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2 ACON Global Leverage Inhalt Zusammenfassung 3 Allgemeines zu CFDs 4 Vertragssituation (rechtliches Verhältnis) 5 Konkrete CFD-Funktionsweise (inkl. Beispiele) 6 ACON CFD-Anlagestrategie 9 Allgemeine Risikohinweise 10 Glossar 11 2

3 Zusammenfassung ACON Global Leverage ist die Lösung für renditeorientierte und risikobewusste Anleger, die nicht auf Transparenz und Liquidität verzichten möchten. Mit dem neuen Produkt der ACON Actienbank AG haben Anleger die Möglichkeit am Handel der ACON Actienbank AG mit CFDs (Contract For Difference - Differenzkontrakte) zu partizipieren. Im Grunde sind CFDs Hebel-Kontrakte, die sich auf die gängigsten Aktien und Indizes beziehen und dank ihrem bis zu 200-fachen Hebel die Möglichkeit bieten, deutlich höhere Gewinne auch mit kleinen Kursschwankungen zu erzielen, als es direkt mit den Aktien oder Indizes möglich wäre. Die ACON Actienbank AG bietet die Möglichkeit des Managed Account. Das bedeutet, dass der Anleger sein eigenes Konto bei einem CFD-Broker hat und die ACON die Handelsvollmacht hierfür erhält. Die ACON hat zu keiner Zeit die Möglichkeit, Vermögen vom oder auf das Handelskonto zu transferieren. Die ACON managed somit den Account des Anlegers. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Transparenz Wir achten auf maximale Transparenz für den Anleger. Unsere Managed Account-Lösung ermöglicht dem Anleger zu jeder Zeit, online und in Echtzeit, Einblick in alle ihn betreffenden Handelsaktivitäten zu nehmen. Liquidität Die Investition über das Managed Account bietet ein Höchstmaß an Liquidität. Sie können jederzeit mit einem Vorlauf von 24 Stunden Ihr Investment stoppen und über Ihr Geld abschlagsfrei verfügen. Rendite Durch den Handel mit CFDs (Contract For Difference) ist es durch die Hebelwirkung möglich, auch an kleinen Kursveränderungen Geld zu verdienen. Das Eingehen von Long- und Short-Positionen ermöglicht zudem, sowohl bei steigenden als auch bei sinkenden Kursen, Vermögen zu vermehren. Faire Kostenstruktur Wir verdienen nur, wenn Sie verdienen. Durch das Profit-Share-Model sind wir lediglich am erzielten monatlichen Gewinn beteiligt. Dies geschieht aber auch nur, wenn Ihr Kontostand die investierte Summe (abzüglich Abhebungen) übersteigt. Alles Weitere entnehmen Sie bitte der folgenden Beschreibung. 3

4 Allgemeines zu CFDs Der Handel mit Differenzkontrakten (CFDs - Contract For Difference) ist eine Vereinbarung zwischen dem Broker und dem Anleger über die in bar abgerechnete Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Trades. Diese Differenz ist der Gewinn oder Verlust des Anlegers. Wenn der Anleger in einem bestimmten Markt mit Kurssteigerungen rechnet, kann eine Kaufposition eröffnet werden (go long). Erweist sich seine Marktmeinung als richtig, kann er später seine Position zu einem höheren Preis verkaufen und so einen Gewinn erzielen. Wenn er sich geirrt hat, realisiert er beim Verkauf der Position zu einem niedrigeren Preis einen Verlust. Wenn er umgekehrt mit einem Abwärtstrend in einem bestimmten Markt rechnet, kann er eine Verkaufsposition eröffnen (go short). Erweist sich seine Marktmeinung als richtig, kann er seine Position später zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen und einen Gewinn erzielen. Erweist sich seine Marktmeinung als falsch, realisiert er beim Rückkauf seiner Position zu einem höheren Preis einen Verlust. Mit dem Handel auf Basiswerte unterschiedlicher Anlageklassen ist es dem Anleger möglich, an verschiedenen Märkten zu partizipieren. Es werden CFDs auf alle bekannten Basiswerte wie zum Beispiel Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen angeboten. Im Rahmen des Vermögensverwaltungsvertrages der ACON Actienbank AG wird nur auf Basis ausgewählter Aktien sowie Indizes investiert. Beim CFD-Handel wird abhängig vom Basiswert (Bezugswert) ein Hebel (Leverage) mit einem Vielfachen des Kontoguthabens des Anlegers gewählt. So hat er die Möglichkeit, die Wertentwicklung eines sehr hohen Anlagebetrags in seinem Portfolio abzubilden, ohne umfangreiches Kapital zu binden. Die Hebelwirkung ermöglicht es, von Kursschwankungen überproportional zu profitieren, was jedoch gleichzeitig auch das Verlustrisiko im selben Maße erhöht. Die Festlegung des Hebels führt dazu, dass Kursschwankungen um den jeweiligen Faktor verstärkt werden. Ein höherer Hebel ermöglicht daher höhere Renditechancen, führt aber auch zu einem überproportionalen Anstieg des Risikos eines Verlusts des eingesetzten Kapitals bei ungünstiger Marktentwicklung, bis hin zum Totalverlust und darüber hinaus. Mit CFDs haben Anleger die Möglichkeit, gehebelt, sowohl an steigenden als auch an fallenden Märkten zu partizipieren. Die Hebelwirkung kommt dabei dadurch zustande, dass nicht der gesamte Gegenwert des Basiswerts einzusetzen ist, sondern lediglich ein Bruchteil. Der hinterlegte Betrag wird dabei als Margin bezeichnet und variiert je nach Basiswert. 4

5 Vertragssituation (Rechtliches Verhältnis) Abbildung (Rechtliches Verhältnis) 1. Der Anleger eröffnet gemäß der obigen Abbildung Rechtliches Verhältnis ein Handelskonto beim ausgewählten CFD-Broker. 2. Der Anleger schließt mit der ACON Actienbank AG einen Vermögensverwaltungsvertrag ab. 3. Die ACON Actienbank AG (ACON) handelt entsprechend des Vermögensverwaltungsvertrages CFDs auf dem Konto des Anlegers: - Es besteht für die ACON nur die Befugnis CFDs zu kaufen und verkaufen. - Die ACON kann außerhalb des CFD-Handels zu keiner Zeit über das Vermögen des Anlegers verfügen. - Der Anleger kann jederzeit, online und realtime, seinen Kontostand bei dem Broker abfragen. - Der Anleger kann jederzeit, online und realtime, sehen, was wann gehandelt wurde und wird. - Der Anleger kann jederzeit seinen Vermögensverwal tungsvertrag kündigen und sein Vermögen mit einer Frist von 24 Stunden abziehen. Diese Konstellation nennt man Managed Account und ermöglicht dem Anleger die höchstmögliche Transparenz. Anfallende Verwaltungskosten und Gebühren Unser Angebot sieht keine laufenden Kosten vor. Der Anleger leistet bei jeder Einzahlung ein einmaliges Agio, was seinem Handelskonto belastet wird. Hinzu kommen bei Kauf und Verkauf von Aktien-CFDs Transaktionsgebühren (siehe Beispielfälle Konkrete CFD-Funktionsweise ) Die ACON erhält ausschließlich eine Gewinnbeteiligung, die je nach Investitionshöhe variiert, die allerdings erst dann fällig wird, wenn der Kontostand des Anlegers sein eingesetztes Vermögen (abzüglich bereits getätigter Auszahlungen) übersteigt. Die Abrechnung erfolgt jeweils monatlich. 5

6 Konkrete CFD-Funktionsweise Mit CFDs spekuliert man auf Kursveränderungen des zugrundeliegenden Basiswertes. Der Anleger eröffnet eine Position dann, wenn der Kursverlauf des Basiswertes den gewünschten Kurs erreicht und schließt sie dadurch, dass das Gegengeschäft getätigt wird. Die Differenz von Ein- und Ausstieg ist das, was der Anleger mit Differenzkontrakten (CFDs) handelt. Der Kauf eines Aktien-CFDs (long) ersetzt die physisch zu Grunde liegende Aktie was die Rentabilität betrifft und bietet dem Inhaber alle Vorteile, die eine Wertsteigerung der Aktie mit sich bringt. Er erhält jedoch nicht das Recht, die zu Grunde liegenden Aktien zu erwerben. Ein Halter eines Aktien-CFDs hat demzufolge keine Aktionärsrechte. Der Verkauf eines Aktien-CFDs (short) bietet dem Inhaber alle Vorteile, die ein Wertverlust der Aktien mit sich bringt, jedoch wird in keinem Fall die Aushändigung der zu Grunde liegenden Aktien möglich. Die Gewinne oder Verluste variieren entsprechend den Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes. Der Anleger kann sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. In letzterem Fall verkauft er zuerst und kauft später wieder zurück. Abbildung (CFD-Funktionsweise) CFD-Transaktionen erfolgen nicht an einem herkömmlichen Börsenplatz sondern an so genannten OTC (Over The Counter)-Märkten, also außerbörslich. Das Differenzgeschäft wird bei einer Depotstelle eröffnet und auch wieder geschlossen. Ob Aktie, Index, Rohstoff oder Währung, der sich darauf beziehende CFD notiert immer nahezu auf der gleichen Höhe seines Basiswertes und vollzieht dessen Kursveränderungen nach. Margin: Die Margin ist die Sicherheitsleistung, die der Anleger hinterlegen muss, um entsprechende CFDs handeln zu können. Um auf Kursveränderungen von Anteilen eines Basiswertes im Gesamtwert von etwa Euro spekulieren zu können, muss der Anleger bei einer Margin von z.b. 10% lediglich 100 EUR hinterlegen. Dies entspricht einem 10-fachen Hebel oder dem Verhältnis 10:1. Nachfolgend einige Beispiele zum exemplarischen CFD-Handel durch einen Anleger (im Falle der Vermögensverwaltung tätigt ACON die Kauf-, Verkauf- und Glattstellungsentscheidung in eigenem Ermessen): 6

7 Beispielrechnungen Beispiel: Positive Entwicklung So funktioniert der Finanzausgleich bei einer LONG-Position 7

8 Beispiel: Negative Entwicklung So funktioniert der Finanzausgleich bei einer SHORT-Position 8

9 ACON CFD-Anlagestrategie CFDs bieten dank des Hebels extrem hohe Gewinnchancen. Gleichzeitig gehen hohe Risiken mit dem Investment einher (siehe Allgemeine Risikohinweise). Unsere Strategie ist dabei so ausgelegt, hohe Gewinnchancen für den Anleger zu nutzen und gleichzeitig die damit zusammenhängenden Risiken zu managen und, soweit es geht, einzuschränken. Grundstrategie: Unsere Grundstrategie sieht vor, kurzfristige Schwankungen nach oben und unten (per Long- und Shortpositionen ) anhand von Charttechnik auszunutzen, um Gewinne zu erzielen. Dabei werden u.a. klassische Charttechniktools unter Beobachtung der gängigen Formationen wie Dreiecke (aufsteigend, absteigend, seitwärts), W-Formationen, Schulter-Kopf-Schulter, Verlassen oder Bestätigen von Unterstützungslinien, angewendet. Trendlinien von 20, 30 oder 200 Tagen fließen ebenfalls in die Anlageentscheidung mit ein. Die Erfahrung mit Markt und Charttechnik spielt dabei eine tragende Rolle bei den Investmententscheidungen. Es wird hierfür hauptsächlich auf Basis der Indizes DAX und Dow Jones Industrial Average sowie auf Basis von deutschen und amerikanischen Aktien gehandelt. Strategische Risiko-Kontrolle: Selbstverständlich führt nicht jeder Trade zum gewünschten Ergebnis, so dass es hierbei wichtig ist, das Risiko zu jeder Zeit systematisch und kalkulierbar zu begrenzen. Das geschieht in erster Linie durch konsequentes Setzen von STOP-Aufträgen. Diese garantieren das Schließen eines Trades, sollte die geöffnete Position einen bestimmten Verlust erreichen. In unserer Strategie wird demnach pro eingegangenem Trade eine bestimmte Summe vom investierten Gesamtvermögen riskiert, bevor die Position automatisch geschlossen wird. Darüber hinaus halten wir keine Position über Nacht, um somit ein weiteres unkalkulierbares Risiko auszuschalten. 9

10 Kursschwankungen innerhalb eines Tages führen. Gerade in diesem Umstand liegt das besondere Risiko des CFD-Handels. Da der Anleger auch untertägig jederzeit ausreichend Margin vorhalten muss, um eine Zwangsglattstellung zu vermeiden, reicht es nicht aus, die mittel- oder langfristige Tendenz des Marktes richtig einzuschätzen, da auch untertägige Kursausschläge dazu führen können, dass die hinterlegte Margin nicht ausreicht und die CFD-Positionen des Anlegers zwangsweise glattgestellt werden. 10 Allgemeine Risikohinweise Bei einem Investment in CFDs sind nachfolgende typische Risiken zu beachten: Ein für Differenzgeschäfte typisches Risiko besteht darin, dass die Kurse der den Differenzgeschäften zugrunde liegenden Basiswerte Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegen. Zudem können aufgrund der so genannten Hebelwirkung bereits geringe Marktbewegungen des Basiswerts nicht nur zu hohen Gewinnen, sondern auch zu hohen Verlusten führen. Margin Trading zählt daher zu den riskantesten Anlageformen am Finanzmarkt und ist nur für aktive institutionelle und private Anleger mit ausreichenden Erfahrungen und Kenntnissen im Handel mit Derivaten geeignet, die das Risiko eines Totalverlusts des von ihnen eingesetzten Kapitals verkraften können. Unkalkulierbare Verluste: Entscheidend für Gewinne und Verluste bei dem CFD-Handel sind der Kurs des Basiswertes bei Eröffnung der CFD-Position (durch Abschluss des Kontrakts) einerseits sowie im Zeitpunkt der Schließung der CFD-Position andererseits. Tritt die Markterwartung des Vermögensverwalters nicht ein, so schuldet der Anleger bei Schließung der CFD-Position die Differenz zwischen dem bei Eröffnung zugrunde gelegten Kurs des Basiswertes und dem aktuellen Kurs des Basiswertes bei Schließung multipliziert mit der Anzahl der dem Kontrakt zugrundeliegenden Einheiten des Basiswertes. Die maximale Höhe des Verlustes lässt sich daher nicht im Vorhinein bestimmen. Dieser kann weit über den ursprünglichen Kapitaleinsatz des Anlegers (in Form des auf dem CFD-Konto für Zwecke des CFD-Handels bereitgehaltenen Guthabens) hinausgehen und ist bei Short-CFD-Positionen nach oben unbegrenzt. Vorbehaltlich einer abweichenden Vereinbarung (z.b. der Einrichtung einer Risikobegrenzung) ist der Anleger verpflichtet, den Verlust, der sein auf dem CFD-Konto bereitgehaltenes Guthaben übersteigt, auszugleichen. Das Verlustrisiko des Anlegers ist somit nicht auf seinen ursprünglichen Kapitaleinsatz (in Form des auf dem CFD-Konto für Zwecke des CFD-Handels bereitgehaltenen Guthabens) begrenzt, sondern kann sein gesamtes sonstiges Vermögen erfassen, sofern die offenen Positionen nicht zwangsweise geschlossen werden, sobald das Guthaben auf dem Tradingkonto aufgebraucht ist. Marktpreisrisiko: Das Marktpreisrisiko ist das Risiko der Änderung des Kontraktwerts infolge einer Preisänderung des Basiswerts. Dies kann im Falle des CFD-Handels zu starken Hebelwirkung: Die Auswirkung des Marktpreisrisikos wird durch die Hebelwirkung massiv verschärft. Da CFDs auf Margin gehandelt werden, kann der Anleger Volumina des Basiswerts bewegen, die das auf dem CFD-Konto bereitgehaltene Guthaben um ein Vielfaches übersteigen. Bei derart stark gehebelten Geschäften bewirkt bereits eine kurzfristige Bewegung des Kurses gegen den Anleger einen großen Verlust und kann zu einer Zwangsglattstellung führen oder gar auf das sonstige Vermögen des Anlegers durchschlagen, sofern keine abweichende Vereinbarung besteht. Die Auswirkung des Marktpreisrisikos wird durch die Hebelwirkung massiv verschärft. In volatilen Märkten können untertägige Bewertungsverluste die auf dem CFD-Konto hinterlegte Sicherheit derart schnell aufzehren, dass eine Schließung der CFD-Position oder ein Nachschuss von Sicherheiten nicht mehr möglich ist und unmittelbar eine Zwangsglattstellung ausgelöst wird. Nachschusspflicht: Verluste können weit über das auf dem CFD-Konto bereitgestellte Kapital hinausgehen, dieses aufzehren und auch das sonstige Vermögen des Anlegers erfassen. Das Verlustrisiko ist insofern der Höhe nach unbegrenzt, sofern keine abweichende Vereinbarung, z.b. in Form der Einrichtung einer Risikobegrenzung, getroffen wurde. Führen Verluste dazu, dass das auf dem CFD-Konto bereitgestellte Kapital zur Unterlegung offener CFD-Positionen nicht mehr ausreicht, so muss der Anleger zur Wiederherstellung der Sicherheit zusätzliche Mittel bereitstellen. Unterlässt der Anleger es, rechtzeitig die erforderliche Sicherheit nachzuschießen, so kann die Bank offene CFD-Positionen des Anlegers schließen (Zwangsglattstellung). Halten von CFD-Positionen über Nacht: Bei über Nacht gehaltenen CFD-Positionen kann der zum Geschäftsbeginn des folgenden Geschäftstags gestellte Kurs (Eröffnungskurs) erheblich von dem Kurs zum Geschäftsschluss des Vortages (Schlusskurs) abweichen. Liquiditätsrisiko: Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass CFD-Positionen nicht oder nur teilweise aufgelöst werden können, weil der Market-Maker nicht zur ständigen Kursstellung verpflichtet ist. Ursache dafür, dass kein Kurs gestellt wird, kann sein, dass Einschränkungen des Handels in dem Basiswert auf einem maßgeblichen Referenzmarkt erfolgen. Steht am Referenzmarkt nicht ausreichend Liquidität zur Verfügung, besteht auch bei fortlaufender Kursstellung das Risiko, dass das vom Anleger benötigte Handelsvolumen nicht zur Verfügung steht und Orders nicht ausgeführt werden können. Leerlaufen von Risikobegrenzungen: Aufträge, mit denen Risiken aus offenen CFD-Positionen abgesichert oder reduziert werden sollen, können möglicherweise nicht oder nur zu einem verlustbringenden Preis ausgeführt werden. Die Anwen-

11 dung von Limit- oder Stop-Aufträgen kann die Verluste nicht in jedem Fall auf die vorgesehenen Beträge beschränken. Es ist möglich, dass aufgrund bestimmter Marktbedingungen die Aufträge nicht zeitgerecht, nicht zum festgesetzten Preis oder überhaupt nicht ausgeführt werden können, was zum Totalverlust des auf dem CFD-Konto bereitgestellten Kapitals sowie zu weiteren, Letzteres übersteigenden Verlusten führen kann. Währungsrisiko: Das Verlustrisiko erhöht sich weiter, wenn der Kontrakt oder die hieraus zu beanspruchende Gegenleistung auf eine ausländische Währung oder Rechnungseinheit lautet oder sich der Wert des Basiswerts hiernach bestimmt. Risiken bei taggleichen Geschäften: Sogg. Daytrading bezeichnet ein Verhalten, bei dem CFD-Positionen innerhalb eines Tages geöffnet und wieder geschlossen werden (taggleiche Geschäfte). Die mit dem Daytrading oftmals verbundene hohe Handelsaktivität birgt zusätzlich das Risiko, dass bereits eingetretene Verluste durch neue und noch riskantere Geschäfte kompensiert werden sollen, die im Ergebnis aber stattdessen den Kapitalverzehr des Anlegers nachhaltig beschleunigen. Risikoerhöhung durch Transaktionskosten und Entgelte: Die Transaktionskosten und Entgelte für die Dienstleistungen des Market Makers bzw. Banken verschlechtern die Gewinnchancen des Anlegers. Sie verringern etwaige Gewinne und erhöhen etwaige Verluste. Je größer die Handelsaktivität bzw. die Zahl der abgeschlossenen Kontrakte, desto höher sind die Transaktionskosten (Spread und ggf. Provision), da diese pro Kontrakt anfallen und von dem Anleger zu tragen sind. Insolvenz des Market-Makers: Der Anleger trägt das Risiko der Insolvenz des Market-Makers. Eine Insolvenz kann dazu führen, dass offene CFD-Positionen nicht mehr geschlossen werden, so dass selbst bei positiver Entwicklung der Position für den Anleger ein Totalverlust eintreten kann. Steuerliche Risiken: Auch steuerliche Effekte können auf den Erfolg im CFD-Handel einwirken. Deshalb sollte der Anleger auch die steuerliche Behandlung der von ihm abgeschlossenen Geschäfte beachten. Letztlich kommt es für den Anleger auf den Nettoertrag an, d.h. den Ertrag nach Abzug von Steuern. Besteuerung Erträge aus Kursgewinnen unterliegen in Deutschland der Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer) sowie dem Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des Inhabers ab und kann durch neue Gesetzgebung, gegebenenfalls auch rückwirkend, verändert werden. Besonderheiten können sich hinsichtlich ausländischer Steuern ergeben (z.b. Finanztransaktionssteuern). Anlegern wird empfohlen, sich von einem Angehörigen der steuerberatenden Berufe beraten zu lassen. Dieser informiert über die steuerlichen Folgen des Erwerbs, des Haltens und der Veräußerung der Wertpapiere unter besonderer Beachtung der persönlichen Verhältnisse des Anlegers. GLOSSAR CFD Allgemein: Differenzkontrakte (Contract For Difference) Aktien-CFD: Ist eine Form eines Differenzhandelsgeschäfts, das mit den Veränderungen von Aktienpreisen in Verbindung steht. Es handelt sich um keine Vereinbarung zum Erwerb oder Verkauf von Aktien und ein Aktien-CFD kann nicht zu einer Lieferung von Aktien an oder durch den Anleger führen. Aktienindex-CFD: Ist eine Form eines Differenzhandelsgeschäfts, das mit den Veränderungen von Werten eines Aktienindex in Verbindung steht. Es handelt sich um keine Vereinbarung zum Erwerb oder Verkauf von Aktien und ein Aktienindex-CFD kann nicht zu einer Lieferung von Aktien an oder durch den Anleger führen. Differenzhandelsgeschäft oder CFD: Ist eine Transaktionsform, die die Erzielung eines Gewinns und die Vermeidung von Verlusten unter Berücksichtigung der Wert- oder Preisschwankungen eines Finanzinstruments bezweckt. Arten von Differenzhandelsgeschäften umfassen unter anderem: Devisenmarkt-CFDs (Foreign Exchange CFDs), Termingeschäft-CFDs (Futures CFDs), Options CFDs (Option CFDs), Aktien-CFDs (Share CFDs) und Aktienindex-CFDs (Stock Index CFDs). CFDs sind gehebelte Finanzprodukte und können Verluste nach sich ziehen, die die ursprüngliche Einlage übersteigen können. CFDs werden dem Anleger im außerbörslichen Handel (OTC - Over The Counter) angeboten. Dabei übernimmt der beauftragte Broker sowohl die Kursstellung als auch die Ausführung der CFD-Order. Die Kurse basieren auf den Realtime-Kursen der Basiswerte. Hebel: Der Hebel ermöglicht es dem Anleger, in vollem Umfang an den Finanzmärkten zu partizipieren, wobei nur ein Bruchteil des tatsächlichen Handelsvolumens für die Position hinterlegt werden muss. Auf diese Art und Weise vergrößert der Hebel den Spielraum sowohl für Gewinne als auch für Verluste. Order: Eine Order ist eine Anweisung zur Eröffnung oder Schließung eines Handels. Eine zu eröffnende Order kann automatisch einen CFD-Handel für den Anleger eröffnen, wenn der Marktpreis ein bestimmtes Level erreicht. Sicherheitsleistung (Margin): Bezeichnet den Geldbetrag, den der Anleger bei dem Broker zu hinterlegen verpflichtet ist, um eine Transaktion zu eröffnen und offen zu halten. Spread: Die Differenz zwischen Bid und Ask bzw. dem Geld- und Briefkurs wird als Spread bezeichnet. Stopp-loss: Bei einer Stopp-loss-Transaktion garantiert der Broker für den Fall, dass der Ankaufskurs (bei Verkäufen) oder der Verkaufskurs (im Fall von Käufen) am betreffenden zugrundeliegenden Markt das vom Kunden festgelegte Limit erreicht oder überschreitet, eine Stopp-loss-Transaktion genau zu dem im vereinbarten Limit festgelegten Preis glattzustellen. 11

12 Für weitere Informationen: ACON Actienbank AG Büro Frankfurt am Main Schillerstraße Frankfurt am Main Serkan Osokin Head of Asset Management Telefon: +49 / 69 / Fax: +49 / 69 / Web: 12

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