Proxmox VE - mit OpenSource Virtualisierung leicht gemacht

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1 Proxmox VE - mit OpenSource Virtualisierung leicht gemacht Was ist Proxmox VE? Das VE steht für Virtualisierungs Environment, also eine Software um Rechner zu virtualisieren und diese auch zu verwalten Warum halte ich diesen Vortrag? Weil mich Proxmox VE überzeugt hat ich bin Systemadministrator und setze das Produkt immerhin seit 1½ Jahren ein

2 Vorteile von Proxmox VE Es ist OpenSource Es vereint zwei Virtualisierungstechnologien KVM und OpenVZ KVM: Vollvirtualisierung (z.b. Windows-Gäste) OpenVZ: Containervirtualisierung (Linux-Gäste) Einfach zu administrieren per Web-Browser Setzt auf Debian auf normales Linux know-how reicht auch für besondere Konfigurationen massig Software (z.b. Treiber oder Backup-Software)

3 weitere Vorteile Viele vorkonfigurierte Templates verfügbar z.b. Debian/Centos/mediaWiki/Drupal (OpenVZ) Aktive Entwicklung Neuerungen bei kvm, OpenVZ, und Eigenentwicklungen werden schnell eingebaut Die Entwickler einer kleinen österreichischen Firma sind mit Herzblut bei der Sache Gute Community Anfragen im Forum (englischsprachig) werden meistens schnell beantwortet

4 wir sind immer noch bei den Vorteilen Schnelle Installation Je nach Plattengröße sind 8-15 Minuten für eine Grundinstallation realistisch Einfache Clusterung Mit zwei Shell-Befehlen läuft ein 2-Node Cluster Live-Migration Gäste können im laufenden Betrieb zwischen den Cluster-Nodes verschoben werden Professioneller Support erhältlich Entweder per Server oder Service-Tickets

5 Wo viel Licht ist, ist auch Schatten: die Nachteile Kein Usermanagement (erst in Version 2.x) Als Workaround kann jedoch ein passwortgeschützten VNC-Zugang zu einzelnen VMs eingerichtet werden /etc/inetd.conf : # VNC Zugang zu lokalen (nicht Cluster) Nodes 5997 stream tcp nowait root /usr/sbin/qm qm vncproxy 127 itpv8kjl 5998 stream tcp nowait root /usr/sbin/qm qm vncproxy 139 Qdf3fn4m Kein HA-Cluster (Hochverfügbarkeit) Dies wird erst in der Version 2 vorhanden sein Je nach Konfiguration lässt sich eine Downtime trotzdem kurz halten

6 weitere Nachteile Abhängigkeiten zwischen OpenVZ und KVM Vereinfacht gesagt ist für KVM der aktuellste Kernel der beste, für OpenVZ eher der Deshalb werden zur Zeit drei Kernel vom PVE- Team gepflegt: , , Server-Veteranen können nicht benutzt werden 64bit ist ein Muss Prozessor und Bios muss HW-Virtualisierung unterstützen (svm/vmx Flag) sonst ist nur OpenVZ möglich

7 Was braucht man zum Anfangen? Einen Rechner mit moderner CPU Ram viel hilft viel Freie Festplatte bei der Installation wird die gesamte Platte gelöscht, also am besten die ersten Versuche mit nur einer (leeren) Platte beginnen. Natürlich die Install-CD Erhältlich unter Einen weiteren Rechner um per Browser den Host zu administrieren und virtuelle Maschinen einzurichten

8 Damit es auch Spaß macht Sollte man mit zwei Rechner einen Cluster aufsetzen Auf dem Master: pveca c auf der zweiten Node: pveca a h ip.vom.mas.ter Für KVM Live-Migration benötigt man Shared Storage (nfs, DRBD, iscsi- oder FC-SAN) Schnelles IO hier lohnt ein guter Raid- Controller mit schnellen Platten z.b. Areca 1222 mit SAS-Platten im Raid-10 Software-Raids werden nicht unterstützt

9 Vergleich zu anderen Lösungen XEN war mir etwas zu sperrig Auch wegen den Untergangsgerüchten habe ich mich nicht damit beschäftigt Virtmanager habe ich vor ca. 1½ Jahren kurz ausprobiert Proxmox war dagegen um Längen ausgereifter Vmware kenne ich seit ca. 6 Jahren im produktiven Einsatz (erst ESX-Server nun vsphere). Da kann ich also was zu sagen

10 Vergleich zu proprietärer Software die vorher beschriebenen Nachteile von PVE gelten natürlich auch im Vergleich + bei der IO-Performance gewinnt PVE meistens + wo OpenVZ möglich ist, sowieso + bei KVM und Windows-Gäste solange nur 1CPU verwendet wird Bei 2CPUs/Cores leidet das IO-Verhalten unter Windows-Gästen merklich hier verliert PVE + deutlich kürzere Bootzeiten von VMs bei PVE + Live-Migration auch von Live-CDs möglich

11 Fragen? Ansonsten hilft der Blick ins Wiki oder Forum weiter:

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