Tinnitus und Hörschädigung RATGEBER 9

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1 Tinnitus und Hörschädigung RATGEBER 9

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3 Was ist Tinnitus? auf. Ohrgeräusche, Ohrensausen klingeln, brummen, pfeifen Hörempfindungen unterschiedlichster Art, die nicht von einer Schallquelle außerhalb des Menschen erzeugt werden. Definition: "Tonempfindung, die nicht hervorgerufen ist durch ein simultanes mechanoakustisches oder elektrisches Signal". Zeitverlauf: Akut: Besteht seit weniger als drei Monaten Subakut: Besteht zwischen drei Monaten und einem Jahr Chronisch: Besteht schon länger als ein Jahr. Schweregrade: Grad 1: Kompensiertes Ohrgeräusch, kein Leidensdruck Grad 2: Der Tinnitus tritt hauptsächlich im Zustand der Stille auf und wirkt störend bei Stress und psychisch-physischen Belastungen Grad 3: Der Tinnitus führt zu einer dauernden Beeinträchtigung im privaten und beruflichen Bereich. Es treten Störungen im emotionalen, kognitiven und körperlichen Bereich 1 Grad 4: Der Tinnitus führt zur völligen Dekompensation im privaten Bereich. Was ist Hörschädigung? die Sprache des Menschen wird in bestimmten Frequenzen nicht mehr richtig wahrgenommen Störungen im Bereich des Ohres, des Hörnervs Lautstärke-, Verständlichkeits-, Dynamik-, Zeitauflösungsund/oder Verarbeitungsverlust. Kurzfristig auftretende Ohrgeräusche kennt fast jeder, und es ist auch normal, wenn man in einen völlig ruhigen Raum feinste derartige Geräusche bemerkt. Sofern Ohrgeräusche als störend oder belästigend empfunden werden, spricht man vom eigentlichen Tinnitus, der dann behandlungsbedürftig ist. Unter Tinnitus versteht man also Ohrgeräusche, die durch eine Funktionsstörung des Hörsystems hervorgerufen werden. Der Tinnitus kann einseitig auftreten oder auch in beiden Ohren und sogar als aus dem Kopf kommend empfunden werden. Unabhängig vom Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand kann sich bei jedem Menschen ein Tinnitus bemerkbar machen. In Deutschland sind viele Mil-

4 lionen Menschen betroffen, davon 1/2 Millionen so stark, dass sie kein normales Leben mehr führen können. Der Tinnitus, im Volksmund auch das Ohrensausen genannt, äußert sich in den verschiedensten Empfindungsformen. Er tritt individuell auf und wird von den Betroffenen unterschiedlich wahrgenommen. So hören viele ein Pfeifen oder Zischen, manche ein Brummen, andere wiederum ein Dröhnen, Klingeln oder Klopfen. Ebenso verschieden wie die Art des empfundenen Geräusches kann auch die Lautstärke sein. Die Lautstärke ist jedoch nicht unbedingt ein Maß für den Belästigungsgrad. Begleitend können auch Missempfindungen wie Druckgefühl im Ohr hinzukommen. Manche Betroffene haben ununterbrochen Ohrgeräusche, andere bemerken sie nur in bestimmten Situationen (unter Stress, bei Erschöpfung) oder zu regelmäßigen Tageszeiten (nach dem Aufwachen, abends und in der Nacht). Ursachen des Tinnitus Die Ursachen für den Tinnitus können sehr vielfältig sein und auch mit den verschiedensten Erkrankungen zusammenhängen. So werden Herz-, Kreislauf- und Durchblutungsstörungen, ein Explosions- 2 oder Knalltrauma, Lärmbelästigung, Hörsturz, Halswirbelsäulensyndrom, Otosklerose, Stoffwechselerkrankungen, chronische Mittelohrentzündung, Paukenerguss, neurologisch-psychiatrische Krankheiten als Ursachen vermutet. Dabei können unverarbeitete Stressbelastungen und psychische Probleme hinzukommen, die dann die Tinnitusstörung auslösen. Als weitere Ursachen können auch Allergien, bakterielle Entzündungen, ein Akustikusneurinom, Barotrauma, Schädelverletzungen, Menièresche Krankheit oder Narkosen gelten. Aufgrund der Tatsache, dass der Tinnitus eine starke Einschränkung der Lebensqualität mit sich bringen kann und dass nur in der Akutphase eine völlige Beseitigung der Ohrgeräusche möglich ist, sollte plötzlich auftretender Tinnitus immer umgehend behandelt werden. Dies bedeutet, dass sofort der HNO-Arzt aufzusuchen ist, der nach einer eingehenden Untersuchung die Behandlung vornimmt oder möglicherweise auch zur stationären Aufnahme in eine Klinik überweist. Welche Auswirkungen von Tinnitus und Schwerhörigkeit gibt es? Quälendes Hörempfinden Nervosität, Depressionen

5 Konzentrations- und Schlafstörungen Beeinträchtigte Arbeitsleistung Verminderte Lebensqualität. Da Ohrgeräusche nur bedingt erfolgreich medizinisch zu behandeln sind, müssen die Betroffenen sich an die dann chronischen Hörstörungen gewöhnen und lernen, mit und trotz diesen Auswirkungen ein weitgehend normales Leben zu führen. Da allerdings insbesondere bei spät Schwerhörigen und spät Ertaubten im erhöhten Maße psychische Folgebeschwerden wie leichte Erschöpfbarkeit, Nervosität, Konzentrationsstörungen u. a. auftreten, sind für Hörgeschädigte die zusätzlich auftretenden Ohrgeräusche eine weitaus mehr störende Belastung als für gut hörende Tinnitusbetroffene. 3 Andererseits gibt es viele gut Hörende, die ihre Ohrgeräusche bewältigt haben und ohne große Schwierigkeiten ertragen. Mit Einschränkung können dies auch Hörgeschädigte erreichen, obwohl bei hochgradig Schwerhörigen und Ertaubten ein zeitweiliges Ablenken vom Tinnitus durch natürliche Umgebungsgeräusche und bewusste Verdeckung (z. B. durch Hintergrundmusik) nur schwer oder gar nicht möglich ist. Durch die eingeschränkte oder fehlende akustische Wahrnehmung steht der Tinnitus viel mehr im Vordergrund als bei gut Hörenden. Was kann helfen? Bei Verdacht einer zugrunde liegenden Durchblutungsstörung besteht die anerkannte Akutbehandlung des Tinnitus (und auch des Hörsturzes) in einer möglichst stationären lnfusionstherapie zur Durchblutungsförderung. Die weiteren Behandlungsmöglichkeiten zielen auf die Beseitigung von anderen Organ- und Funktionsstörungen, die mit den Ohrgeräuschen zusammenhängen können und sind vielfältig. Infolge der quälenden Ohrgeräusche können sich z. B. Schlaf- und Konzentrationsstörungen bemerkbar machen, oder die Betroffenen entwickeln Ängste, nicht mehr leistungs- und arbeitsfähig sein zu können, werden darüber mutlos, und es können sich schließlich Depressionen bis hin zu Suizidgedanken ein- verschiedene Entspannungsübun- Als besonders wirksam haben sich stellen. gen bewährt. Geeignet scheinen hier Feldenkraisübungen, die Progressive Muskelentspannung nach

6 Jakobsen oder das Autogene Training. Bei der Bewältigung chronischer Ohrgeräusche können für Hörgeschädigte geeignete Hörgeräte unter Umständen allein schon eine Erleichterung darstellen, z. B. durch Geräte, die bei einer Hochtonschwerhörigkeit einen Tinnitus in diesem Hörbereich überdecken, indem die hohen Frequenzen deutlich mehr verstärkt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein Tinnitus-Masker verschrieben werden, der bei Schwerhörigen in Kombination mit einem Hörgerät (Tinnitus-lnstrument) die Geräusche noch eben hörbar macht. Selbst bei einseitiger Ertaubung kann ein Tinnitus auf diesem Ohr durch Maskierung des anderen Ohres erträglich werden. In letzter Zeit gewinnt auch immer mehr die Tinnitus-Retraining- Therapie an Bedeutung. Ob allerdings der bei dieser Langzeittherapie von bis zu zwei Jahren oft erreichte Erfolg sich nicht auch ohne diese Methode eingestellt hätte, wird kontrovers diskutiert. Bei der verhaltensmedizinischen Behandlung chronischer Ohrgeräusche sind Methoden hilfreich, die aus der Schmerztherapie bekannt sind, so z. B. Entspannungsverfahren wie das o. g. Autogene Training, das Tinnitus-Tagebuch, verschiedene Tinnituskontroll- und Ablenkungsstrategien usw. Diese Verfahren müssen allerdings der speziellen Problematik von Hörgeschädigten angepasst sein. Bei psychischen Begleitproblemen wie z. B. anhaltenden Depressionen sollte zusätzlich auch an eine ambulante psychotherapeutische Behandlung gedacht werden. Es gibt auch mehrere psychosomatische Kliniken mit einer Tinnitus- Abteilung, die z. T. für Schwerhörige eingerichtet sind und patientenintensive Erfahrungen zur Tinnitusbewältigung vermitteln. Das Referat "Tinnitus und Hörschädigung" des Deutschen Schwerhörigenbundes verfügt hier über gute Erfahrung in Beratung und Empfehlung solcher Kliniken. Zudem haben viele Betroffene die Teilnahme an Selbsthilfegruppen als eine hilfreiche Unterstützung erfahren, in der sie sich mit anderen hörgeschädigten Tinnitusbetroffenen über Tinnitusbewältigung, über Therapieerfahrungen und sonstige Probleme im Alltag austauschen können. Von großem Vorteil erweist sich, wenn die Gruppe über die notwendigen technischen Hilfsmittel (z. B. 4

7 Funk- oder lnfrarotanlage, sowie Hellschreiber oder Beamer mit Leinwand) verfügt, damit auch die schwerhörigen Anwesenden nicht ausgegrenzt werden, sondern den Gruppengesprächen oder Fachvorträgen folgen und sich aktiv beteiligen können. Der Deutsche Schwerhörigenbund e. V. bietet hier durch das Referat "Tinnitus und Hörschädigung" besonders hörgeschädigten Tinnitusbetroffenen die Möglichkeit, sich zusammenzufinden, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen. Neben beratender Tätigkeit steht so das Referat auch für Workshops und Vortragsreihen nach Terminvereinbarung bundesweit zur Verfügung. Weitere Informationen: Klaus Dickerhof Referat "Tinnitus und Hörschädigung" Postfach Bensheim Tel.: Fax:

8 Deutscher Schwerhörigenbund e.v. Der Interessenverband der Schwerhörigen und Ertaubten in Deutschland 7. Auflage: 2012 Autor: Klaus Dickerhof Bearbeitung: Dipl.-Bibl. Irmgard Schauffler Hrsg.: Deutscher Schwerhörigenbund e.v., Sophie-Charlotten-Str. 23a, Berlin Tel.: 030/ , Fax: 030/ Gefördert durch:

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