Seminar XML und Datenbanken. Thema: Workflow

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1 Seminar XML und Datenbanken Thema: Workflow Betreuer: Markus Bon Bearbeiter: Kristof Barklage

2 Gliederung (1) Grundlagen (2) Workflow Management Coalition (3) XML Process Definition Language (XPDL) (4) Web Services Flow Language (WSFL) (5) Business Process Modelling Language (BPML) (6) Vergleich, Fazit und Ausblick

3 Grundlagen: Definition Ein Workflow stellt einen Arbeitsablauf oder Geschäftsprozess dar. Dieser Prozess wird mit Hilfe einer geeigneten Sprache formal beschrieben. Das diesen Workflow steuernde Softwaresystem ist ein Workflow Management System

4 Grundlagen: Workflowkonzepte Ad-hoc Workflow Production Workflow Administrative Workflow E-forms basierter Workflow Die Wahl der Definitionssprache muss in Abhängigkeit vom zugrunde liegenden Konzept erfolgen!

5 Workflow Management Coalition (WfMS) 1993 gegründet Anwender- und Entwicklerseite ist vertreten Referenzmodell:

6 XML Process Definition Language Herkunft: WfMC Version 1.0 vom Oktober 2002 Interface 1 Zielsetzung: Universell nutzbar Interoperabilität Flexibilität

7 Meta-Modell von XPDL 1 Workflow Process Definition * Activity Set System and Environmental Data * Workflow Relevant Data -Performed by * 1 * Workflow Process Activity 1 Block Activity Sub-Process Definition * Workflow Participant Specification * Workflow Application Declaration -Invoke -From Transition Information -To * * Atomic Activity Resource Repository or Organizational Model

8 Merkmale von XPDL Unterschiedliche Aktivitätstypen: Incoming Transitions Incoming Transitions Incoming Transitions Incoming Transitions (Join Element) (Join Element) (Join Element) ActivitySet (Join Element) Sub-process call Activity Body Null Null Activity Body (Split Element) (Split Element) (Split Element) (Split Element) return (for Sync calls) Outgoing Transitions Generic Activity Outgoing Transitions ROUTE Activity Outgoing Transitions BLOCK Activity Outgoing Transitions SUBFLOW Activity Explizite Definition der teilnehmenden Ressourcen

9 Merkmale von XPDL (2) Datenhaltung: Standardtypen (Int, ExternalReference ) Besonderheit: DeclaredType, SchemaType Das Element ExtendedAttribute: <xsd:element name="extendedattribute"> <xsd:complextype mixed="true"> <xsd:choice minoccurs="0" maxoccurs="unbounded"> <xsd:any processcontents="lax" minoccurs="0" maxoccurs="unbounded"/> </xsd:choice> <xsd:attribute name="name" type="xsd:nmtoken" use="required"/> <xsd:attribute name="value" type="xsd:string"/> </xsd:complextype> </xsd:element>

10 Web Services Modelling Language Herkunft: IBM Software Group Version 1.0 vom Mai 2001 Interface 1 (bzw. 2-4) Zielsetzung: Modellierung eines Web Services Komplettierung der IBM Produktpalette in diesem Bereich

11 Meta-Modell von WSFL Virtuelle Unternehmung: Buchladen

12 Merkmale von WSFL Wohlgeformte Workflowdefinition besteht u.a. aus folgenden Elementen: flowsource, flowsink serviceprovider activity controllink, datalink Verschiedene Bindungsarten

13 Merkmale von WSFL (2) Trennung von Kontroll- und Datenfluss: <controllink source="processpo" target="acceptsr" transitioncondition= processpooutput/x> acceptsrinput.y /> <datalink name="sup-shp1" source="processpo" target="acceptrequest"> <map sourcemessage="aninvandsr" targetmessage="ansr" sourcepart= SR targetpart= SR /> </datalink> Zugriff auf externe Services: pluglinks

14 Business Process Modelling Language Herkunft: Business Process Management Initiative Version 1.0 vom November 2002 Interface 1 Zielsetzung: Modellierung von Geschäftsprozessen Flexibilität

15 Merkmale von BPML Aktivitäten in BPML

16 Merkmale von BPML (2) Prozessdefinitionen: <process name = NCName identity = list of QName persistent = boolean : false> Content: (documentation?, (event parameters?), context?, {any activity}+, compensation?) </process> <event activity = list of NCName exclusive = boolean : false/> Datenhaltung Laufzeitumgebungen Relevant für Transaktionen (unterschiedliche Typen)

17 Konvergenzen & Divergenzen Unterschiedliche Zielgruppen Modellverständnis Unterschiedliche Zielsetzungen Kontrollfluss = Datenfluss?? Datenhaltung

18 Fazit - XPDL Sehr hoher Grad an Flexibilität Hohes Leistungspotential Strenge Implementierung des anerkannten Interfaces 1 Umfangreiches Customizing Kleinster gemeinsamer Nenner

19 Fazit - WSFL Ähnliches Konzept wie XPDL Trennung von Kontroll- und Datenfluss IBM-Fokussierung Schwierigkeiten bei Interaktion mit externen Dienstanbietern Konzernsprache

20 Fazit - BPML Mächtiges Modell Rekursion ist bei Aktivitäten möglich U.U. unübersichtlich Möglichkeit zur einfachen Gestaltung von Geschäftsprozessen Anzeichen einer Beta-Version???

21 Ausblick Dominanz des Workflow Marktes durch große Anbieter Erste Einsätze von XPDL sind angekündigt WSFL wird von IBM mit Sicherheit genutzt werden Der Werdegang von BPML ist noch nicht abzusehen

22 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und schöne Semesterferien!!!

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