Es gilt das gesprochene Wort

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1 Rede OB in Susanne Lippmann anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am Sonntag, 13. November 2011, am Ehrenmal auf dem Münsterkirchhof Es gilt das gesprochene Wort

2 2 Anrede, es ist November, der graue Monat. Unaufhörlich verlieren die Bäume ihr Laub, ein Zeichen der Vergänglichkeit. Der November fordert Nachdenklichkeit und mutet uns viel Trauer zu: Allerseelen, Allerheiligen, Totensonntag - und heute nun der Volkstrauertag. Das so wichtige Gedenken an die Millionen Opfer von Krieg und Gewalt wird jedoch einmal mehr von anderen Ereignissen überlagert und sogar verdrängt. Die ganz großen Stichworte sind die Schuldenkrise und die Zukunft des Euro.

3 Es scheint fast so, als gebe es keine anderen Themen mehr. Schuldenkrise und das fast nonstop! Das Thema beherrscht fast jede Zeitungsausgabe, jede Nachrichtensendung. Ich habe das Gefühl, dass sich die Welt an den Finanzmärkten und damit auch in der europäischen Politik immer schneller dreht. 3 Gerade ist ein Rettungspaket beschlossen worden, und schon wenige Tage später stellt sich heraus, dass es nicht reicht. Das, was kurz zuvor noch als großer Erfolg eines Gipfeltreffens gefeiert wurde, muss plötzlich gehebelt werden. Die Halbwertzeit derartiger Beschlüsse, so scheint es, wird immer kürzer.

4 Andere Dinge geraten dabei leider völlig ins Hintertreffen. Ich nenne nur einige Beispiele: In Afghanistan sterben immer wieder Menschen bei heimtückischen Selbstmordanschlägen. Die Berichte darüber rauschen nur so an uns vorüber. Wohl zu sehr haben wir uns an diese Meldungen gewöhnt. 4 Gerade erst am vergangenen Sonntag wurde über einen schweren Anschlag in der irakischen Hauptstadt Bagdad berichtet: Zehn Menschen sind bei Explosionen ums Leben gekommen, viele wurden verletzt. Auch das wird kaum noch wahrgenommen, so sehr haben sich die Gewichte verschoben.

5 Dass zur selben Zeit das Säbelrasseln im Nahen Osten immer lauter wird, auch das wird allenfalls noch am Rande registriert. Der israelische Präsident hat in einem Interview gesagt, ein Angriff Israels gegen den Iran werde immer wahrscheinlicher. Hintergrund ist das iranische Atomprogramm. 5 Und leider gerät auch die schreckliche Hungerkatastrophe in Ostafrika fast gänzlich aus dem Blick. Dabei wäre die Weltgemeinschaft gerade hier gefordert, schnell zu handeln. Mehr als 13 Millionen Menschen leiden in Somalia, Kenia, Äthiopien, Dschibuti, Uganda und im Sudan unter der Hungersnot. In der Region herrscht die schwerste Dürre der vergangenen 60 Jahre. Zehntausende sind bereits

6 gestorben. Im Bürgerkriegsland Somalia behindern zusätzlich noch bewaffnete Milizen die dringend benötigte Hilfslieferungen. 6 Und was tun wir? Wir sind mit uns selbst beschäftigt. Wir reden über die Schuldenkrise, über die Zukunft des Euro. Anrede, ich glaube, dass der Volkstrauertag in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung hat. Es ist wichtig, dass dieser Tag in unserem Kalender steht sonst wäre für das Gedenken, für das Sich-Erinnern wohl kaum noch Platz. Es würde zwischen all den anderen Schlagzeilen untergehen.

7 7 Lassen Sie uns heute also gemeinsam der Toten der Weltkriege und der vielen anderen bewaffneten Konflikte in der Welt gedenken. Weil die Toten schweigen, beginnt immer wieder alles von vorn. Dieses Zitat stammt von dem französischen Philosophen Gabriel Marcel. Damit die Toten nicht schweigen, damit wir ihre Stimme hören, begehen wir den Volkstrauertag. Das Anliegen dieses Tages ist nicht vergangenheitsorientiert, sondern ganz aktuell. Die Erinnerung an die Opfer soll uns helfen, nein zu sagen, wenn es darauf ankommt, und die Strukturen der Gewalt zu durchbrechen.

8 8 Fast täglich erleben wir neu, dass der Friede ein empfindliches, sehr zerbrechliches Gut ist. Machtgier und Hass, religiöser Fanatismus, Druck und Gegendruck oft genügt nur ein Funke, um irgendwo in der Welt neue Gewalt zu entfachen. Nie wieder Krieg, nie wieder Gewaltherrschaft! Allein auf Versöhnung, Verständigung und Frieden basiert unsere gemeinsame Zukunft. Der Volkstrauertag macht uns bewusst, dass nur das der richtige Weg ist.

9 9 Wir kommen nun zur Totenehrung: Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren. Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet

10 wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde. Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten. 10 Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

11 Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind. Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten. Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt. 11

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