Kongress-Standort Ostschweiz Seite 08 Welche Zukunft hat unsere Seminarhotellerie?

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1 1 ı 2013 Das Magazin der Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell Kongress-Standort Ostschweiz Seite 08 Welche Zukunft hat unsere Seminarhotellerie? FAMILIENPOLITIK LOHNNIVEAU IHK ST.GALLEN-APPENZELL Nein zum Familienartikel Für familienfreundliche Unternehmen, gegen neue staatliche Vorschriften SEITE 18 Dichtung und Wahrheit Beim Staat verdient es sich besser SEITE 14 Neue Veranstaltungsangebote Mehr Übersichtlichkeit dank konsequenten Labels SEITE 31

2 Wissen Sie, was morgen ist? Wir wissen es nicht. Deshalb denken wir in Szenarien, um Ihr Vermögen zu schützen. 2 Szenario 2: Die Schuldenkrise eskaliert. Immer mehr Staaten zieht es unkontrolliert in den «Roten Abgrund» und der Euro bricht auseinander. Die wirtschaftliche Lage gerät dabei ausser Kontrolle. Szenario 1: Die industrialisierte Welt bleibt überschuldet und wachstumsschwach. Das «Aussitzen und Wursteln» setzt sich fort. Die Probleme werden weiterhin durch billiges Geld und ständig neue Verschuldung in die Zukunft verschoben. 1 3 Szenario 3: Die überschuldeten Länder schnallen den Gürtel rigoros enger. Einschneidende Sparmassnahmen gehen einher mit massiven Lohneinbussen. Diese «Schmerzhafte Anpassung» treibt Europa in eine Rezession. 5 Szenario 5: Dank tiefgreifenden Reformen entsteht wieder Wachstum und Staatsschulden sinken. Wirtschaftliche Ungleichgewichte in der Eurozone bauen sich ab. Die «Stetige Bewältigung» ist ein beschwerlicher, aber erfolgversprechender Weg. 4 Szenario 4: Asien und weitere Schwellenländer entwickeln sich weiterhin rasant. Treibende Kraft ist die aufstrebende Mittelschicht in den Schwellenländern. Vom wirtschaftlichen Aufstieg des «Goldenen Ostens» profitiert auch der Rest der Welt. Erfahren Sie mehr zu den Notenstein Szenarien unter und bestellen Sie unsere ausführliche Szenarien-Broschüre. Gerne besprechen wir mit Ihnen persönlich, wie Sie Ihr Portfolio für unberechenbare Zeiten wappnen können:

3 EDITORIAL Am 3. März stimmen wir über drei eidgenössische Vorlagen mit wirtschaftspolitischer Bedeutung ab. Alle drei thematisieren Fragestellungen von grosser gesellschaftlicher Relevanz. Die überrissenen Löhne und Boni, die in der Vergangenheit in einzelnen börsenkotierten Unternehmen bezahlt wurden, sind nicht akzeptierbar. Die Zersiedelung unserer Landschaft ist unerwünscht. Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für unsere Unternehmen ein zentrales Anliegen. Und trotzdem empfiehlt der Vorstand der IHK St.Gallen-Appenzell alle drei Vorlagen zur Ablehnung. Dies, weil die vorgeschlagenen Verfassungsartikel zur Familienpolitik und zur Organisation der börsenkotierten Unternehmen sowie die Gesetzesvorlage zur Raumplanung wünschbare Ziele mit den falschen Massnahmen erreichen wollen. Allen drei Vorlagen gemeinsam ist die Überzeugung, dass die Zukunft in der Zentralisierung politischer Kompetenzen, planwirtschaftlichen Entscheidungsverfahren und neuen Regulierungen liegt. Der Vorstand der IHK St.Gallen-Appenzell ist überzeugt, dass dieser Weg in die Sackgasse führt. Die Herausforderungen einer sich rasant verändernden Welt können nicht mit zentralstaatlicher Planung gelöst werden. Weit erfolgsversprechender ist es, die Gesellschaft von unten nach oben zu entwickeln. Selbstbestimmung und Selbstverantwortung als die grundlegenden Werte einer freien Gesellschaft und das Subsidiaritätsprinzip als Eckpfeiler unserer Staatsorganisation haben nichts an ihrer Bedeutung für das Erfolgsmodell Schweiz verloren. Im Gegenteil. Kurt Weigelt. Die IHK St.Gallen-Appenzell träumt nicht von einer perfekten Welt. Krisen und Fehlentwicklungen gehören zu dynamischen und zukunftsoffenen Systemen. Wer dies mit planwirtschaftlichen Massnahmen verhindern will, scheitert an der Komplexität moderner Gesellschaften. Weit entscheidender ist die Lernfähigkeit unserer Gemeinwesen und unserer Unternehmen. Diese Lernfähigkeit steht in einem unauflösbaren Widerspruch zu allen Versuchen, gesellschaftliche Veränderungen für Jahrzehnte in Gesetzen festzuschreiben und für jedes einzelne Problem ein kompliziertes staatliches Regelwerk auf die Beine zu stellen. Dies gilt auch für die Fragen des Landschaftsschutzes, der Organisation börsenkotierter Unternehmen und ganz besonders für unsere Familien. Der Vorstand der IHK St.Gallen-Appenzell empfiehlt daher am 3.3. drei Mal «Nein». Dr. Kurt Weigelt, Direktor IHK St.Gallen-Appenzell 3

4 TKF Unsere Kundinnen und Kunden wissen genau, warum sie sich bei der Pensionskasse für die ASGA entscheiden. Zum Beispiel weil wir sie mit unserer effizienten Administration entlasten oder weil sie bei uns eine wirklich persönliche Betreuung geniessen. Möchten Sie mehr über die beliebteste Pensionskasse der Deutschschweizer KMU erfahren? Besuchen Sie uns im Internet auf asga.ch oder rufen Sie an: Ganz einfach. Andrea Ruf, Geschäftsführerin Schweiz. Bodensee Schifffahrt «Weil ich Besseres zu tun habe, als Reglemente und Formulare zu studieren.» ADV 028/2013 DE Logistik perfektioniert. Performance gesteigert. Weltweit. Sind Ihre Warenströme übersichtlich? Ihre Laufzeiten kurz? Können Ihre Lagerbestände reduziert, Ihre Prozess- und Fixkosten gesenkt werden? Im Netzwerk von Beschaffung, Produktion, Lagerung und Distribution bewegen wir gemeinsam mit Ihnen Menschen, Waren und Daten auf ein klares Ziel zu: Ihre Logistik zum echten Wettbewerbsvorteil zu machen. Erleben Sie selbst wie GW bewegt. Servicetelefon

5 INHALT Aktualität Die Zukunft des Kongress- und Seminarstandortes Ostschweiz Seite 09 Einschätzungen von Urs Majer, Präsident hotellerie ostschweiz Angebot ausbauen, Profil schärfen Seite 10 Die Ostschweiz als Kongress- und Seminarstandort Doppelspurigkeiten vermeiden Seite 12 St.GallenBodenseeArea: Kantonsübergreifende Standortförderung Umverteilung von Privat zu Staat als finanzpolitische Herausforderung Seite 14 Dichtung und Wahrheit IHK-Auftakt 2013 Seite 16 Impressionen Wirtschaft und Politik Nein zur staatlichen Familienpolitik Seite 18 Für familienfreundliche Unternehmen, gegen neue Vorschriften Nein zur Minder-Initiative Seite 21 Anstand ist keine Frage der Gesetzgebung IHK-Cockpit Seite 22 Die neusten Wirtschaftskennzahlen auf einen Blick Nein zur Revision des Raumplanungsgesetzes Seite 25 Entmündigung der kleinen Einheiten Know-How Wirtschaftsverbände lancieren Dialog zur Zuwanderungspolitik Seite 26 Wie viel Zuwanderung braucht die Schweiz? IHK Academy: VR-Seminar 2013 Seite 28 «Das Seminar hat mir Sicherheit gegeben» IHK Aufgefrischtes und angepasstes Veranstaltungsangebot Seite 31 Neue Gefässe erleichtern Orientierung IHK Global Outlook Seite 32 Auslandserfahrungen aus erster Hand IHK Merchants Club Seite 33 Netzwerken im Klub der Kaufleute IHK Academy Seite 35 Weiterbilden bei der IHK Agenda Veranstaltungskalender der IHK Seite 42 Impressum inform Das Wirtschafts- und Verbandsmagazin der IHK Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell Herausgeberin IHK Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell, Gallusstrasse 16, 9001 St.Gallen, Tel , Fax , Gesamtkoordination Robert Stadler Redaktion Stephan Ziegler, Robert Stadler Verlag MetroComm AG, Zürcherstrasse 170, 9014 St.Gallen, Tel , Fax , Verlagsleitung Natal Schnetzer Anzeigenleitung Ernst Niederer Gestaltung/Layout Aspasia Frantzis Erscheinung 4mal jährlich, Februar, April, August, November Druck, galledia ag, 9230 Flawil 5

6 BLITZLICHT Plaudern an der langen Tafel Der beliebte Business Lunch im Haus der Wirtschaft hat mit dem Jahr 2013 eine neue und zusätzliche Variante erhalten: Anfangs Januar wurde erstmals der Plauder Lunch durchgeführt. Dabei stand für einmal kein Gesprächsgast im Zentrum, sondern der Anlass war ganz dem gemeinsamen Mittagessen und dem Netzwerken gewidmet. Nebst den gewohnten Business Lunches findet am 3. Juli 2013 wieder ein Plauder Lunch statt. Do you speak English? Spätestens seit der immer stärkeren Entwicklung und Vernetzung durch die Informationstechnologie begegnet man auch in der deutschen Sprache immer häufiger englischen Ausdrücken. Mancher mag sich deshalb fragen, weshalb die IHK St.Gallen-Appenzell nun ihren drei neuen Veranstaltungsreihen (Merchants Club, Academy und Global Outlook) ebenfalls ausgerechnet englische Namen geben musste. Man kann dies tatsächlich bedauern. Aber die «neudeutschen» Bezeichnungen machen durchaus Sinn: Zum einen entstand die IHK vor über 500 Jahren als Interessensgemeinschaft von Fernhändlern. Diese internationale Ausrichtung gilt bis heute und so gesehen passt die weltweit am meisten gesprochene Sprache gut zur IHK. Zudem hiess der St.Galler Business-Club, der unserem Merchants Club den Namen lieh, tatsächlich so. Dann ist es nur konsequent, wenn die Bezeichnungen der anderen Veranstaltungsreihen ebenfalls englisch sind. Digital vernetzt Seit einiger Zeit ist die IHK bekanntlich auf mehreren Social Media- Plattformen präsent. Sie stellen weitere Möglichkeiten dar, sich über die Aktivitäten des führenden Wirtschaftsverbandes der Ostschweiz ins Bild zu setzen. Der Xing-Gruppe gehören bereits über 740 Mitarbeitende von IHK-Mitgliedunternehmen an, das Facebook-Profil der IHK zählt zurzeit über 130 «gefällt mir» und bei Twitter folgen rund 190 Personen den IHK-Tweets. Sie auch? Festschmaus wird immer beliebter Zum krönenden Abschluss der letztjährigen Business Lunch-Reihe bekochte Jan Brosinsky, Küchenchef des Olivé vom Radisson Blu Hotel, die IHK-Mitglieder fürstlich. Die exquisiten Speisen, unter anderem Festtagsgänse, liessen im Haus der Wirtschaft eine wahrlich feierliche Stimmung aufkommen. Der IHK-Festschmaus fand bereits zum dritten Mal statt und erfreut sich immer grösserer Beliebtheit: Während 2010 noch knapp 30 Personen teilnahmen, stieg die Zahl ein Jahr später bereits auf gut 40 Personen an und beim letzten Festschmaus konnten bereits rund 50 Teilnehmende begrüsst werden. Wer sich den Festschmaus im nächsten Jahr nicht entgehen lassen will: Er findet am Mittwoch, 4. Dezember 2013, statt. Fotos zum Festschmaus sind im flickr- Profil der IHK zu finden. 6

7 BLITZLICHT IHK-Auftakt läutet neues Jahr ein Das «who is who» der Ostschweiz trifft sich jeweils zum Jahresbeginn am traditionellen IHK-Auftakt. Prominente Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Wissenschaft folgten der Einladung in den Pfalzkeller. IHK-Präsident Peter Spenger und IHK-Direktor Kurt Weigelt läuteten das neue Jahr mit Gedanken zu den Herausforderungen der Zukunft ein. Beim anschliessenden Apéro-Buffet im Haus der Wirtschaft hatten alle Gelegenheit, im gediegenen Ambiente auf das neue Jahr anzustossen und sich zu unterhalten. Foto - impressionen zum Auftakt finden sich auf den Seiten 16/17. Glänzend, schillernd, blumig Textile Trends 2013/2014 Bis Mai 2013 präsentiert das Textilmuseum St.Gallen mit Vision die neuen Trends der Herbst-/Winter-Saison 2013/2014. Zweimal im Jahr, jeweils knapp nach der Premiere Vision in Paris im Frühjahr und Herbst, übersiedeln die neuesten Kreationen der Schweizer Textildesigner in das Museum. «Gar nicht museal», stellt Direktorin Michaela Reichel fest, «aber genau das Richtige für uns». Schliesslich sieht sich das Textilmuseum als Plattform, wo sich die grosse Vergangenheit und die innovative Zukunft der Textilbranche treffen können. In der Ausstellung wird mit grossen Stoffbahnen, auf denen die Muster strahlen und leuchten, gearbeitet. Nur so entfalten die Textilien, bei denen Nordlichter und die verspiegelten Fassaden moderner Hochhäuser Pate standen, die gewünschte Wirkung. Auf anderen Stoffen wachsen und ranken sich Blumen in ungewöhnlichen Farben und Kombinationen. Keine zarten Blümchenmuster sondern grosszügige, wilde Kreationen sind der Trend. (Fotos von: Ute Appel, Luzern / Textilmuseum St.Gallen) Viecher im Textilmuseum Das Textilmuseum bietet 2013 ein reiches Ausstellungsprogramm. Den Auftakt macht 6. Februar bis 7. April die Ausstellung «Viecher». Quer durch alle Epochen haben Entwerfer Tierdarstellungen zur Dekoration von Stoffen kreiert: Von gestickten Fabelwesen des 17. Jahrhunderts bis zum Mickey Mouse Print auf dem T-Shirt zeigt die Ausstellung diese reiche Vielfalt. Die junge Textildesignerin Annina Weber mischt für diese Ausstellung die Sammlungsstücke des Textilmuseums neu zusammen, stellt verblüffende Verbindungen her und gibt Antworten auf Fragen wie «Was verbindet Krokodile und Pferde?» oder «Warum ist der Vogel eckig»? Im April und Mai folgt die «5. Europäische Quilttriennale». Gezeigt werden Quilts aus 13 Nationen, die von einer internationalen Jury ausgewählt wurden. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die aktuelle Quiltszene in Europa und die neusten Entwicklungen innerhalb dieser traditionellen Technik. Damit setzt das Textilmuseum in Kooperation mit dem Kurpfälzischen Museum/Textilsammlung Max Berk in Heidelberg die erfolgreiche Ausstellungsreihe fort. 7

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9 AKTUALITÄT Gastkommentar Zukunft des Kongress- und Seminarstandortes Ostschweiz Text: Urs Majer, Präsident hotellerie ostschweiz Kongresse sind Anlässe ab Teilnehmern, eine Tagung hat mindes - tens 100, ein Seminar unter 100. Für viele Ostschweizer bilden bereits 500 Personen einen Kongress, denn sonst wäre die orientalische Schweiz kein Kongressland und das sind wir doch, oder? In Appenzell buhlen etwa 10 Hotels um Anlässe bis zu 450 Personen und sie tun das hervorragend! Für den Kursaal in Heiden mit einer Kapazität bis 300 Gäste besteht ein Projekt. Er soll aktiviert werden (300 Personen), hatte die Gemeinde damals doch 4 Mio. investiert, was für einen Dornröschenschlaf definitiv zu viel ist. Appenzell zeigt, dass ein paar wenige innovative Hoteliers einiges bewegen können. Die Stadt St.Gallen wirbt in «Kongresse und Tagungen» für den Standort. Tatsächlich hat sie viel zu bieten! Olma-Messen, Pfalzkeller und Tonhalle sind Prunkstücke für Kongresse, das Einstein für Tagungen. Mit 1000 Zimmern in der Stadt und weiteren 400 in der Agglomeration sind wir für Ostschweizer Verhältnisse gut bedient und gewappnet für kleinere Kongresse. Unsere Verkaufsorganisation hat seit ein paar Jahren sogar einen (einzigen) Verkäufer für Kongresse. Als Vergleich: Die Victoria- Jungfrau Collection hat deren 10 für ihre vier Hotels. St.Gallen ist eine idyllische Kleinstadt mit genügsamen Bürgern und Politikern. Grosse Würfe darf man nicht erwarten. Der äusserst bescheidene Zustupf der Stadt an die Tourismusorganisation lässt dies auch nicht zu. Der Kanton spricht ebenfalls Geld an die Destinationen. Dieses stammt aus Einnahmen von Tourismussteuern, die von den Hotels (und niemandem sonst!) bezahlt wurden. Für Geothermie und Museen werden zig Millionen Steuergelder investiert. Ob die Einnahmen je die Betriebskosten decken können (von einer Amortisation ganz zu schweigen), ist mehr als ungewiss. Betten füllen sie auf jeden Fall keine. Innovationen gibt s immerhin von privater Seite. Textilland Ostschweiz hat bei der jährlichen Milestone Vergabe den 2. Platz geholt und (zumindest) schweizweit für einmal unsere Region in den Mittelpunkt gestellt! Die im Jahre 2000 von einem englischen, milliardenschweren Investor geplante «Swiss Ma- rina Rorschach», ein Freizeitpark mit 3000 Zimmern, Sportarena, Freilufttheater, Konzertsälen, Kongresslokalitäten und Casino, wurde sang und klanglos abserviert. Über Arbeitsplätze wurden nicht realisiert. Der südliche Teil des Kantons St.Gallen, das Heidiland, ist Nutzniesser von Kongressen aus Davos oder St.Gallen, z.b. vom WEF oder PBC. Ein Highlight ist das Grand Resort, der grösste touristische Arbeitgeber des Kantons. Auch das Toggenburg mischt munter mit (nicht bei Kongressen) und lässt sich nicht unterkriegen. Schade, musste der Kapplerhof schliessen. Ob sich die Regierungsverantwortlichen der vertanen Chance bewusst sind? Trotzdem, im Grossen und Ganzen Hut ab vor den innovativen Ideen und vor den hohen (privaten) Investitionen in die Zukunft der lukrativen Tourismuswelt! Unsere Mitbewerber in Zürich, Luzern, Davos, Bregenz und Friedrichshafen haben schon längst realisiert, woher das Geld kommt; sie bauen ihre Kongresszentren laufend aus und die Hotellerie zieht mit. Doch keine Angst, auch unsere Zeit wird kommen! Eines Tages wird ein chinesischer, arabischer oder afrikanischer Grossinvestor das Potential erkennen und in die Ostschweiz investieren. Samih Sawiris lässt grüssen. 9

10 AKTUALITÄT Die Ostschweiz als Kongress- und Seminarstandort Angebot ausbauen, Profil schärfen Interview: Stephan Ziegler Nachdem der Brustkrebskongress von St.Gallen wegzieht und mit dem Kapplerhof ein für das Toggenburg wichtiges Seminarhotel schliessen musste, gerät die Zukunft des Seminar- und Kongressstandorts Ostschweiz in den Fokus des öffentlichen Interesses. Wo sehen die involvierten Entscheidungsträger aus Tourismus und Hotellerie seine Stärken und Schwächen? Das InForm hat sich umgehört. Infrastruktur ausbauen «Die Region Stadt St.Gallen sollte sich im Segment für Kongresse und Events mittlerer Grösse positionieren. Um sich in diesem Markt erfolgreich behaupten zu können, sind einerseits die Voraussetzungen bei der Infrastruktur zu verbessern. Ich denke da an die Realisierung bestehender Bauvorhaben im Hotelbereich und die Erstellung zusätzlicher Kongressräume mittlerer Grösse. Zweiter Erfolgsfaktor ist eine schlagkräftige Vermarktung des Angebots im In- und Ausland. Hier sehe ich die Leadrolle nach wie vor bei St.Gallen-Bodensee Tourismus. Die Olma Messen werden mit ihrem Geschäftsbereich CongressEvents St.Gallen als einer der St.Galler Leitbetriebe auch in Zukunft selber offensive Marktbearbeitung betreiben.» Nicolo Paganini, Direktor Olma Messen St.Gallen Positionierung schärfen «Die Region St.Gallen als Seminarstandort ist flexibel in der Ausrichtung von kleinen Seminaren bis hin zu grossen Kongressen. Um auch zukünftig auf dem Markt bestehen zu können, braucht es neue, vielfältige Hotelprojekte. Ein erster Schritt in die richtige Richtung sind die Eröffnung des Kurhauses Oberwaid sowie der geplante Umbau des Hotels Säntispark. Eine stetige Entwicklung im Gesundheitstourismus macht die Region für Ärzte- und Gesundheitskongresse noch attraktiver. Auch muss die Vielfältigkeit der Leistungsträger durch klare Positionierungen hervorgehoben werden, um dem Gast einen echten Mehrwert zu bieten.» Dany Lützel, Präsident Hotelier-Verein St.Gallen Bodensee und Direktor Radisson Blu Hotel, St.Gallen Angebot erweitern «Der Seminartourismus, der die höchste Wertschöpfung abwirft, wird oft in Verbindung mit Wellness und besonderen Erlebnissen gebracht. In diesem Bereich hat das Toggenburg bestimmt noch Potenzial, was das Kombiangebot Seminar-Wellness betrifft. Mit den ersten Informationen zu einer neuen Erlebnisstätte auf dem Chäserrugg und einem allfälligen Klanghaus könnte in absehbarer Zukunft eine besondere Angebotserweiterung entstehen, die in diesem Bereich zu einem wesentlichen Mehrwert führen kann. Unsere Stärken (Naturerlebnis, Echtheit, heile Welt, Nähe zu Zürich, St.Gallen oder Winterthur, einfache Erreichbarkeit, Bergerlebnis Churfirsten und Säntis) werden wir mit Fokus Toggenburg und da besonders für Seminare als Incentives, mit Rahmenprogram- men und Erlebnissen ausserhalb des Lernens wie Husky- oder Schneeschuh-Touren, Firmen- Skirennen, Klangwelt, Balik-Lachs-Gourmet Erlebnis usw. in Zukunft noch stärker zu unterstreichen versuchen.» Roger Meier, Geschäftsführer Toggenburg Tourismus Projekte realisieren «Der Brustkrebskongress stellt und stellte für die Stadt und Region St.Gallen-Bodensee natürlich über Jahrzehnte hinweg einen eminent wichtigen Imageträger dar, der den internationalen Fokus auf unsere Destination lenkte. Im Laufe der Jahre hat der Kongress jedoch eine derart erfreuliche Entwicklung durchlaufen, dass die Zahl der Unterkunftsmöglichkeiten die Dimension der Teilnehmenden nicht mehr abdecken konnte. Daraus nun den generellen Schluss zu ziehen, dass die Stadt St.Gallen als Kongress - ort ausgedient hätte, ist absolut unzulässig. Für Kongresse bis 1500 Personen ist St.Gallen national und international nämlich bestens geeignet. Die Hotelkapazitäten mit gegenwärtig rund 1500 Zimmern in der Stadt und näheren Region wurden in letzter Zeit markant verbessert und werden sich weiter ausweiten, wenn die geplanten Projekte, wie das Olma-Hotel, der Um- und Ausbau des bisherigen Ekkehard und die Erweiterung des Säntispark, rea- 10

11 AKTUALITÄT lisiert werden. Was darüber hinaus die Kongresslokalitäten betrifft, so stellt beispielsweise die stützenlose Olma-Halle 9 einen schweizweit einzigartigen USP für die Stadt St.Gallen dar.» Boris Tschirky, bis Ende 2012 Direktor St.Gallen-Bodensee Tourismus Grundauslastung verbessern «Um mehr Hotelzimmer zu bekommen, muss sich zuerst die Grundauslastung in der Region verbessern. Und dies geschieht nicht mit einer Handvoll übergrosser Kongresse, sondern mit einer lösungsorientierten Vermarktung unserer Region, und zwar sowohl im MICE- (Meeting, Incentive, Conventions & Events) als auch im touristischen Bereich. Zurzeit kann unser Markt nur derjenige sein, für den die heutige Infrastruktur genügt, d. h. kleine und mittelgrosse Kongresse bis etwa 1500 Teilnehmer. Verschwenden wir also keine Zeit und Energie darauf, uns um Märkte zu bemühen, die wir heute (noch) nicht befriedigend bewältigen können. Zuerst muss die durchschnittliche Auslastung gesteigert werden, dann wird es auch mehr Hotelzimmer geben ohne dass uns die kleineren Betriebe wegsterben. Dann werden wir uns auch auf grosse Kongresse erfolgreich einlassen können. Um weitere kleine und mittelgrosse Kongresse nach St.Gallen zu bringen, müssen wir uns vor allem qualitativ behaupten und die unseren Gegebenheiten entsprechende Nische finden. Ein Muss sind modernste Kongresstechnik und effiziente Organisation im Veranstaltungsbereich sowie fortschrittliche, flexible Raumgestaltung und originelle Locations für die anfallenden Events. Aber auch die Leistungsträger im Übernachtungs- und Gastrobereich sowie die Infrastruktur im öffentlichen Verkehr sind gefordert und Investitionen von privater und öffentlicher Hand dazu notwendig.» Markus Kraus, General Manager Einstein St.Gallen Hotel CongressSpa Investitionen tätigen «Der Verlust des Brustkrebskongresses ist für die Hotelbranche insbesondere der Stadt St.Gallen ein herber Rückschlag. Er weist auf einen Strukturwandel im Kongressbereich hin: Der Hotel- Standort Schweiz steht unter starkem Kostendruck, und Innovation ist angesagt in der Schweiz, im Gegensatz zu anderen Ländern, weitestgehend privat zu finanzieren. Die Branche muss sich steigenden Ansprüchen stellen, die auch bauliche Investitionen bedingen; dies kann für Betriebe mit Nachholbedarf kritisch werden. Wir sehen aber eine gute Zukunft nicht nur für Grosse, sondern auch für glaubwürdige, individuelle und persönliche Betriebe die Ostschweiz ist eine starke Marke für hohe handwerkliche Qualität.» Christoph Mijnssen, Unternehmer, Hotel Schloss Wartegg, Rorschacherberg Ausbau forcieren «Herausragende Erfolgsfaktoren zeichnen die Ostschweiz heute schon als kompetente Seminarregion aus: die Olma-Hallen mit zweitgrösster Kongresskapazität der Schweiz, eine hoch spezialisierte Seminarhotellerie von der Stadt über den See bis hin zu den Bergen, eine professionelle Vermarktungsorganisation mit St.Gallen- Bodensee Tourismus, attraktive Rahmenprogramme rund um den Säntis sowie die Universität St.Gallen als europaweit renommierteste Wirtschaftsfakultät. Folgende Entwicklungsschwerpunkte sind m. E. für die Zukunft entscheidend: der Ausbau des Bettenangebots am Kongressstandort St.Gallen, der Ausbau und die Neuansiedelung von Seminarhotels in der Region (bspw. das Ressort Schwägalp), die Kooperation unter Einzelbetrieben und last, but not least eine Qualitätssicherung über einzelbetriebliche Positionierungen und Zertifizierungen. So wird die Ostschweiz zu der Kongress- und Seminarregion des Dreiländerecks im Herzen Europas.» Roland Stump, Gastgeber Stump s Alpenrose, Wildhaus 11

12 AKTUALITÄT St.GallenBodenseeArea: Neue kantonsübergreifende Standortförderung Doppelspurigkeiten vermeiden Interview: Stephan Ziegler Die St.GallenBodenseeArea ist die offizielle Zusammenarbeit der Kantone St.Gallen, Thurgau und beider Appenzell. Sie betreibt die internationale Standortpromotion und Ansiedlungsunterstützung für den drittgrössten Wirtschaftsraum der Schweiz. Karin Jung, Leiterin Amt für Wirtschaft Appenzell A.Rh., Peter Kuratli, Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit St.Gallen, und Markus Walt, Leiter Amt für Wirtschaft Appenzell I.Rh., geben Auskunft über Sinn und Zweck der neuen, kantonsübergreifenden Standortförderung Ostschweiz. Wer steckt hinter der St.GallenBodenseeArea? Karin Jung: 2011 haben St.Gallen, Thurgau und beide Appenzell entschieden, sich künftig in der Standortpromotion stärker gemeinsam zu positionieren und aufzutreten. Die SGBA basiert auf einer Vereinbarung dieser vier Kantone, die von den zuständigen Regierungsräten unterzeichnet wurde. Was ist das primäre Ziel der St.Gallen- BodenseeArea? Peter Kuratli: Durch die Zusammenarbeit als SGBA soll die Wahrnehmung des Wirtschaftsstandortes in den Kanälen der internationalen Standortpromotion verbessert werden. Mit rund Einwohner und Einwohnerinnen sowie etwa Firmen bilden die vier Kantone die drittgrösste Schweizer Region, nach der GreaterZurichArea und der Greater- GenevaBerneArea, aber noch vor der Basel- Area. Markus Walt: Ein weiteres Ziel ist die stärkere Positionierung innerhalb der OSEC, die seit 2009 den Wirtschaftsstandort Schweiz international vermarktet. Durch den geschlossenen Auftritt innerhalb des nationalen Verbundes soll die Ostschweiz sowohl national wie auch bei den internationalen Investoren, die über die OSEC angesprochen werden, stärker wahrgenommen werden. Und allfällige Nebenziele? Peter Kuratli: Die Zusammenarbeit ist eine Bündelung der Kräfte und bedeutet eine Effizienzsteigerung durch den Ausbau der langjährigen Kooperation der vier Kantone. Synergien, Kompetenzen und Erfahrungen unter den Mitarbeitenden unserer Wirtschaftsförderungen können nun koordiniert und ohne Doppelspurigkeiten eingesetzt werden. Ist «St.GallenBodenseeArea» einfach ein neuer Name für ein bestehendes Konstrukt oder wurde mit ihr ein neuer Apparat aufgebaut? Markus Walt: Die Zusammenarbeit der Ostschweizer Kantone hat bereits eine lange Tradition. Mit der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zur St.GallenBodenseeArea sind keine neuen Organisationsstrukturen verbunden. Im Gegensatz zu anderen Business- Areas der Schweiz hat die SGBA bewusst einen anderen Ansatz gewählt: Die Mitarbeitenden der vier kantonalen Wirtschaftsförderungen treten als 14-köpfiges Team auf. Sie vertreten als Delegierte die SGBA z. B. an Veranstaltungen der OSEC im Ausland. Das verhilft uns zu einem optimalen Ressourceneinsatz und zu einer einheitlichen Wahrnehmung der SGBA. Wäre es nicht an der Zeit, dass neue Förderungsstellen bisherige ersetzen, statt immer mehr neue zu schaffen? Karin Jung: Es wurde ja keine neue Struktur geschaffen, sondern die Zusammenarbeit der bisherigen Stellen koordiniert und optimiert. Diese Koordination findet aber nicht nur zwischen den vier Kantonen, sondern auch mit der OSEC statt. Auch hier werden Doppelspurigkeiten explizit vermieden, da die Auslandspromotion der OSEC gezielt erweitert wird. Wie funktionierte die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kantonen bisher? Markus Walt: Wie erwähnt, hat die Zusammenarbeit der vier Ostschweizer Kantone eine lange Tradition und funktioniert deshalb gut und vertrauensvoll. Diese langjährige Zusammenarbeit war die Basis für die Gründung der St.GallenBodenseeArea. Und wie ändert sie sich mit der St.GallenBodenseeArea? Markus Walt: Durch die neue Zusammenarbeit konnten wir im vergangenen Jahr ein gemeinsames, mehrsprachiges Akquisitionsportal (www.sgba.ch) aufschalten. Weiter stellen wir gemeinsam sicher, dass die SGBA an allen OSEC-Anlässen in unseren Zielmärkten mit mindestens einem Delegierten präsent ist. 12

13 AKTUALITÄT Auch erhalten interessierte Firmen eine Gesamtofferte zu möglichen Standorten und Unterstützung aus der SGBA. Die Koordination hierzu ist innerhalb der SGBA geregelt. Und schliesslich treffen wir uns regelmässig zur Erledigung von Pendenzen und zur weiteren Planung. Entstehen da auch Zielkonflikte? Wenn ein grosses Unternehmen sich ansiedeln möchte, dann haben ja wohl alle Interesse, das Unternehmen im eigenen Kanton unterzubringen. Karin Jung: Wir haben vereinbart, dass der Kunde möglichst lange im Standortwahlprozess vom gleichen SGBA-Mitarbeiter selbstverständlich mit Unterstützung der anderen Kantone betreut wird, auch wenn er sich für einen anderen Standortkanton entscheidet. Letztlich profitieren von einer grossen Ansiedlung immer alle Kantone! Geht es nur um den Zuzug von neuen Unternehmen oder auch um die Pflege und Unterstützung bereits ansässiger Firmen? Peter Kuratli: Zurzeit sind lediglich die internationale Standortpromotion und die Ansiedlungsunterstützung Aufgaben der SGBA. Die Bestandespflege der bereits in der SGBA ansässigen Unternehmen wird wie bisher von den einzelnen Kantonen wahrgenommen. Welchen Nutzen haben bereits ansässige Unternehmen, welchen interessierte, von der St.GallenBodenseeArea? Markus Walt: Bereits ansässige Unternehmen profitieren vom starken Netzwerk der SGBA sowie der besseren Wahrnehmung der Ostschweiz. Sie können dank des gemeinsamen Portals ihren internationalen Partnern unsere Wirtschaftsregion in vier Sprachen näher bringen. Peter Kuratli: An der SGBA interessierte Unternehmen profitieren von klaren Standortvorteilen wie einem der grössten Wirtschaftsräume der Schweiz mit einem interessanten grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt und einem Einzugsgebiet von gegen zwei Millionen Menschen mit drei internationalen Flughäfen. Karin Jung: Dazu kommen Vorteile bei Arbeitsund Lebenshaltungskosten innerhalb der Schweiz, tiefe Unternehmenssteuersätze zwischen 12 und 17 %, Verfügbarkeits- und Kostenvorteile im Immobilienbereich sowie ein attraktives Forschungs- und Bildungsumfeld mit vier Hochschulen und vier internationalen Schulen. Markus Walt: Und zum Schluss machen starke Technologieunternehmen insbesondere in den Bereichen ICT, Medtech, Kunststoff und Cleantech sowie zahlreiche Elektronik- und Optikfirmen die Ostschweiz ideal für zentrale Funktionen, Produktion und Forschung. Nicht umsonst wird die SGBA auch «Precision Valley Europas» genannt. Welche Auswirkungen hat die Währungssituation mit dem starken Franken auf die Arbeit der St.GallenBodenseeArea? Karin Jung: Der starke Franken stellt nicht nur die Schweizer Exportindustrie und den Tourismus vor grosse Herausforderungen, auch vorwiegend im Binnenmarkt tätige Unternehmen sind zusehends betroffen. Umso wichtiger ist es, die wirtschaftlichen und unternehmerischen Rahmenbedingungen in der Schweiz gezielt weiter zu optimieren. Dies ist mit ein Grund, weshalb die SGBA-Kantone zusammen mit der Universität St.Gallen das Asia Connect Center gegründet haben. Unternehmen der St.GallenBodenseeArea, die sich auf eine Internationalisierung in Richtung Asien konzentrieren, können hier auf Unterstützung zählen schnell, unkompliziert und ausgerichtet auf die konkreten Bedürfnisse von KMUs. Zum Schluss: Wie sieht die St.GallenBodenseeArea die Zukunft für die Ostschweiz im Bereich Seminar- und Kongresstourismus wo liegen Stärken, die es zu betonen gilt, wo Schwächen, die auszumerzen wären? Peter Kuratli: Wir stellen fest, dass die Unternehmen am Standort wie auch neue Unternehmen hier vorab auf hochwertige Funktionen setzen, bei denen Themen wie Innovation und Wissensaustausch äusserst wichtig sind. Dies befördert auch die Chancen für den Seminarund Kongresstourismus. Erfreut nehmen wir auch neue Angebote und Projekte in den Bereichen Hotels und Infrastruktur zur Kenntnis. Wir denken u. a. an Säntispark, Oberwaid, Hotelprojekte in St.Margrethen, Schwägalp und Ausserrhoden oder an den Kongresssaal von Würth in Rorschach und sind zuversichtlich, dass sich auch in der Stadt St.Gallen diesbezüglich bald Weiteres bewegt. Die St.GallenBodenseeArea soll in traditioneller Stärke erstrahlen und wahrgenommen werden. 13

14 AKTUALITÄT Die entscheidende finanzpolitische Herausforderung liegt in der Umverteilung von Privat zu Staat Dichtung und Wahrheit Entgegen dem gepflegten Mythos verdienen Mitarbeitende der Kantone und des Bundes heute deutlich mehr als vergleichbar Qualifizierte in der privaten Wirtschaft. Darin spiegeln sich die stetig steigenden Staatsausgaben der öffentliche Sektor wächst zulasten der Privatwirtschaft. Text: Dr. Kurt Weigelt, Direktor IHK Am 19. November 2012 demonstrierten in der Innenstadt von St.Gallen mehrere tausend Staatsangestellte gegen das kantonale Sparpaket und gegen die geplanten Lohnkürzungen von 1,5%. Mit Erfolg. In der Zwischenzeit hat der Kantonsrat entschieden, dass auf eine generelle Lohnkürzung verzichtet und stattdessen der gesamte Personalaufwand um ein Prozent reduziert werden soll. Ein vernünftiges Vorgehen. Generelle Lohnkürzungen sind untauglich, da sie keine Rücksicht auf individuelle Leistungen nehmen. Untauglich ist aber auch eine politische Diskussion, die sämtliche Fakten ausblendet und die immer gleichen Mythen von Steuergeschenken, Sparpaketen und benachteiligten Staatsangestellten wiederholt. Die Realität spricht eine andere Sprache. Ausgabenwachstum ohne Ende Die finanziellen Probleme des Kantons St.Gallen sind kein Einzelfall. Vielmehr widerspiegeln sie eine Entwicklung, die mit unterschiedlicher Dynamik alle westlichen Volkswirtschaften prägt: Die Ausgaben der staatlichen Tätigkeit wachsen stärker als die Einnahmen. Dies ist unter anderem eine Folge der demografischen Veränderungen. Entscheidender jedoch ist die Tatsache, dass die öffentliche Hand als Leistungserbringer in den Aufgabenbereichen Gesundheit, soziale Wohlfahrt, Bildung und öffentliche Mobilität nicht gewillt ist, sich ver- Mythos 1: Das Sparpaket Aufgaben- und Finanzplan Kanton St.Gallen Mio. CHF Aufwand Ertrag In den kommenden vier Jahren rechnet der Kanton St.Gallen mit Mehreinnahmen von 417 Millionen und Mehrausgaben von 321 Millionen Franken. Von echtem Sparen kann keine Rede sein. Der Kanton St.Gallen hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Getrieben wird die Kostenexplosion in erster Linie von den Bereichen «Gesundheit» und «Soziale Wohlfahrt». Überkonsum und Unterfinanzierung sind die zwingenden Folgen kollektiver Umverteilungssysteme. Quelle: Kanton St.Gallen änderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Das Fehlen echter Marktmechanismen führt zu einem Reformstau. Wir leisten uns eine Spitallandschaft, die sehr viel mit dem 19. Jahrhundert und wenig mit Effizienz zu tun hat. Fehlanreize in den Sozialleistungen führen dazu, dass sich Arbeit in bestimmten Einkommensklassen nicht lohnt. Die Finanzierungsmechanismen in der tertiären Bildung fördern die Quantität und nicht die Qualität. Die fehlende Kostenwahrheit im öffentlichen Verkehr befeuert nicht nur eine ständig wachsende Mobilität, sondern auch die Zersiedelung der Schweiz. Unterfinanzierung und Überkonsum 14

15 AKTUALITÄT Mythos 2: Tiefe Löhne im öffentlichen Sektor Monatlicher Bruttolohn 2010 im öffentlichen und im privaten Sektor CHF Total Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes 1 = Verrichtung höchst anspruchsvoller Aufgaben Die Angestellten des öffentlichen Sektors verdienen deutlich mehr als vergleichbar qualifizierte Mitarbeitende der Privatwirtschaft. Und dies auf allen Anforderungsstufen, Männer wie Frauen. Einzig Männer mit höchster Qualifikation, die in Unternehmen mit mehr 1000 Angestellten arbeiten, erhalten durchschnittlich einen leicht höheren Lohn als vergleichbare Angestellte des öffentlichen Sektors. sind die zwingenden Folgen staatlicher Umverteilung und planwirtschaftlicher Steuerung. Die unkontrollierte Ausgabenentwicklung der öffentlichen Haushalte widerspiegelt sich auch in den Lohnstrukturen. Entgegen dem seit Jahrzehnten sorgfältig gepflegten Mythos verdienen heute Mitarbeitende der Kantone und Quelle: Schweizerische Lohnstrukturerhebung Bund Kantone Privater Sektor des Bundes deutlich mehr als vergleichbar qualifizierte Angestellte der privaten Wirtschaft. Dazu kommen weitere Privilegien in Bezug auf die Lebensarbeitszeit, die Altersvorsorge und den Kündigungsschutz. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Auch Staatsangestellte haben Anspruch auf einen leistungsgerechten Lohn. Fragwürdig ist jedoch, wenn Privilegien über Steuererhöhungen und damit zu Lasten der Bürger und der Unternehmen finanziert werden. Dazu gehört die Sanierung der staatlichen Pensionskassen. Die Erwartung, dass diese einseitig auf Kosten der Steuerzahler abgewickelt werden soll, ist nicht akzeptierbar. Umverteilung von Privat zu Staat In der veröffentlichten Diskussion gehört die Umverteilung von unten nach oben zu den Dauerthemen. Ausgelöst werden diese Diskurse durch absurd hohe Gehälter einzelner Manager in einigen wenigen börsenkotierten Unternehmen. In Tat und Wahrheit jedoch liegt die entscheidende gesellschaftliche Veränderung in der Umverteilung von Privat zu Staat. Dienstleistungsbranchen mit besonderem Wachstumspotenzial wie die Gesundheit, die tertiäre Bildung oder der öffentliche Verkehr verweigern sich weitgehend privater Initiative. Dies mit der Konsequenz, dass der öffentliche Sektor zulasten der Privatwirtschaft wächst. Vergleichbare Wirkung entfaltet das Bestreben, strukturelle Defizite in den öffentlichen Haushalten über Steuererhöhungen aus der Welt zu schaffen. Dies mit fatalen Folgen. Die Negativanreize staatlicher Umverteilung reduzieren das Wachstumspotenzial einer Volkswirtschaft und machen mittelfristig alle zu Verlierern die Mitarbeitenden der privaten Wirtschaft genauso wie die Angestellten der öffentlichen Hand. 15

16 AKTUALITÄT Impressionen IHK-Auftakt

17 AKTUALITÄT 17

18 WIRTSCHAFT & POLITIK NEIN zum Verfassungsartikel für eine staatliche Familienpolitik Für familienfreundliche Unternehmen, gegen neue staatliche Vorschriften Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat für die Ostschweizer Unternehmen höchste Priorität. Dazu braucht es aber keine neuen staatlichen Vorschriften, wie IHK-Direktor Kurt Weigelt im Interview erklärt. Die Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell sagt deshalb am 3. März NEIN zum Verfassungsartikel für eine staatliche Familienpolitik. Kurt Weigelt, die IHK St.Gallen-Appenzell sagt «Nein» zum neuen Verfassungsartikel über die Familienpolitik. Sie sind Vater von vier Kindern. Ist dies nicht ein Widerspruch? Kurt Weigelt: Nein, auf keinen Fall. Meine Frau und ich haben nicht nur gemeinsam die Verantwortung für unsere Kinder wahrgenommen. Wir haben auch unser Unternehmen zusammen geführt. Heute ist meine Frau alleinverantwortlich für unseren Betrieb. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war für uns immer von zentraler Bedeutung. Und trotzdem lehnt die IHK St.Gallen-Appenzell den neuen Artikel ab? Ja, und dies aus Überzeugung. Die vorgeschlagene Bestimmung ist unnötig und insgesamt eine Mogelpackung. Was meinen Sie mit Mogelpackung? Einmal mehr wird mit schönen Worten eine neue Staatsaufgabe definiert. Wer kann schon gegen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein? Nur, welches sind die konkreten Forderungen? Mit welchen Kostenfolgen ist zu rechnen? Welche Eingriffe in den Arbeitsmarkt sind geplant? Ist dies nicht selbstverständlich? Es ist ja geradezu das Wesen einer Verfassung, dass diese nur Grundsätze und nicht Ausführungsbestimmungen enthält. Richtig. Nur, dieser Grundsatz verbietet nicht, dass Bundesrat und Parlament ihre Forderungen nach zusätzlichen Staatsaufgaben inhaltlich präzisieren und in Franken und Rappen beziffern. Dies ganz besonders in Zeiten leerer Staatskassen und überschuldeter Sozialwerke. Ehrlichkeit hat wenig mit Verfassungstheorie, aber sehr viel mit Anstand zu tun. Neben diesen staatspolitischen Bedenken spricht die IHK St.Gallen-Appenzell aber auch davon, dass die neue Bestimmung unnötig ist. Was meint sie damit? Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat für unsere Unternehmen höchste Priorität. Wir haben alles Interesse daran, Arbeitszeitmodelle und Betreuungsformen für unsere Kinder zu entwickeln, die eine hohe Erwerbsquote möglich machen. Dies haben unsere Unternehmen schon längst erkannt. Wer gute Mitarbeitende will, sorgt dafür, dass diese ihre beruflichen und privaten Interessen unter einen Hut bringen können. Was spricht dann gegen die Verankerung dieser Zielsetzung in der Bundesverfassung? Unterschiedliche Ansichten bestehen nicht in den Zielen, sondern im Weg zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Verfassungsartikel sieht vor, dass der Bund entsprechende Grundsätze definiert, wenn die Bestrebungen der Kantone oder Dritter gemeint sind die Unternehmen nicht ausreichen. Dies ist falsch. Wir wollen keinen Bundesrat und kein Bundesparlament als Super-Nanny und wir brauchen keine neuen staatlichen Eingriffe in den Arbeitsmarkt. Aber es ist doch wesentlich einfacher, wenn für die ganze Schweiz die gleichen Bestimmungen gelten. Oder nicht? Nein, Planwirtschaft und gesellschaftlicher Fortschritt passen nicht zusammen. Wir müssen die Gesellschaft nicht von oben, sondern von unten her entwickeln. Föderalismus und Subsidiarität gehören zu den Erfolgsfaktoren der Schweiz. Gesellschaftliche Aufgaben werden auf der unterstmöglichen Stufe gelöst. In der Familienpolitik sind dies die Gemeinden, die Kantone und im Bereich des Arbeitsmarktes die Unternehmen 18

19 WIRTSCHAFT & POLITIK gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden. Dass sich dieser Weg bewährt hat, belegt die Tatsache, dass die Schweiz weltweit eine der höchsten Erwerbsquoten bei den Frauen hat. Mit anderen Worten, wir können die Hände in den Schoss legen? Nein. Für unsere Unternehmen wird das Thema weiter an Bedeutung gewinnen. Dies nicht zuletzt angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels. Unsere Betriebe machen im eigenen Interesse ihre Hausaufgaben. Vergleichbares sollte auch für die Politik gelten. Unsere Familien brauchen keine grossartigen politischen Versprechungen, sondern konkrete Taten. Wo sehen Sie diesen politischen Handlungsbedarf? In der Schul- und in der Finanzpolitik gibt es zahlreiche Baustellen, bei denen die öffentliche Hand in eigener Kompetenz sehr viel für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unternehmen könnte. An was denken Sie? Bis heute sind die Gemeinwesen nicht bereit, Schulangebote bereitzustellen, die den unterschiedlichen Lebensmodellen gerecht werden. Im Gegenteil. In perfekt planwirtschaftlicher Manier erwartet man, dass sich alle Eltern und alle Kinder dem staatlich definierten Einheitsmodell anpassen. Eine familiengerechte Schulpolitik sorgt in Ergänzung zu den traditionellen Schulmodellen für ein vernünftiges Angebot an Tagesschulen, dies bei freier Wahlmöglichkeit der Eltern. Handlungsbedarf sehen Sie aber auch bei der Fiskalpolitik. Ja. Das aktuelle Steuer- und Transfersystem bestraft Mittelstandsfamilien, bei denen beide Elternteile arbeiten. Die staatlichen Leistungen sind so ausgestaltet, dass eine höhere Erwerbstätigkeit der Zweitverdiener das verfügbare Einkommen kaum erhöht oder sogar reduziert. Dies, weil man beispielsweise bei den Krankenkassensubventionen oder den Kinderkrippen mit einkommensabhängigen Tarifen operiert. Auch diese Probleme sind längst bekannt. Nur, seitens der Politik passiert nichts. Es ist halt einfacher, die Arbeitgeber mit neuen Aufgaben zu belasten, als in eigener Sache Mehrheiten zu finden. Diese Analyse klingt sehr kritisch. Die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit erachten wir in der Tat als problematisch. Es gibt kaum mehr einen Lebensbereich, der nicht durch den Staat reguliert wird. Dies im Glauben an die Planbarkeit des gesellschaftlichen Wandels. Planwirtschaftliche Entscheidungsverfahren treten an die Stelle von Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Dies gefährdet nicht nur das Erfolgsmodell Schweiz. In erster Linie verspielen wir damit die Zukunft unserer Kinder. Und dagegen wehrt sich die IHK St.Gallen-Appenzell. Unter anderem mit einem «Nein» am 3. März zum vorgeschlagenen neuen Verfassungsartikel für eine staatliche Familienpolitik. Anzeige 19

20 RANGE ROVER EVOQUE A STAR IS BORN Er ist äusserst erfolgreich unterwegs, seit der ersten Stunde. Er kommt gut an, als 3-Türer Coupé genauso wie als 5-Türer. Und er hinterlässt einen starken Eindruck, wo auch immer er auftaucht. Nur gerade 435 cm lang, wird der Range Rover Evoque mit seinem unverkennbaren Design, seiner erstaunlichen Wendigkeit und seinem luxuriösen Interieur auch Sie vom ersten Moment an überzeugen. Erleben Sie die unwiderstehliche Präsenz des kleinsten, kompaktesten und effizientesten Range Rover aller Zeiten bei einer Probefahrt, jetzt bei uns. Altherr AG Im Rösle Schaan Tel Seit 20 Jahren... HR Rekrutierung HR Ausbildung HR Diagnostik HR Entwicklung HR Freisetzung HR Interims-Management HR Services Zündende HR-Ideen auch für Ihr Unternehmen. PARCON PERSONALTREUHAND AG Auer Strasse 6a CH-9435 Heerbrugg +41 (0) PARCON MANAGEMENT AG Auer Strasse 6a CH-9435 Heerbrugg +41 (0) PARCON ST. GALLEN PERSONALTREUHAND AG Zwinglistrasse 10 CH-9001 St. Gallen +41 (0)

21 WIRTSCHAFT & POLITIK Nein zur Minder-Initiative Anstand ist keine Frage der Gesetzgebung Text: Robert Stadler, Leiter Kommunikation IHK Überrissene Löhne schwächen den Zusammenhalt des Landes und schaden der Wirtschaft. Die Minder-Initiative ist aber die falsche Antwort. Ihr Versprechen die Verhinderung von exorbitanten Entschädigungen kann sie nicht einlösen. Dafür würde sie den Schweizer Unternehmen ein schädliches Korsett verpassen. Die IHK sagt deshalb Nein zur Minder- Initiative. Überrissene Managergehalte, absurd hohe Boni, goldene Fallschirme: Die Öffentlichkeit ärgerte sich in den letzten Jahren verständlicherweise über einzelne übertriebene Entschädigungen. Die Volksseele kocht und damit stehen die Chancen für eine Annahme der Minder-Initiative sehr gut. Eine Rückkehr zu nachvollziehbaren (Lohn-)Verhältnissen wäre tatsächlich angebracht. Doch löst die Initiative oder der Gegenvorschlag, der im Falle einer Ablehnung automatisch in Kraft tritt, die Versprechen ein und schiebt den exorbitanten Managerlöhnen einen Riegel? Der berechtigte Ärger verstellt den Blick auf die Fakten. Denn mit den starren Regulierungen der Minder-Initiative wird kein einziger «Abzocker» verhindert, Exzesse werden weiterhin möglich sein. Was die Initiative hingegen erreichen würde: Viel bürokratischen Zusatzaufwand, extrem eingeschränkten Handlungsspielraum für Schweizer Unternehmen und aufs Spiel gesetzte Arbeitsplätze. Frage der Moral Das Masshalten bei der Vergütung des Topmanagements ist eine Frage der Moral. Anstand kann aber nicht gesetzlich verordnet werden. Das wäre auch nicht verhältnismässig: In der Schweiz gibt es über Unternehmen. Davon sind lediglich rund 0,1 Prozent börsenkotiert. Und von diesen wurden wiederum nur rund 1 Prozent mit Abzockerei in Verbindung gebracht. Natürlich sind diese Einzelfälle ärgerlich. Aber der grassierende Generalverdacht gegenüber der Wirtschaft ist falsch. Denn es darf nicht vergessen werden, dass das riesige Gros der Unternehmen vernünftige und korrekte Lohnsysteme aufweist. Lohnexzesse sind für unsere KMU genauso unverständlich wie für den einzelnen Bürger. Starrstes Aktienrecht der Welt Eine Annahme der Initiative, nur um der Symbolpolitik willen, wäre ein verheerendes Eigentor. Es blüht uns das rigideste Aktienrecht der Welt und die Schweiz würde sich ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ohne Not verschlechtern. So müssen die Aktionäre beispielsweise zwingend und verbindlich über die Lohnsumme der Geschäftsleitung abstimmen. Auf rasche personelle Veränderungen könnte nicht mehr reagiert werden. Auch die Strafbestimmungen wären ein internationales Unikum: Bei Zuwiderhandlungen gegen eine Forderung der Minder-Initiative drohen Gefängnisstrafen. Damit stünden Verwaltungsrats- oder Geschäftsleitungsmitglieder immer mit einem Fuss im Gefängnis. Führungskräfte wären kaum mehr bereit, Verantwortung zu übernehmen. Die IHK St.Gallen-Appenzell spricht sich klar gegen die Minder-Initiative aus. Sie schränkt die unternehmerische Freiheit ein, gefährdet das Erfolgsmodell Schweiz und verhindert keine überrissene Löhne. 21

22 IHK-COCKPIT Auswertung Konjunkturumfrage auf Wie beurteilen Sie die Geschäftslage? Wie beurteilen Sie die Geschäftserwartungen? J ANUAR A 2013 J ANUAR A ,8% 45,9% 10,3 41,1% 48,6,6% 10,3 NOVEMBER ER ,7 % 43,5 % 18,8% NOVEMBER ER ,3% 43,9 % 17,4% J ULI J ULI ,3 % 45,4 % 13,3% 29,4% 53,8% 16,8% Beurteilung der Geschäftslage Beurteilung der Geschäftserwartungen 60% nach Sektoren n ach Unternehmensgrösse nach Sektor en nach Unternehmensgrösse 60% 50% 50% 40% 40% 30% 30% 20% 20% 10% 10% 0% 2. Sektor 3. Sektor bis 50 Mitarbeiter über 50 Mitarbeiter 0% 2. Sektor 3. Sektor bis 50 Mitarbeiter über 50 Mitarbeiter g ut befriedig end schlecht gut befriedigend schlecht IHK-Exportindex Neue Märkte (in CHF, erhoben von der IHK-Legalisationsabteilung) Januar Februar März April Mai J uni Juli A ugust Sept. Okt. Nov. Dez

23 IHK-COCKPIT Aussenhandel Vergleich Schweiz Ostschweiz (Januar bis November 2012) Aussenhandel Ostschweiz nach Warengruppen (Januar bis November 2012) Import Schweiz Appenzell Innerrhoden Appenzell Ausserrhoden St.Gallen Thurgau Export Schweiz Appenzell Innerrhoden Appenzell Ausserrhoden St.Gallen Thurgau -30% -20% -10% 0% 10% 20% 30% Maschinen, Apparate, Elektronik Metalle Land- und forstwirtschaftliche Produkte, Fischerei Präzisionsinstrumente, Uhren, Bijouterie Chemikalien und verwandte Erzeugnisse Textilien, Bekleidung, Schuhe Fahrzeuge Leder, Kautschuk, Kunststoffe Papier, Papierwaren, Grafische Erzeugnisse Wohnungseinrichtungen, Spielzeuge Steine, Erden Energieträger -30% -20% -10% 0% 10% 20% 30% in Prozent Exporte der Ostschweiz nach Länder (Januar bis November 2012) 30% 20% 10% -0% -10% -20% -30% USA Italien Deutschland Österreich Frankreich China Ver. Niederlande Belgien Polen Japan Königreich Russische Föderation Kanada Spanien Tschech. Brasilien Schweden Korea Republik Singapur Indien Arbeitslosenquote in % der Erwerbstätigen Beschäftigte Vollzeitäquivalente Kanton SG Dez Aug Sept Okt Nov Dez Q Q Q Q Q3 AR AI SG Total (ohne LW) 2. Sektor 3. Sektor Quelle: ecopol ag, St.Gallen /

24 Man spürt, dass die Lehrer Freude an ihrem Beruf haben das motiviert zusätzlich. Nicole Koller, Lehrgang Qualitätsfachfrau Die Leistungsschule Unsere Kompetenz auf einen Blick Höhere Fachschule Dipl. Techniker/in HF Fachrichtungen: Betriebstechnik Elektrotechnik Informatik Maschinentechnik Mediatechnik Dipl. Rechtsassistent/in HF Dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF Nachdiplomstudien NDS HF Betriebswirtschaft Energiemanagement Höhere Fachausbildungen Eidg. dipl. Elektroinstallateur/in* Elektro-Projektleiter/in EFA Elektro-Sicherheitsberater/in EFA Elektro-Vorarbeiter/in VSEI Eidg. dipl. Industriemeister/in im Maschinen- und Apparatebau* Instandhaltungsfachmann/fachfrau EFA Prozessfachmann/fachfrau EFA Werkmeister/in Rechtsagent/in (Vorbereitung auf kant. Patent) Qualitätsfachmann/fachfrau Qualitätsmanager/in Fertigungsspezialist/in Planung (Schreiner VSSM Neukonzept) * Eidg. höhere Fachprüfung mit Diplom (ED) EFA = Eidg. Berufsprüfung mit Fachausweis Berufspädagogik Ausbilder/in EFA Berufsbildner/in Seminare für Berufsbildner/innen (Lehrmeister) und Ausbildungsverantwortliche HF-Dozent/in Prozess-/Lernbegleiter/in Führungsseminare Fachkurse in den Bereichen Grundlagen, Automation, Berufspädagogik, Elektrotechnik, Holztechnik Technische Fachkurse für Firmen Firmeninterne Weiterbildung nach individuellem Bedarf Interessiert? Gerne senden wir Ihnen die detaillierte Kursbeschreibung zu. Zentrum für berufliche Weiterbildung Gaiserwaldstrasse St.Gallen Tel Fax Informationsabende: Der Amateur. foxcom.ch

25 WIRTSCHAFT & POLITIK Nein zur Revision des Raumplanungsgesetzes Entmündigung der kleinen Einheiten Text: Robert Stadler, Leiter Kommunikation IHK Am 3. März 2013 stimmen wir über eine Änderung des Raumplanungsgesetzes (RPG) ab. Bei einem Ja würde einmal mehr eine planwirtschaftliche Zentralisierung über das föderalistische Erfolgsmodell obsiegen. Die IHK St.Gallen-Appenzell lehnt die RPG-Revision klar ab. Toggenburger Streusiedlung oder riesige Wohn blöcke in Genf alles dasselbe? Am 3. März 2013 entscheidet die Stimmbevölkerung über eine Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG). Die Gesetzesänderung sieht vor, die ganze Schweiz über einen Leisten zu schlagen, und missachtet die unterschiedlichen Verhältnisse von Kanton zu Kanton. Eine sinnvolle Planung in den einzelnen Gemeinden wird damit ausgehebelt. Letztlich stellt die Gesetzesänderung unser Raumplanungsrecht auf den Kopf: Gemeinden und Kantone werden entmachtet, während der Bund zahlreiche neue Kompetenzen erhält. Kampagnensujet des Komitees gegen die RPG-Revision. Parlamentarische Verschlimmbesserung Ausgangspunkt dieser Entwicklung ist die Landschaftsinitiative der Umweltverbände. Und damit kommen wir zu etwas, das zu einer ärgerlichen Gewohnheit wird: Das Parlament stellt extremen Initiativen einen kaum weniger extremen Gegenvorschlag gegenüber. Bei der vorliegenden RPG-Revision ist das nicht anders. Das Parlament ging mit der Gesetzesänderung in wesentlichen Punkten sogar noch weiter als die Landschaftsinitiative. So schränken die vorgesehene Rückzonungspflicht von zu grossen Bauzonen innerhalb bestimmter Fristen sowie die zwingende Bundeslösung zur Mehrwertabgabe von mindestens 20 Prozent die verfassungsmässigen Eigentumsrechte massiv ein. Es wundert deshalb nicht, dass die Initianten der Landschaftsinitiative ihr Volksbegehren zurückziehen wollen, sollte die Gesetzesrevision am 3. März angenommen werden. Attacke auf das Subsidiaritätsprinzip Dabei legt die RPG-Revision den Finger durchaus auf einen wunden Punkt: Die Ressource Boden wird aufgrund des steigenden Platzbedarfes knapper und viele sind beunruhigt über die Folgen der Zersiedelung. Die Raumplanung ist für die Standortattraktivität und die Lebensqualität in unserem Land von grosser Bedeutung. Umso wichtiger aber, dass sie den kantonal und regional unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung trägt und die notwendige Flexibilität beibehält. Die vom Föderalismus geprägte Schweiz ist mit dem Subsidiaritätsprinzip bisher sehr gut gefahren: Probleme sollen immer in der tiefstmöglichen politischen (und damit bürgernächsten) Stufe gelöst werden. Das macht Sinn, schliesslich können die lokal unterschiedlichen Fragestellungen vor Ort am besten beurteilt werden. Die zur Abstimmung kommende Revision des Raumplanungsgesetzes steuert aber geradewegs in die Gegenrichtung. Eine Zentralisierung in Bundesbern kann aber nicht die Lösung sein. Genf liegt nicht im Toggenburg Damit kommen wir wieder zurück zur Eingangsfrage: Der Begriff der Zersiedelung wird in letzter Zeit oft benutzt. Doch was bedeutet Zersiedelung genau? Wo beginnt sie, wo hört sie auf? Auch Landschaftsschützer sind wohl kaum der Ansicht, dass die Streusiedlungen im Toggenburg oder im Appenzellerland mit Zersiedelung gleichgesetzt werden können und zu bekämpfen wären. Es braucht keine zentralistische RPG-Revision, die den Föderalismus mit Füssen tritt, um mit dem Boden haushälterischer umzugehen. Denn das Toggenburg ist nun mal nicht die Stadt Genf. Weitere Informationen: 25

26 KNOW-HOW Wirtschaftsverbände lancieren Dialog zur Zuwanderungspolitik Wie viel Zuwanderung braucht die Schweiz? Zwei Volksinitiativen und ein mögliches Referendum gegen die Erweiterung der Personenfreizügigkeit wollen der Zuwanderung in die Schweiz neue Grenzen setzen. Zeit also, nach zehn Jahren Personenfreizügigkeit eine Zwischenbilanz zu ziehen: Diese fällt mehrheitlich positiv aus. Text: Robert Stadler, Leiter Kommunikation IHK Erster Ölpreisschock 1992 bis 1999 Platzen der Immobilienblase und Wachstumsschwäche 2009 Finanzkrise Im vergangenen Dezember erinnerten alle Medien an die denkwürdige Abstimmung vor 20 Jahren, als das Volk den EWR-Beitritt knapp ablehnte. Zehn Jahre später, also 2002, wurden die Bilateralen Verträge I mit der EU in Kraft gesetzt. Economiesuisse und der Schweizerische Arbeitgeberverband erinnern an dieses zweite Datum, denn es steht für eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte: Seit 2002 ist das Bruttoinlandprodukt im Durchschnitt deutlich stärker gewachsen als in den zehn Jahren davor. Gleiches gilt für den Durchschnittslohn, die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Wirtschaftsstandortes. Insbesondere die in den Bilateralen I enthaltene Personenfreizügigkeit ermöglichte es den inländischen Unternehmen, die Wachstumschancen konsequent zu nutzen, und liess die Bilateralen Verträge zum Erfolgsmodell für die Schweiz werden. Positive Seiten überwiegen Economiesuisse und der Arbeitgeberverband zeigen mit verschiedenen Kommunikationsmitteln die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf. Die Broschüre «Darum braucht die Schweiz die Zuwanderung 16 Fragen zur Zuwanderungspolitik» beleuchtet verschiedene Aspekte rund ums Thema Immigration und die damit verbundenen Herausforderungen. Das Fazit fällt überwiegend positiv aus. Augenscheinlich ist vorerst die wirtschaftliche Entwicklung. So profitierte die Linke Skala (Personen) Einwanderung Saldo Auswanderung Die Migration entwickelt sich weitgehend parallel zur Konjunktur (in 1000 Personen). Schweiz stark von der Öffnung des Arbeitsmarktes. Für Unternehmen mit hohen Anteilen an ausländischem Personal hat sich die Berechenbarkeit der Rahmenbedingungen deutlich verbessert, Fachkräfte können viel unbürokratischer eingestellt werden, als dies früher mit dem Kontingentsystem der Fall war. Nachfrage der Wirtschaft entscheidet Die Wirtschaft schöpft ihr Wachstumspotenzial besser aus, wenn sie gut ausgebildete Fachkräfte europa- und weltweit rekrutieren kann. Zuwanderung wird dementsprechend immer dann ausgelöst, wenn die Wirtschaft Arbeitskräfte sucht. In der langfristigen Betrachtung zeigt sich, dass sich die Zu- und Auswanderung von Ausländern weitgehend parallel zur Konjunktur entwikkelt. Dass sich die Nachfrage der Wirtschaft auf die Migration auswirkt, zeigt sich auch am Bildungshintergrund der neuen Zuwanderer. Es sind Rechte Skala (Wachstum) BIP indexiert (1974 = 100) vermehrt Fachkräfte in die Schweiz gezogen und das Qualifikationsniveau der Zuwanderer ist gestiegen. Die in der Schweiz ausgeprägte Knappheit an Fachleuten konnte dank der Personenfreizügigkeit so etwas gemindert werden. Migranten sind meist gut qualifiziert Vor 20 Jahren hatte jeder zweite Zuwanderer keine Berufsbildung, nicht einmal jeder Fünfte hatte eine Universität oder Hochschule besucht. Von den in den letzten zehn Jahren eingewanderten Ausländern verfügen 83 Prozent mindestens über einen Abschluss auf Sekundarstufe II (Berufsbildung, Maturität) und knapp über die Hälfte sogar über einen tertiären Bildungsabschluss (höhere Berufsbildung, Hochschulabschluss). Auf der anderen Seite hat sich der Anteil der niedrig Qualifizierten seit der Personenfreizügigkeit von 29 auf 17 Prozent gesenkt. Dank der gestiegenen Zuwanderung aus den EU-/EFTA-Staaten konnte die 26

27 KNOW-HOW Unternehmen wie die oben abgebildete Weidmann Electrical Technology und Plastics Technology in Rapperswil sind auf technische Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Vor Inkrafttreten des Personenfreizügigkeitsabkommens 71% Sekundarstufe II (Berufsbildung, Maturität) Davon 38% Tertiärstufe (Uni, FH) Seit Inkrafttreten des Personenfreizügigkeitsabkommens 83% Sekundarstufe II (Berufsbildung, Maturität) Davon 51% Tertiärstufe (Uni, FH) Einwanderer sind besser qualifiziert als früher. 29% niedrig Qualifizierte 17% niedrig Qualifizierte Sozialwerke profitieren Die Zuwanderung hat aber längst nicht nur auf die wirtschaftliche Entwicklung einen positiven Effekt. So ist das Vorurteil, dass viele Migranten in unsere Sozialwerke einwandern, falsch. Im Gegenteil: Niemand kann in die Schweiz einwandern, nur um von unseren Sozialwerken zu profitieren. Leistungen darf nur beziehen, wer zuvor bereits Beiträge einbezahlt hat. Sowohl bei der AHV als auch bei der IV hängt die Höhe der Rente davon ab, wie lange man in der Schweiz gearbeitet und wie viel man verdient hat. Die AHV profitiert davon, dass viele Einwanderer gut qualifiziert und besser verdienend sind. So bezahlen die Schweizerinnen und Schweizer 71,5 Prozent der AHV-Beiträge, beziehen aber 82 Prozent der Renten. Die Immigranten im Gegenzug zahlen mehr ein, als sie beziehen und finanzieren damit Leistungen der Schweizer mit. Dank der Zuwanderung hat sich das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenbezügern verbessert und die Schweiz gewinnt wertvolle Zeit, um ihre Sozialwerke nachhaltig zu sanieren. hohe Nachfrage der Schweizer Wirtschaft nach zusätzlichen qualifizierten Arbeitskräften weitgehend gedeckt werden. Wirtschaftlicher Aufschwung In den 1990er-Jahren war das Wirtschaftswachstum in der Schweiz gering. Seit der Personenfreizügigkeit hat sich unser Land aber im internationalen Vergleich deutlich besser geschlagen und überflügelt seit 2004 den Euroraum. Dank der guten Wirtschaftsleistung wurden in den letzten zehn Jahren rund neue Stellen geschaffen. Obwohl die Zahl der Beschäftigten deutlich gestiegen ist, liegt die Arbeitslosenquote weniger als halb so hoch wie im EU-Durchschnitt Umlageergebnis der AHV mit oder ohne Migration (in Mio. CHF). Umlageergebnis effektiv Umlageergebnis ohne Wanderungen (Simulation) Kehrseiten der Medaille Selbstverständlich bringt die Zuwanderung aber nicht nur Vorteile. Heute wandern im Saldo rund Menschen pro Jahr in die Schweiz ein. Unser Land wächst damit etwa um die Grösse der Stadt St.Gallen und weist mittlerweile eine Bevölkerung von über 8 Millionen Menschen auf davon 22,8 Prozent Ausländer. Das ist viel und sorgt teilweise für Ängste vor einer übervölkerten Schweiz oder immer häufiger werdenden Verkehrskollapsen. Doch es wäre zu einfach, die Schuld allein bei der Zuwanderung zu suchen. So spielte der den Bauboom anheizende tiefe Zins ebenso eine Rolle wie die verfehlte Tarifpolitik im Verkehr, die zu immer grösseren Pendelströmen führte. Auch der kontinuierlich angestiegene individuelle Platzbedarf trägt eine Mitschuld: Pro Einwohner wird heute über 40 Prozent mehr Wohnfläche beansprucht als noch vor 30 Jahren. Viele dieser Fragen werden die Politik in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen. Es ist deshalb an der Zeit, dem Thema Zuwanderung sachlich und mit Fakten und Zahlen zu begegnen. Weitere Informationen unter 27

28 KNOW-HOW IHK Academy: VR-Seminar 2013 «Das Seminar hat mir Sicherheit gegeben» Bruno Vattioni ist Geschäftsführer der Säntis-Schwebebahn AG. Als solcher hat er am IHK-Verwaltungsratsseminar 2012 teilgenommen. Im Interview berichtet Vattioni, was er von diesem erwartete und was es ihm gebracht hat. Das nächste IHK-Verwaltungsratsseminar findet am 6./13./20. Juni 2013 statt. Interview: Stephan Ziegler Bruno Vattioni, was war Ihre Motivation, sich fürs IHK-Verwaltungsratsseminar 2012 anzumelden? Allzugerne versinkt eine Unternehmensleitung ja in den vielschichtigen Aufgaben des Alltags. Das VR-Seminar der IHK war für mich deshalb eine willkommene Gelegenheit, den Fokus wieder einmal auf die Ebene der strategischen Aufgaben zu richten. Zudem ist es wichtig, sich im heutigen, schnelllebigen Umfeld permanent auf dem Laufenden zu halten und interessante Möglichkeiten zur Weiterbildung zu nutzen. Und welche Resultate haben Sie von dem Seminar erwartet? Bereits vor etwas mehr als zehn Jahren besuchte ich ein VR-Seminar. Ich wollte mich deshalb aufdatieren. Von besonderem Interesse für mich waren die Ausführungen zum Thema «Der Verwaltungsrat als Kontrollorgan»: Auf welche Art und Weise, mit welchen Mitteln und Möglichkeiten werden heutzutage dem Verwaltungsrat die entscheidenden, für die Führung wichtigen Grundlagen und Informationen zur Verfügung gestellt? Wie werden die modernen und heute üblichen Medien eingesetzt und welche Vorteile oder Nachteile entstehen daraus? Bruno Vattioni. 28

29 KNOW-HOW RUBRIKTITEL Eine Menge Fragen, die hoffentlich beantwortet wurden. Sind Ihre Erwartungen erfüllt worden? Voll und ganz. Nicht zuletzt durch die höchst interessante Zusammensetzung der Teilnehmenden. So wurden die Ausführungen der Dozenten auch immer wieder durch deren Fragen vertieft, ergänzt und dadurch vielfach pragmatisch gefestigt. Gab es vielleicht Kernaussagen des Seminars, die Sie besonders beeindruckt haben? Nicht eigentliche Kernaussagen alle Themen, die vermittelt wurden, waren ja den meisten Teilnehmenden aus ihrer Tätigkeit bekannt. Aber wie so oft sind es die Details, die zwischen gut und schlecht, zwischen mehr oder weniger erfolgreich entscheiden. Was mich besonders beeindruckte, waren die beiden Firmenbesuche, die den theoretischen Teil gut aufgelockert und gleichzeitig als hervorragende Praxisbeispiele die Umsetzung bzw. die Anwendung des Erlernten aufgezeigt haben. Kurz zum angesprochenen theoretischen Teil: Wie haben Sie die Referenten empfunden? Durchwegs positiv. Erfreulich war für mich die Ausgewogenheit zwischen den theoretischen Ansätzen und den Beispielen für die praxisbezogene Umsetzung. Die Erfahrungen der Dozenten wurden immer wieder mit Beispielen aus der Praxis untermauert und gefestigt. Und wie den Aufbau des Seminars mit seinen Blöcken? Die Aufteilung des Seminars in drei Tagesblökke kam mir sehr entgegen. Das Freihalten von drei Terminen im Abstand von zwei Wochen passt besser in meine Agenda als einer am Stück. Zudem blieb so Zeit, die erarbeiteten Themen zu «verdauen» und sich auf die kommenden vorzubereiten. Nachdem Sie diese nun verdaut haben: Inwiefern hat sich Ihre Arbeit aufgrund des besuchten Seminars geändert? Einige Neuerungen konnte ich sofort einfliessen lassen, anderes ist in Vorbereitung. Insbesondere habe ich die Umsetzung der Erkenntnisse in Angriff genommen, wie heute ein Verwaltungsrat zeitgemäss, umfassend und gezielt informiert werden kann bzw. sollte. Falls die IHK ein Aufbauseminar zum ersten anbieten würde was wünschten Sie sich inhaltlich davon? Das Seminar hat mir die notwendige Sicherheit für meine jetzige Tätigkeit bei der Säntis- Schwebebahn AG gegeben. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass Verwaltungsräte, die mit spezifischen Problemen konfrontiert sind Erschliessung von neuen Märkten, Nachfolgeproblem im Unternehmen oder ein anstehender Turnaround gerne entsprechende Module in Anspruch nähmen. Sehr positiv finde ich in diesem Zusammenhang, nebenbei bemerkt, die Bestrebungen der IHK, die Bildung von Verwaltungsrats-ERFA-Gruppen oder von Plattformen zur Vermittlung von kompetenten Verwaltungsräten zu fördern. Zum Schluss: Hatten Sie neben dem Seminarbetrieb auch Gelegenheit zum Netzwerken, sprich neue Geschäftskontakte zu knüpfen? Dies ist ja der angenehme Nebeneffekt, den solche Seminare haben: Gespräche mit den anderen Teilnehmern sind meist ebenso lehrreich wie das Seminar an sich. Gut 30 Verwaltungsräte, Unternehmer und Geschäftsführer diskutieren ihre Probleme und Lösungen. Ich fand einmal mehr die Bestätigung: Das Rückgrat unserer Volkswirtschaft sind all die vielen KMUs, die Qualität ihrer Führung und das Engagement der Unternehmer. Informationen und Anmeldung zum VR-Seminar unter Veranstaltungen Academy VR-Seminar 29

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