Befragung NÖ Heizen mit Kaminund Kachelöfen

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1 Befragung NÖ Heizen mit Kaminund Kachelöfen

2 Heizen mit Kamin- und Kachelöfen 2 RAUCHFÄNGE IM gemeinnützigen WOHNBAU Argumentarium in Stichworten: p Laut einer aktuellen Studie in Wien (Stichprobe 500) wollen rund 78% der Mieter und Wohnungswerber eine Kaminanschlussmöglichkeit in ihrer Wohnung. p Eine ähnliche Studie wurde durch das unabhängige Meinungsforschungsinstitut SOZAB in NÖ durchgeführt. Dabei zeigt sich deutlich, dass der Kamin ein Entscheidungskriterium für die Menschen ist, wenn es darum geht, eine Wohnung zu mieten oder zu kaufen. p 82,4 % der Befragten bevorzugen einen Lebensraum mit Kamin. p Zentrale Themen für die Menschen sind dabei: P Energieunabhängigkeit (Kaminofen, Kachelofen, Pelletsofen) P Kosteneinsparung durch die Möglichkeit des Heizens vor allem in der Übergangszeit P Heizen trägt zu einer angenehmen Raumatmosphäre bei P Umweltgedanke und CO 2 -Ausstoß P Kaminöfen und Kachelöfen schaffen Behaglichkeit und Lebensqualität p Auszug aus der aktuellen Meinungsforschung (statistisch repräsentative Reihung): P Kaminwärme schafft Behaglichkeit P Kaminwärme schafft Lebensqualität P Kamine ermöglichen die Nutzung regionaler Ressourcen (Holz vom Bauern, ) P Kamine sind gut geeignet, um beim Übergangsheizen Kosten zu sparen P Kaminwärme ist krisensicher P Kaminwärme leistet einen Beitrag zur Nachhaltigkeit P Kaminwärme ist kostengünstig und preisstabil p Zu den Kosten im gemeinnützigen Wohnbau: P Bei einer durchschnittlichen Wohnhausanlage mit Wohnungen betragen die Kosten für den Rauchfang lediglich ca. 11,03 pro m 2 (Aufgerechnet auf ein derartiges Projekt sind das rund 0,6% der durchschnittlichen Gesamtauftragssumme.) P Bei einem Projekt mit 45 Wohnungen reduzieren sich diese Kosten auf ca. 8,72 pro m 2 (ca. 0,55% der Gesamtauftragssumme) Vertiefendes Argumentarium p Heizen mit individuellen Feuerstellen am letzten Stand der Technik ist bei Nutzung lokaler Biomasse volkswirtschaftlich, ökologisch und sozial sinnvoll. p Nur mit individueller Heizmöglichkeit ermöglicht man die flächendeckende, von Importen und äußeren Einflüssen unabhängige Versorgungssicherheit. p Nur mit individueller Heizmöglichkeit ist es jedem Bürger möglich, jederzeit die Raumtemperatur nach seinen persönlichen Bedürfnissen zu erzielen. p Umweltschutz ist ein wesentlicher Faktor: Nachhaltige Verringerung von CO 2 -Ausstoß durch Nutzung der lokalen Biomasse als CO 2 -neutrale und erneuerbare Ressource zum individuellen Heizen. p Kamine sind in der Bauphase des Gebäudes zwar ein geringer (0,5%) Kostenfaktor, der aber in Relation zu den Gesamtbaukosten äußerst gering ist und wirtschaftlich im gesamten Lebenszyklus jederzeit gerechtfertigt ist. p Die Investitionskosten amortisieren sich rasch durch die Kostenersparnis bei den Heizkosten. p Die Kaminanschlussmöglichkeit wird von den Mietern häufig und gerne genutzt, wenn der Kamin wohnungsadäquat positioniert ist (im Wohnbereich statt in Abstellräumen, ) p In einer Wohnhausanlage in Niederösterreich, die vor wenigen Wochen eröffnet wurde, haben bereits 15 von 19 Mietern einen Kamin- oder Kachelofen angeschlossen. p Ausgereifte Technik am Stand der Zeit ermöglicht den kostengünstigen Kamineinbau und anschluss auch in Passiv- und Niedrigstenergiegebäuden. p Kamine führen nachweislich zu weniger Stromkosten (auch bei kontrollierter Wohnraumlüftung), da die Luft vorgewärmt wird und daher weniger mit Strom zugeheizt werden muss.

3 3 Heizen mit Kamin- und Kachelöfen Conclusio Sichere Wärmeversorgung ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Aus Sicht der Bürger trägt der Kamin dazu bei, das Grundbedürfnis von leistbarem Wohnen zu erfüllen und die Lebensqualität zu erhöhen. Ein erheblicher Großteil der Wohnungsmieter und Werber spricht sich deutlich für den Einbau eines Rauchfangs an gut positionierter Stelle in der Wohnung aus. Weiters wird damit eine deutliche Einsparung bei den Heizkosten und damit billigeres Wohnen ermöglicht. Die Errichtungskosten hingegen betragen nur einen geringen Bruchteil (0,5 0,8%) der Gesamtkosten. Der Kamin ist daher aus Sicht des Nachhaltigen Bauens, der Verringerung des CO 2 -Ausstoßes und der Lebensqualität der Mieter/Käufer ein unverzichtbarer Bestandteil im gemeinnützigen Wohnbau. Heizen können bedeutet für die Menschen Lebensqualität, Wohlfühlen und Sicherheit. Die Meinungsumfrage in Niederösterreich zeigt deutlich, dass über 82% (!!!) einen Lebensraum mit Kamin bevorzugen. Diese von einem unabhängigen Institut durchgeführte Umfrage belegt daher deutlich, dass ein gut positionierter Kamin und damit verbundene Anschlussmöglichkeiten für die Menschen in Niederösterreich wichtig sind. DIE BEFRAGUNG p Methodisches zur telefonischen Befragung P Durchführung einer repräsentativen Befragung P Erhebung mittels telefonischer Interviews P Anzahl der befragten Personen: 400 Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen (200 Mieter / 200 Eigentümer) P Erhebungszeitraum: 27. November bis 6. Dezember 2013 p Ergebnisse der F2F-Befragung P Anzahl der befragten Personen: 194

4 Heizen mit Kamin- und Kachelöfen 4 BESITZEN ODER PLANEN SIE EINEN KAMINOFEN? (TEL) BESItzEN ODER PLANEN SIE EINEN KAMINOFEN (tel) 100% 90% 80% 70% 64,0% 42,0% 63,3% 50,1% 38,4% 59,7% 43,5% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 5,6% 30,5% 4,3% 53,7% 5,5% 31,3% 1,9% 48,0% 6,0% 55,6% 4,4% 35,9% 5,3% 51,2% weder noch plane ich besitze ich 0% Der Besitz von Kaminöfen ist sehr weit verbreitet: Rund 60 % der Bewohner von Häusern, großen Wohnungen 4 über 120 m², und Eigentümer der Wohnfläche besitzen oder planen einen Kaminofen. Dieser Anteil liegt bei Bewohnern von Wohnungen, speziell bei einer Wohnfläche unter 90 m² zwischen 30 und 40 %. GRüNDE GEGEN KAMINÖFEN (tel) GRÜNDE GEGEN KAMINÖFEN (TEL) anderes Heizsystem 66,6% kein Platz nicht nötig zu teuer nicht erlaubt Staub, Dreck, Arbeit kein Anschluß grundsätzlich nichts weiß nicht etwas anderes 15,6% 14,3% 8,7% 7,9% 6,8% 5,3% 1,9% 1,0% 1,0% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Über ein Drittel der Befragten, die keinen Kaminofen planen und besitzen, geben als Hauptargument 6 gegen einen Kaminofen das Vorhandensein eines anderen Heizsystems an. Die weiteren Gegenargumente sind mit 15,6 % und 14,3% Platzmangel und keine Notwendigkeit. Rund 8 % gaben an, dass ein Kaminofen nicht erlaubt ist, 5,3% gaben an, dass kein Anschluss vorhanden ist.

5 5 Heizen mit Kamin- und Kachelöfen BEVORzUGEN SIE EINEN LEBENSRAUM MIt ODER OHNE KAMIN? (tel) BEVORzUGEN SIE EINEN LEBENSRAUM MIt ODER OHNE KAMIN? (tel) 82,7% der Befragten schätzen die hohe Lebensqualität, die ein Kamin mit sich bringt, und geben an, dass sie einen Lebensraum mit Kamin bevorzugen. Sowohl bei den Mietern als auch Wohnungs- bzw. Hauseigentümern ist der Wunsch nach einem Lebensraum mit Kamin sehr ausgeprägt (78,9% und 86,6%). Sogar 74,7% der Bewohner von Wohnungen schätzen einen Lebensraum mit Kamin sehr, bei den Bewohnern von Häusern liegt diese Wertschätzung sogar bei 89,4%. Die Wertschätzung steigt mit der Wohnfläche an: 81,2% der Befragten, die auf m² wohnen, und 91,1% der Befragten mit über 120 m² Wohnfläche bevorzugen einen Wohnraum mit Kamin.

6 Heizen mit Kamin- und Kachelöfen 6 ANFORDERUNGEN AN DAS HEIzEN (tel) RELEVANz VON UNABHÄNGIGEN HEIzSYStEMEN IN WOHNUNGEN, MEHRFAMILIENWOHNUNGSBAU (tel) Die Relevanz von unabhängigen Heizsystemen wie Kamin-, Kachel- oder Pelletsofen in Wohnungen und Mehrfamilienwohnbauten ist sehr hoch bewertet: Von den befragten Personen erachten es 86,5% bzw. 75,8% als sehr wichtig und eher wichtig, dass in Mehrfamilienwohnungsbauten bzw. Wohnungen unabhängige Heizsysteme wie Kamin-, Kachel- oder Pelletsofen eingebaut werden können.

7 7 Heizen mit Kamin- und Kachelöfen AUSSAGEN zu HEIzEN MIt KAMINÖFEN (tel) KAMIN ALS AUSSCHLAGGEBENDES KRItERIUM (tel) Ein Kaminanschluss ist für 74,5% der Befragten ein positiv ausschlaggebendes Kriterium bei der Wahl des Lebensraumes. Bei der Wahl eines Mietobjekts nennen 65,1% der Befragten den Kamin als Entscheidungskriterium. Beim Kauf einer Wohnung bzw. eines Hauses ist ein Kaminanschluss sogar für 75,2% der Befragten ein entscheidendes Kriterium.

8 Heizen mit Kamin- und Kachelöfen 8 STATISTISCHE DATEN (TEL) STATISTISCHE DATEN (TEL) Geschlecht männlich 50,9% weiblich 49,1% Alter bis 29 J 30 bis 49 J 50 + J 14,6% 35,6% 49,8% Bildungsstand Pflichtschule, Lehre Mittlere Schule Matura, Uni, FH 54,2% 18,2% 27,6% Berufsstand berufstätig 52,1% nicht berufstätig 47,9% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% WOHNSTATISTIK (TEL) 18 WOHNSTATISTIK (TEL) Wohnung / Haus Wohnung 44,3% Einfamilien-, Reihen- oder Doppelhaus 55,7% Miete / Eigentum Miete 49,8% Eigentum 50,2% Wohnfläche in m2 bis 90 m2 91 bis 120 m2 mehr als 120 m2 41,6% 20,3% 38,1% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% O N C E P T ONSULTING CPR POLITIK EVENT MODERATION Inhaltlich bearbeitet und gestaltet von Concept Consulting. Fotos: Franz Waldhäusl Quelle: SOZAB Die Daten für Ihren Erfolg [ Soziologische Analysen und Beratung ] Herausgegeben von WTG, Wilhelmsburg. 20

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