit meinem Lieblingsshirt, wenn es mir nicht mehr passt und ich mich von ihm trennen muss? Altkleidersammlungscontainer gibt es in Deutschland Tonnen Kleidung werden jährlich in Deutschland in solche Container gegeben Tonnen davon werden weiterverwertet Tonnen Kleidung sind der Rest was passiert mit dem? So wie es aussieht, gibt es für unser Lieblingsshirt mehrere Optionen: entweder, es wird recycelt, also zu etwas anderem weiterverarbeitet, es wird weitergegeben, vielleicht an jemanden, dem es passt, oder es kommt dorthin, wo alles hinkommt, wenn es für niemanden mehr hochwertig genug erscheint: auf den Müll. Fragt sich bloß, welcher dieser Wege der beste ist. Zum Glück können wir sehr oft selbst entscheiden, was mit unserem abgelegten Shirt passiert. Wir können es in den Müll werfen und uns keine weiteren Gedanken darüber machen, ob Andere es vielleicht noch hätten gebrauchen können. Oder wir bringen es in einen Secondhandladen, verkaufen es auf Ebay oder geben es an eine Kleidersammlung. Auch der echte Wilhelm Voigt wäre wahrscheinlich nie an eine solch wertvolle Uniform gelangt, hätte sie nicht ihre ganz bestimmte Reise vollzogen. Und hätte er nicht die Uniform gehabt, hätte ihn ja auch niemand für einen Hauptmann gehalten. Was für ein Glück, das nicht immer alles gleich auf dem Müll landet. Ein anderes Beispiel zur Wiederverwertung Wer alte Kleidung spendet, anstatt sie wegzuwerfen, möchte damit Gutes tun. Aber: Was passiert wirklich mit dem Sack Kleidung, den man zum Altkleidercontainer bringt? Ist der Weg der Kleidung transparent nachvollziehbar? Dieser Artikel klärt auf. Versucht, den Weg der Uniform im Hauptmann von Köpenick nachzuvollziehen. Entwerft ein Schema, wann sie warum von wem an wen weitergegeben wurde. Für Mutige: Achtet in den nächsten Tagen auf die Kleidung fremder Menschen. Was erzählt die Kleidung über ihre Träger? Was für ein Eindruck entsteht bei euch dadurch? Quelle: Bilderwörterbuch der Kleidung und Rüstung, von Harry Kühnel, erschienen: 1992 im Alfred Kröner Verlag Stuttgart 12

13 Beiträge der Patenklasse: Das zweite Leben der Dinge Die Patenklasse zu Der Hauptmann von Köpenick, die 7. Klasse des Spalatin-Gymnasiums Altenburg, hat die Geschichte der Uniform näher betrachtet. Im Stück wechselt sie mehrfach den Besitzer und landet zuletzt bei einem Trödler, bei dem Wilhelm Voigt sie dann entdeckt, kauft und für seinen Coup einsetzt. Die Schülerinnen und Schüler haben überlegt, was mit Dingen passiert, die sie selbst mal hatten oder wo diese Dinge eigentlich herkommen. Ausgehend davon sind viele kleine Geschichte entstanden, hier nun einige Auszüge aus den entstandenen Texten. Der Geburtshelfer meines Fußballs war NIKE. Ein Großteil unserer alten Kleidung kommt nach Ghana. Später wird es mir als Ersatz-Handy dienen. Die Metalle werden recycelt und die Ersatzteile verkauft. Der Lebenslauf meiner Jacke. Meine Lieblingsohrringe sind 100 Jahre alte Erbstücke, die schon die Mama meiner Uroma getragen hat. Wenn mein Pinguinpullover mir später nicht mehr passen sollte, bekommt ihn meine Cousine. Als unser Vater mitbekam, dass das Wasser aus der Balbin-Quelle stammte, entsorgte er die Flasche. Ich habe diese Hose jeden Tag getragen. Heffalumpi hat einen Nähfehler am Bauch. Mein Pullover wurde in CAMBODIA geboren. Ich habe auf der Straße ein 1-Cent-Stück gefunden. Zwei Monate später bekamen wir eine Postkarte: Jemand hatte unser kleines Boot gefunden. Mein Schulranzen besteht aus 51 Plastik-Flaschen, die zerstampft und in kleine Schnipsel zerlegt wurden. Alles begann an einem trüben Montag in einer Fabrik in Italien, als ich das Licht der Welt erblickte. Als mein Onkel sich ein neues Handy zulegte, kaufte mein Vati ihm sein altes iphone ab. Als die Weste ihm nicht mehr gepasst hat, habe ich sie bekommen. Zuvor gehörte dieser Kuscheltier-Hund einer meiner Klassenkameradinnen. Überlegt euch selbst eigene Geschichten zu euren Sachen. Wo kommen sie eigentlich her? Am liebsten würde ich meinen Hoodie jeden Tag anziehen, aber das geht ja nicht :-) Wo gehen sie später einmal hin? 13

14 Bekannte enttarnte Hochstapler und Betrüger Karl Friedrich May ist einer der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache und laut UNESCO einer der am häufigsten übersetzten deutschen Schriftsteller. Er gab sich u.a. als Augenarzt Dr. Heilig aus, als Seminarlehrer, als Mitglied der Geheimpolizei und als Sohn eines Plantagenbesitzers aus Martinique. Gert Uwe Postel ist ein gelernter Postzusteller. Er erlangte Bekanntheit als Hochstapler, insbesondere durch seine mehrfachen Anstellungen als falscher Arzt zwischen 1980 und Teilweise bekleidete Postel hierbei leitende Positionen. Victor Lustig war ein 1890 geborener Trickbetrüger und Hochstapler, der weltweit bekannt wurde als der Mann, der den Eiffelturm verkaufte. Quelle für alle Beispiele: Karl-Theodor zu Guttenberg war 2009 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und danach bis 2011 Bundesminister der Verteidigung. Nachdem die Universität Bayreuth Guttenberg im Zuge der Plagiatsaffäre um seine Dissertation den Doktorgrad im Februar 2011 aberkannt hatte, legte er Anfang März 2011 sämtliche politischen Ämter nieder. Petra Hinz ist eine ehemalige deutsche Politikerin, geboren Sie war von 2005 bis 2016 Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD. Nach einer Affäre um Falschangaben zum eigenen Lebenslauf trat sie Anfang August 2016 von allen Parteiämtern zurück und legte ihr Bundestagsmandat nieder. Cassie Chadwick ist der bekannteste Name einer 1857 in Kanada geborenen Hochstaplerin, die Banken in der Gegend von Cleveland betrog, indem sie behauptete, die Tochter des Millionärs Andrew Carnegie zu sein. Recherchiert nach weiteren bekannten Fällen. Welche Eigenschaften solcher Menschen stechen hervor? Jedes Jahre werden neue Hochstapler, Betrüger und Fälscher enttarnt. Überlegt, wie viele es gibt. Wie kann man es schaffen, unentdeckt zu bleiben? Woran scheitern die meisten Hochstapler? 14

15 Verbrecher als Vorbilder Forscht man ein bisschen nach, stößt man auf einige Berühmtheiten aus verschiedenen Zeiten, die es mit dem Gesetz nicht so ganz genau genommen haben. In manchen Fällen wurden Leute sogar gerade durch ihre Verbrechen berühmt. Einige, wie der berühmte Jack the Ripper oder die eher in Vergessenheit geratene Elisabeth Wiese, die beide brutal und scheinbar ohne Motive mordeten, gelten zwar heute als Legenden, aber auch nach wie vor als grausame Verbrecher. Aber was ist beispielsweise mit Robin Hood? Oder mit dem zu seiner Zeit sehr realen Joaquin Murrieta, der als Vorbild für Zorro, den heldenhaften Rächer der Armen diente? Wie kommt es, das wir mit ihnen sympathisieren, obwohl sie sich doch offensichtlich nicht an das Gesetz halten, das doch eigentlich eingehalten werden sollte, um den Frieden zu wahren, und damit niemand verletzt wird? Wieso haben wir solche Verbrecher vielleicht sogar als Vorbild? Resozialisierung Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt in einem Artikel über die Aufgaben des Strafvollzugs in Deutschland folgendes: Die Resozialisierung soll im Vordergrund stehen, nicht Vergeltung oder Sühne. Im Vollzug der Freiheitsstrafe soll der Gefangene fähig werden, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen. Dem Gefangenen sollen Fähigkeiten und Willen zu verantwortlicher Lebensführung vermittelt werden, er soll es lernen, sich unter den Bedingungen einer freien Gesellschaft ohne Rechtsbruch zu behaupten, ihre Chancen wahrzunehmen und ihre Risiken zu bestehen. (Forderung des Bundesverfassungsgerichts) Einige Beispiele für sympathische Verbrecher Ich weiß, Sie mögen mich, weil ich ein Schurke bin. Diesen Satz äußert Han Solo in Star Wars Episode V Das Imperium schlägt zurück. Aber obwohl er ein (erfundener) Schmuggler und Verbrecher ist, und diesen Hang, gegen das Gesetz zu verstoßen, sehr lange beibehält, ist er dennoch ein geliebter und bewunderter Held. Frank Abagnale, Vorbild für den Hauptcharakter des Films Catch me if Glaubt ihr, dass diese Aufgaben des Strafvollzugs bei Wilhelm Voigt erfüllt wurden? Was hat er aus seiner Haft gelernt? Wie hätte der Bestrafung besser funktioniert? Diskutiert eure Ergebnisse. you can, war bekannt für das kreative Fälschen von Schecks. Er kam aber auch an Geld, indem er sich in einer Firma die dort vorgeschriebene Uniform anzog, und das Bargeld, das Angestellte normalerweise in eine Box steckten, unter der Behauptung, die Box sei defekt, entgegennahm. Und natürlich verkleidete er sich als Pilot, ohne je eine entsprechende Ausbildung absolviert zu haben. Bonnie und Clyde sind das wohl berühmteste Verbrecherpärchen. Obwohl sie gemeinsam unzählige Diebstähle und sogar einige Morde begingen, werden sie in heutigen Gesprächen eher in lustigen Zusammenhängen erwähnt. Vielleicht dadurch, dass sie beide in extremer Armut aufwuchsen oder weil sie durch ihre Liebesbeziehung viel menschlicher wirken, als man es von Verbrechern vermuten würde. Edward Snowden veröffentlichte illegal geheime Unterlagen der CIA. Seine Enthüllungen gaben Einblicke in das Ausmaß der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten überwiegend jenen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens. Diese lösten im Sommer 2013 die NSA-Affäre aus. Ein schweres Verbrechen - aber wird er auf der ganzen Welt als Held gefeiert. Er wurde mehrfach von nichtstaatlichen Organisationen ausgezeichnet und für den Friedensnobelpreis nominiert. Quelle: Berühmte Verbrecher, Christiane von Beller, 2013, Compact Verlag GmbH Findet weitere Kriminelle aus der Realität oder aus Geschichten, die zu Helden geworden sind. Woher kommt das, dass wir sie mögen, obwohl sie eigentlich gegen das Gesetz verstoßen? Tragt eure Ideen in der Klasse zusammen. 15

16 Was ist ein Mensch wert? Mama, was ist ein Mensch wert? Schwierige Frage. Das hängt ja auch davon ab, was einer macht. Ob er Verantwortung übernimmt und anderen Arbeit gibt. Also gut. So ein normaler Mensch, einer der keine Verantwortung übernimmt und niemandem Arbeit gibt. Was wäre der wert? Ich meine in Euro. Vielleicht Überlegt selbst: Was ist ein Mensch wert? Darf man das überhaupt? Warum ? Das ist viel Geld. Sind alle Menschen gleich viel wert? Wie kommt man darauf, einem Menschen einen Wert zuzuschreiben? Was bedeutet der Begriff Humankapital? Ich glaube nicht. Bei einem armen Inder wäre es wohl weniger. Wie viel denn? Vielleicht so 100 Euro. Aber das ist wirklich schwierig zu beantworten. Ja, das ist es. Und findest du, dass alte Menschen weniger wert sind als junge Menschen? Das kann ich ja nicht sagen, weil ich selber alt bin. Auch alte Menschen haben Sehnsüchte und Qualitäten, oder? Doch. Klar. Natürlich. Und was wäre ich wert? Auch so. Ich wäre Euro wert? Ja, ich denke schon. Also ich wäre dir Euro wert? Die Sprachkritische Aktion Unwort des Jahres hat den Begriff Humankapital zum deutschen Unwort des Jahres 2004 gewählt. Das Wort degradiere nicht nur Arbeitskräfte in Betrieben, sondern Menschen überhaupt zu nur noch ökonomisch interessanten Größen. Bereits 1998 habe die Jury Humankapital als Umschreibung für die Aufzucht von Kindern gerügt. Nein! Für mich doch nicht! ist ein allgemeiner Wert. Das hängt natürlich auch immer davon ab, für wen man das wert ist. Dann bin ich dir mehr wert als ? Ja, natürlich. Wie viel? Unendlich. Am meisten ist der wert, der geliebt wird. Danke Mama. Auszug aus: Jörn Klare: Was bin ich wert? Suhrkamp Verlag Berlin

17 Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis Wer sind Sie, Sir Alfred? In meinem iranischen Pass stand Merhan Karimi Nassiri. Aber in Belgien habe ich mir einen christlichen Namen zugelegt, Alfred. Was geschah mit dem iranischen Pass? Den hatte ich nicht mehr, weil ich das Persien des Schahs verlassen musste, Ich reiste überallhin, auch nach Deutschland, aber niemand wollte mich. Erst Belgien hat mich als Flüchtling anerkannt, das war 1981, und von da an hieß ich Alfred. Und was geschah mit den Flüchtlingspapieren? 1988 wollte ich nach England. Aber in Paris wurden alle meine Papiere gestohlen. Die Engländer schickten mich nach Paris zurück, die Franzosen ließen mich nicht mehr ins Land, die Belgier wollten nichts mehr von mir wissen. So blieb ich auf dem Flughafen. Ohne Papiere? Oh, vor vier Jahren wollten mir die Belgier wieder einen Flüchtlingsausweis geben. Aber den habe ich nicht unterschrieben. Warum nicht? Da stand mein alter Name drin, Karimi. Aber ich heiße Alfred. Aber, Sir Alfred, mit diesem Ausweis hätten Sie doch den Flughafen verlassen können! Ich will aber nicht den Flughafen verlassen. Ich will reisen, die Welt kennen lernen. Ich bin bereit. Aber um zu verreisen, brauche ich einen richtigen Pass mit meinem richtigen Namen drin und keinen Flüchtlingsausweis. Verstehen Sie? Maître Bourget, Sir Alfreds französischer Anwalt, bestätigt die Geschichte des Mannes, der auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris festsitzt, weil ihn kein Land haben will. Merhan Karimi Nassiri war aus politischen Gründen aus dem Iran geflohen. In Belgien erhielt er einen Flüchtlingsstatus, in Frankreich wurden seine Papiere gestohlen. Die Engländer sandten ihn nach Frankreich zurück. Die französische Polizei nahm ihn wegen illegaler Einreise fest. Da er keine Papiere besaß, konnte man ihn nicht in sein Herkunftsland deportieren entschied ein Gericht in Paris, dass der Mann nicht illegal in den Flughafen Charles de Gaulle gekommen sei, weswegen man ihn von dort nicht verweisen dürfe. Gleichzeitig weigerten sich die französischen Behörden, ein Transit- oder Flüchtlingsvisum auszustellen. Die belgischen Behörden meinten, dass die originalen Dokumente, die zur Ausstellung des Asylscheines in Brüssel verwahrt wurden, nicht nach Paris gesandt werden könnten. Der Mann müsse sich, um eine Verwechslung auszuschließen, persönlich ins Land bemühen. Gleichzeitig verweigerte das Land allerdings die Rückkehr, weil es das Gesetz einem Flüchtling, der das Land freiwillig verlassen hat, nicht erlaubt, dorthin zurückzukehren. Als sich dann, Jahre später, Belgien doch noch bereit erklärte, ihn erneut als Flüchtling aufzunehmen, weigerte sich Sir Alfred, den Flughafen zu verlassen. Er wollte mehr als ein Asylpapier. Er wollte eine Identität. Quelle: Auszug aus DIE ZEIT Nr.46 Das antike Paradoxon der Identität Theseus besitzt ein älteres, aber seetaugliches Schiff. Er beschließt eines Tages, es in die Werft zu bringen und erneuern zu lassen. Er bittet den Werfteigner, die 1000 Planken gegen neue auszutauschen. Der Eigner der Werft findet es schade, die alten Planken von Theseus Schiff wegzuwerfen, also beschließt er, in Dock A das Schiff des Theseus nach und nach auseinander zu nehmen, ersetzen zu lassen und die Planken in Dock B zu bringen, wo sie in der ursprünglichen Reihenfolge und an ihrer ursprünglichen Position wieder zu einem Schiff zusammengesetzt werden, was gelingt. Nun existieren zwei Schiffe: das Schiff, das Theseus verwendet und dessen 1000 Planken ersetzt wurden, und das Schiff des Werfteigners, das aus allen Originalteilen von Theseus ursprünglichem Schiff zusammengesetzt wurde. Welches Schiff ist Theseus Schiff? Quelle: Warum behandelt das System Wilhelm Voigt ohne gültigen Pass so, als wäre er nicht vorhanden? Wozu braucht man überhaupt einen Ausweis? Was bedeutet Identität? 17

18 Weiterführende Texte In ihrem Buch Kriminalität in Deutschland haben Britta Bannenberg und Dieter Rössner sich mit Geschichte, Ursachen, Definition, Ausmaß und Arten der Kriminalität beschäftigt. Dabei wird der Fokus auch auf Strafverfolgung sowie Opfer- und Täterrollen gelenkt. Das Bilderwörterbuch der Kleidung und Rüstung von Harry Kühnel behandelt Herkunft und Bedeutung von Kleidung in der Zeit bis zum Ende des Mittelalters. Es bietet ein alphabetisches Verzeichnis verschiedenster Kleidungs- und Rüstungsstücke samt Beschreibung von Aussehen, Material und der Erklärung, von wem es zu welchem Anlass getragen wurde. Das Buch Berühmte Verbrecher von Christiane von Beller macht seinem Titel alle Ehre. Anhand von Steckbriefen, Biografien, Fakten und Bildern werden 94 Berühmtheiten aus der Zeit vom 15. bis zum 21. Jahrhundert vorgestellt, die es mit dem Gesetz nicht allzu genau nahmen. Der Journalist Jörn Klare recherchiert in Was bin ich wert? die unterschiedlichen Aspekte, nach denen Menschen heutzutage bewertet und beurteilt werden. Er befragt dabei Wissenschaftler, Eltern, Häftlinge, Apotheker, Historiker, Philosophen, Politiker und natürlich auch Versicherungsagenten. Friedrich Hölderlin hat in seinem Text Hyperion an Bellarmin seinen Erzähler unter die Deutschen geschickt, der diese genau beobachtet. Dabei stellt er fest, dass es unter den Deutschen zwar viele verschiedene Berufsgruppen zu finden sind, aber letztlich keine Menschen. Der Philosoph Erich Fromm analysiert in seinem Buch Die Furcht vor der Freiheit wie es dazu kommt, dass Menschen ihre Freiheit aufgeben und sich unterordnen, was Freiheit mit Flucht zu tun hat und wie sich Freiheit und Sicherheit in einer Demokratie die Waage halten können. Tartuffe geschrieben 1664 von Molière - ist ein Meister der Täuschung. Durch geschickte Schauspielerei, inszenierte Unterwürfigkeit und die Gutgläubigkeit der Menschen schafft er es beinahe, eine angesehene Familie um ihren gesamten Besitz zu bringen und komplett zu vernichten. 18

19 Bildangaben Keisari_vihelm_II.jpg Impressum Herausgeber: TPT Theater und Philharmonie GmbH Spielzeit 2016/17 Generalintendant und Künstlerischer Geschäftsführer: Kay Kuntze Kaufmännischer Geschäftsführer: Volker Arnold Bühnen der Stadt Gera: Theaterplatz Gera Tel: Landestheater Altenburg: Theaterplatz Altenburg Tel: Texte, Gestaltung & Redaktion: David Schönherr, Iris Riede Redaktionsschluss: Kontakt: Ein herzlicher Dank geht an die Patenklasse der Produktion, die 7. Klasse des Spalatin-Gymnasiums Altenburg und ihre Lehrerin Frau Kürschner. 19

Lesetipps und Linksammlung. Liebe Leser, SPIELZEIT 2012/2013

Lesetipps und Linksammlung. Liebe Leser, SPIELZEIT 2012/2013 SPIELZEIT 2012/2013 Lesetipps und Linksammlung DER HAUPTMANN VON KÖPENICK Ein deutsches Märchen in drei Akten von Carl Zuckmayer Premiere 30.06.2013, Wilhelmsburg Zusammengestellt von Daniel Grünauer d.gruenauer@ulm.de

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Schule im Kaiserreich

Schule im Kaiserreich Schule im Kaiserreich 1. Kapitel: Der Kaiser lebte hoch! Hoch! Hoch! Vor 100 Jahren regierte ein Kaiser in Deutschland. Das ist sehr lange her! Drehen wir die Zeit zurück! Das war, als die Mama, die Oma,

Mehr

Ein geheimnisvoller Brief

Ein geheimnisvoller Brief 1. kapitel Ein geheimnisvoller Brief Holmes und Watson wohnen seit Jahren im selben Haus. Eines Nachmittags klingelt es an der Tür. Watson öffnet. Vor der Tür steht eine junge Frau. Sie hat schöne blaue

Mehr

Ein paar kleine Notizen zu einem unmodernen Kleidungsstück. Hutfabrik Sutterer, Achern (http://www.hutfabrik-sutterer.de)

Ein paar kleine Notizen zu einem unmodernen Kleidungsstück. Hutfabrik Sutterer, Achern (http://www.hutfabrik-sutterer.de) Ein paar kleine Notizen zu einem unmodernen Kleidungsstück Hutfabrik Sutterer, Achern (http://www.hutfabrik-sutterer.de) So viel ist sicher: In den deutschsprachigen Ländern ist die große Zeit des Hutes

Mehr

"Benthe" Deutsch-Referat

Benthe Deutsch-Referat Deutsch-Referat Colin Benthe Klasse 10a Abgabedatum: 08.03.1999 Inhalt Biographie - Persönliche Entwicklung - Beruflicher Werdegang Das Werk - Carl Zuckmayers Werk - Gattungen - Auszeichnungen Interpretation

Mehr

Geschäfts-Ordnung für den Behinderten-Beirat der Stadt Fulda - Übersetzt in Leichte Sprache -

Geschäfts-Ordnung für den Behinderten-Beirat der Stadt Fulda - Übersetzt in Leichte Sprache - Geschäfts-Ordnung für den Behinderten-Beirat der Stadt Fulda - Übersetzt in Leichte Sprache - Was steht auf welcher Seite? Ein paar Infos zum Text... 2 Paragraf 1: Welche Gesetze gelten für die Mitglieder

Mehr

Betreuungs-Vertrag. für das ambulant Betreute Wohnen für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Erklärung in Leichter Sprache

Betreuungs-Vertrag. für das ambulant Betreute Wohnen für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Erklärung in Leichter Sprache Betreuungs-Vertrag für das ambulant Betreute Wohnen für Menschen mit einer geistigen Behinderung Erklärung in Leichter Sprache Was steht auf welcher Seite? Was steht auf welcher Seite?... 2 Was ist das

Mehr

Rede von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer anlässlich. der Überreichung des Großen Goldenen Ehrenzeichen mit

Rede von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer anlässlich. der Überreichung des Großen Goldenen Ehrenzeichen mit Rede von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer anlässlich der Überreichung des Großen Goldenen Ehrenzeichen mit dem Stern an George Tabori, Freitag, dem 20. Oktober 2006 Sehr geehrte Damen und Herren! Sagen

Mehr

Behinderten-Politisches Maßnahmen-Paket für Brandenburg

Behinderten-Politisches Maßnahmen-Paket für Brandenburg Behinderten-Politisches Maßnahmen-Paket für Brandenburg Das macht Brandenburg für die Rechte von Kindern und Erwachsenen mit Behinderungen Zusammen-Fassung in Leichter Sprache. 2 Achtung Im Text gibt es

Mehr

Du entschuldigst dich jetzt! Warum du aufhören solltest, dein Kind dazu zu zwingen

Du entschuldigst dich jetzt! Warum du aufhören solltest, dein Kind dazu zu zwingen Du entschuldigst dich jetzt! Warum du aufhören solltest, dein Kind dazu zu zwingen Kennt ihr das? Ihr seid gerade auf dem Spielplatz/ in einer Spielgruppe oder einfach nur zuhause und habt Besuch von jemandem

Mehr

Predigt Joh 2,1-11 St. Lukas, Liebe Gemeinde! Wenn Ihr, Konfirmandinnen und Konfirmanden, einen neuen Lehrer oder eine neue Lehrerin

Predigt Joh 2,1-11 St. Lukas, Liebe Gemeinde! Wenn Ihr, Konfirmandinnen und Konfirmanden, einen neuen Lehrer oder eine neue Lehrerin 1 Predigt Joh 2,1-11 St. Lukas, 17.1.2016 Liebe Gemeinde! Wenn Ihr, Konfirmandinnen und Konfirmanden, einen neuen Lehrer oder eine neue Lehrerin bekommt, die oder der neu an der Schule ist, dann seid Ihr

Mehr

Predigt zu Johannes 14, 12-31

Predigt zu Johannes 14, 12-31 Predigt zu Johannes 14, 12-31 Liebe Gemeinde, das Motto der heute beginnenden Allianzgebetswoche lautet Zeugen sein! Weltweit kommen Christen zusammen, um zu beten und um damit ja auch zu bezeugen, dass

Mehr

Aber ich will der Reihe nach erzählen. Und ich will durch mein Erzählen vielleicht auch um Vergebung bitten.

Aber ich will der Reihe nach erzählen. Und ich will durch mein Erzählen vielleicht auch um Vergebung bitten. 1 Mein Großvater nannte mich eines Tages Helmut, aber ich hieß gar nicht Helmut. Ein anderes Mal wollte Großvater mich aus seinem Garten verjagen. Er hielt mich für einen Fremden. Aber ich war doch sein

Mehr

Ein Haus erzählt Geschichten. Das Buddenbrookhaus

Ein Haus erzählt Geschichten. Das Buddenbrookhaus Ein Haus erzählt Geschichten Das Buddenbrookhaus Herzlich willkommen im Buddenbrookhaus! as Buddenbrookhaus ist das vielleicht bekannteste Haus Lübecks. Warum? Hier spielt eine weltberühmte Geschichte.

Mehr

DIE FOLGEN DES ERSTEN WELTKRIEGES Im Jahr 1918 verlieren die Deutschen den Ersten Weltkrieg und die Siegermächte GROßBRITANNIEN, FRANKREICH und die

DIE FOLGEN DES ERSTEN WELTKRIEGES Im Jahr 1918 verlieren die Deutschen den Ersten Weltkrieg und die Siegermächte GROßBRITANNIEN, FRANKREICH und die DIE FOLGEN DES ERSTEN WELTKRIEGES Im Jahr 1918 verlieren die Deutschen den Ersten Weltkrieg und die Siegermächte GROßBRITANNIEN, FRANKREICH und die USA besetzten Deutschland. Deutschland bekommt im VETRAG

Mehr

INFOS FÜR MENSCHEN AUS DEM AUSLAND WENN SIE FÜR EINEN FREIWILLIGEN-DIENST NACH DEUTSCHLAND KOMMEN WOLLEN: IN DIESEM TEXT SIND ALLE WICHTIGEN INFOS.

INFOS FÜR MENSCHEN AUS DEM AUSLAND WENN SIE FÜR EINEN FREIWILLIGEN-DIENST NACH DEUTSCHLAND KOMMEN WOLLEN: IN DIESEM TEXT SIND ALLE WICHTIGEN INFOS. INFOS FÜR MENSCHEN AUS DEM AUSLAND WENN SIE FÜR EINEN FREIWILLIGEN-DIENST NACH DEUTSCHLAND KOMMEN WOLLEN: IN DIESEM TEXT SIND ALLE WICHTIGEN INFOS. Stand: 29. Mai 2015 Genaue Infos zu den Freiwilligen-Diensten

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Unterrichtsmethoden: Lernposter: erarbeitete Lerninhalte in kreativer Form lernwirksam aufbereiten Das komplette Material finden Sie

Mehr

Ein Ausflug in die Vergangenheit Checkpoint Charlie und die Berliner Mauer

Ein Ausflug in die Vergangenheit Checkpoint Charlie und die Berliner Mauer Gruppe: Ein Ausflug in die Vergangenheit Checkpoint Charlie und die Berliner Mauer Themen der Open-Air-Ausstellung: A - Checkpoint Charlie und der Kalte Krieg B - Ausbau des Grenzübergangs C - Spuren der

Mehr

Ich male ein Bild für dich! der malwettbewerb von kindern für flüchtlingskinder

Ich male ein Bild für dich! der malwettbewerb von kindern für flüchtlingskinder Ich male ein Bild für dich! der malwettbewerb von kindern für flüchtlingskinder liebe kinder In den Nachrichten hören wir jeden Tag von Menschen, die ihre Heimat verlassen, weil dort Krieg ist oder weil

Mehr

Gutes Namenstag. Todestag verehrt Papst. Namenspatron

Gutes Namenstag. Todestag verehrt Papst. Namenspatron Station 1: Mein Namenstag In vielen Familien wird neben dem Geburtstag auch der Namenstag der Familienmitglieder gefeiert. Warum das ein besonderer Tag ist, erfährst du an dieser Station. Fülle den Lückentext

Mehr

15 Minuten Orientierung im Haus und Lösung der Aufgaben, 30 Minuten Vorstellung der Arbeitsergebnisse durch die Gruppensprecher/innen.

15 Minuten Orientierung im Haus und Lösung der Aufgaben, 30 Minuten Vorstellung der Arbeitsergebnisse durch die Gruppensprecher/innen. Vorbemerkungen A. Zeiteinteilung bei einem Aufenthalt von ca.90 Minuten: 25 Minuten Vorstellung der Villa Merländer und seiner früheren Bewohner durch Mitarbeiter der NS-Dokumentationsstelle, danach Einteilung

Mehr

an Kontakt. Manche von euch sind im Inneren richtig verkümmert. Selbst wenn dir Materielles genommen wird, kannst du nur gewinnen.

an Kontakt. Manche von euch sind im Inneren richtig verkümmert. Selbst wenn dir Materielles genommen wird, kannst du nur gewinnen. Das Wesentliche Die Geschehnisse dieser Zeit sind ein Regulativ, um alles, was ausgeufert ist, wieder zum Ursprung zurückzuführen. Eure Illusionen werden enttarnt, damit ihr erkennt, was wesentlich ist.

Mehr

Ausstellung Que reste t il de la Grande Guerre? Was bleibt vom Ersten Weltkrieg?

Ausstellung Que reste t il de la Grande Guerre? Was bleibt vom Ersten Weltkrieg? Ausstellung Que reste t il de la Grande Guerre? Was bleibt vom Ersten Weltkrieg? Der Erste Weltkrieg: Ein Konflikt gekennzeichnet durch massenhafte Gewalt 1. Raum: Die Bilanz: eine zerstörte Generation

Mehr

Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider Des Kaisers neue Kleider (Dänisches Märchen nach H. Chr. Andersen) Es war einmal. Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein Kaiser. Er war sehr stolz und eitel. Er interessierte sich nicht für das Regieren,

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autor: Dieter Maenner. Deutsch als Fremdsprache

EINSTUFUNGSTEST. Autor: Dieter Maenner. Deutsch als Fremdsprache EINSTUFUNGSTEST B1 Deutsch als Fremdsprache Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Die Zeit vergeht immer schnell, ich mit meinen Freunden

Mehr

ODER ETWA DOCH NICHT? Die 2A findet heraus, wie Medien Informationen manipulieren können.

ODER ETWA DOCH NICHT? Die 2A findet heraus, wie Medien Informationen manipulieren können. Nr. 596 Mittwoch, 23.November 2011 DIE ERDE IST EINE SCHEIBE ODER ETWA DOCH NICHT? Die 2A findet heraus, wie Medien Informationen manipulieren können. Hallo! Wir sind die Schüler und Schülerinnen der Klasse

Mehr

Michael Lüders Iran: Der falsche Krieg Wie der Westen seine Zukunft verspielt

Michael Lüders Iran: Der falsche Krieg Wie der Westen seine Zukunft verspielt Unverkäufliche Leseprobe Michael Lüders Iran: Der falsche Krieg Wie der Westen seine Zukunft verspielt 175 Seiten, Klappenbroschur ISBN: 978-3-406-64026-1 Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.chbeck.de/10427521

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Vorbilder für uns heute! Mutter Theresa

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Vorbilder für uns heute! Mutter Theresa Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Vorbilder für uns heute! Mutter Theresa Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Vorbilder - Mutter Theresa

Mehr

TAUFE VON MARKUS ENGFER GreifBar plus 307 am 15. April 2012 LIED: IN CHRIST ALONE BEGRÜßUNG WARUM TAUFEN WIR: MT 28,16-20

TAUFE VON MARKUS ENGFER GreifBar plus 307 am 15. April 2012 LIED: IN CHRIST ALONE BEGRÜßUNG WARUM TAUFEN WIR: MT 28,16-20 GreifBar Werk & Gemeinde in der Pommerschen Evangelischen Kirche TAUFE VON MARKUS ENGFER GreifBar plus 307 am 15. April 2012 LIED: IN CHRIST ALONE BEGRÜßUNG Herzlich willkommen: Markus, Yvette, gehört

Mehr

Eine gute Präsentation ist die halbe Miete. Wir haben Ihnen ein paar Tipps aus unserer Erfahrung zusammengestellt.

Eine gute Präsentation ist die halbe Miete. Wir haben Ihnen ein paar Tipps aus unserer Erfahrung zusammengestellt. 03 Projektpräsentation Focus Eine gute Präsentation ist die halbe Miete. Wir haben Ihnen ein paar Tipps aus unserer Erfahrung zusammengestellt. meta 01 Medien GmbH office@meta.at meta 01 Medien GmbH Mariahilferstrasse

Mehr

- Bücherliste, Literatur-Datenbank & BUCH-Portal für Literatur aus der DDR, Kinderbücher, Jugendliteratur, Märchen,...

- Bücherliste, Literatur-Datenbank & BUCH-Portal für Literatur aus der DDR, Kinderbücher, Jugendliteratur, Märchen,... INHALTSVERZEICHNIS 5 Das Haus in Azabu-ku 16 Der Garten des Daimyo 26 Verborgene Gefühle 35 Der Maler mit dem Karren 44 Treffpunkt Ginza 55 Das dreifache Geheimnis 59 Zwei Häfen 70 Ein Minister schöpft

Mehr

UNSERE WELT UND DIE MEDIEN

UNSERE WELT UND DIE MEDIEN Nr. 1102 Mittwoch, 18. März 2015 UNSERE WELT UND DIE MEDIEN Stefan (10) Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Wir sind die 4A der Volksschule Hadersdorf, sind 9 bis 10 Jahre alt und besuchen die Demokratiewerkstatt.

Mehr

Und dennoch ist die Welt nicht gänzlich ein Ort des Elends und der Sorge.

Und dennoch ist die Welt nicht gänzlich ein Ort des Elends und der Sorge. Die Natur und die Bibel zeugen uns von Liebe Gottes. Wo sehe ich in der Natur die Liebe Gottes? Lies aus der Bibel Psalm 145, 15. 16. Wie sieht es mit uns Menschen aus? Die Übertretung des göttlichen Gesetzes

Mehr

Menschenrechte Quelle:

Menschenrechte Quelle: Deutsch Übungszirkel: Menschenrechte Quelle: www.jugend-fuer-menschenrechte.de Setze für jeden Absatz die Wortzwischenräume richtig, löse den Schlangensatz auf oder schreibe unter Beachtung der Groß- und

Mehr

MA Stellungnahme barrierefreies Wohnen

MA Stellungnahme barrierefreies Wohnen nach dem capito Qualitäts-Standard für Leicht Lesen MA Stellungnahme barrierefreies Wohnen Barrierefreies Wohnen 1. Einleitung Jeder Mensch hat das Recht darauf, in einer passenden Wohnung zu leben. Das

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

Einführungen zu den einzelnen Themen. roter Ranzen Farben

Einführungen zu den einzelnen Themen. roter Ranzen Farben Einführungen zu den einzelnen Themen roter Ranzen Farben Hier findet ihr alles rund um das Thema Farben. Ihr könnt sie mit Hilfe des Farbfächers mischen. Euer Gedächtnis beim Farbmemory testen oder auch

Mehr

Der Anruf. Hast du etwas Zeit für mich? Worüber können wir mit Gott reden?

Der Anruf. Hast du etwas Zeit für mich? Worüber können wir mit Gott reden? Der Anruf Der Anruf Hast du etwas Zeit für mich? Tut... tut... tut... Hast du das auch schon erlebt? Du willst deinen besten Freund oder deine beste Freundin anrufen und es ist besetzt? Du wartest fünf

Mehr

Manche Menschen reagieren schlecht... die Kritik.

Manche Menschen reagieren schlecht... die Kritik. 1. Markieren Sie die richtige Antwort Bald hat meine Tante Geburtstag. Ich schenke... ein Bild. ა) ihr ბ) ihm გ) sie დ) ihnen 2. Markieren Sie die richtige Antwort Ich habe... Tag gearbeitet. ა) der ganze

Mehr

Jesus kommt zur Welt

Jesus kommt zur Welt Jesus kommt zur Welt In Nazaret, einem kleinen Ort im Land Israel, wohnte eine junge Frau mit Namen Maria. Sie war verlobt mit einem Mann, der Josef hieß. Josef stammte aus der Familie von König David,

Mehr

INFOS FÜR MENSCHEN AUS DEM AUSLAND WENN SIE FÜR EINEN FREIWILLIGEN-DIENST NACH DEUTSCHLAND KOMMEN WOLLEN: IN DIESEM TEXT SIND ALLE WICHTIGEN INFOS.

INFOS FÜR MENSCHEN AUS DEM AUSLAND WENN SIE FÜR EINEN FREIWILLIGEN-DIENST NACH DEUTSCHLAND KOMMEN WOLLEN: IN DIESEM TEXT SIND ALLE WICHTIGEN INFOS. INFOS FÜR MENSCHEN AUS DEM AUSLAND WENN SIE FÜR EINEN FREIWILLIGEN-DIENST NACH DEUTSCHLAND KOMMEN WOLLEN: IN DIESEM TEXT SIND ALLE WICHTIGEN INFOS. Stand: 29. Mai 2015 Genaue Infos zu den Freiwilligen-Diensten

Mehr

- Beste Freundin von Angela. - Freundin von David. - Bester Freund von Henry. - Freund von Louisa

- Beste Freundin von Angela. - Freundin von David. - Bester Freund von Henry. - Freund von Louisa - Beste Freundin von Angela - Freundin von David - Bester Freund von Henry - Freund von Louisa - Bester Freund von David - Beste Freundin von Louisa David & Louisa freuen sich auf die Ferien, die sie zusammen

Mehr

Arbeitsblatt 7: Verbindung nach oben zum 10. Textabschnitt

Arbeitsblatt 7: Verbindung nach oben zum 10. Textabschnitt Kontakt: Anna Feuersänger 0711 1656-340 Feuersaenger.A@diakonie-wue.de 1. Verbindung nach oben Arbeitsblatt 7: Verbindung nach oben zum 10. Textabschnitt Hier sind vier Bilder. Sie zeigen, was Christ sein

Mehr

Glauben Sie an Magie?

Glauben Sie an Magie? Glauben Sie an Magie? Wer nicht an Magie glaubt, wird sie niemals entdecken. Roald Dahl (1916 1990) Schriftsteller Können Sie sich noch erinnern, wie Sie als Kind das Leben voller Staunen und Ehrfurcht

Mehr

Alle nannten ihn Tomate

Alle nannten ihn Tomate Für Lehrkräfte gibt es zu diesem Buch ausführliches Begleitmaterial beim Hase und Igel Verlag. Ursel Scheffler Alle nannten ihn Tomate Illustrationen von Jutta Timm Dieses Buch erschien in der vorliegenden

Mehr

Wissen, Können und Wollen warum reicht das allein nicht? Seite 10. Warum müssen wir lieben, was wir tun? Seite 13

Wissen, Können und Wollen warum reicht das allein nicht? Seite 10. Warum müssen wir lieben, was wir tun? Seite 13 Wissen, Können und Wollen warum reicht das allein nicht? Seite 10 Warum müssen wir lieben, was wir tun? Seite 13 Kann man auch zu viel wissen? Seite 16 1. Die 4 Elemente das Abschlussrad Warum sind Sie

Mehr

Polizei durchsuchungen in Hildesheimer Nord stadt

Polizei durchsuchungen in Hildesheimer Nord stadt Polizei durchsuchungen in Hildesheimer Nord stadt In Deutsch land gibt es viele verschiedene Religionen. Christen, Muslime und Juden sind die größten Glaubens richtungen. Die verschiedenen Glaubens richtungen

Mehr

Jemand, mit dem man reden kann

Jemand, mit dem man reden kann Jivamukti Yoga Fokus des Monats Dezember 2016 Jemand, mit dem man reden kann Mein Freund Sting, weltbekannter Rockstar, der hunderte Konzerte im Jahr gibt, sagte einmal zu mir: Ich liefere eine bessere

Mehr

Thema: Kinder und ihre Rechte

Thema: Kinder und ihre Rechte Thema: Kinder und ihre Rechte Zielgruppe: Kinder und Schüler/innen zwischen 8-14 Jahren, Grundstufe, Sek. I Ziel/ Kompetenz: Kinder lernen ihre Rechte kennen und abschätzen, wie sich diese im konkreten

Mehr

Märchen helfen heilen

Märchen helfen heilen Leseprobe Märchen helfen heilen Mit einer Anleitung zum kreativen Schreiben und vielen Märchen für große und kleine Kinder Gudrun Anders Lassen Sie durch das Schreiben eines Märchens Ihr inneres Kind wieder

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort

Es gilt das gesprochene Wort Rede OB in Susanne Lippmann anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am Sonntag, 13. November 2011, am Ehrenmal auf dem Münsterkirchhof Es gilt das gesprochene Wort 2 Anrede, es ist November,

Mehr

33. Zweifel an der Abnahme und die Folgen

33. Zweifel an der Abnahme und die Folgen 33. Zweifel an der Abnahme und die Folgen Es liegt natürlich klar auf der Hand: Jegliches Zweifeln behindert den Start unserer automatischen Abnahme. Was nutzt uns eine 5-Minuten-Übung, wenn wir ansonsten

Mehr

6. Das ist doch Waschmaschine, das ist ein Geschirrspüler. a). keine, b). nicht, c).kein, d). nichts

6. Das ist doch Waschmaschine, das ist ein Geschirrspüler. a). keine, b). nicht, c).kein, d). nichts Ogólny test ze znajomości języka niemieckiego 1. Wie du? a). bist, b). heißen, c). heißt, d).sein 2. Mein Name Carola. a). sein, b). ist, c). heißt, d). heißen 3. Und kommst du? a). wo, b). woher, c).

Mehr

POLITIK IN UNSERER WELT

POLITIK IN UNSERER WELT Montag, 17. Oktober 2016 POLITIK IN UNSERER WELT Ich heiße Atish und gehe in die Berufsschule für Bürokaufleute. Meine Klasse ist 1Yi. Es war auch eine andere Klasse dabei, nämlich die1sb. Wir haben heute

Mehr

August Macke: Mädchen unter Bäumen, Franz Marc: Blaues Pferd

August Macke: Mädchen unter Bäumen, Franz Marc: Blaues Pferd Einführung: Franz Marc und August Macke zwei bedeutende deutsche Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Wegbereiter des Expressionismus. Ihre Werke sind farbenfroh, lebendig und voller Lebensfreude.

Mehr

The Art of Public Speaking

The Art of Public Speaking The Art of Public Speaking Spaß bei öffentlichen Auftritten haben Autor: Jakob Schröger, MSc. 1 Legal Notice Published by: Jakob Schröger, MSc. Almweg 1, 4162 Julbach, Österreich 2015 Jakob Schröger All

Mehr

Gütersloher Verlagshaus. Dem Leben vertrauen

Gütersloher Verlagshaus. Dem Leben vertrauen GÜTERSLOHER VERLAGSHAUS Gütersloher Verlagshaus. Dem Leben vertrauen Moritz Stetter, geboren 1983, ist freiberuflicher Trickfilmzeichner und Illustrator. Er hat an der Akademie für Kommunikation und an

Mehr

Rede Volkstrauertag 2013

Rede Volkstrauertag 2013 Rede Volkstrauertag 2013 Braucht es einen Volkstrauertag noch? Ich gestehe, dass mir diese Frage jedes Mal durch den Kopf geht, wenn ich mich an die Vorbereitung meiner Rede mache. Doch bei den ersten

Mehr

Ersetzt gute Werbung gutes Design? Gestaltung und Marketing

Ersetzt gute Werbung gutes Design? Gestaltung und Marketing Ersetzt gute Werbung gutes Design? Gestaltung und Marketing von Victoria Lemke Geschichte und Theorie der Gestaltung II Die Gestaltung muss sich in der heutigen Zeit mit mehreren Hindernissen und Problemen

Mehr

JÜRGEN ZWICKEL. Potenzialsätze. Inspiration für Herz und Kopf

JÜRGEN ZWICKEL. Potenzialsätze. Inspiration für Herz und Kopf Potenzialsätze Inspiration für Herz und Kopf Mache ich das aus meinen Potenziale, was mir wirklich möglich ist? Bin ich der Mensch, der ich sein könnte? Ich glaube, diese Fragen stellt sich jeder Mensch,

Mehr

OKTOBERFEST Leichte Lektüre - Stufe 1

OKTOBERFEST Leichte Lektüre - Stufe 1 OKTOBERFEST Leichte Lektüre - Stufe 1 DIE HAUPTPERSONEN Stelle die vier Hauptpersonen vor! (Siehe Seite 5) Helmut Müller:..... Bea Braun:..... Felix Neumann:..... Bruno:..... OKTOBERFEST - GLOSSAR Schreibe

Mehr

In den Straßen unserer alten Stadt gibt es viele schöne Geschäfte. Ich gehe oft

In den Straßen unserer alten Stadt gibt es viele schöne Geschäfte. Ich gehe oft Lösung und Bewertung für den Test zur Selbsteinschätzung (für dieteilnahme am Vorkurs B+) Hier ist die Lösung s Tests. Sie können nun Ihr Testergebnis bewerten und sehen, ob Sie den Test bestanden haben

Mehr

Friedrich Nietzsche Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten (Universitätsvorträge)

Friedrich Nietzsche Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten (Universitätsvorträge) Friedrich Nietzsche Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten (Universitätsvorträge) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Institut für Bildungswissenschaft Seminar: Bildung des Bürgers Dozent: Dr. Gerstner

Mehr

Lektion Von welchem Stammbaum stammte Jesus ab? - Von dem Stammbaum Abrahams, Isaaks und Jakobs.

Lektion Von welchem Stammbaum stammte Jesus ab? - Von dem Stammbaum Abrahams, Isaaks und Jakobs. Lektion 46 1. Von welchem Stammbaum stammte Jesus ab? - Von dem Stammbaum Abrahams, Isaaks und Jakobs. 2. Von dem Stammbaum welchen jüdischen Königs stammte Jesus außerdem ab? - Von dem Stammbaum des Königs

Mehr

Rolleninterview Amalia Interviewer: Guten Tag! Ich freue mich, dass Sie Zeit für dieses Interview finden konnten. Im Folgendem möchte ich ihnen gerne ein paar Fragen zur Rolle der Amalia stellen! Welche

Mehr

Infopaket zum Thema Flüchtlinge

Infopaket zum Thema Flüchtlinge Infopaket zum Thema Flüchtlinge Liebe SKJ lerinnen und SKJ ler, seit nunmehr einigen Jahren begegnet uns das Thema Flüchtlinge im Alltag immer wieder, entweder weil wir etwas in den Nachrichten dazu sehen

Mehr

ANNA UND ALEX GEGEN DIE GELDFÄLSCHER

ANNA UND ALEX GEGEN DIE GELDFÄLSCHER DAS ONLINE-SPIEL EURO RUN www.neue-euro-banknoten.eu ANNA UND ALEX GEGEN DIE GELDFÄLSCHER Anna und Alex gehen in dieselbe Klasse und sind wirklich gute Freunde. Sie erleben ständig spannende Abenteuer.

Mehr

Unterwegs, damals und heute

Unterwegs, damals und heute Unterwegs, damals und heute Krippenspiel der Französischen Kirche Berlin 2014 von Meike Waechter Rollen: Sprecherin und Sprecher Israelitin 1 und 2 Hirtin 1 und 2 Frau heute 1 und 2 Kind 1 und 2 Flüchtling

Mehr

Julia Bähr und Christian Böhm, die beiden Autoren von Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen im Interview:

Julia Bähr und Christian Böhm, die beiden Autoren von Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen im Interview: Julia Bähr und Christian Böhm, die beiden Autoren von Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen im Interview: Über Liebesromane, Rollenverteilung und das Schreiben an sich Wie sind Sie auf

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

Impressionen aus zehn Jahren Sozialarbeit und Seelsorge der Heilsarmee für Frauen aus dem Sexgewerbe

Impressionen aus zehn Jahren Sozialarbeit und Seelsorge der Heilsarmee für Frauen aus dem Sexgewerbe Cornelia Zürrer Ritter Rotlicht-Begegnungen Impressionen aus zehn Jahren Sozialarbeit und Seelsorge der Heilsarmee für Frauen aus dem Sexgewerbe Bestellungen unter http://www.rahab.ch/publikationen.php

Mehr

Gott, ich will von dir erzählen in der Gemeinde singen und beten. Du kümmerst dich um Arme und Kranke, Gesunde, Alte und Kinder.

Gott, ich will von dir erzählen in der Gemeinde singen und beten. Du kümmerst dich um Arme und Kranke, Gesunde, Alte und Kinder. Nach Psalm 22 Gott, wo bist du? Gott, ich fühle mich leer, ich fühle mich allein. Ich rufe laut nach dir wo bist du? Ich wünsche mir Hilfe von dir. Die Nacht ist dunkel. Ich bin unruhig. Du bist für mich

Mehr

Lena, Woyzeck zwischen 1834 und 1836.

Lena, Woyzeck zwischen 1834 und 1836. GEORG BÜCHNER u Er wird 1813 in Goddelau bei Darmstadt geboren, u studiert Medizin in Straßburg und in Gießen, u war politisch engagiert, u schreibt seine Werke: Dantons Tod, Lenz, Leonce und Lena, Woyzeck

Mehr

KAPITEL 1. Rapport. * aus Wikipedia. Der Unterschied zwischen einem hochgradig einflussreichen Menschen und einem arbeitslosen Bankkaufmann?

KAPITEL 1. Rapport. * aus Wikipedia. Der Unterschied zwischen einem hochgradig einflussreichen Menschen und einem arbeitslosen Bankkaufmann? Tom Big Al Schreiter KAPITEL 1 Rapport Rapport (aus dem Französischen für Beziehung, Verbindung ) bezeichnet eine aktuell vertrauensvolle, von wechselseitiger empathischer Aufmerksamkeit getragene Beziehung,

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

AUFNAHMEPRÜFUNG 2008

AUFNAHMEPRÜFUNG 2008 Luzerner Berufs- und Fachmittelschulen AUFNAHMEPRÜFUNG 2008 DEUTSCH 8. März 2008 Name, Vorname Nr. Zeit 80 Minuten Note Hilfsmittel Rechtschreib-Wörterbuch (Bertelsmann, Duden, Wahrig) Hinweise Die Prüfung

Mehr

Ein Projekt der Klasse 4a,

Ein Projekt der Klasse 4a, Ein Projekt der Klasse 4a, berichtet von Frau Opitz der Klassenlehrerin Während ich meinen Schülern versuchte, im Werkunterricht der Klasse 4, das Thema Strom nahe zubringen, stieß ich durch die Stromsparfibel

Mehr

Optimizing Probing Procedures for Cross-National Web Surveys (CICOM 2)

Optimizing Probing Procedures for Cross-National Web Surveys (CICOM 2) Gesamtskala zu Projekt: Optimizing Probing Procedures for Cross-National Web Surveys (CICOM 2) Fragetext: Manche Leute meinen, dass die folgenden Dinge wichtig sind, um wirklich ein Deutscher/ eine Deutsche

Mehr

Der verrückte Rothaarige

Der verrückte Rothaarige Der verrückte Rothaarige In der südfranzösischen Stadt Arles gab es am Morgen des 24. Dezember 1888 große Aufregung: Etliche Bürger der Stadt waren auf den Beinen und hatten sich vor dem Haus eines Malers

Mehr

Das Wahl-Programm der SPD für die Bundestags-Wahl in Leichter Sprache

Das Wahl-Programm der SPD für die Bundestags-Wahl in Leichter Sprache Das Wahl-Programm der SPD für die Bundestags-Wahl in Leichter Sprache Anmerkung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm in Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm ist wirklich

Mehr

Anhang I Praktikumstagebuch ThüBOM

Anhang I Praktikumstagebuch ThüBOM 0 Anhang I Praktikumstagebuch ThüBOM 1 Startnummer Liebe Schülerin, lieber Schüler, Du hast Dir sicher schon einmal Gedanken gemacht, welche beruflichen Tätigkeiten Du interessant findest. Das vor Dir

Mehr

Zeitgenössische Kunst verstehen. Wir machen Programm Museumsdienst Köln

Zeitgenössische Kunst verstehen. Wir machen Programm Museumsdienst Köln Zeitgenössische Kunst verstehen Wir machen Programm Museumsdienst Köln Der Begriff Zeitgenössische Kunst beschreibt die Kunst der Gegenwart. In der Regel leben die Künstler noch und sind künstlerisch aktiv.

Mehr

Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame

Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame Klassenarbeit 10 s Sueda Icli Aufgabe: Beschreibe die Entwicklung Alfred Ills zum mutigen Menschen. In der tragischen Komödie Der Besuch der alten Dame von

Mehr

Ein Wort aus dem Alten Testament, aus dem 5. Buch Mose ist heute unser Predigtext. Dort heißt es:

Ein Wort aus dem Alten Testament, aus dem 5. Buch Mose ist heute unser Predigtext. Dort heißt es: Liebe Gemeinde, Ein Wort aus dem Alten Testament, aus dem 5. Buch Mose ist heute unser Predigtext. Dort heißt es: Denn ihr seid ein Volk, das ausschließlich dem HERRN gehört. Der HERR, euer Gott, hat euch

Mehr

Predigt zu Römer 8,32

Predigt zu Römer 8,32 Predigt zu Römer 8,32 Wie frustrierend muss das sein, wenn man so ein schönes Geschenk hat und niemand möchte es annehmen. Ich hoffe, dass euch so etwas nicht passiert schon gar nicht heute am Heilig Abend.

Mehr

Der Schauspielerberuf ist sehr schwer

Der Schauspielerberuf ist sehr schwer INTERVIEW mit David Rott Der Schauspielerberuf ist sehr schwer Was in einer Ehe nicht selbstverständlich ist, was für seinen Job notwendig ist und ob er sein erstes Drehbuch fürs Kino oder Fernsehen schreibt,

Mehr

Track 1 Sirenengeheul

Track 1 Sirenengeheul Im Luftschutzkeller Wer spricht das? Geschehen /Personenbeschreibung 1 Sirenengeheul Fliegeralarm Alle gehen oder hetzen zu den Stufen und setzen sich hin Plötzlich Licht aus Jetzt ist wieder alles dunkel

Mehr

Baustein Kinder/Jugendliche als Reporter

Baustein Kinder/Jugendliche als Reporter Baustein Kinder/Jugendliche als Reporter Die Rolle des Reporters stellt eine schöne Möglichkeit für Kinder dar, selbst aktiv zu werden und kommunikative Fähigkeiten zu schulen. Darüber hinaus erhalten

Mehr

Der kleine Weihnachtsmann und der große Wunsch

Der kleine Weihnachtsmann und der große Wunsch Der kleine Weihnachtsmann und der große Wunsch Eine Geschichte von Norbert Hesse Es war einmal ein Weihnachtsmann, der so sein wollte, wie alle Weihnachtsmänner. Doch das ging nicht, denn er war leider

Mehr

Polen- Gedichte. eigentlich müßte es heißen: Gedichte die bei einer Reise nach Polen entstanden sind. Wittich Hellener. Von

Polen- Gedichte. eigentlich müßte es heißen: Gedichte die bei einer Reise nach Polen entstanden sind. Wittich Hellener. Von Polen- Gedichte eigentlich müßte es heißen: Gedichte die bei einer Reise nach Polen entstanden sind Von Wittich Hellener 1 Der Reiseleiter Ein wirklich guter Reiseleiter gestaltet eine Reise heiter. Erklärt,

Mehr

Die Maus will keine Maus mehr sein

Die Maus will keine Maus mehr sein Die Maus will keine Maus mehr sein Religionspädagogischer Impuls zum Thema: Fasching Fastnacht Karneval Vorüberlegungen: Foto: R.Köhler/pixelio.de In allen Begriffen scheint ein Bezug zur Fastenzeit zu

Mehr

Kirche in 1Live 15.02. 20.02. 2010

Kirche in 1Live 15.02. 20.02. 2010 1 Montag, 15. Februar Kirche in 1Live 15.02. 20.02. 2010 Kleider machen Leute Ich weiß nicht, was ich anziehen soll. Nicht, dass mir dieses Gefühl neu wäre, denn ich habe einen ganzen Schrank voll nichts

Mehr

(aus dem Vorwort für Kinder, in: AB HEUTE BIN ICH STARK- VORLESEGESCHICHTEN, DIE SELBSTBEWUSST MACHEN, ISBN )

(aus dem Vorwort für Kinder, in: AB HEUTE BIN ICH STARK- VORLESEGESCHICHTEN, DIE SELBSTBEWUSST MACHEN, ISBN ) Interview für Kinder 1 Liebe Kinder, vorgelesen zu bekommen ist eine tolle Sache! Die Erwachsenen müssen sich ganz auf Euch einlassen, sich ganz für Euch Zeit nehmen. Wenn sie es richtig machen wollen,

Mehr

(Ideen: Familienkreis Schollene, Ausarbeitung: Kerstin Kutsche, Schollene)

(Ideen: Familienkreis Schollene, Ausarbeitung: Kerstin Kutsche, Schollene) Krippenspiel 2014 Hasen Ingo und Hans suchen Holz im Wald (Ideen: Familienkreis Schollene, Ausarbeitung: Kerstin Kutsche, Schollene) Ingo: Hallo Hans Hase! Hans: Hallo Igel Ingo. Was machst du denn hier?

Mehr

Täter-Opfer-Helfer: beherzter Einsatz eines Rockers

Täter-Opfer-Helfer: beherzter Einsatz eines Rockers Täter-Opfer-Helfer: beherzter Einsatz eines Rockers 21.02.11 Aufmerksam wurde ich durch das Internet auf diese erschreckende Gewalttat, zu interessieren begann ich mich dafür, nachdem ich eine Radiosendung

Mehr

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe. Ich lese aus dem ersten Johannesbrief 4, 7-12 Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt

Mehr

Meine Damen und Herren, ich freue mich, Sie heute hier im Namen der Frankfurt School of Finance und Management begrüßen zu dürfen.

Meine Damen und Herren, ich freue mich, Sie heute hier im Namen der Frankfurt School of Finance und Management begrüßen zu dürfen. Meine Damen und Herren, ich freue mich, Sie heute hier im Namen der Frankfurt School of Finance und Management begrüßen zu dürfen. Manch einer wird sich vielleicht fragen: Was hat eigentlich die Frankfurt

Mehr